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AHV/Steuervorlage: Die Abschaffung der direkten Demokratie

Die di­rekte Schwei­zer De­mo­kra­tie (auf dem Pa­pier) ist Welt­klas­se, hat die Gold­me­daille ver­dient. Davon je­den­falls kön­nen die Bür­ger in der EU nach wie vor nur träu­men.  Um so trau­ri­ger ist es, wie sie un­sere “Po­lit­scha­cher- Ego­ma­nen/In­nen” schon zu lange leicht­fer­tig und ebenso äus­serst dumm ein­fach un­beküm­mert aktiv auf den Müll­hau­fen der Ge­schichte werfen.

 

Die Familie, die Kinder werden geschädigt, zerstört, zu Egomanen erzogen, wenn überhaupt, wobei die Welt sich dann später natürlich nur noch um sie selber drehen muss. Die Solidarität untereinander in Familie, Gemeinden, Kantonen sind ja schon bereits fast ganz weg “politisiert”. So ist, so wird es möglich, dass man dem dummen abgestumpften Stimmvolk nur noch ein Häppchen von einem kleinen Würstchen (AHV Beitrag von 2 Milliarden) hinwerfen muss, damit sie begeistert JA sagen. Jetzt zum bereits 3. Anlauf der anstehenden “Steuerreform” wird einfach nicht gesehen, nämlich dass 20-60 Milliarden Steuerausfälle, die damit auf sicher produziert werden, letztendlich dann wenig später von diesen dummen, denkfaulen “AHV-Profiteuren” dann selber ausgeglichen, selber bezahlt werden müssen.

 

Der Hammer aber ist doch, eine Mehrheit der Bundesrätinen und Bundesräte, der Parlamentarierinnen und Parlamentarier beider Parlamentkammern in Bern, sie alle begehen einmal mehr den schlimmen unverzeihlichen Verstoss gegen das unverzichtbare Erfordernis der EINHEIT der MATERIE bei jeder Abstimmungsvorlage, die man dem Stimmbürger vorlegen muss. Es vollzieht sich hier eine Beleidigung, ja eine Demütigung jeden noch denkfähigen Bürgers par Exellance. Die Benannten sind deshalb als die schamlosesten TOTENGRÄBER der direkten DEMOKRATIE zu benennen, folglich nicht mehr wählbar 2019. Schande über Sie, der Fluch unserer Kinder und Enkel wird sie treffen, so sicher wie das Amen i.d. Kirche. Die benannten Personen mit Vorbildfunktion machen ihre sehr gut bezahlte Arbeit schon zu lange nicht richtig.

 

Ein unabdingbares klares NEIN ist darum einzig richtig.

 

 

Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe. | If it rings at six in the morning at my door and I can be sure that it is the milkman, then I know that I live in a democracy.
 
 
 
 
 
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Comments to: AHV/Steuervorlage: Die Abschaffung der direkten Demokratie
  • April 6, 2019

    Herr Gilbert Hottinger

    Diese hirnrissige Vorlage gäbe es nicht, wenn die Umlagesysteme nach den Gelflüssen ausgerichtet, also korrekt konzipiert wären! Nicht Kommunismus nur im Kapitalismus ökonomisch korrekt umgelegt!

    Die anteilig verbuchten Umsatzeinnahmen in der Wirtschaft, als Resultat der Staats- und Sozialquote, wird als Betrugsspielform, den Erwerbstätigen zur Weiterleitung oder direkten Abzügen auf dem Lohnblatt ausgewiesen. Dieses Verfahren zur Infizierung des Virus Zahler, sollte doch als ursächliche Mogelpackung erkannt werden!

    Warum sträubt sich die Menschheit nicht gegen diese Unverfrorenheit der Ökonomie und Regierungen? Nur weil damit völlig unnötige Arbeitsplätze entstehen und die Politik “schmutzige” Wettbewerbe kreieren kann?

    Diese Vorlage ist hoffentlich ein ausreichender Beweis meiner These?

