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“BGE” oder “der Sinn des Lebens”

Es ver­geht kaum ein Tag, an dem ich nicht mit dem be­din­gungs­lo­sen Gr­und­ein­kom­men kon­fron­tiert wer­de. Die In­itia­tive ist viel­schich­tig und vor­aus­schau­end, doch am Ende geht es um nichts ge­rin­ge­res als den Sinn des Le­bens.

Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch auf diese Erde geboren wird, um seine eigenen Träume zu verwirklichen und so glücklich zu werden. Ganz ähnlich sahen es übrigens auch 86 Prozent(!) der Jugendlichen in der Schweiz. Dies klingt im ersten Moment sehr romantisch, ja gar naiv, doch sollten wir uns das stets im Hinterkopf behalten, wenn wir über ein bedingungsloses Grundeinkommen diskutieren.

Das heutige System ermöglicht es nämlich nur einem Bruchteil der Menschen, seine Träume zu verwirklichen. Entweder man verfügt über ein grosses finanzielles Polster, oder man setzt sich einer Gesellschaft aus, die einen verurteilt aufgrund von Nichterfolg und Sozialhilfebezug. Für die Mehrheit der Bevölkerung bleibt so nur das Erbringen von Arbeitskraft für Dritte.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde die Voraussetzungen gleichstellen. So senkt es die Hürde, seinen persönlichen Träumen nachzugehen, da ein Existenznetz jeden einzelnen auffängt. Jeder Mensch kann sich so selbst die Frage stellen, wieso er auf dieser Erde lebt und was es braucht, glücklich zu sein. Dies ist Selbstbestimmung in seiner reinsten Form und hat wenig bis garnichts mit Kommunismus zutun.

Übrigens, für alle Wirtschaftsliebhaber unter euch: Dies würde zu einer enorm hohen Innovationskraft im Land führen, die in der Zukunft dringend benötig wird.

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Comments to: “BGE” oder “der Sinn des Lebens”
  • Mai 3, 2016

    Um die Träume zu verwirklichen muss man etwas tun und nicht warten bis Mamma Staat Ihnen Geld nachschiesst.

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    • Juli 19, 2021

      Mit einem bedinungslosen Grundeinkommen muss man selbstverständlich immer noch mit eigener Motivation Dinge anpacken. Wie ich im Blog versucht habe aufzuzeigen, senkt das BGE jedoch die Hürde bzw. steigert die Motivation seine Träume zu verwirklichen.

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    • Juli 19, 2021

      Ja dann geben Sie einem armen Alkoholabhängigen, sagen wir Mal eine Einmalzahlung von CHF 50’000. Was tut er? Er betrinkt sich mit diesem Geld zu Tode.

      Das bedingungslose Grundeinkommen macht träge und führt zum bedingungslosen Konsum. Besonders für junge Leute ein falscher Anreiz, weil der Drang zu Vergnügungen grösser ist, als die Pflicht sich anzustrengen, um ein Ziel zu erreichen. Was ist denn für Sie ein Traum? Einen teuren Wagen zu besitzen?

      Haben Sie gewusst, dass Geld auch schädlich sein kann?

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    • Juli 19, 2021

      @ Felix Kneubühl,

      Geld kann auch schädlich sein kann, richtig,
      denn ein zu viel macht träge.

      Man kann dieses Naturgesetz sehr gut bei allen Tierarten beobachten,
      Fürsorge​ der Eltern bis z.B. der Vogel flügge ist,
      fliegt er nicht selber davon,
      wird er aus dem Nest “geworfen.”

      Revier​tiere verteidigen ihr Revier, ist der Nachwuchs erwachsen,
      muss es das elterliche Revier verlassen,
      um ein eigenes revier zu erkämpfen
      geht es nicht freiwillig (z.B. aus Trägheit),
      wird es von den Eltern aus ihrem Revier gebissen”.

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Kneubühl
      Das ist genau der Punkt Herr Kneubühl. Es darf doch nicht sein, dass die einzige Motivation zu arbeiten, das Lohneinkommen ist. Arbeit sollte von einer intrinsischen Motivation herrühren und nicht durch ein Wirtschaftssystem diktiert werden. Auch junge Leute realisieren so, dass das BGE dazu da ist, ihre Existenz zu sichern und sie sich darauf konzentrieren können, was sie glücklich macht.

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    • Juli 19, 2021

      @ K. Baptiste,

      Ihre zwei ersten Sätze kann ich unterschreiben. Selber habe ich immer gemacht, was in mir wie ein Samekorn irgend eines Talentes bereits vorhanden war. Diese Talente habe ich benutzt um sieben verschiedene Berufe (sich berufen fühlen) aus zu führen. Es war auch nie “Arbeit”, sondern freudiges Tätig sein,was ein grosser Unterschied ist. Ich habe dies folglich mit viel Freude getan, schlussendlich sogar eingenständig in einem eigenen Geschäft mit Angestellten. Natürlich auch ohne eine finanzielle Absicherung im Falle eines Konkurses durch eine formelle GmbH. Haftung für meine Tätigkeit habe ich ganz bewusst mit meinen Privatvermögen. Auch dies gibt Zähigkeit und Durchhaltevermögen. Das Wirtschafts-System diktiert also gar nichts, wir kommen höchstens auch mal i.d. Lage, vielleicht aus wirtschaftlichen Gründen, auch mal eine nicht so optimale Arbeit zu verrichten. Aber auch dies weckt sehr schnell den “Heiss-Hunger” auf etwas idealeres. Im übrigen kann ein Mensch auch von Menschen diktiert werden, in dem z.B. Eltern, Partner/In, “Freunde”, der gesellschaftliche Stellenwert, die Moral, alles dies und mehr können einem unbewusst die eigene Lebensweise diktieren, und zwar sehr sanft, somit ohne grosse Möglichkeit der Wahrnehmung, nur die Achtsamkeit rettet uns vor Fremdbestimmung.

