1. Sozialpolitik & Sozialsysteme

Alternative zu Behindertenquoten: Managementzeit

Arbeitgeber wol­len keine Be­hin­der­ten­quo­te​n. Ohne bes­sere Chan­cen auf Beschäftigung wird aber Wie­der­ein­glie­de­r​ung zur Far­ce. Ma­na­ge­m­ent­zeit wäre eine Al­ter­na­tive zu Quo­ten. Sie könnte funktionieren.

Besch​rieb der Idee

In der Invalidenversicherung​ würde folgende Regelung verbindlich eingeführt: Pro Arbeitnehmer schulden die Arbeitgeber der IV 5 Minuten Managementzeit. Diese Zeit wird verwendet für Abklärungen im Betrieb, betreffend möglicher Arbeitsplätze für Arbeitnehmer mit Behinderung, Erarbeiten von Präventionsmassnahmen​, etc..

Sanktion: Erbringt der Arbeitgeber diese Managemenzeit nicht, verweigert er z. B. das Gespräch mit einem IV-Stellenvermittler,​ so zahlt er eine happige Ersatzabgabe, z. B. Fr. 1000.– pro Stunde verweigerte Managementzeit.

Im Gegenzug wird der administrative Aufwand bei Beschätigung von Arbeitnehmern mit Behinderung vergütet, z. B. Fr. 500.– für das Ausfüllen des Arbeitgeberberichts bei einer IV-Revision. Heute muss ich als Arbeitgeber diesen administrativen Mehraufwand gratis erbringen.

Warum es funktionieren könnte

Versuche im Kanton Luzern haben gezeigt, dass Arbeitgeber durchaus bereit sind, Arbeitnehmer mit Behinderung zu beschäftigen. Nur müsste ein entsprechend kompetenter Personalvermittler den Kontakt suchen. Das ist harte Knochenarbeit. Eine verbindliche Managementzeit würde es der IV-Stellenvermittlung​ erleichtern, den Kontakt herzustellen.

Warum die Stellenvermittlung, das eigentlich einzige Element der 5.-IV-Revision, das den Arbeitsuchenden mit Behinderung etwas bringen würde, nicht umgesetzt wird, ist mir ein Rätsel. Mit verbindlicher Managementzeit auf Arbeitgeberseite entstünde auch ein Druck auf die IV-Stellen, endlich eine Stellenvermittlung aufzubauen und die Menschen mit Behinderung nicht einfach in die Arbeitslosigkeit zu integrieren.

Weitere​r Vorteil

Die Rückmeldungen aus der Arbeitswelt würden die IV-Stellen vielleicht auch davon abhalten, den Stellensuchenden mit Behinderung Traumsaläre als fiktives Einkommen anzurechnen.

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Comments to: Alternative zu Behindertenquoten: Managementzeit
  • Januar 25, 2012

    Wenn der Anreiz Sanktionen sind, ist das Projekt von Anfang an gescheitert. Zudem müsste nach Ihrem Prinzip der Arbeitnehmer die Zeit für Abklärungen verwenden. Das ist eine ziemlich flexible Anforderung und kann gar nicht richtig überprüft werden, zum einen. Zum anderen wäre das schon wieder ein weiterer Eingriff in die Eigenständigkeit der privaten Unternehmen.

    Ich frage mich, warum man nicht mehr Behinderte in öffentlichen Betrieben wie Verwaltungen anstellt. Dann könnte der Staat die Aufgabe nicht nur selber kompetent in die Hand nehmen, sie müsste dann auch keine Subventionen (Sfr 500 in Ihrem Beispiel) zahlen und könnte dieses Geld im eigenen “Betrieb” für die Förderung dieser Menschen einsetzen.

    Ich bin der Ueberzeugung, dass unser Verwaltungsapparat (leider immer noch) gross genug ist um Arbeitsplätze für diese Personen zu finden. Seien wir ehrlich, auf die eine oder andere Art müssen wir diese Arbeitsplätze subventionieren – also warum nicht beim Staat direkt ?

