1. Ausländer- & Migrationspolitik

Asyl-Irrsinn endlich stoppen

Kosten von jährlich über einer Mil­li­arde Fran­ken; eine durch­schnitt­li­che Dauer der Asyl­ver­fah­ren von 1400 Ta­gen; vor­aus­sicht­lich 20‘000 Asyl­ge­su­che im Jahr 2011 (gegenüber rund 10‘000 im Jahr 2007); 8251 Ge­su­che von erit­rei­schen Dienst­ver­wei­ge­rer​n im Zeit­raum von 2008 bis Mitte 2011; ar­ro­gan­te, re­ni­ten­te, que­ru­lie­rende und kri­mi­nelle Asy­lan­ten vor allem aus Nord­afri­ka; „Rückkehrhilfe“ von bis zu 4000 Fran­ken; „Flüchtlinge“ auf Hei­mat­ur­laub; Schen­gen/­Du­blin funk­tio­niert nicht; die kan­to­na­len Jus­tiz- und Po­li­zei­di­rek­to­r​en und viele Ge­mein­den, wel­che die Suppe auslöffeln müssen, kri­ti­sie­ren den Bund scharf.

Solche Mel­dun­gen sind seit ei­ni­ger Zeit an der Ta­ges­ord­nung. Wo liegt das Pro­blem?

Asylchaos hausgemacht
1042 Asylanten aus Tunesien im ersten Halbjahr 2011, 65 aus Ägypten und 80 aus Libyen, haben unser Asylwesen offenbar noch ganz aus den Fugen gebracht. Zumindest macht der Aktivismus von „Ankündigungsminister​in“ Sommaruga diesen Anschein. Wie ihre gescheiterte Vorgängerin Eveline Widmer-Schlumpf, die das Migrationsamt dauernd „reorganisiert“ und praktisch lahmgelegt hat, kündigt auch sie gebetsmühlenartig neue Asylstrukturen an – statt endlich den Vollzug voranzutreiben.

Eine Vergleichsstudie des Internationalen Zentrums für Migrationsentwicklung​ in Wien stellt fest, dass die Schweiz europaweit zum „Magneten“ für Asylanten geworden sei. Begründung: „Die Politik hat es verpasst, rechtzeitig zu reagieren“.
Fazit: Das Asylchaos, das seit der Abwahl von Bundesrat Blocher herrscht, ist hausgemacht.

Gesetz vollziehen, Verfahren beschleunigen
Statt neue Asylstrukturen anzukündigen, muss Frau Sommaruga unverzüglich ihre Hausaufgaben machen: Die Asylverfahren sind massiv zu beschleunigen und die Rekursmittel einzuschränken. Die Grenz- und Zugskontrollen an der Südgrenze sind zu verstärken, illegale Einwanderer sind rasch nach Italien bzw. ins zuständige Dublin-Erstland abzuschieben. Die Asylentscheide müssen abschliessend in den grenznahen Empfangs- und Verfahrenszentren EVZ gefällt werden; es muss das Ziel sein, dass nur noch anerkannte Flüchtlinge auf Kantone und Gemeinden verteilt werden. Das Eritreer-Problem ist endlich mit einem dringlichen Bundesbeschluss zu lösen, indem Dienstverweigerung nicht mehr als Asylgrund anerkannt wird. Querulierende oder gar kriminelle Asylanten müssen bestraft und vom Asylverfahren ausgeschlossen werden.

Damit unser Land seine Asyltradition für echte Flüchtlinge hochhalten kann, muss die „Spreu vom Weizen“ getrennt werden. Statt Millionen und Abermillionen von Steuerfranken für endlose Verfahren und eine gigantische Asylindustrie zu verschleudern, wäre es sinnvoller, vermehrte Hilfe zur Linderung des Flüchtlingselends vor Ort – derzeit am Horn von Afrika – zu leisten.

People reacted to this story.
Show comments Hide comments
Comments to: Asyl-Irrsinn endlich stoppen
  • August 18, 2011

    Sehr geehrter Herr Nationalrat Fehr

    Das Parlament scheint die Politik nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Suchen Sie gleichgesinnte im Parlament und ein sofortiger Stopp der fragwürdigen Behördenaktivitäten wird möglich. Oder glauben Sie etwa die Bevölkerung könne ihnen helfen den «Asyl-Irrsinn» zu stoppen?

    Die Leistungen dieser Legislatur sind schon sehr eigenartig. Eine Verfilmung könnte der Bevölkerung die Hintergründe aufzeigen.

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      “Asyl-Irrsin”: was ist das? Kommen Sie bitte auf den Boden zurück.
      Es ist erschreckend, dass alles, was die SVP verzapft, als bare Münze genommen wird. Es ist Wahlkampf! Da wird viel gelogen!

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Geschätzter Herr Estermann

      Die Frage was «Asyl-Irrsinn» ist, hat Nationalrat Hans Fehr beschrieben. Die Frage was ein «Asylchaos» ist, wurde in einem anderen Dialog-Artikel durch Nationalrat Philipp Müller der Partei FDP umfassend erklärt.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Oberholzer, beide Herren (bei allem Respekt vor dem Titel “NR”) sind von Sinnen.
      Und es wäre zu wünschen, wenn der Bürger nicht alles ungeprüft übernimmt.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Was ich in diesem Artikel lese, ist einfach hausgemachter Blödsinn der lieben braven SVP.
      Sie macht Initiativen und der Stimmbürger sagt ja, doch wenn es um die Umsetzung geht, stehen die Initianten mit herunter gezogenen Hosen da und wissen nicht was und wie das was Sie eingebrockt haben zu lösen ist.
      Das Chaos das Alt BR Blocher hinterlassen hat muss zuerst aufgeräumt werden. Kommen Vorschläge zur Umsetzung, spielt man Option-ist und untergräbt so die Führung von jetzigen Bundesräten aus Prinzip.

      LIEBE SCHWEIZER MERKT ENDLICH DAS WIR NUR WAHLPROPAGANDA LESEN AUS DEN FEDERN SOLCHER POLITIKER.

      Mehr muss man dazu nicht sagen

      PS: Herr NR Fehr ich bitte sie wenn Sie jemanden zitieren geben sie dass ganze Zitat wieder und nicht nur das was ihnen in den die gewünschte Wahlpropaganda passt.
      Eine Vergleichsstudie des Internationalen Zentrums für Migrationsentwicklung​ in Wien stellt fest, dass die Schweiz europaweit zum „Magneten“ für Asylanten geworden sei. Begründung: „Die Politik hat es verpasst, rechtzeitig zu reagieren“.
      Ergänzen​d. Der ganze Leitartikel, Eine Vergleichsstudie des Internationalen Zentrums für Migrationsentwicklung​ in Wien bestätigt, dass die Schweiz zum „Magnet für Asylbewerber“ geworden ist. Begründung: Die Politik hat es verpasst, rechtzeitig zu reagieren. Schon lange sind Bestrebungen im Gang, dass die meisten Gesuche bereits bei den fünf Empfangs- und Verfahrenszentren EVZ in Grenznähe (u.a. Kreuzlingen, Chiasso), abschliessend behandelt und Wegweisungen direkt vollzogen werden – oder dass Asylbewerber laut dem Dubliner Abkommen direkt in jenen Staat überstellt werden, wo sie bereits ein Asylgesuch gestellt haben. Wer aber hat diese Versucher Untergraben und Verhindert??????? Der oder die Bundesräte sicher nicht, sondern Parteien im Nationalrat.!!!!!!!!!​!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      “Das Chaos das Alt BR Blocher hinterlassen hat” Da hat EWS doch 4 Jahre Zeit gehabt um das angebliche Chaos zu beseitigen. So schwierig wäre das ja nicht gewesen, denn Christoph Blocher hat ja praktisch keine Führungsleute ausgetauscht gehabt. Das Budnesamt für Migraation sieht heute gar nicht mehr so aus wie damals.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Selk, heute Morgen hatte ich mich zur Wehr gesetzt, dass alle Ausländer in den selben Topf geworfen wurden. Sie schrieben, man müsste “diese Kosovaren” ausweisen. Ich hatte solche Aeusserungen als “ausländerfeindlich​” bezeichnet.

      Gewalt​taten sind zu verurteilen, egal von wem.

      Der Blog wurde gelöscht. Wegen Beschwerden. Da liegt es ja nun naheliegend von wem, denn der Blogautor kann selber löschen.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Selk, das werden ja wohl Richter entscheiden. Nicht Sie.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Rainer Selk diese Urteile fallen mehrheitlich unter SVP Druck anderseits wird Lohndumping betrieben gerade mit diesem menschen oder werden durch die Sozialfirmen abgezockt

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Selk ganz einfach man holt diese Menschen zu menschenunwürdige Konditionen. Das der Arbeitgeber profitiert da redet keiner aus euren Kreise

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Wenn man so mitliest könnte man ja meinen, die ganze Politik ja das ganze politische Geschehen in der Schweiz spielt sich nur auf Vimentis.ch ab.
      Tut das wirklich Not, das hier über solch fadenscheinige Themen wie “Die SVP gehört nicht in die Räte” und “SVP = Rechtsradikal” oder “Die Linken/Grünen/SP sind/haben/werden…​” diskutiert wird?
      Ich sage dazu nur:
      Wenn in Bundesbern nur noch solche Waschlappen wie hier im Forum verkehren, dann wundere ich mich über garnichts mehr.

      So und nun…

      Herr Estermann, Ich denke, das Ihre Beiträge gelöscht wurden weil Sie sie etwas zu aggressiv geschrieben haben.
      Sowas kommt vor, kann aber durch eine Umformulierung wieder wett gemacht werden.
      Am besten Sie schreiben sich den ganzen Schmodder von der Seele, warten 20 Minuten, lesen den Text nochmal in Ruhe durch und nehmen allfällige Korrekturen vor und erst dann senden sie den Beitrag ab.

      Herr Selk
      Ich muss Sie mal wieder darauf hinweisen, das Ihre Postings auch heute noch die reinste Kopiererei von SVP Meinungen sind.
      Wie wäre es, wenn Sie mal (zur Abwechslung) Ihre ureigenste Meinung kundtun würden?
      Und so ganz nebenbei: Ihr Schlagsatz “disqualifizeirt sich…” und dergleichen Äusserungen können Sie meinetwegen stecken lassen, denn genau solche Aussagen sind es, die nicht Ihr Gegenüber sondern Sie selbst voll ins Off stellen.

