1. Sonstiges

15 Rp. mehr pro Liter

Der Ben­zin­preis soll um CHF 0.15 stei­gen. Eines der Ar­gu­mente ist der ge­rin­gere Ver­brauch der heu­ti­gen Au­tos. Doch mo­ment­mal. Führer hatte man ma­xi­mal ein Auto pro Fa­mi­lie. Und heu­te? Heute können es durch­aus zwei oder mehr sein. Ver­mehrte Be­las­tung der Stras­se? Diese umso mehr, weil das Ein­zugs­ge­biet für Ar­beit­ge­ber grösser ge­wor­den ist und man längere Ar­beits­wege in Kauf neh­men muss…. Wie ist es auch mit der Qualität des Ma­te­ri­als? Hält das heu­tige länger oder we­ni­ger lang? Wann genau war die letzte Erhöhung und wie hat sich die Teue­rung ent­wi­ckelt? Wie viele Kun­den wer­den Ta­xi­fah­rer und Trans­port­un­ter­neh​­men ver­lie­ren weil die Preise nicht mehr be­zahlt wer­den können samt Aus­wir­kun­gen auf z.B. Coop und Mi­gros weil Kun­den bei Preiserhöhungen manch­mal auf ein an­de­res Pro­dukt um­schwen­ken (Un­ter­neh­men wälzen ja be­kannt­li­cher­weis​e alles Mögliche auf den End­kun­den ab und am Ende ist je­ner, wel­cher so­wieso nicht viel zum Leben hat der Leid­tra­gen­de). Dies alles sind meine Überlegungen und Fra­gen dazu. Hat je­mand noch Ergänzungen un­d/o­der Zahlen?

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Comments to: 15 Rp. mehr pro Liter
  • Juni 28, 2013

    Frau Sägesser

    auch hier wieder, reine Lenkung. Man will damit nebst igendwelchen Kässeli füllen die Autoindustrie ankurbeln. Ökoligscher Nonense, da ältere Autos dann logischerweise “verschrottet” werden müssen oder in andere Länder gekarrt werden wo sie noch über Jahre fahren.

    Im Weiteren genau richtig, nebst den Kosten für neue Autos kommen die Zusatzkosten, welche auch wieder die Bevölkerung dieses Landes berappen soll, weil dadurch Waren wie Dienstleistungen “künstlich” verteuert werden.

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    • Juli 19, 2021

      Das Geld wird gebraucht. Doch der Bundesrat treibt die Extrasteuern unter falschen Vorgaben ein. Wie die zusätzliche MwSt (welche der IV bis jetzt rein gar nichts gebracht hat), werden Steuern anderst eingesetzt als man es bei der Abstimmung versprochen hat.

      Auch ich bin dafür, dass Herr und Frau Schweizer mehr Steuern abliefern damit man den OeV sowie das Strassennetz im Schuss hällt. Wenn dann aber diese Steuern für irgendwelchen Quatsch verwendet werden, dann habe ich ein Problem damit.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen

      Dies scheint immer offenkundiger der Fall in etlichen Bereichen. Deshalb bevor wieder beim Selbstbedienungsladen​ Steuerzahler antanzen, volle Kostentransparenz herstellen.

      Wenn eine private Firma so “buchhalten” würde wie die sog.”öffentliche Hand” derzeit, würde sie schon längst “hops gegangen werden” durch jenste Behörden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steffen, wie so nur Herr und Frau Schweizer, wieso nicht auch die Grenzgänger die zum Teil gar keine Vignette brauchen aber fröhlich unser Strassennetz benützen. Es braucht keine Autobahnvignette, es braucht eine Strassenbenützungsvig​nette und die ist obligatorisch für alle Fahrzeuge die wird an der Autonummer geklebt, so werden Wechselnummer Besitzer nicht zweimal zur Kasse gebeten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Küng

      Strassenbenüt​zungsvignette und gleich auch wieder für die Velofahrer, es ist mir schleierhaft, weshalb diese 2012 abgeschaff wurde, jedoch immerdar neue Einnahmequellen bei den Autofahrern generiert werden.

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  • Juni 30, 2013

    Um mehr Geld einzutreiben ist die Verteurung des Benzins um 15 Rappen der falsche Weg. Momentan ist der Benzinpreis in Deutschland knapp etwas höher als in der Schweiz (die aktuellen Zahlen in Frankreich, Österreich und Italien habe ich leider nicht).
    Somit würde eine Verteurung um 15 Rappen dazu führen, dass es noch interessanter wird, ins nahe Deutschland einkaufen zu gehen. Auch werden alle Touristen die durch die Schweiz fahren vermeiden, in der Schweiz zu tanken. All dies würde dazu führen, dass die erhofften zusätzlichen Einnahmen bedeutend kleiner ausfallen werden als erwartet. Die Ausfälle im Grenzverkehr usw. müssen aber wieder von der Bevölkerung der Schweiz kompensiert werden.

