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1:12 und Mindestlohn gefährden den sozialen Frieden

Ausgangslage

Liberal​ denkende und bürgerliche Wählerinnen und Wähler, dies schliesst Angehörige der CVP, EVP, GP, glp, BDP, FDP und SVP ein, müssen sich die Frage stellen, ob sie eine von sozialistischen Kreisen geforderte Überwindung des Kapitalismus wollen, oder ob eine besser kontrollierte, doch weiterhin mehrheitlich liberale Marktwirtschaft nicht der bessere Weg wäre. Und diesbezüglich sind wir bereits auf dem richtigen Weg. Die Schweiz benötigt keinen kompletten Systemwechsel.

Das Ziel der JUSO – Sprich: Jungsozialisten

Es ist offensichtlich, dass die Sozialisten mit der 1:12 Initiative und der Mindestlohn-Initiativ​e nur ein Ziel erreichen wollen: Die Überwindung des Kapitalismus, sprich eine komplett staatlich vorgegebene und kontrollierte Planwirtschaft (sozialistische Wirtschaftspolitik). Dafür werden sogar eine drohende Verarmung und eine drastisch angestiegene Öffnung der Lohnschere in der Schweiz dahergeredet. Dass dies nicht stimmt, wird nicht nur ignoriert, sondern diese Falschaussage wird auch noch stetig wiederholt.

Wem es nützt, und wem es schadet

Dass sowohl die Mitarbeitende wie auch die KMU selbst, welche die Grundpfeiler der Schweizerischen Wirtschaft ausmachen und den grössten Teil des BIP erwirtschaften, von der 1:12 und auch von der Mindestlohninitiative​ nicht betroffen sein werden, wird tunlichst ausgegrenzt. Die meisten Unternehmen, auf die die 1:12 Initiative zielt, sind die internationalen Konzerne, welche den Sozialisten ein Dorn in den Augen sind und schon immer waren. Politik für die Kleinsten im Kampf gegen die Grossen. Grundsätzlich gut und edel, aber in diesem Fall nicht durchdacht. Im Raum Zürich zielt laut aktuellsten Zahlen die Initiative gerade mal auf 815 Personen ab, welche mehr als CHF 750’000.- pro Jahr verdienen.

Ernste Konsequenzen

Was sich die Sozialisten und Befürworter der 1:12 Initiative nicht überlegen, ist was passiert, wenn internationale Konzerne wie Roche oder Novartis, welche nur aufgrund ihrer (noch) regionalen Verflechtung und der Tradition wegen in Basel ansässig sind, aufgrund eines von den Sozialisten gewollten, wirtschafts-widrigen Umfeldes aus der Schweiz wegziehen. Dann wird sich das Links-Grüne Basel betreffend Steuerpolitik und Sozialpolitik sehr warm anziehen müssen. Dann fehlt nämlich schlicht und einfach das Geld. 57% der Steuerlast im Kanton Basel-Stadt tragen die Grossverdienter und Grosskonzerne.

Am 31.07.2013 hat die Regierung des Kantons Zürich ausgerechnet, dass bei einer Annahme der 1:12 Initiative Steuerausfälle von CHF 188 Millionen (CHF 188’000’000.-), bzw. CHF 260 Millionen (CHF 260’000’000.-, inklusive direkte Bundessteuer, drohen.

Sowohl die internationalen Grosskonzerne, wie auch darin arbeitenden Geschäftsleitungsmitg​lieder und Kaderangehörige zahlen sehr viele Steuern. Auch alle anderen Mitarbeitenden in den internationalen Konzernen können von sehr guten Löhnen und Sozialdienstleistunge​n profitieren. Auch diese bezahlen höhere Steuern an den Staat und mehr Abgaben an die Sozialwerke.

Wird es durch die Lohndeckelung (1:12 Initiative) zu einer massiven Senkung der Mittel der Sozialwerke kommen, werden Arbeitslose und Rentner die Zeche für dieses links-sozialistische Missmanagement bezahlen müssen, da ihre Leistungen massiv gekürzt werden.