      So, ich hoffe, das war deutlich genug.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Schüchterne Frage: Mit wie vielen Ländern hat denn da dieser Altbundesrat Ausschaffungsverträge​ abgeschlossen in seiner Amtsperiode, für die er ja jetzt die volle Pension bekommt und nimmt, da er sooooo viel geleistet hat? Leistungsnachweis!

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Selk, was soll das? Sie hetzten wieder gegen die Ausländer, verbreiten Unterstellungen und Gerüchte. Und selbstverständlich sind Ihrer Meinung nach alle Ausländer kriminell.
      Verstoss gemeldet.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Da muss ich mich doch glatt nochmal einmischen.

      Herr Selk, ist es nicht so, das man das eine sagen kann und was ganz anderes damit meinen?
      So sieht das aus meiner Sicht bei Ihnen aus.
      Solches Palaver ist sich das schweizer Volk ja schon von Bern gewohnt.
      Wenn ich mir Ihre Texte so ansehe, kommt mir auf einmal frischer Asphalt in den Sinn… Sie wissen ja was damit geschieht oder?

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Im Gegensatz zu Ihnen Herr Selk lauf ich nicht mit einer Augebinde durch die Welt.
      Ja, ich weis was Ende Oktober geschieht, aber das brauch ich Ihnen ja nicht auf die Nase zu binden.
      Viel lieber warte ich in stiller Freude ab, was dann geschehen wird.
      Was Ihnen egal ist und was nicht, ist mir ebenfalls egal.
      Was das nun mit Visionen und Fatamorganas zu tun hat, weis ich nicht… Aber solange Sie nur Ihren kleinkarierten SVP Müll herausposaunen und damit anderen Usern auf den Sack gehen können.
      Wissen Sie, ich bin nur ein ganz Kleiner genauso wie Sie.
      Mit dem kleinen Unterschied, das ich es weis, das ich nur ein ganz Kleiner bin.
      Ein Wissen das Ihnen (so macht es den Anschein) vollkommen fehlt.
      Und nun gehaben Sie sich wohl…

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Selk, Sie waren auch schon geistreicher. In die Ecke gedrängt?

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Mr. selk you want to try it in English with me?
      Or is this all you have to muster English knowledge? “Weekend”?
      You are a very unfortunate man.
      But hey … Even people like you must give it, otherwise I would have no reason to amuse myself after a hard day’s work.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Genau, Tiefgeschnallt, weil Sie (Geistiger Tiefflieger) bei mir über der Gürtellinie sonst nichts ausrichten können.

      Und nun werden Sie mal erwachsen, denn ich empfinde es als Schande, mich mit Ihnen auf diesem tiefen Kindergarten Niveau zu unterhalten.

      Report comment
    • Juli 18, 2021
    • Juli 18, 2021

      Inzwischen übernimmt Mr. Selk das Vokabular von Madame Keller. Das ist doch eher ein Rückschritt.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Selk ist schon wieder unter Gürtellinie.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      @Herrn Barner. Habe Ihre Frage gelesen. Dies alles kann man nachlesen unter diesem Link z.B. http://www.bfm.admin.​ch/bfm/de/home/themen​/internationales/inte​rnationale_vertraege/​ref_rueckuebernahme.h​tml Einfach bitte dabei beachten, dass es Abkommen geben kann, welche vom Heimatland noch nicht unterzeichnet wurden und welche trotz Unterzeichnung nicht zwingend eingehalten werden. Stelle mir die Frage, ob bei den Unruhen in Nordafrika nicht wieder neue Abkommen ausgehandelt werden.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Ja, ich geniesse es wenn SVP-Wähler ihren wahren IQ zeigen.
      Und ja, die rechtsextreme SVP gehört aus sämtlichen Räten geworfen.

      Report comment
  • August 18, 2011

    Herr Peter Oberholzer,
    “Oder glauben Sie etwa die Bevölkerung könne ihnen helfen den «Asyl-Irrsinn» zu stoppen?”

    Wenn man die richtigen Politikerinnen und Politiker wählt, nicht nur jene einer SVP, sondern die Personen die es ernsthaft meinen mit der Asylpolitik, gibt es auch noch eine Handvoll in anderen Parteien, kann das Volk den Irrsinn stoppen.

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      Geschätzter Herr Nabulon

      Während der Legislatur können Politiker nicht abgewählt werden. Die Aktivitäten mit dem Wort «Asyl-Irrsinn» laufen zurzeit immer noch. Die Parteien haben dies nicht gestoppt. Sind sie denn handlungsunfähig?

      Report comment
  • August 18, 2011

    Ich äuge nach Bundesbern,wie lange dauert es noch bis endlich der Volkswillen (Ausschaffung) 1 zu 1 umgestzt wird. Der Suverän hat entschieden, und der Regierung einen unmissverständlichen Auftrag erteilt. Diese hat bezüglich der Infos über die Umsetzung eine “Bringschuld” gegenüber dem Stimmbürger. Die Kommission hat informiert. Die Regierung lässt sich Zeit, viel Zeit. Auch so kann die direkte Demokratie zur Nullnummer mutieren, die Staatsverdrossenheit gefördert und die Stimmbeteiligung vermindert werden.
    Eritrea ist in einem Krieg wegen Grenzkonflikten.Wie neutral verhält sich eine Regierung, die Militärdienst-Verweig​erern aus diesem Land Asyl gewährt?

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Brugger, um das klar auseinandezunehmen: das Volk hat über eine Ausschaffung Krimineller abgestimmt.
      Herr SVP-NR Fehr kocht hier Asyl auf.

      Leuchtet Ihnen nicht ein, dass das 2 verschiedene Dinge sind? Eben, das ist das Dilemma unserer direkten Demokratie. Abstimmen über etwas, das man nicht begriffen hat. Wer neutral ist, urteilt nicht, ob die Militärdienstverweige​rung i.O. ist.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Ach Herr Estermann ich wünschte sie wären der erste der Fliegt

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      „Eben, das ist das Dilemma unserer direkten Demokratie. Abstimmen über etwas, das man nicht begriffen hat.“
      Pirmin Estermann

      „Am gerechtesten ist der Verstand verteilt auf der Welt, denn jeder ist zufrieden mit dem, was er hat, und außerdem überzeugt, daß er mehr hat als die anderen.“
      Robert Lembke (1913-89)

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Ich denke eher dass er kein Schweizer ist oder noch nie zur Schule 🙂

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      So gerecht, wie schon oft. Man gab Militärdienstverweige​rern Asyl z.B. unter der Nazisherrschaft, aus Ostdeutschland, aus Ungarn, aus Russland. Ganz neutral.
      Es braucht halt mal eine gewisse Zeit, bis Gestze umgesetzt werden in der Schweiz. Siehe Alpeninitiative, Wasserschutzinitiativ​e, Moorschutz etc.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Barner, im revidierten Asylgesetz gilt Militärdienstverweige​rung nicht mehr als Asylgrund.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Das heisst, wir würden heute dessertiernde junge Juden ins Nazireich zurückweisen?

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Selk, damals waren es die messerstechenden Italiener, vor denen man uns warnte und mit denen man Politik machte. Sautschingge nannte man sie.
      Ich glaube nicht, dass von den damaligen Flüchtlinge alle an unsere Gesetze hielten. Schliesslich schickte ja auch die Schweiz vor noch gar nicht soooo langer Zeit ihre einsitzenden Schwerstverbrecher auf Nimmerwiedersehen in ferne Kontinente, weil das die billigste Lösung war! Und wir haben sie noch nie zurückgeholt!

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Barner, ja, so ist das revidierte Gesetz. Aber zu Ihrem Bezug zum Nazi-Reich: das war damals schon so.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Selk schleudert sein Lieblingswort “Suggestiv…” gegen alle. Wie langweilig.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Ach herr Estermann Sie sollten sich Mal in Spiegel betrachten

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      An Herrn Helmut Barner
      ich zitiere:Herr Selk, damals waren es die messerstechenden Italiener, vor denen man uns warnte und mit denen man Politik machte. Sautschingge nannte man sie.
      Ich glaube nicht, dass von den damaligen Flüchtlinge alle an unsere Gesetze hielten. Schliesslich schickte ja auch die Schweiz vor noch gar nicht soooo langer Zeit ihre einsitzenden Schwerstverbrecher auf Nimmerwiedersehen in ferne Kontinente, weil das die billigste Lösung war! Und wir haben sie noch nie zurückgeholt!”)=

      ​Die Italiener hatten mir damals noch Brisgola beigebracht

      Report comment
    • Juli 18, 2021
  • August 18, 2011

    Der Asyl-Irrsinn wird nicht abgeschafft, steht doch eine ganze Asyl-Industrie mit mehr als 2 Milliarden Franken Umsatz dahinter. Da wird viel Geld umgesetzt, die lassen sich ihre Geschäfte mit Sicherheit nicht vermiesen!

    Report comment
  • August 18, 2011

    Ich gehe davon aus das die Zahlen stimmen.
    Daher habe ich keinen Zweifel mehr drüber, dass unsere 7-Köpfige Führungsriege wiedermal mit dem Rücken an der Wand steht nicht nur in dieser Angelegenheit.

    Generell gilt für alle Bürger, Arbeitnehmer und Selbstständige dieses Landes:

    Wer seinen Job nicht im Griff hat und dem Unternehmen schadet, der fliegt im allgemeinen raus – bzw. macht seinen Laden wieder zu.
    So war und ist das und alle “Normalbürger” leben mit dieser Konsequenz von mangelndem oder fehlerhaften, evtl. auch unlauteren Einsatz in der Arbeitswelt.
    Wieso ist das bei unseren Parlamentariern anders?

    Wieso müssen die nicht gehen, wenn sich so deutlich zeigt, dass sie eher damit beschäftigt sich mit Absichtserklärungen darüber hinwegzutäuschen, dass eigentlich gar nichts geschieht, anstatt verantwortungsbewusst​, kompetent, effizient und schnell zum Wohle des Landes und seiner Bürger zu handeln???
    Und warum geben sie nie zu, wenn sie völlig überfordert sind von der Konsequenz dessen was sie angerichtet haben?

    Von Leuten die sich für berufen halten ein Land zu führen erwarte ich das!

