1. Gesellschaft

1. August: Stolz und Vorurteil

Als ich 1987 als junge Leh­re­rin aus dem Mit­te­land in Her­bets­wil, einem Dorf zwi­schen den Jura­ket­ten, meine erste Stelle be­kam, meine erste Woh­nung bezog und schliess­lich meine Fa­mi­lie gründete, waren so ei­nige Freunde und Fa­mi­li­en­mit­glie­​der von „vorem Bärg“ er­staunt und heg­ten grosse Ben­den­ken auf­grund gängiger Vor­ur­tei­le, die man landläufig auf der an­de­ren Seite der ers­ten Jura­kette hegt! An­de­rer­seits kur­sier­ten so ei­nige Gerüchte über „die vo vorem Bärg vo dene hingedra“!

 

Doch Hand auf’s Herz, Vorurteile zu haben ist menschlich, ist normal und ja, in einigen Fällen vielleicht sogar hilfreich. Ich finde, dass ich aufgrund der Vorurteile der Vorembärgler viel neugieriger, interessierter und somit offener auf meine Thalerumgebung zu ging. Oft war ein Vorurteil sogar Garant, dass ich überhaupt mit den Einheimischen ins Gespräch kam. So auch mit Anna, einer lieben Matzendörferin, die in der Wohnung über mir hauste und felsenfest wie die Chambenflueh überzeugt war, dass ich bestimmt nicht länger als 1 höchstens 2 Jahre im Thal bleibe, weil wir Jurasüdfüsslerinnen mit dem rauhen Klima zwischen den Ketten unsere liebe Mühe hätten. Und meine eigene Mutter meinte bei meinem Entscheid, mich in den Tiefen des Thals niederzulassen: Die ursprüngliche Heimat ist eine Mutter, die zweite eine Stiefmutter! Doch die mir sehr lieben Frauen lagen beide falsch. Wie sagte Max Frisch so wunderschön: „Heimat ist der Mensch, dessen Wesen wir vernehmen und erreichen!“ Und genau das gelingt einem als Lehrerin im Thal sehr gut, das verstehen Lernen und erkennen Wollen der Wesen der Menschen, weil man durch die Arbeit mit den Kindern ins Gespräch mit deren Familien kommt!

 

1987, in meiner ersten Schulklasse die ich unterrichten durfte, waren Matthias und Eveline, sehr tierfreundliche Kinder. Eveline nahm eines Tages ihr Kaninchen mit. Sie sagte es sei begattet worden, vom Bock. Matthias hatte keinen Begriff vom Wort begatten und fragte, was das denn sei? Da meinte Eveline: „E hesch de no nie gseh wenn dr Bock uf’ d Chue ufe hockt? Weisch und denn git är ihre Sömli und wenn du de mou gross bisch, de gisch du de amene Meitschi au Sömli!“ Da stand Matthias auf und rebellierte: „Ig amene Meitschi Sömli gäh? Das mach ig sicher nie nie nie, Meitschi si so blöd!“ Uff, ich war mit meinen 21 Jahren doch ziemlich erstaunt. Erstens, dass es hier im Thal Kinder hat, deren Wissen über Tiere und Fortpflanzung weit grösser ist, als mir im Seminar zu dieser Entwicklungsstufe vermittelt wurde und zweitens, wie herrlich es ist zu sehen, dass genau diese Entwicklungsstufe diejenige ist, die unverfroren sagt was sie denkt! Selbstverständlich ist Matthias heute stolzer Vater und Eveline ist auch Lehrerin geworden. Oder dieses Beispiel das sich in meiner vorletzten Klasse, also 23 Jahre später ereignete: Stefan, ein Junge aus Aedrmannsdorf erzählt gerne Witze. Er kam eines Morgens zu mir und sagte: „Frou Roth, weisch wie vüu Jugos as es brucht um es Büro z’ putze.“ Ui, ich intervenierte und sagte, „HAAALT Stefan, ich mag diese Art von Witzen nicht, weißt du man sagt nicht Jugo.“ Er meinte: „aber denn chan ig dr Witz nid verzöue.“ Also sagte ich: „du darfst ihn erzählen, aber dafür hörst du mir nachher zu, warum ich es nicht gerne habe, wenn man Jugos sagt.“ Ok meinte der kleine Kerl: „Also wie vüu Jugos bruchts?“ Ich sagte mit bewusst trockener Miene: „kei Ahnig!“ Er sagt: „kei einzige Jugo, das isch Frouenarbeit!“ Peng, das sass, ich musste derart loslachen. Er meinte: „Frou Roth fingsch ne glich guet?“ Ich sagte ja und dachte ok, die Sache ist erledigt, doch der geerdete und ehrliche Stefan meinte: „so jetzt muesch du mir aber säge, werum das mit de Jugos nid so gut isch.“ Ach ja erwiderte ich und erklärte: „weisch, hüt ist Jugo eigentlich es Schimpfwort und oft meint me, dass aui Mönschen us Jugoslawie Diebe und Kriminelli si und das stimmt nid, lueg doch mau Agon oder Burim an, mit dene wo du so gärn tschuttisch in dr Pause.“ AHH meinte der Kleine und sagte: „Ok, denn verzöue ig dr Witz eifach so: wie vüu Schwizer bruchts!“ Nun, was will ich mit diesem Beispiel heute am Geburtstag der Schweiz euch mitteilen? Es geht mir um die Begriffe Natürlichkeit, Humor und Beständigkeit, die in den Vorurteilen meiner Vorembärg-Freunde nie in Verbindung mit dem Thal gemacht wurden!

Humor, des Schweizers Erfolgsrezept?!

Das Thal lebt eine sinnvolle und gesunde Beständigkeit! Ich kann das über ein Vierteljahrhundert vergleichen. Hier im Thal sind die Worte Wurzel- Halt und Heimat ein Begriff! Sie malen zusammen mit Humor ein für mich sehr schönes Bild und für den heutigen Tag, das Geburtstagsfest der Schweiz, unserer Eidgenossenschaft, sind sie perfekt. Wenn ich ins Ausland reise, so werde ich oft mit vorwiegend positiven Vorurteilen gegenüber unsere Schweiz angesprochen. Wir seien doch ein Land voll Frieden, Rechtssicherheit, Wohlstand, gelebter Solidarität und hätten Respekt gegenüber Minderheiten. Ich bin dann etwas verlegen ob dieser Sicht, erst recht als Sozialdemokratin, die doch gegen Ausländerfeindlichkei​t, gegen den sozialen Abbau, die Überalterung der Gesellschaft und die damit verbundenen Probleme der AHV, das unsägliche Bankengeheimnis und die damit unfaire Art, Wirtschaftskriminelle​ zu schützen und und und kämpft. Doch Hand auf’s Herz, in erster Linie bin ich immer stolz darauf, dass man unser Land mehrheitlich positiv wahrnimmt. Und ich merke dann in solchen Momenten: Wichtig für eine gesunde Politik ist nicht das, was ankommt bei den Leuten, sondern das, worauf es ankommt! Als Lehrerin und als Politikerin sollte ich ja genau das machen, das vermitteln, worauf es ankommt, das schützen, was es ausmacht, das Positive sehen und daraus erkennen, wo die Schwerpunkte sind, wo es Prioritäten für unser Land zu setzen gibt und auch klar aufzeigen, wo wir sie schon etabliert haben.

