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Alles wird besser: Die USR III heisst neu „Steuervorlage 17“

https://www.derbund.c​​​h/schweiz/standard/​t​i​efere-gewinnsteue​rn​-k​oennten-firmen-​anz​ieh​en/story/1417​1055​

Wo bloss hat Bundesrat Maurer das Charisma versteckt, dass er brauchen wird um seine „Steuervorlage 17“ am Volk vorbei zu schmuggeln?

 

 

Diese​​ schlecht getarnte Unternehmensbesteueru​​​ng III folgt dem gleichen Prinzip wie Donald Trumps Steuerpolitik:

  • Verbre​​nne möglichst viel Geld und prahle dann damit, dass die Raumtemperatur etwas ansteigt.
  • Behaupte, dass alle von dieser Wärme profitieren, obwohl die Plätze am Feuer nur für die grössten Unternehmen reserviert sind. Während Bevölkerung, Mittelstand und kleine Betriebe frierend umher hetzen müssen um den Brennstoff für das Feuer unter Ihren Matratzen herauszuklauben oder die fehlenden Aufträge zu kompensieren – weil Bevölkerung und Staat ihr Geld ja nun lieber verbrennen.
  • Lächle schliesslich noch süffisant in die Runde und verkünde, dass Sport und Wettbewerb doch fit halten.

 

Ueli Maurer braucht also dringend Charisma: Er muss schon viel Begeisterung bei einem Investor wecken können, wenn er ihm ein Projekt als alternativlos verkaufen will, welches die nächsten 20 Jahre mindestens 50 Milliarden kostet. In der Regel reichen da vage mündlichen Aussagen nicht, dass sich das Projekt in „5 bis 20 Jahren“ schon auszahlen werde. Vor allem dann nicht, wenn der Anbieter in der Vergangenheit die Kosten bereits beinahe um den Faktor 10 zu tief veranschlagt hat!

 

Liebe Politiker:

Das Volk wird sich vom Ueli nicht überzeugen lassen. Wenn Diese Vorlage für die Schweiz so wirklich dringlich ist: MACHT SIE BESSER!

 

Die nicht budgetierten Schlupflöcher der USR II müssten zuerst mal anstandslos geflickt werden. Dann darf die Vorlage kein so grosses Fass ohne Boden sein. Schätzungen über dynamische Effekte sollten entweder das Stadium von „vagen mündlichen Aussagen“ souverän überwunden haben oder schlicht weggelassen werden. Schliesslich dürfte der Wettbewerb unter den Kantonen nicht noch weiter angeheizt werden. Das hatten wir so alles schon recht deutlich an der Urne kundgetan!

 

Die letzten Wochen haben gezeigt, wer für die Zeche geradestehen muss: Die Leute, die sich am wenigsten an diesem teuer entfachten Feuer wärmen können haben Ihr Matratzen bereits vollständig geplündert. Damit die Unternehmen weiter entlastet werden können… sind SIE jetzt an der Reihe.

 

Feiern Sie mit!
Freuen Sie sich also mit mir auf ungebremst höhere Mieten und Krankenkassenprämien!​​​ Schwelgen wir gemeinsam in Sparprogrammen des öffentlichen Dienstes, der Spitex und allen Renten. Sehen Sie weiterhin tatenlos zu wie unverfrorene Grossfirmen mit grossen Steuerbegünstigungen ihren Wettbewerbsvorteil nutzen um den weniger steuerbeschenkten/ste​​​uerflüchtigen KMU das Wasser abzugraben um sie schliesslich aufzukaufen und auf Vordermann bringen zu können. Feiern Sie mit, wenn Sie für weniger Leistung mehr Gebühren, mehr Einkommenssteuer, höhere Mehrwertsteuer und Liegenschaftssteuer abdrücken… weil die fehlenden Milliarden ja irgendwer anbringen muss, damit das Feuer brennen kann. Sie bekommen es ja in 5-20 Jahren zurück… möglicherweise.

Solan​​​ge werden sie sich mit Sport und Wettbewerb fit halten müssen!

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Comments to: Alles wird besser: Die USR III heisst neu „Steuervorlage 17“
  • März 22, 2018

    Es ist einfach, sollen die ausländischen Firmen abwandern, weil die Schweiz auf Venenzuela macht, damit die SP-Elite sich gemütliche Genossenschaftswohnun​gen bauen kann mit Millionären?

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    • März 22, 2018

      adrian michel sagte gerade eben

      Die Frage ist eigentlich noch einfacher: Wie stark wollen wir uns ins eigene Fleisch schneiden?

      Ausserd​​em müssen Sie etwas nördlicher zielen: Es geht lediglich um die Frage ob wir ganz – oder nur halb so fahrlässig den Staatshaushalt ruinieren wie die amerikanische Regierung.

      Ihr “Venezuela” ist bloss die durchsichtige Affiche um das Stimmvieh auf Linie zu bringen… Einige fallen immer wieder gern darauf rein…

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    • März 22, 2018

      Würden die Menschen verstehen, dass Ihr Einkommen jemand zuerst (Geldschöpfung) ausgeben muss, bevor man den zugeordneten Rückfluss an den Staat, vornehmen kann, dann würde sich die Diskussion endlich auf der Ebene befinden, welche im Einklang mit dem Geldsystem stehen würde!

      Alles andere ist Milchbüechli-Rhetorik​, welche auch BR Maurer natürlich anwendet!

      Wenn die gewählten Regierenden endlich begreifen könnten, dass der Staat die Währungshoheit besitzt, demnach nicht Schuldner seiner eigenen Währung sein kann, wie es die Fakultät Ökonomie als Betrug kreiert und lehrt, dann wären auch die Existenzkämpfe und Armut beendet! Fast alle Ökonomen und Regierende könnten gemeinsam in die Wüste auswandern um Vorort zu jammern, es hat zu wenig Sand (Geld) um genügend Sandburgen bauen zu können?

      Nicht Venezuela einfach Geldmathematik korrekt umsetzen! Die moderne korrekte Geldtheorie MMT zeigt den korrekten Weg!

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  • März 22, 2018

    Herr Adrian Michel

    Es ist richtig, dass die Steuerreform ein Spiel von Ahnungslosen für Ahnungslose ist! Buchgeld kann im Gegensatz zu Notengeld nicht verbrannt werden. Verbrennen ist eine strafbare Handlung von Eigentum des Staates. Wir sind nur Besitzer!

    Sich an das eigene Denkvermögen erinnern, das Gelernte (Manipulation) hinterfragen, kann zu Veränderungen führen? Zitat Henri Ford, 1863-1947: “Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, wir hätten zeitnah eine Revolution des Geistes!”.

    Würden die Menschen verstehen, dass Ihr Einkommen zuerst in Umlauf gebracht werden muss, also ausgegeben, bevor man den zugeordneten Rückfluss, hier an den Staat, vornehmen kann, dann würde sich die Diskussion endlich auf der Ebene befinden, welche im Einklang mit dem Geldsystem stehen würde!

    Alles andere ist Milchbüechli-Rhetorik​, welche auch BR Maurer natürlich anwenden muss! Die Diskussion rund um das Vollgeld, zeigt doch deutlich, wie wenig die Menschen die Auswirkung des Geldflusses in der arbeitsgeteilten Wirtschaft verstehen kann oder darf?

    Wenn die gewählten Regierenden endlich begreifen könnten, dass der Staat die Währungshoheit besitzt, demnach nicht Schuldner seiner eigenen Währung sein kann, wie es die Fakultät Ökonomie als Betrug kreiert und lehrt, dann wären auch die Existenzkämpfe und Armut beendet! Fast alle Ökonomen und Regierende könnten gemeinsam in die Wüste auswandern um Vorort zu jammern, es hat zu wenig Sand (Geld) um genügend Sandburgen bauen zu können?

    Stephani​e Kelton aus dem Web: pufendorf-gesellschaf​t.org (empfehlenswert)
    Übersetzt sagt sie, dass die Regierung erst Geld ausgibt und dann einen Teil dieses Geldes als Steuern und Beiträge wieder einzieht und einen anderen Teil als Staatsanleihen zurückbekommt. Ausgaben finden vor Steuern und Verschuldung statt – Moderne Geldtheorie MMT. Man braucht Wählerstimmen und Interessengruppen, nicht Steuereinnahmen, um den Ball ins Rollen zu bringen. Dazu betont Stephanie Kelton auch, dass das Defizit des Staates einem Überschuss im privaten Sektor entspricht.

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    • März 23, 2018

      Lieber Herr Bender

      Selbst wenn Sie mit der Modern Monetary Theory recht haben sollten: MMT ist, genauso wie Papiergeld, eine Glaubensfrage: Erst wenn viele daran glauben erhalten beide einen Wert.

