1. Verkehr

2.Gotthardröhre ohne Kapazitätsausbau nicht mehrheitsfähig

In der Kam­pa­gne für die 2.­Gott­hard-Röhre wird wohl be­wusst nicht un­ter­schei­den zwi­schen je­nen, die mehr Stras­sen­ka­pa­zität​ am Gott­hard for­dern, und je­nen, die hin­ter der Ab­stim­mungs­vor­lag​e “ohne Ka­pa­zitäts­aus­bau”​ ste­hen. Wie viel sind letz­tere wirk­lich? Wenn die In­itia­tive an­ge­nom­men wird, dann dank Un­ter­stüt­zung je­ner, die vier Spu­ren be­fah­ren wol­len und damit die Vor­lage dis­kre­di­tie­ren. Au­to­fah­ren ist ge­fähr­lich, für Fah­rer und Um­welt. Des­halb brau­chen wir keine zweite Röhre, son­dern sind sport­lich un­ter­wegs und freuen uns auf eine zü­gige Fahrt mit der NEAT!

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Comments to: 2.Gotthardröhre ohne Kapazitätsausbau nicht mehrheitsfähig
  • Januar 7, 2016

    Überraschend, wie Sie heute schon erklären können, warum wer wie abstimmen werde.

    Ich werde Ja stimmen für eine 2. Röhre, aber nicht weil ich davon ausgehe, dass diese Doppelspurig gefahren werde, sondern aus der Vernunft, Sicherheit und Solidarität unseren Tessiner Bürger.
    Und selbstverständlich im Wissen, dass mit einer getrennten Verkehrsführung nicht nur die Sicherheit gewinnt, sondern auch die flüssigere Durchfahrt, welche eine massive Einsparung von CO2 beinhaltet.

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  • Januar 7, 2016

    Herr Lüthi schreibt absolut richtig,dass wohl niemand einen Unterschied machen wird,wenn man als Urnengänger ein Ja für die Zweite Röhre einwirft.Die Versprechen,wenn dereinst beide Röhren befahrbar sind diese wiederum auf eine Fahrspur zu reduzieren,sind für mich Beruhigungsmittel,um damit zusätzliche Ja-Stimmen zu ergattern in den Reihen von Grünen und Alpenschutz!In der Hoffnung,dass dereinst eine klügere Generation die Tunneldurchfahrt,auf zwei Spuren erlaubt,plus Mautstationen!!….we​rde ich ein JA einwerfen.

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    • Juli 19, 2021

      Bingo Herr Wolfensperger

      Die Zukunft der Verkehrspolitik ist nich das Verkehrsabkommen mit der EU, welches uns unsersagt eine Einschränkung zu erstellen, sondern auf der Kostenpflichtigkeitss​teuerung der Nutzung.

      Mautstell​e wäre sicher die idealste Lösung, aber leider mit dem Verkehrsabkommen nicht umsetzbar, solange der Gotthard in Bundeshand liegt.

      Auch meine Meinung ist, dass die zukunftsvernünftigste​ Variante ist:

      – 2. Röhre, welche die sichere Trennung von Gegenverkehr darstellt
      – klare definition wie es heute besteht, dass nur 1. Spur genutzt werden darf als Transit
      – Das Verkehrsabkommen mit der EU kündigen, oder den Gotthard in eine private Firma umwandeln. Und danach mittels Mautstellen die Durchfahrten über den zu bezahlenden Preis steuern.

      Dies würde eine flüssigere Durchfahrt garantieren, welche somit auch massiv weniger Co2 produzieren würde, als das es heute der Fall ist mit Staustunden. Die heutige Technik lässt es sicher zu, dass ohne Halt eine Maut erhoben werden kann, so wie das auch schon in anderen Ländern der Fall ist, mittels Chip, Karte oder ähnlichem.

      Meiner Meinung nach müsste eine Verkehrssteuer so oder so über ähnliches System erfasst werden, wie dies heute beim LKW der Fall ist. Man bezahlt für die Nutzungsgrösse und Km der Nutzung. So würden vielleicht auch die tausenden von Km die Vertreter heute fahren reduziert werden, welche gleich viel Verkehrssteuer bezahlen, wie eine Hausfrau, welche das FZ nur für regionale Fahrten nutzt.

      so gesehen ist das entwickelte System in der Schwei für die LKW’s ein Vorbild, welches sogar in anderen Staaten heute so umgesetz und nachvollzogen wird. Das FZ wird definiert, welche Nutzung es hat und bezahlt aufgrund der Umweltsicht, der Nutzungsgrösse und der Km die gefahren werden.

      Eine Datensicherheit ist gegeben, da nicht die komplette Fahrt als GPS-Daten erfasst wird, sondern nur mittels Gerät die Distanz und des definierten Fahrzeuges. Dieses wird an Messbalken nicht erfasst, sondern nur geprüft, ob das FZ aufgrund der FZ-Nummer die korrekte Deklaration hat. Eine Abgabe erfolgt, dann in Bezug auf der Messwerte aus dem Gerät und ist entweder vorab oder im Nachhinein mittels monatlicher Abrechnugn zu bezahlen.

