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Abstimmung über die Vollgeldinitiative am 10. Juni

Am 10.Juni stimmen wir über eine Grundsatzfrage ab, wie unser Geldsystem in Zukunft aussehen soll. Es geht letztlich um diese wichtige Fragestellung, ob wir in einem dienenden, oder herrschenden Geldsystem leben wollen.Dabei kommen wir nicht darum herum, etwas über die geschichtlichen Zusammenhänge der Geldsysteme in den verschiedenen Zeitaltern aufzuzeigen.

 

Geldsysteme in der Vergangenheit

Das Geldsystem war nicht immer das Gleiche babylonisch- schuldbasierte seit angeblich 4000 Jahren, wie dies gerne von Anhängern des Schuldgeldsystems behauptet wird.

Zuerst gab es das sogenannte „Primärgeld oder Primitivgeld“ in Form von Muschelschalen, Schneckengehäuse, Perlen oder Salz.– Gold, Silber, Salz und Pfeffer waren übrigens noch lange Zeit anerkannte Ersatzwährungen (z.Teil bis ins Mittelalter). Die alten Römer bezahlten ihren Soldaten ihren Sold in Form von Salz. Von dort her kam auch das Wort Salär.

Siehe: https://de.wikipedia.​​​org/wiki/Geld#Gesch​i​c​hte und https://de.wikipedia.​​​org/wiki/Primitivge​l​d​#

 

Die ersten Münzen gab es allerdings schon an Handelsplätzen im Altertum. Meistens hatten Handelsstädte und auch lokale Fürsten ein Münzprägerecht, ein sog. Münzregal. In einem Reich erteilte dies der Kaiser. Obwohl solche Rechte an Fürsten und Städte verliehen wurden, gab der Kaiser selbst noch eigenes Geld in Umlauf, welches dann als Reichsgeld galt und von den Händlern in lokale Währungen getauscht wurde.

Siehe: https://de.wikipedia.​​​org/wiki/M%C3%BCnze​

E​ine Währung musste allerdings immer in einem gesunden Verhältnis zu den im Währungsgebiet produzierten Gütern und Dienstleistungen stehen. Wenn zuviel oder zuwenig davon vorhanden war, gab es Inflation oder Deflation.

Und genau das war und ist auch heute noch die Aufgabe der Inhaber des Münzregals. Heut zu Tage ist es die Zentralbank, welche als Hüterin der Währung (Münzen und Banknoten) eines Landes waltet.

Das Geld, das im Umlauf war, war keineswegs in allen Gesellschaften auf Schuldgeld aufgebaut, sondern vielerorts auf der Summe aller Wirtschaftsleistungen​​​ im entsprechenden Währungsgebiet, in einigen anderen Gesellschaften auf Gold basiert.

Und übrigens gab es im Mittelalter von 1150 bis 1450 ein total anderes Geldsystem im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation (Brakteatensystem), welches mit dem heutigen Schuldgeldsystem des Rotschild-Imperiums (=Fraktionales Reservesystem) nichts Gemeinsames hatte!—

Genau in dieser Brakteatenzeit gab es eine kulturelle Blüte, wo die gotischen Kirchen gebaut wurden; gerade WEIL eben das Geldsystem ein Anderes war als das Heutige.
Siehe: https://gdg-netz.com/​​​das-goldene-mittel​a​l​ter-1150-bis-145​0/​.

Russland hatte bis zum Ende des 1.Weltkrieges eine goldgedeckte Währung, die nicht Schuldbasiert war.– Heute gelten als Währungsreserven auch andere Währungen (Euro, Dollar, Pfund, Rubel, Yuan)

Siehe: https://de.wikipedia.​​​org/wiki/W%C3%A4hru​n​g​

Ich ziehe daraus den Schluss, dass nicht seit 4000 Jahren immer dasselbe Geldsystem vorherrschte.

Das FIAT-Moneysystem des Bankhauses Rotschild seit dem Federal- Reserve- Act in den USA im Jahre 1913 ist ein Betrug auf Kosten der Völker und Nationen!

Siehe: https://www.youtube.c​​​om/watch?v=iXUFfu9F​U​g​U

Dieses Prinzip des Federal- Reserve-Acts verbreitete sich über die anderen Zentralbanken

auf die ganze Welt, insbesondere nach dem 2.Weltkrieg, wo der Dollar zur Weltleitwährung wurde (Bretton Woods-Institutionen).​​​

Es kann nicht sein, dass private Geschäftsbanken aus dem Nichts Geld schöpfen können und dieses Geld dann als Kredit vergeben und obendrein noch Zinsen verlangen können.

 Demnach ist das Geldsystem NICHT etwas, das vorgegeben „vom Himmel fällt“! Sondern wurde immer in Gesellschaften (Königsreichen und Handelszentren) entwickelt, gemäss dem damaligen Bewusstseinsstand.— Es ist entgegen anderslautenden Behauptungen von Menschen gemacht und kann demnach auch von Menschen wieder geändert werden.

 

Geldsystem in der Schweiz

 

In der alten Eidgenossenschaft hatte jeder Kanton seine eigene Währung. Dies änderte sich nur kurz unter Napoleon`s Besatzungszeit. Ab 1848, als die erste Bundesverfassung der Schweiz in Kraft trat, wurde die Währungspolitik Sache des Bundes. Er bekam das alleinige Recht, Münzen zu prägen. Da aber die damals entstandenen Geschäftsbanken eine profitable eigene Geldherstellung entdeckten, indem sie eigene Geldscheine druckten (Banknoten genannt), musste der Bund diesem Wildwuchs und Missbrauch Einhalt gebieten. Deshalb gab es 1891 eine Abstimmung, wo das Schweizervolk den Geschäftsbanken das Drucken von privaten Geldscheinen verbot und dieses der neu gegründeten Schweizerischen Nationalbank (SNB) übergab.

Pikantes Detail: Bei der damaligen Abstimmung empfahl der Bundesrat und das Parlament noch ein Ja zu dieser Vorlage, da sie die ungleiche Machtstellung der Geschäftsbanken noch erkannte und diese auch einschränken wollte. Dies ist heute leider nicht mehr der Fall.

Seit 1907 verleiht nun die SNB das Papiergeld an die Banken und es fliessen jährlich zwischen 1 bis 2,5 Mia. Franken Gewinn in die öffentlichen Kassen (Seigniorage).

Diese Münzen und Banknoten sind Vollgeld.

 

Seither hat sich die Situation beim Geld erzeugen abermals geändert. Münzen und Banknoten machen heute nur noch ca. 10 % des gesamten im Umlauf befindlichen Geldes aus. Wieder haben die Geschäftsbanken eine profitable Geldherstellung entdeckt: Das Giralgeld. Dieses umfasst heute ca. 90% des gesamten Geldumlaufes.

Dieses privat erzeugte Giralgeld ist KEIN gesetzliches Geld, sondern nur ein „Anspruch auf Geld“, was heisst, dass unsere Giralgeldkonten nicht sicher sind. Dieses privat erzeugte Geld kann sich „in Luft“ auflösen, dann nämlich wenn eine Finanzblase platzt. So geschehen in Zypern bei der letzten Finanzkrise. Dort wurde erstmals ein „Bail- In“ durchexerziert.

Bei einem Bail- In greifen die Banken an die Guthaben ihrer Kunden, um sich in einem Krisenfall zu sanieren. Dies ist möglich, da die Guthaben Teil der Bankbilanz sind.

Im Gegensatz zu einem Bail- In steht der Bail- Out, wo eine angeschlagene Bank beim Staat oder bei der Zentralbank „anklopft“, um sich „retten“ zu lassen. So geschehen bei der UBS 2008. Ich meine, dass beides (sowohl Bail-In als auch Bail-Out) unlauter ist.

 

Fazit bei einer Annahme der Vollgeldinitiative

 

Bei einer Annahme der Vollgeldinitiative würde auch das Buchgeld (Giralgeld) zu Vollgeld und dürfte nur noch durch die Nationalbank in Umlauf gebracht werden. Die Geschäftsbanken wären gezwungen, unsere Vollgeldkonti ausserhalb ihrer Bankbilanz zu führen. Bei einer Pleite einer Geschäftsbank würden die Vollgeldkonti NICHT in die Konkursmasse fallen, was zur Folge hätte, dass unser Geld sicherer wäre, als es jetzt ist. Es würde nicht mehr einfach so verschwinden.

Im weiteren würde so erstmals auch elektronisches Geld schuldfrei in Umlauf gebracht, was zur Folge hätte, dass dem Staat oder uns Bürgern im Laufe der Jahre viele Milliarden Franken zusätzlich zur Verfügung stehen würden (Geldschöpfungsgewinn​​​ oder Seigniorage genannt).

Dieses zusätzliche Geld, durch die Zentralbank (SNB) schuldfrei in Umlauf gebracht, würde dem Staat zur Verfügung gestellt, der so sich entweder entschulden könnte, oder aber damit wichtige Investitionen tätigen würde. Dieses Geld wäre dann im Umlauf und käme später als Kundeneinlage irgendwann auf ein Konto einer Geschäftsbank. Eine Geschäftsbank könnte dann nur noch mit dem Vorhandenen Geld dieser Kunden (Privatpersonen, Unternehmen, Investoren) Kredite vergeben, und nicht wie vorher, aus dem Nichts Geld schöpfen und „Luft- Kredite“ vergeben, so wie das heute geschieht. Diese künftigen Kredite wären also entweder durch Kundeneinlagen gedeckt; oder aber die Nationalbank würde den Geschäftsbanken gegen einen kleineren Zins zusätzlich Geld zur Verfügung stellen, damit die Geschäftsbanken ihre Kredite decken können und auch liquid bleiben.