      Bis es soweit ist steht unserer Finanzhaushalt klassischer (meinetwegen auf der Milchbeüchli – ) Basis. Nichts lässt mich glauben, dass wenn dieser Haushalt durch die mutwillige Zerstörung der Kettensägen von Ueli Maurer & Co zu Fall gebracht worden ist, ein neues Geldsystem auf Basis von MMT entstehen wird.

      Sie mögen mir also verzeihen: Ich konzentriere mich darauf, den libertären Idioten die Motorsäge mit Milchbüechli und Telefonbuch aus der Hand zu schlagen.

      Wenn das Haus dann noch steht können wir uns über Ihre Pläne mit dem Neubau beugen. Aber ohne ausreichend viele Gläubige wird auch das nicht viel mehr als eine intellektuelle Spielerei bleiben…

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    • März 23, 2018

      Herr Adrian Michel

      Die Betrügereien der Ökonomen und Regierende, meistens Libertäre, können nur gelingen, weil der Mensch zu träge ist, sich an sein Denkvermögen zu erinnern!

      Sie sehen an den Daumendrücker, wer die Gläubigen sind? Ich beschreibe die Realität, es wäre also einfach, seine Hirngespinste zu erkennen? Leider ist die Obrigkeitshörigkeit mit der Muttermilch eingesogen und am Küchentisch demonstriert worden!

      MMT ist kein neues Geldsystem! Es beschreibt die Realität der Entstehung und Auswirkung der Gelschöpfung aus dem Nichts, welche es in der heutigen Form seit ca. 200 Jahren (Bank of England) gibt. Die Libertären, also Marktradikalen sind die Nachfolger des Neoliberalismus, welche sich nun in der Fakultät Ökonomie tummeln. Nach wie vor dürfen diese “Idioten” wie Sie sie nennen, straffrei behaupten, Geld entstehe aus Guthaben der Vermögenden! Die Meinung, dass die Banken früher als Intermediäre gewirkt hätten, ist völlig haltlos. Guthaben entsteht aus Bankkrediten, das Umgekehrte ist naturgemäss gar nicht möglich! Man kann nicht leben bevor man geboren wurde.

      Diese von den Marionetten der Elite, konstruierte Irrlehre, führt auch zum Zahler-Mythos, dabei sind wir alle Gelddrehscheibe! Wen ich den Begriff Steuerzahler, welcher tagtäglich von irgendeinem einem “Idioten” bemüht wird, höre oder lese, kräuseln sich meine Haare! Dieser eingehämmerte Denkfehler, führt auch zur Meinung, es fehle irgendwo Geld. Einsparungen des Staates, sind Betrügereien erster Güte!

      Es liegt nicht am Glauben sondern eben am Wissen! Das Zitat von Henri Ford 1863-1947 abgeleitet: “Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, wir hätten die Armut und Existenzkämpfe längst überwunden!”
      Die Ökonomen und Regierende können ihre Betrugsspiele nur zelebrieren, weil sich die Menschen nicht an ihr eigenes Denkvermögen erinnern wollen.
      Die Ursachen erkennen lässt den Druck erhöhen. Wir diskutieren nur die Symptome!

      Geld ist der Tauschmittelersatz für Arbeit und Leistung. Die Güter und Dienstleistung müssen in Relation zur Kaufkraft stehen, andernfalls kein Tausch möglich ist.
      Wir tauschen faktisch die Arbeit und können erfassen, ob der Tauschwert stimmt!
      Kein Glaube sondern vertrauen in ein System. Jeder Wert wird in Geld angegeben!

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    • März 24, 2018

      Lieber Herr Bender
      Sie glauben zu wissen – tatsächlich aber glauben sie nur.

      Was glauben sie denn was passiert, wenn die Schweiz morgen beschliesst, dass ihr das Geld nie ausgehen werde?

      Wenn MMT eine Tatsache wäre… dann hätte die Geldpresse noch so manchen Despoten gerettet.
      ISBN 3-453-26529-7

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    • März 24, 2018

      Bei Nachfragemangel kann der Staat mehr Geld ausgeben, als er durch Steuern ausgibt. Macht er das gut, kann er damit die Konjunktur der Wirtschaft anregen.
      Macht er es schlecht, gibt’s bloss Inflation als Haupteffekt.

      Der Staat kann durch die Wahl von Ausgaben/Steuern die Inflation/Deflation steuern.

      Die Nationalbanken hingegen haben das nicht mal mit gemeinsamer Choreographie geschafft, obwohl sie das schon seit langer Zeit versuchen.

      Steuern​ haben noch mehr Aufgaben zu erfüllen.
      Zur “Finanzierung” werden sie höchstens auf Gemeinde und Kantonsebene benötigt, aber nicht auf Staatsebene.

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    • März 24, 2018

      Herr Adrian Michel

      Wissen: Geldschöpfung aus dem Nichts ist unendlich und bedarfsgerecht umsetzbar!
      Es werden Regularien, wie Liquidität und Eigenmittel beschlossen, welche die Geldmenge eischränken sollte! Töricht, die Liquidität wird einzig von der ZB mit den GB geschöpft, damit wird das Volumen von ihr bestimmt. Keine Durchlässigkeit! Die Banken mit welchem die ZB keine Liquidität schöpft, müssen mit Kundenakquisitionen (Geldschöpfung der GB) von diesen Banken versuchen, die Bedingungen zu erfüllen. Die Manöveriermasse bei der ZB wird hin und her geschoben!

      Es ist völlig richtig, würden die Menschen das Geldsystem verstehen, könnten die Ökonomen und Regierende den Zahler-Mythos nicht mehr halten. Auswirkung? Vielleicht eine bessere Gesellschaft auf der Grundlage einer Geistevolution, welche seit Jahrzehnten verhindert wurde?

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    • März 24, 2018

      Hallo Giorgio Plaz

      “als er zurückverlangt” wäre richtig?
      Moderne Denkweise: Inflation ist ein Spiel der Ökonomen, sie ist niemals zwingend! Sie dient der Kaufkraftvernichtung der Aufbewahrung!
      Wäre die Lehrmeinung der Ökonomie in den letzten Jahre umgesetzt worden, hätten wir eine Hyperinflation?
      Die Ökonomie hat mit dem Geldspielwarenmarkt ein wichtiges Ventil geschaffen. Es werden täglich x-Tausend neue Produkte geschaffen, welche nicht direkt vergleichbar sind. Es gibt eben Mittel und Wege?

      Auch die Gemeinden brauchen zur Abdeckung ihres Haushaltes keine Einnahmen! Voraussetzung Neuorganisation des Geldflusses innerhalb des Bundes!

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    • März 24, 2018

      >> “als er zurückverlangt” wäre richtig?
      Ja klar, sorry für meinen Schreibfehler.

      >> Wäre die Lehrmeinung der Ökonomie in den letzten Jahre umgesetzt worden, hätten wir eine Hyperinflation?

      In​ den Aktienpreisen hatten wir ja eine starke Inflation, bloss war die gewollt, bzw. durch “Herdentrieb” von Leuten, die alle “auf long” gingen, und allerlei durch Aufnahme von Schulden gehebelte Spekulation (margin lending) herbeigeführt. Nun, das Spiel sollte bekannt sein: Nach der nächsten Blase werden viele Aktienbesitzer feststellen: Wie gewonnen so zerronnen.

      Aber die Auspaltung der Diskussion in “Geldspielemarkt” und Realwirtschaft könnte man auch woanders anbringen. Für das Thema dieses Artikels ginge das aus meiner Sicht zu weit und wäre mir auch schnell zu schwierig.

      Heute haben wir in Zürich ausgezeichnetes Wetter! Frühling is coming 🙂

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    • März 24, 2018

      Hallo Giorgio Plaz
      Genau hier geht es um die Diskussion zur Steuervorlage 17, welche jedoch bei korrekter Umsetzung der modernen Geldtheorie, völlig anders aussehen würde.
      Ich orakle wie sie aussehen könnte:
      Der Rückfluss würde über den Endpreis des Produktes zwischen Wirtschaft und Staat abgewickelt. Wie ein unterschiedlicher Rückflusstarif angewendet würde, ist Bestandteil des Haushalt- und Investition-Budgets.

      Die Erwerbs- und Ersatzanspruch Einkommen werden jeweils Netto ausgehandelt. Dieses Netto muss mindestens ein Leben in Würde ermöglichen. Die Existenzkämpfe und Armut sind überwunden. Die Gesellschaft wird sich nach den gegebenen Bedingungen evolutionär verändern.
      Eine Knechtung des Geistes durch eingehämmerte Mythen (Zahler-Mythos etc.) sind schwieriger umzusetzen. Die Ökonomen und Regierende, die heutigen Orakel, haben ausgedient?

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    • März 24, 2018

      Hallo Giorgio Plaz

      Gestrige SRF-Arena Diskussion im Einklang mit dem einfältigen eingehämmerten “Zahler-Mythos”! Keiner der Anwesenden hat irgendwann mal sein Denkvermögen getestet und das Gelehrte hinterfragt. Einfach einfältig daherreden und nach Applaus lechzen?