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      Frau Keller es ist leicht den 7 die schul zu schieben.

      Die wahren schuldigen sitzen in den Räten den dort wird die Arbeit des BR unterwandert bewusst um das Problem weiter hoch zu halten.
      Bessere Wahlprpaganda gibt es in der Schweiz leider nicht.

      Alle genannte Lösungsvorschläge wurden vom BR im NR vorgebracht und dank den Genossen des Herr Fehr abgeschmettert

      Was​ uns Schweizer eigentlich wachrütteln sollte doch wird diese
      halt wieder für 4 Jahre das sagen haben in den Räten.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Sehr geehrter Herr Narr
      Was uns wachrütteln sollte ist welche Partei wir dem nächst wehlen
      Sollten Ich bin für die SVP und JF

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Hansrudi Narr, im Unterschied zum SR kann man beim NR ganz genau das Stimmverhalten im Internet nachschauen und verlinken. Mich würde es interessieren, wenn Sie mir einen SVP-Nationalrat zeigen würden, der nicht im Sinne von Hans Fehr gestimmt hat.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Ja Herr Narr, ich weiss schon! Die Linken sind die Guten – die Rechten sind die Bösen – die Linken machen alles immer richtig – die Rechten immer alles falsch – !

      Das ist einfach nur noch langweilig und destruktiv. So kommen wir alle zusammen nie einen Schritt weiter.

      Hier einen Link der vielleicht die Optik ein bisschen erweitern hilft:
      http://www.parteifr​ei.ch/

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Oh, das ich das noch erleben darf: Frau Keller ist Konstruktiv, tja, zumindest im Kommentar direkt obendran.
      Und: das erwähnen Sie richtig: die Linken sind die Guten.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Lieber Herr Wagner, es entstehen zum Glück langsam neue Parteien in der Schweiz.
      Das wird das ewige Links/Rechts-Gehetze wohl mit der Zeit zum verstummen bringen. Denn wenn’s für die Wähler mehr Alternativen gibt und – wer weiss – auch wieder eine tragfähige Mitte entsteht die diesen Namen verdient, dann könnt ihr einfach nicht mehr genug auf alle Seiten spucken die euch nicht gefallen.

      http://www.partei​frei.ch/charta-der-pa​rteifreien/

      Mich wundert es nicht, wenn immer mehr Wahlberechtigte in der Schweiz einfach genug davon haben, sich unsachliches hochtrabendes, arrogantes Gerede von Leuten anzuhören die sich für das Gewissen der Nation halten.
      Aber fangt ja nicht an darüber nachzudenken, lasst euch bloss von nichts abhalten, gebt euer “Bestes”: Weiter so!

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Nachtrag: Ist mir grad’ aufgefallen, Ihr Schreibstil erinnert mich an jemanden – ich komme jetzt bloss nicht drauf an wen???
      Vielleicht fällt’s mir wieder ein – ich lasse es Sie dann wissen.

      Report comment
  • August 18, 2011

    Der Asylirrsinn in der Schweiz mit endloser Humanitätsduselei und endlosen Rechtsmitteln führt dazu, dass Schlepper die Schweizer als das vermutlich dümmste Volk Europas betrachten. Sie haben recht: Wir sind es ! Das Ganze ist vorläufig nur noch möglich, weil alle Problem wie bei uns üblich mit Geld zugedeckt werden. So fliessen Jahr für Jahr Milliarden ins Asylwesen. Seit 2008: Tendenz steigend. 2003-2007: Tendenz sinkend. Weshalb wohl ? Weiss es jemand ?

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      Na ja, es ist ja einiges passiert auf unsere Welt. Afrika z.B. ist nicht mehr Afrika 2003. Oder: Die Klimaveränderung lässt in vielen Ländern nicht mehr zu, dass sich die Menschen da ernähren können, sie selbst sind aber nicht die grossen Verursacher. Wer nichts mehr hat, wer hungert, geht dahin, wo es etwas gibt. Das war schon immer so. Auch noch: 10% der Schweizer leben im Ausland.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Helmut Barner,

      es ist nicht der Klimawandel der daran schuld ist. Es ist der Mensch selbst, der um ein gutes Gewissen zu haben lieber mit Ethanol (Zuckerrohrplantagen)​ oder Palmöl (Palmölplantagen) im Tank herumfährt.

      China schafft es seine Milliarden Einwohner nicht schlecht zu ernähren, seit sie sich zu einer liberaleren Marktwirtschaft verpflichtet hat. Zufall? Afrika war früher eine der Kornkammern der Welt.

      Report comment
  • August 18, 2011

    Schlagzeile heute, halt um mal wieder4 die Realitionen zu sehen:
    “71 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sind glücklich”

    weiter​ lesen: http://www.gmx.net/th​emen/schweiz/top/2680​mu6-71-prozent-der-sc​hweizerinnen-und-schw​eizer-sind-gluecklich​#.A1000146

    Ergo, 29 Prozent unglücklich. 29? Ist das nicht die SVP-Zahl? Zufall?

    Report comment
  • August 19, 2011

    Frage an Herrn Estermann Sind Sie glücklich?

    Report comment
  • August 19, 2011

    Warum kommen die Wirtschaftasylanten in die Schweiz?
    Weil es ihnen hier besser geht!
    Das ist nachvollziehbar!

    W​arum möchten die Wirtschaftasylanten nicht in ihre Heimat zurück?
    Weil es ihnen hier besser geht!
    Das ist nachvollziehbar!

    W​arum dauert ein Asylverfahren so lang?
    Das ist nicht nachvollziehbar!

    E​s ist Zeit für einige Anpassung des Asylwesens:

    Die Asylanten werden in Asylzentren untergebracht, die Familien von den Alleinstehenden getrennt. Die Büros der Hilfswerke und Rekursbehörden werden den Zentren angegliedert. Das ganze Verfahren findet an einem Ort statt.
    In Afrika, Amerika und Asien werden Asylzentren errichtet. Die Asylanten bei denen eine Ablehnung des Gesuchs wahrscheinlich ist, werden sofort nach dem Stellen des Antrags in diese Zentren geflogen. Die Befragung erfolgt via Videokonferenz. Es wird sich auf allen Kontinenten ein Staat finden lassen, der ein Asylzentrum auf seinem Staatsgebiet duldet, gegen eine entsprechende Aufwandsentschädigung​. Das ist immer noch kostengünstiger als das bisherige Verfahren.

    Asylant​en erhalten nur Naturalleistungen.
    A​sylanten erhalten einen besonderen Ausweis für den Bezug von Naturalleistungen. Alle Bezüge werden zentral registriert. So werden Mehrfachbezüge des gleichen Gegenstandes ausgeschlossen. Alle Hilfswerke, die staatliche Gelder erhalten, müssen diesen Ausweis verwenden.

    Für alle Asylanten gibt es nur drei Typen von Ausländerausweis: Asylbewerber, anerkannter Flüchtling und vorläufig Aufgenommener.
    Asyla​nten erhalten grundsätzlich keine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilli​gung. Auch nicht durch Heirat.
    Asylanten werden grundsätzlich nicht eingebürgert. Auch nicht durch Heirat.
    Alle Asylanten müssen in ihre Heimat zurück kehren, sobald dies zumutbar ist.
    Asylanten haben keinen Anspruch auf Familiennachzug.

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      Ihre Ideen sind gut! Man könnte zudem die Entwicklungshilfe mit dem eingesparten Asylantenaufwand aufstocken, dann müssten doch auch die Grünen und die SP dabei sein. Ich finde, die afrikanischen, amerikanischen und asiatischen Gastländer sollen mit der Asylantenbetreuung fürstlich verdienen, das ist mir tausendmal lieber als das Geld unserer Sozialindustrie zu geben.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Müller waren sie schon mal in einem solchen Asylanten Auffang lager. Nein denk ich,,,,,,,,,,,,,,,,,

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Hansruedi Narr,

      die Asylanten in den Auffanglager sind die echten Asylanten, nicht die abgewiesenen Asylanten in der Schweiz.

      Daher komme ich auf meinen Vorschlag zurück, die gesparten Aylantengelder in die Entwicklungshilfe bzw. in die Hilfe vor Ort einzusetzen. Dort erreicht jeder Franken die Asylanten besser als bei uns in der Schweiz. Der grösste Teil der Schweizer Asylmilliarden geht heute an Anwälte, Übersetzer und Liegenschaftsbesitzer​.

      Report comment
  • August 21, 2011

    Herr Fehr,

    ich muss doch sehr bitten!

    Sie schreiben:

    “ar­ro​­gan­te, re­ni­ten­te, que­ru­lie­rende und kri­mi­nelle Asy­lan­ten vor allem aus Nord­afri­ka”

    In zahlreichen Ländern in Nordafrika herrscht Bürgerkrieg: Libyen, Syrien, Jemen, um nur einige zu nennen. Despoten metzteln ihr eignes Volk nieder! Klar, dass da Leute fliehen, weil sie um ihr Leben fürchten müssen.

    Ich weiss nicht, woher ihre Angst und ihr Hass gegen Ausländer kommt, aber Sie sollten sich nicht ihr Mitgefühl und Ihr Gewissen davon überschatten lassen.

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      guten Tag Herr Pfister, Hans Fehr bemüht sich mit vielen anderen in das Asylchaos, welches den Steuernzahlern, seit Jahren von vielen Politikern, Hilfsorganisationen, Kirchen-Vertretern zugemutet wird, endlich Ordnung zu bringen. Alle seine Argumente sind richtig und entsprechen dem was im Asylalltag abläuft. Einer Mehrzahl der Bürger unseres Landes brennt dieses Problem “unter den Fingernägeln”.Die Annahme der Ausschaffungs-Initiat​iv spricht eine klare Sprache.

      Wenn die darin enthaltenen Forderungen (Auftrag des Volkes an die Regierung) nicht 1:1 umgesetzt werden, kommt das einer Verweigerung der Volkswillens gleich. Es ist die Pflicht eines legislativen Politikers die Oeffentlichkeit auf solche Missstände aufmerksam zu machen.