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    • Juli 19, 2021

      Ja Herr Schweizer..!..das ist absolut ein Zahl-Modell für das auch die PKW`s in Frage kommen.Der Herr und Frau Schweizer Autofahrer bezahlt nur das,was er auf der Strasse an Kilometern und Zeit verbraucht und verbringt.
      Möglicher​weise würde das dazu führen,dass Herr und Frau Schweizer an einem schönen Sonntag wieder vermehrt vielleicht sogar ein Pferde-Gespann zu Hilfe nimmt,um etwas von der schönen Natur zu geniessen.Oder doch wieder mal von zuhause aus direkt zu Fuss ins Beizchen und das Geld fürs Benzin mit einem feinen Zvieri für sich einzusetzen.Es absolut richtig dass das,was für LKW`s mit Fahrtenschreiber und Tunnel-Durchfahrts-Ch​ips möglich ist,auch für PKW`s eingesetzt werden könnte.Sollen wir`s Frau Leuthard schreiben..??..oder die Angst vor Einnahme-Ausfällen zu gross?

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    • Juli 19, 2021

      Denke, dass Frau Leuthard vermutlich mehr Angst hat davor, dass Sie erneut ein Thema aufgreift, welches in der Bevölkerung nicht sofort auf “Liebe” stösst. Und das könnte sie doch ihren Job kosten, so tut man das lieber nicht.

      Meiner erachtens ist das die bessere Lösung “Flächendeckend” als erneut nur für Stadte zu schauen und mit einem neuen System “Roadpricing” zu beginnen. Das System LSVA (erfassung der Km nach FZ und Nutzung) ist bestehend und muss nicht neu erfunden werden, oder aus dem Ausland importiert.

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  • Januar 8, 2016

    Nicht (nur) um zusätzlich Grüne/Alpenschutz-Ja-​Stimmen zu erzielen sollen die Tunnels nur einspurig befahren werden – was tatsächlich relativ sinnfrei wäre. Sondern weil ein Kapazitätsausbau verfassungswidrig ist. Sicherheit in Ehren, doch wem der Tunnel zu wenig sicher ist, der darf die Bahn nutzen. Und wie steht es um die Variante versenkbare Mittelleitplanke? Wie auch immer, wenn die Verkehrsteilnehmer die vollen Kosten tragen und nicht die Steuerzahler, wäre ich verhandlungsbereit. Steuergelder sind nicht dazu da, um einen halb-nützlichen Tunnel zu bauen, der Mehrverkehr und Staus anderswo provoziert.

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    • Juli 19, 2021

      Halbnützliches?

      Is​t Ihnen bewusst, dass ein Tunnel immer einen Pannenstreifen haben sollte? Dies wäre der offizielle Standart für den heutigen Tunnelbau. Wollen Sie also damit uns erklären, dass ein Pannenstreifen unnütz sei?

      Da stellt sich bei mir die Frage, was ist Ihnen das Menschenleben Wert….

      Der Gotthard ist nun mal nächstens Sanierungsbedürftig. Und es ist absolut nicht unnütz, diesen auf den neusten Stand der Sicherheitsbestimmung​en zu bringen.

      Um die heutige Situation zu lösen mit der nicht eingehaltenen Alpeninitative, wäre es an Ihnen als Ratsmitglied sich dafür einzusetzen, dass man das Verkehrsabkommen mit der EU so ändert, dass uns erlaubt ist die Menge tatsächlich zu reduzieren, auf die Menge die gemäss vorherigem Abkommen ausgehandelt wurde von unserem Minister Ogi.

      Sie und Ihre Ratskollegen haben das Verkehrsabkommen unterzeichnet, im Wissen, dass eine Beschränkung nicht mehr statthaft ist. Somit auch eine Umlagerung.

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  • Januar 11, 2016

    Die Bevölkerung des Tessins hat eine 2. Röhre immer deutlich abgelehnt. So hat der Kanton 1994 mit 62% der Alpeninitiative zugestimmt und in 2004 mit 56% den Avanti-Gegenvorschlag​ abgelehnt. Schon 2009 hat sich die Koalition sud-nord.ch aus 18 Tessiner und Bündner Vereinen organisiert welche die Röhre bekämpft. Das Tessin hat schon heute ein stark belastetes Verkehrsnetz. Die Tessiner Luft ist oft stärker belastet als die Grenzwerte eigentlich zulassen. Laut Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) hätte eine zweite Röhre schwerwiegende Folgen auf die Gesundheit der Tessiner Bevölkerung, die schon heute sehr stark unter Luftverschmutzung durch den Transitverkehr leidet.

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