1. Ausländer- & Migrationspolitik

Asylzahlen steigen deutlich an

 
 
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Besonders viele Eri­treer stel­len der­zeit in der Schweiz ein Asylgesuch.Die Hälfte der Ge­su­che kommt von Eritreern

Fast 12’000 neue Asyl­ge­su­che wur­den im ers­ten Halb­jahr 2015 in der Schweiz ge­stellt. Bis Ende Jahr dürften es ins­ge­samt rund 29’000 Anträge werden.

 

D​​ie Zahl der Asylgesuche steigt kräftig an. Im ersten Halbjahr 2015 wurden in der Schweiz 11873 Asylgesuche gestellt. 1595 mehr als im ersten Halbjahr 2014. Ein Plus von 16 Prozent. Das zeigt die neuste Asylstatistik des Bundes.

Grosser Anstieg im Juni

Alleine im zweiten Quartal dieses Jahres waren es 7384 Gesuche. Explodiert sind die Zahlen insbesondere im Juni mit 3805 neuen Asylgesuchen! Im Vergleich zum Mai ein Anstieg um rund 1600.

«In den ersten fünf Monaten dieses Jahres lagen die Asylgesuche unter den Zahlen des Vorjahres. Dann sind die Gesuche abrupt gestiegen, kurzfristig hatten wir rund 1000 Gesuche pro Woche», kommentierte Pius Betschart, Vizedirektor des Staatssekretariats für Migration (SEM), den Anstieg in der «Zentralschweiz am Sonntag».

Spitzenrei​​​ter Eritrea

Bei den Herkunftsländern steht Eritrea an der Spitze. Und zwar deutlich! 3238 Eritreer stellten im zweiten Quartal ein Asylgesuch. Weit dahinter folgen Somalia mit 455, Sri Lanka mit 405 und Syrien mit 390 Gesuchen.

Allein im ersten Halbjahr haben die Eritreer also 5914 Gesuche gestellt – und damit gut die Hälfte der Anträge. Und die Anerkennungsquote ist hoch !

Ein Grund, weshalb die SVP vermehrt eritreische Flüchtlinge ins Visier nimmt.

Doch Betschart macht klar:  «Wir stellen nicht einfach einen Blankocheck aus, sondern prüfen jeden einzelnen Fall genau und kommen zum Schluss, dass die grosse Mehrheit der Eritreer nach dem Schweizer Gesetz schutzbedürftig ist.»

Verständnis für «aufgeregte Reaktionen»

Angesich​​​ts der steigenden Zahlen zeigt Betschart aber «Verständnis für aufgeregte Reaktionen» seitens der Bevölkerung, wenn es um neue Asylzentren geht.

Doch er betont: «Was ich nicht verstehe, ist, wenn sich diese Reaktionen pauschal gegen Menschen richten, die Schutz suchen. Aufrufe zum Widerstand sind nicht hilfreich, denn sie können falsch verstanden werden.»

Er erinnert dabei an die Situation in Deutschland: «Dort kommt es zu Angriffen auf Asylsuchende und Anschlägen auf Asylunterkünfte. Das darf es nicht geben.»

29’000 Gesuche bis Ende Jahr

Bis Ende 2015 rechnet das SEM mit ingesamt rund 29’000 neuen Asylgesuchen. Das sind deutlich mehr als im Jahr 2014. Damals stellten 23’765 Personen in der Schweiz ein Asylgesuch. 2013 waren es sogar nur 21’465 Gesuche.

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Schlu​s​s​folgerungen;

 

1.​  Stoppt endlich die Aufnahme von jährlich immer mehr von tausenden Eritreern ! Sie sind keine an Leib und Leben bedrohte Menschen, Sie werden aber schon bald zur Bedrohung von uns (Schweizer & Ausländern) im Lande selber, weil sie sich nicht integrieren und zu über 92 % einfach im Sozialhängenetz verbleiben, der zu verteilende “Kuchen” dadurch natürlich immer kleiner wird. 

 

2.  Eine Rechtsungleichbehandl​​​ung liegt auch vor, weil  sie nur illegal ein zu reisen brauchen und so zu 100 % im sehr gut ausgebauten Sozialnetz der Schweiz untergebracht werden, ohne eigene Leistung (Prämien einzuzahlen), gegenüber den Prämien Zahlern.

 

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3.  Und warum schickt man die, welche über Italien kamen nicht dorthin zurück, wie es das Dubliner Abkommen ausdrücklich & formell ja klar vorsieht ? Und immerhin war Eritrea über fünfzig Jahre lang eine italienische Kolonie, somit ist Italien doppelt zuständig, einmal durch den Dublin-Vertrag (EU soll sich mal solidarisch zeigen mit Italien & Griechenland), dann eben auch aus ethisch- & moralischen Gesichtspunkten der Kolonisation.
 
 

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4. Ich selber verstehe diese jungen Eritreer sehr gut, das Problem liegt in Bern, denn wenn einer z.B. nur 100.00 CHF monatlich regelmässig nach Hause schickt, hat dieser Betrag in Eritrea eine Kaufkraft von 120 x 100.00 = 12’000, wovon nicht nur eine ganze Familie, sonder eine ganze Sippschaft sehr gut leben kann. Die SEM Behörden in Bern können nicht rechnen, und haben somit von der Realität, der Wirklichkeit keine so grosse Ahnung. Gut möglich ist aber auch, dass die enorm “aufgepulsterte Sozialindustrie” – welche ich bereits als völlig überzogen, als monstruös bezeichnen würde – sehr wahrscheinlich das Wohlergehen dieser Menschen gar nicht gross interessiert, vielmehr diese kalt benutzt, nein dazu sogar missbraucht,
 
aus eigener “RAISON D’ÉTRE”
 
 
Quelle​​;
 
https://www.bf​m.admin.ch/bfm/de/hom​e/aktuell/news/2015/2​015-07-20.html
 
ht​tp://www.blick.c​h/ne​ws/politik/asylza​hle​n-steigen-deutlich​-a​n-die-haelfte-der-g​e​suche-kommt-von-erit​​reern-id3991101.html

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Comments to: Asylzahlen steigen deutlich an
  • Juli 24, 2015

    Man kann sie nicht nach Italien zurück schicken, weil die Italiener sie nicht registrieren bevor sie die Menschen weiter schicken…. Man muss Italien aber auch verstehen, es hat KEINE Unterstützung aus der EU und Italien hat selbst genügend Armut in der eigenen Bevölkerung! Davon redet aber nie jemand.

    Verständnis für «aufgeregte Reaktionen»?! Beirren lässt man sich beim SEM davon aber genauso wenig wie von den neusten Berichten über Eritrea, Sommi hält sie lieber unter Verschluss….

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  • Juli 24, 2015

    Artikel zu Fluchtgründen und der Situation in Eritrea:

    http://ww​w.taz.de/!5057383/


    http://www.nzz.ch/sc​hweiz/jeder-auswander​er-ein-deserteur-1.18​077065

    Alle Flüchtlinge die man nach Italien zurückschicken kann, schickt man bereits nach Italien zurück. Es gibt keine Verantwortung für Asylanten nach früherem Kolonialstatus.

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  • Juli 24, 2015

    “Die Zunahme in den EU/Efta-Staaten betrug durchschnittlich 68 Prozent. Dabei schwingen besonders folgende Ländern obenaus:

    Deutschland: 116 Prozent (Zunahme der Asylgesuche im ersten Halbjahr)
    Österreich: 186 Prozent
    Ungarn: 1088 Prozent
    Schweiz: 16 Prozent
    Wie weit die «Scheunentore» tatsächlich geöffnet sind, zeigen auch folgende Zahlen. 2012 betrug der Anteil der Schweiz bei allen Asylgesuchen in Europa 8,2 Prozent, bis 2014 ist er auf 3,8 Prozent geschrumpft. “

    Aus dem aktuellen Artikel “die Mär vom Asylschlamassel”:

    http://bo.bernerzeitu​ng.ch/schweiz/standar​d/die-maer-vom-asylsc​hlamassel/story/17893​989

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    • Juli 19, 2021

      Ach witzig. Nicht nur vergleicht @Pfister ein grosser Staat wie Deutschland mit der Schweiz, nein er demonstriert es auch in PROZENTEN!!! Dies zeigt nur auf, dass in anderen Staaten nun auch Probleme mit der Welle an Asylsuchenden entsteht. Und etwa Deutschland wird überschwemmt mit Asylsuchenden aus den Balkan-Staaten die (mittlerweile) kein Asylgrund mehr haben. Und auch in der Schweiz kommen 75% ohne wahren Asylgrund. Natürlich bringt unsere Mittelinks-Regierung die dann auch nicht mehr aus dem Land. Diese Missstände müssen wir angehen.

