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1:12-Volksinitiative gefährdet Arbeitsplätze und Wohlstand

Die persönliche und wirt­schaft­li­che Frei­heit in die­sem Land, also das Ge­gen­teil von staat­li­cher Überregulierung, ist Basis un­se­res Wohl­stan­des. Diese Frei­heit war nicht gra­tis, und wir soll­ten sie auch nicht leicht­fer­tig aufs Spiel set­zen. Wir haben die tiefste Ar­beits­lo­sen­quote​ weit­herum und auch die tiefe­ren Löhne sind höher als jene im Ausland.

Mit der 1:12-Initiative soll der Staat Vorgaben für die Lohnverhältnisse aller Unternehmen machen. Es würden nicht mehr jene entscheiden, welche diese Unternehmungen aufgebaut haben, beziehungsweise besitzen.

Dass dann die Wenigverdienenden mehr und die Vielverdienenden weniger erhalten, bleibt wohl ein Wunsch. Tieflohnjobs würden ausgelagert oder aufgehoben – das ist wenig sozial. Hochlohnjobs könnten teilweise ins Ausland verlagert werden, im schlimmsten Fall sogar ganze Firmen.

Die meisten Vielverdienenden leisten auch viel und zahlen hohe Steuern. Wir sollten sie nicht vertreiben.

Jeder Bauer weiss, dass er seine besten Milchkühe besonders gut füttern und pflegen muss. Wenn er aber dauernd auf ihnen herumhackt, werden sie entweder weniger Milch geben oder davonlaufen. Das schadet dann dem ganzen Betrieb und damit auch den übrigen Milchkühen und auch den Kälbern. Das möchte ich nicht.

Darum lehne ich die Volksinitiative “1:12 – Für gerechte Löhne” ab.

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Comments to: 1:12-Volksinitiative gefährdet Arbeitsplätze und Wohlstand
  • April 13, 2013

    …dass hat man auch bei der Minder-Initiative gesagt, wird man auch bei der Mindestlohninitiative​ sagen und halt hier, gefährdet alles Arbeitsplätze.Panikma​che, nichts anderes, und noch ne billige dazu. Selbst Euer FDP-Präsident Philipp Müller sagt ja über die 9-Millionen Abzocker: “Ein Arschloch bleibt ein Arschloch.” Und dass soll was heissen denk ich.Statt immer mehr Unruhe in der Bevölkerung zu verbreiten solltet ihr Euch mal hinsetzen und schauen dass allen gerecht wird.

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  • April 13, 2013

    Bei den KMU’s trifft Ihr Titel nicht zu, bei den Grosskonzernen vielleicht schon. Gehören Sie zu letzteren?
    Wenn die Grosskonzerne mal einige sehr überhöhte Gehälter kündigen, dann ist das doch die Schlankheitskur, die dem Arbeitnehmer, seit Jahren erzählt und aufgebürdet wird. Das wäre ja nach meiner Meinung geradezu perfekt, da Analysen bestätigt haben, dass die Mehrheit der Manager untauglich ist.
    Dazu empfehle ich Ihnen das Buch: “Der kleine Machiavelli”

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  • April 13, 2013

    Wenn jemand CHF 5’000’000 in einem Jahr erhält, bekommt die AHV und die IV CHF 420’000.–.

    Bei 1:12 wird dieser Lohn auf CHF 500’000 hinab gesetzt.

    Der AHV und der IV werden somit CHF 378’000 entzogen.

    Liebe Neider, ich schlage vor, wir erhöhen den Lohnabzug bei der AHV und IV um 5 – 8%. Neid muss man immer bezahlen, so die Regel.