      E​xistenzsicherung;
      Nehmen wir das Beispiel eines Tieres (ja Tiere sind mehrheitlich intelligenter wie Menschen), z.B. eines Hundes, seine Existenz ist durch Frauchen/Herrchen 100 % abgesichert, was geschieht zwangsläufig ? Er wird träge (faul) bewegt sich immer seltener, frisst sich nur täglich voll und wird immer fetter, bis er kaum mehr sich fort bewegen kann. Wird es also künstlich “gefüttert”, wird es sich schlussendlich nur noch mit Schmerzen fortbewegen können. In seiner Natur bedingten Umwelt aber muss es seine Nahrung aufmerksam und immer Sprung bereit selber suchen. Und Bewegung ist der beste Arzt (alt griechische Weisheit).

      Wird den die Menschheit nicht zunehmen immer fetter bis voll fett ?. In den USA sind es weit über 50 %, und Europa holt mächtig auf, viele Übergewichtige Kinder und Schüler sind auch bei uns schon davon betroffen, Tendenz stark steigend. Eine BGE befeuert dies noch, darum mit Überzeugung NEIN.

      Es werden 70 bis 80 % voraussichtlich so abstimmen.

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    • Juli 19, 2021

      @ G. Hottinger
      Ich gehe davon aus, dass Sie glücklich waren, in dem was Sie taten. Sie hatten offensichtlich auch die Möglichkeiten, immer wieder den Beruf auszuüben, der Ihnen in der jeweiligen Situation am ehesten entsprach.
      Diese Möglichkeiten haben jedoch bei Weitem nicht alle Menschen in unserem Land. Sie sind aus finanziellen oder persönlichen Gründen gefangen in ihrer Situation oder ihrem Beruf und träumen von einer Veränderung. Das BGE hilft genau diesen Menschen, glücklich zu werden.

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    • Juli 19, 2021

      Dann möchten Sie also mit Ihrer Aussage hier erklären, dass Geld glücklich macht?

      Sehe ich absolut nicht so.

      Jeder Mensch hat die Möglichkeit sich zu entwickeln, wenn er das will möchte oder tut. Dazu braucht es kein BGE. Wer eine Weiterbildung machen möchte um sich zu entwickeln, bekommt Zuschüsse vom Staat. Wer keine Arbeit bekommt, weil er aus dem heutigen Raster gefallen ist, bekommt Geld vom Staat.

      Wer seinen Allerwertesten aber nicht vom Sofa kriegt und pausenlos mit Ausreden versucht zu erklären, dass er keine Möglichkeit erhalte, sich zu entwickeln, dem gehört auch kein BGE, sondern die Sozi gekürzt.

      Wenn Sie glauben, dass Menschen durch ein BGE glücklicher würden, mag das Ihre Idee sein. Aber sie widerspricht sich mit allen heute bekannte Tatsachen.

      Es werden heute mit Millionenbeiträgen der ALV Menschen wieder in den Arbeitsalltag eingeführt. Eben….. genau weil sie ohne Arbeit das Ziel verloren haben und nicht mehr in den Alltag finden.

      Es wird mit Millionenbeträgen versucht Menschen aus den Nichtstun zu holen, damit sie wieder ein Ziel bekommen im Leben.

      Und Sie erklären hier, dass Lohn gegen Beschäftigung/Arbeit falsch sei? Denken Sie tatsächlich, wenn Sie ein BGE-Betrag ausschütten, diese Menschen wirklich glücklicher werden, oder angebliche Träume verwirklichen?

      Mit​ einem BGE wird lediglich erreicht, dass noch mehr Menschen das tägliche Ziel, den nötigen Rhytmus für das Leben verlieren werden. Noch mehr Sofapotetos, welche Ausreden finden, nichts zu tun, Andere das tun müssen oder sollen, was sie zu träge geworden sind.

      Auch ich habe Träume, aber diese werde ich nicht verwirklichen, indem man mir ein BGE gibt sondern indem ich ein Ziel anstrebe, dieses konsequent verfolge und dies mittels selbst erschaffener Lebensgrundlage.

      S​ollte ein BGE tatsächlich vom Volk angenommen werden, bin oder werde ich Einer Jener, der sich per sofort aus dem heute gültigen Arbeitsfeld zurück zieht. Ich bin nicht bereit einen Teil meiner Energie an Menschen zu verschwenden, welche sich selber nicht motivieren können, um ihre Träume aus Eigenintiative zu erreichen.

      Und ja… Jeder Arbeitende in diesem Lande müsste einen grossen Teil seiner Energie für solche Menschen im BGE aufbringen. Auch wenn ich als Grundlage auch BGE erhalten würde.

      Menschen werden wir nicht glücklicher machen, indem wir Ihnen eine Zusicherung geben, oder diese immer Gleicher machen, sondern in der Individualität des Menschen. Jeder ist seines Glückes Schmied.

      “Sie sind aus finanziellen oder persönlichen Gründen gefangen in ihrer Situation oder ihrem Beruf und träumen von einer Veränderung.”

      – Finanziell habe ich erklärt. Man bekommt vom Staat bereits Unterstützung, wenn man sich verändern oder weiterbilden will. Zusätzlich Steuervergünstigung für Weiterbildung, welche auch jedes Jahr pauschal abgezogen werden kann.

      – persönliche Gründe? Alle Gründe sind meist persönlich, und mit einem BGE wird keiner seine pers. Gründe verändern. Eher den Willen etwas zu verändern verlieren.

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    • Juli 19, 2021

      @Kneubühl

      Und was ist mit den Stipendien, sind die nicht von Mama Staat?
      Aber der Handwerker bekommt nichts?