      Sie sehen es Damen und Herren an den eindrücklichen Prozentzahlen von @Pfister zeigen es;. Europa und insbesondere einige Staaten können die Last bald nicht mehr tragen. Es ist handeln angesagt. Gegen Scheinflüchtlinge und Schlepperbanden in erster Linie.

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    • Juli 19, 2021

      Da es nicht um absolute, sondern um relative Zahlen geht, ist die Grösse der Staaten irrelevant, Herr Mannes.

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    • Juli 19, 2021

      Auch hier teile ich die Ansicht von Stefan Pfister. Allerdings bei sämtlichen anderen Punkten stimme ich Herr Mannes zu. Diese Prozentzahlen zeigen die Steigerung der Asylzahlen an und nicht die effektiven Zahlen.

      Wenn ich 50 Paar Schuhe habe und ich kaufe mir 50 dazu. Habe ich eine Steigerung von 100%

      Wenn jemand 200 Paar Schuhe hat und 2 dazu kauft, ist es eine Steigerung von 1%
      Und dennoch hat derjenige mit 1% Steigerung MEHR Schuhe als der mit einer 100% Steigerung.

      Und darum ging es! Und genau darum sind diese Prozentzahlen für die eigentlich suggerierte Aussage absolut täuschend und irrelevant über die Problematik der Asylzahlen. Es zeigt in der Tat einfach nur auf wie einige Staaten in Europa mehr an Asylsuchenden zu tragen haben als früher und auch als andere Staaten. Und wenn an dann noch berücksichtigt dass 3/4 davon keinen anerkannten Asylgrund haben, wird die ganze Situation noch prekärer

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  • Juli 24, 2015

    Werte Leser,

    Viele werden jetzt sicher wieder den Fehler machen, nur die aktuellen Zahlen zu vergleichen.

    Auch nur die Zunahme der Asylgesuche anzuschauen ist nicht relevant, man muss auch das Ausgangsniveau miteinbeziehen, und dieses ist in der Schweiz sehr hoch, an dritter Stelle bisher in Europa, hinter Schweden und Malta. Aussagekräftig sind letztendlich auch nur die Anzahl Flüchtlinge pro 1000 Einwohner eines Landes.

    Vor 4 Jahren nahm die Schweiz noch 5 x soviele “Asylantragsteller” pro 1000 Einwohner in ein Verfahren wie z.B. Deutschland. Bereits 2015 wird Deutschland schätzungen zu Folge ca. 400’000 bis 500’000 Neueingäge registrieren, somit die Schweiz mit ca. 29-32’000 ganz wesentlich schon hinter sich lassen, das ist richtig. Deutschland wird dann zur Speerspitze in der Bekämpfung des mafiösen Schlepperwesens, auch weil die Schweiz, d.h. die Verantwortliche BR Sommaruga dazu absolut nicht in der Lage war, ja meiner Meunung elendliglich total versagte. Also, die Scheunentore braucht sie eben gar nich mehr zu öffnen, die sind seit 4 Jahren ganz offen, insbesondere für Eritreer. Und damit dies nicht ändert, behält sie ja jetzt auch den “Eritrea-Bericht” einfach unter Verschluss.

    Nachfo​lgende Statistik der Zahlen 2014 zeigen einen gerechten Verteilschlüssel der “Migranten aus der 2/3. Welt, für alle Länder Europas auf, wobei auch ersichtlich ist, dass die Schweiz damit entlastet werden könnte, entlastet werden müsste. Man kann also mit keinem Recht behaupten, die Schweiz sei bislang fremdenfeindlich gewesen, ohne sich als eindeutigen “Nestbeschmutzer” zu outen. Ich pers. denke, alle Schweizer sind bereit, echte Flüchtlinge aufzunehmen, nicht aber die heute zu 98 % Wirtschafts- & Armutsimmigranten.


    Quelle;

    http://ww​w.welt.de/politik/art​icle140195217/So-saeh​e-Verteilung-nach-ein​em-Schluessel-aus.htm​l

    Dieser Verteilschlüsser berücksichtigt die Wirtschaftskraft & den Wohlstand eines Landes;

    Deutschlan​d müsste ca. 100 % weniger aufnehmen, steht also 2015 bereits an 1. Stelle, Schweden ca. 80 % weniger, Italien als Aussen-Dublin-Staat müsste deutlich mehr als bisher aufnehmen, was klar aufzeigt, dass die Dublin-Regelungen auf mafiöse Weise von Italien ausmanövriert, resp. einfach bislang nicht angewandt (Registrierung ins Dublin-System) werden, grossmehrheitlich.

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  • Juli 24, 2015

    Herr Hottinger dann erzaehlen doch auch dass auch die Schweiz an der Vertreibung mitzuverantworten hat in dem man die Waffen nach Saudi Arabien liefern und die kommen nach Eritrea also wenn schon Wahrheit dann die ganze Wahrheit

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    • Juli 19, 2021

      @vögelin: Verkauf von Waffen ist unrecht – aber wie immer sind die Sozis im Denken gefangen, weil der der kauft und der der abdrückt ist doppelt und mehrfach schuldig,

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    • Juli 19, 2021

       @ P. Vögelin,

      Können Sie Ihre Behauptungen denn auch beweisen bitte ?

      Und selbst wenn Schweizer-Waffen nach Eritrea kämen, die wären zur Verteidigung, und z.Zt. ist dies kein Kriegsgebiet.

      Ein Meuchelmörder kann Ihnen z.B. das Leben nehmen mit einem scharfen Messer, ich kann Ihnen als Chirurg mit demselben Messer das Leben retten, indem ich Ihnen z.B. den Blinddarm rausschneide. Also; Ausschliesslich was man damit anstellt, ist entscheident für böse oder gut.

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  • Juli 24, 2015

    @Hottinger: es gibt ja eine Polemik darüber, ob Eriträer Recht auf Asyl- oder Recht auf vorläufige Aufnahme haben, da in Eritrea die Verhältnisse schlimm seien oder zumutbar. Als ich so darüber nachdachte sind mir viele Gedanken gekommen,…ich bin viel in Diktaturen gereist und jeder der diese Erfahrung gemacht hat, kann folgendes festhalten: in Diktaturen spricht man aus Prinzip nie über Politik und wenn muss man diese schönreden, weil wenn man die Regierung angreift, ist nicht nur die Person welche kritisiert an Leib und Leben bedroht, sondern deren ganze Familie ebenso. Diese jungen Männer wollen sich der Wehrpflicht entziehen, sind aber körperlich fit und nicht gefoltert und ich habe noch nie gehört, dass sich einer über die zurückgelassenen ausserordentliche Sorgen macht. ( wie z. B. Flüchtlinge aus Nordkorea, die allein schon durch ihre Flucht, die restlichen Familienmitglieder in die Konzentrationslager oder in den Tod hinterlassen.)
    Auf SRF gab es vor kurzem eine Sendung, worin ein Eriträer festhielt, dass in seinem Heimatland normale, afrikanische Verhältnisse herrschen und ein gewöhnliches Leben möglich ist.
    Also lässt sich unser ganzes Asylgesetz durch falsche Tatsachen ausnützen, verhindert so den Zugang von echten Flüchtlingen, die in ihrem Heimatland Krieg haben und wirklich an Leib und Leben bedroht sind. Auch wird der Steuerzahler zur Zeche gebeten für falsch angewandte Asylhilfe. Dies ist ein unehrlicher Umgang mit dem Haushaltgeld der Zahler….unser Staat versagt hier total.

