1. Wahlen

Auslandschweizer wollen nach Bern

Der Na­tio­nal­rat braucht auch Po­li­ti­ker, die eine an­dere Per­spek­tive auf die Schweiz ha­ben. Ich hoffe sehr, dass die Wähler am 18. Ok­to­ber 2015 einem Aus­land­schwei­zer die Chance ge­ben, die In­ter­es­sen und An­lie­gen der Aus­land­schwei­zer di­rekt im Na­tio­nal­rat ver­tre­ten zu können.

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Comments to: Auslandschweizer wollen nach Bern
  • September 15, 2015

    Sie überraschen mich Herr Frey

    So heisst es doch, dass Politiker viel Zeit investieren würden in’s Regieren der Schweiz. Wie will das ein Auslandscheizer bewerkstelligen? Will er, dieser Auslandschweizer, wieder eine Wohnsitz in der Schweiz, damit er an all den Tagungen, Sitzungen teilnehmen kann? Dieser Auslandschweizer wäre ja keiner mehr, wenn er all die angebl. benötige Zeit im Rat auch teilnimmt.

    Beisst sich hier nicht der Hund in den Schwanz?

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Schweizer,

      Sie überraschen mich auch, denn Ihr Kommentar und Ihre Fragen sind überhaupt nicht zutreffend.
      Aktuell habe ich meinen Hauptwohnsitz in der Nähe von München. Dies wird auch so bleiben, weil ich hier meine Familie habe und meine Kinder hier zur Schule gehen. Wenn ich bei den Nationalratswahlen Erfolg habe und einen Sitz im Nationalrat gewinnen kann, dann habe ich die Möglichkeit eines Zweitwohnsitzes in der Schweiz. Das Pendeln von München nach Bern ist absolut kein Problem. Ich werde also auch im Nationalrat ein “echter” Auslandschweizer bleiben. Der Hund beisst sich also ganz und gar nicht in den Schwanz.

      Mit den besten Grüßen aus München – Herbert C. Frey

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frey

      Finde ich aus mehreren Punkte nicht wirklich klug:

      – Familie sollte Ihnen heilig sein und ein Vater gehört zu den Kindern
      – Ein nicht vor “Ort” befindlicher Politiker fühlt den Puls des Volks weniger oder nicht
      – Die entstehenden Weg-Kosten werden den zu bezahlenden Steuern abgezogen, evtl. sogar ein Teil der “Zimmerkosten” hier.
      – Global Denken ja – aber Regional Handeln, dürfte so nicht wirklich umsetzbar sein
      – Als in München Wohnender sollten sich um die Anliegen der Bewohner in Ihrer Region kümmern. Da sind Sie vor Ort, aktuell informiert und fühlen, wo dem Volk der “Schuh drückt”

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Schweizer,

      Sie haben offenbar überhaupt nicht verstanden, warum ich als Auslandschweizer für den Nationalrat kandidiere. Ich erkläre es Ihnen aber gerne nochmals:

      1) Aktuell leben über 750.000 Schweizer im Ausland. Davon sind rund 450.000 stimmberechtigt. Wir sprechen von der 5. Schweiz. Diese Schweizer gehören genauso zum “Volk” wie Sie. Oder sind Sie hier anderer Meinung? Da ich seit mehr als 20 Jahren Auslandschweizer bin, bin ich sehr nah am Puls der 5. Schweiz und möchte daher die Interessen und Anliegen der 5. Schweiz auch im Nationalrat vertreten. Bitte bedenken Sie: Wenn die Auslandschweizer einen eigenen Wahlkreis hätten, dann wäre die 5. Schweiz der viertgrösste Kanton! Aktuell ist der viertgrösste Kanton (AG) mit 16 Sitzen im Nationalrat vertreten!

      2) Mir ist die Familie genauso heilig wie Ihnen. Auch bei einer Wahl werde ich deshalb meinen Hauptwohnsitz in München behalten.