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  • Juni 30, 2013

    Zum Thema wir brauchen dieses Geld um die Infrastruktur auszubauen: Auch ich bin dafür, dass die Schweiz eine gute Infrastruktur hat. Wir sind ja auch dabei, diese seit Jahrzehnten massiv auszubauen. Aber erstaunlicherweise werden die Staus immer länger und das Platzangebot im öffentlichen Verkehr immer kleiner. Somit kann dieses Problem mit immer weiteren Bauten nicht gelöst werden. Dies ist zwar gut für die Bauindustrie, aber keine Lösung für unser Land. Das Problem muss an den Ursachen angepackt werden.

    Eine der Ursachen ist doch das immerwährende Bevölkerungswachstum der Schweiz. Dieses muss endlich gestoppt werden. Es wäre doch optimal, wenn die Infrastruktur der Schweiz für eine fixe Bevölkerungszahl geplant und gebaut werden könnte. Bei einer stabilen Bevölkerungszahl würde doch der Ausbau der Infrastrukturen sucsessive von einem quantitativen in einen qualitativen Ausbau verlagert werden können. Ein qualitativer Ausbau wäre doch zum Wohle von allen Leuten in der Schweiz.

    Natürlich​ gibt es noch andere Möglichkeiten. Vor allem beim Verkehr. Die Schweiz ist ja eigentlich ein kleines Land. Somit verstehe ich nicht, weshalb sich all diese Firmen in wenigen Zentren aufkonzentrieren. Wir müssen doch die Arbeitsplätze besser übers Land verteilen, damit nicht jeden Tag die Strassen und Züge von den Pendlern überfüllt werden. Auch sollten Arbeitsmodelle die Heimarbeit zulassen vermehrt gefördert werden. Ich weiss, man kann nicht alle Arbeiten zu Hause erledigen. Es gibt aber viele Arbeiten, die es zulassen würden, ein oder zwei Tage die Woche zu Hause zu Arbeiten. Hier muss endlich ein Umdenken stattfinden. Die Firmen müssen endlich wieder Mitarbeiter zu verantwortungsbewusst​en Arbeitern erziehen, die mit solchen Arbeitsmodellen umgehen können.

    Sicher gibt es noch andere Möglichkeiten um die Infrastruktur zu verbessern. Das weitere Verbauen der Schweiz ist aber sicher keine Lösung.

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  • Juli 3, 2013

    Ich danke allen für Ihre Beiträge. Diesen habe ich geschrieben um Informationen zu holen, zum Nachdenken anzuregen…..

    Wenn man schaut, wie sich das Einzugsgebiet für Arbeitgeber sich verändert hat, wie das Freizeitangebot sich verändert hat, wie man heute das Auto benutzt im Gegensatz zu früher, wie gependelt wird (Taschen auf den Sitzen, Sitze nicht vollständig benutzt denn lieber steht man bei den Türen, Rucksäcke am Rücken etc.), wenn man sieht wie die Bevölkerung weltweit wächst, wie man sieht wie viele Menschen wohin unterwegs sind (wirtschaftstechnisch​ oder als Flüchtlinge), wie man sieht wie viele Paare getrennt leben, wie sich die pro Person benützte Wohnfläche verändert hat nebst anderem mehr, kann dies durchaus auch relativiert angeschaut werden.

    Will man das Bevölkerungswachstum mit weniger „Völkerwanderung“ begrenzen, so fände ich es nichts als fair, wenn man zusieht, dass die Menschen in ihren Heimatländern ein Auskommen und eine Perspektive haben. Doch wie weit lässt dies die globalisierte Wirtschaft zu? Wie teuer werden dann die Produkte – samt Benzin – und wieviel Steuern etc. dürfen wir dann bezahlen? Folglich eine Lenkung/ein Kassenspiel an welcher wir arbeiten können, wie anhand des Beispiels von Roland Steiner „Tankens im Ausland“ gezeigt wird.

    Ich jedenfalls habe nichts dagegen, Steuern zu bezahlen für Aufgaben, welche der Staat, der Kanton oder die Gemeinde erledigen dürfen. Denn wenn das Geld dazu fehlt, kann ausgelagert werden – was nicht zwingend billiger ist, liegen gelassen werden oder der Bürger darf diese selber erledigen.

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