 

Vollgeldau​​​sgabe an den Staat:

 

Bei diesem künftigen Zustand würden so dem Staat durch die Nationalbank schuldfrei Geld zur Verfügung gestellt, wenn die Geldmenge ausgeweitet werden muss.

Dies jedoch würde durch die Nationalbank nur dann getätigt werden, wenn das gesamte Wirtschaftsvolumen (Güter und Dienstleistungen) sich erweitern würden (Wirtschaftswachstum)​​​.

Diese neue Ausgangslage würde der Nationalbank erstmals wieder die Möglichkeit geben, die Geldmenge direkt zu steuern. Dies kann die SNB nämlich im heutigen Zustand nicht mehr, da diese nur das Bargeld herausgibt, das noch 10% der Geldmenge im Umlauf ausmacht, nicht aber das Giralgeld, das 90% des Geldumlaufs ausmacht. Bis jetzt konnte die SNB die Geldmenge nur indirekt steuern, nämlich über den Leitzins.Dies würde sich durch die Annahme der Vollgeldinitiative ändern. Die SNB bekäme so die vollständige Kontrolle über die Geldmenge wieder in ihre Hand, was einerseits dazu führen würde, dass sie verantwortungsvoll die Geldmenge wieder selber steuern kann; und andererseits es eine klare Trennung zwischen Geldschöpfung und Kreditvergabe geben würde. Diese wichtige Gewaltenteilung im Geldwesen würde die jetzige Machtposition der Geschäftsbanken enorm verringern und diese wieder auf ihre eigentlichen Aufgabenbereiche (Bankgeschäfte: Zahlungsverkehr, Kreditwesen, Vermögensverwaltung, Börsengeschäfte) zurückführen. Die Geschäftsbanken wären dann Wirtschaftsteilnehmer​​​ wie die Anderen auch und könnten nicht mehr Geld aus dem Nichts kreieren und aus diesem gleichzeitig Kredite gegen Zins verleihen. Durch Beendigung dieser Machtstellung wäre es auch vorbei, dass die Geschäftsbanken den Staat (mit to big to fail) erpressen könnten.Es müssten so keine Bankenrettungen mehr gemacht werden, da die Kundengelder der Vollgeldkonti nun zu Vollgeld würden und so nicht mehr verschwinden könnten. Bei einer Bankpleite könnte der normale Zahlungsverkehr unbeinträchtigt weitergehen, ohne dass die Wirtschaft zum Erliegen käme.Und vor Allem: Der Staat und damit die Allgemeinheit müsste sich nicht mehr so wie jetzt bei den Geschäftsbanken verschulden und damit in eine unangenehme Abhängigkeit geraten.Wichtige öffentliche Aufgaben könnten so (ungehindert von Schuldendruck) getätigt werden. Die Vollgeldinitiative könnte aber auch anders umgesetzt werden.

Vollgeldausgab​​​e an die Bürger:

Die SNB würde die Vollgeldausgabe direkt an die Bürgerinnen und Bürger der Schweiz entrichten. Dies könnte über die obligatorischen Krankenkassen oder über ein Bankkonto des Bürgers geschehen. Auch über diesen Weg würde das zusätzliche Geld schuldfrei in den Wirtschaftskreislauf gelangen. Die Bürgerinnen und Bürger würden das Geld durch Konsum, Steuern an den Staat oder Sparen bei einer Geschäftsbank „investieren“ und so den Wirtschaftskreislauf beleben, was wiederum vielen zu Gute käme.
Ich persönlich favorisiere klar die Vollgeldausgabe an den Staat. Auf diesem Weg wird das Geld sinnvoller und im Sinne der Allgemeinheit verwendet oder investiert, was auch langfristig besser angelegt sein wird, als blosses zusätzliches Konsumieren von evtl. unsinnigen Produkten und Dienstleistungen durch Private. Denn: nicht alle Bürgerinnen und Bürger geben das Geld sinnvoll aus.

So oder so aber wird das zusätzliche Geld künftig schuldfrei in Umlauf gebracht, was die gesamte Wirtschaft vom Wachstumszwang mindestens teilweise befreien würde.Da im heutigen Geldsystem, das auf Schuldgeldprinzip aufgebaut ist, fast sämtliches Geld mittels Schulden (Kredite) in Umlauf kommt, ist es für heutige Ökonomen und Finanzexperten fast nicht mehr möglich, sich ein Geldsystem vorzustellen, das nicht auf Schuldgeld aufgebaut ist.— So abstrus es sich anhört, aber wenn im heutigen Geldsystem mehr Schulden getilgt werden, ist umso weniger Geld im Wirtschaftskreislauf,​​​ da Geld von getilgten Schulden verschwindet (Bilanzverkürzung bei Geschäftsbanken). Das ist wirklich makaber und muss nur schon deshalb geändert werden. So lange wir aber in einer Schuldenfalle sitzen, hat weder der Bürger, noch der Staat die nötige Unabhängigkeit, das Geld in sinnvolle Projekte zu investieren.

Gerade darum brauchen wir einen Paradigmenwechsel zu einem schuldfreien Geldsystem, das letztlich die Freiheit des Bürgers und die Unabhängigkeit und wahre Souveränität des Staates wieder herstellen wird; kurzum uns von der Schuldsklaverei der mächtigen Geschäftsbanken befreien wird.
Übrigens: Die Vollgeldinitiative ist schon deshalb kein „Experiment mit ungewissem Ausgang“, weil im Jahre 1891 eine ähnliche Vorlage zur Wiederherstellung des Geldherstellungsregal​​​s durch den Bund ebenfalls angenommen wurde und erfolgreich umgesetzt wurde.

Deshalb stimmt am 10. Juni JA zur Vollgeld- Initiative!-

 

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Comments to: Abstimmung über die Vollgeldinitiative am 10. Juni
  • Mai 5, 2018

    Sehr sehr gut er- & aufgeklärt. Merci.

    Die Frage ist doch, bekommt wieder die Lügenpropaganda mehr Stimmen und warum?

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  • Mai 6, 2018

    Wie in allen gefühlt tausend Artikeln von Vollgeldbefürwortern erkennen auch Sie, Herr Wobmann, den Betrug welcher im „Geldschöpfen aus dem Nichts“ steckt.
    Aber wie alle anderen können auch Sie nicht erklären, wie dieser Betrug plötzlich nicht mehr existieren soll, wenn nur noch die Nationalbank dazu berechtigt ist.

    Falschgeld bleibt Falschgeld.

    Das ominöse Zauberwort von der „schuldfreien Falschgeldschöpfung“ steht dabei einfach so im Raum und wird von den Befürworter-Träumern willig wiederholt bis zum abwinken. Kein einziger aber kann eine logisch nachvollziehbare Begründung dafür beibringen wie das gehen soll..
    Überlegen Sie doch mal was passieren wird, wenn dem an die Bürger gratis verteilten Geld nicht einmal mehr eine Schuld (wenn schon keine Echtwerte, dann immerhin ein später einzulösendes Versprechen darauf) entgegenstehen sollte. Es wäre der Startschuss zur galoppierenden Hyperinflation. Können Sie das nachvollziehen?

    Au​ch wenn Sie für einen Kaffee 1‘000.- Fr. “schuldfreies” Geld bezahlen würden, warum sollte Ihnen ein Wirt diesen Kaffee verkaufen, wenn er ja das Geld welches Sie ihm anbieten ohne irgendwelche Auflagen oder irgendwelche Gegenwerte, auch ohne einen Kaffee dafür abgeben zu müssen, direkt von der Nationalbank beziehen kann?

    Es zeigt auf: Solches Geld ist nichts wert und würde nur noch von Volldeppen entgegengenommen.

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    • Mai 6, 2018

      Herr Hans Knall

      Sie wurden mit dem Fiat Geld sehr reich? Auf alle Fälle haben Sie mit ihm spielen dürfen.

      Auf alle Fälle ist die Konzentration auf der Geldschöpfung besser als heute. Die Zentralbank kann im Gegensatz zur Geschäftsbank, nämlich nicht Pleite gehen. Solange der Staat, seine Währung wieder zurückverlangt (Steuern), kann ich mir nicht vorstellen, dass die Leistungserbringer zusammen mit der Automatisierung, kein Interesse mehr haben sollen, die Bedürfnisse mehr abzudecken. Ich glaube nicht, dass uns Amerika oder ein anderes Land ausbeuten kann und unsere Währung nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptiert (Ausbeutungs-Schema)!​

      Wahnvorstellungen​ kann man haben, aber Sie sind dafür nicht mehr zuständig.

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    • Mai 6, 2018

      @H.Knall

      Wie Sie richtig festgestellt haben, kann auch die Vollgeldinitiative nicht alle Probleme lösen. Wenn die Initianten alle Probleme hätten lösen wollen und in die gleiche Initiative verpackt hätten, wäre diese ungültig erklärt worden, wegen Verletzung der Einheit der Materie.