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    • April 6, 2019

      Ich meine, die Milchmannzeit haben wir auch überwunden, und trotzdem lebt die Demokratie, jedoch immer mehr von der Wirtschaft beherrscht!

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    • April 6, 2019

      © Georg Bender

      Mit ihren “Geldflüssen-Syndrom”​ sind Sie hier wieder beim völlig falschen Blog gelandet Herr Bender. Ich wiederhole mich, hier ist der richtige Blog über unser “Geldsystem”, da können Sie sich weiterhin dementsprechend auslassen.

      Also ich bitte Sie höflich hier nicht mehr ihr chronisch rezidiert ihr “Geldsystem erklären, was übrigens gemäss den Vimentis-Regeln Nr. 1/2/4/6/7 entgegen steht. Das Thema dieses Bloq ist etwas sehr ernsthaftes, was eine grosse Mehrheit der Menschen in der Schweiz beschäftigt.

      Bei Nichtbeachtung muss ich Sie hier als TROLL betrachten.

      Trolle​ die unablässig gegenüber Forums-Teilnehmern mit themenfremden Belehrungen, ständig wiederholend leierhaft vom “Zahlen Virus und einer “Geldschöpfung aus dem Nichts” fantasieren, sind hier zu ignorieren, denn sie sind nur aktiv unterwegs bei Vimentis zu dem einzigen Zweck,

      UNFRIEDEN ZU STIFTEN, EINE SACHLICHE DISKUSSION UNTER DEN VIMENTIS-FORUMSTEILNE​​​​​​​​HMERN AKTIV ZU VERHINDERN.

      Nach Judith Donath ist das Trollen für den Autor ein diabolisch böses Spiel, in welchem das einzige Ziel, die Provokation von möglichst erbosten, unsachlichen Antworten ist.

      Das Sachthema ist hier in diesem Blog-Beitrag einzig:

      “AHV/Steuervorlag​e: Die Abschaffung der direkten Demokratie”.

      Bitte​ respektieren Sie dies folglich.

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    • April 6, 2019

      Sorry Herr Bender – Zusatz,

      Mit ihren “Geldflüssen-Syndrom”​​ sind Sie hier wieder beim völlig falschen Blog gelandet Herr Bender. Ich wiederhole mich, hier ist der richtige Blog über unser “Geldsystem”, da können Sie sich weiterhin dementsprechend auslassen.

      https:/​/www.vimentis.ch/d/di​alog/readarticle/unse​r-geldsystem-einfach-​erklaert/

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    • April 6, 2019

      Herr Hottinger, wie oft wird eigentlich die direkte Demokratie noch abgeschafft?
      Haben sie nur 1 Mal überlegt was sie die rauslassen?
      Was sie da machen ist Populismus in Reinkultur.
      Wir dürfen ja JA oder NEIN auf den Wahlzettel schreiben, entsprechend wird das Resultat sein. Von Abschaffung der direkten Demokratie kann nie die Rede sein.

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    • April 6, 2019

      Herr Gilbert Hottinger

      Ganzheit​liches Denken ist doch demokratisch?
      Wenn die Grundlagen verstanden werden, würde es solche Vorlagen nicht geben!

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    • April 6, 2019

      Herr Gilbert Hottinger

      Sie verstossen mit Ihren völlig unsinnigen Unterstellungen den Forenregeln. Mit demokratischem Denken hat, Ihr Verhalten sehr wenig zu tun! Ist auch an die Daumen nach unten Drücker gerichtet, welche ihre Denkweise nicht offen legen (Troll)!

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  • April 6, 2019

    Würden wir über eine solche Vorlage diskutieren, wenn die Betrügereien nicht wären?

    Sandkasteng​eschichte (mit dem antrainierten Geist eines Erwachsenen)

    Liebe​ Kinder, sagt die Kindergärtnerin, nun schütten wir den erhaltenen Sand, in unseren neuen Sandkasten. Dazu nehmen wir unseren kleinen Kessel und laufen mehrere Male hin und her.