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  • Mai 3, 2016

    Wenn ich Ihren Beitrag lese tönt das so, wie wenn man mit einem BGE seine Träume verwirklichen könne. Wie Sie aber später im Text selbst relativieren, senkt es nur die Hürden aber beseitigt sie nicht.
    Ich bezweifle sehr, dass ich mit monatlich CHF 2500.– meine Träume verwirklichen könnte.

    Der Grundaussage Ihres Textes jedoch stimme ich bei. Das BGE ist grundsätzlich eine gute Sache.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Zoller
      Dies ist natürlich ein sehr individuelle Betrachtung. Vielleicht reicht jemand das Grundeinkommen um glücklich zu sein. 🙂 Es geht beim BGE auch vielmehr darum, endlich Dinge machen zu können, die einen Erfüllen, ohne den ständigen Druck der Wirtschaft.

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    • Juli 19, 2021

      Sie glauben somit, dass Menschen glücklicher würden?

      Wenn Sie bis heute nicht glücklich werden, oder sind, mit dem was Sie tun oder nicht tun, dann liegt das nicht am Druck der Wirtschaft, sondern an der Einstellung zum Leben. Und diese werden Sie mit einer zugesicherten BGE auch nicht lösen.

      Und wer bezahlt dieses BGE? All Jene die glücklich sind? All Jene die sich den A… aufreissen um das zu tun was sie heute tun? Warum sollte ich jeden Monat für Menschen bezahlen, welche nicht in der Lage sind sich selber so zu organisieren, dass sie glücklich werden oder sind?

      Das BGE erzeugt lediglich “reine Faulheit”. Die Zusicherung der Lebensgrundlage ist heute bestehend. Und all Jene die mit heutiger Finanzierung es nicht auf die Reihe bekommen glücklich mit ihrem Leben zu sein können das auch nicht mit einem BGE.

      Sein eigenes Glück entwickelt man sich selber und nicht mit Geld, Stütze von Anderen, welche etwas dafür tun, dass Sie glücklich sind. Ich sehe absolut keinen Grund, warum ich für Menschen einen grossen Teil meiner Leistung in dieser Gesellschaft abgezockt erhalten soll, nur damit diese dann vielleicht glücklicher werden. Was jedoch zu bezweifeln ist. Man finanziert höchstens weitere Ausreden, warum man nicht glücklich sei.

      Das heutige ALV beweist, dass Ihre Aussage in die falsche Richtung läuft. Ein Mensch wird nicht glücklicher, wenn er eine Grundfinanzierung erhält. Viele Arbeitslose werden heute mit viel Geld wieder in die Arbeit integriert, weil sie den Anschluss nicht mehr finden. Warum wohl? Weil man ALV erhalten hat um Glücklich zu werden, weil man in der Arbeitslosigkeit das tun hätte können, was uns glücklich machen würde?

      Jeder ist seines Glückes Schmied. Wer das nicht selber auf die Reihe bekommt, wird das auch nicht mit einem BGE. Träume verwirklicht man nicht, indem man sie bezahlt bekommt, sondern indem man sich diese mittels Leistung “erarbeitet” und so ein Erfolg erzielt.

      Wenn Sie tatsächlich für das sog. Glück seiner Tätigkeit etwas tun möchten. Menschen glücklicher machen möchten, dann setzen Sie sich für die menschliche Kultur in Firmen ein.

      – Das regelmässige bedanken beim Arbeiter für seine Leistung
      – Wertschätzung seiner Tätigkeit
      – usw.

      Dies würde nicht noch den Arbeitenden finanziell belasten, kostet nichts und die Menschen würden wieder mehr Glück in dem finden was sie tatsächlich glücklich macht oder machen können.

      Das BGE wird Menschen die heute nicht glücklich sind, nicht glücklicher machen. Glück und Träume können sie mit einem BGE nicht kaufen, nicht bezahlen und schon gar nicht entwickeln. Das muss JEDER für sich selber und ohne die Hilfe Anderer.

      Sie müssten so ihr glücklich sein sogar mit den Finanzierern teilen, Ihre Träume wäre nicht mehr die Ihren, sondern die der Finanzierer und wo finden Sie dann da noch Ihren Erfolg?

      Wenn Sie glauben Menschen mit Geld glücklicher zu machen, dann sind Sie genau auf dem Kurs der Wirtschaft, welche Sie kritisieren (Druck erzeuger). Glück und die eigenen Träume sind nicht mit Geld oder deren Grundlage verbunden. Dies wird heute nur so betrachtet, weil der Mensch immer mehr Gewicht auf Geld legt. Würde er jedoch immer mehr Wert auf seine Menschlichkeit legen, gerät Geld in den Hintergrund und somit auch nicht relevant für sog. Glücklich sein.

      Jeder soll selber entscheiden, was ihm es Wert ist. Den “Anschluss” in der Wirtschaft zu verlieren, um angeblich sein Glück zu finden, oder sein Glück entwickeln indem er seine Lebenseinstellung findet die er benötigt um Glücklich zu sein.

      Warum sind denn ALV-Menschen nicht glücklicher? Sie erhalten meist mehr als das BGE. Denken Sie tatsächlich die seien glücklicher, dass Sie Geld erhalten für das “Nichtstun”?

      Völli​g falscher Denkansatz – und seit Jahrzehnten bewiesen, dass dieser Weg nicht richtig ist. Selbst der Staat hat mit der ALV erkannt, dass das “nur bezahlte Nichtstun” Menschen nicht glücklicher macht, sondern das Gegenteil.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer
      ALV Bezüger sind nicht glücklich, weil sie unter dem Druck stehen eine neue Arbeitsstelle zu finden weil ihnen ansonsten der Hahn zugedreht wird und sie Sozialhife beziehen müssen. Wie soll man da Glücklich sein?
      Sie sagen: “Jeder ist seines Glückes Schmied”. Das stimmt nur teilweise. Es gibt viele junge Leute die zu Hause keinen Rückhalt und keine Unterstützung bekommen und deshalb keine Chance auf einen guten Schulabschluss und somit auch keine Chance auf einen guten Job haben. Es gibt auch Leute die einfach nicht die nötigen intellektuellen Voraussetzungen haben um ihren Traumberuf ausüben zu können. Diesen Leuten vorzuwerfen, sie seien faul oder geben sich zu wenig Mühe finde ich sehr hart.
      Ich nehme nicht an dass es eine Putzfrau gibt, deren Job ihr absoluter Traumberuf ist. Und trotzdem gibt es viele Putzfrauen die auf das Geld das sie mit dieser Arbeit verdienen angwiesen sind.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Zoller

      Das Leben IST Hart. Zu glauben man könne Menschen glücklich machen mit Geld ist eine Illusion.