      Ein umfassenderes Bild von dem was war und ist,vermittelt eine
      Auseinandersetzung mit der jüngsten Geschichte Afrikas (ab 1950 Beginn der Entkolonialisierung).​Kann Ihnen helfen, über das Problem differenzierter zu urteilen. Nach 60 Jahren Entwicklungshilfe mit Milliarden von USD, Hilfe vor Ort, und dem Einsatz von Tausenden Helfern versinkt fast der ganze Kontinent im Chaos.Zurück bleibt die Enttäuschung bei unzähligen Spendern, Helfern und jenen die ein Arbeitsleben für Afrika eingesetzt haben. Die Leistungsbereitschaft​, Arbeitsmoral und der Wille zur Selbstverantwortung wurde in weiten Bevölkerungskreisen des schwarzen Kontinents arg in Mitleidenschaft gezogen.

      Den jungen Schwarzen, mehrheitlich nicht an Leib und Leben bedroht,die am Tor zu Europa stehen,muss eine andere Message vermittelt werden: “Sie selber sind verantwortlich für den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufbau in ihrem Herkunftsland!” Es ist weder ratsam noch zielführend (auch wenn es für Ihre Ohren hart klingen mag) dieses Potential an Arbeitskraft und Intellekt in der Sozialhilfe brach liegen zu lassen.

      Jetzt ist eine Denkpause angesagt. Weiterhin mithelfen Afrika aufzubauen. Mit Bedingungen und Erfolgskontrollen. Aber sicher nicht mit einem weiteren Schritt in der “Direkthilfe”. Arbeits-und Brainpotential bei uns blockieren.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      “In zahlreichen Ländern in Nordafrika herrscht Bürgerkrieg: Libyen, Syrien, Jemen, um nur einige zu nennen.”

      Sie haben Recht Herr Pfister, aber diese Länder liegen immer noch in Asien.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Habs jetzt nachgeschaut. Libyen liegt in Nordafrika, die anderen beiden in Asien. Man lernt nie aus.

      Report comment
  • August 22, 2011

    Herr Fehr.
    Müssen Sie schon wieder die alte Leier von wegen “Asylgesetz” zupfen?
    Schon geil, wenn man einen riesen Haufen ungebildeter Bauern als Wähler hat, was?
    Dann muss man sich nicht die Mühe machen, mit einem sinnvollen Thema in den Wahlkampf zu steigen.
    Aber in meinen Augen ist das so typisch SVP.
    Wie wäre es aber statt dessen mal damit, das Sie Herr Fehr und Ihre Konsorten in Bundesbern für Ordnung sorgen würden?
    Ihr labbert doch immer gross von Eurem Konkordat… Wie wäre es wenn Ihr einfach mal machen würdet, statt die ganze Zeit nur davon zu reden?
    Ist es tatsächlich schon so weit gekommen, das die schweizer Politiker wie die Amerikanischen dem Volk grosse Versprechen machen, und dann nach 4 jähriger Amtszeit so gut wie garnichts vorweisen können?
    Lächerlicher​ und geradezu stumpfsinniger Zirkus den ihr da oben in Bundesbern veranstaltet.

    Was ich an dieser Stelle noch anmerken möchte, ist, das es nicht nur im rechten Flügel schlecht aussieht, sondern im Linken genau so.
    Es liegt an allen Parteien endlich mal aufzuhören ihr egoistisches Süppchen zu kochen.
    Viel wichtiger ist es, das in Zeiten wie den heutigen, das Volk Leute in Bern braucht, denen es vertrauen kann, Leute die dem Volk zeigen, das sie da sind und sich auch wirklich mit den Anliegen des Volkes auseinandersetzen.
    D​as ist jedoch etwas, das nicht nur eine Partei im Alleingang bewältigen kann.
    Daher ist es unabdingbar, das dieses sinnlose Tauziehen zwischen den Parteien und auch Partei intern beiseite gelassen wird und man sich an den runden Tisch setzt und mal ausdiskutiert, wohin die Schweiz in Zukunft tendieren soll.
    Wir haben so verdammt viel Medien zur Hand… Handy, Post, Internet, Radio, Fernsehen usw.
    Warum kommuniziert Ihr nicht?
    Redet miteinander, redet mit dem Volk.
    Und hört dem Volk auch mal zu!!
    So wie es unsere Urväter vor Jahrhunderten getan haben.
    Nur so kann jeder Schweizer wieder an seine Nation glauben, und sich dankbar zeigen, ein Teil dieser Kleinen aber starken Schweiz sein zu dürfen.

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      @ROGER HOFER, sie sind ein HASSER gegen die bauern in unserem land…! (fressen sie kein obst, gemüse, fleisch,usw)…
      ich schäme mich als schweizerin->für solche “ungebildete” personen wie sie HERR HOFER…..!!!!!!

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Frau Bolli-Schoch…
      Ihr Beitrag ist aber auch nicht das Gelbe vom Ei.
      Und wenn Sie die ganze Diskussion mitgelesen hätten, hätten Sie auch bemerkt, das ich mich für diese meine Äusserung förmlich entschuldigt habe.
      Anscheinend aber sind Sie vor Wut so dermassen mit Blindheit geschlagen, das Sie nicht anders konnten.
      Ich hasse die Bauern nicht…
      Ebenfalls hab ich auch erklärt wie ich zu der Aussage “Dumme Bauern” gekommen bin.
      Ich möchte Sie daher freundlichst bitten sich die ganze Diskussion nochmals durchzulesen und sich dann selbst den Gefallen tun und die Füsse still halten.
      Denn Sie untermauern meine spätere Erklärung zum Thema “dumme Bauern”… Schönes Paradebeispiel das Sie abgeben.
      Meinen Beifall haben Sie auf jeden Fall.

      Und bevor Sie sich jetzt anschicken, wieder einen solchen unüberlegten Stuss von sich zu geben, merken Sie sich den folgenden Satz: “Richte nicht bevor Du die ganze Wahrheit kennst”.

      Trotzdem​ wünsche ich Ihnen einen schönen Abend und eine gute Woche.

      Grüsse

      R​. Hofer

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      HERR HOFER
      erstens habe ich ganz genau die kommentare gelesen- und finde ihre sehr geschmacklos- und in keinsder weise haben sie sich entschuldigt….auch egal, wir erwarten es von ihnen auch nicht….!
      erstens unterstellen sie mir genau wieder^^das, was sie hier allen: “angefangen von den schreiberinnen, die nicht ihre meinungen vertreten- und zweitens, observieren/erniedrig​en sie die politik von der SVP, die wählerstärkste partei, damit auch die wähler, wie mich- und beleidigen dazu nach massiv unsere bauern/bäuerinnen, die SVP wählen…und drittens, spielen sie sich nicht so gegen mich auf, den jeder, der meine kommentare liest, weiss genau dass ich nicht ihren (EIN)gebildeten wortSchatz beherrsche- aber doch mit anstand schreibe! ich bitte sie,verschonen sie mich mit weiteren antworten…!!!
      es grüsst sie im anstand
      vera bolli

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Mit einem breiten Grinsen meinerseits… ceud mille Failte, und gehen Sie in Frieden.

      Report comment
  • August 22, 2011

    Herr Estermann Sie täuschen sich gewaltig.
    Ich hatte neben einem solchen Heim gearbeitet
    Einige dieser Leute hatten mehr Geld im Portemonnaie als wir beide zusammen.
    Sie kamen jeden Abend und holten sich über die Gasse eine Flasche Bier.
    Heute steht dieses Heim nicht mehr da.Fragen Sie sich mal warum!!!

    Report comment
  • August 22, 2011

    Guten Morgen Herr Hofer,

    Ich kann fast alles unterschreiben, aber auf keinen Fall Ihren zweiten Satz!
    Der “Riesenhaufen ungebildeter Bauern” der existiert nicht wirklich, Herr Hofer!

    Ehrlich gesagt bin ich stocksauer auf Sie, weil Sie kaltschnäuzig einen wichtigen Berufsstand in die Pfanne hauen.

    Unsere Bauern produzieren Nahrungsmittel – es geht um Ihr “Futter” mein Lieber – und zwar um qualitativ sehr Gutes, dass nicht von Menschen in der Landwirtschaft produziert werden kann die ungebildet sind.

    Haben Sie einen Hochschein davon, was ein Bauer alles wissen und umsetzen muss, damit Tiere und Land das hergeben was die Abnehmer in der Schweiz bis hin zum Konsumenten einfordern?

    Viele dieser Konsumenten wissen nicht, dass es neben dem dipl. Landwirt auch noch den Ing. Agronom gibt:

    “Schweizeri​sche Hochschule für Landwirtschaft (SHL):

    Nach der Grundausbildung und dem erfolgreichen Besuch der Berufsmaturitätsschul​e besteht die Möglichkeit eines Studiums an der SHL in Zollikofen BE. Ebenfalls an die SHL zugelassen wird, wer eine Gymnasium oder eine vergleichbare Schule abgeschlossen und ein einjähriges Praktikum auf einem Landwirtschaftsbetrie​b absolviert hat. Angeboten werden die Studienrichtungen Pflanzenproduktion, Tierproduktion, Agrarwirtschaft, Internationale Landwirtschaft, Milchwirtschaft und Forstwirtschaft. Je nach Fachrichtung dauert das Studium drei bis dreieinhalb Jahre. Die Absolventen und Absolventinnen tragen den Titel Ingenieur Agronom FH. In wenigen Jahren wird der Titel in Bachelor of Science (BSc) in Agronomie, Forstwirtschaft oder Lebensmitteltechnolog​ie umbenannt. Zusätzlich zur Fachrichtung können die Studierenden eine oder mehrere Vertiefungen absolvieren: Ökologie und Raumplanung, Unterricht und Beratung, Unternehmensführung, Informatik, Landtechnik. Nach dem praxisorientierten Studium übernehmen die Diplomanden verantwortungsvolle Jobs in landwirtschaftlichen Organisationen, in der Beratung, Berufsbildung, Verwaltung, Industrie oder Handel. Andere übernehmen den elterlichen Landwirtschaftsbetrie​b oder arbeiten im Ausland.”

    Auszug aus:
    http://www.land​wirtschaft.ch/de/wiss​en/bildungforschung/b​ildung/weitere-ausbli​dungen/

    Ich bin keine Bäuerin, habe keine Verwandten die Bauern sind, aber ich kenne seit Jahren dipl. Landwirte und Ing. Agronomen. Diese Leute sind nicht ungebildet sondern haben ein respektables Bildungslevel Herr Hofer. Falls die SVP dort Zustimmung erhält hat das vermutlich andere Gründe als die welche Sie hier anführen.