    Auch kann Italien und Griechenland nicht für Asylsuchende aufkommen, wenn sie selber schon Armut im eigenem Länder zu bewältigen haben. Tagtäglich landen tausende Wirtschaftsasylanten an den Ufern Europas. Wenn unsere Regierung nicht handelt nach dem Australischen Prinzip ” no Way” – Europe will Not be your home, werden wir dann halt nach dem menschlichen Prinzip handeln, weil Afrika ist wie fliessendes Wasser….es hört nie auf zu fliessen bis das keiner mehr kommen kann…….ich bin so schockiert über die Unfähigkeit unserer Regierung und Europas, die im Sozialdenken gefangen ist ohne an Folgen und Zumutbarkeit der hiesigen Bevölkerung zu denken.
    Auch ist es stumpfsinnig eine schwarze Einwanderung zu fördern. In Amerika ist das rassistische Problem auch 200 Jahre nach der Befreihung der Schwarzen immer noch ein Konfliktherd, den man unterbinden muss, wie die islamische Einwanderung, die uns und unseren Kindern unlösbare Problem aufzwingt.
    Auch bin ich von slawischen Ländern und deren Regierungen doch sehr beeindruckt, die sich nicht von falschen Tatsachen in eine falsch verstandene Humanitätshilfe zwingen lassen und das Interesse der eigenen Bevölkerung vertreten.

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    • Juli 19, 2021

      Schaut man sich die TV Bilder an, fällt auf, dass nicht nur aus Eritäa so gut wie nur junge Männer hier her kommen. Und eigentlich kann es uns ja auch vollkommen egal sein, was für Fluchtgründe die haben.

      Diese Menschen müssen selbst in ihren Ländern Ordnung machen, Dass sie es nicht tun, zeigt Schwäche und Desinteresse, die mit Zulassung von hiesigem Asyl hier noch ‘befördert’ wird.

      Übrigens der so angebetete Hafenkran, der monatelang in Zürich herumstand, kam aus Rostock und zwar von genau jenem Pier, wo tausende Tonnen Waffen und Munition seitens der damaligen ex DDR für Äthiopien und Eriträa verladen wurden. Wirklich ein mediterranes links Sinnbild, was da ‘angebetet’ worden ist.

      Unsere linke Asylkappe ist m. E. total verlogen und lebensfremd. Nach Schengen / Dublin dürften Eriträer überhaupt nicht hierher gelangen.

      Es wird früher oder später nur diesen Weg geben: rausschmeissen. Ist mir klar, dass nun wohlmöglich ein shit-storm beginnt. Ist mir aber egal, denn so kann das nicht weiter gehen.

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    • Juli 19, 2021

      @ Paula Brown,

      Sie haben diverse diesbezügliche Probematiken angesprochen und sehr gute Begründungen auch materiell dazu geliefert, womit ich zu 100 % mich auch einverstanden erklären kann. Ihre Begründungen treffen den Nagel auf den Kopf, Danke & BRAVO:

      Zitat der Woche zu “Sondierungsreise nach Eritrea”.

      All zu Viele ziehen Eritrea einfach unbegründet in den Dreck, mit festgefahrenen Einschätzungen von vor 3-4 Jahren, machen das Land einfach schlecht, obwohl es in Bezug auf das gesamte Afrika quasi noch am besten da steht, dies z.B, i.S. Gesundheit, medizinische Versorgung, Schulsystem ect. Da BR Sommaruga den jüngsten Eritrea-Bericht in ihrer “Schublade” jetzt einfach verstauben lässt – wo interessanterweise dänische, schwedische, finnische Berichte positiv ausfielen – diesen jedenfalls nicht rausrückt & einfach wertneutral publiziert, wie es ihre Pflicht wäre, kann geschlussfolgert werden, dass sich die gesamten Umstände in Eritrea sich derart verbessert haben, dass sich eine generelle Anerkennung der Menschen als “Flüchtlinge” Kraft Asylgesetzgebung jetzt einfach nicht mehr rechtfertigen lässt.
      Ein Exekutivmitglied, was auch eine Bundesrätin ist, hat jedoch meiner Auffassung nach nicht reine Parteipolitik zu betreiben, sondern objektiv den Volkswillen, ganz sich nur das formale Recht zu vollziehen hat.
      Auch dass pro Jahr ca. 29’000 Besuchs-Rück-Reisen i.d. Länder vom SEM bewilligt worden sind, das deutet doch ganz klar darauf hin, dass sie dort in Tat & Wahrheit eben nicht an Leib & Leben Verfolgte sind.

      Also hört doch einfach endlich auf mit dieser verlogenen Maskerade, und treffen wir endlich die längst überfällig nötige Unterscheidung von;

      1. Wirtschaftsimmigrante​n aus 2. & 3. Weltländern, mittels einer neuen Immigrationsgesetzgeb​ung,

      2. Asylgesetzgebung; Für an Leib & Leben wirklich Verfolgte, wobei hier dann noch
      ca. 2-5 % übrig bleiben.

      Der Eritreische Regime-Befürworter Yonatan Ghebresselassie nimmt Stellung zum neusten UN-Rapport, der Eritrea als Unrechtsregime beschreibt, in dem tagtäglich gefoltert wird: “Ich sehe das nicht so. Ich selber reise regelmässig nach Eritrea. Ausserdem kenne ich viele Leute, die vor kurzem aus Eritrea gekommen sind und wir sehen das hundertprozentig nicht so.”

      VIDEO 0:29 min, aus Rundschau vom 1.7.201

      http://www​.srf.ch/sendungen/run​dschau/zitat-der-woch​e

      Ferien in Eritrea;
      Der Chef will, dass jetzt die Öffentlichkeit davon erfährt: «Ich möchte andere vor so einem Schlamassel bewahren und diese Geschichte stösst mir einfach sauer auf.»

      Eine Sache stört ihn besonders: «Während ich auf wichtige Papiere warte, macht mein Schnupperstift in seiner Heimat Ferien. Dabei ist er doch von dort in die Schweiz geflüchtet.»

      http:​//www.aargauerzeitung​.ch/aargau/gesucht-ei​n-fluechtling-auf-hei​maturlaub-in-eritrea-​104512781

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  • Juli 25, 2015

    Darum ist für mich nicht einzusehen, warum diese jungen Eriträer angeblich keinen Militärdienst leisten wollen.

    In Israel dauert der doch auch so ca. 3 Jahre oder nicht? Oder haben wir von dort auch solche Flüchtlinge? Wäre mir nicht bekannt.

    Das ist eine scheinheilige entschuldigende Verdrehung des Unwillens jener Eriträer, die offensichtlich im eigenen Land die dargelegten angeblichen Machenschaften nicht abstellen wollen und meinen, hier ihre schlaffe Haltung weiter entwickeln zu dürfen.

    Entsprechend ‘Sozialvorfälle’ hier sind ja hinlänglich bekannt, mindestens jene die öffentlich geworden sind. Es sind aber bei Weitem mehr.

    Übrigens der so angebetete Hafenkran, der monatelang in Zürich herumstand, kam aus Rostock und zwar von genau jenem Pier, wo tausende Tonnen Waffen und Munition seitens der damaligen ex DDR vor Jahren für Äthiopien und Eriträa verladen wurden. Wirklich ein mediterran verlogenes linkes Sinnbild, was da ‘angebetet’ worden ist.

    Und wie wir gerade in der BRD sehen, weibelt SPD Wirtschaftsminister Gabriel moralisierend in der Welt herum, um in Nebenzimmern dann z. T. gigantischen Waffendeals abzuschliessen.

    Pa​trick Vögelin darf als Schweizer gerne seine ‘Mitverantwortung’ wahrnehmen und nach Saudi Arabien gehen, um dort eine Demo zu veranstalten und beweisen, dass allenfalls gelieferte Waffen nicht defensiv benützt werden.