      Die Frage Geldschöpfen aus dem Nichts wurde schon bei der Goldinitiative aufgeworfen. Wenn die Reserven der Nationalbank aus mehr Gold statt Euros und Dollars bestehen würden, hätten wir dieses Problem mindestens teilweise in den Griff bekommen.
      Ich war damals FUER die Goldinitiative.
      Wie Sie sicherlich wissen, wurde die Goldinitiative leider vom Volk abgelehnt. Somit wird dieser gute Vorschlag leider eine längere Zeit “weg vom Tisch” sein.

      Die Vollgeldinitiative stellt nun die Kardinalsfrage: Wer hat das Recht, Geld zu schöpfen? Und wer soll die normalen Bankgeschäfte und den Zahlungsverkehr machen?
      Bis jetzt ist es so, dass die Geschäftsbanken das Privileg haben, beides zusammen zu machen: Geld schöpfen und dies GLEICHZEITIG als Kredit vergeben. Somit ist sehr viel Macht in den Händen der Geschäftsbanken! Meiner Meinung nach viel zu viel.

      Hier schafft die Vollgeldinitiative eine klare Gewaltenteilung:
      Gel​d schöpfen ist Sache der Nationalbank; Bankgeschäfte wie: Zahlungsverkehr, Vermögensverwaltung, Kreditwesen, Börsengeschäfte, usw. ist Sache der Geschäftsbanken. Punkt.
      Somit wären die Geschäftsbanken wieder in einer Rolle, wie alle anderen Wirtschaftsunternehme​n.
      Sie müssten wieder lernen, mit dem vorhandenen Geld umzugehen.
      Die Folgen wären ganz sicher: weniger Finanzblasen.

      Wenn​ Sie meinen Artikel gut gelesen hätten, wüssten Sie, dass ich nicht eine Vollgeldausgabe an die Bürger, sondern an den Staat befürworte.
      Und dass nicht grenzenlos neues Geld geschöpft werden darf, weil dadurch Hyperinflation entsteht, ist mir auch klar.
      Die Krux der Sache ist aber, dass heutzutage sowohl die Geschäftsbanken, als auch die Nationalbank Geld schöpfen, deshalb ist die Sache auch ausser Kontrolle geraten. Wenn aber nur noch die Nationalbank Geld schöpfen darf, ist die Chance grösser, die Geldmenge wieder richtig zu kontrollieren.
      Genau​ dies will die Vollgeldinitiative.

      Denn die Nationalbank ist der Verfassung und dem Gesetz verpflichtet. Siehe Art. 99 Abs. 2 der Bundesverfassung:
      “D​ie Schweizerische Nationalbank führt als unabhängige Zentralbank eine Geld- und Währungspolitik, die dem Gesamtinteresse des Landes dient. … “

      Wenn Sie interessiert sind, das mit der Geldmenge in den Griff zu bekommen, müssen Sie JA zur Vollgeldinitiative stimmen.

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    • Mai 7, 2018

      Wenn es tatsächlich darum ginge, Herr Wobmann, die Geschäftsbanken an die Kandare zu nehmen und sie an der Falschgeldschöpfung zu hindern, so wäre dies auf viel einfachere Weise und ohne komplizierte Buchungen zu haben. Zumal das allesamt buchhalterische Lügen sind, da einfach behauptet wird, Geld das bisher keinen Wert gehabt hätte, würde durch einen magischen Buchungssatz in einen „Vollwert“ verwandelt ohne dass dafür irgendwo ein Wert erarbeitet oder geschaffen wird.

      Man müsste nur die Fragment-Reservevorsc​hriften der Banken abschaffen. Die Geldschöpfung funktioniert nämlich allein deshalb, weil die Banken nur einen Mikroanteil von weit unter 10% als Garantiereserve halten müssen. Deswegen sind eben die anderen über 90% des Geldes, das sie „verleihen“ aus „goar nix“ geschöpft.
      Wenn der Reserveanteil einfach auf 100% erhöht würde, wäre das Problem blitzartig aus der Welt geschafft… also das mit den Banken.

      Bleibt nur noch das Problem mit der Nationalbank. Dort ist der vorgeschriebene Reserveanteil 0%!

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    • Mai 7, 2018

      Herr Hans Knall

      Erklären Sie wie Geld geschöpft werden soll. Achtung auch mit der Goldparitätslimitieru​ng kann das Geld nur aus dem Nichts geschöpft werden.

      Geld ist Mittel zum Zweck und wird zur Arbeit und Leistung in Relation gesetzt, damit der Tausch auch funktioniert.

      Die Reserven (Schneeballsystem) der Geschäftsbanken werden ausschliesslich von der Zentralbank mittels Eigengeschäften geschöpft. Das Liquidität- und Eigenmittelerforderni​s-Spiel ist eine Farce! Muss nicht sein!

      Delkredereri​siko übernimmt der Staat als Währungshüter, der Staat erhält seine Abdeckung der Gemeinwohlaufgab schulden- und zinsfrei von der Zentralbank. Der Rückfluss wird zur Preisstabilität, wie heute nicht bezahlen, zugeordnet.

      Anstat​t immer von Falschgeld zu labbern, sollten Sie die Auswirkung des Geldsystems beschreiben?

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    • Mai 7, 2018

      Herr Walter Wobmann

      Der Reiche nach:

      1. Eine Initiative welche die klare Trennung zwischen Geldschöpfung = Zentralbank = Kreditvergaben (Verbot der AG und Eigengeschäfte) und Verwaltung = Geschäftsbanken (Kundenguthaben zinsfrei), wären Interessenkollusionen​ behoben und Transparenz erhöht worden.

      2. Das Gold wird nicht mit Geld aus dem Nichts erworben sondern vom Himmel? Gottseidank wurde die Goldinitiative vom Volk als Idiotie erkannt und abgelehnt. Oder wollen Sie ein Deckungsgrad von 0,0001% verbunden mit der Ausbeutung und Verschandelung des Planeten. Gold hat wie fast alles nur ein Symbolwert!

      3. Scheinbar verstehen Sie das Geldsystem doch nicht? Die Geldschöpfung entsteht mit der Kreditvergabe. Eine Transformation mit dem Guthaben ist physikalisch nicht möglich. Oder sind Sie ein Wunder, können leben ohjne geboren zu sein? Verstehen Sie die Auswirkung des Liquidit- resp. Manövriermassespiel der Zentralbank?

      4. Die Geschäftsbanken haben das notwendige Geld mittels Eigengeschäften geschöpft, es entsteht gleich mit dem Schöpfungsakt. Welche Begrenzung wird der Zentralbank auferlegt, kein Geld für Eigengeschäfte zur Verfügung zu stellen?

      5. Die Hyperinflation ein Begriff aus der Fakultät Ökonomie, welche das Geldsystem nicht versteht. Wenn die Annahmen der Ökonomen stimmen, hätten wir heute eine Inflation von gegen 200%. Die Bedürfnisse und Kaufkraftverteilung ist einzig massgebend. In gesättigten Märkten haben wire her einen Verdrängungsprozess. Der Roboter wird die Preise (Geld) auch nach unten bringen!

      6. Ich sage JA zur Initiative, weil ich hoffe, dass es nur ein Schritt zur klaren Trennung zwischen Geldschöpfung mittels Kreditvergaben durch die Zentralbank (AG-Form und Eigengeschäfte verboten) und Verwaltung = Geschäftsbanken (Kundenguthaben zinsfrei)

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    • Mai 17, 2018

      @ G.Bender

      1. Kann ich auch unterschreiben, insbesondere dass die Nationalbank (NB) keine AG mehr sein soll. Dies hätte den Vorteil, dass man die NB nicht mehr an Fremde verhökern kann (durch Aktienverkauf). Leider kann man nicht alle NB-Reformen in eine Initiative abpacken, da sie sonst als ungültig erklärt würde. — AG und Eigengeschäftsfrage kann in einem nächsten Reformschritt gemacht werden.

      2. Lesen Sie mal den Art. 99 der Bundesverfassung. Dort steht unter Abs. 3, dass die NB ausreichende Währungsreserven bilden muss; davon ein Teil in Gold.
      Immerhin ist Gold seit dem Altertum werthaltiges Edelmetall; auf jeden Fall besser als die Fiatmoney- Währungen Dollar und Euro, von denen die NB ohnehin zu viel in ihrem Portfolio hat. Vor 1999 (Bundesverfassungsref​orm) war die Golddeckung noch höher als sie es heute ist.

      3. Insofern haben Sie Recht, wenn Sie damit das JETZIGE Geldsystem meinen. Das jetzige Geldsystem ist tatsächlich Schuldbasiert. Aber das muss nicht immer so bleiben!–
      Die Vollgeldinitiative will genau DIES ändern. Neu würde erstmals Geldschöpfung nicht mehr NUR durch Kredite geschehen, sonden vorzugsweise schuldfrei an den Staat.