      3) Bezüglich den Weg- und Zimmerkosten sehe ich absolut keinen Unterschied zu einem Nationalrat der z.B. von Chur oder Lugano nach Bern anreist. Auch diese Nationalräte haben diese Kosten wenn sie in Bern sind. Sie haben natürlich Recht mit den Kosten, wenn ein Nationalrat aus Hong Kong oder New York anreisen müsste. Dies ist aber bei mir ja nicht der Fall.

      4) Sie sollten Ihre diskriminierende Haltung gegenüber Schweizern im Ausland überdenken. Die Anliegen und Interessen der 5. Schweiz sollten unbedingt auch direkt im Nationalrat vertreten werden. Diese Aufgabe muss ein “echter” Auslandschweizer übernehmen, der genau weiss, wo bei den Auslandschweizern der “Schuh drückt”.

      Beste Grüße aus München
      Herbert C. Frey

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frey

      Mir eine diskriminierende Haltung zu “unterstellen” ist wohl der falsche Weg, nur weil ich eine andere Einstellung zu Ihrer habe. Auf dieser Basis beende ich hiermit…..

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  • September 18, 2015

    Herr Frey

    Dann erlauben Sie mir die Frage warum gerade Sie die richtige Person sind um die 5. Schweiz zu vertreten?
    Von den 45000 Wahlberechtigen ist Frankreich die Nr. 1 der Destinationen, neben den ganzen anderen Orten über den ganzen Globus.
    Als Münchner der gerade mal 180 km von der Grenze weg wohnt, vertreten Sie kaum die Mehrheit.
    Die über den ganzen Globus verteilten Schweizer haben sicherlich andere Anliegen als Sie in München.
    Es ist sicherlich unbestritten das Auslandsschweizer die noch eine Draht hier her haben ihre Interessen anbringen sollen. Nur der Nationalrat ist sicherlich nicht der richtige Ort, dies sollte ein Abbild der Wohnbevölkerung bleiben.
    Die meisten Geschäfte betreffen die Einwohner die auch hier wohnen.
    Eigentlich es schon nicht richtig, dass Sie im Ausland lebend z.B. abstimmen können ob wir mehr Steuern zahlen sollen.

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    • Juli 19, 2021

      Ich denke, dass ich diese Aufgabe sehr gut übernehmen könnte, da ich seit mehr als 20 Jahren im Ausland lebe (mehrere Jahre in Asien und in mehrere Jahre in verschiedenen europäischen Ländern).

      Weitere Informationen zu mir finden Sie hier:

      http://www.c​​vpluzern.ch/kandidat​e​n/nationalrat-ausla​nd​schweizer.html

      ​Bitte bedenken Sie, dass viele Auslandschweizer, die aus rein beruflichen Gründen im Ausland leben, im Alter meistens wieder in die Schweiz zurückkehren möchten. Es ist daher sehr wichtig, dass diese Schweizer auch während Ihrem Aufenthalt im Ausland ihr Stimmrecht weiter ausüben können.

      Aktuell ist kein einziger “echter” Auslandschweizer im Nationalrat vertreten. Wären die Auslandschweizer ein eigener Wahlkreis, dann wäre das der viertgrösste Kanton. Der Kanton Aargau stellt 16 Nationalräte!

      Bes​​te Grüße aus München
      Herbert C. Frey

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  • September 19, 2015

    Als Auslandschweizer zum Teil der 5. Schweiz zu gehören, oder sich dazu zu zählen, ist wie Spießrutenlaufen. Die Auslandschweizer fallen nur auf wenn die Zeit der Wahlen anbricht, oder durch Resultate im Abstimmungsfeld wie bei den SRG Gebühren. Ansonsten werden sie kaum wahrgenommen. Die meisten zuhause geblieben, kennen weder Ängste noch Nöte, oder Pflichten und Rechte der 5. Schweiz.