      Die Thematik Sozialhilfe im speziellen, oder Sozialwerke (Rentenreform) im gesamten, haben dieselben Ursachen wie die Steuerreform!
      Auf den gemeinsamen Nenner gebracht: “Wenn die Grundlagen nicht verstanden werden, kann das Gesagte nicht stimmen”!

      Fazit: Nach der Sendung ist man gleich gescheit wie vorher: Es fehle Geld und die einige Menschen seien zu faul um zu arbeiten! Unterdrückung at his best!
      Herr Projer fühlt sich als Zampano, jedoch ohne die richtigen Fragen stellen zu können (Denkfehler eingehämmert)!

      Kna​ll spielt bei Vimentis den Projer?

      Geniesse die Sonnenstunden, sie erwärmen den Geist!

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    • März 25, 2018

      Lieber Herr Plaz
      Im oben erwähnten Buch von Claude Cueni zeigt es sich sehr schön, was eben selten funktioniert: Die Politik trifft keine dauerhaft „guten“ Entscheidungen betreffend Geldmenge. Gibst Du ihr die Geldpresse in die Hand ist die Versuchung zu gross. (http://www.histo-cou​ch.de/claude-cueni-da​s-grosse-spiel.html)

      Lieber Herr Bender
      … möglicherweise existieren geeignete Regularien, welche den Missbrauch der Geldpresse verhindern können. Nur ist es beinahe sicher, dass diese im „Bedarfsfall“ ausgehebelt werden.

      Liebe beide
      Ich bin einig mit Ihnen, dass Banken diese Entscheide nicht besser fällen.

      Wirtschaft​ ist aber nun mal keine exakte Wissenschaft. Es wird zwar von verschiedensten Leuten immer wieder so behauptet, hat sich aber noch nie als richtig erwiesen.

      Vor ihnen steht ein Glas Wasser. Zwei Personen betrachten dieses Glas: Eine aus dem Kopfstand, eine andere normal sitzend. Wer nun aufrecht sitzt und wer auf dem Kopf steht, darüber wird sich ewig streiten lassen. Wenn das Glas aber auskippt, ist diese Diskussion beendet.

      Auch Sie anerkennen es ja selbst: Wenn zu viel Geld (Papier oder via Mausklick) entsteht und zu wenig davon an den Staat fliesst (gestohlen, vernichtet, zurückgeflossen oder wie immer man es nennen will) haben wir ein ernstes Problem.

      Die Frage, wer nun die rechte Perspektive hat, bleibt eine Glaubensfrage und ist für die USR III/Steuergeschenk 17 keine Hilfe!

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    • März 25, 2018

      Ok, damit haben Sie völlig recht.

      Ich bin etwas vom eigentlichen Thema abgekommen.
      Der Austausch war trotzdem interessant und hat mir gefallen.

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    • März 25, 2018

      Herr Adrian Michel

      Wir sind auf derselben Wellenlänge?
      Würde der “Zahler-Mythos” welcher überhaupt nicht im Einklang mit der Geld- Schöpfung und Kreislauf steht aus dem Denkvermögen gelöscht, wir hätten eine völlig andere Gesellschaft.

      Mit dem uns zugeordneten Geldgegenwert der Arbeit oder Ersatzanspruch nehmen wir als Gelddrehscheibe und nicht Zahler, am Wirtschaftskreislaufs​piel teil.
      Die Fakultät Ökonomie, welche das Geldsystem nicht verstehen darf, kreiert die Unterdrückungsspiele,​ welche wir Menschen einfach so mitspielen?

      Es spielt doch keine Rolle, wie schnell die Gelpresse läuft, wenn der zugeordnete Gegenwert der Arbeit für ein ordentlichen Lebensunterhalt reicht. Die Bedingungslose Grundsicherung auf Antrag als Kopfpauschale, gehört zwingend dazu. Dieses Selbstverständnis würde in dem Masse wachsen, wie das Verstehen des Geldsystems zunimmt.

      Nebenbei:​ Die AG Form der Zentralbank als auch die Eigengeschäfte betrachte ich als nicht Verfassungskonform (Treu und Glauben)? Und Sie?

      Danke für den sachlichen Dialog, da kennen wir andere Teilnehmer?

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    • März 25, 2018

      Lieber Herr Bender
      ja, die Rolle der Nationalbank muss tatsächlich diskutiert werden. Allerdings: Die EZB ist (so glaub ich wenigstens) keine AG. Ist aber nicht wirklich besser. An der Gesellschaftsform allein liegt’s nicht.

      Kontrolle von Währung muss gegenüber der kurzfristigen Politik auch geschützt werden. Eigentlich wäre eine Art Schwarmintelligenz in Form von dezentralen Banken ja theoretisch nicht nur blöd. Blöd nur, dass die Banken jeglichen Gedanken an “Intelligenz” in diesem Zusammenhang nachhaltig vernichtet haben.

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    • März 25, 2018

      Adrian Michel
      Die EZB nicht, aber die Bundesbanken der Länder und vor allem die FED als wichtigste Zentralbank der Welt!
      Die EZB braucht kein konstruiertes Risikogeld, weil sie nicht Pleite gehen kann. Die Renditen an Private bedeutet demnach Diebstahl von Volkseinkommen! Diese Summe würde dem AHV-Fonds zur einmaligen Volumenbildung für eine Monatsrente, sehr gut anstehen? Das notwendige Geldvolumen ist wichtig und nicht eine einfältige Addition für eine willkürliche Periode! Die Judikative in bewusster tiefen Agonie?
      Es sind die Ökonomen und Regierende welche für die Umsetzung der Organisationen zuständig sind.
      Warum soll, Ihrer Meinung nach, ein Geschäftsbankmodell für die Geldschöpfung sinnvoll sein, wenn damit nur Risiken verbunden sind?
      Die fehlende klare Trennung von Geldschöpfung und Wirtschaft ist die von der Ökonomie, kreierte Krisenmöglichkeit, wie 2007. Weitere werden auf Knopfdruck folgen!

      Die sinnlosen Spiele der Eigengeschäfte, Liquidität und Eigenmittel sind doch offenkundig? Es ist alles aus dem Nichts geschöpft!
      Die Ökonomen sind in erster Linie der Elite verpflichtet. Oder wie können Sie sich erklären, wie die einfältige Betrugslehrmeinung des Geldsystems, wonach Geld von Guthaben der Reichen geschöpft wird, weltweit funktioniert? Dieser eindeutige Betrug ist die Ursache für den Zahler-Mythos, welcher für allerlei Manipulationen der Regierenden missbraucht wird. Die Bedingungslose Grundsicherung (nicht Einkommen) steht im Einklang mit dem Geld- und Wirtschaftssystem, müssten wir nicht mit Bangladesh konkurrieren. Unterdrückung hat seine Ursachen?

      Die Banken sind Institutionen, es sind die Menschen, welche nach Vorgaben der Ökonomie handeln. Die Möglichkeit schafft Diebe?

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    • März 25, 2018

      Deshalb könnte das ja mal ein Plan sein:
      1. Annahme der Vollgeldinitiative, um zuerst mal den Geschäftsbanken die Macht zu entreissen

      2. Neugestaltung der Rolle der Nationalbank

      3. Alle weiteren Schritte zur Neugestaltung einer demokratisch legitimierten Gelpolitik

      … aber die “Steuergeschenksvorla​ge17” können wir damit sicher noch nicht reparieren.

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    • März 25, 2018

      @ Herr Plaz: Danke, gleichfalls.

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    • März 25, 2018

      Herr Adrian Michel

      Wer steckt hinter den Vollgeldinitianten? Es ist eine weitere Spielform auf der Basis des “Zahler-Mythos”. Ich bin immer gegen Symptomveränderungsmu​rks!
      Die Vollgeld-Initiative macht kein Sinn, weil die Geldschöpfung und Wirtschaft nicht klar getrennt wird! Ein Murks, welche profilsuchende Ökonomen, kreiert haben. Nach verschiedenen Kontakten mit Helfern, welche einerseits glauben eine gute Sache zu unterstützen und andererseits nicht merken, dass es sie überhaupt nicht betrifft, ist reine Energieverschwendung (Profil suchende)?

      Die Vollgelddiskussion sollte eigentlich den Zahler-Mythos entlarven, wenn man nicht nur die bösen Banken bestrafen möchte, sondern in die Tiefe denken würde? Fehlendes Denkvermögen = Aufgabe der betreuten Bildung und Medien (wo sind die Aufklärer?).

      Wenn man die Wertung mit dem Daumen analysiert, so stellt man leicht fest, dass man nicht bereit ist, sein Denkvermögen zu strapazieren?

      Eine Bedingungslose Grundsicherung (nicht Einkommen), würde der Wissensgesellschaft im 21. JH. sehr gut anstehen, umso mehr es keine Frage des
      Geldes ist, sondern nur am Willen, etwas grossartiges zu wagen?