    Ich würde vorschlagen, dass jene Schweizer Firma, die Schweissmaschinen herstellt, mit denen man Konservendosen schweissen kann, nicht mehr nach Afrika liefern darf, denn dort könnten mit Hilfe solcher Konsrvenbüchsen ‘Molotow-Cocktails’ entstehen. Unerhört!

    Dies trifft auch für Viktor Inox zu, denn einen afrikan. Zweig mit einem CH Sackmesser zu schneiden, ist Umweltunfug, denn die haben Macheten.., so in Unganda etc.

    Aber gut, haben wir darüber nun endlich gesprochen. Herr Vögelin. wer liefert eigentlich Macheten, schon untersucht und was machen Sie gegen gefährliche Gerbermacheten?

    Ei​gentlich schon gar nicht mehr erwähnenswert: wohin fliessen eigentlich die ca. CHF 3 mia an jährlicher Entwicklungshilfe? Nach Eriträa für die ‘Menschenimporthilfe’​ in Richtung Schweiz?

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    • Juli 19, 2021

      Der Wehrdienst in Eritrea ist nicht mit dem Wehrdienst in einem europäischen Land zu vergleichen, und auch nicht mit dem in Israel:

      http://www​.taz.de/!5057383/

      http://www.nzz.ch/sch​weiz/jeder-auswandere​r-ein-deserteur-1.180​77065

      Das Problem ist nicht das der Wehrdienst lang dauert (3 Jahre, weniger oder mehr), sondern das die Zeitdauer unberechenbar ist, die Versorgung schlecht, Strafen brutal, und man Gefahr läuft durch die Paranoia des absolutistischen Staatschefs in irgendeinem Konflikt verheizt zu werden für den man selbst nicht stehen kann.

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    • Juli 19, 2021

      Na klar, Herr Wagner, Sie haben alle diese Militärdienste begutachtet, oder?

      Sie haben Russland und China, Persien und die BRD vergessen.

      Offen gestanden, mich interessiert das überhaupt nicht. Welche Paranoia wo irgendein Staatschef hat, ist mir auch egal.

      Mich interessiert aber sehr, was uns hier sogeannte Wirtschaftsflüchtling​e für emotionelle Lügengeschichtli erzählen. Ich glaube den meisten kein einziges Wort.

      Schicken wir die doch in die USA. Dort ist Platz genug und die werden denen ziemlich rasch klar legen, wo es lang geht und die sozialen Wohltaten sind grandios.

      Schliess​lich haben sich die ‘armen’ Eritäer ja auch den Weg in die Schweiz ‘erkauft’, blos woher haben die die Kohle, die ‘Armen’?

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    • Juli 19, 2021

      Sie sollten die Artikel hinter den Links lesen, Herr von Limaa. Dann wird Ihnen klar warum man den Wehrdienst in Eritrea nicht mit dem Wehrdienst in z. B. der BRD vergleichen kann (BRD sagt man übrigens nicht mehr). Dann wird Ihnen vielleicht auch klar das Leute die aus Eritrea flüchten nicht zwangsläufig nur auf Schweizer Sozialhilfe aus sind.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frank,

      tut mir sehr leid, es kann und wird mich auch nicht interessieren, was die Nord Koreaner im Militär anstellen. Es ist völlig absurd, dass wir hier glauben, alle möglichen Gründe, die in irgendeinem Land der Welt bestehen, ausbaden zu müssen, mit Ausnahme von Kriegs- oder Umweltunglücken.

      Alle anderen sollen gefälligst in ihrem Land selbst sehen, wie sie sich organisieren.
      Mag hart tönen, aber nicht anders möglich. Wir brauchen künftig keinen ‘Wertehaltungskanton Eriträa’ in der Schweiz, denn ich gehe davon aus, dass die nicht mehr zurück gehen, ihre Frauen importieren und sich zu Lasten des CH Sozialwesens kräftig vermehren werden, von Ausnahmen abgesehen.

      Auf dem Arbeitsmarkt haben die hier kaum eine Chance. Ghetto- oder Slumbildungen sind also möglicherweise vorprogrammiert. Ich erwähnte schon die öffentlich gewordenen ‘Sozialfälle’, die klar zeigen, dass dort Leute auf allertiefstem Niveau gekommen sind. Das sind einfach Tatsachen und das hat nichts mit Verweigerung oder Rassissmus zu tun.

      Kürzlich wurde im Flughafen Zürich eine grosse Menge Blätter beschlagnahmt. Das ist ähnlich den Coca Blättern der Indiao in Südamerika, die die den ganzen Tag kauen.

      Aus Eritrea haben wir hier bereits eine grosse Zahl von jungen Männern, die diesem Blätterkauen verfallen sind. Diese Rauschgiftmafia dort unten versucht, bereits hier Fuss zu fassen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr von Limaa, noch einmal:

      Vielen jungen Eritreern wird vorgeworfen das sie “nur” Wehrdienstverweigerer​ wären. Sie selbst sagen das Sie nicht verstehen warum diese Leute keinen Wehrdienst leisten sollten, schliesslich würde der in Israel auch 3 Jahre dauern.

      Die Artikel weisen darauf hin das in Eritrea der Wehrdienst nicht nur 3 Jahre dauert, sondern die Dauer überhaupt nicht absehbar ist, teilweise Leute lebenslang im Wehrdienst gehalten werden, die Leute wiederum teilweise keinen Sold sehen und sich zusätzlich selbst versorgen müssen, keine Chancen auf eine Ausbildung und ähnliches haben, und die Strafen im Militär grausam sind.

      Hier geht es darum aufzuzeigen das es nicht zwangsläufig wirtschaftliche Gründe sind warum ein junger Eritreer sein Land verlässt.

      Wenn Ihnen das alles egal ist, ist das völlig ok, Sie müssen mir das nicht 20x erklären.

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    • Juli 19, 2021

      “, Sie müssen mir das nicht 20x erklären. ” Frank Wagner Hören Sie doch auf anderen zu befehlen, was sie schreiben dürfen und was nicht. Es gilt Meinungsäusserungsfre​​iheit.

      Sie wiederholen auch ständig unsinniges. Denn natürlich hat Herr von Limaa recht. Wenn ein Wehrdienst beliebig lange geht, darf das immer noch kein Grund sein für Asyl. Und natürlich kommen auch Eritreer in erster Linie aus wirtschaftlichen Gründen nach Europa. Es ist absurd das anders zu behaupten. Ich kann gar jeden verstehen, der aus wirtschaftlichen Gründen nach Europa kommt. Nur darf dies dennoch kein Asylgrund sein. Immer zu behaupten, es gehe denen nicht um wirtschaftliche Gründe, sondern nur weil sie Militärdienst verweigert haben (und ansonsten “natürlich” total gerne im Land geblieben wären) ist Unsinn, aber legitim. Sie machen das schon Stundenlang, was völlig ok ist. Aber verbieten Sie dann nicht anderen auf ihre Wiederholungen Wiederholt zu antworten.
      Ich stimme Ihnen zu, Herr von Limaa. Es müssen Grenzen her was Asylgründe sein können und insbesondere müssen diese auch durchgezogen werden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Weber, ich habe nichts von “erklären Sie mir das nicht 20x” geschrieben, sondern nur “Sie müssen mir das nicht 20x erklären”. Das hat mit “befehlen” nichts zu tun.

      Wenn Sie sich nur auf die Wehrdienstlänge beziehen haben auch Sie offensichtlich die verlinkten Artikel nicht gelesen, denn das ist nur ein Grund von vielen. Deshalb gehe ich auch nicht weiter auf das ein was Sie schreiben.

      Es gibt Grenzen was Asylgründe sein können, und was nicht. Deshalb gibt es Asylbewerber die Asyl erhalten, Asylbewerber deren Gesuch zurückgewiesen wird (auch von Eritreern), Asylbewerber die “nur” vorläufig aufgenommen werden und welche die wieder ausgeschafft werden.

      Das hier differenziert gearbeitet wird und nicht pauschal nach Nationalität Asyl zurückgewiesen wird betrachte ich nicht nur als rechtsstaatlich wichtig, sondern auch als fair.