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrer Herr Steffen

      Offensicht​lich beschäftigen Sie keine Arbeitnehmer mit Behinderung und mussten nie die vollkommen durchgeknallten Formulare «Fragebogen für den Arbeitgeber» für die IV ausfüllen. Fr. 500.– ist keine Subvention, sondern eine angemessene Abgeltung des notwendigen administrativen Aufwandes.

      Die Frage wegen der Beschäftigung von Arbeitnehmern mit Behinderung in der öffentlichen Verwaltung kann ich Ihnen einfach beantworten: Grund ist, dass die IV-Stellen dazu keinerlei Anstrengungen unternehmen. Ich bin seit 2006 Präsident der Primarschule Romanshorn. Ich bin in diesen fünf Jahren nicht ein Mal kontaktiert worden, ob wir Menschen mit Behinderungen beschäftigen könnten. Nach meinem Vorschlag müsste sich unsere Schule (ca. 100 Beschäftigte) maximal 8 Stunden jährlich mit der Frage von Prävention und Integration beschäftigen.

      Die Kontrolle ist dabei vollkommen simpel. Eine dieser 8 Stunden wird dafür verwendet mit mir als Schulpräsident zu besprechen, was die Schule im letzten Jahr unternommen hat bezüglich Prävention und Reintergration. Die restlichen 7 Stunden scheinen viel, aber allein eine Diskussion des Themas von 45 Minuten Dauer in der Schulbehörde (10 Personen) benötigt 450 Minuten oder über 7 Stunden Managementzeit.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Thomas Steffen,
      Ich meine, es arbeiten schon genug “Behinderte” in öffentlichen Betrieben und Verwaltungen. Wobei ich mich immer an dem Wort, Behindert störe.

      Und hier habe ich das Gefühl ist eine der Ursachen, dass man Menschen mit “Behinderung” nicht mehr einstellen will.
      Nehmen wir den Fall eines Bandscheibenvorfalles​, welcher für einen Handwerker auf dem Bau durchaus tragisch sein mag, jedoch dieser nun “Behinderte” sogar durch die IV anerkannt, hat nun Probleme nach einer Umschulung in einen Beruf einzusteigen. Da sind so Unfall und Krankenkassen Pesnionskassen eines möglichen neuen Arbeitgebers, welche Vorbehalte anbringen.
      Möglicher​weise sollte man da über die Bücher, bevor man eine Zwangsquote ala Kommunismus einführen will.

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  • Januar 25, 2012

    Herr Heeb, einerseits sind Sie und Ihre Partei für die PFZ, wodurch so viel mehr Arbeitsstress, Lohndrückerei und Preiskrieg entsteht, dass sogar eigentlich Gesunde in die IV gedrängt werden — andererseits spielen Sie sich als der grosse Helfer & Beschützer der IV-ler auf. Irgendwie erinnert das an die SP-Gewerkschafter, die sich als Helfer & Beschützer der Büezer aufspielen, während sie sie eiskalt an Brüssel verkaufen…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Reuss, hier geht es nicht um Personenfreizügigkeit​, sondern darum, wie Menschen mit Behinderung arbeiten können. Haben Sie denn eine Idee, wie all die Arbeitssuchenden mit Behinderung zu einer Stelle kommen sollten?

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    • Juli 19, 2021

      Schaffen wir erstmal die PFZ wieder ab, dann kommen wenigstens nicht noch unzählige weitere IV-Fälle hinzu, und dann können wir uns besser um die paar wenigen Invaliden kümmern.