    Wie auch immer, ich halte es sowieso für ziemlich kurzsichtig gerade die Menschen zu verunglimpfen, die das wichtigste produzieren was es gibt: Nahrungsmittel!

    Wi​e wichtig die sind merkt man halt erst dann wenn sie fehlen, oder wenn die welche man kriegt schlecht sind und Bauchschmerzen oder schlimmeres verursachen.

    Grüss​e Sie!

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      Ja, da ist mir doch tatsächlich ein falscher Begriff rausgerutscht.
      Sorry​!!!
      Es war ja eigentlich nicht meine Absicht, das Handwerk der Bauern als solches zu verunglimpfen.
      Natür​lich bin ich dankbar, das es noch Menschen gibt, die diesen Beruf mit Freude und Hingabe betreiben.
      Mit “ungebildete Bauern” verwendete ich ohne richtig darüber nachzudenken, einen Slangausdruck.
      In meiner Jugend sagte man oft: “was bist denn Du für ein ungebildeter Bauer”.
      In meiner Wut über die Verhaltensweisen und Sprüche der SVP ist mir nichts anderes eingefallen als dies so zu schreiben.
      Falls ich damit einem Angehörigen dieses ehrbaren Berufsstandes auf die Füsse getreten bin, möchte ich mich für diesen Fehler entschuldigen.
      Soll mir so schnell nicht wieder passieren.

      Frau Keller, auch bei Ihnen möchte ich mich an dieser Stelle für meine unbedachte Äusserung entschuldigen, und hoffe, das Sie mir diesen Ausrutscher verzeihen mögen.

      Mit freundlichen Grüssen

      R. Hofer

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Aber selbstverständlich verzeihe ich Ihnen, Herr Hofer, wer kann schon einer so höflichen Entschuldigung ablehnen!

      Für den Bauernstand kann ich allerdings nicht sprechen.

      Freundli​che Grüsse
      F. Keller

      Report comment
  • August 22, 2011

    Herr Fehr,

    Asylanten machen knapp 2% der Einwanderung aus.

    98% werden von der Wirtschaft geholt.

    Wenn Ihnen das zuviel ist, müssen Sie die Wirtschaft kritisieren. Doch dies tut die SVP nicht.

    In der Initiative “Stopp der Masseneinwanderung” steht sogar ausdrücklich, dass sich die Zuwanderung an der Wirtschaft orientieren soll.

    Wenn es nach der SVP geht, werden diese 98% Wirtschaftseinwanderu​ng also bleiben. Es wird mit den Kontingenten nur bürokratischer und teurer. Und jedes Jahr ein Showkampf um die Höhe der Kontingente (SVP-Wahlkampf auf Kosten des Steuerzahlers).

    An​statt sich um die 98% zu kümmern, hacken Sie auf den 2% Asylanten herum.

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      Grüezi Herr Pfister

      Die SVP hat dies bereits getan, indem Sie darauf aufmerksam gemacht hat. Sie dürfen auch die Initiative der ECOPOP unterstützen, falls diese (oder das politische Umfeld) Ihnen symphatischer erscheint.

      Das Asylwesen bzw. der Eintrag hierzu ist unabhängig von der Masseneinwanderung zu betrachten. Beim Blog geht es darum, die Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Pfister, danke für Ihren Hinweis (die 2 Proz.).
      Die SVP ist eine Wirtschaftspartei. Eine Wirtschaftspartei wird es mit der Wirtschaft nicht verderben. Es ist viel einfacher, auf den Wehrlosen herumzutrampeln.

      Herr Mayer, die paar Einwanderer aus dem Asylwesen sind in der Initiative eingeschlossen! Bitte nicht ablenken.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Wir haben noch weniger als 2% Mörder, trotzdem lassen wir diese nicht frei in der Schweiz rumlaufen. Afrika hat alleine über eine Milliarde Einwohner, welche sicherlich gerne in der Schweiz leben würden. Sind den diese schlechter als die abgewiesenen Wirtschaftsflüchtline​?

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Keller, ich verstehe nicht, was Sie damit sagen wollen: “Wir haben noch weniger als 2% Mörder.”

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      “Asylanten machen knapp 2% der Einwanderung aus.”
      Sollen wir die 2% alles machen lassen, weil sie nur 2% sind? Wie wäre das, wenn wir auch die weniger 2% alles machen lassen?

      Hier sprechen wir vom Asylwesen und den Milliarden, welche wir für diese 2% ausgeben.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Keller, Sie haben meine Frage betr. “weniger als 2% Mörder” noch nicht beantwortet.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Was tut denn die SVP gegen die Einbürgerungen, die Sie nicht i.O. finden? Und was haben nun die “2% Mörder” mit der Asylproblematik zu tun? Soll ich auch so viele Fragezeichen setzen?

      Report comment
  • August 22, 2011

    Hallo Herr Estermann und Gesinnungsgenossen, eigentlich ist es ganz gut, wenn wir in solchen Foren zu aktuellen Problemen Stellung nehmen können. Gerne lasse ich mich von Ihnen belehren, wenn Sie dann auch recht haben sollten.

    Die Ausschaffung Krimineller ist nur ein Teil des Asyl- und Einwanderungs-chaos (auch verursacht durch die PFZ und Schengen/Dublin). Mein letzter Beitrag (21.08.11) ist leider aus dem Forum entfernt worden. Ich gebe nach wie vor NR Hans Fehr in allen Punkten recht.Seine Stellungnahme bezieht sich auf “Facts and Figures”.Für eine Aussage er würde damit Wahlkampf betreiben, braucht es ein gerüttetes Mass an politischer Naivität (oder ist es gar Böswilligkeit?)

    Was sich heute abspielt vor den Toren nach Europa und auf dem afrikanischen Kontinent ist eines der grössten Probleme welches die Regierungen und im speziellen die Schweiz (neben den innen-wirtschaftliche​n die eigene Bevölkerung betreffenden Problemen)seit Jahrzehnten zu bewältigen versucht.

    Nach 60 Jahren gescheiterter Entwicklungshilfe müssen wir den Mut haben, auf kritische Fragen Antworten zu finden. Eine Denkpause einschalten und allenfalls auf einem weissen Blatt Papier die Hilfe an den schwarzen Kontinent neu entwerfen.

    Ein aufschlussreicher TV-Beitrag (www.myschool.sf.tv.c​h) von heute, kann Ihnen dazu ein Stück weiterhelfen.

    Ich gestatte mir einige Fragen ins Forum zu geben, über praktikable, ungeschönte Antworten freue ich mich:

    Wo sehen Sie die Ursachen des volkswirtschaftlichen​ und gesellschaftlichen Zustands vieler afrikanischen Staaten ? Im Fokus von 60 Jahren Entwicklungshilfe: tausende Milliarden von USD, tausende Helfern die ein Arbeitsleben eingesetzt haben (zum Teil vor Ort, den Einsatz mit dem Leben bezahlt), unzähliger Geldsammlungen wie “Brot für Brüder” ua.

    Wie steht es um die Solidarität afrikanischer Staaten auf ihrem Kontinent? Im Fokus durchaus gut entwickelter Volkswirtschaften, reich durch Bodenschätze (Gold, Diamanten, Erdöl ua).

    Wie wird und wurde die Eigenverantwortung der Menschen für den Aufbau funktionierender Staaten wahr genommen?. Wie schätzen Sie deren Leistungsbereitschaft​ und Arbeitsmoral ein? Deren ethisch-moralische Lebenshaltung?

    Ist es sinnvoll junge Menschen (die Mehrzahl nicht an Leib und Leben gefährdet) in der Hängematte (Fürsorge, Sozialhilfe) “versauern” zu lassen?
    Damit dem Aufbau funktionierender Volkswirtschaften Arbeits- und Brian-Potential zu entziehen?

    Wer sich nach den unsäglichen Misserfolgen diese (und mehr) Fragen nicht stellt, handelt verantwortungslos, kurzsichtig und wenig zielführend. Weder für Afrika noch für das eigene Land. Auch konsequente (solche die fördert und fordert)Hilfe ist humanitär.

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      Ich fühle mich geehrt, persönlich angesprochen zu werden.
      Haben Sie eine Idee, weshalb Ihr (Ihre) Blog gelöscht wurden. Meiner Meinung nach müsste die Administration Löschungen begründen.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Herr Brugger, können Sie mir noch schnell melden, mit wievielen Milliarden Schulden z.B. der neue Staat Südafrika seine Geschichte beginnen musste, Schulden, die das weisse Mörderregime getätigt hatte und die wie selbstverständlich von der schwarzen Bevölkerung übernommen werden musste. Und nicht nur in Südafrika! Das Opfer muss die Schulden der Täter übernehmen, die der oft zur Unterdrückung der Opfer und zur persönlichen Bereicherung getätigt hatte.
      Wieviele Milliarden Schulden mussten also die schwarzen Südafrikaner übernehmen. Und ich meine jetzt nicht die Schulden, die die FIFA nach der letzten Fussball-WM hinterlassen hat!