Ausbau der Administration

Was bei den Befürwortern der 1:12 Initiative ebenfalls nicht durchdacht wurde, ist dass die Einhaltung der Gesetze betreffend Mindestlohn und Maximallohn bei den Unternehmen durch den Staat auch überwacht werden muss. Neben der staatlichen Kontrolle der Wirtschaft, muss also auch der Verwaltungsapparat ausgebaut und somit ein Überwacherstaat gebildet werden. Hier ist eine Analogie zur zum Glück vom Volk abgelehnten Transparenzinitiative​ der JUSO vorhanden.

Der Mittelstand wird geschröpft

Eine solche Art “Wirtschaftsstasi” kostet Geld, bezahlen muss dies wieder der Steuerzahler. Und dies wird wie immer, der bereits genügend geschröpfte Mittelstand sein. Und der Mittelstand ist neben den KMUs eine der tragenden Säulen unserer erfolgreichen Schweiz, welche dank unserem System die immer noch andauernde Wirtschaftskrise nach wie vor sehr gut gemeistert hat und auch zukunftsorientiert nachhaltig und sehr gut dasteht.

Fazit

Die Sozialisten gefährden mit der 1:12 Initiative nicht nur die liberale, in der Schweiz alles andere als ausuferde Marktwirtschaft, sondern auch das Erfolgsmodell Schweiz. Der soziale Frieden, welcher auf dem wirtschaftlichen und politischen System der Schweiz basiert, ist durch die 1:12 und die Mindestlohninitiative​ gefährdet. Aus diesem Grund kann man einfach nur NEIN sagen.

Die 1:12 Initiative:

  • Nützt einem sozialistischen Staatsapparat
  • Nützt der Überwindung des Kapitalismus
  • Sch​adet dem Erfolgsmodell Schweiz
  • Schadet dem sozialen Frieden
  • Schadet den KMUs (1. Pfeiler unseres Wohlstandes)
  • Schadet​ dem Mittelstand (2. Pfeiler unseres Wohlstandes)
  • Schadet​ den Sozialwerken, besonders der AHV (3. Pfeiler unseres Wohlstandes)
  • Schadet​ den Städten wie Basel, wo internationale Konzerne tätig sind
  • Schadet den Mitarbeitenden dieser Konzerne
  • Schadet den Zulieferer dieser Konzerne (unsere KMUs)
  • Fördert eine Neidkultur
  • Fördert die Arbeitslosigkeit
  • För​dert Ungerechtigkeit

Al​s BDP-Mitglied, sozial umsichtiger und liberaler Politiker sind mir der Mittelstand und die KMU sowie die Unternehmer/innen selbst als Träger/innen unseres Wohlstandes und unseres sozialen Friedens enorm wichtig. Ich empfehle deshalb ein klares NEIN zur 1:12 Initiative der JUSO im Herbst 2013.

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Comments to: 1:12 und Mindestlohn gefährden den sozialen Frieden
  • Juli 22, 2013

    Herr Landrat Bürgi

    Ihrer Meinung, als SVP-Mitglied.

    Vor allem fördert 1:12 einmalmehr die behördliche Bürokratie, was zur Folge hat, das ALLE Waren wie Dienstleistungen einmalmehr künstlich/bzw. behördlich-bürokratis​ch (geschützte Werkstätten profitieren, KMU’s haben die Arbeit) verteuert werden für ALLE!