    Sich als Auslandschweizer für die CH Politik zu interessieren, oder sich aktiv darin zu betätigen erachte ich durchaus als legitim. Was mir bei der ganzen Situation beileibe nicht in den “Chram” passt, sind die Umstände, dass Auslandschweizer Politkandidaten sich einbilden, dass die 5. Schweiz lediglich aus CH Bürgern bestehen die in der EU Zone, oder angrenzend ihren Ausland Wohnsitz haben.
    Klar, rund 62% der Auslandschweizer lebten Anfang 2014 in Europa, davon rund 97% in einem EU-Land. Sind deshalb die anderen restlichen Auslandschweizer weniger Wert??

    Mehrheitlic​h kommt bei mir das so an. Fremdes Brot essen ja alle Auslandschweizer, hartes aber kaum die die in Schwellen oder sogar Drittweltländern leben. Wenn ich nun den Kandidaten und CH Botschafter in Berlin Tim Guldimann und seine verbalen Ausfälle anhören muss, oder seine unkontrollierte Gestik betrachten muss, so ist es vielleicht besser wir hätten keine/n Vertreter in Bern. Einmal mindestens nicht einen Guldimann.

    Nun kommen Sie werter Herr Herbert C. Frey mit einem 7 Zeiler Einführungsblog, mit anschließender Antwort an Herrn Schweizer, die mich genau so wenig überzeugt.
    Zudem kandidieren sie für die gleiche Partei wie Frau BR Leuthart, die uns am letzten ASO Kongress im August in Genf eine schallende Ohrfeige verpasst hat, was das E-Voting betrifft. Das was sich da ihre Partei BR erlaubt hat, ist schlichtweg Wahlmanipulation. Oder wie würden sie es bezeichnen?

    Bis zu den letzten E-Voting Abstimmungen war der Kt. Zürich stehts das funktionsorientierte Vorzeigemodel. Klar mit am meisten Wahlberechtigten in Sachen Auslandschweizer. Nun wurde genau dieser Wahlbezirk für die kommenden Wahlen mit ein paar anderen Kantonen aus dem Programm geworfen. Dagegen werden aber Kantone in der Westschweiz zwei Kantone Genf und Neuenburg als zuverlässige Links-Grün Wähler zugelassen. Für wie blöd hält uns wohl ihre BR/inn.

    Und ich weiss Herr D. Schweizer, dass jeder seine Meinung haben darf. Das ist ja gelebte Demokratie. Herr Herbert C. Frey hat natürlich das gleiche Recht. Nur akzeptieren muss man die andere Meinung ja nicht wenn sie nicht in das eigene Schema oder Auffassung passt.
    Ich muss ja auch akzeptieren das sie nicht unbedingt Auslandschweizerrecht​e gut finden sondern nur die Pflichten. Wegen dem muss man ja nicht aufhören sich zu äussern.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Kalt, vielen Dank für Ihren Kommentar zu den bisherigen Ausführungen zum Thema Auslandschweizer. Ich bin halt nicht Jemand, der den Kopf in den Sand steckt wenn es darum geht, dass die Interessen und Anliegen der Auslandschweizer besser im Nationalrat vertreten werden müssen. Leider können sich ja nur auf kantonaler Ebene Kandidaten zur Wahl stellen. Ich plädiere eigentlich für einen eigenen Wahlkreis für die Auslandschweizer: Die hätte zur Folge, dass dieser Wahlkreis dem viertgrössten Kanton entsprechen würde. Der viertgrösste Kanton hat aktuell 16 Sitze im Nationalrat. Dann wären die Auslandschweizer im Nationalrat gerecht vertreten! Bei 16 Nationalräten könnte man dann auch von jedem Kontinent Vertreter stellen.

      Soweit möchte ich jedoch gar nicht gehen, sondern sage einfach, dass es an der Zeit wäre, mindestens einen “echten” Auslandschweizer als Nationalrat zu haben. Ich denke, dass ich diese Aufgabe sehr gut übernehmen könnte, da ich seit mehr als 20 Jahren im Ausland lebe (mehrere Jahre in Asien und in mehrere Jahre in verschiedenen europäischen Ländern).

      Weitere Informationen zu mir finden Sie hier:

      http://www.c​vpluzern.ch/kandidate​n/nationalrat-ausland​schweizer.html

      Bes​te Grüße aus München
      Herbert C. Frey

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