    Aber Frau Meier, warum hat der Chauffeur den ganzen Sand nicht gleich in den Sandkasten geschüttet, dann müssten wir nicht so lange hin und her laufen und könnten gleich mit Spielen beginnen?
    Nein, so geht es eben nicht! Die Arbeit (Stellen) ist viel wichtiger; denn die Erwachsenen erhalten die Steuern und Sozialbeiträge auch wegen zusätzlicher Arbeit (Stellen), zuerst vom Arbeitgeber um diese Anteile zwingend an die Berechtigten weiterleiten. Aber wisst ihr, Glauben hilft enorm auch wenn so die Wahrheit auf der Strecke bleibt.

    Muss denn der Arbeitgeber keine Steuern und Sozialbeiträge «bezahlen», fragt Kurt?
    Doch klar, er muss seinen zugeordneten Anteil, wie auch den Lohn für die Arbeit, natürlich an die Berechtigten weiterleiten!
    Aber, es wäre doch einfacher und erst noch korrekt, wenn der Arbeitgeber, die gesamten Umlagen direkt vornehmen würde, meint Karl in Erwiderung!
    Nein natürlich nicht; denn die Menschen müssen glauben, auch wenn es natürlich nicht stimmt, dass sie den Staat und Soziales «finanzieren». Die Infizierung mit dem stark wirkende Virus Zahler, hilft der Politik, ihre unredlichen Spiele zu gestalten.

    Aber das ist doch Betrug, meinen die Kinder! Ja so ist es halt im Leben; denn die Politiker wollen sich beschäftigen und sich als wichtige Volksvertreter fühlen. Und das lassen sich die Erwachsenen einfach so gefallen, wie blöd sind die denn.

    Aber das sagen wir ihnen, wenn wir erwachsen sind, werden wir diesen Betrug nicht mitmachen, meinen die Kinder.
    Glaubt ihr denn wirklich, ihr werdet dazu kommen? Ihr müsst ja erst noch gebildet werden und dann sieht die Welt wieder genau so aus, wie ich es Euch gesagt habe. Ich bin auch Erwachsen, ich weiss von was ich rede!

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  • April 6, 2019

    Sie treffen den Punkt, Herr Hottinger.
    Nur stellt sich die Frage, ob es überhaupt Sinn macht, sich darüber noch zu ärgern. Ein Volk, das nicht mehr über den Willen verfügt, seine Freiheit und Unabhängigkeit zu bewahren, und dafür auch einen Preis zu zahlen gewillt ist, hat auch keinen Anspruch mehr darauf, in Freiheit und Unabhängigkeit zu existieren, so einfach ist es doch.

    Den meisten Politiker|innen aber geht es am Hintern vorbei, sie wollen Teil sein, des Grossen und Ganzen, am Monat morgen nach Europa fliegen, und am Freitag wieder nach Hause, in den besten Hotels logieren, und als Hintergrund auf den Bildern, die um die Welt gehen, ihre Visagen präsentieren, und das möglichst nah von Denen, wie Geschichte schreiben, als Teil der Führungselite, die Europa im Rest der Welt präsentiert.

    Die Leute sind ja nicht dumm, und können sich an den FIngern abzählen, wie lange dieses Land noch mehrheitlich aus ‘Ursprünglichen’ bestehen wird. Und sie sind sicher auch darüber im Klaren, dass die Zeit nicht mehr reicht, in einem Land, wo Entscheide sich über Jahrzehnte hinausziehen, den Anschluss an den Rest der Welt zu erhalten. Da ist es doch wirklich besser, sich den Gegebenheiten zu fügen, um zumindest davon zu profitieren, so gut und lange es geht.