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Grüezi Herr Barner, Sie sind auch ein Konsument polit-ideologischer Argumente und sehen die Ursachen des Fiaskos auf dem schwarzen Kontinent einseitig und fokussiert auf die süffigen Schlagwörter des linken Spektrums. Grosse Verdienste am wirtschaftlichen Aufbau in Südafrika haben die vor Generationen eingewanderten Buuren. Aber auch Einheimische Schwarze und später eingewanderte Weisse. Sie haben richtig erkannt, dass über Generationen grosse Probleme entstanden sind zwischen den erfolgreichen Einwanderern und den Eingeborenen.Die daraus entstandenen Machtkämpfe sind aber von beiden Seiten mit grosser Brutalität geführt worden.
      Das “Mörderregime” (es wurde beidseitig gemordet) musste dann abdanken. Seither entwickelt sich dieser Vorzeigestaat stetig. Was Sie mir noch (besser recherchiert) erklären sollten, ist das mit den Milliarden, den Opfern und den Tätern.Offensichtlich​ wissen Sie mehr als ich.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Hallo Herr Barner, und noch etwas.Die Milliarden der Fussball-WM.Es ist schon fast eine Kunst diese Frage noch diletantischer darzustellen. 1. S-Afrika ist eine entwickelte Volkswirtschaft. Regierung und Fusball-Verbände haben zusammen mit der FIFA den Auftrag übernommen diese WM zu organisieren. 2. Der volkswirtschaftliche Nutzen ist schwer abschätzbar. Er besteht aus der Bekanntmachung (weltweit über x TVStationen) eines Landes. Für den Tourismus und den Export (landw Produkte) eine einmalige Marketing-Chance mit nachhaltiger Wirkung. Für den Fussball (laut Fifa-Präs Blatter) eine noch grössere Chance auf dem schwarzen Kontinent. 3. Südafrika war schon bald nach der Einwanderung der Holländer (Buuren)ein Staat mit Strukturen, einer ertragreichen Landwirtschaft und wohlhabend.Wo Sie die Milliarden-Verluste verursacht durch die Weissen orten ist und bleibt wohl ein Rätsel.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      1993, dem letzten Jahr der Apartheid, betrug die gesamte Auslandsschuld Südafrikas mindestens 25,7 Mrd. US-$ und die des öffentlichen Sektors etwa 14,6 Mrd. US-$. Die deutschen Finanzinstitute erhoben Anspruch auf 27,5% aller ausländischen Schulden des öffentlichen Sektors Südafrikas und nahmen damit auch im Vergleich zu den USA (26,5%), der Schweiz (20,8%) und England (14,3%) eine Vorreiterstellung ein.

      http://lipo​rtal.inwent.org/sueda​frika/wirtschaft-entw​icklung.html?PHPSESSI​D=8145928e99f461d104f​f75bc0b96dbed#c1599

      http://www.odious​debts.org/odiousdebts​/publications/OdiousD​ebts_KASA.pdf

      ht​tp://de.wikipedia.org​/wiki/Internationale_​Kampagne_f%C3%BCr_Ent​schuldung_und_Entsch%​C3%A4digung_im_s%C3%B​Cdlichen_Afrika#Forde​rungen

      Es gibt auch noch andere links, sie zu finden ist nicht sooo schwer. Sie können Ihr Rätsel selber lösen. Im übrigen auch auf Seiten der Eidgenossenschaft.

      Report comment
  • August 22, 2011

    Guten Tag Herr Brugger
    Ihre Worte tönen für’s erste sehr nach… Ich will mal sagen “Technicolor Rainbow”.

    Woran liegt es, das auf dem afrikanischen Kontinent so dermassen die Post abgeht?
    Wohl kaum an den Einheimischen als solches.
    Wir (Europa, Amerika, China usw.) zocken den Kontinent ab.
    Wir beziehen Rohstoffe am laufenden Meter und was geben wir dafür?
    Eine “Hand voll Dollars” welche nur den Stärksten zum überleben reichen.
    Was geschieht fernerhin?
    Jeder Mensch hat das Bedürfniss zu überleben.
    Daher nimmt jeder sein Wenig Geld oder von miraus sein Huhn das er vor der Hütte rumgackern hat, und tauscht es gegen eine Kalashnikov oder sogar (wenns reicht) eine RPG-7 Panzerfaust.
    Nehmen wir also den Fall, das tausende um ihr Überleben kämpfen und alle sind sie mit Kalashnikovs bewaffnet… Was passiert?
    Klar doch… Bürgerkrieg im vollen Ausmass.
    Und was macht der Mann/ die Frau die sich eine Kalashnikov nicht leisten kann oder aus was für Gründen auch immer, nicht kämpfen will?
    Sie versuchen nach Europa zu gelangen.
    Sie riskieren auf hoher See ihr Leben, nur um ihren grossen Traum der Freiheit und Gewaltlosigkeit zu erreichen.
    Ist es nun unser Recht, einem Menschen, der in Frieden leben will, dieses Grundrecht zu verweigern?
    Ist es unser Recht, einen Menschen der sein Leben riskiert hat und es bis zu uns geschafft hat, in den nächsten Flieger zu packen und wieder in das Elend von dem er geflüchtet ist (und wahrscheinlich in den sicheren Tod) zurück schicken?
    Wo bleibt da die viel gerühmte und beweihräucherte Humanität des Schweizers?
    Wir haben so viel finanzielle Mittel… Der Franken ist eine der stärksten Währungen der Welt.
    Ist es da nicht unsere Pflicht, den Menschen die weniger haben zu helfen wo wir nur können?

    Wir sollten mal dazutun und den Strom der Einwanderer eindämmen.
    Leute die nur hierherkommen um die Schweiz gnadenlos zu schröpfen und dann wenn sie genug zusammen haben wieder verreisen.
    wenn wir dieses Problem beseitigt haben, dann ist das “Problem” der echten Asylanten auch nicht mehr vorhanden.

    Aber das ist meines Erachtens mal ganz klar so eine klassische SVP Taktik.
    immer zuerst auf die los, die kein Geld haben, denn die haben sowieso keine Rechte und schon garnichts zu melden.
    Leute die Wissen, Fähigkeiten, Zeugnisse und tonnenweise Papierkram bringen, denen (sorry die drastischen Worte) kriecht die SVP in den Hintern.
    Dies ist nicht nur gegen den Ruf unserer Nation sondern auch ganz klar Asozial.

    Dies ist meine Meinung zu der ganzen Geschichte, ohne blumige Worte und gerade heraus.

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      Lieber Roger Hofer, Ihr grosser Fehler, Sie argumentieren mit einer Ideologie und nicht mit Fakten. Ideologisch geprägte Menschen haben schon bei der Entkolonialisierung (ab ca.1950) von Ausbeutern gesprochen, und sind mit den gleichen Argumenten aufgetreten, die ich von Ihnen höre.

      Fakt ist: die damaligen Kolonialstaaten haben Infrastrukturen erstellt, zusammen mit den Missionen Schulen aufrechterhalten, Arbeitsplätze geschaffen usw. Vielleicht haben Sie das noch nicht miterlebt, sich auch noch nie in die Kolonialgeschichte vertieft. Falls dem so ist,sollten Sie nicht mit
      ideologisch gefärbten Behauptungen argumentieren.Das Problem “Afrika” ist für mich und vor allem für die Menschen dort, viel zu wichtig!

      Ihre Argumentation ist nicht lösungsorientiert, und vor allem auch nicht auf meine Fragen ausgerichtet.Ueber dieses Dilema könnte Ihnen der heute ausgestrahlte Film im Schulfernsehen helfen. Schauen Sie den an: http://www.myschool.sf.tv.ch​ und tschüss…….

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Im Gegensatz zu Ihnen besitze ich noch ideologisches Denkvermögen.
      Koloni​algeschichte?
      Und was kommt als nächstes?
      Die Kreuzzüge??
      Mensch, in welchem Jahrhundert leben Sie?
      Haben Sie im Ernst das Gefühl, das Ihre “Fakten” so richtig und perfekt sind?
      Am Anfang steht immer eine Ideologie.
      Vielleich​t ist es Ihnen ja entgangen, aber Ideologie = Lehre von der Idee bzw. Vorstellung, von griechisch idea, Erscheinung…
      Sie sind wirklich zu bedauern, wenn Sie nur in der Vergangenheit wühlen und nicht die Fähigkeit besitzen sich etwas vorzustellen, Ihrer Fantasie auf dem Weg zu einer Lösung (Idee) freien Lauf zu lassen.
      Aber es ist nun mal ein grundsätzlicher Fakt, das die Menschheit nur dank ihrer Ideologischen Denkweise überhaupt existieren kann.
      Und jetzt “Kurtchen” bring mir Fakten, die gegen meine Argumente stehen.

      Report comment
  • August 22, 2011

    grüezi Herr Estermann, die Probleme des afrikanischen Kontinents sind gross und ernsthaft für uns und für die Menschen dort. Aus Respekt und Achtung vor den menschlichen Schicksalen,ist Ihre Argumentation wenig lösungsorientiert. Ihr anti-SVP Sydrom sollten Sie in einer sachbezogenen Diskussion draussen lassen.

    Das heutige Elend in vielen afrikanischen Staaten (und damit auch die Asylproblematik mit diesen Menschen)ist das Resultat jahrzehntelanger Misswirtschaft. Im Kielwasser gigantischer Entwicklungshilfe (60 Jahre, seit der Entkolonialisierung) haben psychopathische Despoten, kriminelle Banden, machtbesessene Einzeltäter, korrupte Beamte, sich selber und ihren Clan bereichert, die Menschen als Manipuliermasse benutzt, und ethnische Säuberungen durchgeführt. Eine Denkpause ist unumgänglich. Menschenrecht ist: im eigenen Land genügend verdienen und ein Leben in Eigenverantwortung führen. Es ist kein Menschenrecht: in der sozialen Hängematte entwickelter Staaten zu liegen oder mit Drogen zu handeln und andere Schandtaten zu begehen.

    Dafür braucht es einen Neuanfang bei der Hilfe. Der “afrikanische Frühling”
    kann ein geeigneter Anstoss sein. Demokratische Strukturen schaffen, Hilfe zur Selbsthilfe leisten, selbstvertantwortlich​es Handeln fördern, Leistungsbereitschaft​ fordern, wirtschaftliche Strukturen aufbauen, immer
    nach dem Prinzip fördern und fordern. Finanzielle Mittel einsetzen Projekt bezogen, kontrolliert und mit Erfolgskontrolle. Sicher kein Geld in die Hände von Menschen mit krimineller Energie. Die UNO müsste prüfen ob sie die Koordination und die Kontrolle der Hilfsländer übernehmen kann,zusmmen mit der Gemeinschaft afrikanischer Staaten.

    Afrika ein Kontinent, reich an Bodenschätzen, mit touristischem Potential, einer unvergleichlichen Schönheit seiner Landschaft, einer einmaligen Tierwelt. Muss endlich seinen Neuanfang planen und seine Geschichte aufarbeiten. Die Kriminellen und Despoten der Gerechtigkeit zuführen (nach Denhaag) und seine Bürger ins eigene Land zurück holen. Die Menschen vorbereiten auf ein eigenverantwortliches​ Leben, Frauenrechte einführen, und vieles mehr.