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    • Juli 19, 2021

      Besser ich gehe auf das alberne erste Thema nicht ein. Aber mit meiner freien Meinungsäusserung zeige ich mich doch erstaunt, Frank Wagners Haltung zu Wiederholungen (Wortwörtlich 20x, da entsteht schon die Frage an welchem Ort sich diese angeblich 20 Wiederholungen befinden sollen
      Zumal sich Frank Wagner zwar gegen Wiederholungen wehrt dann aber schreibt
      “Herr von Limaa, noch einmal”
      Also gar darauf hinweist, dass er was wiederholt. Was mir auch aufgefallen ist und natürlich ok. Nur dann das selbe nicht anderen verwehren wollen. Soviel dazu.

      “Wenn Sie sich nur auf die Wehrdienstlänge beziehen haben auch Sie offensichtlich die verlinkten Artikel nicht gelesen, denn das ist nur ein Grund von vielen”

      Ich gehe auf das Thema ein, weil nach meiner freien Meinung meine Entscheidung war und ist auf welches Gebiet ich eingehe und auf welches nicht. Und ebenfalls ist es meine Sache welche Links ich lese, respektive ob ich darauf eingehe oder nicht. Bedauerlich, wenn nicht alle verkraften, dass jeder diese Freiheiten hat und lebt.

      “Deshalb gehe ich auch nicht weiter auf das ein was Sie schreiben”

      Diese Information ist mir sowas von egal.

      Die Wehrpflicht zu verweigern darf kein Grund sein für Asylrecht. Ich kenne kaum ein Land wo sämtliche Bürger gerne den Wehrdienst besuchen. Dann quasi Diestverweigerer noch belohnen, nicht nur dem Wehrdienst fern zu bleiben, sondern gleich darum in ein Land zu gehen wo die wirtschaftlichen Möglichkeiten wesentlich besser sind.

      Und hier kommen wir bereits zum Problem. Es scheint gewissen Leuten entgangen zu sein, die Schweiz ist kein Nachbarstaat von Eritrea. Sprich auf dem Weg hierher überqueren diese Menschen viele sichere 3. Staaten. Natürlich sind somit Staaten wie Deutschland oder die Schweiz das Ziel, weil die Menschen erhoffen dort ein besseres Leben vorzufinden, sprich aus wirtschaftlichen Gründen herkommen. Darum soll man ja auch eine striktere Flüchtlingspolitik einführen, respektive endlich umsetzen. Und auch Verträge mit der EU einhalten. Schengen/Dublin sagt gerade im Flüchtlingswesen was anderes, als die aktuellen Zustände es aufzeigen.

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  • Juli 25, 2015

    Ich habe noch nie davon gehört, dass bei Umweltschäden in der Schweiz von irgendwoher aus der Welt finanzielle Mittel oder Mitleid gesprochen wurde oder gar die lokale Bevölkerung ausgewandert wäre. Ganz klar nein! Ds gilt übrigens auch für Deutschland und weitere EU Länder.

    Die betroffenen Menschen haben sich selbst geholfen und zwar in sprichwörtlicher gegenseitiger Hilfe oder mit dem abgeschmackten Begriff ‘Solidarität’.

    Wie​​ war und ist das möglich? Weil die Schweiz ein intakt organisiertes Land ist und wieso? Weil es z. B. die direkte Demokratie hat. Und in dieser ist der Einzelne noch etwas ‘wert’ und zwar weit jenseits von ‘Geld und faulen Sprüchen’.

    Ob das so bleibt, wenigstens in Sachen ‘Geld’ darf nun aber langsam hinterfragt werden, weil z. B. Bundesmittel immer knapper werden und wohin fliessen diese ‘Mittel’?

    Ein Schelm, wer sich schlechtes dabei denkt.

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    • Juli 19, 2021

      Es gibt Länder die sich bei Naturkatastrophen selbst helfen können, und andere die können das nicht. Und das hat weniger mit direkter Demokratie oder nicht, sondern mit Wohlstand und Wirtschaftsleistung zu tun.

      Zudem war die Schweiz selbst lange Auswanderungsland. Nicht wegen Naturkatastrophen, aber wegen Armut.

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    • Juli 19, 2021

      da erschliesst sich mir kein sinnvoller Zusammenhang. Nun soll die Schweiz als Gegenleistung jeden Flüchtling aufnehmen. Und ich wiederhole jetzt auch. 75% sind ohne anerkannten Flüchtlingsgrund da. Und diesen Missstand und der Umstand das selbst anerkennbare Asylbewerber viele sichere 3. Staaten überqueren müssen, bis sie in der Schweiz sind, sollten zu denken geben.

      Ich kann mich fast allen Worten von Herr Limaa anschliessen.

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    • Juli 19, 2021

      Der sinnvolle Zusammenhang ergibt sich dadurch das Herr von Limaa beklagt hat das bei Naturkatastrophen nicht für die Schweiz gespendet würde.

      Zudem: niemand erwartet das die Schweiz JEDEN Flüchtling aufnehmen soll. Es ist völlig ok Menschen insofern möglich auszuweisen oder rückzuschaffen. Und beschleunigte Verfahren fände sicher jeder gut … auch die Flüchtlinge.

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    • Juli 19, 2021

      Nein es ergibt keinen Zusammenhang. Da nun mal 3/4 ohne anerkannten Asylgrund einwandern und dass -sei es aus dem Balkan oder Afrika, Asien viele sichere 3. Staaten überquert werden müssen um nach Europa/in die Schweiz zu kommen sollte ebenfalls ein Thema werden.

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    • Juli 19, 2021

      Nur die Schweizer sind ausgewandert um zu arbeiten. Als Arbeitskräfte wurden sie auch gerne aufgenommen.

      Von beschleunigten Verfahren wird nur von BR Sommaruga und ihren Parteifreunden und Gleichgesinnten gesprochen. Dieser Idee wurde dann sofort das Recht jedem Asylbewerber die Möglichkeit eröffnet, gegen den Entscheid an verschiedene Gerichte zu gelangen.

      Sollte dies auch erfolglos sein, dann gibt es staatlich unterstützte, bezahlte und geschützte Organisationen. Plötzlich werden Diese als Sanspapier unaufindbar für die Behörden, finden jedoch Wohnungen und Arbeitsplätze und so weiter. Obwohl Sie nicht existieren Sind Sie mitten untewr uns.

      Also wo sind jetzt die beschleunigten Verfahren. Im Gegenteil alles währt noch viel länger wie vorher. Lüge und Betrug am eigenen Volk.

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    • Juli 19, 2021

      Verfahren zu beschleunigen ist nicht so einfach. Eben um Rekurse in hoher Zahl zu verhindern müssen beschleunigte Prozeduren rechtsstaatlich sicher sein. Deshalb testet man im Moment beschleunigte Verfahren:

      http://​www.nzz.ch/schweiz/be​schleunigte-asylverfa​hren-trotz-gratis-anw​alt-1.18484436

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    • Juli 19, 2021

      Danke Frank Wagner für Ihren Hinweis ch/schweiz/beschleuni​gte asylverfahren.
      Beson​ders der letzte Abschnitt unterstützt voll und ganz was ich oben beschrieben habe. Die Beschleunigung nützt nichts, wenn man trotzdem bleiben darf. Ich denke die wirklichen Flüchtlinge haben die kleinste Möglichkeit hier zu bleiben, weil diese nicht wissen, was für Möglichkeiten sie haben. Sie hoben keine Lobby.

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    • Juli 19, 2021

      Natürlich sind beschleunigte Verfahren schwer. Weil Mittelinks so viele Einspruchsmöglichkeit​en geschaffen hat. Welche man dann weiterziehen kann und nochmal weiterziehen. Was natürlich jeder nutzen kann und wenn er diese Möglichkeit kennt auch nutzen wird.

      Mir geht es weiter darum, wie man bitte endlich beachtet;
      1, 3/4 der Gesuche werden abgelehnt
      2. Wie viele sichere 3. Staaten auf dem Weg nach Europa, SCHWEIZ überquert werden müssen.

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  • Juli 25, 2015

    Dunkle schönheit Eritrea (Arte Doku)

    Veröffentlic​ht am 25.04.2014

    Die filmische Reise durch Eritrea vermittelt ein neues Bild des Landes. Sie porträtiert ein einzigartiges und besonderes Land fernab üblicher Afrika-Klischees.
    Di​e Fahrt führt vom kühlen abessinischen Hochland über die tropisch heißen Küstengebiete bis in die gemäßigten “Lowlands”. Eritreas Landschaften sind spektakulär. Das Land umfasst vier Klimazonen mit jeweils völlig unterschiedlicher Vegetation. Es bietet faszinierende und weitgehend unerforschte archäologische Stätten, unberührte Natur und neun Ethnien mit jeweils eigener Sprache und Kultur.

    Ein sehr schönes, vielschichtiges Land.

    https://www.​youtube.com/watch?v=u​MxRj6gaxq8

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    • Juli 19, 2021

      Sie meinen die schöne Landschaft und die archäologischen Stätten sollten die Eritreer über ihre menschenrechtsveracht​ende 1-Parteien-Diktatur hinwegtrösten? Warum auch nicht, gemäss Economist-Demokratiei​ndex schafft es Eritrea ja immerhin auf Platz 155 von total 167 bewerteten Staaten. Es gäbe also noch schlimmere Länder.

      Vielleicht​ wäre das mal ein Urlaubsland für Sie? Wobei man aufpassen muss: für Reisen ausserhalb der Hauptstadt Asmara braucht es eine Reisegenehmigung. Erinnerungsfotos sollten möglichst unterbleiben, denn es herrscht ein Fotografierverbot für alle möglichen öffentlichen Bauten (Gebäude, Brücken, Strassenkreuzungen, Flughäfen, Bahn- und Hafenanlagen usw.) sowie alle militärischen Anlagen, Gebäude und Personen (Quelle: Reisewarnung des deutschen auswärtigen Amtes). Schon geringfügige Verstösse können zu Schwierigkeiten mit der Polizei führen.

      Falls Sie dann in Haft landen weil auf irgendwelchen Erinnerungsfotos versehentlich verbotene Objekte mitfotografiert wurden kommt das nächste Problem: eritreeische Behörden informieren (ebenfalls laut Auswärtigem Amt) die konsularischen Vertretungen nicht über Festnahmen ihrer Staatsangehörigen, und verweigern den Zugang. Sind Sie in der Provinz in Schwierigkeiten und erwarten Hilfe des schweizerischen Generalkonsulats in Asmara müssen die dort erstmal eine Reisegenehmigung beantragen, deren Erteilung in der Regel bis zu 10 Tage dauert … wenn sie erteilt wird, was sie scheinbar meistens NICHT wird. Sie sollten genug Vorräte mitnehmen: in der Regel ist die Versorgung der Häftlinge schlecht, sie sind scheinbar (diesmal laut EDA) auf Versorgung durch Verwandte angewiesen.

      Sollte​n Sie sich aufgrund dieser Umstände zu regierungskritischen Äusserungen hinreissen lassen ist auch das ein möglicher Haftgrund.

      Es gäbe viele Länder die interessante Reiseziele wären, Ich würde z. B. gern mal nach Timbuktu reisen, eine Oasenstadt mit sehr interessanter Geschichte. Allerdings müsste ich dazu im Moment lebensmüde sein …

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    • Juli 19, 2021

      Nein ich sehe mich hier auf der Seite von Herr Hottinger. Gemäss Berichten ja gar an Demonstrationsveranst​altungen ist die Lage nicht so schlimm. Das es eine Diktatur ist; unbestritten. Aber auch das sie dennoch nicht mit etwa Nordkorea zu vergleichen ist. Eine Diktatur alleine ist noch kein Grund fliehen zu müssen.

      Aber es bleibt sowieso beim Fakt, dass 3/4 der Asylsuchenden KEINEN anerkannten Flüchtlingsgrund haben. Auch Menschen von Eritrea

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    • Juli 19, 2021

      Sie haben recht mit den 3/4 der Asylsuchenden keinen anerkannten Flüchtlingsgrund haben, die Anerkennungsquote lag 2014 bei rund 25%. Eine Beschleunigung der Asylverfahren ist dringend nötig, es wird ja auch bereits an Lösungen gearbeitet. Allerdings sind Eritreer mit relativ starker Quote unter den anerkannten Flüchtlingen vertreten … das muss ja irgendwelche Gründe haben. Was Berichte angeht: wenn die UNO und andere entsprechende Organisationen von einer heiklen Lage in Eritrea berichten, kommt es natürlich drauf an WER behauptet das die Lage “nicht so schlimm” wäre.

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    • Juli 19, 2021

      Also und das ist der entscheide Faktor. Nicht ob Person A oder B aus dem Land C weil dort eine Diktatur herrscht oder strenge Gesetze gelben nun Asylrecht haben. Fakt ist 3/4 haben kein anerkannten Asylgrund. Selbst bei den 25% ist die Kritik von Mitte bis Rechts Gross, dass die Anerkennungsquote seit der Mitte links-Mehrheit im Bundesrat und Parlament so gestiegen ist. Und dennoch sind 75% auch nach dem kritisierten Massstab eine noch hohe Zahl.

      Verfahren beschleunigen, Schlepperbanden bekämpfen und endlich zum Thema machen, wieviel sichere 3. Staaten überquert werden müssen, um nach Europa, in die Schweiz zu gelangen.

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  • Juli 28, 2015

    Herr Hottinger,

    da Sie hin und wieder mit Bibelzitaten argumentieren, habe ich hier etwas Schünes extra für Sie:

    “Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht
    unterdrücken. Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer
    gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten
    gewesen.” (Lev 19, 32ff)

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    • Juli 19, 2021

      @ St. Pfister,

      Ja das ist richtig, das kann ich auch gut nachvollziehen, denn man soll JEDEN Menschen als Menschen achten, respektieren, sofern er dies mit einem selber auch so handhabt.
      Menschen aus Kriegsgebieten muss man auch Schutz vor Verfolgung, gar Tötung gewähren, nach dem Krieg sollten diese aber wieder zurück, ihren Mitmenschen helfend beistehen und ihr Heimatland wieder aufbauen, schnell i.O. zu bringen. Nur Egoisten schauen nur auf ihren eigenen Vorteil, das ist dann das Gegenteil von; Liebe deinen Nächsten”.

      Das LEBEN ist ein grosses GESCHENK, und wir sollten es auch dankbar annehmen und leben, primär dort wo einem das Schicksal nun einmal hingestellt hat.

      Darum heisst es auch; “Wer nicht in den Weinberg geht und arbeitet, bekommt nichts zu essen”. Dies weil wir uns im Leben eigenständig bewegen, das Leben anpacken und leben sollten, nicht trickreich & verlogen einfach genau in diesend Ländern einwandern, welche über Jahrhunderte mit der Vorfahren Schweiss sehr gute Sozialsysteme aufgebaut haben. Das ist egoistisches Schmarotzertum, auch eine Art von Diebstahl, dafür gibt es auch eine Lebensanweisung von Christus persönlich wie folgt; “Nimm dein Bett, stehe auf, und gehe”. Jeder Mensch ist einzigartig, hat irgendwelche Fähigkeiten, um etwas aus seinem Leben zu machen. Dazu gehört jedoch auch; Bescheiden i.d. Ansprüchen, Demut & einen starken Willen zur Eigenständigkeit, erst dann ist man Erwachsen. Nur Kinder haben das Recht auf Abhängigkeit, nämlich von ihren Eltern, bis zur Mündigkeit, dann ist auch fertig. Ich weiss, heute pflegen manche mit 40/50 Jahren noch das “Hotel Mama”. Auch diese Menschen sind bedauernswert, weil sie ihre guten Fähigkeiten einfach verkümmern lassen.

      Meine Lebensauffassung;

      ​Ein eigenständiger Mensch gibt sich die Menschenwürde selber.
      Ein Bettler aber erniedrigt sich vor sich selber, indem er mit der ausgestreckten Hand damit doch unbewjusst selber dokumentiert, ich bin nichts, ich kann nichts, ich bin weniger Wert als ein Vogel, der sich das Korn oder den Wurm täglich selber sucht und immer auch findet.

      “Siehe die Vögel, sie sähen nicht, sie ernten nicht, und GOTT im Himmel ernährt sie doch.”

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  • Juli 29, 2015

    @Pfister

    Statt Bibelsprüche zu zitieren, beantworten Sie doch bitte eifach mal folgende Fragen Herr Pfister!
    Wir brauchen Lösungen und keine Belehrungen……….​…….

    1. Welche Perspektive können wir diesen Menschen bieten, ausser ein Leben am Rande unserer Gesellschaft?
    2. Wer soll all diese Kulturfremden, für unsere Ansprüche unqualifizierten Menschen beschäftigen?
    3. Wer soll das alles finazieren?
    4. Wo ziehen wir die Grenzen

    5. WO IST EURER PLAN, WO IST EUER KONZEPT ????

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  • August 2, 2015

    Die Mär vom Asylchaos. Gemäss diesem Artikel: http://tt.bernerzeitu​ng.ch/schweiz/standar​d/die-maer-vom-asylsc​hlamassel/story/17893​989

    Die Zunahme in den EU/Efta-Staaten betrug durchschnittlich 68 Prozent. Dabei schwingen besonders folgende Ländern obenaus:

    Deutschla​nd: 116 Prozent (Zunahme der Asylgesuche im ersten Halbjahr)
    Österreich​: 186 Prozent
    Ungarn: 1088 Prozent
    Schweiz: 16 Prozent

    – Während insgesamt viel mehr Menschen auf der Flucht sind, nimmt die Schweiz nur ein paar mehr Menschen auf
    – man kann es als Erbsenzählerei anschauen, wenn man die Zunahme in anderen Ländern anschaut
    – kann man eine andere Perspektive zur Einwanderung sehen
    – ohne Eritreer hätten wir 32 % weniger Asylbewerber

    Bei Problemen lohnt es sich die Relationen/Perspektiv​en von verschiedenen Seiten her anzuschauen und diese dann nach bestem Wissen und Gewissen unter Einbezug der Konsequenzen (mit diesen müssen wir dann leben können und wollen) zu lösen. Dabei gehören die Gesetze und Verträge (auch jene anderer Staaten) samt der Tendenz beachtet.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser

      Wenn Sie mal die Karte ansehen, erkennen Sie auch warum das so ist, dass Ungarn einen solchen markanten Anstieg hat.

      Zwischenzeitl​ich dürfte auch den “Schleppern” bekannt sein, dass in Italien kein Durchkommen mehr ist. So reist man über Albanien, Montenegro nach Ungarn ein. Ungarn ist noch ein “neues” Mitglied der EU und wurde bisher kaum “behelligt” mich solchen Angelegenheiten. Die Verwaltung ist relativ “veraltet” und die Chance für ein “Einwandern” ist so eher gesichert. Zudem ist die Erfassung in den Statistiken von Ungarn noch neu und die “überflutung” von Flüchtlingen noch weit hinten.

      So müssten oder sollten Sie nicht nur die neu Erfassten je Bevölkerungseinheit betrachten, sondern auch die bereits bestehenden. Dann würden Sie erkennen, dass Ungarn weitaus weniger Asylanträge bearbeitet hat als Andere Staaten.

      Unlogisch​? Wenn man nur 100 hatte dann 200 kommen ist das 200% mehr. Wenn man aber schon 2000 hatte und 200 kommen ist das grad mal 10% – Aber so werden halt Statistiken gelesen.

      Nicht einfach den Zeitungen alles nachzitieren, sondern auch mal überlegen, warum oder welche Umstände dazu führen. Und ich bin überzeut, dass es nicht lange geht, bis auch dieser Umstand publiziert wird.

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    • Juli 19, 2021

      Zur Hilfe Frau Sägesser – von angeblicher Erbsezählerei – zu entnehmen aus dieser Statistik, in Bezug der Bevölkerungsmenge – So vergleicht man, wenn man Andere als Erbsezähler bezeichnen möchte und den EU-Gedanken umsetzen will der Gleichberechtigung.
      http://www.aargauerze​itung.ch/schweiz/asyl​gesuche-werden-im-201​5-weiter-zunehmen-128​670758

      Syrische Flüchtliche (in Klammer pro 10’000 Einwohner)

      2855 (56) Norwegen
      10175 (61) Holland
      4785 (7) Grossbritanien
      3495 (5) Frankreich
      1555 (3) Spanien
      6525 (81) Schweiz
      46265 (57) Deutschland
      8985 (124) Bulgarien (gleiche Sitation wie Ungarn)

      Bulgarien ist schon länger erfasst als Ungarn und somit sind Zahlen bekannt.
      Wird über Albanien, Serbien eingereist, da Italien dicht ist.

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    • Juli 19, 2021

      @Dany Schweizer. Die Zunahme der Wanderung streite ich nicht ab. Auch nicht, dass mehr in die Schweiz kommen. Aber wenn Sie die Seriosität der Zeitung absprechen, dann sollten Sie doch andere Gegenargumente bringen als Artikel, die die Verteilung von Syrer aufzeigt, sondern das gesamte Paket anschauen. Denn im Artikel, den ich im Link einfügte war von allen Gesuchstellern die Rede.

      Dass die Routen sich ändern ist mir auch klar und habe ich gelesen. Habe zudem auch in Vimentis in einem anderen Blog auf die Situation „Griechenland“ und die Auswirkungen auf die mögliche Weiterreise hingewiesen.

      Gerne​ erwarte ich also von Ihnen den Blick auf das gesamte Paket der Verteilung des Wanderungssaldos und die Statistik dazu.

      Einen Teil kann man hier finden: http://www.bamf.de/Sh​aredDocs/Anlagen/DE/D​ownloads/Infothek/Sta​tistik/Asyl/201506-st​atistik-anlage-asyl-g​eschaeftsbericht.html​?nn=1694460

      Zudem gilt wie vorher geschrieben: Bei Problemen lohnt es sich die Relationen/Perspektiv​en von verschiedenen Seiten her anzuschauen und diese dann nach bestem Wissen und Gewissen unter Einbezug der Konsequenzen (mit diesen müssen wir dann leben können und wollen) zu lösen. Dabei gehören die Gesetze und Verträge (auch jene anderer Staaten) samt der Tendenz beachtet.

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  • August 3, 2015

    Ein Artikel über 6 Behauptungen zu Eritreern. Auch mal spannend diese Perspektive zu lesen.

    http://blog​.bernerzeitung.ch/dat​enblog/index.php/9577​/95565-asyl-entscheid​e-in-einer-grafik

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  • August 3, 2015

    Einzigartig wie die Wüstensöhne aus Eritrea unseren Behörden auf den Nase herum tanzen, denn diese schummeln & trixen diese aus, sodass die “einfältige” Schweiz fast gleich viele aufnimmt auf der Asylschiene, wie das übrige Europa zusammen. Das sind Fakten, Frau Bundespräsidentin, nicht ihre Schönrederei am 1. August 2015.

    Was auch sofort auffällt ist, warum es sich nur bei 11 Prozent um Fälle handelt, die in einen Dublin-Staat oder in ein Drittland zurückgeschickt werden können. Das ist doch der Witz des Jahres zu den nationalen Parlamentswahlen im Herbst 2015. Denn nach dem immer noch veerbindlichen Dublin-Vertrag müssen alle Flüchtlinge in dem Dublin-Staat Asyl beantragen, den sie als erstes betreten. Realistischerweise müsste dies nahezu 100% betreffen, denn die Schweiz ist ja eine Insel mitten in Europa, bekanntlich von alles sicheren Drittstaaten umgeben. Warum lassen sich die Schweizer Verantwortlichen unter Führung von BR Sommaruga derart vertragswidrig über den Tisch ziehen ? Darauf möchte ich hier mal eine sachlich Antwort hören bitte.
    Wenn schon die Asylbewerber ihre Fluchtgründe glaubhaft machen müssen, warum müssen sie dann nicht glaubhaft machen, dass sie in die Schweiz gekommen sind ohne zuvor einen Dublin-Staat betreten zu haben ? Diese BEWEISPFLICHT liegt beim ANTRAGSTELLER, ganz einfach, denn der will ja etwas von uns. Die USA, Kanada, Neuseeland & Australien machen dies bei den Einwanderer noch heute genau so, und alle diese Staaten haben noch viel unbewohntes Land, was man von der Schweiz nicht behaupten kann. Gut, die SP & Grünen würden dann ihrer äusserst lukrative “Betreuungsindustrie”​ anteilmässig halt verloren gehen, dass sie sich darum dagegen auflehnen, verstehe ich auch. Zu besseren Menschen, als jene, die die Einhaltung vom Dublin-Vertrag einfordern, werden sie jedenfalls ganz bestimmt nicht.

    Man kann es bei jeder Tierart beobachten, sobald die Dichte zu gross wird, werden diese agressiver und beissen & fressen einander am Schluss. Ich bin keinesfalls naiv, der Mensch ist da kein bisschen besser, man sagt nicht von ungefähr, er sei das grausamste Tier, ohne Ethik, Moral oder gar Nächstenliebe, was uns ja die Geschichte in genügend beispielen lernt.
    Und für die Weltverbesserer; “Nächstenliebe ist keinesfalls wenn man unserer Jugend die Zukunft so schon im voraus verwehrt, wie es z.Zt. geschieht, denn das ist die wirkliche SCHANDE.

    Und bei der Tabelle der 2014 Erstinstanzlich angenommenen Asylanträge verschiedener europäischer Länder wäre die Schweiz in Absoluten Zahlen nach Schweden mit 3640 Personen auf Platz 2.

    Italien, ehemaliger Kolonialherr von Eritrea und normalerweise auch Ersteinreiseland hatte 1300,

    das sind Pro Einwohner 20 mal weniger als die Schweiz. Auch fällt auf, dass die Anerkennungsquoten in Frankreich und Griechenland deutlich tiefer sind, trotz Schengenaussengrenze.​ Entweder soll die Schweizer Regierung dafür sorgen, dass Dublin so konsequent wie die Schengen durchgesetzt wird, oder es muss ein EU- und Schengen-weiter Verteilungsschlüssel her, denn Länder wie Tschechien, Estland, Kroatioen, Zypern, Laettland, Littauen, Portugal, Rumänien, Slovenien und Island haben 2014 keinen einzigen Eritreer aufgenommen und Bulgarien, Spanien, Polen und Finnland gerade mal je 5 Personen.

    Unser jetziger sehr durchsetzungs-schwach​e Bundesrat kann nicht mal eine GLEICHE europäische SOLIDARITÄT einfordern – denn mit einem gerechten Verteilschlüssel wären die grosse Mehrheit der Schweizer/Innen nämlich sicher einverstanden, schon weil wir da viel weniger aufnehmen müssten als bisher, was ich hier auf Vimentis ja schon mehrmals mittels Dokumentation nachgewiesen habe.

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    • Juli 19, 2021

      Was ich persönlich schade und sehr verwerflich finde, SP/Grüne lernen aus der Geschichte rein gar nichts, weil sie mit ihrer “laisser faire” Politik die Wut der Bürger, schlussendlich auch rechtextreme Tendenzen nur enorm Vorschub leisten, was ich als sehr destruktiv sehe, einfach sehr schlimm, schade. In Deutschland sind doch schon die ersten Asylunterkünfte “angefackelt” worden, was diese meine Einschätzung nur praktisch bestätigt.

      Quelle;​​​
      http://www.welt.d​e​/politik/article140​19​5217/So-saehe-Vert​eil​ung-nach-einem-Sc​hlue​ssel-aus.html


      Die eritreische Regierung beschwert sich neuerdings bei der UNO

      über die Flucht zehntausender Staatsbürger & verlangt Gerechtigkeit. Frau Sommaruga könnte jetzt doch ein Rückführungs-Abkommen​​ leicht abschliessen. Dagegen spricht, dass sie wohl nicht der aufgeblähten “Asylindustrie” in der Schweiz ihre “Raison d’ètre” nicht wirklich verlustig machen will, denn das sind doch ihre Wähler/Innen.

      Erit​rea blutet zur Zeit aus wie vormals schon die DDR, ist doch völlig klar.

      Quelle;
      htt​​p://bazonline.ch/aus​l​and/europa/eritrea-​be​schwert-sich-ueber​-fl​ucht-tausender-bu​erge​r/story/16156008​

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger!

      Ihr Argument im ersten Abschnitt ist nicht brauchbar. Sie schreiben, dass die SP und Grünen durch ihre flüchtlingsfreundlich​​e Politik den Rechtsextremen Auftrieb verleihen würden. Bedenken Sie, man könnte ebenso argumentieren, die Schweiz muss dafür schauen, dass möglichst wenig Juden hier leben. Weil mit mehr Juden gibt es mehr Rechtsextreme und Tätlichkeiten gegenüber Juden.

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    • Juli 19, 2021

      @ Stefan Kernen,

      Ich denke doch. Schauen Sie doch nur einmal in die Natur, wenn Sie bei begrenztem Revier einer bestimmmten Gattung Tier viel zu viele hineindrängen, werden diese Tiere schnell aggressiv, beissen andere weg und fressen einander am Schluss sogar auf. Der Mensch ist nicht besser, unbewusst funktioniert er genau gleich, ist sein Revier von “zu vielen” bedroht, wird er aggressiv. Was glauben Sie denn, warum dieser Mr. R……..ik in Norwegen gerade ein Jungsozialisten Lagertreffen willentlich mit drei Sturmgewehren überfallen & die Menschen wie Kaninchen erbarungslos “abknallte”. Er hat dabei aber nie ein schlechtes Gewissen entwickelte – wie die SS bei den Massenmorden ja auch nie – auch später vor Gericht nicht. Schweden hat vor 40 Jahren den Multi-Kulti offiziell eingeführt, und heute hat es hinter Soveto die zweithöchste Vergewaltungungsrate weltweit als traurige Konsequenz dieser Massnahme.

      Wenn Sie den äusserst grausamen Gewaltakt in Norwegen wirklich verstehen wollen, lesen Sie einfach;

      “Die menschliche Seele zwischen GUT & BÖSE,
      Untertitel,
      d​ie Entstehung des Faschismus,

      Autor;​ Erich FROMM, Psychotherapeut

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    • Juli 19, 2021

      Gut, dann muss halt ein Veterinär oder Zoologe die politischen Probleme lösen.

      Entschuldigung für den Sarkasmus, mit dem ich diese Diskussion schliesse.

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    • Juli 19, 2021

      @ Stefan Kernen,

      Ich meine Sarkasmus ist bei diesem zu ernsten Thema doch wirklich fehl am Platze.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger!

      Ihre Vergleiche mit dem Tierreich und den Revieren etc. haben mich unter anderem zum Sarkasmus greifen lassen. Zum Sarkasmus habe ich auch gegriffen, weil ich Ihnen eigentlich folgendes sagen wollte, es dann aber vorerst bleiben liess:

      Es gibt durchaus Leute, die argumentieren, dass Breivik so gehandelt habe, hätten sich die Opfer auf Grund ihrer zu ausländerfreundlichen​​ und gegenüber “Multikulti” zu affinen Politik selber zuzuschreiben. Die Opfer werden so noch fast zu Tätern gemacht. Und es tut mir leid, Ihnen sagen zu müssen, dass Sie sich gerade gefährlich nahe dieser Art von Argumentation bewegen.

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  • August 7, 2015

    Das Asylmissbrauch-Migrat​ion-Chaos mal von der humoristischen Seite, denn mit Humor geht bekanntlich alles leichter.
    Pointiert,​ geistreich und zutreffend aufgedeckt, für “Deutschland” muss man sich einfach “Schweiz” denken,
    viel Vergnügen;

    https:/​/www.youtube.com/watc​h?v=7T8qpWYFTSM

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