      4. Dies müsste durch Aenderung des Nationalbankgesetzes geschehen.

      5. Hyperinflation entsteht, wenn in einer Volkswirtschaft viel mehr Geld geschöpft wird, als die Wirtschaftsleistung zunimmt. Damit genau das nicht geschieht, haben wir eine NB, die verantwortungsvoll aus gesamtwirtschaftliche​r Sicht handeln muss. Das heisst, nur so viel mehr Geld schöpfen, wie die reale Wirtschaft wächst.
      Trotz massiver Geldausweitung (Kauf von Euros) gab es keine Hyperinflation, weil diese Stützung von Euros “im Tresor” der NB blieb. Wenn die NB in Zukunft wieder Euros verkauft, muss sie logischerweise dieselbe Menge, die sie dann in Franken wieder zurückerhält, vernichten. Dann bleibt die Sache im Gleichgewicht und es gibt keine Hyperinflation.
      Es ist ohnehin NICHT Aufgabe der NB, Grosswährungen wie der Euro und Dollar zu Retten, das können wir als Kleinstaat nun mal nicht!
      Die NB hat laut BV Art. 99 Abs. 2 klar die Aufgabe, den Gesamt- Interessen des Landes zu dienen:
      Dies ist Preisstabilität zu wahren, die Geldmenge im Gleichgewicht zur Wirtschaftsleistung zu halten, den Zahlungverkehr zu sichern und ausreichende Währungsreserven zu bilden.

      6. Das sehe ich auch so: Ja zur Gewaltentrennung zwischen Geld schöpfen (NB) und Kreditvergabe (GB), darum JA zur Vollgeldinitiative.

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    • Mai 17, 2018

      Herr Walter Wobmann

      Auch die Reserven aus Edelmetall und allen anderen Scheiss, welcher die Umwelt zerstört und Menschen tötet, wird mit Fiat Geld erstanden. Oder fliegt das Geld vom Himmel zu?
      Wieso braucht eine Geldschöpfung, Reserven! Was man bedarfsgerecht laufend schöpfen kann, braucht doch keine Reservebildung? Die seinerzeitige Gesetzgeber haben das System so wenig verstanden, wie die heutigen Ökonomen, Justiz und Regierenden heute. Bedenklicher Geisteszustand!
      Man meint, dass Edelmetalle, weltweit immer als Zahlungsmittel akzeptiert würde. Welche Länderwährungen, geschöpft aus dem Nichts, waren in der Lage, Edelmetalle zu “kaufen”. Damit wurde die Ausbeutung organisiert, welche bis heute anhält.

      Wenn die Werte geschaffen sind, kann man das meiste Geld vernichten, so der Sinn der Ersatzwährung für Arbeit und Leistung! Alles andere dient dem Aufbewahrungsmythos der Ökonomen aus der dämlichsten Denklehre!

      Das Geldsystem in der heutigen Form gibt es seit 200 Jahren! In meiner Banklehre ab 1960, habe ich die Kredite und Guthaben, maschinell verbucht. Buchgeld aus Schulden! Darlehen der NB, sind auch Schulden! Der Zahlungsverkehr lief über Korrespondenzkonten mit Kreditrahmen. Später folgte das Clearing auch für Privatbanken! Ich war dabei und stand nicht daneben!

      Zu 5. Für das überflüssige Geld wurde der Geldspielwarenmarkt mit zigtausend von immer neuen Produkten geschaffen. Als Puffer, anstatt Vernichtung!
      Die heutige Wirtschaft produziert die Leistung welche zur Abdeckung der menschlichen Bedürfnisse reichen. Soweit hat sich die Wirtschaft entwickelt, welche die Ökonomen noch nicht wahrgenommen haben. Die Spiele mit den Rohstoffen ausgenommen. In den 1970er Jahren hatten wir das Verknappungsspiel Öl, welches immer wieder zelebriert wird, bis es kein Öl mehr braucht.

      Währungen​ muss man nicht retten, warum auch? Für die 10% Menschen welchen es möglich war, Geld zu horten?

      Zu 6. VI ist eine Mogelpackung! Die NB hat das Risiko, dagegen ist nichts einzuwenden, die GB legen es um! Eine komisches Konstrukt! Man schöpft mit der Verteilung und nicht mit der Bereitstellung! Denkfehler korrigieren?

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    • Mai 28, 2018

      Hr. G.Bender
      Dass Geldschöpfen mit Reserven abgedeckt sein soll, war schon früher so. Ausser das Geld selbst ist Werthaltig (z.B. Gold- oder Silbermünzen).
      Edelm​etalle sind auch (fast) weltweit immer als Zahlungsmittel akzeptiert worden; dies war tatsächlich schon im Altertum so.
      Währungen kommen und gehen; Gold und Silber bleiben feste Werte.

      Allerdings:​ Wenn, wie im Mittelalter während der Brakteatenzeit nur bedarfsgerecht (das heisst nur für die Realwirtschaft) Geld in Umlauf gebracht wird, braucht es nicht unbedingt eine Deckung. Das funktioniert aber NUR, wenn alles ethisch von Statten geht.

      Heute gibt es, im Gegensatz zum Mittelalter, einen spekulativen Geldspielwarenmarkt, der zur Aufblähung der Geldmenge geführt hat (Ethik ist also hier nicht mehr vorhanden). Deshalb macht es Sinn, wenn die Geldmenge im Realwirtschaftsbereic​h der Wirtschaft mit Gold, Silber und Anderem Werthaltigem abgedeckt ist.
      Und zwar für den Fall, dass wenn die Spekulanten merken, dass ihr Geld wertlos ist und sich dann fluchtartig in die Realwirtschaft einkaufen wollen. In diesem Moment haben wir nämlich plötzlich eine Hyperinflation und bei dieser mehrfach grossen Geldmenge im Spekulativbereich würde sogar eine Gefahr eines Währungskollapses bestehen.

      Deshalb ist es gut, wenn die SNB Währungsreserven hat und bei einem Kollaps wieder eine wertgedeckte Währung ins Leben rufen kann. Diese muss sich dann aber strikt NUR noch, und wirklich NUR noch an der Realwirtschaft orientieren.

      Ihr drittletzter Abschnitt (Zu 5.) kann ich voll unterschreiben. Wenn es so gelaufen wäre, hätten wir heute nicht eine so aufgeblähte Geldmenge, die destruktiv für die Realwirtschaft ist. Und wir hätten all diese Probleme von heute nicht.

      Währungen sollte man nicht retten, sondern von Anfang an im Gleichgewicht mit der Realwirtschaft halten. Das wäre auch die ursächliche Aufgabe einer Zentralbank.

      Ihre Stellungnahme (Zu 6.) hingegen kann ich NICHT unterschreiben, da Sie immer noch davon ausgehen, dass man gleichzeitig mit der Verteilung schöpfen soll. Damit bleiben Sie gefangen im Schuldgeld- Systemdenken. Die Vollgeldinitiative ermöglicht NEU die in Umlaufbringung von Schuldfreiem Geld. Darum braucht es diese Gewaltenteilung von Geldschöpfung (SNB) und Kreditvergabe (GB). Zuerst schöpfen durch bereitstellen und dann verteilen (Schuldfrei an den Staat; oder Zinsfreier Kredit an den Staat; oder Zinsbasiertes Darlehen an die GB). Die Feinjustierung der Menge dieser 3 Varianten ist Aufgabe der SNB, dafür sollen sie ja auch die entsprechenden Fachleute bekommen.

      Die GB dürfen kein Geldschöpfungsrecht haben, Geldschöpfen war schon immer ein Regal der öffentlichen Hand und soll es auch bleiben.
      Die Vollgeldinitiative stellt diesen Zustand wieder her (jetzt auch im Giralgeldbereich).


      Darum JA zur Vollgeldinitiative.

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    • Mai 28, 2018

      Herr Walter Wobmann

      Ich weiss die Reserven wurden schon immer von der Zentralbank geschöpft. Doch diese Vorgabe ist in einem Geld aus dem Nichts System (andere sind nicht möglich) eine reine überflüssige Spielform!

      Die Edelmetalle wurde aus dem Nichts erworben! Ausbeutung!

      Wie wollen Sie die Geldmenge mit Edelmetallen abdecken? Soll die Natur noch mehr kaputt gemacht und darum Menschen weiterhin sterben müssen, nur damit Sie
      Deckungsgrad 0,00001% um der Deckung-Willen?
      Einf​ältiger geht es nicht.
      Sie sind für das Vollgeld, plädieren für Edelmetalle = SVP?
      Mein Gegenvorschlag, welcher eigentlich aus der Vollgeldinitiative hervorgehen muss und von den Regierenden, könnten sie das System zusammen mit den Währungsoberhirten verstehen, dem Volk hätte vorlegen müssen:

      Die Geldschöpfung ist Mittel zum Zweck und soll Leistung (Produktivkraft) zur Abdeckung der Bedürfnisse ermöglichen. Das Phantom Steuer- oder Sozialzahler ist im System nicht enthalten, sondern eine Erfindung der Ökonomen, eingehämmert als Irrglaube in den Denkvermögen!

      Grun​dsatz: Eine staatlich verordnete Geldschöpfung darf niemals ein Delkredererisiko beinhalten:

      Nun die korrekte Organisation um den Spieltrieb der Ökonomen ein zu dämmen:
      1. Zentralbank:
      Rechtsn​atur Aktiengesellschaft verboten.
      Eigengesch​äfte klar definiert zulassen (Wettbewerb darf nur begründet beeinträchtigt werden.
      Liquiditätss​piel für die Geschäftsbanken als unnötig einsehen und kassieren.
      Zins- und Schuldenfreie Abdeckung der Gemeinwohlaufgaben des Staates (Rückfluss zur Preisstabilität zuordnen = Parameter Umsatz an Konsument und Nutzer sowie Vermögen (Erbschaft und Lohnsumme kassieren).
      2. Geschäftsbanken
      Geld​schöpfung nur mit Kreditvergaben erlaubt
      AK = Delkredererisiko = Rendite-Beteiligung

      Einverstanden?