      Die Steuerreformvorlage 17, gehört eben auch zu Spielformen der Politiker, welche so gar nicht notwendig sind! Wenn die Angleichung an den Weltmarkt umgesetzt werden soll, so ist dagegen nichts einzuwenden, wenn jedoch scheinbar gleichzeitig Geld für Gemeinwohlaufgaben fehlt (Lüge der Politiker für nicht existierende Steuerzahler), hat man Revanchegelüste. Eigentlich ein sinnloses Spiel im Verstehen des Geldsystems?
      Zusammen mit dem Verstehen des Geldsystem (H. Ford) und erkennen des Zahler-Mythos, würden die marktradikalen Spielgestaltungen verunmöglicht. Die Wichtigtuer in den Regierungskreisen würden in die normalen Schuhe gestellt und wir würden nicht über Geld diskutieren, sondern über Sinn und Zweck (Schutz des Lebensraumes etc.) des Geldeinsatzes. Einsparungen um dafür anderweitig unnötige Ausgaben tätigen zu können, sind noch Spiele aus dem 19. JH.

      Herr Michel entschuldigen Sie mich, aber die Ursachen machen die Symptome? Der Rückfluss der Staats- und Sozialausgaben muss über den Endpreis des Produktes abgewickelt werden. Damit würde die Steuer an der Quelle des Tausches angezapft und nicht irgendwo auf der Welt! Steuererklärungen für das Erwerbseinkommen gehören der Vergangenheit an! Die Wirtschaft würde besser kontrolliert und Lizenzspiele sind obsolet.

      Geld würde die Mystik verlieren und das Leben in den Mittelpunkt gerückt. Diskussionen wie Steuersenkungen, Einsparung bei Kindern = Sozialhilfe abdecken, sind hanebüchene Vorkommnisse welche einzig der Dummheit der Menschen geschuldet ist.
      Empfehlung an meine Mitmenschen: Sich an das eigene Denkvermögen erinnern und die Frage beantworten, wieso aus der Gelschöpfung aus dem Nichts, Geld fehlen soll?

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    • März 27, 2018

      Lieber Herr Bender

      Wenn Sie Ihrer Ansicht zum Durchbruch verhelfen wollen, so können sie das entweder mit kompromisslosen Monologen oder mit ersten Schritten in die richtige Richtung tun.

      Die Vollgeldinitiative entreisst den Banken das unverdiente Monpol für die Geldschöpfung. Das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, auf dem sich aufbauen lässt – ein anderer ist derzeit nicht am Horizont sichtbar.

      Ohne einen solchen Schritt stehen sie ewig auf verlorenem Posten.

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    • März 27, 2018

      Herr Adrian Michel
      Bei Politnetz habe ich zum Thema “Korrektes modernes Geldsystem” einen neuen Beitrag veröffentlicht.

      Ke​in Monolog sondern weitergedacht! Es könnten ja Mitmenschen begreifen lernen?

      Es findet keine klare Trennung zwischen Geldschöpfung und Verwaltung statt. Die Interessenkollusion wird nicht korrigiert.

      Einfac​h Sand von einem Sandkasten in den anderen Sandkasten geschüttet!

      Es ist ein Weg in die richtige Richtung, auch wenn gelogen und betrogen wird, aber ein NEIN öffnet die richtige Türe!

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    • März 28, 2018
    • März 28, 2018

      Die Differenz zur Vollgeldinitiative erkannt? Um die bestehenden Interessenkollusionen​ zu vermeiden, ist die klare Trennung erforderlich:

      Zent​ralbank = Geldschöpfung Landeswährung durch Kreditvergaben (nicht an Investmentfirmen), Eigengeschäfte und Rechtsnatur Kapitalgesellschaft verboten. Staat in Sonderstellung, Abdeckung der Gemeinwohlaufgaben schulden- und zinsfrei

      Spezielle​ Institutionen (Bewilligung) = Geldschöpfung Lokal- und Regionalwährungen mittels Kreditgewährung für klar definierten beschränkten Bereich

      Geschäftsb​anken = Verwaltung der Geldschöpfungen zinsfrei (keine Geldschöpfung und Eigengeschäfte)

      Di​e Liquidität- und Eigenmittelspielereie​n sind beendet!

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  • März 23, 2018

    Die rot-Grünen in den Städten werden schon sehen, wenn all die Firmen und reichen Privatpersonen weggezogen sind, wer nun ihr schönes leben finanziert.

    Trump hat gerade Tiefsteuern durchgesetzt und würde nur zu gern mehr Arbeitsplätze für sein “America great again”.

    Dann streicht man eben 3 Nullen und schon ist die Inflation besiegt.

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    • März 24, 2018

      Ach Gott, Herr Eberhart

      Jemand finanziert mein Leben? So schön hätte ich’s ja gern mal. Wo genau leben Sie?

      Und ja, wenn man den Kollaps für den Staatshaushalt von 1 Billiarde pro Jahr ausblendet… dann ist das natürlich toll was der Donald da macht. Bis diese Folgen sichtbar werden ist der Tuopet-Golfer aber schon längst wieder in seinem Ressort in Rente und jagt Pornosternchen.

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    • März 25, 2018

      Herr Eberhart
      Richtigstel​lung, nicht aus betreuter Bildung, aber im Einklang mit dem Geld- und Wirtschaftskreislauf:​
      Kein Unternehmen kommt für den Gegenwert der Arbeit auf und beteiligt sich an den Sozialkosten, es stellt einzig den Arbeitsplatz solange zur Verfügung als er rentiert. Die Konsumenten und Nutzer, als Gelddrehscheibe, kommen dafür mit ihrem zugeordneten Gegenwert der Arbeit auf. Den Zahler-Mythos beenden!

      In diesem Fall könnten Arbeitsplätze (Gelddrehscheibe) verschwinden, also die Kaufkraft fehlen? Drohungen mit gleichzeitigen unnötigen Einsparungen für Gemeinwohlaufgaben sind schwer vermittelbar?

      Mit der Geldsystem-Wahrheit wäre vieles leichter, weil der Zahler-Mythos überwunden wäre? Mit Lügen ist es umso schwerer Mehrheiten zu finden?

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    • März 25, 2018

      Herr Adrian Michel

      Wie Sie nun gelehrt haben sollten, stellt die sog. Verschuldung des Staates, im Sinne des Geldsystems (zugeordneter Rückfluss tiefer = Gewinn, Ersparnisse Wirtschaft) kein Problem dar?

      Drohungen mit gleichzeitigen unnötigen Einsparungen für Gemeinwohlaufgaben sind schwer vermittelbar? Mit der Geldsystem-Wahrheit wäre vieles leichter, weil der Zahler-Mythos überwunden wäre? Mit Lügen ist es umso schwerer Mehrheiten zu finden?

      Diese Realität sollte man den Regierenden entgegenschleudern?

      Seien Sie gegrüsst, Georg Bender

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  • März 23, 2018

    USR III war für mich “trickle down” (schlecht) kombiniert mit offener wirtschaftlicher Aggression gegenüber anderen Staaten (race to the bottom).

    Zeitgemäs​sere Sicht:
    Durch Senkungen von Unternehmensbesteueru​ng, speziell auch Senkung von Gewinnsteuern, wird die “soziale Marktwirtschaft”, die ein wesentlicher Antrieb in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts war und zu Wohlstand in der breiten(!) Bevölkerung geführt hat, beendet.

    Sie dazu zum Beispiel: Makroskop 8b-Privileg: Bombe mit Spätzünder, von Werner Biedermann:
    https://​makroskop.eu/2018/03/​8b-privileg-bombe-mit​-spaetzuender/

    Auc​h erfreulich ist, dass zumindest in deutschen Fachmedien nun auch moderne Erkenntnisse ankommen, die zuvor nur in den USA (England, Australien) im Rahmen von MMT diskutiert worden sind:

    “Der gefährliche Mythos, dass der Staat für die Finanzierung seiner Ausgaben Steuereinnahmen benötige, müsse dringend entzaubert werden, wenn er nicht unweigerlich das Fundament unserer Geldwirtschaft untergraben soll.”
    Quelle: Makroskop Steuerfinanzierung von Staatsausgaben: Ein notwendiger Mythos? von Paul Steinhardt.
    https://​makroskop.eu/2018/03/​steuerfinanzierung-vo​n-staatsausgaben-ein-​notwendiger-mythos/

    Ich und Georg Bender haben schon viele Male darauf hingewiesen und es auch begründet, teilweise bis in die Details der Operationen (Staat, ZB, GB) in der Welt der Bilanzen (Vimentis & Politnetz).

    Wie lange gehts, bis die Diskussion auch die Schweizer Politik und Finanzwirtschaft erreicht?
    Hoffen wir, nicht zu lange!

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    • März 23, 2018

      Lieber Herr Plaz

      Die “trickle down” – Theorie wird andernorts auch „Bullshit – Theorie“ genannt: Stopft man einen oben Ochsen mit Futter voll so wird er unten einen ordentlichen Misthaufen hinmachen, in dem einige Spatzen Ihr Futter finden werden. Um Spatzen zu füttern ist eine solche Taktik allerdings… wirklich sträflicher Bullshit.

      Dass wir uns von der sozialen Marktwirtschaft verabschiedet haben ist schon länger unübersehbar – Wer das Wort „sozial“ im Mund zu „sozialistisch“ umdreht – dem muss man ja eigentlich nicht auch noch sein Gehör schenken, oder? Zu viele haben es leider getan.

      Mit MMT habe ich wenig am Hut – ich bin da nicht so wahnsinnig religiös.

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    • März 24, 2018

      Ja, “trickle down” kann man als Bullshit bezeichnen. Der Effekt der Anwendung von “trickle down” Strategien war bis anhin (mit einer Ausnahme in den USA in den 80er Jahren, siehe Paul Craig Roberts: gleichzeitig Inflation und Arbeitslosigkeit, spezielle wirtschaftliche Situation) stets: “trickle up”.

      Zu MMT = Modern Money Theory:
      MMT ist weder modern, noch ist es eine Theorie.
      MMT beschreibt die Vorgänge in der Finanzwirtschaft und die Ausgaben/Besteuerung durch den Staat so, wie sie in der Realität vo sich gehen.
      Der Name “MMT” stammt aus den Anfangszeiten und man hat’s einfach so gelassen bzw. akzeptiert. (Man kann das recherchieren)
      Insof​ern ist Religiosität dort fehl am Plaz. Hoppla, ich meinte Platz.

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    • März 24, 2018

      Herr Adrian Michel
      MMT beschreibt, wie Herr Plaz, Huber und ich, die Logik der Geldschöpfung! Es ist keine Religion, sondern die Wahrheit!
      Die Geldschöpfung aus dem Nichts, wie denn sonst, in der heutigen Form , gibt es schon seit mehr als 200 Jahren (Bank of England).
      Für die Geldschöpfung haben die Libertären (früher Neoliberalen) 1947 das Pferd von hinten aufgezäumt, um so den Zahler-Mythos einhämmern zu können.
      Mit dem Guthaben der Reichen werde Geld geschöpft, so die straffreie Betrugslehre der Fakultät Ökonomie, welche geglaubt wird. Glauben = Nichtwissen!
      Den Link zu Makroskop empfehle ich sehr, weil es die Logik der Realität erklärt.

      Warum dieser Betrug von der Bevölkerung nicht erkannt werden kann, entzieht sich meinem Denkvermögen? Die Religion zu zitieren, bestätigt meine Ansicht!

      Nochmals:​ Die Libertären in der Ökonomie und Regierungen wollen für ihre Wichtigkeit als Marionetten der Elite, das Führungsinstrument “Unterdrückung” nicht aus der Hand geben. Die Existenzkämpfe und Armut sind in den Endpreisen der Produkte und Kaufkraft, mit zu tiefen Quoten einkalkuliert. Es gibt kein Helikoptergeld, es gibt nur Kaufkraft als Gegenwert für die von Menschen geschaffenen Automatisierung resp. Produktivität.

      Die Daumenbewertung zeigen die Wirkung des Mythos (wie ein Krebsgeschwür, wuchert immer weiter)?

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  • März 27, 2018

    Diese Diskussion müsste es nicht geben wäre der Zahler-Mythos entschlüsselt?

    Vie​lleicht geschehen noch Zeichen und Wunder und die Geldsystemlehrmeinung​ der Fakultät Ökonomie wird als bewusste Irreführung erkannt?
    Damit verbunden ist der mittels Gehirnwäsche derselben Fakultät, eingehämmert Zahler-Mythos, um das Führungsinstrument Unterdrückung erfolgreich umsetzen zu können.
    Ich hoffe sehr, dass ich es noch erleben darf, dass die Gesellschaft endlich aufwacht und erkennt, dass sie mit dem zugeordneten Gegenwert der Arbeit oder Ersatzanspruch am Wirtschaftskreislauf nur als Gelddrehscheibe teilnehmen. Das Geld steckt im Preis des Endproduktes, welcher vom Konsument oder Nutzer mit dem ihnen zugeordneten Nettogegenwert der Arbeit, getauscht wird. Bei Nachfrage der Arbeit oder Ersatzanspruch (Renten etc.), fliesst das Geld über Dritte wieder zurück. Bei Geldzufluss aus Geldmengenerhöhung (kein Austausch von Lohnausgaben zu Lohneinnahmen), entstehen Arbeitsplätze, Gewinne und Ersparnisse. Das Geldvolumen für den Ersatzanspruch aus Umlageverfahren muss einmalig für eine Monatsrente gebildet werden. Die einfältige Addition für eine willkürlich gewählte Periode ist sinnlos und verwirrt den Geist! Die entsprechende Volumenbildung ist Aufgabe der Wirtschaft, welche die Gewinne aus der Geldmengenerhöhung nicht anteilig in die Sozialwerke fliessen lassen muss. Warum eigentlich? Eine Kreditrückzahlung kann nur mit Gewinnen/Ersparnisse erfolgen! Es wäre so einfach, wenn man die Vertreter der Fakultät Ökonomie nicht befragen würde und sich eher an das eigene Denkvermögen erinnern könnte?

    Das Wichtigste bleibt: Mit dem Nettogeldwert der Arbeit bestreitet man den Lebensunterhalt. Dafür ist einzig die Wirtschaft zuständig! Ohne Geld kein Markt. Geld braucht jedoch kein Wettbewerb, es wird von wem auch immer, seit jeher aus dem Nichts geschöpft! Der Ersparnisanteil im Lohn verlangt eben auch nach mehr Geld! Geldschöpfung einschränken heisst sich selber einschränken! Blöd oder?

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    • März 27, 2018

      Ich habe mir noch einmal ehrlich Mühe gegeben, Herr Bender, und Ihren Text minuziös durchgelesen.

      Mein​ Resümee ist: Kein einziger Satz macht Sinn oder ist überhaupt irgendwie verständlich.
      Nehmen wir wahllos irgendeinen. Bsp.: „Das Geld steckt im Preis des Endproduktes, welcher vom Konsument oder Nutzer mit dem ihnen zugeordneten Nettogegenwert der Arbeit, getauscht wird.“ oder „Das Geldvolumen für den Ersatzanspruch aus Umlageverfahren muss einmalig für eine Monatsrente gebildet werden.“
      Der reine Wahn! Total meschugge! Eine Aneinanderreihung von Nonsens an Torheit!

      Hier mein Spruch für Ihr Poesiealbum: „DIE WEITE IST NICHT WAS SIE ZU ENTFERNEN VERMAG!“

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    • März 27, 2018

      Herr Hans Knall

      Wirtschaft ist Nonsens? Kann sein? Das Gelesene begreifen, dann hat man die Sprache verstanden. Mathematik nicht Ihre Stärke? Zahler-Mythos begreifen = Fehlanzeige, weil nicht gelehrt?

      Aha, Sie haben keine Ahnung wie ein Preis kalkuliert wird?
      Im Endpreis (Umsatz) welcher der Konsument oder Nutzer bezahlt, sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren einkalkuliert. Somit auch Gewinne, Personal inkl. Sparanteil, etc.! Woher hat er das Geld, bestehend aus nicht getilgten Schulden? Vom Arbeitgeber oder von einem anderen Konsument?

      Eine Monatslohn = Geldvolumen zirkuliert bis zur nächsten Lohngutschrift! Im Monatslohn braucht es ein Monatsvolumen.
      AHV Monatsrente eines neuen Rentners CHF 2’000 = identisches Geldvolumen welches geschöpft werden muss. Aus der Wirtschaft müsste CHF 2’000 in den Fonds fliessen.
      Im Umlageverfahren zirkuliert es aus den Geldkanälen wieder zum Unternehmen, über Beiträge zurück zum Staat. Wenn nun die Beiträge zu tief sind resp. die Volumenbildung fehlt, nimmt der Fonds ab!

      Ich kein Spruch in Ihr Poesiealbum welcher Sie begreifen könnten?

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    • März 27, 2018

      Hans Knall

      Nur nicht verzweifeln, vielleicht werden wir es eines Tages doch noch verstehen.

      Versuch​:

      „Das Geld steckt im Preis des Endproduktes, welcher vom Konsument oder Nutzer mit dem ihnen zugeordneten Nettogegenwert der Arbeit, getauscht wird.“

      Endprodukt = Apfel
      Preis = Preis des Apfels, welche sämtliche Faktoren wie Löhne, Sozialabgaben, Kosten für Geschäftsräume etc. enthält.
      Konsument = Kunde, welcher den Apfel kauft aus einem Teil seines Nettolohnes. Er tauscht also sein Geld welches er für seine Arbeit bekommen hat gegen einen Apfel ein.

      „Das Geldvolumen für den Ersatzanspruch aus Umlageverfahren muss einmalig für eine Monatsrente gebildet werden.“

      Ein Rentner bekommt z.B Fr. 2500-. Rente. Dieses Geld muss einmalig geschöpft werden und dann an den Rentner ausgegeben werden. Der Rentner gibt diese Fr.2500-. wiederum in verschiedenen Wirtschaftszweigen aus und durch verschiedene Kanäle wie Lohnabzüge, MwSt, Tabak- und Alkoholsteuer etc. sollte etwa die gleiche Geldmenge (Umlageverfahren), also Fr.2500-. wieder zurück in die AHV fliessen.
      Dann beginnt das Spiel wieder von vorne.

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    • März 27, 2018

      Herr Emil Huber

      Danke für die Nachhilfe an Herrn Knall unvam.
      Wenn korrekter Weise der Umsatz an den Endverbraucher oder Nutzer als Parameter für den Rückfluss der Staats- und Sozialausgaben mit einem entsprechende Tarif abgerechnet wird, so versteht sich von selbst, dass im Preis für Lieferungen zwischen Leistungserbringer dieser Tarif nicht enthalten ist. Der Erwerbstätige handelt mit dem Arbeitgeber nur noch den Nettowert seiner Arbeit aus. Paradigma Wechsel von Wohnort zur Quelle. Mit dieser zukunftsfähigen Reform ist eine Aufgabenveränderung der Steuer- und Sozialämter die Folge!

      Export gilt als Lieferung im Inland! Damit sind die Steuerspiele im Tarif enthalten.
      Eine Steuerreform 17 undenkbar?

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    • März 28, 2018

      Man muss sich auch einmal vorstellen, woher denn das Geld für die Steuern herkommt?

      Bedingun​g A: Das Geld muss erzeugt werden
      Bedingung B: Das Geld muss ausgegeben und in Umlauf gebracht werden
      Bedingung C: Der ich sage jetzt mal “Steuerzahler” muss das Geld zuerst auch erhalten, meist erfolgt dies über Löhne oder aber auch leistungsloses Einkommen.
      Bedingung​ D: Der Lohn soll also so hoch sein, dass es neben dem Lebensunterhalt etc. möglich ist, damit das Geld für die Steuern an den Staat zurückzuleiten
      Bedin​gung E: Damit der Lohn ausreicht um vorher genannte Bedingung zu erfüllen muss der Preis eines Produktes ausreichend hoch sein. Somit sind auch Steuern im Preis des Produktes unsichtbar (ausser der MwSt) einkalkuliert.

      Ein​verstanden?
      Die meisten Leute würden staunen, was sie mit Kauf oder Nutzung eines Produktes (unsichtbar, unwissend) alles “mitfinanzieren”. Vom Rohstoff an zur Arbeitskraft, den Patenten, Erfindern, der Energie, von der Immobilie, den Aktionären und Verwaltungsräten, Managern bis zu den Sozialabgaben, Versicherungen etc. und bis eben den Steuern.
      Daher eben die Aussage im Produkt steckt das Geld.

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    • März 28, 2018

      Emil Huber

      Kleine Einschränkung. Der Begriff “mitfinanzieren” stimmt so nicht. Wir stellen unsere Arbeit oder Leistung im Dienste des Mein- und Gemeinwohls zur Verfügung. Dafür wird ein Geldgegenwert aus dem geschöpften Geldvolumen zugeordnet. Darin enthalten sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren. Es ist also nur Logik, dass der Zahler-Mythos damit entschlüsselt ist und alle Menschen die Betrügereien erkennen müssten?
      Diese Diskussion würde es nicht geben!
      Die Kohäsionsgeschichte geht in die gleiche Richtung. Welchen Zweck soll es bitte schön erfüllen, einem Land Geld zu schenken, welches es selber schöpfen kann?
      Dafür werden tagelange Diskussionen geführt und die Medien stellen die Frage, ob die Zahlung gerechtfertigt sei! Dummheit at his best!

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    • März 29, 2018

      Jetzt fangen Sie auch noch an, mit solchem Sinnflop, Herr Huber.

      Erklären Sie doch mal wer Ihnen einen Nettogegenwert der Arbeit „zuordnet“. Ihr Arbeitgeber etwa? Das würde heissen, Sie haben dazu nichts zu sagen und Sie würden nichts „verdienen“ mit Ihrer Arbeit, sondern Ihnen würde das „zugeordnet“ was der Arbeitgeber für richtig hält, oder wie?
      Aber wer ordnet denn dem Arbeitgeber seinen Nettogegenwert zu? Eigentlich vielmehr seinen Bruttogegenwert, denn er muss ja davon auch noch Ihnen etwas zuordnen…?
      Ist es gar der Staat, der Ihnen Geld zuordnet? Und dann ordnen Sie dem Staat einen Nettorückfluss zu oder was? Wieviel denn? Und warum behält der Staat in diesem Irrsinskonstrukt das Steuergeld denn nicht gleich bei sich, warum ordnet er es zuerst ihnen zu und wartet auf den „im Preis kalkulierten Rückfluss“? Spinnt der?
      Und was ist mit Selbständigerwerbende​n, gibt’s da einen Zuordnungsbeamten oder was?

      Bei den Renten aus Umlageverfahren: He, Herr Huber, die können nicht einfach so „geschöpft“ werden. Die werden erarbeitet. Und zwar von denen die noch nicht Rentner sind und nicht einfach von Sozialleistungen profitieren (welche übrigens selber auch wiederum von den Produktiven erarbeitet werden müssen). Haben Sie nie von Ihrem eigenen Geld an die AHV zahlen müssen?
      Und die Renten aus Pensionskassen, wer ordnet da wem was zu? Die haben doch die Arbeitnehmer selber angespart, oder nicht? Genau wie sonstige Ersparnisse oder Vermögen. Werden die auch zugeordnet?

      Oder wenn Sie davon fantasieren, dass von Fr. 2‘500 ausbezahlter Rente wieder Fr. 2‘500 in die Renten fliesst ist das ganz einfach hirnverbrannt! Das sollten Sie doch überblicken können, dass es auch im Finanzbereich kein Perpetuum Mobile gibt. Sonst könnte sich der Rentner doch gleich selbst seine eigene Rente von Fr. 2‘500 zuordnen, oder?

      Lassen Sie sich von Herrn Benders Massengedöns nicht beeindrucken. Der Mann hat definitiv abgehoben.

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    • März 29, 2018

      Herr Hans Knall

      Ihr kujonieren, ist und bleibt Ihre einzige Stärke, damit muss man abfinden können.

      Ihr Denkvermögen kann das Geldsystem nicht begreifen. Den Unterschied der Geldvermehrung (mehr Geld) und Geldbestand (Umlageverfahren) ist Ihnen als ehemaliger Anlageberater (Orakel) völlig fremd!

      Wie ich schon mehrmals geschildert habe, muss das Geldvolumen aus der Geldschöpfung (Gewinne aus Arbeit und Leistung) heraus gebildet werden. Dieses Geld besteht demnach als nicht getilgte Bankschuld oder nicht abgeschrieben Bankinvestitionen. Kapiert?

      Das Geldsystem ist ein Perpetum mobile!

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    • März 29, 2018

      Herr Knall

      Das Stroh, das Herr Bender unermüdlich immer und immer wieder, hier auf dieser Plattform drischt, ist doch bereits seit Jahren ausgedroschen und leer. Immerhin hat er es geschafft, einige Jünger um sich zu scharen. Treue Jünger, die neuerdings ebenfalls auf groteske Art am selbem Strohe dreschen… Das macht Vimentis leider nicht interessanter.

      Das​ Törichte daran ist, dass er Jedem der nicht ganz seiner Meinung ist vorwirft, sie seien ungebildet, närrisch, blöd und dumm. Allerdings schliesst er den Verleumdungssatz stets mit einem Fragezeichen ab. Z.B: “Die Dummheit ist auch nicht an einem Tag geschaffen worden? (Du Blödian)” Der Blödian ist von mir eingesetzt. Aber genau so muss das der aufmerksame Leser, der eben nicht so blöd ist wie Bender denkt, interpretieren.

      Da​s Dumme daran ist, dass seine Jünger das nicht merken.

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    • März 29, 2018

      Herr Franz Krähenbühl

      Ein verbündeter im Geiste mit Herrn Knall, wie süss?
      Haben Sie den Link von Herr Plaz (auch ein Denker) gelesen und evt. begriffen?

      Es gibt eben doch noch Menschen, welche das Gelernte hinterfragen. Wenn der Geist dazu fehlt, jedoch die Fähigkeit vorhanden ist zu kujonieren, dann werden die Prioritäten eben anders gesetzt!

