1. Sonstiges

Bäume wachsen in den Himmel

Die Klimaveränderung wird zu Waldveränderungen führen. So war es in der AZ vom 1.10.2012 zu le­sen. Gut, dass die Förster sich mit die­sen Veränderungen jetzt schon aus­ein­an­der­set­ze​n, denn Bäume wach­sen zwar in den Him­mel, je­doch nicht von heute auf mor­gen. Sie brau­chen Jahre dazu. So sollte es auch mit der Po­li­tik sein – heute pla­nen, was es für die nächste Ge­ne­ra­tion braucht, ent­spre­chend han­deln und die Geschäfte pfle­gen.

Wenn die ertragreiche Fichte aus unseren Wäldern verschwindet und durch langsamer wachsende, an den Klimawandel angepasste Bäume ersetzt wird, hat das auch einen Einfluss auf die Ressource Holz. Das hat nicht nur Auswirkungen auf den Lebensraum Wald und sein Ökosystem, sondern auch auf die Holzwirtschaft, den Ertrag der Waldbesitzer und letztendlich auf die Waldpflege, die diese noch investieren möchten.

Die kommenden Wahlen in den Grossen Rat bieten Gelegenheit, die Weichen zu stellen.

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Comments to: Bäume wachsen in den Himmel
  • Oktober 3, 2012

    Wie war das mit dem Waldsterben? Wir hätten schon lange keine Bäume mehr haben sollen. Abgestorben sind bei uns letzten Winter bei meisten mediteranen Sträucher . Gehen wir Richtung Eiszeit?

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  • Oktober 3, 2012

    Frau Brigitte Fischer, Grüne,
    Was wollen Sie damit aussagen? Sollen wir nun weiter die im Mittelland nicht angepasste Fichte pflanzen, oder wieder jene Bäume, Laubhölzer, Harthölzer welche natürlich in diesen Höhenlagen wachsen?
    P.S. man sollte sich auch überlegen, ob es Sinn macht, einen 80Jährigen Baum, Fichte, in 3Monaten als Brennstoff durch den Kachelofen zu schieben.
    Bei meiner Rechnung bleibt da ein Minus von 79Jahren und 9Monaten. Thema Co” neutral und so…

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    • Juli 19, 2021

      Was ich damit sagen will, Herr Nabulon, ist folgendes:

      Die Klimaveränderung ist eine Tatsache, das hat Auswirkungen auf die Umwelt und die Biodiversität. Wenn sich nun Förster Gedanken darüber machen, wie sie reagieren müssen, damit wir auch in 30 oder 40 Jahren noch Wald haben, ist das folgerichtig.

      Gena​uso sollte es in der Politik sein, wie wirken sich Beschlüsse in einer längerfristigen Zukunft aus? Egal, ob das die Energieversorgung, die Sozialwerke oder die Raumplanung betrifft.

      Wenn ein Förster heute einen Setzling pflanzt, ist er in 30 oder 40 Jahren zu einem stattlichen Baum gewachsen und die nächste und übernächste Generation kann sich daran erfreuen.

      Wenn wir heute mit einem griffigen Raumplanungsgesetz zu unserer Landschaft Sorge tragen, kann sie auch die nächste Generation noch geniessen – das ist nur ein Beispiel dafür, welche Verantwortung die Politik übernehmen muss.

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    • Juli 19, 2021

      Gut, einverstanden Frau Brigitte Fischer,

      Die Klimaveränderung ist eine Tatsache. So weit so gut. Ob sich das Klima nun erwärmt, oder abkühlt bereits Kaffeesatzlesen.
      Ers​te Messungen zu meiner Jugendzeit haben darauf hingedeutet, dass wir in Richtung kleine Eiszeit gingen. Ernsthaft!.
      Dann, begann man davon zu reden, dass wir in Richtung Erwärmung gingen, „Ernsthaft“! Die Szenarien, Computermodelle stimmen nicht mit der Realität überein. Ernsthaft.

      Alles hat, egal wer verantwortlich ist, Mensch oder einfach die Laune der Natur, Auswirkungen auf die Bio-Diversität.
      Kühlt das Klima ab, sind es eher Fichtenarten / Nadelbäume welche besser gedeihen. Erwärmt sich das Klima, sind es eher Harthölzer, Laubbäume, bis Exoten welche besser geeignet sind.

      Unser Nutz-Wald hat den Stresstest der die Natur vorgegeben hat, nicht überstanden. Denn, die Weichhölzer sind anfälliger auf Trockenheit, starke Stürme, saurer Regen, Borkenkäfer, etc die wie das Amen in der Kirche periodisch auftauchen.

      Der Förster kann sich also Gedanken machen, was er pflanzen will. Mutter Natur wird korrigieren mit eben (siehe oben) Stresstest, welche Art überleben wird. Das macht Mutter Natur erfolgreich seit es sie gibt.
      Auch ohne den Menschen ist das natürliche Auswahlverfahren der Natur hart, nur die Besten überleben.
      Und so entsteht eine natürliche Bio-Diversität, die Besten am richtigen Platz für die Vorgesehene Tätigkeit überleben.
      Immer noch ohne den Menschen, waren früher Gebiete um die Sahara herum Fruchtbar und Grün, so ist es heute Wüste. Und da lebt heute eine etwas andere Bio-Diversität wie vor 10‘000Jahren. Natur, Klima ist nichts statisches, es wandelt sich immer. Kein Winter ist gleich, kein Sommer ist gleich. Kein Tag ist gleich wie der Andere.

      Raumplanung ist von Menschen für Menschen erdacht.
      Aber auch da spielt Mutter Natur eine gewichtige Rolle. Stresstest, wie Erdbeben, Murenabgänge, Lawinen, Überschwemmungen, Hitze, Kälte, nur was richtig gebaut wurde, überdauert seine Zeit.

      Nebst Geografischen Gegebenheiten kommen auch Demografische Gegebenheiten voll zum Tragen. Sicher ebenso Politik, Soziales, Krieg und Frieden, dies Menschgemacht.

      Szenarien zeigen in eine Richtung, Wachstum, was rein auf unseren Platz Schweiz gesehen, nicht gut kommt, geht es so weiter.
      Verteilt man richtig, auf die Welt gesehen, verträgt die Welt, bei richtiger Verteilung der Ressourcen noch ein paar Mia Menschen.

      Nun, wir Menschen gehen davon aus, dass wir die Spezies seien, welche überleben wird, so denken wir Menschen das.
      Die Mutter Natur hat aber in den Mia Jahren in denen sie existiert, unzählige Arten und Wesen hervorgebracht, welche wo möglich dachten, SIE seinen die Spezies welche auf immer überleben würde. Heute graben wir deren Skelette aus. Irrtum.

      Es ist übrigens noch verrückt, im Vergleich mit Gotthelfs Zeiten, zu denen die Grünen ja zurückwollen. Die Natur ist für die Ernährung da, und nicht einfach so für die Erholung und den Genuss. Das können nur durch unseren Wohlstand verwöhnte Menschen schreiben, die sonst keine Probleme haben.

      Nächste Generationen werden übrigens ganz andere Sorgen und Probleme haben, meine Ansicht, als sich auf das geniessen der Natur zu konzentrieren.

      Der Förster wird, die falschen Bäume pflanzen und die PolitikerInnen die falschen Gesetze erlassen, weil niemand in die Zukunft blicken kann. Das wird geschehen.

      Warum? Weil irgend welche Irre wieder Kriege anfangen werden, und alles ist anders.

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