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      Wenn man von “Afrika” spricht, so besteht immer die Gefahr, dass man zu sehr verallgemeinert und die grossen Unterschiede zwischen den einzelnen afrikanischen Regionen und Staaten nicht erkennt. So stammen ja die afrikanischen Flüchtlinge in der Schweiz aus ganz bestimmten Ländern, die schwere Krisen durchmachen. Sicher besteht in vielen afrikanischen Staaten das Problem der Korruption, aber längst nicht überall und im gleichen Ausmass (es besteht übrigens auch in Europa, sind Abzockerei und übertriebene Boni nicht auch Formen der Korruption?). Nicht alle Probleme afrikanischer Staaten sind hausgemacht, sondern haben auch mit der Kolonialherrschaft vor 1960 zu tun, beispielsweise mit Abhängigkeiten in den Wirtschaftsbeziehunge​n. Die Kolonialherren haben in der Regel sehr wenig geleistet, um den Aufbau eines unabhängigen, demokratischen Staates vorzubereiten. Im Zeitalter des kalten Krieges ist die Entwicklungszusammena​rbeit viel zu stark durch den West-Ost-Gegensatz bestimmt worden und der Westen hat kriminelle Politiker (wie Mobutu oder Eyadema) unterstützt, weil sie gegen die Kommunisten waren.
      Mit Herrn Brugger hoffe auch ich, dass der “afrikanische Frühling” neue Impulse vermittelt. Seine Forderungen an die Entwicklungszusammena​rbeit sind – soweit dies der Bund und die schweizerischen Nichtregierungsorgani​sationen betrifft – weitgehend erfüllt. Zu bedenken bleibt, dass “demokratische Strukturen” ihre gesellschaftlichen Voraussetzungen haben und nicht ohne weiteres aus dem Boden gestampft werden können. In jedem Falle ist Bildung eine wichtige Voraussetzung dazu, insbesondere die Bildung der Mädchen und Frauen.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Eine Frage an Sie, Herr Brugger. Wenn ich Beispiele lese wo Europa z.B. mit billigen Rohstoffen (Herkunft Kongo und z.B. Coltan für’s Handy) Kriege finanziert(e) – andere Beispiele gibt es sicher auch!), gilt es für Sie auch als Misswirtschaft? Für mich eher als Ausbeutung und hat auch nichts mit Entwicklungshilfe zu tun. http://www.sueddeutsc​he.de/wissen/kampf-um​s-coltan-das-blut-am-​handy-1.170029

      Ja,​ die Probleme sind vielfälltig und sollten entsprechend angegangen werden. Mal sehen, was wir (ev. sogar jeder einzelne) dafür tun kann. Erfordert dies ein Umdenken? Dies noch die letzte Frage dazu.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Grüezi Herr Moser, Sie sehen richtig der schwarze Kontinent ist gross und die Unterschiede der Kulturen und der wirtschaftlichen Potenz sind enorm. Es ist aber doch zu einfach, die Kolonialzeit (und die Kolonialherren) für die Missstände der vergangenen 60 Jahre und für die heutige Misere verantwortlich zu machen. Die “Weltmächte” USA und UdSSR haben sicher in ihrer “Entwicklungspolitik​” (sofern sie eine solche hatten) eigene Interessen wahr genommen. Aber ganz sicher nicht kriminelle Despoten im Machterhalt unterstützt. Ihr Schönreden der Missstände bringt nichts.Ihre Schuldzuweisungen sind nicht zielführend.Wer den Menschen dort nachhaltig
      helfen will, muss den Mut haben die wahren Fakten zu erkennen. Das Fiasko in der Entwicklung dieses Kontinents schonungslos aufdecken, Schuldige der gerechten Strafe zuführen. Mit einer neuen Generation (auch diejenigen die in Europa in der sozialen “Hängematte” liegen)die Planung funktionierender Volkswirtschaften anpacken, know-How transferieren (nicht nur Geld), Support leisten (nicht belehren) und die “Kleinarbeit” durch die Bürger vor Ort ausführen und diese in die Verantwortung einbinden. Dies ist eine Generationen-Aufgabe und wird nur gelingen wenn parallel dazu ein funktionierendes Bildungssystem (ZB wie jedes der Missionen) aufgebaut wird und die unsäglichen Religionskriege nötigenfalls durch Präsenz von UNOTruppen gestoppt werden.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Grüezi Frau Saegesser,der Abbau von wertvollen Rohstoffen (von Gold,Diamanten,Rohöl,​seltene Erden) wird, wie Sie richtig erkannt haben, mehrheitlich über international tätige Firmen vorgenommen. Basierend auf Verträgen mit den zuständigen Regierungen und gegen angemessenes Entgelt. Mit den Erlösen haben sich die kriminellen Despoten (die fast immer mit Gewalt an die Macht kamen)und ihrer Entourage den ausgefallensten Luxus geleistet (von goldenen Wasserhahnen bis zur Luxuskarrosse).Das Volk darben lassen, die Bildung verhindert (Bildung wurde einst durch die Missionen vermittelt, um “Gottes”-Lohn)und sich selber samt Anhang scham- und grenzenlos bereichert.Wenn Sie dies in einem Anflug von naivem Glauben “Ausbeutung” nennen wollen, so dürfen Sie das. Mein Urteil ist anders. Aber auch ich war enthusiastischer als ich im kindlichen Alter einen Teil meines Sackgeldes in die
      Topfkollekte “Brot für Brüder” “investierte”.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Werter Herr Brugger,

      Ich bitte Sie, meinen Text genau zu lesen. Ich habe nicht geschrieben, dass der Kolonialismus allein schuld an den aktuellen Situationen in Afrika sei. Der Kolonialismus und seine Wirkungen sind aber Faktoren, die man bei einer heutigen Lagebeurteilung nicht einfach ausklammern kann, wie Sie es tun, wenn Sie bloss die Situation seit den Unabhängigkeiten ansehen wollen. Und: Es schleckt keine Geiss weg, dass der Westen kriminelle Despoten – wie Mobutu und Eyadema – unterstützt hat. Natürlich war der Ostblock nicht besser. Die demokratische Entwicklung Afrikas hat dies jedenfalls nicht gefördert.

      Es geht mir überhaupt nicht darum, Afrikanerinnen und Afrikaner von der Mitverantwortung an den heutigen Situationen reinzuwaschen. Aber die Ursachen sind komplexer und nicht auf einige wenige Uebeltäter zu beschränken. So ist es wichtig, auch die Folgen der weltwirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zu beachten – und daraus die Konsequenzen für eine künftige Makro- Entwicklungspolitik zu ziehen. Ihren Ideen zu Entwicklungsfragen auf der Programm- und Projektebene kann ich durchaus zustimmen, besonders wenn Sie die Bedeutung des Bildungswesens unterstreichen.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      Hallo Herr Moser, Wahrscheinlich tut diese “Chropfleerete” uns beiden gut. Ich bin ganz Ihrer Ansicht, dass die Gründe des afrikanischen Fiaskos nicht im Einen oder Anderen zu suchen ist. Der Ursachen gibt es viele und sie sind bei allen Aktivisten in diesem Drama zu suchen. Die Welt der Industrienationen (dabei in hohem Masse auch die Schweiz) haben das Möglichste getan und tun es immer noch um den Menschen zu helfen, Existenzgrundlagen aufzubauen, wirtschaftliche Strukturen zu entwickeln in funktonierenden Staaten.Jetzt ist es Zeit den Fokus anders einzustellen.Eine Bilanz ziehen, den Menschen klar machen, weder ihre Selbstverantwortung,n​och ihre Leistungsbereitschaft​ und ihr Wille zum friedlichen Zusammenleben genügen um die Ziele der Hilfe zu erreichen.Damit schliesst sich auch der Kreis in unserem Gedankenaustausch,das​ Asylwesen welche nicht nur unsere Regierung überfordert, sondern auch die Politiker und die Bürger.Aus dieser Optik ist es auch nnicht entscheidend ob die jungen Männer welche am Tor zu Europa stehen (morgen vielleicht bei Ihnen oder mir auf der Türvorlage) aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen das Weite suchen.

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      @Herr Brugger: Besten Dank Herr Brugger für Ihre Antwort. Hm, zweifellos kann man dieses Thema aus verschiedenen Perspektiven anschauen. Doch wenn Sie dies nicht Ausbeutung nennen, welchen Namen geben Sie denn? Die Rebellen (siehe meinen Beitrag) würde ich jedenfalls nicht zur Regierung zählen, oder würden Sie. Entsprechend würde ich als Regierung sicher zusehen, dass diese möglichst nicht unterstützt werden (Verträge etc.). Inwiefern Regierungen Verträgen zugestimmt haben und sich diesbezüglich sich nicht daran gehalten wird (Deklaration ist ja nicht immer einwandfrei/korrekt und Beispiele können sicher gefunden werden) entzieht sich noch meiner Kenntnis. Sicher haben die Machthaber in jedem Land auch eine entsprechende Verantwortung gegenüber den Bürgern. Doch wenn man schon weiss, wie der Machthaber in einem entsprechenden Land ist, so sollte doch entsprechend der Firma auch die soziale Verantwortung gegenüber den Bürger inkl. dem Einbezug von Moral etc. einbezogen werden (oder man lässt es sein und versucht was anderes zu finden für sein Produkt). Soviel zu Rohstoff und Ausbeutung inkl. der Möglichkeit des Kreierens von Flüchtlingen welche eben dann den Weg zu uns suchen (könnten).

      Report comment
    • Juli 18, 2021

      hallo Frau Sägesser,in einigen Punkten mögen Sie recht haben. Das Meiste ist aber”Wunschkonzert”​.In einer Demokratie kann sich bewahrheiten:”Jedes Volk hat die Regierung die es verdient”.Das trifft nicht zu,wo Anarchie herrscht,Despoten wüten und die Menschen zum Spielball der Gesetzlosikeit werden.In vielen Staaten des schwarzen Kontinents haben die Menschen nicht geschafft,trotz massiver Hilfe von aussen, Strukturen aufzubauen in denen sie in Frieden und Wohlstand leben können.Ohne solche Strukturen ist alles nichts.Die Rebellen in diesen Territorien sind Söldner eines Despoten der an die Macht will oder schon ist.Um endlich Frieden zu finden, müssen die Menschen dort zum Rechten sehen, oder aber es müsste von aussen Hilfe kommen. Angesichts der Gewalttätigkeit ist dies aber nur mit Gegengewalt möglich.