      Behindert​enquoten halte ich für so unnötig bis kontraproduktiv wie Frauenquoten. Anerkennung, Nichtdiskriminierung und Integration kann nicht per Quote verordnet werden — das schafft nur Ressentiments, “Umwege” und neue Benachteiligte. Wie schrieben Sie doch an einer anderen Stelle so treffend: “Beschäftigungsprogr​amm” für ein paar Juristen & Co.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Reuss, würde es Ihnen etwas ausmachen, meinen Beitrag zuerst zu lesen, bevor sie kritisieren? Es geht ja genau nicht um Behindertenquoten.

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    • Juli 19, 2021

      … sondern es geht Ihnen um einen “Plan B” für Behindertenquoten mit anderen Mitteln. Aber die Grundidee ist schon falsch!

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    • Juli 19, 2021

      Was ist denn falsch daran, wenn auch Menschen mit einer Behinderung einer Erwerbsarbeit nachgehen, Herr Reuss?

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    • Juli 19, 2021

      Daran ist nichts falsch. Aber man kann Integration doch nicht verordnen (auch nicht firmenseitig). Geeignete Firmen (wozu bei weitem nicht alle gehören!) sollen Behinderte von sich aus anstellen. Darüber hinaus gibt es ja noch “geschützte Werkstätten”. Aber die reale Arbeitswelt entfernt sich von diesen immer weiter — umso absurder wäre es, allen Firmen Behindertenquoten oder “Plan B” dazu aufzudiktieren. Wie die Initiative für 6 Wochen Ferien gehört das in die Serie “Macht aus d[ies]em Staat Gurkensalat!”

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    • Juli 19, 2021

      Herr Reuss, Sie weichen aus. Mein Vorschlag ist organisieren, nicht verordnen. Kann es sein, dass Sie einfach alles in den Dreck ziehen, was von Links kommt, weil Sie hoffnungslos in einem Links-Rechts-Schema gefangen sind, ohne jede Chance aus dieser Ihrer Denkblockade auszubrechen?

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    • Juli 19, 2021

      > Mein Vorschlag ist organisieren, nicht verordnen.

      Sie wollen allen Arbeitgebern eine neue Zwangsabgabe aufzwingen (verordnen) und sogar ein bestimmtes Verhalten verordnen, mit _happigen_ (Ihr Wort!) Bussen bei Nichtbefolgen. (Zitate: “Pro Arbeitnehmer schulden die Arbeitgeber der IV 5 Minuten Managementzeit.”, “verweigert er z. B. das Gespräch mit einem IV-Stellenvermittler,​ so zahlt er eine happige Ersatzabgabe, z. B. Fr. 1000.– pro Stunde verweigerte Managementzeit.”)


      Mit solchen Methoden gängelt man vielleicht auf den RAV arbeitsunwillige Arbeitslose, aber bitteschön nicht Arbeitgeber!

      Zitat​: “Kann es sein, dass Sie einfach alles in den Dreck ziehen, was von Links kommt, weil Sie hoffnungslos in einem Links-Rechts-Schema gefangen sind, ohne jede Chance aus dieser Ihrer Denkblockade auszubrechen?”

      In​ einem Links-Rechts-Schema gefangen sind offenbar Sie, wenn Sie einem grünen EU-Gegner, der z.B. zu Umweltvorlagen von Links regelmässig JA stimmt, unterstellen, “einfach alles in den Dreck [zu] ziehen, was von Links kommt”.

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    • Juli 19, 2021

      Gut, Ihre politische Einstellung wäre geklärt, Herr Reuss, jetzt fehlt mir noch ihr Plan C, wie wir die rund 150’000 Arbeitssuchenden mit Behinderung zu einer Stelle verhelfen. Was ist denn Ihr Vorschlag?

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    • Juli 19, 2021

      Im Prinzip gleich wie den nichtbehinderten Arbeitssuchenden: Vermitteln via RAV, entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten. Aber mit der “zusätzlichen” Option auf geschützte Werkstätten.