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  • Mai 6, 2018

    Erwähnen sollte man vielleicht noch, dass 3/4 des neu geschöpften Geldes in den Kapitalmarkt in die über 350’000 Finanzprodukte fliesst, wo es lediglich die Preisschilder verändert.
    Und die Besitzer der Finanzprodukte haben grossteils ihre Bedürfnisse längst abgedeckt.

    Sehensw​ert der Film “Der Schein trügt”
    https://www.y​outube.com/watch?v=P9​cVZBgE8io

    https://​www.youtube.com/watch​?v=1D6dbpP_meU

    htt​ps://www.youtube.com/​watch?v=DQCNUVN9KDg

    https://www.youtube​.com/watch?v=8ItVIWtl​C-I

    https://www.yo​utube.com/watch?v=A_J​nMfPUIYI

    https:/​/www.youtube.com/watc​h?v=bYHQqlYLa9E

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    • Mai 6, 2018

      Mich würde interessieren, wie die Leute bei der SNB entscheiden würden, wenn die Initiative angenommen würde:

      1) Es braucht mehr frisch erzeugtes Geld für den Kapitalmarkt
      2) Es braucht weniger frisch erzeugtes Geld für den Kapitalmarkt.
      3) Wir lassen das mal so, wie es bisher war.

      Was glauben Sie, wäre die Entscheidung der mit der Steuerung beauftragten Leute bei der SNB ?
      Bitte mit Begründung.

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    • Mai 6, 2018

      Wenn noch mehr frisches erzeugtes Geld als bisher in den Kapitalmarkt strömen würde dann hätte die Initiative ihr Ziel stark verfehlt.

      Hier liegt eben auch der Fehler in der Initiative, weil sie die Geldschöpfung nicht strikt vom Kapitalmarkt trennt.

      Jedoch müsste bei Vollgeld die Nationalbank die Haftung (Delkredererisiko) selbst übernehmen und im Kapitalmarkt ist das Risiko erheblich höher, hier entstehen ja auch die Blasen, daher glaube ich, dass eher mehr Geld in die Realwirtschaft fliesst.

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    • Mai 6, 2018
    • Mai 6, 2018

      Geldpielwarenmarkt mit 800’000 Finanzprodukten alleine in Deutschland:

      “Eine​ zentrale Prüfstelle hätte auch eine wahre Mammutaufgabe zu stemmen. „Ein Finanz-Tüv stünde vor der schweren Aufgabe, den riesigen Markt von Finanzprodukten beurteilen zu müssen“, sagt Dorothea Mohn, Finanzexpertin beim Bundesverband der Verbraucherzentralen.​ Regierungskreisen zufolge sind derzeit etwa 800 000 Finanzprodukte auf dem deutschen Markt verfügbar, davon alleine 350 000 Zertifikate. Auch Schwintowski hält eine komplette Kontrolle für zu ambitioniert. Er schlägt eine stichprobenartige Überprüfung vor. So könnte die Bafin, ausgelöst durch Beschwerden von Anlegern oder durch andere Hinweise, gezielt Finanzprodukte untersuchen.”

      http​s://www.tagesspiegel.​de/wirtschaft/finanze​n/finanzprodukte-expe​rten-beklagen-mangeln​de-kontrolle/1668170.​html

      So denke ich nicht, dass die Nationalbank hier gross investieren würde, sie wäre wohl auch überfordert, diese riesige Menge Finanzprodukte zu überprüfen. Auch muss sie im Gegensatz zu den Geschäftsbanken keine Gewinne erzielen, wie immer wieder von Jordan betont wird.

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    • Mai 6, 2018

      Herr Giorgio Plaz

      Genau diese Frage hängt mit dem Sinn der Geldschöpfung zusammen. Für mich ist klar, die Regeln müssen eindeutig bestimmen, dass die Zentralbank und Geschäftsbanken praktisch keine Eigengeschäfte resp. Kredite für den Kapitalmarkt (Geldspielwarenmarkt)​ mehr schöpfen dürfen und die bereits bewilligten Kredite zurückfahren.

      Begründung: Der Kapitalmarkt hat die Aufgabe als eine Art “Auffangbecken”. Der Vernichtung muss mehr Beachtung geschenkt werden. Faul gewordene Geldschöpfung ist sofort abzuschreiben. Bei fehlenden Rücklagen, ist die resultierende negative Geldmenge mittels Negativzinsen abzubauen.

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    • Mai 6, 2018

      Emil Huber

      Es braucht keine zentrale Prüfstelle. Der Geldspielwarenmarkt muss man sich selbst überlassen. Wer mitspielt, kennt die Risiken! In meinem Verständnis der Initiative, sind die Anlagekonten die Transferkonten für den Kapitalmarkt. Wenn nicht, dann muss es sinnvoller Weise in diesem Sinn geregelt werden. Wobei das Gewinn- und Verliererspiel kein Geld vernichtet sondern nur die Taschen wechselt!

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    • Mai 7, 2018

      G.Bender

      Die Frage welche G.Plaz stellte war ja, ob bei Annahme von Vollgeld mehr Geld in den Kapitalmarkt fliesst als bisher.
      Nun heute ist es ja so, dass die Privatbanken mit selbst geschöpftem Geld am Kapitalmarkt teilnehmen können, dies wäre bei Vollgeld nicht mehr möglich.
      Die Privatbanken müssten das Geld als Kredit zuerst von der Nationalbank bekommen oder die Nationalbank als alleinige Geldschöpferin würde selbst am Kapitalmarkt teilnehmen, was ich aus genannten Gründen eher für unwahrscheinlich halte.

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    • Mai 7, 2018

      Emil Huber

      Genau so ist es! Die Eigengeschäfte müssten auch für die Nationalbank verboten werden.
      Welche Garantie hast Du, dass die SNB keine Eigengeschäfte und Kredite an die Geschäftsbanken tätigt? Möglich sind auch Kreditvergaben an Teilnehmer am Geldspielwarenmarkt, insoweit die SNB, Geld bereit stellt.

      Hier irrt Wobmann. Die Geldschöpfung wird wie heute aus der Aktivseite umgesetzt. Darlehen an Geschäftsbanken an Bankgirokonto Geschäftsbanken. Das Geld wird weiterhin über den Kreditnehmer (Haftung) in den Wirtschaftsumlauf gebracht, nicht von der Passivseite!

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  • Mai 6, 2018

    Herr Walter Wobmamn

    Danke, endlich ein vernünftiger Vortrag!

    Die Meinung der Initianten, dass man Kundenguthaben für Kredite verwenden kann, ist endlich vom Tisch.
    Mit einer möglichen Umlage von Geld- in Anlagekonten, wird das “Engagement” der Zentralbank vermindert. In der Bankbilanz sind demnach, wie heute, Geldschöpfung sowohl der Geschäftsbank als auch Zentralbank vorhanden.
    Die Frage stellt sich in diesem Zusammenhang, wie hoch das Spiel der Eigenmittelerforderni​s von der Zentralbank, weiterhin getrieben wird (ihr Risiko vermindern)?

    Herr Wobmann, die Geschäftsbanken verleihen auch kein Vollgeld! Mit der Kreditvergabe bringt die Geschäftsbank das Geld in den Wirtschaftskreislauf!​

    Auch im Vollgeld bezahlen die Wirtschaft oder Bürger keine Steuern oder Soziales. Das Geld wird vom Staat oder Sozialberechtigten in den Wirtschaftskreislauf gebracht und “fliesst” über Steuern oder Beiträge, zurück. Den Zahler-Mythos in der Verfassung verankert (Beteiligung nach wirtschaftlicher Fähigkeit), gilt es auch endlich aus dem Denkvermögen zu verbannen.

    “So abstrus es sich anhört, aber wenn im heutigen Geldsystem Schulden getilgt werden, ist umso weniger Geld im Wirtschaftskreislauf,​ da Geld von getilgten Schulden verschwindet (Bilanzverkürzung bei Geschäftsbanken).”


    Das ist nicht abstrus! Im Geldspielwarenmarkt (Kapitalmarkt) zirkuliert sehr viel faul gewordene Geldschöpfung). Die Vernichtung muss im Vollgeld mehr Beachtung geschenkt werden. Nicht abstrus, sondern zwingend notwendig!

    Die Betrugs- und Lügenpropaganda ist desto erfolgreicher, desto weniger die Initianten das bestehende System verstehen können? Wenn Initianten behaupten, beim Vollgeld würden die Kundenguthaben für die Kredite verwendet. Dieser Betrug wird nämlich sowohl von den Ökonomen als Lehrmeinung, den Regierenden vertreten (M. Landolt uvam), und von der Bevölkerung so verstanden. Die Lügen, dass die Geschäftsbanken keine Zinsdifferenz mehr für sich verbuchen können und darum kein Interesse mehr hätten, gilt es zu entkräften.

    Ich bin dabei!

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    • Mai 8, 2018

      @Georg Bender

      Sie können noch so oft behaupten, dass “die Initianten” glauben würden, dass heute oder im Vollgeld-System Kundenguthaben weiterverliehen werden. ES IST TROTZDEM EINE FALSCHE BEHAUPTUNG. Mir ist vollkommen schlierhaft, wie Sie darauf kommen.

      Vielleicht​ sollten Sie sich mal all die Quellen durchlesen, die “die Initianten” fein säuberlich zusammengetragen haben. Da steht ausdrücklich, dass die weit verbreitete Vorstellung, Banken würden Kundengelder weiterverleihen, prinzipiell falsch ist (solange wir nicht von reinen Bargeld-Geschäften ausgehen):

      http://www.vol​lgeld-initiative.ch/w​ie-entsteht-geld/

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    • Mai 8, 2018

      Herr Michael Schwyzer

      Nicht prinzipiell es ist falsch! Ihr Link: Ich muss gestehen, ich schaue den Link nicht an, die Themen genügen mir um mir die Zeit zu ersparen. Meine 45-jährige Erfahrung in allen Bereichen des Bankgeschäfts, ersetzt jede Theorie. Wobei ich gestehe, dass ich die Auswirkung des Schneeballsystems Liquidität resp. Manövriermasse, geschöpft von der ZB, in Retroperspektive erst nach meiner Pensionierung im Jahre 2003, erkannt habe. Die Geldschöpfung ist Aktivum, niemals Passivum, ist physikalisch nicht möglich. Oder leben Sie ohne geboren zu sein!

      Habe ich geträumt, als ich gelesen habe, wonach auch die Kunden (Anlagekontoguthaben)​ bestimmen sollen, wie hoch die Kreditvergaben sein dürfen?

      Habe ich geträumt als ich die Argumente Pro und Contra Vollgeldinitiative von Werner Kallenberg (die Antwort auf meine Intervention steht noch aus) gelesen habe?

      Habe ich geträumt als ich die Beiträge von Christiph Pfluger, hier auch bei Vimentis) gelesen habe (Antworten auf meine Interventionen stehen aus)?

      Nur, dass wir uns richtig verstehen, ich bin gegen jede Falschdarstellung, jedoch sehe ich ein, dass Geld kein Delkredererisiko beinhalten darf.

      Nur das bestehende System könnte man beibehalten, nur die Form der Aktiengesellschaft und Eigengeschäfte verbieten und die Kundenguthaben von der Zentralbank garantieren lassen. Auch dem Staat sind die Budgets schulden- und zinsfrei (ähnlich wie in den USA) abzudecken. Der Staat ordnet den Rückfluss zur Preisstabilität zu. Wir sind keine Zahler, das Volumen des Staates fliesst nicht in den Himmel!

      Es gäbe nur noch eine Buchgeldart.

      Seien​ Sie gegrüsst (ich polemisiere nicht)

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  • Mai 10, 2018

    Was ist mit dem immer wieder verwendeten Fake-Begriff vom „schuldfreien Geld“ gemeint, welches die Nationalbank gemäss Vollgeldinitiative „direkt dem Bund, den Kantonen oder den Bürgern“ übertragen soll?

    Schuldfrei würde bedeuten, dass mit der Ausgabe eines (Geld-) „Wertpapiers“ keinerlei Verpflichtungen oder Forderungen verbunden sind. Schuldfrei bedeutet, dass für dieses Geld nichts eingefordert werden kann. Es ist also keine Pflicht damit verbunden, gegen dieses Geld ein Versprechen (Schuld) einzulösen. „Schuldfrei“ bedeutet deshalb ganz einfach „wertlos“.

    Die „Vollgeldinitiative“ ist in Wahrheit eine „Leergeldinitiative“!​

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    • Mai 10, 2018

      Herr Hans Knall

      Alles was nichts kostet ist nichts Wert! Ihre Denkweise. Absolut bedenklich aber bezeichnend. Geld ist ein Ersatzwert für Arbeit/Leistung, so schwer zu begreifen. Der Sachwert entsteht mit Arbeit und Geld aufgewogen.

      Dem Staat hätte von der Zentralbank seit jeher das Geld zur Abdeckung der Gemeinwohlaufgaben bereitgestellt werden müssen. Den Rückfluss(Staats- und Sozialquote) wird zur Preisstabilität zugeordnet. GESETZLICHE VRERPFLICHTUNG!

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    • Mai 10, 2018

      Herr Knall

      Vielleicht können Sie mir auch verraten, wo sich der Wert der rund 400’000 Finanzprodukte im Kapitalmarkt versteckt?
      Haben Sie als Anlageberater bei 400’000 Finanzprodukten noch eine Übersicht?
      Wobei die 400’000 Geldspielwaren alleine in Deutschland sind, weltweit werden es wohl noch mehr sein?

      Dieses Zitat bringt es auf den Punkt:

      “Dass aber die Geldschöpfung ohne Wertschöpfung in der Finanzwirtschaft in dreihundertfach grösserem Ausmass von Statten geht, erwähnen diese nicht. – Wo bleibt da der Gegenwert? – Wo bleibt da das Vertrauen in unser Wirtschaftssystem?”

      http://matthias.ch/​ (etwas langsame Webseite, warten angesagt…)

      Eben,​ da macht man ein Riesen – Geschrei wegen dem Fiat Geld, wo sein Wert wäre, wenn es durch nichts gedeckt ist als durch unsere Güter und unsere Arbeit. Da schreit man herum, aber bei den Investitionen der Banken, Versicherungen, womöglich auch unseren 1800 Pensionskassen & Lebensversicherer scheint kein Hahn danach zu krähen, wo denn überhaupt die Werthaltigkeit der 400’000 “Wertpapiere” steckt?

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    • Mai 10, 2018

      Emil Huber

      Spricht für mein Verbot für Eigengeschäfte und Rechtsnatur Aktiengesellschaft für die Geldschöpfung!
      Die Anlagezielvorgaben der Pensionskassen werden vom Bundesamt für Sozialversicherungen vorgeschrieben. Was in diesem Zusammenhang noch interessant ist, ist die Tatsache, dass die Anlagen abgesichert werden. Dabei meint man es ei abgesichert. Wie 2007 kann der “Versicherer” in Konkurs kommen. Absicherung?
      Ich votiere für breit gesteuerte Anlagen ohne Absicherung, weil die Kosten immens sind, die Sicherheit aber fraglich?
      Wobei die Gelder auch wieder in den Realwirtschaftskreisl​auf für Neubauten (Produktivkraft) gelangen.
      Der Anteil der 2. Säule welche in der 1. Säule für ein ordentliches Leben fehlt, ist volkswirtschaftlich ein völliger Nonsens. Die 2. Säule sollte nur eine höhere individuelle Vorsorge abdecken.

      Die Volumenbildung einer Monatsrente ist in erster Linie die Aufgabe der Wirtschaft, weil sie aus den Gewinnen (Geldmengenerhöhung) keinen Beitrag in die Sozialwerke ableitet!

      Der Sozialrückfluss der 1. Säule hat über den Endumsatz (Brutto der Ertragsseite) sowohl in der Real- und Finanzwirtschaft zu erfolgen. Die Leistungserbringer berechnen untereinander weder Staats- noch Sozialquoten -Anteile!

      Der Wert des Geldes hat mit der Umsetzung der Geldschöpfung, welcher die Arbeit/Leistung zur Bedürfnisabdeckung der Menschen sichert zu tun.

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    • Mai 11, 2018

      Sie verstehen mich miss, Herr Huber, wenn Sie denken, ich würde von meiner Geldsystemkritik irgendwelche „Finanzprodukte aus dem Nichts“ ausnehmen.

      Eine Übersicht über all die hunderttausenden von „Finanzprodukten“ hat natürlich gar niemand. Aber man kann die Übersicht über das eigene Vermögen behalten indem man selber entscheidet in welche „Produkte“ es investiert werden soll. So kann eine entsprechende Aufteilung auch einen gewissen Teil beinhalten, der in „Finanzprodukte“ fliesst. Das meiste davon sind wohl Anlagefonds bei denen der Anleger als Gegenwert reale Firmenanteile (Aktien) oder Immobilien usw. mitbesitzt.

      Wer sich allerdings auf „Finanzprodukte“ einlässt, deren Grundlage aus reinen Wetten oder virtuellen Gedankenspielen bestehen, nimmt ausschliesslich Teil am Falschgeldspiel und sollte sich der entsprechenden Risiken bewusst sein.
      Diese „Geldschöpfung ohne Wertschöpfung in der Finanzwirtschaft“, welche Sie zurecht anprangern, ist aber nur in einem Fiat-Money-System überhaupt möglich.

      Deshalb ist es viel wichtiger, in erster Linie das betrügerische Grundübel, nämlich das aktuelle Geld-aus-dem-Nichts-L​ügenkonstrukt zu bekämpfen als sich über hunderttausende unterschiedlicher Falschgeldwettspiele „einen Überblick“ zu verschaffen.

      Wenn es kein Falschgeld gibt, sind automatisch auch keine Falschgeldspiele möglich!

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    • Mai 11, 2018

      Herr Hans Knall

      Als Anlageberater haben Sie sich mit der Aufbewahrung herumgeschlagen. Diese Aufbewahrung besteht aus dem Nichts entstanden, aus nicht getilgten Bankkrediten und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen.


      Anstatt zu Palavern und das Golddeckungsspiel mit Geld aus dem Nichts, wie denn sonst zu propagieren, machen Sie endlich einen Vorschlag, wie das Belohnungssystem (Arbeit/Leistung), Ihrer Meinung nach, umgesetzt werden sollte, damit der Mensch die Anreize erhält für sein Mein Wohl und das Gemeinwohl tätig zu sein.