 

Wir wollen weiterhin sicher sein, wir wollen weiterhin zusammengehören, wir wollen weiterhin unsere vier Kulturen mit ihren vier Sprachen achten und unsere Wirtschaft soll weiterhin wachsen, unsere Umwelt soll weiterhin geschützt werden. Das erreichen wir, wenn wir uns mutig mit Fremdem beschäftigen. Wir müssen, wie Eveline und Matthias es mir vormachten, einerseits über Dinge reden, von denen wir in eben diesem Moment nur eine geringe Ahnung haben und sie so aufs Tapet bringen und andererseits wie Stefan, nicht gleich eine gute Sache oder eben einen herrlichen Witz tabuisieren, nur weil ein kleiner Teil darin falsch ist. Die Schweiz hat es immer wieder verstanden, aus Krisen und Rückschlägen zu lernen und dem Druck von Aussen standhaft und sinnvoll zu begegnen, indem sie sich nicht bloss verweigert, sondern mit gelebter Demokratie gute Abkommen mit der globalen Welt fordert. Wird uns etwas aufgezwungen, so garantiert das direkte Mitspracherecht von dir und mir, von Mann und Frau, dass wir aus diesem Zwang das Positive herauspicken und annehmen können. Wir mit unseren vielen politischen Farben haben es in der Hand, dass unsere Schweiz auch in 100 Jahren noch sicher, unabhängig und stabil ist! Vor einem kranken gefährlichen Fanatiker wie dem Mann von Oslo, kann sich niemand und kein Land wirklich schützen. Doch um Fundamentalismus und gefährliche Angstmacherei vor Fremdem zu unterbinden, ist die gelebte direkte Demokratie das erfolgversprechendste​ Staatssystem. Tragen wir Sorge dazu: Keine Gruppierung und keine Partei soll mit einer brutalen Sprache und verletzenden Bildern Menschen diskriminieren.

 

J​a oder nein? 

Ihr denkt jetzt vielleicht, was macht diese rote Roth! Bei der ist doch Nomen Omen und die will doch sicher den EU Beitritt, die Abschaffung des Kapitalismus und singt mit den Kindern in der Schule die Internationale! Weit gefehlt! Ich verrate Euch, dass ich unsere Nationalhymne viel besser beherrsche und von der Internationalen gerade mal 2 oder 3 Sätze aus dem Refrain kenne. Ich bin zu diesem Zeitpunkt gegen einen Beitritt. Die EU ist, so wie sie heute ist, ein undemokratisches Gebilde, das viel zu weit weg ist von unserem Staatssystem, das wir seit 150 Jahren erfolgreich aufgebaut haben. Momentan bestimmen in der EU nicht gewählte Personen zentralistisch, was für alle gelten soll. Wohl hat die EU auch einige Verdienste aber zu viele Staaten benötigen Hilfe, was auf Dauer nicht bezahlbar ist. Und ein Beispiel, das Charles Lewinsky, der Schweizer Autor, in einem Interview aufzeigte, kann stellvertretend für die skurrilen bürokratischen Handlungen sein: Er stellte in einem Dorf in Frankreich fest, dass plötzlich viel mehr Mais angepflanzt wurde. Als er nach den Gründen fragte, sagten die Bauern ihm, weil es in der EU zu VIEL Mais gebe. Er dachte zuerst er höre falsch. Aber nein, sie erklärten ihm, dass es eine Stillegeprämie für Maisfelder gibt und diese wollen sie abholen. Den Mais werfen sie weg.

Mit einander reden, statt über einander!

Ich will auch den Kapitalismus nicht abschaffen, mein Partner ist selbständiger Unternehmer. Wir Schweizerinnen und Schweizer brauchen eine soziale freie Marktwirtschaft. Und hier bin ich wieder am Anfang, bei den Vorurteilen. Ich will nicht die EU abgeschafft wissen, ich will aufgrund meiner Vorurteile im globalen Gespräch mit Europa bleiben! Ein Kollege aus der SP meinte vorurteilend: Was du als Linke darfst im Thal reden? Und ich entgegnete ihm spontan: Die Thaler sind im Kanton Solothurn ein bisschen wie die Schweiz in der EU. Die Thaler sind sich ihrer Heimat, ihrer Wurzeln bewusst und ihre Beständigkeit macht sie solidarisch, unabhängig und offen. Ihr Thaler habt mit eurem Effort und eurer Hartnäckigkeit entgegen aller Vorurteile einen Naturpark von nationaler Bedeutung geschaffen. Ihr Thaler seid Vorzeigebeispiel in Sachen Bildung und könnt ohne Probleme beweisen, dass Zusammenschlüsse von Gemeinden im Bildungswesen funktionieren, wo z.B. in der Stadt Solothurn noch heute zu viele Menschen meinen, es schade dem Kind, wenn es in einem anderen Quartier in die Schule muss. Und genau so wie ich mich hier nach meiner Rede zu euch setzen will, um ins Gespräch zu kommen, genau so wünsche ich mir von uns Schweizerinnen und Schweizern, dass wir den anderen Europäern unsere Vorurteile gegen sie erklären, um dann ihre Ansichten und ihre Meinung anzuhören. So dass wir uns in Europa heimisch fühlen und sie sich bei uns. Zeigen wir Europa und der Welt, dass wir uns unserer Wurzeln und Werte bewusst sind und so keine Angst vor Fremdem haben müssen, selbst wenn die Vorurteile hart sind. Angst vor einer europäischen oder religiösen Invasion haben meiner Ansicht nach Menschen, die sich selber ihrem Glauben und unserem Gesetz und Staatssystem nicht sicher sind.

 

Liebe Leserinnen, lieber Leser nehmt zusammen mit mir den Geburtstag unserer Schweiz jedes Jahr wieder als Anlass, unser wahres Schweizerwesen neu zu überdenken und zu geniessen, indem wir als Nation und als Menschen im Gespräch mit den Anderen bleiben und nicht nur über die Anderen reden. Bleiben wir ein Land dem es gut geht! Oder um es mit Goethes Worten zu sagen: „Man hat gesagt und wiederholt: Wo mirs wohl geht ist mein Vaterland! Doch wär dieser tröstliche Spruch noch besser ausgedrückt, wenn es hiesse: wo ich nütze ist mein Vaterland!  

 

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Comments to: 1. August: Stolz und Vorurteil
  • August 3, 2011

    Hallo, das ist aber ein langes Schreiben, ihre 1.August-Rede?

    Bei ihrem letzten Satz fällt mir Kennedy ein, der da sagte: “Frage nicht was der Staat für dich tun kann, sondern Frage, was kann ich für den Staat tun!”

    Mit andern Worten, lebe Selbstverantwortlich und bringe dich in die Gesellschaft ein und lebe Solidarisch.