      “ALV Bezüger sind nicht glücklich, weil sie unter dem Druck stehen eine neue Arbeitsstelle zu finden weil ihnen ansonsten der Hahn zugedreht wird und sie Sozialhife beziehen müssen. Wie soll man da Glücklich sein?”

      Denken Sie er sei glücklicher, wenn man keine Anforderungen im Leben hat? Und die ALV hat nun halt mal Anforderungen. Doch wer es nicht auf die Reihe bringt Bewerbungen zu schreiben (er ist bezahlt für rund 9 Std – ALV), da weiss ich weissgott auch nicht, wie man einer solchen Person noch alles vor die Füsse legen kann, damit er sich bewegt.

      “Es gibt viele junge Leute die zu Hause keinen Rückhalt und keine Unterstützung bekommen und deshalb keine Chance auf einen guten Schulabschluss und somit auch keine Chance auf einen guten Job haben.”

      Chancen erarbeitet man sich selber und muss diese nicht angeboten erhalten. Und wer Rückhalt braucht um eine guten Schulabschluss zu machen, hat auch mit Rückhalt wenig Chancen, denn er lernt sich nicht durch zu setzen.

      Mit JEDER Absicherung nehmen Sie einem Menschen die Grundlage der Eigenintiative weg (keine Regel ohne Ausnahmen).

      Aber nochmals. Wenn Sie denken, dass ein Mensch glücklicher wird, wenn er BGE erhält, dann glauben Sie daran. Fakt ist, der Mensch braucht Lob, Wertgefühl und Erfolgserlebnisse für sein Glück und nicht Geld.

      “Ich nehme nicht an dass es eine Putzfrau gibt, deren Job ihr absoluter Traumberuf ist. Und trotzdem gibt es viele Putzfrauen die auf das Geld das sie mit dieser Arbeit verdienen angwiesen sind.”

      Sie schreiben es richtig EINE Putzfrau… Es ist unsinnig mittels Giesskanne an ALLE etwas Auszuschütten, was einigen Wenigen nützt. Und ja, wenn diese Putzfrau genügend Eigenititiavive hat kann sie sich weiter bilden. Sie bekommt dazu staatliche Unterstützung, wenn sie das will und glaubhaft darlegen kann (und hat auf jeder Steuerrechnung einen Abzug pauschal oder per Beleg für Weiterbildung)

      Es ist nicht das Geld was Glücklich macht im Leben, sondern die pers. Einstellung. Auch ohne Traumberuf kann oder könnte man glücklich sein. Und es heisst “Traumberuf” weil es ein Traum ist. Hat man genügend Eigenwillen kann man sich Träume verwirklichen. Wer diesen Eigenwillen nicht hat, wird man mit Geld nicht motivieren diesen nun leben zu können.

      Und warum soll ich, einer der sich seine Träume selber mit eigeninitiative “erarbeitet”, für Menschen aufkommen die sich selber nicht motivieren können?

      Es wäre sicherlich wieder mal überlegenswert wie Mensch funktioniert. Sicher nicht, dass man ihn in allen Lebenslagen absichert und das “Essen” vor die Füsse legt.

      Danke für Ihre Einschätzung – ich pers. werde bestimmt GEGEN die BGE stimmen. Es ist Menschenunwürdig, diesem seine pers. Entwicklung und Entfaltung mittels Geld zu bezahlen. Und es ist unsinnig zu glauben, man könne durch Geld Motivation für Glücklichsein generieren.

      Und wer sich mit dem menschlichen Verhalten auseinander gesetzt hat, wird erkennen, dass diese von Ihnen angesprochene Putzfrau trotz BGE keinen anderen Job wählen wird. Denn das hätte sie bereits getan, wenn der Wille zur Veränderung gross genug wäre. Scheint es nicht zu sein.

      Wieviel Unsinn muss man noch entwickeln bis man erkennt, dass Motivation für SEIN Leben nicht mit Geld oder staatlicher Absicherung generiert wird, sondern durch Eigenwillen, welchen man aber unterdrückt durch staatliche Absicherung.

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    • Juli 19, 2021

      @ Schweizer
      “Sein eigenes Glück entwickelt man sich selber und nicht mit Geld”

      Na dann versuchen Sie mal ein Geschäft zu eröffnen ohne Geld…
      Bitte verraten Sie mir wie das geht, dann mache ich es vielleicht nach und werde glücklicher!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Huber

      Glauben Sie mit einem BGE könnten Sie ein Geschäft eröffnen?
      Wer “Wünsche” nach einem eigene Geschäft hegt, sollte vermutlich mehr “Sicherheiten” haben als BGE.

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    • Juli 19, 2021

      @ Schweizer

      Hier mal ein trauriges Beispiel mehr, wie z.B die IV mit wirklich Kranken umgeht:

      http://www​.landbote.ch/winterth​ur/standard/Nach-dem-​dritten-Infarkt-stric​h-die-IV-seine-Rente/​story/16871443#mostPo​pularComment

      Ein Kommentarschreiber:
      ​”Ebenso erging es einem Bekannten. Er hatte mehr Herzinfarkte als der Herr im obigen Artikel. Die IV hielt ihn für 100% arbeitsfähig und wies seinen Antrag ab. Er ist gestorben”

      Das BGE kann solche Fälle vielleicht auch nicht verhindern, aber Betroffene hätten immerhin einen Fallschirm.