      Weder Sie, noch Herrn Knall, haben die Beschreibung des Geldsystem und des Zahler Mythos mit irgendeinem Satz entkräften können.

      Bleiben Sie manipuliert , den Nichtwissen ist die Basis der Betrügereien der Obrigkeiten!
      Frohe Ostern!

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    • März 29, 2018

      Herr Bender

      Das zynische Frohe Ostern können Sie ruhig für sich behalten.
      Ihre Wutreaktion macht Sie lächerlich.

      Herr Knall kenne ich nur als Kommentarschreiber. Und ich bin oft nicht einverstanden mit seinen Kommentaren. Aber Ihnen, Herr Bender, habe ich schon vor Jahren Ihren beleidigenden Schreibstiel vorgeworfen. Das wissen Sie!

      Was die Herren Plaz und Huber von Ihnen unterscheiden: Beide sind immer sehr freundlich und korrekt. Ich habe bis heute keine Beleidigungen von ihnen gegen andere Blogteilnehmer gelesen.

      Ich rate Ihnen, endlich Ihren Schreibstiel zu wechseln. Und vielleicht einmal das Ausgedroschene bleiben lassen.

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    • März 29, 2018

      Herr Franz Krähenbühl

      Soweit ich mein Schreibstil beurteilen kann, weiss ich, dass ich sehr direkt aber ehrlich und nie verletzend bin. Ich stelle die Intelligenzfrage nie persönlich, sondern im Zusammenhang mit dem Verstehen der Sachverhalte.

      Mit 73 Jahren brauche ich keine Ratschläge betreffend Schreibstil mehr, es grenzt eher an Überheblichkeit, von einem 73 jährigen eine solche Forderung zu stellen.
      Vielleicht finden Sie über Ostern ein Zeit Fenster, um den Schreibstil zwischen Herren Huber und Plaz mit mir zu bewerten? Sie werden unschwer feststellen, dass es immer um eine sachliche Auseinandersetzung geht.

      Wie schrieb doch Herr Plaz vor Kurzem:
      “Ich und Georg Bender haben schon viele Male darauf hingewiesen und es auch begründet, teilweise bis in die Details der Operationen (Staat, ZB, GB) in der Welt der Bilanzen (Vimentis & Politnetz). Wie lange geht’s, bis die Diskussion auch die Schweizer Politik und Finanzwirtschaft erreicht? Hoffen wir, nicht zu lange!”

      Mit diesem Statement ist alles gesagt. Nun warte ich gerne auf Ihre sachliche Gegendarstellung?

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    • März 30, 2018

      Sehen Sie, Herr Bender. Sie glauben Ihr Schreibstil sei sehr direkt.
      Er ist er eben nicht.
      Wäre mir natürlich egal – aber Sie verlangen Antwort von mir.
      Nun, die können Sie haben.
      Zwar habe ich es Ihnen schon mehrmals gesagt.
      Ihr Schreibstil ist schleimig, neblig und zynisch.
      Sie sagen niemals “Du bist dumm!”
      Sie sagen “Alle, die Mich den Bender, und das Geldsystem nicht begreifen, sind dumm?”

      Genügt das, oder müssen Sie Beweise haben?

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    • März 30, 2018

      An die Herren Knall und Krähenbühl (alphabethischer Reihenfolge) uvam:
      Bitte erklären Sie, Ihre Ansicht, wie Geld entsteht und in den Umlauf gebracht wird? Vor allem wie und von wem es laufend zum Unternehmer und auf das Lohnkonto “fliesst”. Dabei sind die Anteile für den Lebensunterhalt, Sparen, Steuern und Sozialbeiträge getrennt zu erklären. Meine Diagnose ist bekannt?

      Wie würden Sie einen Menschen bezeichnen, welcher die korrekte, nicht meine, Lehre des Geldsystems und der Auswirkung in arbeitsgeteilten Wirtschaft nicht verstehen will und dabei die sachliche Ebene verlässt um kujonieren zu können?

      Warum soll der Zahler-Mythos nicht entschlüsselt werden? Die Existenzkämpfe und Armut sind m.E. das “Krebsgeschwür” einer Wissensgesellschaft im 21.JH, welche von den Regierenden als Unterdrückung – Führungsinstrument missbraucht wird. Diese unhaltbare Zustand möchte ich beseitigen? Animositäten haben dafür keinen Platz!

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    • März 31, 2018

      @ Hans Knall
      “Jetzt fangen Sie auch noch an, mit solchem Sinnflop, Herr Huber.”
      1. Nettogegenwert Arbeit
      Der Arbeitgeber ordnet den Bruttogegenwert der Arbeit zu, dann werden die gesetzlichen Abgaben abgezogen, welche das Gesetz (Staat) fordert.
      Nun können Sie selbst entscheiden, ob der Staat oder der Arbeitgeber den Nettogegenwert zuordnet.

      2.”Und warum behält der Staat in diesem Irrsinnskonstrukt das Steuergeld denn nicht gleich bei sich”
      Weil er das Geld, wenn er es direkt bei der Geldschöpfung abzweigen würde, nur einmal verwenden könnte, kein Geldkreislauf, Stromkreisunterbruch,​ das Licht geht einmal an und dann aus. Ein weiterer Grund ist der gemäss B.Lietaer, dass der Staat indem er die Steuern in seiner Währung zurückverlangt dafür sorgt, dass diese als Zahlungsmittel von der Bevölkerung akzeptiert werden muss.

      Zitat:
      “Wir​ brauchen die Ausgaben der Regierung, um an das Geld zu kommen, das wir zur Bezahlung unserer Steuern benötigen”

      “Was ich hier aus theoretischer Perspektive sage ist, dass einer der wesentliche Gründe, warum eine Regierung Steuerzahlungen fordert, darin liegt, der Währung in der die Steuern bezahlt werden müssen, Wert zu verleihen.”

      3. Renten
      “He, Herr Huber, die können nicht einfach so „geschöpft“ werden. Die werden erarbeitet”
      Das ist eben der klassische Denkfehler, dass Geld welches nicht zuerst erarbeitet wurde nicht existiert. Sämtliches Geld, egal für welchen Zweck muss zuerst einmal erzeugt und ausgegeben werden.
      Ein weiterer Denkfehler ist der, dass Geld welches man leistungslos erhält sich sofort in Luft auflöst. Auch der Rentner, Sozialhilfeempfänger,​ IV Rentner sogar Asylant geben das Geld irgendwann irgendwo wieder aus und es landet wieder im Geldkreislauf. Für ein Geschäft spielt es überhaupt keine Rolle, von wem es das Geld bekommt.
      Vielleicht kann G. Bender mal erklären, wie es funktioniert, wenn der Asylant Geld in seine Heimat nimmt und es vorher oder nachher gegen die Währung in seinem Land umtauscht.

      @F. Krähenbühl
      Ich versuche stets, trotz Emotionen, einen anständigen Schreibstil zu pflegen, da es der Sache nicht dient wenn man wegen Schimpfworten als Diskussionsteilnehmer​ gesperrt wird. Ich versuche auch, mich nicht zu sehr provozieren zu lassen und es “Angreifern” gleich zu tun (Auch mir wurden hier schon unrechtmässig Unterstellungen gemacht) denn wenn ich deswegen gesperrt werde lacht der Angreifer.
      Nur muss ich schon sagen, dass nicht nur G.Bender einen “direkten” Schreibstil pflegt, div. andere sind keinen Deut besser.

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    • März 31, 2018

      Sie reden da einem zutiefst totalitären System das Wort, Herr Huber. Es ist ein System, in dem davon ausgegangen wird, dass der Staat nicht nur das Geld erzeugt, sondern dadurch auch noch sämtliche Werte, die dafür gekauft werden können. Wo der Staat das Geld und gleichzeitig dessen Verwendung zuordnet.

      Natürlic​h kann nicht ausbleiben, dass man sich dabei dauernd widersprechen muss. Da wird gar behauptet, wir bräuchten die Ausgaben der Regierung um die Regierung (per Steuern) bezahlen zu können. Das würde bedeuten, dass die Regierung die einzige Auftraggeberin wäre, die die Leistungen der Bürger bezahlt.

      Aber es ist umgekehrt, wenn es mit rechten Dingen zu- und herginge! Es sind die produktiven Bürger, welche durch Arbeit und Verzicht (Investitionen) neue Werte schaffen. Der Staat hätte höchstens die Aufgabe, diese neuen Werte mit zusätzlichem Geld abzubilden. Nachdem diese bestehen, selbstverständlich.

      Und der Staat wird von den Bürgern bezahlt, nicht umgekehrt. Die Bürger bezahlen Steuern, um den Staat in die Lage zu versetzen, gewisse von den Bürgern beschlossene Aufgaben zu erfüllen.