    Wir Beide wären wohl auch nicht anders, denn letztlich ist halt Jede|r sich selbst der/die Nächste. Nehmen Sie es daher mit Fassung, an einem Wendepunkt zu stehen, in einer Welt, die sich gerade neu erfindet, und wo bereits heute Andere darüber bestimmen, wie diese Welt in 50 Jahren aussehen wird. Auch politisch, denn dass Demokratie offenbar nicht länger ein Thema ist, unter fernöstlichem Diktat, weiss doch auch Jede|r, der/die erkennt, was die moderne Zukunft uns bringt.

    Wer zu spät kommt, den/die bestraft das Leben. Das ist Wahrheit, und Realität.

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    • April 6, 2019

      Aber solange es noch einen entsprechenden Teil von einem Volk gibt, Herr Jacob, „das noch über den Willen verfügt, seine Freiheit und Unabhängigkeit zu bewahren, und dafür auch einen Preis zu zahlen gewillt ist“, gibt es noch Hoffnung.

      Es ist noch nicht zu spät.

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    • April 6, 2019

      > Ganzheit​liches Denken ist doch demokratisch?

      Wäre​ es, Herr Bender, aber auch zum ganzheitlichen Denken muss man geboren sein. Und Sie haben bislang, soweit ich dies erkennen kann, eigentlich immer nur ein einziges Thema geschrieben, und dabei völlig ignoriert, dass Ihre Formel zur Rettung der Menschheit in keinem einzigen Land dieser Welt auf Funktion getestet wurde. Oder dann, zumindest nicht funktionierte, weil man überall, wo alternative Umverteilungs-Versuch​e ausprobiert wurden, den Faktor MENSCH nicht in die Berechnungen einbezug.

      Aber auch Sie selber, und alle Anderen vermeintlich Betrogenen, vergessen dabei einfach, dass man selber ja ganz anders darüber denken würde, wäre man in einer anderen Umgebung aufgewachsen. Und aus der vermeintlichen Verlierer-Perspektive​ ist es halt einfach, Bestehendes zu kritisieren, und mit irgendwelchen obskuren Ideen zu versuchen, zumindest den Teil Derer, die sich vielleicht auch als Verlierer sehen, für sich selber zu gewinnen.

      Nur, mit Verlierern macht man keine Revolution, und gewinnt auch keine Kriege. Vor Allem nicht, wenn es einer Mehrheit, die mit einem System gut zuranke kommen, höchstens als infantile Spinnerei erscheint, Bestehendes nur deshalb zu ändern, um es Denen recht zu machen, die ja auch sonst in ihrem Leben eher weniger als nachahmenswürdige Erfolgsmaschinen in Erscheinung treten.

      China beweist ja genau das Gegenteil, indem man es Jedermann und Jederfrau erlaubte, durch eigenen Einsatz zu Geld und persönlichem Reichtum zu kommen. Und allein dieses Recht hat China in vergleichsweise sehr wenigen Jahren zu einem führenden Player gemacht, nach jahrzehntelangen untauglichen Versuchen, es auf eine andere Art zu vollbringen.

      Ab​er, ganz ehrlich gesagt, ich fühle zwar mit Ihnen, und ich selber hätte ja auch allen Grund dazu, die bestehenden Gegebenheiten zu kritisieren. Aber wir sind halt so geboren, und programmiert, um erstmal für uns selber zu schauen, und das Beste aus dem rauszuholen, was uns alles an Optionen, und auch Können und Glück, zur Verfügung steht.

      Auch wenn wir, in einem Land, wo für alles Versicherungen und Kassen existieren, vielleicht wirklich schon etwas fern der gelebten Realitäten der wirklichen Welt leben. Ich erinne mich an den Satz eines Schweizers und Repräsentanten einer bekannten Uhrenfirma in Kanada, als Kanada-Immigrant im Flieger nach Montreal, der mir den Ratschlag mitgab:

      Es hat Dir Keiner gesagt, Du sollest nach Kanada zu kommen. Es hat aber auch Keiner gesagt, es nicht zu tun. Es liegt allein nur an Dir. Erwarte also Nichts, was Du selber nicht auch zu geben Willens und in der Lage bist.