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    • Juli 19, 2021

      Sie möchten also eine Giesskanne installieren, um solche tragischen Einzelfälle abzufangen? Wäre es nicht sinnvoller das seit Jahren, für das Gros funktionierende IV-System so anzupassen, dass auch solche Einzelfälle integriert werden könnten?

      Zudem… Einzelschicksale, so tragisch diese sind, wird es immer geben. Egal welches System sie wählen.

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  • Mai 3, 2016

    Sagen Sie das dem Hollande, Herr Krützmann.
    Er würde sicher mit dieser, für die Schweiz untauglichen Schnapsidee punkten. Und es würde ihm gut tun!
    Die Franzosen schätzen solches Zeugs, wir wissen es.
    Und ich kann Ihnen sagen, ganz Afrika würde sich in der grosszügigen Schweiz einbürgern lassen.
    Dann gute Nacht ihr lieben Schweizerfreunde.

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  • Mai 4, 2016

    @ G. Krützmann,

    Not macht bekanntlich erfinderisch. Der Krieg, bekanntlich Not pur, ist der Vater (Erfinder) aller Dinge (Tolstoi), z.B. neue Techniken & neue grössere Vernichtungs-Waffen, Leid ist der Geburt-Helfer der Zufriedenheit.
    In unserer sogenannten “Wohl-Stand-Gesellcha​ft, wer kann von sich aus denn wirklich behaupten, er sei rundum zufrieden ?.

    Kein Mensch braucht ein bedingungsloses Einkommen” (BGE), zumindest bekommt es ihm nicht gut, denn der inhaltlich wirkliche Grund des Lebens ist;

    “Höre auf den Ruf deiner Seele,
    und mache diesen RUF zu deinem BERUF,
    dann bist du zufriedener (Erfüllung durch den Beruf, zu dem man sich innerlich eben BERUFEN fühlt).
    glückli​cher​ und (glücklicher, eine Steigerung von Erfüllung)
    gesünder.​” (Wenn ein Mensch wirklich seine wahre Bestimmung leben würde, braucht er auch nicht krank zu werden, denn eine Krankheit zeigt immer auf, wo wir mit unserer Lebensweise falsch liegen).

    Emmanuel KANT, Philosoph, Königsberg

    http://​www.wikiberal.org/wik​i/Emmanuel_Kant

    Di​eses BGE hat nicht die geringste Chance, denn (eine Mehrheit) des Volkes weiss genau was richtig ist und was nicht, dadurch hat es immer recht.

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    • Juli 19, 2021

      “In unserer sogenannten “Wohl-Stand-Gesellcha​​ft, wer kann von sich aus denn wirklich behaupten, er sei rundum zufrieden ?.”

      Ich !

      “Höre auf den Ruf deiner Seele,
      und mache diesen RUF zu deinem BERUF,
      dann bist du zufriedener (Erfüllung durch den Beruf, zu dem man sich innerlich eben BERUFEN fühlt).
      glückli​cher​​ und (glücklicher, eine Steigerung von Erfüllung)
      gesünder.​​” (Wenn ein Mensch wirklich seine wahre Bestimmung leben würde, braucht er auch nicht krank zu werden, denn eine Krankheit zeigt immer auf, wo wir mit unserer Lebensweise falsch liegen).”

      Hier, Herr Hottinger, haben Sie ein Argument der Befürworter zitiert.

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    • Juli 19, 2021

      @ G. Hottinger
      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Mit Ihrem Zitat, dass von dem Philosophen Kant stammen soll, zeigen Sie in der Tat gerade auf, was für ein BGE spricht. Dank einer existenziellen Absicherung können wir Menschen eher eine persönliche Berufung ausüben, anstelle eine Arbeit nur des Geldes wegen auszuüben. So werden wir gesamthaft glücklicher.

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    • Juli 19, 2021

      Ich kann nichts dafür, dass es in der Schweiz Menschen gibt, welche die Arbeit nur wegen Geld erledigen. Solche Menschen wurden von mir noch nie “eingestellt” oder unter Vertrag genommen.

      Jeder hat die Möglichkeit sein Arbeit als “Erfüllung” zu betrachten. Reine Ansichtssache.

      Und​ ich bin schon auf dem Müllwagen gestanden und habe Müll entsorgt. Ich wäre aber nie auf die Idee gekommen, dass ich das tue, des Geldes Willen.

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    • Juli 19, 2021

      @ B. Krützmann

      Sehe ich nicht so, dass um einer inneren Berufung (als Beruf) Folge zu leisten, es zwangsläufig ein bedingungsloses Grund Einkommen (BGE) bräuchte, im Gegenteil. Es braucht keine existenzielle Absicherung. Ein BGE macht zu Viele zu träge, dass sie überhaupt den Weg der inneren Erfüllung über den richtigen Beruf überhaupt unter die Füsse nehmen.
      Wie ich bereits erwähnte, eine gewisse Not für den Über-Lebenskampf braucht es schon. Meine diesbezüglich gemachten Erfahrungen im wirklichen Leben bestätigen mir, dass es dazu keinerlei BGE bedarf. Ein BGE bewirkt nur eine Beschänkung der Unabhängigkeit, der Selbständigkeit, und folglich brächte sie offensichtlich eine Fremdbestimmung.

