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1:12 NEIN oder JUSO spielt Gott

Ich frage mich, ob je­mand einen Jung­so­zia­list kennt, der schon ein­mal einen Ar­beits­platz ge­schaf­fen hat, der nicht durch die Par­tei oder das öffentliche Ge­mein­we­sen, sprich die Steu­er­zah­ler, ge­spon­sert wur­de? Sol­len wir wirk­lich die Juso über die Ge­schi­cke der Wirt­schaft be­stim­men las­sen? Ich zweifle bei mei­nem gan­zen guten Wil­len ein­fach an der Fähigkeit der Juso glo­bal agie­rende Kon­zerne bei der Stange zu hal­ten ge­schweige denn zu führen. Klar gibt es in der Wirt­schaft immer wie­der ne­ga­tive Aus­reis­ser in Sa­chen Ab­zo­cker. Den Kon­zer­nen gleich vor­zu­schrei­ben wie gross die Lohn­schere sein soll, ist aber quatsch und wird auch nicht funk­tio­nie­ren.

Diese werden bei Annahme der Initiative im besten Fall Anwälte und Steuerberater engagieren und die Sache betrieblich erledigen: sprich Management-Firma gründen, worin die Geschäftsleitung und das oberste Kader beschäftigt wird – oder anstatt Lohn mit AHV und IV Abzug, das Management mit Optionen eindecken um die Löhne zu verringern. Wenn das ein Problem darstellen würde – ev. klagt ja die JUSO z.B. die Zürich Versicherung oder sonst ein Konzern ein, dann werden die Gehälter von einer neuen Management Firma in Dubai oder sonstwo überwiesen. Halt ein typisches Management-Problem das gelöst wird.

Im schlechteren Fall werden die grösseren Konzerne und das Management abwandern und die Konzernzentrale in Singapur, Dubai,etc. ansiedeln.

Wir sehen, die Initianten spielen Gott und wollen die Welt verbessern – was ehrenwert ist – leider wird es nichts ändern. Nein, schlimmer, Sie schiessen sich ins eigene Knie… denn durch den Abzug der Konzernzentralen wird das Steuersubstrat der Schweiz kleiner und damit auch das Budget für Soziales, Bildung, Integration, Schulen, etc. Ach ja, natürlich lässt sich das Problem durch Steuererhöhungen lösen – ursozial – alle zahlen dann den verlorenen Teil. Bei unserer Progression wird der aussterbende Mittelstand die Zeche bezahlen. Was aber in den Augen der Juso nicht weiter schlimm ist, denn damit bekommt jeder wieder eine günstige Wohnung in der Stadt Zürich.

 Als nächstes schlagen die Sozialisten vor –damit es auf gar keinen Fall je mehr eine Verfehlungen passieren kann, gleich alle Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern oder jedes Unternehmen das eine Börsenkapitalisierung​ von grösser 1 Milliarde zu verstaatlichen.

Woll​t Ihr Sozialisten wirklich an den Grundfesten unserer Leistungswirt​schaft – jeder bezahlt ja nach seiner wirtschaftlichen Leis​tungsfähigkeit Steuer​n – rütteln und den Wohlstand leichtfertig aufs Spiel setzen?

Es kann doch nicht sein, dass wir mit Steuergeldern Standortförderung betreiben und die JUSO die mühsam umworbenen Unternehmen wieder zum Abhauen bewegt. Erklären Sie mal einem Investor aus Hong Kong er dürfe nicht mehr als 12 Mal als sein Mitarbeiter verdienen. Der versteht die Welt nicht mehr.

Wir sind alle Kinder des Wohlstands und müssen zuerst wohl wieder verarmen, damit die liberalen Errungenschaften unserer Ahnen wieder geschätzt werden. 

 

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Comments to: 1:12 NEIN oder JUSO spielt Gott
  • Juni 5, 2013

    Titel vollends pathetisch formuliert, Text aber sehr viel darin zutreffend. Ich zähle hier auf die Vernunft des Schweizer Stimmvolkes!

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  • Juni 12, 2013

    Würde mich auch mal interessieren wo Juso’s und Asos (Altsozis bzw. Gutmenschen) Job’s geschaffen haben.

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  • November 7, 2013

    Die Frage ist eher ob jemand einen Juso kennt, der weiss was arbeiten heisst.

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