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Alle haben Zeit, etwas für die Gesellschaft zu tun!

Alle haben Zeit, etwas für die Ge­sell­schaft zu tun!

Das Milizsystem ist das Rückgrat unserer Gemeinschaft.

Deshal​b NEIN zur Abschaffung der Wehrpflicht

 

Die Schweizer Armee und die Schweizer Sicherheitspolitik sind das eine. Das Milizprinzip das andere. Ich stehe der Armee keinesfalls kritiklos gegenüber. Vieles an der Armee ist reformbedürftig. Auch die Wehrpflicht. Das Milizprinzip und die Dienstpflicht sollen jedoch nicht leichtfertig aufgegeben werden. Das Milizsystem ist ein wichtiges und lebendiges Grundprinzip unseres Zusammenlebens und unserer Staatsordnung. Keine Gemeinde, keine Feuerwehr, kein Verein würde ohne unbezahlte Arbeit funktionieren. Auch die Politik ist auf freiwillige Arbeit angewiesen. Ich will aus diesen Gründen am Milizprinzip und an der Dienstpflicht festhalten!

Immer weniger Leute engagieren sich zu Gunsten der Allgemeinheit. Die Abschaffung der Wehrpflicht ist ein weiterer Schritt in diese falsche Richtung. Ich unterstütze dagegen eine allgemeine Dienstpflicht.

Gegen​ die Abschaffung der Wehrpflicht zu sein heisst nicht, die heutige Armee gutzuheissen. Diese muss unbedingt neu ausgerichtet werden. Sicherheit ist keine Selbstverständlichkei​t. Die Gefahren müssen aber richtig eingeschätzt werden. Naturkatastrophen brauchen vor allem eines: Personal. Hinter der Feuerwehr und der Polizei ist ein weiteres, starkes Element zur Unterstützung notwendig.

Auch internationale Einsätze zur humanitären Hilfe und Friedenssicherung können durch gut ausgebildete Kräfte geleistet werden. Damit kann die Schweiz einen Beitrag zur weltweiten Sicherheit leisten. Die Armee ist reformbedürftig, aber wir sollten beim bewährten Milizprinzip bleiben.

Ich sage NEIN zur Abschaffung der Wehrpflicht, und ebne damit den Weg zur Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht.

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Comments to: Alle haben Zeit, etwas für die Gesellschaft zu tun!
  • August 25, 2013

    Das Ziel der Gruppe Schweiz ohne Armee, die Abschaffung der Schweizer Armee würde gleichzeitig das Ende unseres Wohlstandes bedeuten. Unsere Unabhängigkeit und die direke Demokratie wären gefährdet. Da fragt man sich natürlich, in wessen Diensten die GSoA steht? Die derzeitigen rechtswidrigen Angriffe und Erpressungen unseres Finanzplatzes und vermutlich auch unseres Bundesrates sind nur auf dem Hintergrund der durch die vielen – vom Volk nicht bewilligten – Reformen (absichtlich?) geschwächten Armee, die sich in einem verfassungswidrigen Zustand befindet und ihren Verteidigungsauftrag nicht mehr erfüllen kann, möglich geworden. Militärische Schwäche hat schon immer Begehrlichkeiten der Nachbarn geweckt. Ein wuchtiges NEIN zur Aufhebung der Wehrpflicht bedeutet, dass das Volk wieder eine glaubwürdige Armee und einen Zivilschutz will, die in der Lage sind, unsere Sicherheit, Unabhängigkeit und unseren Wohlstand vor geopolitischen Machtkämpfen und Erpressungen schützen zu können und auch bei Naturkatastrophen sofort einsatzbereit wären. Es ist die menschliche Pflicht der Schweizer, für die direkte Demokratie zu kämpfen. Das ist nicht nur für sie, das ist auch ein Modell für die Welt.

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    • Juli 19, 2021

      Sie haben, Herr Aebersold, mit Ihren Ausführungen absolut recht. Hoffentlich geht bei der Lektüre noch Vielen ein Licht auf!

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  • September 8, 2013

    Richtig, eine Dienstpflicht an der Gesellschaft für alle. So wie alle in der Schweiz Steuern bezahlen, so müssen auch alle einen aktiven Beitrag an unsere Gesellschaft leisten. Dies wäre ein wichtiger Beitrag um allen Leuten in der Schweiz die “Idee Schweiz” zu vermitteln. Früher war es klar, da jeder Schweizer ins Militär musste. Heute hat sich unsere Gesellschaft gewandelt. Somit muss die Wehrpflicht in eine Dienstpflicht gewandelt werden. Diese muss auch auf die Frauen und die Ausländer ausgeweitet werden. Es gibt viele Bereiche wo solche Leute eingesetzt werden könnten. Auch kommt mit der Überalterung der Gesellschaft ein grosser Bedarf an Arbeitskräften in der Altenpflege auf uns zu. Sicher eine lehrreiche Aufgabe für unsere Jugend und sehr förderlich für das Verständnis innerhalb der Generationen.
    Auch für die Ausländer würde mit diesem System die Integration gefördert. Und ganz klar wäre die Absolvierung dieses Dienstes der beste Tatbeweis zum Erhalten des schweizer Bürgerrechts.

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  • September 8, 2013

    …und wer soll das bezahlen?

    http://w​ww.youtube.com/watch?​v=uQQm7bKJskM

    das wird ein riesiger bürokratischer Moloch, wenn man für all die neuen Dienstpflichtigen neue Aufgaben finden muss.

    Ausserdem ist die allgemeine Dienstpflicht bis jetzt nur ein Phantom. Die Initiative zur Aufhebung der Wehrpflicht liegt konkret vor.

    Dass es machbar ist, zeigt die amerikanische Nationalgarde, die seit 1903 als freiwillige Miliz funktioniert.

    http​://de.wikipedia.org/w​iki/Nationalgarde_der​_Vereinigten_Staaten

    Die “allgemeine Dienstplicht” in Norwegen dagegen existiert nur auf dem Papier. Sie wird nur von 12% der Bevölkerung geleistet.

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  • September 8, 2013

    Die Pervertierung der Wehr- in eine Dienstpflicht ist ein trojanisches Pferd zur Abschaffung der Schweizer Verteidigungsarmee!

    Wer wird dann bestimmen, welche Dienste die Bürger zwangsmässig zu leisten haben? Da kann dann alles hineingepackt werden. Vom Spalierstehen bei Demonstrationen bis zur Betreuung von Carlos-Typen ist alles möglich.

    Nein, die Wehrpflicht bedeutet, dass jeder Schweizer Mann eine militärische Verteidigungs-Ausbild​ung auf sich nimmt. Sie ist einzig auf die Verfassungsmässige Armee-Bestimmung “Verteidigung der Bevölkerung und des Landes” ausgerichtet.

    Wahre Schweizer sind ausserdem bereit, das Gelernte im Notfall auch persönlich auszuüben.

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