      W​irklich glücklicher werden wir erst, wenn wir es aus eigener KRAFT selber schaffen.
      Schade finde ich es auch, dass mit der Forderung eines BGE noch weniger Selbswertgefühl geradezu alimentiert, nämlich es auch alleine zu schaffen. Im übrigen gibt es in der Ostschweiz einen Verein, der jungen sich selbständig machenden innovativen Menschen mit zu wenig Eigenkapital – nach einer Prüfung seines Objektes – eine Bürgschaft über nimmt. Dies ist lobenswert und genügt vollauf.
      Ich wünsche es jedem, nämlich dieses Selbstwertgefühl in sich zu finden das es natürlich braucht, den Start in eine EIGENSTÀNDIGKEIT zu wagen.Gelingt dies, ist die innere Erfüllung dann umso grösser.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Sie erzählen hier die ganze Zeit, dass Menschen nur glücklich werden können, wenn sie es aus eigener Kraft schaffen, durch die Arbeit an Selbstwertgefühl zu gewinnen.
      Wenn Sie das geschafft haben freut mich das für Sie und ich gratuliere Ihnen dazu.
      Ich bitte Sie jedoch zu bedenken, dass es lange nicht allen Leuten so geht. Dass nämlich viele Leute aus diversen Gründen es niemals schaffen werden, in ihrem Beruf aufzugehen und Zufriedenheit oder sogar Glück zu finden. Solchen Leuten könnte unter Umständen ein BGE zu mehr Sicherheit verhelfen.

      Ich finde es ist dreist zu behaupten, dass es gemäss “Ihren Erfahrungen” kein BGE braucht. Wo konnten Sie denn Erfahrungen mit dem BGE sammeln?

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr B. Zoller,

      Für den 1. Absatz habe ich durchaus Verständnis.

      Aber ich muss doch nicht z.B. zu einem Drittel die Haut versengt haben, um zu wissen, dass das “saumässig” Schmerzen verursacht.

      Im übrigen braucht bekanntlich keine Tierart ein BGE, die besorgen sich alle täglich ihr Futter selbständig. Der Mensch müsste aber doch inzwischen ein grösseres Niveau haben als jedwelche Tierart, hat er aber bei weitem nicht. Kein Tier schlägt z.B. noch auf einen wehrlosen und aufgebenden bereits am Boden liegenden weiter gnadenlos ein, nur der “Unmensch” macht dies noch.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Sie erzählen hier die ganze Zeit, dass Menschen nur glücklich werden können, wenn sie es aus eigener Kraft schaffen, durch die Arbeit an Selbstwertgefühl zu gewinnen.
      Wenn Sie das geschafft haben freut mich das für Sie und ich gratuliere Ihnen dazu.
      Ich bitte Sie jedoch zu bedenken, dass es lange nicht allen Leuten so geht. Dass nämlich viele Leute aus diversen Gründen es niemals schaffen werden, in ihrem Beruf aufzugehen und Zufriedenheit oder sogar Glück zu finden. Solchen Leuten könne unter Umständen ein BGE zu mehr Sicherheit verhelfen.

      Ich finde es ist dreist zu behaupten, dass es gemäss “Ihren Erfahrungen” kein BGE braucht. Wo konnten Sie dann Erfahrungen mit dem BGE sammeln?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Zoller

      In diesem Punkt hat Herr Hottinger recht. Ein BGE wird Menschen nicht glücklicher machen und auch nicht mehr Sicherheit verleihen.

      Jeder in der Schweiz ist Abgesichert in unserem Sozialwerk. Für eine Absicherung braucht es kein Giesskannensystem BGE.

      Und sicher…. es gibt Menschen die es nicht aus eigener Kraft schaffen. Aber die wird es weiterhin geben. Auch mit dem BGE. Wenn Sie autofahren lernen, dies nicht schaffen, wird es Ihnen auch nichts nützen, wenn man Ihnen die Strassen absperrt, dass Sie gesichert fahren können. Fahren können Sie trotzdem immer noch nicht.

      Erfahrungen​? Wo leben Sie? In der Schweiz ist das BGE in anderer Form bereits in Kraft. Mit dem Unterschied, dass man heute etwas dafür tun muss um Geld von Staat zu erhalten (belegen, dass man Arbeitslost oder kein Einkommen hat). Der einzige Unterschied zum heutigen System ist, dass man mittels Giesskanne allen Menschen ohne konkreten Grund jeden Monat Geld in den Briefkasten legt.

      Aber man muss zuerst erkennen (siehe Maslowpyramide), dass die Argumentation der Befürworter einzigst darin bestehen kann, dass man die Selbstverwirklichung nun als Volksgut oder garantierte Zusicherung geben will.

      Wer aber erkennt, wie die Maslowpyramide aufgebaut ist, und was für welches Sinn oder Grund gibt, der wird erkennen, dass es absolut Unsinnig ist, eine Selbstverwirklichung generieren zu wollen, wenn die vorherigen Grundstufen nicht gegeben sind.

      Aber es ist ok, wenn Sie glauben, dass ein Mensch sich mehr Selbstverwirklichen könne oder würde, wenn er ein BGE hätte. Ich bin jedoch froh, dass ich nicht mehr erleben muss, dass man erkennt, dass es nicht so ist.

      Wer dann (nach Einführung des BGE) zur Kenntnis kommt, dass es nicht glücklicher und zufriedener macht, wird kaum oder nur noch sehr schwer aus seinem “Tief” geraten, in welches man ihn gebracht hat.

      Wie schon erklärt die ALV wendet Millionen an, um Menschen in das tägliche Leben zurück zu führen, damit Sie wieder in das Leben integriert werden können. Das ALV hat erkannt, dass Menschen welche einfach nur ALV beziehen (vorallem Langzeit) immer weniger die Motivation finden, um sich selber um etwas zu bemühen.

      Und genau da liegt das Problem der Grundsicherung. Je höher man eine Grundsicherung ansetzt, umso höher wird die Menschengruppe werden, welche aus dem System Leben fallen werden.

      Egal. Jeder muss selber entscheiden, ob er seinen Mitmenschen die Abhängigkeit von anderen Menschen antun möchte und dabei noch glaubt, er tue diesen Menschen etwas Gutes.

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Schweizer,

      Ein sehr gutes Statement. Merci.