      Aber zugegeben, so schlimm war es nicht. Im Gegenteil, ich stiess auf (sogar nächtens) offene Türen, und Menschen, die mir alle wohlgesinnt waren. Insbesondere natürlich auch, weil man einen Schweizer sowieso mit etwas verband, was mit Qualität und Zuverlässigkeit einherging. Es war aber auch ein Ansporn für mich, diesem ‘vorausgesetzen’ Standard dann auch entsprechen zu müssen, denn sonst hätte sich wahrscheinlich bald einmal kein Einziger mehr darum gekümmert, wie es mir geht.

      Umso grösser war der Unterschied natürlich, irgendwann wieder nach Hause zu kommen, in ein Land, wo das Allermeiste halt ganz anders war, und in grossen Teilen auch bis heute verblieben ist. Der Neid, das Anders, Besser, sein zu wollen, und das wohl angeborene Gefühl von Bevölkerungsteilen, von Anderen sowieso immer nur ausgenützt zu werden, alles Dinge, die mit in Kanada eigentlich gar nie begegnet sind, und mir erst so richtig bewusst wurden, als ich wieder zuhause war, im täglichen Leben und Beruf, und einer Nachkriegsgeneration,​ sie selber in Schulen noch mit Lineal und Kopfnuss zur Räson gebracht wurden, und erst so langsam begriff, dass die Welt sich langsam aus dem Nachkriegssyndrom zu verabschieden begann.

      Und ich hatte sogar das Glück, mich auch noch mit der real und wirklich gelebten Politik und Struktur dieses Landes auseinandersetzen zu dürfen, ohne es zu wollen, und so sehr intim zu erfahren, wie ein solches System funktioniert. Und all das nur, weil ich es mir bereits angewöhnt hatte, Grenzen auszuloten, und nicht bereits 100 Schritt davor schon zu resignieren. Beginnend vom Pöstler, wo ausgerechnet der Katalog, den ich ihm als (frontseitig markiertes) Muster gab, später in meiner Fiche abgebildet war, bis rauf zu Denen, die in diesem Land regierten. Oder dann, zumindest das taten, was im Hintergrund befohlen wurde, rechtens, oder dann halt nicht. Es dauert ja immer Jahre, die man so nützen kann, bis dann ein Gericht einen Bundesrat in seine Schranken verweist. Und wenn man zwischenzeitlich ein Problem selber so gelöst hat, ist der Zweck ja trotzdem damit erfüllt, oder (zukünftige) Feinde weigstens eliminiert.

      Sie würden es wohl nicht glauben, und ich hätte es wohl auch nicht, wäre es nicht mir passiert.

      Aber da spielt dann halt Alles zusammen, so, dass ein Jeder seinen Teil davon erhält. Zum Regieren, zu Verwalten, und zum Verdienen, und zwar so, das Jeder selber soviel wie möglich davon hat, so lange wie möglich, im Konsens, und im gegenseitigen stillen Kompromiss. Die Politiker|innen selber aber spielen dabei gar keine Rolle, sowenig wie Verwaltungsräte, wenn es um ‘tägliche’ Geschäft geht. Deshalb können sie ja auch nur erahnen, was hinter der Kulisse so abgeht, dort, wo die Fäden gezogen werden, in einem funktionierenden Systen. Sie, als kleine Teilchen eines Ganzen, um ihre kleine politische Rolle und Funktion darin zu spielen.

      Wäre ich aber in Kanada geblieben, anstatt dem Wunsch meiner Eltern nachzukommen, wer weiss, was aus mir geworden wäre. Es war ja fast schon eine Revolution, dass mit den Hippies, wennauch die Gründe, weshalb junge Amerikaner auf die Strassen gingen, ganz Andere waren, als nur der Wunsch, sich nur mit einem Trip gelegentlich in andere Dimensionen zu befördern. Es gind ja um Krieg, Verletzte, und Tote, ohne dass die Jugend auch nur im Ansatz begriff, weshalb so etwas überhaupt geschah. Und man für so etwas kämpfen sollte, oder gar sein eigenes Leben dafür lassen. Ich hatte Freunde, Ami’s, die bei uns, grad ennet der US Grenze lebten, und nie mehr über diese Granze zurück gehen konnten, ohne sofort als Deserteure verhaftet und vors Kriegsgericht gestellt zu werden.

      Und das war es auch, was die Jugend damals vereinte, mindestens dort, denn in Europa begriffen wohl die Wenigsten, die dann plötzlich auch zu Hippies wurden, um was es in Amerika überhaupt ging. Es war allgmeiner Aufbruch, die neue Welt, mit leicht und lustig, bis heute, wo nur noch der Markt befiehlt, wie man zu sein und scheinen hat, um der modernen Welt zu entsprechen.

      Denn sofort erkannte man natürlich auch das riesige Potential, und ein gewaltiges neues Geschäft. Und die Hippies wurden zur Mode, und die Klamotten verdoppelten sich im Preis, wenn sie auf passend alt und zerrissen gemacht wurden, von Fabrik aus schon. Aber so funktioniert halt der Mensch, er brauchen Vorbilder, Helden, Gewinner, um die Meute aufzugeilen, und so zum Arbeiten anzuregen, damit sie sich dann den Scheiss kaufen können, um dann auch so zu tun, und auszusehen, wie’s grad Trend und Mode ist. Und wer nicht mitmacht, hat bereits schon verloren, oder gehört einfach nicht dazu.

      Bei uns waren es ja auch nur die studierenden Schriftgelehrten, die damals in ZH auf die Strasse gingen, vereint im Verbund mit Denen, die einfach etwas Action erleben wollten. Und natürlich Denen, die damals schon am Liebsten auf Rechnung Anderer leben wollten. Das Pack ist ja immer auch dabei, wenn’s was irgendwo gratis zu fressen gibt.

      Und, von heute aus betrachtet, wurde ein Billionen-Geschäft, mit und aus der Hippie-Zeit. Und zerrissene Jeans sind ja immer noch Mode, und auch die illegale Rauschmittel-Industri​e hat in nicht unerheblichem Masse davon profitiert, zu einem Billionen-Business zu werden, welches bereits ganze Ländereien kontrolliert. Und die Banken natürlich auch, denn irgendwer muss die Kohle auch umtauschen können.

      Um nicht von den Nutzen der Industrie zu sprechen, die davon profitieren konnte, modernste Technik zum Finden und erfassen selbst kleinster Elemente aller Art zu entwickeln. Ob reine Vernunft damit im Spiel war, oder nur Geld, spielt dabei aber keine Rolle, solange die Meute manipulierbar ist, insbesondere, wenn es darum geht, Unterschiedlichkeiten​ zu betonen, wie z.B. für Alki’s, die sich natürlich so auch automatisch als Privigierte fühlen können, und im Rang obenan, hat man bislang immer noch politische Mehrheiten gefunden, um die reine Vernunft der Masse problemlos ausser Acht lassen zu können. Und so weiter, und so fort …

      Und solange Systeme so funktionieren, sind Ideen wie die Ihre nur reine Fiktion. Und dazu kommen sie erst noch von einer Seite, die ja weder über echte Macht, noch echtes Kapital verfügt. Daher verstehe ich zwar Ihre Meinung, aber es geht mir trotzdem nur auf den Nerv, immer nur das Gleiche lesen zu müssen, ohne einen Sinn, oder gar einen Zweck dahinter erkennen zu können. Sie sind weder Engels, noch Marx, und werden es auch nicht schaffen, das System gemäss ihren Träumen umzubauen.