    Leide​r werden die Menschen heute anders erzogen, und viele leben auf Kosten der Gesellschaft obwohl sie die Möglichkeit hätten Selbstverantwortlich zu leben. Wir müssen dies wieder ändern sonst gehen uns die Sozialwerke kaputt und für die die unserer Hilfe bedürfen bleibt nichts mehr. Währe wirklich Schade!

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  • August 3, 2011

    Ja, das war meine 1. Augustrede in einem Dorf im Solothurner Jura. Ich denke, dass Kennedy sich wohl auch an Goethe hielt. Schliesslich wusste er ja: “ich bin ein Berliner!” 😉 Selbstverantwortung ist mitunter die persönlichste Aufgabe aber eben auch eine sehr sehr schwierige. Bleiben wir dran!

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    • August 3, 2011

      Leider eine Illusion. Die heutigen Politiker sind grösstenteils für die Ausweitung der Regulierung d.H. Bevormundung des Bürgers. Es gibt immer mehr Gesetze und Vorschriften. Diese schränken die Freiheit jedes Einzelnen ein und unterdrücken den Bedarf nach Selbstständigkeit und Eigenverantwortung.
      ​Auch die immer grösser werdende Bürokratie in der Schweiz verhindert, dass Eigeninitiative erfolgreich sein kann und somit wird wieder Selbstständigkeit und Eigenverantwortung unterdrückt.

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    • August 3, 2011

      Grundsätzlich bestimmt doch das Volk über Gesetzes- und Verfassungsänderungen​! Dass Parteien aller Farben dabei eine “richtungsgebende” Rolle einnehmen wollen ist klar. Und ja, es gibt aus meiner rot(h)en Sicht in einigen Gebieten eine zu grosse Regulierung. Bin zwar Nichtraucherin, aber z.B. das rigorose Rauchverbot, Littering, Wegweisungsartikel oder die zu konservative Auslegeordnung des Baugesetzes wenn es um Nachtruhestörung durch Konzertlokale etc. geht. Und Ja für z.B. KMU’s herrschen oft zu umfangreiche bürokratische Vorschriften.

      Mit einer fairen, angstfreien Aufklärung durch unsere Parteien aber könnte eine weit grössere Masse aus dem Dornröschenschlaf in Sachen Mitbestimmung reaktiviert werden. Je angstmachender und polemischer die Information der Bevölkerung daherkommt, desto eher nimmt sie aus eben dieser Angst Gesetze, die nicht nötig wären, an. Ich habe keine Angst vor dem Fremden! Ich habe Vertrauen in unseren Rechtsstaat, denn ich bin Teil davon!

      Angst habe ich vor der Trägheit derjenigen, die diskriminierende, gewaltträchtige Voten und Werbekampagnen für bare Münze nehmen und so ungeachtet ihrer eigenen Urteilsfähigkeit menschenverachtende Gesetze bestimmen. In der Schweiz ist jeder und jede, der oder die 18 Jahre alt ist, Politiker und Politikerin. Denn nicht wählen und Abstimmen gehen ist auch gewählt und abgestimmt.

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    • August 3, 2011

      Grundsätzlich gebe ich ihnen Recht. So sollte es sein. Was aber bei einigen Abstimmungen der letzten Jahre geschehen ist oder geschieht (Stichwort: Ausschaffunginitiativ​e, Verwahrungsinitiative​). Zeigt, wie die politische “Elite” den Volkeswillen respektiert.
      Da werden immer Ausflüchte gesucht, es wird auf internationales Recht verwiesen (welches notabene meist von irgendwelchen Beamten definiert wurde). Wenn es ihnen ernst mit obiger Aussage ist, dann nehmen sie bitte den Volkeswillen ernst. Gerade der SP würde dies gut anstehen. Ich bin zwar gegen diese Parteipolitik die immer betrieben wird. Aber gerade die SP ist mir diesbezüglich aufgefallen. Sie respektiert den Volkeswillen nur, wenn dieser auch ihrer Politik entspricht.

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    • August 3, 2011

      Hier stimmen wir dann wohl nur teilweise überein. Wenn das Volk, aufgrund falscher Informationen (nehmen wir die Unternehmersteuerrefo​rm) an der Nase herum geführt wird, dann müssen wir einschreiten, oder wenn es wegen Angstmacherei aufgrund von falschen UND menschenrechtsverletz​enden Angaben (nehmen wir die Ausschaffungsinitiati​ve und die Minarettinitiative) abstimmt, so interveniere ich trotz Mehrheitsentscheid. Für mich ist das Völker- und Menschenrecht zwingend!

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    • August 3, 2011

      Ja eben, sie gehören halt auch zur politischen “Elite” die glaubt alles besser zu wissen.

      Somit bevormunden sie aber das schweizer Volk, den Souverän diese Landes.

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    • September 14, 2011

      Frau Franziska Roth,
      Für mich ist das Völker- und Menschenrecht ebenso zwingend!
      Und an oberster Stelle steht der Schutz der Bürgerinnen, Bürger, der Menschen in diesem Land. Dazu ist der Staat verpflichtet, zwingend.
      Daraus ergab sich, dass man zwingend die Lebenslange Verwahrung extrem gefährlicher Sexual und Gewalttäter angenommen hat! Weil die Fachleute auf diesem Gebiet zu viele Risiken eingehen, zu Ungunsten der Sicherheit.
      Ausschaf​fungs Initiative, ganz klar und eindeutig wissen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, das ist deren Wille, sich von Kriminellen aus dem Ausland verabschieden zu dürfen. Wir haben dann noch genügend hier im Land, die wir nicht ausschaffen können.
      Und bei der Anti Minarett Initiative, ist ganz klar der Hintergrund dieser immer fort andauernde Terrorismus, plus die Probleme die der Islam mit den Frauenrechten hat.
      Gemäss Menschenrechten darf man einen Glauben auch wenn dieser nicht in die Kultur passt, nicht verbieten.
      Aber ganz klar die Richtung vorgeben, wie “Wir” das sehen.

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    • September 14, 2011

      Guten Abend Herr Nabulon

      Da bin ich dann wieder;-). Hier scheinen Sie mir gedanklich näher zu sein, als in meinem Beruf. Ich stehe dazu, dass die Menschen, die nicht in unserer Kultur geboren sind und unsere Gepflogenheitten und Sitten nicht respektieren, keine Landsleute sein sollen! Sie sprechen hier die Integration an. Bei der Integration der Migrantinnen und Migranten vertraue ich auf unsere Schweizerwerte wie Offenheit, Fairness und Mut! Ich mag diese Angstmacherei gewisser politischer Kreise nicht, welche den schrecklichen Terrorismus der weltweit herrscht, ständig für ihre Forderungen für die vermeintlich unsichere Schweiz brauchen! Die Integration gelingt mit einerseits klaren Forderungen von uns wie das Lernen unserer Sprache um zu verstehen und lernen zu können, was wir von unseren EinwohnerInnen verlangen und andererseits mit der Einbindung in unseren Alltag! Klar, und da zustehe ich, Menschen, die unsere Gesetze und unsere Kultur nicht mittragen wollen, können sich nicht integriert und sind dementsprechend auf die Konsequenzen hinzuweisen resp. wenn sie unsereGesetze und Kultur bekämpfen konsequent auszuweisen. So, wie das unser Gesetz schon seit Jahren vorsieht. Ich persönlich sehe keine Verbesserung für unsere Schweiz mit den von Ihnen erwähnten Initiativen.