      Mein Vorschlag: Den Geldschöpfern aus dem Nichts, die Eigengeschäfte und die Rechtsnatur Aktiengesellschaft verbieten. Dem Staat die Gemeinwohlaufgaben schulden- und zinsfrei abzudecken. Der Rückfluss (Volumen), wird wie heute, zur Preisstabilität und Umwelt zugeordnet. Das Belohnungssystem könnte auch durch den Staat erfolgen, wenn ein Produktion das Leben erleichtert und der Natur nicht schadet.

      Es gibt kein Falschgeld, nur eine Organisation von Ökonomen erfunden, welche den Spieltrieb abdeckt. Brot und Spiele!

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  • Mai 11, 2018

    Tatsache ist, dass noch niemand das Vollgeld in der Praxis ausgetestet hat. Diskussionen in den 30-Jahren versandteten, stattdessen kam der “New Deal” von Roosevelt.

    Es wäre ein kalter Sprung ins Wasser ohne zu wissen was man bekommt.

    Dazu sollte in der globalisierten Welt dies nicht im Alleingang duchgeführt werden.

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    • Mai 12, 2018

      @ J.Eberhart
      Selbstver​ständlich wurde Vollgeld in der Praxis mehrmals ausgetestet. Lesen Sie meinen Beitrag bei Untertitel: “Geldsysteme in der Vergangenheit” und “Geldsystem in der Schweiz richtig durch.

      Spätestens seit 1907, als die Nationalbank erstmals Banknoten in eigener Regie herausgab, hatten wir Vollgeld!– Es wurde also mehr als einmal mit Erfolg angewendet!–
      Von daher ist es keineswegs ein “kalter Sprung ins Wasser”, wie immer wieder fälschlicherweise von den Gegnern der Vollgeldinitiative behauptet wird.

      Und auch in der sog. globalisierten Welt wird die Idee des Vollgeldes auch in anderen Staaten diskutiert. Sogar im isländischen Parlament.
      Ausserdem​ ist die Globalisierung gescheitert.

      Gerade auch an diesem Beispiel. — Wenn gute Ideen nicht umgesetzt werden, weil es nicht unilateral verordnet worden ist; und auf diese Weise Innovation in eine Warteschlange verbannt wird, zeigt an, dass Globalisierung eben NICHT zukunftsfähig ist!–

      Schauen wir es doch mal positiver an: Wenn die Vollgeldinitiative angenommen wird, kann dies ein Dominostein-Effekt auslösen, da auch andere Länder von einer so vorteilhafen Situation profitieren wollen.– Mehr und mehr Länder nehmen das Vollgeldsystem an, weil sie nicht mehr Schuldsklaven der Internationalen Hochfinanz sein wollen, sondern die Vorzüge echter Souveränität sehen.

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    • Mai 17, 2018

      Herr Walter Wobmann

      Fast zu 100% einig!
      Das Buchgeld jedoch wurde bald salonfähig. Bedenklich dabei ist der Umstand zu werten, dass unsere Regierung erst 1999 das Buchgeld regelte. Die Aufteilung von gesetzlichem und ungesetzlichem Zahlungsmittel gilt es jedoch kritisch zu hinterfragen.

      Eine gesetzlich verordnete Geldschöpfung kann unter rechtlichen Aspekten, niemals mit einem Delkredererisiko verbunden sein. Die Aufteilung zeigt jedoch, dass nur die von der Zentralbank geschöpfte Geldmenge, das Prädikat gesetzliches Zahlungsmittel trägt.
      Wie die Justiz und Regierungen unisono, ein solches Falschgeld-Strategie umsetzen können ist mit Rechtstaatlichen Prinzipien nicht vereinbar! BETRUG!

      Im Einklang mit der Sicherung der Geldschöpfung, bin ich für eine klare Trennung zwischen Geldschöpfung mittels Kreditvergaben ohne AG-Form und Eigengeschäften durch die Zentralbank mit Filialen und Verwaltung der zinsfreien Kundenguthaben von den Geschäftsbanken. Eine Interessenkollusion wird vermieden und Transparenz wird geschaffen.

      Im Vollgeld stellt sich die Frage, wie die Geldmengenzuordnung für Kreditvergaben gerecht verteilt wird? Im Zusammenhang mit der Initiative sollte der Verstand geweckt werden, dass Geld unendlich bedarfsgerecht geschöpft werden kann und der Staat als Währungshoheit, nicht Schuldner seiner Währung sein muss! Eindämmung der Begehrlichkeit mit Intelligenz, statt Unterdrückung mittels Existenzkämpfen und Armut. BR Maurer will kein schuldenfreies Geld, er will seinen Job retten und weiterhin unterdrücken (Schuldenbremse = einfältigste Denkart)!

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    • Mai 20, 2018

      @ G.Bender

      Ihre Antwort leuchtet ein, spricht aber NICHT gegen die Vollgeldinitiative. Im Gegenteil: Mit der Vollgeldinitiative sind wir Ihrem Konzept näher als mit dem gegenwärtigen Geldsystem. Wir werden unser Geldsystem nicht mit einer “Hau-Ruck-Methode” ein für allemal lösen können, sondern immer nur schrittweise. Die Vollgeldinitiative bietet hier Hand für den 1.Schritt in die richtige Richtung.

      Im letzten Abschnitt stellen Sie zu Recht die Frage, wie die Geldmengenzuordnung für Kreditvergaben gerecht verteilt wird. Geld darf eben nicht unendlich geschöpft werden, sonst erzeugt die Nationalbank eine Inflation. Was heisst bedarfsgerecht?
      Es sind dies notwendige Investitionen der öffentlichen Hand (Bund, Kantone, Gemeinden) in Infrastruktur. Richtigerweise haben Sie festgestellt, dass der Staat die Währungshoheit inne hat und somit langfristig nicht Schuldner seiner Währung sein muss. Die Nationalbank hat aber zu achten, dass nicht einfach jegliche staatliche Begehrlichkeit durch Neugeldschöpfung befriedigt werden kann, vor allem dort nicht, wo der Staat die entsprechenden Einnahmen aus Steuereinnahmen finanzieren soll (Cash flow).

      Ebenso aber hat die Nationalbank zu achten, dass nicht einfach auch private Begehrlichkeiten (Geschäftsbanken, die noch mehr Geld in spekulative Bereiche mit hohem Zinsversprechen stecken wollen, statt der Realwirtschaft im Binnenbereich Kredite zu gewähren) unreflektiert gedeckt werden.

      Meiner Ansicht nach könnte die Nationalbank (NB) den Geschäftsbanken Auflagen machen:
      Zum Beispiel, dass sie einen hohen Anteil oder gar das ganze neugeschöpfte Geld in Form von Darlehen den Geschäftsbanken geben, die dann den KMU`s im Inland als Kredit weitergegeben werden sollen.
      Somit wird den Geschäftsbanken die Möglichkeit entzogen, enorme Geldmengen in spekulative Geschäfte im Investmentbereich zu stecken und die inländichen KMU`s im Regen stehen zu lassen, so wie das zur Zeit praktiziert wird.

      Im Moment ist es nämlich so, dass die Spekulanten im Geld schwimmen und nicht mehr wissen, wie idiotisch sie das Geld herumjonglieren, während den KMU`s auf knauserige Weise Kredite vergeben werden und dies noch zu höheren Zinsen, als bei den Spekulanten (Geldknappheit bei der Realwirtschaft).

      S​umma summarum: Das Geld sollte wieder vermehrt in die Realwirtschaft investiert werden.

      Da aber im spekulativen Bereich mittlerweile viel höhere Geldmengen im Umlauf sind, als in der Realwirtschaft, hätte die NB die Aufgabe, die Geldmenge im spekulativen Bereich drastisch zu reduzieren.
      Damit käme unsere Volkswirtschaft wieder auf gesunde Beine.

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    • Mai 20, 2018

      Herr Walter Wobmann

      Ich bin für das Vollgeld als Weg zum Ziel. Rechtsnatur AG und Eigengeschäfte verbieten, nur dem Staat die Budgets schulden- und zinsfrei abdecken. Der Anteil, welcher nicht zurückverlangt wird (Steuern auf dem Umsatz uam), ergibt Gewinne und Ersparnisse.

      Ein Staat braucht im Prinzip keine Einnahmen um das Gemeinwohl abzudecken. So viel zu MMT (Moderne Money Technologie = habe ich viel vorher festgestellt).
      Der Staat ordnet den Rückfluss (wir sind keine Steuer- oder Sozialzahler) zur Preisstabilität zu! Inflation ist auch so ein Schrecken Gespenst! Die faul gewordene Geldschöpfung muss mit zu hohen Guthaben verrechnet werden. Eine logische Variante zur Inflation!

      Die Eindämmung der Begehrlichkeit benötigt Intelligenz im Gegensatz zu bestehenden Unterdrückung!

      Hab​en Sie die Betrügereien von Herrn Jordan, im Blick gelesen? Meine Antwort darauf zeigt die Dreistigkeit dieser Ökonomen! Oberster Währungshüter versteht sein eigenes System nicht, oder besser er darf es nicht verstehen. Spassig (schlimm) finde ich immer, wie von den Medien behauptet wird, das Vollgeld sei nicht einfach zu verstehen, wenn sie doch das bestehende System nicht verstehen können, darum die Betrügereien der Ökonomie nicht erkennen können. Ich habe vor Jahren den Initianten geraten, zuerst das bestehende System in den Schulen und Medien korrekt zu lehren. Die Betrugslehrmeinung von Jordan und seinen Kumpanen wären nicht mehr möglich!