      Im Gegenteil, das System wird weiter bestehen, und weiter daran arbeiten, wie mit Leuten, die Systeme umbauen möchten, am besten so umzugehen sei, dass sie von selber verstehen, dass es besser wäre, auf den Mund zu sitzen. In China betreibt man es bereits, mit grossem Erfolg, denn Freundlichkeit und Optimismus im Alltagsleben wird mit Punkten belohnt. Und diese Punkte entscheiden dann letztlich darüber, ob mit mit dem Zug, oder nur mit dem Velo, zur Arbeit fahren darf. Und das wird die friedliche Zukunft werden, ob man es heute glaubt, oder dann halt nicht.

      Es liegt mir aber fern, sie warnen zu wollen. Aber wenn schon Online, dann doch zumindest, dass man ein Profil hinterlässt, wo nicht alle bestehenden Systeme von Grund auf als untauglich bezeichnet werden (vielleicht mit Ausnahme von Venezuela), nur, weil man selber vielleicht damit nicht klar zu kommen scheint, oder dann das Gefühl hat, selber zuwenig davon zu haben.

      Es wird vlelleicht auf uns selber noch keinen spürbaren Einfluss haben, aber es ist ja bereits heute ein Milliardengeschäft, das mit den personenbezogenen Daten im Netz. Ich bin zwar Einer, der nur davon profitiert, und kenne Google als ältesten und besten Freund aus der Schweiz, und habe ich meine letzte Existenz auschliesslich mit seiner Hilfe aufgebaut, und das erst noch kostenlos dazu.

      Deshalb auch meine sinnfrei end-losen Kommentare, ich schreibe nämlich auch gar nicht für Sie, sondern nur deshalb, um meine Geschichte des Lebens für die Nachwelt zu hinterlassen, sollte sie sich je für Vergangenes überhaupt noch interessieren. 🙂

      Und allein über das Opencart.com Forum bin ich zwischenzeitlich wahrscheinlich gut 10’000 mal verlinkt, denn vielleicht findet ja morgen schon jemand, dass ich noch zu was zu gebrauchen wäre, ausser um nur dumm daher zu labern, und offeriert mir einen Job, der mich aus meiner eher noch physisch erzwungenen CH Standfestigkeit befreien würde. Das wäre wahrscheinlich das Schönste daran, gehen zu können, ohne auf das verzichten zu müssen, was man sich als verwöhnter Schweizer halt gewohnt ist, bis hin zum Notfall 144 und Spital.

      Und zudem, Total Ueberwachung, in China vom Alltag nicht mehr wegzudenken. Und letztlich könnte es uns Alle sogar zu einer guten Gesellschaft machen, einer Gesellschaft, wo jede gute Tag genau so mit Punkten belohnt wird, wie eine Schlechte bestraft, unabhängig vom Status, der Rasse, oder etwas Anderem, was uns vielleicht sonst noch unterscheiden mag.

      Ist vielleicht halt nicht mehr ganz so geil, aber würde Ihnen selber vielleicht sogar gefallen, denn Betrügereien gäbe es so wahrscheinlich fast keine mehr. Für die zumindest, die nicht an den Schaltstellen hocken, oder in der Verwaltung am richtigen Patz, und natürlich für die, die befehlen.. Aber das war ja auch immer schon so.

      Wir, als Wähler|innen, werden so einfach, Stück für Stück, fressen müssen, was man uns serviert. Um dabei zu bleiben, in irgend einer Form. Die EU ist kein starres Gebilde, und braucht keine politische Legitimation von Bürger|inne|n, um jeweils neue Regeln und Gesetze zu erlassen. Man kann sich damit abfinden, nur, dann muss man damit beginnen, sich mit den zukünftigen Gegebenheiten auseinander zu setzen. So wie dem Lohn für Arbeit, bis rauf in die akademischen Berufe, der Aerzte, und Spitäler. Oder dann einer geziehlten Abwertung, um zumindest die gröbsten Folgen abzuwehren.

      Wir hätte also wirklich noch Wichtigeres zu tun, als unser System umzubauen, nämlich, es einer funktionsfähigen Zukunft anzupassen. Und darüber zu reden, denn das hat weder mit Gender, noch mit Sexualität etwas zu tun.