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    • September 15, 2011

      Frau Franziska Roth,

      Grundsätzlich wären die Initiativen (neue Gesetze) auch nicht notwendig gewesen, eigentlich, würde man die bestehenden einhalten!
      ABER:
      Ge​rade aus Ihren Kreisen,(bin mir jetzt nicht sicher ob sie die richtige Partei als Ihre politische Heimat gewählt haben) eben aus Ihren Kreisen heisst es immer, man könne gegen dies und jenes nichts tun. Oder man müsse das tun, und dann kommt es erwiesenermassen falsch heraus. Im Namen der angeblichen Menschenrechte.

      Zo​llikerberg, 1993, das ist meine Heimatgemeinde, ja was glauben Sie, wenn man bis heute hören muss, eben sind ja wieder ein paar Fälle schief gelaufen, dass solche Täter ein Anrecht auf Urlaub, auf Freigänge, usw haben, alles zu Ungunsten der Sicherheit?
      Oder meine Töchter, die gehen aus Angst vor Belästigungen die sie selber erleben mussten, nicht mehr nach Zürich in den Ausgang. Eigentlich gar nicht mehr in diese Inn Lokale, Konsumtempel, haben es aufgegeben an Fussball Match zu gehen, weil sie zweimal in so Vandalismus verwickelt wurden!

      Glauben Sie wirklich, man könne einer heutigen Jugend als Eltern erklären, der Ausgang sei gefährlich?
      Sicher nicht, da wird man ausgelacht. Und ein paar WE später hat man die Kids dann in Panik am Natel, man solle sie doch schleunigst abholen kommen!

      Glauben Sie wirklich, Frau Franziska Roth, irgendwelche Redner und Volksaufwiegeler könnten einem da Panik oder Angst machen?

      Möglich in ich weiss nicht welchen Kreisen, wenn ein BAG was von Vogelgrippe Seuchen, Grunzgrippen, und Kampfhunden mit freundlicher Unterstützung eines Blick, 20Minuten, aufwiegelt, dass es funktioniert.
      Oder eben diese Panikmache für eine Weltklima Erwärmung, CO2 diese Hysterie nach Fukushima, die von den SF und Medien der Art aufgebauscht wird.
      Unterstützt durch Grün, Rot, und weiteren.
      KKW lasse ich jetzt mal beiseite, da ist es angesagt andere Wege zu gehen, aber besonnen und nicht in Panik, im Windschatten dieses Medien-Hipe.

      Durch​ einen Kriminellen, der den Behörden (Sozialämtern) schon lange bekannt war, aber man gab Ihm immer wieder eine Chance, ereignete sich ein Schicksal, bei dem ein Kind verstorben ist.
      Hunde Attacke, ein Dorf weiter wo ich meine Firma habe, selber zwei erzogene anständige Hunde habe, Was Tun die PolitikerInnen?
      Anstelle dass man Kriminellen Typen verbietet Hunde zu halten, geht man auf 500’000 anständige Hundehalter los und Kriminalisiert diese!

      Schusswaffe​n, ein paar Männer, durch Familienquerelen drangsalierte Männer drehen durch, töten Frauen und Kinder. Und schon kommen wieder von der sowieso gegen eine Armee eingestellten Kreisen die Forderungen, alle Soldaten, Jäger, Schützen seien potentielle Mörder, entwaffnet diese meist Männer!

      Gleichzeit​ig ereignen sich eine Schiesserei nach der anderen im sicheren Zürich, an den Wochenenden, und es waren alles „Schweizer“ die Blutrache genommen haben!

      Wenn man also mittel Initiativen neue Gesetze fordert, sind das zumindest bei mir, reale existierende Erlebnisse der paar vergangenen Jahre, keine Fiktionen.
      Neue Gesetze, weil es heisst, die alten würden nichts taugen. Diese würden schon was taugen, aber wir haben heute Leute an den Schlüsselstellen, die nichts ändern wollen! Also abwählen, und durch andere ersetzen!

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  • August 3, 2011

    Wie können Sie sich mit dem Parteiprogramm der SP, der Ihren Ansichten diametral entgegengesetzt ist, identifizieren? Ich frage mich, ob sie nicht in der falschen Partei sind.

    Hätten wir doch noch mehr solche SP-Kantonsräte, ein gemeinsames Regieren wäre viel einfacher!

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    • August 3, 2011

      Wer gute Arbeit, mit fairen, menschenwürdigen Löhnen will, muss SP wählen!
      Wer die Armut bekämpfen will, muss SP wählen!
      Wer die Spaltung zwischen Starken und Schwachen in der Schweiz überwinden will, muss SP wählen!
      Wer den Ausstieg aus der Atomenergie will, muss SP wählen!

      Wer den Beitritt zur EU will kann SP wählen und wer den Kapitalismus abschaffen will wird wohl SP wählen 😉 So gesehen eine Politik für alle, statt für wenige 😉

      In Bezug auf die 2 Fragen, wie der MOMENTANE Beitritt zur EU oder die TOTALE Überwindung des Kapitalismus freue ich mich immer wieder, mit meinen Genossinnen und Genossen bei Wein und Bier zu debattieren! Seit Jahrzehnten habe ich bei der SP Garantie, dass Meinungsfreiheit respektiert wird und Differenzen als Chance wahrgenommen werden.

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  • August 4, 2011

    “Wer gute Arbeit, mit fairen, menschenwürdigen Löhnen will, muss SP wählen!”

    Gibt es da eine Partei, die explizit unfaire, menschenunwürdige Löhne will? Es gibt meiens Erachtens nur Parteien welche planwirtschaftlich festgelegte Löhne und solche welche dezentral zwischen den Akteure festgelegte Löhne als fairer und menschenwürdiger ansehen. Und weshalb soll sich ein Lehrling anstrengen einen guten Lehrabschluss zu machen, wenn er weiss, dass er dann gleichviel verdient wie einer, der lieber herumgehangen ist? Haben wir nicht ein Sozialamt, welches garantiert, dass niemand in der Schweiz betteln gehen muss?

    “Wer die Armut bekämpfen will, muss SP wählen!”

    Niemand will Armut, nur gibt es Parteien, welche mehr und andere weniger in den staatlichen Umverteilungstopf einzahlen wollen. Personen selbst können natürlich mit ihrem selbst verdienten Geld die Armut bekämpfen, wie es ihnen beliebt. Und wenn man von der Illusion, dass die Schweiz die gesamte Welt retten kann absieht, stellt sich die Frage der Rationierung: Wieviel geben wir den Schweizer Armen und wieviel den somailschen Armen? Geben wir den abgewiesenen Asylbewerber oder helfen wir lieber mit Entwicklungshilfe im Herkuftsland? (Steng genommen müssten wir gemäss den Ideen der SP unbedingt die Armut bekämpfen und die Sozialhilfe und die Einkommen aller Büetzer in der Schweiz auf 10 Fr. / Jahr begrenzen und das eingesparte Geld all denen gegeben, die auf unserer Welt weniger als diese 10 Fr. verdienen.) Im September werden wir im Kt. Zürich abstimmen, ob abgewiesene Asylbewerber Sozialhilfe erhalten sollten. Sind sie da dafür oder dagegen? Ich bin dagegen, denn das viele Geld würde in den Entwicklungsländer viel mehr bewirken.