      An die Befürworter;
      An was anscheinend noch keine/er der Befürworter/Innen gedacht hat, dass auch jeder Armuts-Immigrant (bedingungslos) in der Folge ein Grundeinkommen in der Schweiz beziehen dürfte.

      Was glauben die Befürworter, wenn Menschen aus allen 2. und 3. Weltländer diese Gegebenheiten eines solchen Schlaraffenlandes zu Ohren bekommen werden, wie dann die daraus erfolgende Masseneinwanderung aussehen wird ?. Ohne jede Eigenleistung, ohne eigene Arbeitsleistung noch Beiträge einfach das 10 bis 25-ig-fache auf die Hand bezahlt zu bekommen, als mit Arbeit in ihrer Heimat, da wäre ja jeder echt dumm von diesem Angebot keinen Gebrauch zu machen. Würde dann in der Folge ihre Heimat nicht “ausbluten” und im Elend versinken ?

      Oder wie versteht ihr dieses “bedingungsloses Grundeinkommen ?
      Ich denke dass das ganze System zusammen brechen müsste. Eine G

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Hottinger
      “Im übrigen braucht bekanntlich keine Tierart ein BGE, die besorgen sich alle täglich ihr Futter selbständig”
      Ja, die können das eben, weil sie viel freier sind als der Mensch, ausser eben genau der Mensch verhindert das!
      Geradezu eine mustergültige Gleichung, von den Tieren könnte man einiges lernen denn:
      Tiere kennen kein Geld
      Tiere brauchen keine Baubewilligungen
      Tie​re bezahlen keine Steuern
      Der Specht pickt sein Nest in den Baum wo er will
      Tiere bezahlen keine Miete für Bau und Boden.
      Ist die Specht Wohnung frei zieht ein anderer Vogel dort ein. Auch er zahlt dem Specht keine Miete.
      Es ist der Mensch, welcher alles besitzen und verkomplizieren muss.
      Viele meinen das BGE wäre unvernünftig, ja wie sieht es denn mit der Finanzwelt aus?
      Ist diese vielleicht rational, transparent und vernünftig?
      Keineswe​gs!
      Es geht zu und her wie in einem Kasino, an der Börse wie im Irrenhaus.
      Staaten haben Millionen wenn nicht Milliarden Schulden. Bei wem überhaupt?
      Geld das von Zentralbanken aus dem Nichts geschaffen wurde, Kreditgeld wird geschaffen zu der Zeit in der ein Kredit angefordert wird, die Bank hat nur eine Mindestdeckung welche im einstelligen Prozentbereich liegt!
      Geld welches mit Arbeit verdient wurde muss jeder Rappen versteuert werden, ist AHV pflichtig etc. während das für Aktiengewinne, Dividenden das nicht oder nur teilweise gilt:

      “Mit den Steuerreformen, wird es möglich, dass jemand wie Glasenberg dreistellige Millionenbeträge als Dividenden steuerfrei und an der AHV vorbei in die eigene Tasche stecken kann”

      “Das Geldsystem existiert fernab von der reellen Welt, es erzeugt einen ständigen Mangel obwohl genügend Ressourcen sowie Arbeitskräfte vorhanden wären”

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    • Juli 19, 2021

      @ Emil Huber;

      Sind gerade jungen Männer nicht alles Feiglinge ?

      Friedrich Schiller über RESIGNATION;

      Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,
      in keiner Not uns trennen und Gefahr.
      Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
      eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
      Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
      und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

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    • Juli 19, 2021

      @Hottinger

      “Krieg als Vater aller Dinge…”

      Ich meine eher Krieg ist die Endstation wenn die politischen Systeme (wie Geldsysteme, Kommunismus, Kapitalismus, Sozialismus) wieder einmal versagt haben mit allen “Nebenwirkungen” wie Flüchtlingsströme…

      Hat mal ein System 100 Jahre überdauert?

      Wann ist Endstation?
      Wenn es Massenerwerbslosigkei​t gibt, Staatsbankrott, alle pleite sind und ein paar wenige wieder sagen werden “Keine Sorge, euer Geld ist nicht weg, es gehört nur jetzt jemandem anders”

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  • Mai 4, 2016

    Lieber Herr Krützmann
    Es freut mich, dass Sie Ihre eigene Meinung gebildet haben und nicht die Ihres Parteipräsidenten nachplappern. Solange es junge Menschen gibt, die selbständig denken können, mache ich mir um die Zukunft unserse Planeten keine Sorgen.
    Ich alte Oma werde das BGE sicher nicht mehr erleben. Trotzdem hoffe ich, dass es irgendeinmal eingeführt wird.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Votava
      Vielen Dank für Ihren lieben Kommentar.
      Wer weiss, vielleicht kommt das BGE früher als Sie denken 😉

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    • Juli 19, 2021

      Illusionen seien gestattet @Kruetzmann. Und @Votava Um den Planeten muessen sie sich wahrlich keine Angst machen der wehrt sich schon wenn es zu weit geht. Angst und Bedenken muss man sich um deren Bevoelkerung machen, die ja nicht im Stande ist Gut, Schlecht, Nuetzlich und Falsch zu unterscheiden. Egal ob sie nun Jugendlich, Aelter oder ganz alt sind.

      Unser taegliches Leben wird gesteuert von Geld- und Machterfuellten Menschen die mehr dem Tode naeher sind als dem Leben. Weil sie sogenannte Lebenserfahrung haben??? Die haben auch Sie Frau Votava und Ich, sowie viele andere Menschen auch.

      Solange der groesste Teil der Menschen nur Eigennutz und Vorteilnahme kennt, wird die Schere in allen Situationen und Belangen auseinander driften. Dantes Inferno bekommt immer mehr Bedeutung.

      Solche Initiativen sind aus folgenden Gruenden wertlos. Sie sind in einer so schnelllebigen Zeit, ihrem Wortlaut (nach drei Jahren) veraltet und ueberholt. Die Politik/er/innen muss/muessen hier lernen effizienter und schneller zu arbeiten.