      Oder dann müssen wir einfach Blocher und seine Freunde wählen.
      Aber da ist ja auch der Giezi aus Transportlingen immer noch mit dabei, der der Polizei im TV riet, lieber die Drögeler zu jagen, als brave AutoFan’s, die halt auch mal ausprobieren möchten, was ihr Göppel so hergibt … Und schon deshalb, doch wohl lieber nicht.

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    • April 11, 2019

      © Herr Ernst Jacob

      Vielen herzlichen Dank für ihr sehr geschätztes Engagement, jedesmal eine Freude Ihre geschätzten Beiträge zu lesen.

      Ich habe nicht die Intention politisch irgend etwas zu ändern, nein das haben schon andere versucht. Es geht mir primär darum, Menschen zum Innehalten, Nachdenken und richtig schlussfolgern zu animieren, was sich heute so extremes abspielt, das Unterste wird nach Oben, und das Oberste wird nach Unten gekehrt.

      Meine Lebensphilosophie kann ich in etwa so umschreiben: “Äandere nicht die Welt, ändere dich selbst, dann ist die Welt um diesen deinen Ton (hoffentlich) wenigstens ein bisschen geistig reicher, denn das letzte Hemd hat keine Säcke mehr, denn alles Materielle müssen wir zurück lassen.”

      Ich wünsche Ihnen Herr Ernst Jacob weiterhin eine sehr gute Zeit. Ich freue mich auf ihre nächsten philosophischen Beiträge, denn Sie beleben Vimentis geistig doch sehr, wie ein Fels in der Brandung der tobenden See.

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  • Mai 15, 2019

    Einheit der Materie bedeutet, dass zwischen den einzelnen Elementen einer Abstimmungs­vorlage ein sachlicher Zusammen­hang bestehen muss. Will heissen: Man darf Äpfel und Birnen nicht in einen Topf werfen, weil die Stimm­berechtigten sonst ihren Willen nicht unverfälscht zum Ausdruck bringen können (nämlich dann nicht, wenn sie zwar Äpfel mögen, nicht aber Birnen).

    Die Bundes­verfassung gewährleistet jedoch genau dies: einen Anspruch auf unverfälschte Willens­kundgabe. Daraus leitet sich das Gebot der Einheit der Materie ab. Einmal mehr leistet sich die Legislative (beide Parlamente in Bern) eine Abstimmungsvorlage beim Schweizer Souverän, die zweifelsfrei krass gegen unsere Bundesverfassung verstösst.

    Klar und gänzlich unbestritten ist, dass es weiterhin zulässig ist, ein ganzes Gesetz zu erlassen wie beispielsweise das Zivil­gesetzbuch (ZGB), welches verschiedene Themen in sich vereint (Eherecht, Erbrecht, Vereins­recht, Eigentum usw.). Hier aber geht es um etwas anderes: Hier wurden zwei Materien, die keinerlei Zusammen­hang aufweisen, gerade und nur deshalb ins gleiche Gesetz gepackt, um eine separate Abstimmung darüber zu verunmöglichen. Die Verbindung ist also rein abstimmungs­taktisch motiviert; man soll nur zu beidem zusammen Ja oder Nein sagen können.

    Damit ist die rote Linie eindeutig überschritten und die Einheit der Materie verletzt, jedenfalls nach heutigem Rechts­verständnis. Dies dürfte unter Staats­rechtlerinnen und Staats­rechtlern denn auch weitgehend unbestritten sein, auch wenn das Bundes­amt für Justiz in einem Gutachten von einem «Grenzfall» sprach.

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  • Juni 2, 2019

    Die direkte Demokratie funktioniert: Es kam demokratisch ein Referendum über einen (1) Parlamentsbeschluss zustande. Das Gesetz verlangt, dass in diesem Fall die Schlussabstimmung der Räte von den Stimmberechtigten wiederholt wird – unverändert natürlich.

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