    “Wer die Spaltung zwischen Starken und Schwachen in der Schweiz überwinden will, muss SP wählen!”

    Das verstehe ich nicht mal. Wer ist da stark und wer schwach? Sprechen Sie da die inhomogene Vermögensverteilung an? Wollen Sie eine Planwirtschaft einführen?

    “Wer den Ausstieg aus der Atomenergie will, muss SP wählen!”

    Alle haben am liebsten ganz viel Energie ohne Nebenwirkungen. Da gibt es keine Partei, welche auf riskolosere und preiswertere Energie verzichten würde. Der Unterschied zwischen den Parteien ist nur die Bewertung der Machbarkeit von Alternativen. Die jetzigen technischen Planungszenarien, welche zu Aussagen führen mit Streuungen von Faktor 100, sind einfach nicht seriös. Ich glaube einfach nicht daran, dass wenn man nur fest genug daran glaubt, eine Frau ein Kind statt in 9 Monaten in nur einem Monat auf die Welt bringt. Legen wir also die Planungsgrundlagen für einen neuen Energiemix auf den Tisch und planen realistisch. Ich bin sicher, dass wir in nur 1-2 Jahren, dank den Erfahrungen mit dem Schnellausstieg in Deutschland, die heutige Planung validieren können. Dann endlich werden wir wissen, ob wir auch aussteigen können, wenn wir dann noch wollen.

    Wie Sie sehen, bin ich ja für die gleichen Slogans, und dabei bin ich SVP-Wähler!

    Ich getraue mich nun ein paar konkretere Fragen zu stellen. Sie sind ja Lehrerin.

    Sind Sie für die Abschaffung der Hausaufgaben? Sind sie dafür, dass die Schüler die Noten selbst wählen können oder müssten alle die gleiche Noten haben? Sollen Firmen verpflichtet werden Schüler mit schlechtem Betragen bevorzugt Lehrstellen anzubieten oder sollen diese gar vom Staat den Lohn erhalten? Sollen Schüler, welche einen geordneten Unterricht verunmöglichen, in Spezialklassen unterrichtet werden oder nicht? Soll sich die Lehrperson die Geschwindigkeit dem Langsamsten in der Klasse anpassen?

    Ich bin dafür, dass jeder Schüler gefördert werden soll. Einige werden das Angebot annehmen, andere nicht. Die Folgen soll dann jeder Schüler selbst tragen. Das ist diametral gegen das SP-Gebot der Gleichheit!

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    • August 4, 2011

      ok, dan hole ich mal tief Luft beginne mit dem Antworten:

      Ich bin wie Sie dafür, dass jeder Schüler gefördert werden soll. Das aber gelingt nicht, wenn man allen dieselben Aufgaben zur selben Zeit stellt! Ich mache bei meinen Schulkindern jeweils gerne den Vergleich zum Sport! Um sich auf einen Wettkampf (Lernzielkontrolle), an dem alle zur selben Zeit dasselbe leisten müssen, vorzubereiten, trainieren alle individuell (täglicher Unterricht) nach einem auf ihren Stärken und Schwächen angelegtes Förderprogramm! Noch spannender ist es bei Mannschaftswettkämpfe​n, dort braucht es den Schnellen, der evt. mehr Kraft trainieren muss wie den kräftigen, der dafür im Training seine Wendigkeit anzugehen hat! Die Vorbereitung auf den Mannschaftswettkampf macht ebenfalls jeder individuell.

      Sind Sie für die Abschaffung der Hausaufgaben? Nein! Ich stehe ein für sinnvolle, dem nachhaltigen Lernen angepasste Hausaufgaben, was bedeutet, dass jedes Kind seine Hausaufgaben mit gestalten soll, indem auf seine Lernumgebung UND seine Arbeiten, die es täglich in der Schule verrichtet, eingegangen wird!

      Sind sie dafür, dass die Schüler die Noten selbst wählen können oder müssten alle die gleiche Noten haben? Noten sind eine mögliche Form der Beurteilung und zudem die schlechteste! Warum? Weil eine 5 von Lara nie dasselbe aussagt wie eine 5 von Nico! Aus diesem Grund werden ja auch schweizweit Multichecks bei der Bewerbung verlangt! Wir Lehrpersonen benoten, wenn es die Politik verlangt, aber die Gesellschaft und somit die Wirtschaft profitiert keinen Deut mehr davon, als wenn wir mittels Kompetenzraster jedes Kind individuell bewerten. Dies belegen seriöse Studien. Ziffernnoten täuschen eine diagnostische Scheinpräzision vor, die weit über ihren Kredit hinaus gehen! In der Fachwelt ist dies seit 40 Jahren bekannt! Wir brauchen keine technisch perfektionierte Selektion, sondern diagnostisch fundierte individuelle Förderhilfen!
      Das weiss man übrigens in allen anderen Gebieten, wo gefördert wird schon lange z.B. im Spitzen- wie im Breitensport! Warum vertraut man dann bei den geistigen “Wettkämpfen” nicht auf die selbe Vorbereitungsart???

      Sollen Firmen verpflichtet werden Schüler mit schlechtem Betragen bevorzugt Lehrstellen anzubieten oder sollen diese gar vom Staat den Lohn erhalten? Weder noch! Wobei ich nach 25 Jahren Unterrichten weiss, dass so einige Schüler, die in der Schule sich schlecht benommen haben, in der Arbeitswelt bestens und respektvoll gegenüber den Mitarbeitenden zurechtkamen! Schülerinnen und Schüler mit schlechtem Betragen können immer noch Mitarbeitende mit Respekt und Anstand werden! Was verstehen Sie unter schlechtem Benehmen? Delinquente, kriminelle Jugendliche gehören in entsprechende Programme, das ist klar. Alle anderen gehören in die Berufswelt. Übrigens, würden sie einem Schüler, mit einem Notendurchschnitt von 5,5 aber schlechtem Betragen eine Lehrstelle anbieten?

      Sollen Schüler, welche einen geordneten Unterricht verunmöglichen, in Spezialklassen unterrichtet werden oder nicht? Ich stehe voll und ganz zur schulischen Integration! Es wird sicher immer einen kleinen % -Satz geben, welche in Spezialklassen zu unterrichten sind, aber dies nicht, weil sie nicht integrierbar wären, sondern schlicht und einfach, weil unser jetziges Schulsystem sie nicht integrieren lässt! Darf ich Ihnen folgenden Artikel empfehlen:

      http://www.beobac​hter.ch/arbeit-bildun​g/schule/artikel/dial​ogisches-lernen_lerne​n-wie-es-euch-gefaell​t/

      Sie werden ihn wohl eher nicht mögen, meinen Artikel, aber sie erfahren dann, meine innerste Überzeugung!