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  • Juli 22, 2013

    Ja, der soziale Friede soll erhalten bleiben. Deshalb lese ich lese mich durch die Argumente für und gegen diese Initiative sowie durch den Initiativtext. Lese und analysiere Meinungen. Ich lasse meine und die Erfahrungen anderer revuepassieren (Zwangsfrühpensionier​ungen und der Lohn der Zwangsfrühpensioniert​en gelangt in die Tasche der Chefs als Gewinn; Lohnkürzungen wegen Wirtschaftskrise, vier Arbeitgeber auf einmal -> hier ein paar Prozent, da ein paar Prozent etc. zu unregelmässigen Arbeitszeiten und einem Stundenlohn bei 100 % Arbeit rund ums Existenzminimum; die Schwierigkeiten der Stellensuche für IV-Rentner und jene, die etwas anderes sind als Normale -> teilweise subventioniert vom Bund, nur damit Arbeitgeber diese einstellen…. Sprich aus dieser Sicht kann man durchaus meinen, der Staat unterstützt die Unternehmen). Ich prüfe mit dem Lohnrechner (bis jetzt habe ich noch kein KMU gesehen, welches davon betroffen wäre), rechne die Erhöhung der Steuern, der Miete, der Krankenkasse und der Lebenskosten an. Nicht zu vergessen die Rentenkürzungen und das möglicherweise weniger Ersparte (3. Säule etc.). Dies ist ein Teil von allem um mir meine Meinung zu bilden, damit ich möglichst umfassend und korrekt informiert dann im September an die Urne gehen kann.
    http://www.tag​esanzeiger.ch/wirtsch​aft/unternehmen-und-k​onjunktur/Sozialer-Fr​iede-in-der-Schweiz-n​achhaltig-geschaedigt​/story/22639522
    http​://www.lohnrechner.ch​/
    http://www.conviva​-plus.ch/index.php?pa​ge=1450
    http://www.1​zu12initiative.ch/die​-argumente-oder-es-gi​bt-keine/
    http://www​.tagesanzeiger.ch/sch​weiz/standard/Wegen-I​VSparkurs-muessen-160​00-Rentner-auf-Jobsuc​he/story/15353659
    ht​tp://www.123-pensioni​erung.ch/de/fruepensi​onierung/zwangspensio​nierung/
    Denn wie zu Beginn geschrieben, der soziale Friede soll doch erhalten werden…. Doch dafür braucht es sowohl Unternehmen, Politik, Bürger als auch Arbeitnehmer, Konsumenten etc. etc. etc.

    Mehr Infos darüber kann sich jeder selber suchen.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser

      nur wer noch mehr Abgaben, Steuern und MEHR Bürokratie und sozialen Unfrieden WILL, legt ein Ja in die Urne.

      Übrigens nicht das erste Mal dass ich Ihnen dies schreibe betr. 1:12, aber ich wiederhole es gerne.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrte Frau Sägesser: ich sehe die Missstände, welche Sie aufzählen. Doch weder 1:12 noch die Mindestlohninitiative​ können diese beheben. Im Gegenteil, sie verschärfen sie teilweise sogar. So werden Entlassungen, Frühpensionierungen und Lohnungerechtigkeiten​ durch die Mindestlohninitiative​ sogar gefördert. Die Schweiz ist eine Hochlohninsel. Leider ist sie auch eine Hochpreisinsel. Wir haben in der Schweiz kein Problem mit niedrigen Löhnen, sondern mit zu hohen Fixkosten. Diesen müssen wir über den politischen Weg entgegen treten. Gewinnmaximierungen laufen nicht über Lohndruck (es gibt genügend GAV), sondern über Preismaximierung. Und dagegen müssen wir politisch vorgehen. Durch Kartellgesetze und deren Umsetzung, verhindern und büssen von Preisabsprachen usw. wie auch Erhöhung der Mietervertretungen, liberalisieren der Festnetz- und Mobilfunkanbieter und Krankenkassen können wir erreichen, dass die Preise sinken. Mehr Lohn zu erhalten nützt nichts, wenn die Preise anstatt sinken sogar steigen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bürgi

      bei den KK’s sehe ich eine evtl. Lösung indem man das KVG verstaatlicht und die Zusatzversicherungen den KK’s überlässt. Das Obligatorium wäre somit verankert (nach rigoroser Überarbeitung des Leistungskataloges) und der immerdar propagierte Wettbewerb unter den Kassen mit den Zusatzversicherungen käme zum Zug.

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    • Juli 19, 2021

      Ich brauche dieses Daür und Dagegen gar nicht abzuwägen und zur Kenntnis zu nehmen. Habe vor Ende 1989 zur Genüge, hinter dem eisernen Vorhang diese “wir sind alle gleich”, Politik mitbekommen.

      Mein immer noch gesunde Menschenverstand sagt mir, Hände weg von dieser Initiativzwängerei einer Partei,die noch heute voll Begeisterung die sozialistische Internationale singt und mit dem irreführenden Slogan “FUER ALLE NICHT NUR FUER WENIGE” politisiert.

      Da singe ich als glücklicher schweizer Bürger doch lieber unsere Landeshymmne.

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    • Juli 19, 2021

      @Frau Habegger. Zeigen Sie mir doch bitte den Betrag auf, den dies pro Steuerzahler mehr kosten wird. Sie werden sich doch wohl damit auseinander gesetzt haben, wenn Sie schon die Mehrkosten für die Produkte ansprechen. Soweit ich weiss, können Produkte – wenn mehr davon verkauft wird auch billiger werden. Ich hoffe Sie haben entsprechend auch einberechnet, dass jeder, der dann eine Stelle hat (sei es denn auch um dies zu prüfen oder weil ein fairer Lohn ausbezahlt wird, ein Unternehmen etwas mehr Geld in der Kasse hat, wenn die z.B. auch die oberen Löhne gesenkt würden anstelle nur der unteren angehoben oder Dinge gedreht wie Outsourcing z.B.) eine andere Kasse (ALV oder Sozialdienst) entlastet und entsprechend dann auch eher konsumieren kann. Werner Vontobel hat dazu auch was interessantes geschrieben… http://epaper.blick.c​h/flipbook/baa.html?d​oc=BAA240713BE&issue=​zeitung&region=BE#9 : Dank vernünftiger Löhne können die Arbeitnehmer hingegen bei uns das Leben weitgehend selbständig betreiten, was gesamtwirtschaftlich interessanter ist.

      @Herr Bürgi. Besten Dank für Ihre Antwort. Damit kein Missverständnis aufkommt. Die Lohnkosten sind also aus Ihrer Sicht keine Fixkosten? Ich verstehe dies etwas anders….: http://www.teialehrbu​ch.de/Kostenlose-Kurs​e/Basiswissen-fuer-Se​lbststaendige/17599-F​ixe-Kosten.html Unter Personalkosten werden alle Aufwendungen für Löhne und Gehälter und deren Nebenkosten verstanden. Zu den Nebenkosten zählen die gesetzlichen Sozialabgaben, die freiwilligen Sozialleistungen und die sonstigen Personalnebenkosten. Die gesetzlichen Sozialabgaben sind z.B. die Arbeitgeberanteile an der Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicher​ung sowie die gesetzliche Unfallversicherung. Zu den freiwilligen Sozialleistungen zählen Pensionszusagen, Beihilfen für Fahrt und Verpflegung und bestimmte Einrichtungen, die allen Arbeitnehmern zur Verfügung gestellt werden (Sportanlagen, Kantine usw.). Sie gehen in die Fixkosten ein und führen zu einem regelmäßig wiederkehrenden Mittelabfluss. Die Bezüge des Unternehmers sind i. a. keine Personalkosten. Nur, wenn die gewählte Rechtsform eine Kapitalgesellschaft ist, ist die Berücksichtigung der Bezüge des Unternehmers als Personalkosten möglich. Arbeiten im Unternehmen auch geringfügig Beschäftigte, sog. 400-Euro-Jobs, dann müssen pauschalierte Arbeitgeberanteile in Höhe von 25% gezahlt werden (12% Rentenversicherung, 11% Krankenversicherung, 2% pauschalierte Lohnsteuer).
      Folge ich Ihrer Argumentation richtig, dann dient aus Ihrer Sicht Lohndumping, Outsourcing etc. nicht der Gewinnoptimierung und des Zufriedenstellens der Chefs und Aktionäre, wenn Sie schreiben dass das Problem die Fixkosten und nicht die Lohnkosten sind. Wenn es kein Problem mit Niedriglöhnen gibt, weshalb existiert dann ein Lohndumping und Einkommen reichen nicht mehr aus und dürfen dann durch den Sozialdienst ergänzt werden? Weshalb dann solche Meldungen http://epaper.blick.c​h/flipbook/baa.html?d​oc=BAA240713BE&issue=​zeitung&region=BE#5 ? Sorry, aber ich sehe nicht was dies (nur) mit den „Fixkosten“ zu tun hat. Den was nach Einnahmen/Ausgaben im Überschuss steht, kann dann u.a. als Rückstellung oder als Gewinn verbucht werden. Folglich ist es doch auch im Interesse die Lohnkosten so tief wie möglich zu halten. Ich durfte auch um die Arbeitslosenkasse zu entlasten für CHF 13.–/Std. arbeiten (meine dritte Säule dankt)… Aus meiner Erfahrung laufen Gewinnoptimierungen auch über die Löhne (wie dargelegt unter dem Beispiel der Zwangsfrühpensionieru​ng und dem gesparten Lohn, welches die Chefs dann als Gewinn kassiert hatten sowie Links und anderem, welchem entsprechend gefunden werden kann). Liberalisierung hat aus meiner Erfahrung nicht zu Preissenkungen geführt (Post mutierte zu Kiosk; Roamingebühren; die Medikamentenpreise mussten mit Druck gesenkt werden; unrentable Bereiche werden gestrichen und das Nachsehen haben z.B. die Landbewohner was den ÖV anbelangt oder auch die Spitäler und zuletzt der Konsument/der Bürger. Weitere Beispiele können gefunden und aufgezählt werden). http://www.beobachter​.ch/justiz-behoerde/b​uerger-verwaltung/art​ikel/liberalisierung_​der-frust-mit-der-pos​t/ // http://www.tagesanzei​ger.ch/wirtschaft/unt​ernehmen-und-konjunkt​ur/Novartis-plant-ang​eblich-massiven-Stell​enabbau/story/1090411​5 Folglich gibt es Dinge wie Wasser, Gesundheit, Bildung z.B., welche weder Liberalisiert noch Privatisiert gehören, denn sowohl die Qualität könnte schlechter sein und das „Produkt“ teurer…(Cochabamba und Privatisierung von Wasser – durch den Internationalen Währungsfonds erzwungen…. z.B. http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Cochabamba). Ich habe Erfahrungsgemäss kein Vertrauen, dass die Liberalisierung entsprechend die von Ihnen propagierte Wirkung zeigt und nochmals, ich kenne kein KMU, welches dann betroffen wäre (ausserhalb der Spannbreite 1:12). Wie immer kann zwecks Meinungsbildung mehr darüber gefunden und erfahren werden.

      Wünsche Euch allen weiterhin einen schönen Sommer.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser

      habe keine Lust mehr linke Büro-/Technokraten wie Sie zu unterstützen, welche mit etwelchen linken Statementsund Links versuchen Propaganda zu fahren. Bin anderweitig beschäftigt. Z. B. stehe ich für Behinderte und ältere Schweizer Bürger/Innen ein, welche von ihrer Seite her gerne bürokratisch bewirtschaftet werden. Danke!

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    • Juli 19, 2021

      @Frau Habegger. Dann haben wir die gleichen Ziele, wenn auch nicht den gleichen Weg (bin Partei unabhängig im Gegensatz zu Ihnen) und kann so die Dinge ruhig aus verschiedenen Perspektiven sehen (wohl im Gegensatz zu Ihnen) und fühle mich wohl freier als wenn ich an Ihrer Stelle wäre. Zudem wäre ich an Ihrer Stelle etwas vorsichtig mit Ihrer Wortwahl: “habe keine Lust mehr linke Büro-/Technokraten wie Sie zu unterstützen”, denn Erfahrungen heisst nicht, dass ich (noch) Geld dafür kriege oder kriegte. Also bitte! Unterstellungen unterlassen und meine Frage nach den von Ihnen befürchteten Kosten beantworten. Wäre dankbar und es wäre auch glaubwürdiger ;-).

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    • Juli 19, 2021

      Zitat: “….denn Erfahrungen heisst nicht, dass ich (noch) Geld dafür kriege oder kriegte.”

      Aha… man lese genau und …merke….

      Frau Sägesser

      Tut mir leid, auf Ihr “klebriges Sozialgesülze” falle ich schon lange nicht mehr rein… es gibt aber bestimmt noch genug auf Vimentis, welche Sie einlullen können. Viel Erfolg.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrte Frau Sägesser

      Danke für den ausführlichen Beitrag, doch Ihre Argumentation beruht darauf, dass Sie mich falsch verstanden haben. Ich rede nicht von den Fixkosten der Unternehmen. Auf diese hat, wird und soll die Politik keinen Einfluss haben. Schon nur deshalb ist die 1:12 Initiative abzulehnen. Als ich davon sprach, dass in der Schweiz ein Problem bei den Fixkosten sei, meinte ich bei den Bürger/innen und Arbeitnehmer/innen. Die Schweiz hat, wie ich bereits oben erwähnte, kein Problem mit zu niedrigen Einkommen. Einzelfälle wird es immer geben. Sowohl im Niedriglohnsegment, als auch im Hochlohnsegment. Doch diese Einzelfälle sind auch als solche zu betrachten und zu behandeln. Dazu benötigen wir keine Änderung der Verfassung. Was die Politik aber endlich in Angriff nehmen muss, und das betrifft alle Bürger/innen dieses Landes, dass die Lebenskosten (KK, Miete, Lebensmittel, usw.) endlich tiefer werden. Die Schweiz hat definitiv kein Einkommensproblem. Die Schweiz hat zu hohe Preise für die Grundversorgung. Auf der Ausgabensseite liegt der Hase im Pfeffer. Und diesbezüglich nützt die 1:12 Initiative überhaupt nichts. Im Gegenheit. Müssen die Löhne durchs Band angehoben werden, damit es fair für die Allgemeinheit bleibt (und nicht nur für die Einzelfälle), dann werden auch die Kosten steigen, weil die Unternehmen die Mehrausgaben irgendwie kompensieren müssen. Diese Lohn- und Kostenspirale ist gefährlich, gerade deshalb ist die 1:12 Initiative abzulehnen.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Bürgi

      Besten Dank für Ihre Antwort. Doch frage ich mich, weshalb die Politik keinen Einfluss haben soll und wird, was die Fixkosten der Unternehmen anbelangt. Denn die Wirtschaft und sind Politik aufeinander angewiesen. Davon hängt auch das Wohl der Bürger ab und folglich auch des Staates ab (florierende Wirtschaft kann Armut verringern, den sozialen Frieden erhalten und somit die Staatskassen entlasten etc.). Also sollte sich die Politik entsprechend einsetzen.

      Beispie​le: Eingliederung von IV-Rentnern zwecks Entlastung der IV-Kasse (Firmen tun sich schwer mit dem Einstellen und kriegen, wenn sie denn jemanden Einstellen noch finanzielle Unterstützung: http://www.beobachter​.ch/arbeit-bildung/ar​beitgeber/artikel/wie​dereingliederung_iv-b​ezueger-im-abseits/ http://www.beobachter​.ch/geld-sicherheit/a​hviv/artikel/arbeitge​ber_wir-haben-keinen-​plan-b/: , Senkung der Medikamentenpreise http://www.bag.admin.​ch/aktuell/00718/0122​0/index.html?lang=de&​msg-id=13347

      Zur Hochpreisinsel Schweiz (Fixkosten): Wenn Produzenten die Preise nach Gutdünken ansetzen können, Paralellimporte nicht zwingend erlaubt sind und die Politik nicht eingreift wundert mich nicht, wenn sich nichts ändert… http://www.wissen.sf.​tv/Dossiers/Wirtschaf​t/Hochpreisinsel-Schw​eiz#article-expanded.​

      Sie schreiben: „Die Schweiz hat, wie ich bereits oben erwähnte, kein Problem mit zu niedrigen Einkommen. Einzelfälle wird es immer geben.“. Dazu folgender Link: http://www.kmu.admin.​ch/aktuell/00305/0072​6/01152/index.html?la​ng=de . Ich meine, dass die Anzahl Niedriglöhne und Working-Poor so gesehen keine Einzelfälle mehr sind und auch entsprechende Auswirkungen auf die Sozialkassen haben werden/können. Hier noch ein weitere Link (als Gedankenanstoss für Auswirkungen auf die Gesellschaft und das Zusammenleben) über die Möglickheit der Abwärtsspirale wenn man dazu gedrängt wird irgendeinen Job anzunehmen oder sonst Abstriche in Kauf nehmen muss http://www.handelsbla​tt.com/politik/oekono​mie/nachrichten/arbei​tsmarkt-oekonomie-gef​angen-in-der-niedrigl​ohn-spirale/7201752.h​tml .

      Die Frage die ich dazu Ihnen noch stellen möchte ist: Was tun Sie, damit die Fixkosten (Miete -> z.B. einschränken von Spekulationen, bei Mieterwechsel Verbot oder Einschränkung automatisch höherer Mietzins wenn nichts Entsprechendes gemacht wurde?), Krankenkasse (Zonen ev. überdenken? Nicht alle Menschen haben alle ihre Ärzte an ihrem Wohnort…), Lebenskosten (Achtung Mehrwertsteuererhöhun​gen!) gesenkt werden und damit faire Löhne bezahlt werden? Denn eine Abwärtsspirale (weniger Einkommen, weniger Konsumverhalten was zu weniger Beschäftigten und noch weniger Einkommen führt etc.) sollte ja auch vermieden werden….

      Ich wünsche Ihnen einen schönen 1. August und viel Erfolg.

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  • Juli 24, 2013

    Geehrter Herr Landrat Marc Bürgi BDP

    Mit grosser Freude habe ich Ihren fundierten Beitrag gelesen. Es freut mich, dass ich als SVPler einmal in der gleichen Auffassung mit einem BDPler sein darf. Spucken wir in die Hände, wir schaffen es zusammen, die “für alle gleich wenig” politik in die nötigen Schranken zu weisen.

    PS. Sie sind eine löbliche Ausnahme. Praktisch alle anderen Bloger mit einem politischen Amt, legen ihre politische Idee hier in vimentis vor. Dann schauen sie genüsslich zu, wie sich die Dafür und die dagegen Schreibenden streiten, loben, beleidigen und für sie die Kohlen aus dem Feuer holen. Sie haben sich jedoch sofort wieder in die Diskussion eingebracht. Dafür erhalten Sie von mir eine Rose in die Hand gedrückt, leider nur mit Worten.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Rohner

      Vielen Dank für die Blumen bzw. die Rose, das ist sehr freundlich. Diese nehme ich ebenfalls in Worten gefasst gerne entgegen.

      Die zur Zeit laufenden Inititativen der Sozialisten über die dynamische und öffentlich aktive JUSO (Facebook, Twitter, usw.) sind gefährlich für unsere Wirtschaft und das System Schweiz. Es wäre ein kompletter Systemwechsel notwendig. Und solch ein Wechsel ist weder nötig, noch sicher. Selbstverständlich muss politisch etwas getan werden, dass wir Schweizer am Ende des Monats mehr in der Tasche haben, um für unsichere Zeiten auch etwas zur Seite legen zu können. Hier muss aber auf der Ausgabenseite etwas getan werden. Hier fehlen mir auf nationaler Ebene noch die Rezepte, so dass keine Gegenvorschläge für die Initiativen der JUSO vorhanden sind. Dies ist kein gutes Zeichen. Hier muss sich etwas ändern.

      Was ich genau wie Sie für wichtig halte, dass hier die liberalen und bürgerlichen Kräfte genau so zusammenhalten, wie z.B. bei der Wehrpflichtabschaffun​g der GSOA. Diese links-grünen Initiativen zielen alle gegen das Erfolgsrezept Schweiz, und verlangen einen Systemwechsel. Doch dies wäre falsch.

      Ich freue mich, dass wir bürgerlichen Parteien in diesen Fragen auf der gleichen Seite für unser Land einstehen und am gleichen Strick ziehen.

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  • Juli 24, 2013

    Zitat: “Kein Chef und schon gar nicht ein Inhaber eines KMU, wo der niedrigste Lohn CHF 4’000.- beträgt, verdient ein ausgezahlter Bruttolohn von CHF 5.78 Mio pro Jahr”

    Naja wohl keine 5.78 Millionen, aber 576’000.-, sie haben sich minimal um das zehnfache verrechnet. Und geben wir zu, 576k sind keine so unvorstellbare Summe für nationale Unternehmen.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Schöllmann

      Vielen Dank für das Nachrechnen. Jetzt haben Sie gerade meine ganze Argumentation über den Haufen geworfen.:))
      Ja Sie haben Recht, 576’000.- ist somit nicht nur für die internationalen Konzerne eine bezahlbahre Summe, sondern auch für die nationalen KMU. D.h. die Initiative ist somit wirklich ein sehr massiver Eingriff in die freie Marktwirtschaft. Umso schlimmer! Die Reduktion der Saläre im Management, welche immerhin dank der Abzockerinitiative durch die Aktionäre festgelegt werden, sind somit einem Faktor unterworfen, welcher absolut unrealistisch ist. Falls die Saläre doch in diesem Masse gekürzt werden sollen (durchschnittlich Faktor 10), dann hat der Staat anschliessend den Schaden. Alleine in Basel Stadt zahlen die Gutverdienenden 57% der Steuern. Was glauben Sie was passiert, wenn diese Steuereinnahmen wegfallen?

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  • Juli 31, 2013

    Grundsätzlich bin ich mit der Argumatation einverstanden. Schade dass alles in so vielen Worten versteckt ist (vielleicht eine Politikerkrankheit).

    Aber, wenn sie die Städte Zürich und Basel (nur als Beispiel, ich habe das schon beachtet) und Genf (und das ganze “bassin lémanique” unterschlagen, so zeugt das nicht gerade von schweizerischen Verständnis. Herr Bürigi, die Romandie gehört auch zur Schweiz! Bitte nehmen Sie das doch zu Kenntnis. Die Stimmen der Romandie werden für diese Abstimmung gegen diese unsinnige Initiative von grosser Bedeutung sein.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Kobel

      Vielen Dank für Ihre Kritik. Ich kenne mich betreffend Genf und Zürich nicht aus, deshalb musste ich diese Städte ausklammern. Bis jetzt! Seit heute ist bekannt, dass die Stadt Zürich bei einer Annahme der 1:12 Initiative 188 Millionen an Steuerausfällen haben würde. Von der Westschweiz liegen mir leider keine solche Zahlen vor.

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  • Dezember 5, 2019

    “Liberal​ denkende und bürgerliche Wählerinnen und Wähler, dies schliesst Angehörige der CVP, EVP, GP, glp, BDP, FDP und SVP ein, müssen sich die Frage stellen, ob sie eine von sozialistischen Kreisen geforderte Überwindung des Kapitalismus wollen, oder ob eine besser kontrollierte, doch weiterhin mehrheitlich liberale Marktwirtschaft nicht der bessere Weg wäre. (…)”

    Richtig, Herr Bürgi, die Sozialdemokratische Partei der Schweiz will die “Überwindung des Kapitalismus” vorantreiben helfen und Wege zu einer sozialen Marktwirtschaft öffnen. Diese “Überwindung” erfolgt jedoch nicht vor allem durch die SPS sondern kontinuierlich durch die Grossfinanz, die es bereits fertig gebracht hat, dass die globale Marktwirtschaft aus dem Ruder läuft. Sie hat die globalen Märkte durch die komplette Deregulierung ruiniert.

    Es wird auch nur noch Geld bewegt, aber kaum Kapital, das dem Wert von Produkten entspricht. Dahinter steckt die Philosophie des “Shareholder-Value”, also die Schein-Steigerung des Unternehmenswertes. Aktionäre, die möglichst sofort alle Gewinne ihrer Firmen absahnen wollen, sind die typischen Kapitalisten. Diese auf kurzfristiges Denken setzende Bewegung ging von den USA aus und hat nun fast zwei Jahrzehnte lang zu einer der grössten wirtschaftlichen Fehlsteuerungen von Ressourcen geführt. Dieser Finanzkapitalismus ist investitions- und innovationsfeindlich und führt zur Selbstausbeutung von Unternehmen, weil es nur noch um höhere Aktienkurse zulasten von Kunden, Qualität, Technologie und Innovation geht.

    Inzwischen ist der Finanzkapitalismus bisheriger Prägung am Ende. Dennoch wird der Geldismus auch der Schweiz noch harte Jahre bescheren.

    Und hier wird sich u. a. die SPS mächtig ins Zeug legen müssen, damit sie Mehrheiten findet, die mit ihr zusammen marktwirtschaftlichen​​ Auswüchsen Zügel anlegen und eine soziale Marktwirtschaft ansteuern.

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