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    • Juli 19, 2021

      > Gut, Ihre politische Einstellung wäre geklärt

      Übrigens fehlt in Ihrem Vimentis-Profil der Smartvote-Spider und die politische Karte…

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Reuss,

      Sie scheinen romantische Vorstellungen betreffend der Arbeitssuche von Personen mit Behinderung zu haben.

      Behinderten​werkstätten zahlen keinen Lohn, sondern nur ein Taschengeld. Ausserdem sind diese Arbeitsplätze so hoch subventioniert, dass man nur wenige davon anbieten kann.

      Die RAVs dagegen verfügen nicht über die zeitlichen und personellen Ressourcen, um Arbeitssuchende mit Behinderung genügend zu unterstützen.

      Währ​end es für Menschen ohne gesundheitliche Einschränkungen diverse Online-Stellenportale​ gibt, sind solche für Arbeitssuchende mit Behinderungen inexistent. Es gibt für Arbeitssuchende mit Behinderung schlicht und einfach gar keinen Stellenmarkt. Bekannt sind mir nur vereinzelte Firmen, z. B. eine Stiftung, die Web-Sites auf Behindertentauglichke​it prüft und Menschen mit Sehbehinderungoder beschäftigen oder eine Software-Firma die gezielt Personen mit Aspergersyndrom einstellt, oder die Stadler-Rail, die Arbeitnehmer mit Hörbehinderung beschäftigt.

      Das sind aber viel zu wenig Arbeitsplätze.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat: “Die RAVs dagegen verfügen nicht über die zeitlichen und personellen Ressourcen, um Arbeitssuchende mit Behinderung genügend zu unterstützen.”

      Da​zu mal eine un-romantische Anekdote:
      Das RAV vermittelte einem Arbeitgeber einen Arbeitslosen mit POS (Psycho-Organisches Syndrom), nennen wir ihn P. Weder RAV noch Pro Infirmis informierten den AG über dieses “spezielle” Syndrom. Als der AG von P die Fertigstellung einer einfachen Termintätigkeit für eine Kundin verlangte (knapper Termin vor Abholung) und auf seriöser Ausführung bestand, bekam P einen irren Wutanfall und warf den Arbeitgeber physisch aus seiner eigenen Firma!

      Vielleicht können Sie sich vorstellen, dass es mit solchen “Aushängeschildern”​ gewisse Vorbehalte bei Arbeitgebern gibt. Vom Konkurrenzdruck mal abgesehen.

      Und wenn es auf 1 Stellenausschreibung Hunderte von Bewerbungen gibt (seit PFZ noch mehr), unter denen lange und breit der Beste aller Besten herausselektiert wird, dann ist es natürlich absurd, wenn dann Sie kommen und verlangen, der AG müsse einem Behinderten den Vorzug geben. So schaffen Sie einen starken Anreiz, dass noch mehr Arbeitslose in die IV drängen als eh schon.

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    • Juli 19, 2021

      Sehen Sie Herr Reuss, Ihr Beispiel ist absolut typisch, wie überfordert die RAVs mit Arbeitnehmern mit Behinderung sind. Das Gleiche gilt übrigens auch für Berater der ProInfirmis. Es ist natürlich absolute Voraussetzung, dass Arbeitssuchende mit Behinderung mit offenen Karten spielen. Der Arbeitgeber muss die Chancen und Risiken kennen, sonst ist die Anstellung von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

      Die Personenfreizügigkeit​ dürfte keine Rolle spielen. Diese ist eher relevant bei der Frage, ob man Arbeitsplätze in der Schweiz schafft oder in die Europäische Union auslagert. Aber Sie dürfen dazu ruhig Ihre eigene Meinung haben. Vermutlich haben Sie insofern Recht, als Personen mit grösseren Leistungsdefiziten, die aber den Behindertenstatus sicher nicht erreichen, heute vermehrt arbeitslos sind. Wir als Schulgemeinde stellen auch lieber eine motivierte Lehrperson aus Deutschland ein, als eine Lehrperson aus der Schweiz mit zweifelhafter Leistungsfähigkeit.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat: “Wir als Schulgemeinde stellen auch lieber eine motivierte Lehrperson aus Deutschland ein, als eine Lehrperson aus der Schweiz mit zweifelhafter Leistungsfähigkeit.”​