      Sol​l sich die Lehrperson die Geschwindigkeit dem Langsamsten in der Klasse anpassen? Die Antwort ist in meinem Artikel!

      Übrigens,​ ich propagiere wie die SP das Gebot der Chancengleichheit, und nicht der Gleichheit!
      Und wir wollen nicht die Welt retten, sondern die Sicherheit und das Wohlergehen in der Schweiz bewahren, ohne dabei die anderen Menschen aus anderen Ländern auszubeuten. Es stellt sich also für mich in Sachen Bekämpfung der Armut in der SCHWEIZ nicht die Frage: Ich oder die Frau aus Somalia, sondern ich und meine Nachbarin einen Stock tiefer! Die Frage nach der Frau aus Somalia stellt sich, wenn ich mich mit mir und meinem täglichen Umgang mit Rohstoffen, mit meinem Einkaufs- und meinem Spendeverhalten befasse!

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    • August 5, 2011

      Sehr geehrte Frau Roth

      Danke , dass sich die Mühe genommen haben so ausführlich zu antworten. Jede einzelne meiner Fragen basiert übrigens auf selbst erfahrenen Erlebnisse mit SP-Leuten.

      Ich sehe, dass Ihre Ansichten in Ihrem Spezialgebiet der Schule mit meinen ziemlich deckungsgleich sind. Nur sind die SP-Welten zwischen SO und ZH, bzw. Ihnen und zB. einer Frau Galladé oder einer Frau Esther Maurer so ziemlich unterschiedlich.

      Die SP in Zürich, spricht zwar immer von Chancengleichheit, meint aber fast ausschliesslich Gleichheit.

      Beispi​el:
      http://www.spstadtz​h.ch/node/115 , insbesondere auch den Kommentar dazu von Pawel Silberring.

      Würden​ Sie in Zürich für den Kantonsrat kandidieren, würden Sie meine Stimme bekommen. Ich hoffe und bitte Sie zudem, dass Sie Ihre Ansichten in der SP möglichst gut einbringen. Die SP hats nötig.

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    • August 10, 2011

      Frau Roth, ich denke das Noten wichtig und nötig sind, wollen doch alle, selbst die Schüler wissen wo sie stehen. Klar es ist bei vielen Aufgaben natürlich nicht einfach zu benoten, da es für vieles Ermessenssache ist.

      Aber ich muss an der Berufsqualifikation Mündlich auch Noten geben, am Anfang war die nicht Einfach aber mit der Zeit hat man das Gefühl dafür. Es ist eine Freude, wenn ein Kandidat sehr gut ist und dann eine 6 bekommt, andererseits muss ich einen angehenden Elektriker, der nicht mal das Grundlegendste weiss auch eine 2 geben. Es wäre fahrlässig so jemanden auf die Menschheit loszulassen, es kann unter Umständen das Leben eines unbeteiligten fordern wenn er in seiner Arbeit grobe Fehler macht.

      Was mir an der heutigen Schule fehlte ist, dass man sich nicht mehr getraut den Schülern ein Ziel zu formulieren und fordert, dass sie Durchhaltewillen zeigen, auch wenn mal etwas zu erreichen Mühsam ist. Es wird von den Lehrkräften gesagt, wenn ihr Müde seid könnt ihr ausruhen und müsst die Arbeit nicht beenden oder die Aufgaben nicht machen.

      Ich hab von meinen zwei Jungs gefordert, dass sie sie sich Mühe zu geben habt und sich auch mal durchbeissen müssen. Im realen Leben ist es manchmal auch hart. Viele brechen heute die Lehre ab weil sie “zu Hart” ist, weil sie nicht gelernt haben ein Ziel zu erreichen! Niemand muss dann auf seinem Beruf bleiben, aber wenn er ein EFZ (Eidg. Fähigkeitszeugnis) hat kann er ja immer noch einen anderen Berufsweg einschlagen. Ein EFZ eröffnet viele neue Wege auch ausserhalb des Berufes, keine Berufsausbildung ist eine Sackgasse!

      Wer Durchhaltewillen hat meistert das Leben mit Sicherheit besser.

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    • August 10, 2011

      Werter Herr 1 2 (leider kann ich keinen Namen erkennen. Bei Ihren Kommentaren erscheint 1 2 und dann eine Fehlermeldung, wenn ich auf Ihre Seite will!)

      “Durchhalt​ewillen” im Alltag und im Sein zu haben ist vielleicht sogar so etwas wie das pulsierende Herz im menschlichen Organismus, also quasi der Garant, dass man lebt! Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Als Heilpädagogin die sich mit Menschen mit Behinderungen oder Lernschwächen auseinandersetzen darf erkenne ich, dass jeder Mensch, egal wie seine Umstände sind, Durchhaltewillen besitzt und dass es den zu stärken, hervorzulocken oder gar erst zu finden gilt! Dabei ist die Note eine mögliche Form der Motivation, jedoch zeigt die Bildungsforschung klar, dass sie nicht nachhaltig motiviert und insbesondere Lernstörungen provozieren kann!!!

      Als Lehrerin bin ich aber ob folgender Interpretation von Ihnen beunruhigt: “Was mir an der heutigen Schule fehlte ist, dass man sich nicht mehr getraut den Schülern ein Ziel zu formulieren und fordert, dass sie Durchhaltewillen zeigen, auch wenn mal etwas zu erreichen Mühsam ist. Es wird von den Lehrkräften gesagt, wenn ihr Müde seid könnt ihr ausruhen und müsst die Arbeit nicht beenden oder die Aufgaben nicht machen.”

      Ich nehme die Schule und ihr Umfeld ganz anders wahr! Leistung aufgrund von individuell formulierten Lernzielen erbringen, beurteilen und daraus neue Lernziele formulieren ist bei uns die Alltagsarbeit! Ich unterrichte nun ununterbrochen, (mit Ausnahme meiner 2 Mutterschaftsurlaube 92 und 93) 25 Jahre an der Volksschule. Wohl gab es anfangs 90er, als die ersten Formen von Offenem Unterricht “Schule machten” wir nannten sie damals ELF (Erweiterte Lehrformen) und meinten damit die Projekt-, Stationen- und Werkstattarbeiten immer wieder Idealisten, die das sich Wohlfühlen mit Jöh der/die arme Kleine in Verbindung brachten und aufgrund von ungeeigneten empathischen Versuchen mitverantwortlich sind, dass in gewissen Kreisen noch heute die Meinung kursiert, wir pflegten den laisser-faire- Stil. Wenn Lehrpersonen heute dem Kind gestatten, dass es für ES formulierte Lernziele nicht erreichen muss, weil es müde oder bequem ist, dann ist das FALSCH! Richtig ist, dass man die Kinder in ihrem Umfeld wahrnimmt, auf den familiären Hintergrund achtet und heute, dazu stehe ich, ganzheitlich das Kind in der Schule wahrnimmt!

      Wir Lehrpersonen beziehen heute das Umfeld mit ein. Wir sind (insbsondere durch die Politik) verpflichtet und das ist auch richtig so, jedes Kind nach seinen Stärken zu Fördern und jeden Menschen so tauglich für die Arbeitswelt zu “machen”. Ich liebe meinen Beruf und versuche insbesondere durch meine politische Arbeit, den Wert und die Wichtigkeit zu stärken und unsere Bildungsforschungserg​ebnisse in Umlauf zu bringen. Spannenderweise werden unsere Ergebnisse wie sonst in keinem politischen Bereich, ungeachtet der namhaften und hoch qualifizierten Wissenschaftler, ignoriert ja gar mit populistischen Behauptungen negiert!!! das stört mich unglaublich und dagegen kämpfe ich an! Die Schule soll muss und wird immer ALLE Menschen integrieren! ALLE haben ein Anrecht auf Bildung und die Wissenschaft belegt, dass selbst Menschen, die für uns “Normale” völlig kommunikationslos also weder mächtig der Sprache noch der alltäglichen persönlichen Handlungen wie sich waschen ernähren etc. sind, lernen können und vor allem WOLLEN. Diese Menschen haben ein Recht, dass der Staat dafür schaut, dass sie das können und zwar von ausgebildetem Personal. Diese Menschen, wenn immer möglich in die Regelschule einzubinden ist eine schöne, schwierige aber menschliche Aufgabe. Das hat das Schweizervolk mit dem Gleichstellungsartike​l 1996 eindeutig verlangt!

      Nun muss sich die Schule ändern. In diesem Prozess sind wir und erst am Anfang! Um diese Änderung sinnvoll angehen zu können brauchen wir das Vertrauen in uns Fachkräfte und insbesondere in unsere Forderungen nach kleineren Klassen und guter, nachhaltiger Ausbildung! Ich fordere darum ein nationales Bildungsdepartement mit klaren Strukturen Fachkräften. Dabei schaffe ich die föderalistische Verantwortung für die Volksschule nicht ab, sondern stäarke sie, indem der Bund in die Verantwortung für unsere Gesellschaft bereits durch sein Engagement im Volksschulbereich genommen wird.

      Also, die Schulen von heute sind leistungsorientiert. Sie leisten einen grossen Beitrag zur gesellschaftlichen Wohlfahrt, indem sie Aufgaben übernimmt, die vor 20 Jahren noch von den Familien alleine geleistet wurden. Ein Wirtschaftswachstum das der ganzen Gesellschaft nützt ist nicht möglich OHNE Investitionen UND Vertrauen in die Grundbildung!

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    • August 27, 2011

      “Um diese Änderung sinnvoll angehen zu können brauchen wir das Vertrauen in uns Fachkräfte und insbesondere in unsere Forderungen nach kleineren Klassen und guter, nachhaltiger Ausbildung!”

      In wenigen Worten wurde zusammenfasst, was die Schule wirklich braucht. Werde es mit Quellenangabe weiterverwenden. Danke!

      Vertrauen in die Lehrperson:
      Geben wir den Lehrpersonen wertfrei ein Rüstzeug an Lehrmethoden in der Ausbildung mit und vertrauen dann, dass sie fallweise die richtigen anwenden. (Also keine schlechte Evaluationen, weil die Lehrperson zuwenig Teamarbeit hat machen lassen in der Mathematik.)

      Klein​ere Klassen:
      Kleinere Klassen entlasten die Lehrpersonen direkt. Die Schüler können individueller gefördert werden. Die Integration von Sonderschüler, aber auch die Begabtenförderung ist eher möglich, da mehr Zeit für die Betreuung der einzelnen da ist. Meines Erachtens ist nur in einer Kleinklasse eine wirkliche Förderung aller Schüler möglich (Nicht mehr eine Zwangs-Integrative Schule mit 27 Schüler in der Klasse und einer einzigen Lehrperson.) Man muss sich aber im klaren sein, dass kleinere Klassen mehr Schulzimmer und Lehrpersonen bedingen. Dies in einem Zeitpunkt, wo die meisten Schulhäuser prall gefüllt sind.

      Ausbildung:
      Gute​, nachhaltige Ausbildung ist sicher wichtig, nur muss ich da als Nicht-Fachmann passen. Ich wäre aber sehr interessiert zu hören, was man da besser machen könnte. Von der PHS in Zürich habe ich nichts besonders Gutes gehört.

      Für so eine Ausrichtung der Schule wäre ich bereit mehr Steuern zu zahlen. Und ich bin sicher, dass sich darüber auch ein Konsens über die Parteigrenzen findet, also ausserhalb des Zemp-Schülerschen Disputs.

      Beim nationales Bildungsdepartement habe ich ein schlechtes Bauchgefühl, wie auch bei den kantonalen Bildungsdirektionen, ausser man würde nur Personen dort beschäftigen, welche vorher 20 Jahre aktiv als Lehrperson in der Volksschule tätig waren.

      Hier zum Schluss noch ein Link zu einem SVP-Bildungspolitiker​ (Kantonsrat aus Zürich), der ähnlich im Bildungsbereich tickt:

      http://www.​hansuelivogt.ch/

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    • August 27, 2011

      Noch ein Nachtrag: Sind die erwähnten Bildungsforschungserg​ebnisse im Internet frei zugänglich? Würde sie gerne mal lesen.

      Mich würde es insbesondere interessieren, ob die Note als solche Lernstörungen provozieren kann, oder ob es nicht der Wert, den die Eltern / das Umfeld der Note beimessen, dies verursacht.

      (Unser Kind hat von uns Eltern schon früh gelernt, dass wir es unabhängig von der Note bzw. vom Können gern haben und dass es mit uns auch ganz gut und angenehm über Prüfungen bzw. Ihre Leistung sprechen kann, unabhängig von der erreichten Note. Mittlerweile kann unser Kind die Prüfungsresultate und die dazugehörige Note selbst recht objektiv analysieren und erklären, was ich sehr wichtig finde.)

      Um Motivation, Interesse, Durchhaltewille zu wecken gibt es scheint es ganz viele Methoden. Wir haben versucht unserem Kind spielerisch und mit eigenem Interesse die Motivation für etwas zu Wecken, was fast immer ganz gut funktioniert hat. Nur was gibt es sonst noch für Methoden? (ausser Belohnung/Bestrafung)​ Und wie schafft man es ein Kind motiviert zu halten, auch wenn es einfach nicht dafür talentiert ist?