      Was dieser Lietaer tatsächlich erfasst hat, ist die Tatsache, dass der Staat, um sein Falschspiel sicherzustellen „dafür sorgt, dass sein Falschgeld als Zahlungsmittel von der Bevölkerung akzeptiert werden muss“.

      Lietaer findet das gut. Ich nicht.

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    • März 31, 2018

      Herr Knall
      Solange Existenzkämpfe und Armut als Führungsinstrument der Unterdrückung missbraucht werden, leben wir m.E. mit totalitäre Bedingungen?

      Das Geld ist der Ersatz des Wertmassstabs Arbeit oder Ersatzanspruch! Alles was umgetauscht wird, wird an diesem Wert gemessen. Wer eine höhere Ration für seine Arbeit zugeordnet erhält, kann mehr tauschen! Dabei werden die Pflichtanteile im Bruttolohn, nicht vom Erwerbstätigen in Umlauf gebracht!

      Lösen Sie bitte meine Aufgabe? Die richtige Lösung zeigt den richtigen Weg?

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    • März 31, 2018

      Herr Emil Huber
      Wenn man Ansichten, anstatt mit Erklärungen, mit infamen Beurteilungen begegnet, so rufe ich in den Wald zurück! Warum muss der “Klügere” nachgeben? Ich versuche jedoch immer, meine Einsichten zu erklären. So schreibe ich: “man soll sich an das eigene Denkvermögen erinnern, um das Gelehrte zu hinterfragen? Ergänze oft: “scheinbar will man nicht begreifen?

      Ich habe den beiden Herren Knall und Krähenbühl, genau die Aufgaben gestellt, welche die Irrungen von Herrn Knall, beseitigen sollten:
      Wie entsteht das Geld und wie kommt es in den Umlauf? Von wem fliessen die Anteile für den Lebensunterhalt, Sparen, Steuern und Soziales über den Geld- und Wirtschaftskreislauf immer und immer wieder zum Unternehmer?

      Das Perpetum Mobilie ist systemimmanent! Herr Knall erklärte, es sei kein “Perpetum Mobile”, ohne die Fragen beantworten zu können oder wollen?

      Zum Asylanten. Ob er das Geld schon auf den “Transportweg”, oder erst bei Ankunft im Asylland ausgibt, macht keinen Unterschied. In beiden Fällen bedeutet es für das Herkunftsland Import und für das empfangende Land: Export! Es ist Aussenhandel!

      Mit dem Einbrechen in unser Sozialsystem, erhöht er die Wirtschaftsleistung. Das dafür notwendige Geldvolumen muss einmalig vom Staat oder der Wirtschaft aus der Geldmengenerhöhung (mehr Geld) generiert werden, oder vom Fonds entnommen werden.
      Genau so funktioniert das normale Wirtschaftssystem!


      Kein einziger “Inländer” hat weniger Geld in der Lohntüte! Dafür verantwortlich ist einzig die Wirtschaft und ergänzend der Staat! Die Mär der Ökonomen, Regierenden und Medien von fehlendem Geld, hat mit dem Irrglauben des “Zahler-Mythos” zu tun. Wäre er überwunden, man müsste die Begehrlichkeiten steuern und nicht die Armut und Existenzkämpfe (Ausgangslage umkehren)!

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  • März 28, 2018

    Herr Adrian Michel

    Es geht mir um die Entschlüsselung des Zahler-Mythos, eingeimpft von der betreuten Bildung.

    Den Zahler-Mythos ebenfalls von den Ökonomen kreiert, möchte ich entschlüsseln und der Bevölkerung klar machen, dass der Staat keine Einnahmen braucht um das Gemeinwohl abdecken zu können. Auch die Sozialpartnerschaft besteht nur in der zur Verfügung stellen eines Arbeitsplatzes. Das Geld aus nicht getilgten Bankkrediten und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen stammt vom Konsumenten oder Nutzer mit dem ihnen daraus zugeordneten Gegenwert der Arbeit und Ersatzanspruch.

    Gegen eine Steuerreform welche den Rückfluss senkt, wäre nichts einzuwenden, wenn die Volksvertreter, mangels Verstand, nicht gleichzeitig Einsparungen für das Gemeinwohl vornehmen! Geldsystem nicht verstanden.

    Im Verstehen dieser Zusammenhänge, müssen die Gemeinwohlausgaben einzig auf den Nutzen für Mensch und Umwelt überprüft werden.

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    • März 28, 2018

      Solange die Menschen an Geld glauben ist es etwas wert.
      Solange die Menschen nach dem Zahler-Mythos abrechnen, wird auch nach dessen Regeln gespielt.

      Die masiven und tiefgreifenden Änderungen, welche Ihre Denkweise erfordert sind auf absehbare Zeit nicht gegeben.

      Es hilft also nichts, jede Diskussion nur aus dem Blickwinkel dieser Denkweise zu führen.

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    • März 28, 2018

      Adrian Michel

      Die Dummheit ist auch nicht an einem Tag geschaffen worden?

      Wenn Sie es scheinbar auch noch nicht begriffen haben, der Zahler-Mythos kommt nicht aus einem Blickwinkel, sondern ist die Ursache für solche unnötige Diskussionen, wie sie hier geführt werden! Es ist nicht meine Denkart, sondern mein Denkvermögen ist dazu fähig, die Ursachen zu erkennen? Die Erkenntnisse möchte ich gerne weitergeben, ob es Ihnen passt oder nicht. Es steht Ihnen völlig frei, die Betrügereien , wie Warren Mosler in seinem kürzlich erschienen Buch nennt, weiter zu bedienen. Ich bin für die Wahrheit!

      Die Geldschöpfung aus dem Nichts, ist die umweltfreundlichste Art für ein Tauschmittelersatz der Arbeit(Leistung. Scheinbar haben auch

      Der gefährliche Mythos, dass der Staat für die Finanzierung seiner Ausgaben Steuereinnahmen benötige, müsse dringend entzaubert werden, wenn er nicht unweigerlich das Fundament unserer Geldwirtschaft untergraben soll.”
      Quelle: Makroskop Steuerfinanzierung von Staatsausgaben: Ein notwendiger Mythos? von Paul Steinhardt.
      https://​makroskop.eu/2018/03/​steuerfinanzierung-vo​n-staatsausgaben-ein-​notwendiger-mythos/

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    • März 30, 2018

      Lieber Herr Bender

      Sie gehen wahrscheinlich die Sache falsch an.

      Erklären Sie den Menschen einfach was für konkrete Massnahmen es braucht, damit dieser Satz wahr wird: „Ein Staat mit einer souveränen Währung, braucht zur Finanzierung seiner Ausgaben keine Steuereinnahmen.“

      Sie werden sehen, wie sich die Ohren (z.B. von Herrn Knall) sofort spitzen – Wenn es um Steuern sparen geht, sind alle voll dabei!

      Was sie hier (http://www.politnetz​.ch/artikel/23535-kor​rektes-modernes-gelds​ystem-kmg-cmm-reform-​bestehendes-geldsyste​m) entwerfen ist allerdings unvollständig und noch nicht umsetzbar. Arbeiten Sie daran!)

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    • März 30, 2018

      Herr Adrian Michel

      Danke für den Hinweis!
      Verfassung:​ Klare Trennung zwischen Geldschöpfung ohne Eigengeschäfte und Verwaltung!

      Das korrekte Geldsystem ist bis auf die Regional- und Lokalwährungen innerhalb einer vernünftigen Zeit umsetzbar!
      Die Trennung von Geldschöpfung = Übergabe der Kreditdossiers an die Zentralbank nach vorangehender Bereinigung (faule Kredite) und vollständiger Abbau der Eigengeschäfte, ist in angemessener Zeit möglich!

      Am Schluss entspricht das Bankengiroguthaben den Kundenguthaben und Eigenmittel. Vollgeld!
      Erklären Sie mir, was sonst noch fehlt. Es ist ein Raster!

      Betreffend​ Zahler-Mythos, der Sozialzahler, gehört auch dazu, ist der Link zu Makroskop aufklärend. Wenn jedoch der Geldkreislauf mit bestehendem und erhöhter Geldmenge gleichgesetzt resp. nicht verstanden wird, ist wenig dagegen auszurichten. Die zusätzliche Erklärung von Emil Huber betr. Volumenbildung der Renten, wie ich sie mehrmals erklärt habe, Geld fällt nicht vom Himmel, hat nicht zur Erhellung gesorgt, im Gegenteil, die Diffamierungen wurde als Stärke ausgespielt?
      Die Regierenden erklären die Volumenbildung auch nicht, sie geben nur zu Verstehen (Lüge), es würde Geld fehlen, wie wenn die Wirtschaft nicht existieren würde?

      Nach der Entschlüsselung des Zahler-Mythos, müssen mögliche Begehrlichkeiten (menschlich) eingedämmt werden. Aber die Existenzkämpfe und Armut wind überwunden, nicht der Kapitalismus!

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