      Die Darlehen der SNB bedeuten immer Geldschöpfung aus dem Nichts. Es ist eine Bereitstellung, welche systembedingt in die Wirtschaft weitergeleitet wird. Nur welche Banken werden begrüsst? Sie müssen sich bewerben?

      Kann die ZB bei der Bereitstellung der Limiten, die Verwendung bestimmen? Eigengeschäfte ausser Devisen in beschränkten Umfange, sind zu verbieten, weil sie verfassungswidrig sind.

      Schöne Pfingsten!

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  • Mai 15, 2018

    Das muss Georg Bender gefallen, wird die Geldschöpfung doch durch Schulden generiert.

    Eine mögliche neue Regierung in Rom will mit einer massiven Schuldenausweitung die Ökonomie aus der Krise holen. Und das, obwohl das Land mit 2,3 Billionen Euro das am höchsten verschuldete der Euro-Zone ist und Rom schon jetzt gegen nahezu sämtliche europäische Schuldenregeln verstösst.

    Sollte die Allianz aus der rechtsextremen Lega und der populistischen 5-Sterne-Bewegung die Regierung übernehmen und das Duo sein Programm umsetzen, dürfte das für Mehrausgaben von gut 100 Milliarden Euro in dem bereits hoch verschuldeten Mittelmeerland sorgen.

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    • Mai 17, 2018

      Hr. Gutier
      Nur im jetzigen Geldsystem wird die Geldschöpfung durch Schulden (Kredite) generiert.
      Bei Annahme der Vollgeldinitiative ist dies nur noch teilweise der Fall:
      1. Geld, das dauernd im Geldumlauf bleibt, wird künftig von der Nationalbank schuldfrei durch Ausgabe an den Staat getätigt (z.B. öffentliche Investitionen). Dieses geschöpfte Geld ist dann KEIN Kredit mehr!- Das ist dann erstmals “nicht schuldbasiertes Geld” im Umlauf.
      2. Geld, das eventuell zurückgeholt werden muss, wird als zinsfreies Darlehen an den Staat getätigt. In diesem Fall gilt eine Rückzahlpflicht seitens des Staates an die Nationalbank. Rückzahlmodus kann ausgehandelt werden.
      3. Die Nationalbank kann auch zinsbasierte Darlehen vergeben, insbesondere bei den Geschäftsbanken für Kredite, da Kundeneinlagen nicht ausreichen werden.

      Somit hat die Nationalbank nun mehr Möglichkeiten als im jetzigen System; und kann damit gezielt die Geldmenge im Umlauf unter Kontrolle halten.

      Eine mögliche neue Regierung in Rom kann leider NUR durch Schuldenausweitung ihre Oekonomie aus der Krise holen, was nicht heisst, dass dies immer gelingt. Auch Italien, so wie alle anderen europäischen Staaten sind derzeit im gegenwärtigen Geldsystem, wo praktisch NUR durch Kredite neues Geld geschöpft wird. Wenn Italien ebenfalls das Vollgeldsystem annehmen würde, hätte es ebenfalls die Möglichkeit, sich durch schuldfreies Geld zu entschulden.

      Ich hoffe, dass die Lega und die 5Sterne-Bewegung es schafft, eine Regierung zu bilden. So wie ich informiert bin, haben beide Parteien einen Ausstieg aus dem Euro und der EU in ihrem Programm.
      Somit würden sie sich von der Brüsseler Schuldsklaverei befreien und die Lira wieder einführen. Dies würde die Souveränität Italiens wieder herstellen und sie hätten obendrein sogar noch mehr Spielraum, die Probleme des Landes innovativ anzugehen. —
      Island hat es wunderbar vorgemacht: Keine “Rettung von Grossbanken”, sondern Rettung der Binnenwirtschaft (KMU`s). Das ist mehr im Sinne der Bürger.

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    • Mai 17, 2018

      Ich finde, Herr Wobmann, es trägt nicht zur Glaubwürdigkeit des Initiativbegehrens bei, wenn sich sowohl die Initianten wie auch die Befürworter permanent und auch nach vielmaliger Nachfrage darum drücken, die Erklärung für die entscheidende Frage abzugeben: Was bedeutet „schuldfreies“ Geld?

      Sie wiederholen dieses Mantra in jedem Ihrer Posts, haben aber noch nie in logischer Verständlichkeit erklärt, wie „schuldfreies Geld“ existieren kann, wenn es durch Nichts gedeckt ist.
      Denn das Geld ist ja grundsätzlich ein Wertversprechen. Oder nicht? Sonst würde es doch niemand gegen einen anderen Wert eintauschen.
      Ein Versprechen auf einen Wert ist aber nichts anderes als eine Schuld.

      Auch im vorgeschlagenen Vollgeldsystem ist es so, dass die Nationalbank Geld herausgibt, welches ein Versprechen auf Werte darstellt, die es noch gar nicht gibt. Die Schuldner sind also jene, die diese Gegenwerte erst noch herstellen müssen.

      Angesichts​ der ungeheuren Geldmengen, welche in den letzten Dekaden auf diese Weise Versprechen auf Leistungen und Produkte produziert haben, sind diese Schulden gar nie mehr rückzahlbar. Die dazu gezwungenen Geldsystem-Teilnehmer​​, also wir alle, werden damit auf immer und ewig Schuldsklaven bleiben.

      Der einzige Ausweg ist der dreiphasige Crash. Zuerst erkennen immer mehr Menschen den Betrug des Fiat-Money. Der daraus folgende Vertrauensschwund betreffend die Werthaltigkeit des Geldes führt zu galoppierender Hyperinflation und schlussendlich bleibt nur die Geldreform unter Wertlosigkeitserkläru​​ng der Währungen und der anschliessenden „Neugründung“ eines Geldes.

      Hoffentlic​h werden sich die Menschen dann nicht wieder auf ein ähnliches Scheingeldsystem einlassen.

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    • Mai 17, 2018

      Herr Wobmann

      Jetzt enttäuschen Sie mich aber gewaltig! Übernahme des Denkfehlers aus der Betrugslehrmeinung der Ökonomen (Pharisäer der Neuzeit). Strafbar?

      In einem Geldschöpfungssystem aus dem Nichts gibt es keine Einlagen, sondern nur Guthaben weil das Geld nur als Zahlen existiert. Das Bargeld wird ab Buchgeld bezogen! Diese Guthaben existieren nicht auch wenn sie schuldenfrei im Umlauf sind.
      Eine Kreditvergabe oder schuldenfreie Abgabe, erzeugt immer eine Geldmengenerhöhung, weil das Guthaben von Kunde X nicht reduziert wird, es wird neues Guthaben geschaffen. Nur der Kapitalmarkt ersetzt die Geldschöpfung! Kunde X wird belastet, Kunde Y gutgeschrieben (Passivgeldumlage)!

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    • Mai 17, 2018

      Herr Hans Knall

      Es nützt nichts wenn Sie Ihr Mantra (Phantom) von nicht gedecktem Geld herunterleiern!

      Da​s Geld ist Mittel zum Zweck und der Zweck ist die Erschaffung von Werten! Leben Sie in einer Höhle, ohne Strom, Elektrizität, Ernährung aus dem Wald, ein Naturmensch. eben? Wer schreibt für Sie, die Beiträge und vom wem erhalten Sie die Infos?

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    • Mai 23, 2018

      Der Satz, Herr Bender, „Das Geld ist Mittel zum Zweck und der Zweck ist die Erschaffung von Werten!“ ist Ihre Kernbotschaft. Nur: Sie ist komplett falsch!

      Es muss heissen: „Der Zweck des Geldes ist die „Handelsfähigkeit“ von bereits erschaffenen Werten“. Und: „Der Zweck des Geldes ist die Wertaufbewahrung von bereits erschaffenen und verkauften Werten“. Und: Der Zweck des Geldes ist ein Wertmassstab, eine Recheneinheit für bereits erschaffene und real existierende Werte“.

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    • Mai 23, 2018

      Herr Hans Knall

      Völlig falsch. Das Geld als Zweck muss der Produktivkraft folgen und nicht hinterher!
      Eine Erfindung zum Wohle der Menschheit zum Beispiel. Ohne Geld nicht leicht zu erreichen!

      Mit der Wertaufbewahrung bin ich einverstanden, Resultat = Produktivkraft. Der Wert steigt mit der Weiterentwicklung, bei Ihnen schwer vorstellbar?

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    • Mai 29, 2018

      Herr Wobman

      Portugal hat einen anderen weg beschritten und hatte damit Erfolg (was auch logisch ist)

      Portugal ist erfolgreich – mit dem Gegenteil vom dem, was Deutschland wirtschaftlich immer gefordert hat.
      Jetzt ist offensichtlich, dass Portugal mit einer gegenteiligen Politik die Kurve nach oben geschafft hat – entgegen den Erwartungen Vieler, denn die linke Minderheitsregierung,​ die 2015 an die Macht kam, hat der von Deutschland geforderten Austeritätspolitik vollkommen abgeschworen

      https​://www.infosperber.ch​/Artikel/Politik/EU-S​chauble-Austeritatspo​litik-Portugal-Erfolg​

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