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    • August 28, 2011

      Es freut mich sehr, dass Sie in der Diskussion bleiben und wir sogar Gemeinsamkeiten haben.
      Lassen Sie mich kurz zum Bereich nachhaltige Ausbildung folgendes schreiben: Selbstverständlich haben wir Fachkräfte Ideen, wie die Lehrerbildung umgestaltet werden kann. Eine nachhaltige Ausbildung ist für mich gekennzeichnet von fundiertem Wissen über den Beziehungsaufbau zu Menschen. Darunter verstehe ich eine gute Kombination zwischen “das Kind verstehen lernen und führen wollen”! Entwicklungspsycholog​ische Kenntnis über die einzelnen Stufen sind unabdingbar, wenn ich das Verhalten und die Reaktionen der Kinder und Jugendlichen in einen komplexen Zusammenhang stellen will. Dieses Wissen muss ich anhand von “Erfahrungen sammeln” in einem praktischen Umfeld (Praxis) abgleichen können, am besten in Begleitung von erfahrenen Lehrpersonen. Dabei soll die effektive Praxis und deren Reflexion im Vordergrund stehen und nicht das Verfassen detaillierter Vor- und Nachbereitungsplänen.​ Die Schreibarbeiten der heutigen Studentinnen und Studenten, die im Rahmen ihrer Ausbildung bei mir ihr Praktikum absolvieren, sind auf Rechtfertigung und Theorie ausgerichtet statt auf das Stillen der Neugierde, ob die Hypothesen, die man sich vor dem Unterricht stellt, bestätigt oder verworfen werden können. Es darf nicht sein, dass Lehrpersonen in ihrer Ausbildung viel mehr lesen und zusammenfassen müssen als sie ausprobieren und reflektieren können.

      Nun zu der Beurteilung. Unter folgenden Links finden Sie seriöse Zusammenfassungen der Ergebnisse der bildungswissenschaftl​ichen Forschung zum Thema Noten. http://www.lch.ch/dms​-static/985ca963-35c4​-4398-89f5-f0f83b09d3​86/noten_verboten.pdf​ http://edudoc.ch/reco​rd/60691/files/BS%201​_Feb10_Thema.pdf

      Motivation ist der Lern- und Lebensmotor! Garant dass dieser unaufhörlich läuft und so immer wieder selber einen Service seiner Kraft macht 😉 ist das eigene Interessen! Wir Fachpersonen nennen das Entdeckendes Lernen oder auch Genetisches Lernen. Es ist darauf ausgerichtet, das Interesse oder eben auch das Desinteresse des Kindes ins Zentrum zu stellen. Um dieses herauszufinden muss ich mit dem Kind reden. Es befragen mit offenen Fragen die keine Ja und Nein Antworten zulassen sondern es fordern, seine Ideen in Sätzen zu formulieren. Und ja, das geht auch mit Menschen, die der Sprache nicht mächtig sind und so über andere Kanäle kommunizieren. Es braucht Zeit und echte Anteilnahme. Ich wette, dass ich es schaffe, JEDEN Schüler und JEDE Schülerin an ein Thema heranzuführen, von dem sie denken, dass es sie nicht interessiert, welches aber die Schulbildung als wichtig erachtet. Ich schaffe dies aufgrund ihrer eigenen Aussagen zu ihrem Desinteresse. Die Motivation aufrecht zu erhalten, auch wenn das Talent für diese Thematik evt. nicht vorhanden ist, das ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe und gelingt meines Erachtens nur, wenn man dem Menschen erklären kann, warum genau dieses Wissen, diese Lerneinheit für sein weiteres Leben oder Lernen wichtig ist und man halt hier “Augen zu und durch” denken muss. Und ist es NICHT nötig für die weiteren Lernschritte, so soll ein Thema, für das man nicht talentiert ist, schlicht und einfach abgebrochen und verlassen werden. Mut zur Selektion der Themen und Bereiche im eigenen Lernen und im Verhältnis zur persönlichen Entwicklung ist wichtig. Fazit: Der Mensch ist ein kommunikatives Wesen, alles, was ihn bewegt erfährt und fördert man mit der Beziehung zu ihm, mit Reden und Zuhören!

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  • August 27, 2011

    Beitrag von Franziska Roth SP
    Sehr geehrte Frau Roth auf Ihren Beitrag muss ich Sie loben, leider, sagt auch mir heute mein Gefühl, Dass ich der SP nicht mehr trauen soll.
    Schade eigentlich, dass Sie gerade in dieser Partei sind.
    Freundliche Grüsse

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    • Juli 18, 2021

      Sehr geehrte Frau Wulkow – Nyffeler

      Danke für Ihr Lob, es freut mich aufrichtig. Darf ich Sie fragen, in welcher Hinsicht Sie das Vertrauen in die SP verloren haben? Es geht mir dabei nicht darum, Sie auf biegen und brechen umstimmen zu wollen, vielmehr beabsichtige ich, Ihre Sorgen kennen zu lernen und diese in unsere rote Politik einfliessen zu lassen. Ganz im Sinne der echten und wertschätzenden Demokratie!

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    • Juli 18, 2021

      Sehr geehrte Frau Roth
      Ich verfolge die Linke, wie auch die Rechte Seite seit ein paar Jahren.
      Für mich ist da leider “Links” 1. keine gerade Linie drin. Einmal wollen wir und jetzt wollen wir wieder nicht kurz vor den Wahlen wollen alle wieder… usw.
      2. mag ich das Mobbing zwischen Links und Rechts nicht.

      Wir haben doch das Präambel und es sind sämtliche Parteien von Links nach Rechts dafür verantwortlich. A) das Volk und unsere Heimat zu schützen und B) dass Recht und Ordnung in unserem Land ist.
      Ausserdem habe ich auch mit all den jung Politikern mühe, die auf biegen und brechen nur die EU sehen und Ihr eigenes Land im Stich lassen.
      Das alles ist für mich unlogisch für mich.

      Statt sich mal den politischen Gegner anhören und eine Gemeinsame Lösung zu finden hört und sieht ja bald keiner mehr durch.
      Auch all diese Probleme die jetzt in den letzten 3-4 Jahren wieder aufgetaucht sind, hätte man vermeiden können. Auch diese Rauch Verbote sind überflüssig gewesen.
      Denn jede Packung Zigarette war die Steuer der IV und AHV die jetzt fehlt.
      Ich finde, dass Jeder Nichtraucher, sowie Raucher alt genug sind um nebeneinander zu sitzen oder nicht.
      Wenn mich der Rauch stört, gehe ich dem Problem aus dem Weg und nicht ungekehrt.

      Das ganze ist ein Dominoeffekt, dass auch die Bevölkerung bald nicht mehr schlafen lässt.
      Mich würde auch mal interessieren, wie viele Arbeitssuchende wir hier im Land haben. Man hört ja nur immer die Arbeitslosenzahlen von 2,8 %, das hält nach wie vor unser Land attraktiver denn je, für alle Gesellschaften. Wir haben aber sehr viele Arbeitssuchende Schweizerbürger und die sollten zuerst alle Ihre Rechte bekommen.
      Es wäre schön, all diese Realitäten zuerst zu erkennen.

      Beim Tierschutz wird ja auch vorgesagt: Wie viel m2 Fläche ein Tier haben soll.
      Unsere Schweiz wird trotzdem Flächenmässig nicht grösser auch wenn es 10 Mio sind.
      Ich persönlich finde 8 Mio Einwohner schon zu viel.
      Da können wir uns die Grünflächen bald suchen.

      Ich hoffe, dass ich Ihnen und all den Politikern nicht zu nahe getreten bin, bin aber als Steuerzahlerin ziemlich wütend und muss mir schon bald überlegen ob ich nach Australien auswandern soll.
      Denn da gibt es noch vernünftige Regeln.

      Freundlich​e Grüsse

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