    Sehr guter Artikel, Herr Ständerat.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kneubühl,

      wenn die unteren Löhne um denselben Betrag erhäht werden, ändert sich für AHV und IV genau gar nichts. Und im Steuerkässeli wäre sogar mehr Geld, weil kleine und mittlere Einkommen netto mehr Steuern zahlen als Grossverdiener, die dank zahlreichen Abzügen die Progression ins Gegenteil umkehren können.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister, wegen den Sozialwerken sage ich nein. Diese Kassen müssen nur schon wegen der zunehmenden Alterung der Bevölkerung gut gefüllt sein. Die Sozialwerke sind für mich das wichtigste. Mit 1:12 wird der Rückgang dessen Finanzierung eingeleitet, das ist für mich unbestritten und nicht vertretbar. Sie sprechen vom Mindestlohn oder von Erhöhung der tieferen Löhne. Das hat mit 1:12 nichts zu tun.

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    • Juli 19, 2021

      Um ein Verhältnis von 1:20 auf 1:12 zu bringen, gibt es zwei Möglichkeiten: man kann den obersten Lohn senken oder den untersten erhöhen. Wieso gehen eigentlich alle nur von Ersterem aus?

      Selbst wenn man in allen betroffenen Unternehmen nur die obersten Löhne senkt, hat man immer noch die Möglichkeit, mit dem eingesparten Geld die untersten Löhne zu verbessern. Man kann es auch aus Dividende auszahlen (die dürfen gerne AHV-pflichtig gemacht werden, dann wäre das Problem auch gelöst) oder investieren. Investitionen sind auch etwas, das in der kurzsichtigen Boni-Jagd sträflich vernachlässigt wurde/wird und mittel- bis langfristig wohl mehr Schaden anrichtet als wenn die Gehälter von ein paar Überbezahlten wieder auf vernünftiges Mass gestutzt werden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kneubühler

      Was sie hier vorrechnen ist Nonsens!

      1. Haben Sie schon mal vom max. versicherbaren Lohn gehört, ca. 9’600.-/Mt.?
      !

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    • Juli 19, 2021

      Nein Frau Bächli, das gilt nicht für die AHV,IV und die EO, dort gibt es keine Obergrenze. Sie meinen vielleicht die Obergrenze von Beiträgen bei der 2. Säule.

      Der AHV-Beitrag eines Bruttolohnes liegt bei 8,4 %, je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen, dazu kommt der IV-Beitrag von 1,4 % (0,7/0,7) und der EO-Beitrag von 0,5 % (0,25/0,25). Die Verwaltungskosten der Ausgleichskassen werden dem Arbeitgeber verrechnet.

      Die Beiträge der Lohnsumme (Bruttolohn) bis zu 200’000.– jährlich werden der Ausgleichskasse vierterjährlich überwiesen.

      Die Beiträge ab 200’000.– werden monatlich überwiesen.

      Sehen Sie von Obergrenze bei der 1. Säule (AHV) besteht keine Spur.

      Bei der Pensionskasse (2.Säule) besteht eine Obergrenze bei den Beiträgen im obligatorischen Rahmen. Also, wenn jemand 500’000.–jährlich verdient bezahlt er monatlich die gleiche Summe an die Pensionskasse, wie wenn jemand 200’000.– im Jahr erhält. Der Zweck dieser Beschränkung ist, dass die Höchstverdiener nicht astronomisch hohe Pensionskassenbezüge bei ihrer Rente tätigen können. Dies dient auch zur Dämpfung zwischen arm und reich.

      Ich hoffe, ich konnte ihre Frage beantworten. Bei 1:12 fehlen den Sozialwerken wichtige Einnahmequellen.

      Deshalb ein klares NEIN zu dieser Vorlage.

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  • April 14, 2013

    Es ist genau anders herum Herr SR Pankraz. Die 1:12 Erhält und bringt Arbeitsplätze. Darf ich um eine detailierte Stellungnahme bitten welche Ihre für viele nicht nachvollziehbare Hypothese untermauern würde ? Bitte auch ohne Milchkuh Vergleich.
    Vielen Dank.

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  • April 14, 2013

    Die 1:12 Ini wurde nur ins Leben gerufen um vor den bereits vorhandenen Problemen abzulenken.

