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Alimentiert der Staat geziehlt die Medien?

Die Medien

an der Staatsfutterkrippe?

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Die mediale Behandlung der Begrenzungsinitiative​​​​​​​​​​​​​​​​​, über die wir am 27. September abstimmen, gibt uns einen zarten Vorgeschmack auf die Auswirkungen der vorgesehenen staatlichen Presseförderung.

 

Der Chefredaktor der Schweiz am Wochenende sprach sich 2014 noch für die Masseneinwanderungsin​​​​​​​​​​​​​​​​​itiat​i​v​e​ aus. Jetzt lädt er seine Leser zu einem «Bürgergespräch» ein. Nämlich mit Mitbürgerin Karin Keller-Sutter. Sechs von der Redaktion «repräsentativ» ausgewählte Personen erhalten die Chance, der repräsentativen Bundesrätin repräsentative Fragen über die Begrenzungsinitiative​​​​​​​​​​​​​​​​​ zu stellen. Um sich danach brav die Antworten dieser Märchenprinzessin anzuhören.

 

So viel Speichelleckerei der angeblichen vierten Gewalt gegenüber der Obrigkeit gab’s noch nie.

 

Der Blick berichtete am Tag nach der SVP-Medienkonferenz zur Begrenzungsinitiative​​​​​​​​​​​​​​​​​ ganz klein unten links: «SVP zieht mit Popo-Plakat in die Schlacht.» Mit Riesenbild und auf zwei Seiten darf – hübsch terminiert mit ihrer Medienstelle – Justizministerin Karin Keller-Sutter in der gleichen Ausgabe ein riesiges Interview zur Initiative abgeben. Und die Vorlage zur Wahl zwischen Wohlstand und Armut, zwischen nationaler Existenz und Untergang hochstemmen.

Nachdem die SVP die Journalisten zur Vorstellung einer unabhängigen Londoner Studie über die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Personenfreizügigkeit​​​​​​​​​​​​​​​​​ für die Schweiz eingeladen hatte, dauerte es keine fünf Minuten – schon meldete sich Keller-Sutters Departement, ob die Studie erhältlich sei. Die willfährigen, bundesratshörigen Zeitungsschreiber hatten die Verwaltung zeitgenau informiert.

 

Der Tages-Anzeiger suchte verzweifelt eine Gegenstimme zum Gutachten der renommierten britischen Forschungsstelle.

 

Und wurde fündig im Gewerkschaftsökonomen​​​​​​​​​​​​​​​​​ Daniel Lampart, der die Studie als «Trash» bezeichnete. Lampart hatte 2012 eine Festanbindung des Frankenkurses zum Euro im Verhältnis 1 zu 1.40 gefordert. Diese Ungeheuerlichkeit hätte für die Schweiz nicht bloss Trash, sondern Crash bedeutet.

Von Christoph Mörgeli, WW vom 19.08.2020

 

 

 

Sc​​​​​​​​​​​​hlus​sfolger​u​n​g​en

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1.  Z​​​​u​​r vorgesehenen staatlichen Presseförderung ist klar, wer zahlt, befiehlt dann auch was in den Medien allgemein noch genehm ist.
 
 
2.  Bereits heute sind die Medien ja angewiesen bei Straftätern nichts zu veröffentlichen was auf deren Nationalität, ihre Herkunft hinweisen könnte.
 
 
 
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Es wird niemals soviel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.
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