      Da bleiben ja Behinderte erstrecht aussen vor, also auch bei Ihrer Schulgemeinde. Ob Ihre “Managementzeit” daran etwas grundlegend ändern würde…?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Reuss, Sie müssen unterscheiden zwischen schlecht qualifizierten Personen, z.B. Lehrpersonen die im falschen Beruf sind oder nicht bereit sind, sich weiterzuentwickeln und Menschen mit Behinderung.

      Wobei​, da gebe ich Ihnen Recht, es einen Graubereich zwischen diesen Gruppen gibt: Personen mit leichten psychischen Behinderungen. Ich denke, auch für diese Gruppe, die sogenannten «schvierigen Mitarbeiter» lassen sich Lösungen finden. Wobei die Ansprüche an das gute Funktionieren der Mitarbeiter klar gestiegen ist. Dies gilt gerade auch im Lehrberuf.

      Ganz nebenbei: Unsere Schulgemeinde betreibt eine konsequente Präventionspolitik. Wir haben seit Jahren praktisch keine Arbeitsausfälle wegen Krankheit. Sie können das Glück nennen, aber Glück muss man sich auch erarbeiten.

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    • Juli 19, 2021

      – Psychische Behinderungen machen einen beachtlichen Teil der IV-Fälle (und wohl noch mehr der nicht IV-anerkannten!) aus.

      – Auch PHYSische Behinderungen schränken die “Effizienz” von Mitarbeitern ein.

      Oder meinen Sie, die hohe Arbeitslosenquote bei Behinderten sei auf Vorurteile der AG und mangelnde Motivation der Behinderten zurückzuführen?

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    • Juli 19, 2021

      Die Gründe für die hohe Arbeitslosigkeit von Arbeitssuchenden mit Behinderungen sind, geordnet nich Wichtigkeit nach meiner Erfahrung:
      • Verweigerung der Weiterbildung durch die IV. Praktisch alle Gesuche werden abgelehnt.
      • Wahnwitzige Lohnvorstellungen der IV-Stellen. Die angerechneten hypothetischen Einkommen sind nicht erzielbar.
      • Unsicherheit und schlechte Erfahrungen der Arbeitgeber mit Eingliederungsversuch​en, die von der IV nicht genügend begleitet waren.
      • Verweigerung von Hilfsmitteln für die Eingliederung
      • Mangelnde Motivation von Arbeitnehmern mit Behinderung, wegen falscher finanzieller Anreize, sinkendes Einkommen bei Aufnahme der Erwerbstätigkeit.

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    • Juli 19, 2021

      Das zeigt, dass man bei diesen Punkten ansetzen muss — eine verordnete “Management-Zeit” ändert daran nichts.

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    • Juli 19, 2021

      Das sehe ich anders:
      1. Die Zeit wird genutzt, um bei Arbeitgebern Unsicherheiten abzubauen und Eingliederungsversuch​e erfolgreich umzusetzen.
      2. Sie zwingt die IV-Stellen, sich mit dem existierenden Arbeitsmarkt auseinanderzusetzen, sprich die Managementzeit zu nutzen
      3. Wenn dank der Managementzeit und diesen Kontakten Personen effektiv eingegliedert werden und arbeiten, wird dem Trick mit den fiktiven, hypothetischen Einkommen die Grundlage entzogen.
      4. Dadurch wird die IV gezwungen, Menschen mit Behinderungen arbeitsmarktgerecht weiterzubilden.
      Ohne​ verordnete Managementzeit fehlt die Verbindlichkeit und am heutigen Zustand eines bürokratischen Leerlaufs wird sich nichts ändern.

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