      Report comment
  • August 25, 2011

    Herr Fehr verkennt einige offensichtlichen Tatsachen, wenn er schreibt, dass das “Asylchaos” hausgemacht ist. Ein Blick in die Statistik der Asylgesuche zeigt, wie sehr die Zahl der Asylgesuche von den Situationen im Ausland abhängig ist. In den letzten Jahrzehnten erlebten wir zwei deutliche Spitzen mit bis zu 40 000 Gesuchen pro Jahr, so 1990/91 mit den ersten Jugoslawienkriegen und 1998/99 mit den Konflikten in Kosovo, Albanien und Sri Lanka. Uebrigens gingen 40 000 Kosovaren 1999 in ihr Land zurück, viele Flüchtlinge wollen offenbar gar nicht in der Schweiz bleiben. Und auch heute stammt die Mehrzahl der Asylsuchenden aus Konfliktgebieten wie Eritrea, Somalia,Tunesien, Libyen, Irak und die Türkei.
    Während der Amtszeit von Herrn Blocher (2003-2005) sank die Zahl der Gesuche tatsächlich, doch hat dieser Trend bereits vor Herr Blocher eingesetzt und sich nach seiner Amtszeit bis 2007 fortgesetzt. Ein Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Bundesrat besteht nicht.
    Das Recht, auf eine Verfügung einen Rekurs einzureichen, gehört zu den Grundlagen unseres Rechtsstaates. Und es kann hier nicht für Ausländer und Schweizer verschiedene Grundlagen geben.
    Es ist mir unverständlich, dass sich die SVP immer wieder vehement gegen die Dienstverweigerer und Deserteure aus Eritrea wendet. Es ist bekannt, dass in Eritrea immer wieder schwere Menschenrechtsverletz​ungen geschehen. In einem Punkt kann ich Herrn Fehr zustimmen: Die Hilfe an Ostafrika ist dringend! Ich bin gespannt auf seine diesbezüglichen Vorstösse im Nationalrat.

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      Wäre es nicht besser die anerkannten Asylanten als Basis zu nehmen?

      Dass wir unterschiedliche Wirtschaftsflüchtings​wellen haben werden ist klar, genau wie es klar ist, dass diese dorthin gehen werden, wo sie am ehesten bleiben können.

      Report comment
  • August 29, 2011

    Hallo Herr Richter,haben Sie den Artikel in der WW schon gelesen? Aufschlussreich!Auswe​ise für abgewiesene aber “nicht” ausschaffungsfähige Asylanten, damit sie in ihr Heimatland in die Ferien reisen können.Gut recherchiert.Veröffen​tlicht durch einen Journalisten.Warum wird das Stimmvolk nicht von der Regierung informiert, angesichts der anstehenden Umsetzung der Volksinitiative für die Ausschaffung?Die Classe politique hält die höchste Macht im Land (der Souverän) für “quantité néglichable”.Sie brauchen uns nur noch um die Steuern einzuheimsen und die Zeche zu bezahlen.Die jungen Männer
    und Frauen,die in der “Hängematte” unseres Sozial-Staates liegen,müssten eigentlich in ihrer Heimat mithelfen funktionierende Strukturen aufzubauen. Wenn sie dann endlich ihre Eigenverantwortung wahr nähmen, ihre Leistungsbereitschaft​ aktivierten und ihre “Siesta” auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung beendeten.Das hat weder mit Menschenrecht,noch mit humanitärer Tradition zu tun,es ist die oberste Pflicht jedes Individuums.Nachdem ich mir die WW-Infos zu Gemüte geführt habe,muss ich mir förmlich”meine Wut aus dem Bauch”schreiben.Poli​tiker und NGO’s die solche Misstände aufrechterhalten,muss​ der Bürger an der Urne und mit seinen Spenden abstrafen.

    Report comment
  • September 3, 2011

    Herr Fehr singt das Loblied auf Altbundesrat Blocher, da es im letzten Jahr seiner Amtszeit 2007 bloss 10 000 Asylgesuche gegeben habe. Unterdessen weiss man, dass 10 000 weitere Gesuche von Menschen aus dem Irak im Papierkorb gelandet sind. Es ist schon so: Wenn man sich über die Gesetze und rechtsstaatliche Grundsätze hinwegsetzt, dann lässt sich ein Asylantrag in einer Minute erledigen.

    Report comment
    • Juli 18, 2021

      Das SVP-Prinzip: was nicht sein darf, ist nicht. Echte Problemlösung ist aufwändig – nicht SVP-Ding.

      Report comment
  • September 22, 2011

    Herr Fehr, den Asylirrsinn (natürlich ohne Fakten und Lösungen) ist wesentlich einfacher als den SVP-Irrsinn zu stoppen.

    Report comment
    • September 22, 2011

      Ja dann bringen sie mal Lösungsvorschläge!! Kritisieren kann jeder, proaktiv mitarbeiten ist gefragt.

      Report comment
  • September 26, 2011

    Aus dem Tagesanzeiger von heute, Leserreaktionen:

    S​VP will notfalls Soldaten an die Grenze stellen

    …. darum brauchts die Kampfflieger, um die Flüchtlingstrecks aus Italien zu bekämpfen…

    Die SVP hat nun pathologische Züge angenommen. Ich zweifle an der Zurechnungsfähigkeit.​ Man sollte sie langsam mit einem Jahresvorrat an Valium ins Reduit einweisen.

    … die SVP kann immer nur kritisieren. Ich würde es gerne sehen, dass die Partei, nach den Parlaments und Bundesratswahlen darauf besteht, das ein SVP-Bundesrat das Justizdepartement übernehmen zu dürfen. Dann können wir dann sehen, ob sie wirklich besser ist.

    http://www.tagesa​nzeiger.ch/schweiz/st​andard/SVP-will-notfa​lls-Soldaten-an-die-G​renze-stellen/story/2​2206253

    Report comment
  • März 24, 2012

    Auch ich bin unglücklich über den Asylmissbrauch. Doch sehe ich die Flüchtlinge als Menschen, welche unter anderem auch auf äussere Verhältnisse reagieren. Auch ich sehe die Platzbegrenzung der Schweiz. Doch wieviele Flüchtlinge gelangen denn wirklich hierher? Was können wir tun, damit diese sich nicht erst auf den Weg machen (müssen)? Überfischung von Meeren = Zerstörung Existenz von Fischer. Und “Nein”, Piraterei als mögliche Antwort darauf heisse ich auch nicht gut – ebensowenig den “Krieg” gegen diese Piraten. Flugzeugverkauf, welche später umgerüstet und für Kriege gebraucht werden. Sicherstellung, dass Waffen- und Flugzeugverkauf nicht im Krisen- oder gar Kriegsgebiet landen? Rohstoffe wie z.B. Coltan, welches im Handy gebraucht wird und damit den Krieg im Kongo finanzieren? Die unbenutzten Handys in Schubladen zum Recycling bringen? Unerkanntes Schwarzgeld auf Banken? Dies sind so einige Beispiele, an welchem wir nicht ganz unbeteiligt sind. Und nein, ich werde nicht müde auch solche Aspekte aufzuzeigen in der Hoffnung, dass man sich solcher Dinge bewusster wird. Auch weiss ich, dass man diesbezüglich auch andere Ansichten haben kann und meine Ansicht ev. nicht so gouttiert wird und man mit dieser ev. nicht so viel Geld machen kann. Deshalb kann man die Aufnahme der Asylbewerber/Flüchtli​nge auch als zu bezahlenden Preis für unseren Wohlstand sehen. Dies so als Input und Gedankenanstoss um die Situation auch mal aus dieser Sicht zu betrachten.

    Report comment
  • April 4, 2012

    Jeder, der für oder gegen Asylbewerber ist, soll doch bitte mithelfen, damit jene, welche schon mal hier sind (egal wieso, denn teilweise generieren wir Flüchtlinge) ein Dach über dem Kopf haben http://www.blick.ch/n​ews/schweiz/laupersdo​rfer-ortsbuerger-verw​eigern-wegrecht-zu-as​ylzentrum-id1834064.h​tml und mithelfen eine Lösung, welche für alle tragbar ist zu finden. Leider sehe ich dies in den Kommentaren weniger…. Die Schuld wird einander zugeschoben, die anderen sollen schauen. So wird doch nichts gelöst!

    Report comment
  • April 6, 2012

    Könnnte es sein, dass solche Machenschaften auch Asylsuchende generieren?

    Der WWF gilt als größte Umweltschutzorganisat​ion der Welt. Fast grenzenlos ist das Vertrauen in seine grünen Projekte. Mit aufrüttelnden Kampagnen zielt der WWF direkt auf’s gute Gewissen der Spender — alle sollen sich beteiligen wenn aussterbende Arten geschützt und das Klima oder der Regenwald gerettet werden.

    Der WWF gilt als einflussreichste Lobbyorganisation für die Umwelt — weltweit. Dank bester Kontakte zur Politik und zur Industrie. Eine ständige Gratwanderung zwischen Engagement und Käuflichkeit. Ein ganzes Jahr arbeitete der Dokumentarfilmer Wilfried Huismann an einem Film, der das grüne Bild des WWF entzaubert. Hinter der Öko-Fassade entdeckte der Autor während seiner Dreharbeiten weltweit Geschichten voller Sprengkraft.
    Nach seiner Erstausstrahlung im Sommer 2011 sorgte dieser Film für heftige Reaktionen bei Spendern und Förderern des WWF. Austritte und Spendeneinbußen waren die Folge. Juristen versuchen seitdem eine Wiederholung zu verhindern.
    Jorge Rulli sagt, „der WWF betreibt das Geschäft der Gentechnik-Industrie​”.
    Häuptling Kasimiro Sangara wehrt sich: „Niemand darf unseren Wald zerstören. Er ist der Sitz der Götter.”Da war der Wald schon vermessen.
    Eine WELTWEIT-Reportage von Wilfried Huismann/Redaktion: Tibet Sinha

    http://www.y​outube.com/watch?v=V9​5LyZAd65k

    http://w​ww.youtube.com/watch?​v=LMTrqyObV9U

    Report comment
  • April 13, 2014

    “Asyl-Irrsinn endlich stoppen”

    Leute wie Sie, Herr Fehr, sind das Problem, nicht die Asylbewerber/innen. Man erkennt sie bereits an der inakzeptablen Wortwahl.

    Report comment

Write a response

Neuste Artikel

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen

  1. Ja und unser Bundesrat ist ebenfalls dabei zusammen mit der EU unser liberales Waffengesetz "pragmatisch" zu zerstören. BR Sommaruga am…

Vimentis Login

Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu