1. Verkehr

Ausbau NS-Netz: Folge von Zuwanderung und Mobilitätszuwachs!

Ausbau des Na­tio­nal­stras­sen­​net­zes: Folge der mass­lo­sen Zu­wan­de­rung und der zu tie­fen Mobilitätskosten

 

Die auf die bestehenden und die zu erwartenden Kapazitätsengpässe gestützten Ausbaubegehren bei den Nationalstrassen sind die Quittung für das ungehinderte Mobilitätswachstum in der Schweiz. Dieses wird verursacht durch die wegen der Personenfreizügigkeit​ übergrosse Zuwanderung, die zu tiefen Mobilitätskosten und den hohen Wohlstand in der Schweiz.

Stauprobleme​ sollen nicht durch einen Kapazitätsausbau der Strassen bekämpft werden. Zum einen müssen die Treibstoffpreise durch eine Lenkungsabgabe erhöht werden, wobei deren Erträge nur teilweise dem Strassenbau zukommen sollen. Zum andern müssen sich die Autofahrer und die Wirtschaft an die knappen Verkehrskapazitäten anpassen durch eine Standort- und/oder Zeitverlagerung ihrer Aktivitäten. Offenbar lassen sich nur mit noch mehr Staustunden die Hintersten und Letzten davon überzeugen, dass es so mit der masslosen Zuwanderung und Mobilität nicht weiter gehen kann.

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Comments to: Ausbau NS-Netz: Folge von Zuwanderung und Mobilitätszuwachs!
  • März 12, 2019

    Herr Alex Schneider

    Ich meine, dass die neoklassik-neoliberal​e Ökonomie einen Scherbenhaufen geschaffen hat, den es gilt wieder in geordnete Bahnen zu lenken.

    Wenn die bestehende Geldmenge aus nicht getilgten Bankkrediten so hoch ist, jedoch die Armut und Existenzkämpfe nicht beseitigt sind, so funktionieren die Marktgesetze nicht. Wenn Sie jedoch die Zuwanderung mit der Mobilität lösen wollen, so ist die Dummheit des Marktradikalismus offenkundig!

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    • März 12, 2019

      Wenn ich mir die einfältigen Diskussionen im Bundeshaus um die Steuern als Rückfluss der Staatsausgaben betrachte, so erkenne ich sofort wo der Hebel angesetzt werden müsste.
      Wann erkennt die Bevölkerung, dass die Zuordnungen der Staats- und Sozialausgaben auf das Erwerbseinkommen, nicht im Einklang mit der Auswirkung der Geldschöpfung (Anteile Wirtschaft, Staat und Soziales enthalten) als Schuldengeldumlage für die gegenseitige Leistungserbringung steht.
      Der Staat und seine Beschäftigten sowie die Sozialeinkommensberec​htigten sind wie die Aktiven, auch Teile der Wirtschaft, darum sind diese Pflichtpreise eben auch, direkt zwischen Wirtschaft und Staat umzulegen!

      Die bewusste Vortäuschung falscher Tatsachen (Virus Zahler), muss als weltweit erfolgreiche Gehirnwäsche eingestuft werden. Wann wacht der Geist endlich auf und beendet die unsäglichen Lügenspiele der Ökonomen und Regierenden?
      Als Parameter ist nur ein branchendefinierte (Lenkung) Umsatz und Tarife massgebend. Allfällige zu definierende Ungleichgewichte (Kinder- und Familienzulagen, etc.), welche nicht in den frei verfügbaren Geldgenwert der Arbeit eingebunden werden können, sind mittels Antrags einzufordern.

      Mit dieser längst fälligen Reform, wird die Wichtigkeit der Ökonomen und Regierende merklich herabgestuft und die jährliche sinnlose Steuererklärung für das Erwerbs- und Ersatzeinkommen entfällt!

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  • März 12, 2019

    Herr Schneider
    das Verkehrsproblem in dichtbesiedelten Gebieten kann nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigt werden, ausgenommen Güterverkehr. Das ist überall auf der Welt so, ausser in den USA wo man Platz genug für extrembreite Strassen hat. Damit das klappt müssen öffentlich Verkehrsmittel bezahlbar sein. In der Schweiz haben wir die höchsten Bahn- und Buspreise der Welt. Hier sollten die PolitkerInnen ansetzen. Zum Beispiel mit Gratis-GA für Unter25jährige und für Rentner. (Es gibt sehr viel Rentner auf der Strasse, die umsteigen würden, wenn es sich lohnen würde.) Ohne mutige Lösungen werden wir weiterhin Milliarden verlochen für Pflästerli-Korrekture​n an Autobahnen.

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  • März 12, 2019

    Ich bin kategorisch gegen eine weitere Erhöhung der Treibstoffpreise. Eine solche ist asozial, sie trifft nur die finanziell bescheiden gestellten, während Wohlhabende die Mehrkosten mit einem Schulterzucken abtun und weiterhin mit ihren hoch motorisierten Schlitten ungehindert rumfahren. So geht Klimarettung nicht. Derweil wird geflogen was das Zeug hält. Dort soll ja das Flugbenzin weiterhin gegenüber dem Autobenzin steuerlich privilegiert sein. Inakzeptabel. Kreuzfahrten mit Riesenkolossen mit Dieselmotoren boomen ungehindert und wer Geld hat, jettet sogar mit dem eigenen Flugzeug herum. Was die PFZ anbetrifft: Ja, sie ist vermutlich der Hauptgrund für unsere Verkehrsmisere. Nun, wer A sagt, muss auch B sagen: Also Ausbau des Strassennetzes, denn auch mit E-Autos braucht es Strassen.

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    • April 24, 2019

      1) Die Preise aller Treibstoffe aus Erdöl können nicht hoch genug sein. Nur so wird das CO2 reduziert.

      2) Wir haben nicht zu wenig Strassen, sondern zu viele Autos.

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  • März 12, 2019

    So ein Seich.. Mit Lenkungsabgaben löst man kein Staubproblem. Der kleinste Teil der Staubproblematik geht zulasten des Freizeitverkehrs sondern gehört zum Geschäftsverkehr der sich kaum reduzieren lässt.
    Wer die allfälligen Mehrkosten zahlt ist auch klar, der Konsument über Umlegung der Mehrkosten auch den Konsumentenpreise und der Pendler wird es wohl ende Monat merken.
    In ihrer Schweiz möchte nicht leben, da gebe es nur noch Wohncontainer (Verdichtetes Bauen) gleich neben dem Arbeitsplatz damit wir nicht mehr pendeln.
    Das Bankkonto wäre durch den Staat zur dauernden Kontrolle jederzeit zugänglich.

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  • März 13, 2019

    Eine Lenkungsabgabe könnte sinnvoll sein, die Preise so hochzutreiben, dass es wie vor dem 2. WK und in den 50-Jahren das Reisen “first class” ist und nur die Superreichen mit Auto und Flugzeug reisen können.

    Problem gelöst.

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  • Juni 11, 2019

    “Zum einen müssen die Treibstoffpreise durch eine Lenkungsabgabe erhöht werden, wobei deren Erträge nur teilweise dem Strassenbau zukommen sollen.”

    Ökologisc​he Lenkungsabgaben müssen über die Steuerabrechnung GANZ an die steuerpflichtigen Personen und Firmen ausbezahlt werden – gleichmässig pro Kopf, an die Firmen gleichmässig pro Kopf der Angestellten. Anders bekommen griffige Lenkungsabgaben nie demokratische Mehrheiten.

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