    Die “Abzocker” der Wirtschaft haben nun den Volkswillen zu spüren bekommen. Die Trittbrettfahrerin SP möchte als Zugpferd nun von den staatlichen Abzockern ablenken und diese aufgeblähten Bürokratien schützen und wenn möglich gar noch auszubauen.

    Nein zu 1:12. Den Volkswillen “MinderIni” umsetzen, statt dies wieder verfilzen lassen und neue Probleme anzüchten.

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  • April 14, 2013

    Herr Freitag überlegt, wie die Unternehmen mogeln können. Er sollte sich auch überlegen, wie man das Mogeln verhindern kann, denn das wird die Aufgabe des Parlaments sein, falls die Initiative angenommen wird.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Mogeln,bes​tes Stichwort!

      Wer/Was​ mogelt man z. B. in der Asyl-, Sozial- und Gesundheitsindustrie schon seit langem am Volk vorbei?

      1:12 da versuchen die Befürworter/Leaderin SP, (n.b. hauptzuständig in Bereich Asyl- und Gesundheitsbereich) “das längst fällige Aufräumen” von aufgeblasenen behördlichen Bürokratien am Volk vorbeizumogeln.

      Ne​in 1 : 12/keine neuen Bürokratien für KMU’s

      Ebenso gute Gründe für ein JA für die Volkswahl.

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    • Juli 19, 2021

      Sie waren für Minders Initiative, die auch Regulierungen (von Gegnern Bürokratie genannt) brachte. Und zwar mehr Aufwand als zwei Zahlen in der Jahresrechnung.

      Ab​er die 1:12 Initiative bekämpfen Sie, nur weil Ihnen der Absender nicht gefällt? Interessant, was der Absender alles ausmacht.

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    • Juli 19, 2021

      Stimmt ich setzte mich ein für die Minder-Initiative und zwar gegen die SVP-Parteispitze! Somit ist ihr Absenderproblem, welches Sie mir dauernd unterstellen wollen, ein Märchen und widerlegt.

      Abzockerei ist zu bekämpfen!

      Gilt aber nun auch für staatliche und behördliche Bereiche.

      Mit der 1:12 Ini wird wieder nur neue behördliche Börokratie aufgezogen werden, KMU’s bürokratisch beackert und im Gegenzug schützt und stützt man weiter den Behördenfilz.

      Dass dies die SP federführend will ist verständlich, schliesslich wollen Sie ihre “Amsstubenhöckerlis​” doch schützen.

      Paradebeispiele, Herr Pfister ich erwähne diese einmal mehr Asyl-, Sozialindustrie sowie Krankrednerlobbyisten​. Dazu bedarf es keiner Statistiken und Experten mehr, das merkt und spürt das Volk immer deutlicher und davor haben immer mehr politische Kreise Angst.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      erklären Sie (als vermutlicher Befürworter der Ini) mir bitte folgendes:

      Eine schweizer Firma mit Niederlassungen in Bangaldesh. Darf der Chef in der Schweiz nun nur noch Sfr 500 im Monat verdienen ? (Der Durschnittslohn in Bangladesh ist Eur 34 im Monat.)

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    • Juli 19, 2021

      Frau Habegger,

      SIe haben mich nicht verstanden.

      Wenn der Absender Minder heisst und bürgerlicher Unternehmer ist, dann unterstützen Sie seine Initiative gegen Abzockerei.

      Wenn der Absender die Jungsozalisten sind, dann unterstützen Sie deren Initiative gegen Abzockerei nicht.

      DAS meine ich mit dem entscheidenden Absender. Das Bürokratie-Argument hält einer näheren Betrachtung nicht stand. Die 1:12-Initiative will zwei Zahlen im Jahresbericht. Minder will jährliche Abstimmungen mit Stimmzwang für Pensionskassen, das ist erheblich mehr Aufwand.

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    • Juli 19, 2021

      Zum Thema Staatsabhängigkeit empfehle ich folgenden Artikel aus der Weltwoche:

      http://www.weltwoch​e.ch/ausgaben/2003-12​/artikel-2003-12-futt​er-aus-staat.html

      ​Zitat: “Über die Hälfte der 52-köpfigen Fraktion kassiert Subventionen, Honorare von öffentlich finanzierten Firmen und Institutionen, staatliche Renten oder Löhne – die Entschädigungen für National- oder Ständeräte, zwischen 80000 und 100000 Franken pro Jahr, nicht einberechnet. Damit profitiert die SVP-Fraktion finanziell stärker vom Staat als beispielsweise die Sozialdemokraten”

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      ich unterstütze die Jungsozialisten sicher, wenn sie ein Anliegen aufwerfen was meines Erachtens allen Bürgern hilft.

      Wie schon mehrmals geschrieben, habe auch gegen die Parteispitze der SVP der Minderini zugestimmt, somit unterstellen Sie mir einfach immer und immer wieder etwas, nur weil ich der SVP angehöre, was einfach an den Haaren herbeigezogen ist. Gelte als sehr sozial im Übrigen, da ich sehr viel freiwillig gerade älteren Menschen an die Hand gehe, welche die Linken lieber mit Bürokram zudecken. Auch dies aus Erfahrung.

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  • April 14, 2013

    Hat sich da etwa ein Ständerat als Vertreter der Abzockerelite und Staatsschmarotzer geoutet !?
    Mir kommt es so vor, seine Ergründung hört sich an wie wenn der Pfarrer über den Teufel lästert.

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  • April 14, 2013

    Herr Pankraz, die 1:12 Initiative hat sich die Wirtschaft selber eingebrockt. Sie nutzt die PFZ schamlos zu Ungunsten der in der Schweiz lebenden Arbeitnehmer aus. Da es leider immer unverbesserliche gibt, ist die einzige Lösung, dort einhalt zu bieten.

    -Die PFZ muss korrigiert oder wenn nötig aufgekündigt werden.
    -Es dürfen erst wieder Arbeitskräfte im Ausland rekrutiert werden, wenn die Arbeitslosigkeit unter 1% zu liegen kommt.

    Somit wäre endlich wieder gewährleistet, dass im Arbeitsmarkt in der Schweiz das Prinzip von Angebot und Nachfrage wieder richtig funktionieren. Dies würde auch zu vernünftigen Löhnen führen und eine 1:12 Initiative wäre nicht notwendig.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi, sie sollten sich mal die Statistik der Arbeitslosenrate anschauen. In den 80ern waren die 1% Realität. Auch hatten wir seit der Weltwirtschaftskriese​ der 30er nie mehr so hohe Arbeitslosenraten wie heute. Europa ist zwar momentan auch in einer Kriese. Dass wir aber deren Arbeitslosenraten importieren müssen ist unverständlich, da die Schweiz gut positioniert ist.

      Auch haben es sich die schweizer Arbeitnehmer die letzten Jahre leicht gemacht. Immer mehr wurde die Ausbildung an den Staat abgeschoben oder man hat sich die Fachkräfte im Ausland geholt. Dabei wäre es doch im Interesse der schweizer Wirtschaft, die Ausbildung in den eigenen Händen zu halten. Je mehr Eigenverantwortung sie übernimmt, desto mehr kann sie auch gezielt, ihren Bedürfnissen entsprechend, ihre Fachkräfte selber ausbilden.

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    • Juli 19, 2021

      Hier gerade ein Link mit der Statistik zur Arbeitslosenrate der Schweiz:

      Siehe Bulletin Ausgabe 6 aus dem Jahre 2012 auf der Seite 30.

      https://public​ations.credit-suisse.​com/app/shop/index.cf​m?fuseAction=OpenShop​Category&coid=282

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi

      das sind doch genau jene Argumente, welche Sie stören, welche die SVP seit langem bemängelt und zu eliminieren versucht, leider haben Sie es wohl nur noch nicht durchschaut.

      Genau​ was Sie hier anprangern wird nachhaltig durch die SP und Gefolge gefordert und gefördert um derer Bürokratien zu schützen und immer mehr aufzubauen.

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  • April 16, 2013

    Das Ja zur Abzockerinitiative hat gezeigt, dass die Mehrheit der Schweizer die Löhne mancher führender Angestellter zu hoch findet. Es liegt nun an den Wirtschaftsliberalen Gegensteuer zu geben, sie müssen zeigen, dass sie etwas ändern wollen, sonst ist damit zu rechnen, dass die 1/12-Initiative angenommen wird.

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  • Mai 5, 2013

    Noch einige Gedanken zur 1:12 Initiative. Die KMUs die ich kenne sind innerhalb dieser Spannbreite. Also ändert zumindest für diese nichts. Für diejenigen, die es betrifft, kommt dann der Aufwand des Vertrages künden und neue Verträge ausstellen. Dies inkl. Neuanstellungen samt dem Mehraufwand der Einarbeitung. Wie viele Unternehmen wollen denn diesen Aufwand auf sich nehmen? Denke diesbezüglich ändert sich auch nicht viel nach der Annahme. Verträge werden bereits heute gekündigt und andere eingestellt und eingearbeitet. Wird ein Bereich ausgelagert, so fragt sich ob nicht auch das Unternehmen dann die Löhne des ausgelagerten Bereiches direkt oder indirekt über das andere Unternehmen bezahlt? Vertragliches müsste ja dann entsprechend geregelt werden. So sehe ich dies bei solchen Vergaben bei der Arbeit… Und auch beim Auslagern gibt es sicher Dinge, die dann teurer werden können (Probleme beim “Leistungserbringen​” z.B., versteckte Kosten) und Bereiche bei denen dies dann (noch) nicht geht. Zudem gliedern scheinbar mehr und mehr Unternehmen Bereiche wieder ein. Noch weitere Gründe, weshalb ich zweifle dass dann Unternehmen die gut geführt werden auslagern um die Initiative 1:12 zu umgehen. http://www.wiwi-treff​.de/home/index.php?ma​inkatid=1&ukatid=1&si​d=9&artikelid=2277&pa​genr=0 / http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Outsourcing

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  • Mai 6, 2013

    Herr Freitag, auch ich bin nicht ein Fan der 1:12 und Mindestlohninitiative​. Diese 2 Initiativen haben ja vor allem zum Ziel, dass die unteren Einkommen wieder auf ein vernünftiges Niveau kommen. Das würde aber automatisch mit sich bringen, dass die Schweiz noch attraktiver für Zuwanderer würde. Somit würden aber noch mehr Schweizer in die Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe verdrängt. Diese 2 Initiativen sind somit das falsche Mittel um ihr Ziel zu erreichen. Sie sind Gift für den schweizer Arbeitsmarkt.
    Trotzd​em ist es gerechtfertigt, dass die unteren Einkommen in der Schweiz angehoben werden müssen. Wie kann dies nun erreicht werden? In der Schweiz spielt der Arbeitsmarkt nicht mehr nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Die schweizer Arbeitsstellen stehen einem Heer von Arbeitern aus ganz Europa gegenüber.

    Somit hier ein Vorschlag: die Zuwanderung in die Schweiz wird so gesteuert, dass die Arbeitslosenrate unter 1% zu liegen kommt.
    Dies würde auf dem Arbeitsmarkt das Verhältnis zwischen Arbeitskräften und Arbeitsstellen wieder etwas ausgleichen und der Markt könnte endlich wieder spielen.

    Jetzt sagen viele, dass dies nicht realistisch sei. Diese sollen sich mal mit der Geschichte auseinandersetzten. Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz war über viele Jahre unter 1%. Dies hat erst Anfang der 90er Jahre aufgehört. Auch sollte man erkennen, dass die Arbeitslosigkeit seit der Weltwirtschaftskriese​ zwischen den beiden Weltkriegen nie mehr so hoch war wie die letzten Jahre.

    Die Schweiz muss endlich wieder so weit kommen, zuerst die eigenen Arbeitskräfte zu nutzen und auch entsprechend zu fördern. Erst danach soll es unserer Wirtschaft erlaubt sein, externe Arbeitskräfte zu holen. Dies kann durch die 1% Limite einfach erreicht werden.

    Ich höre dann immer wieder das Argument, dass wir Global Denken müssen und dass wir die Grenzen nicht einfach schliessen können.

    -Erstens machen dies viele andere Länder auch.

    -Zweitens ist es gerade die EU mit der PFZ die solche Grenzen zieht. Die PFZ bevorzugt die Bürger der EU. Wenn in der Schweiz schon jemand bevorzugt behandelt werden soll, dann sind es doch die in der Schweiz lebenden Leute. Der Rest der Welt sollte dann gleich behandelt werden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steiner

      Eines haben Sie leider vernachlässigt, die NACHWUCHSFÖRDERUNG!
      Es ist leider Fakt, dass es in einigen Brachen nicht genügend Fachkräfte gibt bzw. ein Mangel absehbar ist. Wenn wir uns nicht um die Ausbildung der gesuchten Fachkräfte in den eigenen Reihen kümmern, wird auch ein Zuwanderungstop steigende Arbeitslosigkeit auf den einen Seite nicht verhindern können.

      Und ein Fachkräftemangel auf der anderen Seite.

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    • Juli 19, 2021

      Das habe ich nicht vernachlässigt sondern hier nur nicht erwähnt. Bei meinem Vorschlag müsste die Wirtschaft endlich wieder Verantwortung übernehmen und die benötigten Fachkräfte entsprechend selber Ausbilden. Die letzten Jahre hat man die Ausbildung ins Ausland delegiert. Anstatt die Leute hier richtig auszubilden, hat man entsprechende Leute im Ausland rekrutiert. Wenn die schweizer Wirtschaft wieder bereit ist, die Ausbildung selber in die Hand zu nehmen hätte dies auch den Vorteil, dass den Bedürfnissen der schweizer Wirtschaft entsprechend ausgebildet würde. Damit könnten wir die Marktstellung der Schweiz wieder stärken.

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    • Juli 19, 2021

      Zusatz: Dies würde natürlich etwas Kosten, wäre aber eine gute Investition in die langfristige Entwicklung der Schweiz und somit der schweizer Wirtschaft. Aber welcher Manager denkt und handelt schon langfristig. Alle rennen dem schnellen Gewinn hinterher.

      Somit ist meine Vorschlag eine einfache aber effektive Lösung zum Wohle aller in der Schweiz.

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  • Mai 6, 2013

    Herr Freitag, was ich bei ihrem Artikel vermisse ist die Alternative. Das Problem der unteren Einkommen ist vorhanden und es muss eine Lösung gefunden werden. Was sind ihre Vorschläge?

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  • Mai 14, 2013

    Sehr geehrter Herr Ständerat Freitag, einst – kurz nach “Wilhelm Tell” waren noch Freiheiten für die Bevölkerung vorhanden. Seit die Damen und Herren der Classe-Politique (während rd. 50 Jahren) das Geschehen in der Schweiz leider verschlimmbessern, d.h. laufend neue unsinnige Gesetze (Verbote) gebärt, können eben nur noch Privilegierte wie z.B. Sie von “Freiheiten” profitieren.
    Dem “Normalbürger” bleiben die von Ihnen gepriesenen Freiheiten völlig verborgen. Sie dürfen Sich getrost für mehr Freiheiten für ALLE einsetzen.

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  • Mai 15, 2013

    “Jeder Bauer weiss, dass er seine besten Milchkühe besonders gut füttern und pflegen muss. Wenn er aber dauernd auf ihnen herumhackt, werden sie entweder weniger Milch geben oder davonlaufen. Das schadet dann dem ganzen Betrieb und damit auch den übrigen Milchkühen und auch den Kälbern.”

    Sagt der Bauer zum Rind, während er seinen Hamburger mampft! Herr Freitag, ihr Vergleich hinkt, denn wenn schon müsste da doch stehen, wenn man auf dem Bauern rumhackt! 😉

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