      Solche Ideen und Systeme brauchen Macher und nicht Theoretiker die weit ab von der Realitaet leben und schweben.

      Ich lebe im Moment in einem Land wo die Regierung monatlich durch die Landeszentralbank einen sogenannten “Warenkorb” fuer die Bevoelkerung errechnen laesst. Ich bekomme jedesmal merh als Uebelkeitsgefuehle wenn das Resultat bekannt wird, da der Wert des Warenkorbes etwa 100% ueber dem realen Einkommen liegt. Also machen wir uns nichts vor, es braucht eine bessere Idee und Loesung als das BGE.

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    • Juli 19, 2021

      “Solche Ideen und Systeme brauchen Macher und nicht Theoretiker die weit ab von der Realitaet leben und schweben.”

      Als einen solchen “Theoretiker” bezeichnete man damals auch Galileo Galilei. Sogar noch schlimmer, dieser wurde als Spinner und seine Theorien als Spinnereien angesehen.
      Zum Glück denken nicht alle wie Sie, Herr Kalt, sonst wären wir wohl in der grauen Vorzeit stehen geblieben.
      Die Welt braucht neue Theorien und Ideen, wenn alles immer beim Alten bliebe, wie könnte man da die Welt verbessern?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kalt, bitte entschuldigen Sie, dass ich erst heute antworte. Ich konnte wieder einmal nicht bei Vimentis einsteigen. Jetzt habe ich endlich ein neues Passowrt bekommen und hoffe, dass es künfit klappt.
      Zu Ihrem Beitrag: Haben Sie eine bessere Idee, als das BGE? Allein die Schlechtigkeit der Welt zu beklagen, bringt uns nicht weiter.

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  • Mai 5, 2016

    Herr Krützmann

    Was führt zur Arbeit? Das Interesse sich im Leben für eine Berufsgattung zu entscheiden. Sei es in der Technik, in der Medizin, in der Wirtschaft oder sonst wo. Die Chancengleichheit ist in der Schweiz gegeben. Und nun kommt die Eigenverantwortung, vorgefertigt durch die Erziehungsberechtigte​n. Für jeden Schul-, Lehr- und Studienplatz, geben Gemeinden, Kantone und der Bund ihre Zuschüsse. Na also, braucht es noch zusätzlich ein bedingungsloses Grundeinkommen für die Jungen? Sicher nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Volle Zustimmung Herr Kneubühl

      Wer es in der heutigen Schweiz nicht auf die Reihe bekommt, sich so zu entwickeln, dass er mit sich und seinem Leben zufrieden oder glücklich ist. Der wird das auch nicht mit einem BGE.

      Die heutigen Grundlagen in der Schweiz geben ALLEN die Möglichkeit sich zu entwickeln. Das kann oder könnte man sogar in seiner Steuerberechnung erkennen, in welcher JEDES Jahr ein Pauschalbetrag (oder effektive Kosten) abgezogen werden kann, welcher für Weiterentwicklung wäre. Jedoch viele dies nicht nutzen und sich dann lieber ein Händy damit kaufen um angeblich glücklicher zu sein.

      Abgezogen hat man den Betrag, aber genutzt um glücklicher zu werden hat man Diesen nicht. Oder hat eben für sein sog. Glück ein neues Händy.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Kneubühl
      In der jetzigen sozialen Marktwirtschaft ist der Mensch eine Ressource, wie etwa auch Boden oder Kapital, die gegen Lohn eine Arbeit erfüllt. Er ist also Mittel zum Zweck und ein kleiner Teil dieses Systems. Doch sollte der Mensch nicht im Mittelpunkt stehen?
      Die Motivation eine Arbeit auszusuchen ist meiner Ansicht nach heutzutage vielmehr die, dass man dafür Lohn bekommt. Es ist der Markt, der bestimmt, wer welche Arbeit erfüllt und welche Gegenleistung er dafür erhält. Nicht dass Sie mich falsch verstehen: das BGE will nicht das gesamte Wirtschaftssystem ändern, aber stellt den Menschen als Individuum wieder ein bisschen mehr in den Mittelpunkt.

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    • Juli 19, 2021

      Sie möchten hier also erklären, dass mit einer pauschalen Giesskanne (BGE) den Menschen in den Mittelpunkt stelle? Glauben, dass sich das Wirtschaftsystem nun so verändert, dass dies geschehen würde?

      Sie versuchen am Ende einer Kette das erste Glied zu verändern und das wird mittels BGE kaum passieren. Aber schön, dass Sie an das Glauben. Glauben soll schliesslich auch Glücklich machen.

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    • Juli 19, 2021

      @Baptiste Krützmann

      Genau, der Mensch wird vielfach nur noch wie eine Ressource behandelt und ISO / QS Systeme wo alles nach Norm abgearbeitet werden soll fördern dies.

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  • Mai 5, 2016

    Herr Krützmann

    Was ist denn der Sinn des Lebens?

    Mit dem BGE verändern sie lediglich die Grundbasis den Level des sog. Glücklich seins. Aber glücklich werden Sie nicht mit einem BGE, sondern mit dem was Sie sich selber “erschaffen” und somit ein “Erfolgserlebnis” haben. Wir mir dies mittels BGE bezahlt, ist es nicht mehr Mein Erfolg.

    Sie verändern lediglich den Grundlevel, weil der Mensch nicht mehr erkennt was Glück ist. Und glaubt Glück sei in Bezug zu Geld.

    Wenn Sie also das Glücklich sein in Bezug zum BGE setzen, basiert somit Ihr Glück auf Konsum und nicht auf Ihrem menschlichen Daseins. Somit müssten wir VOR dem BGE tatsächlich erst herausfinden, was ist der Sinn des Lebens. Dies dürfte Ihnen jedoch schwer fallen, da dies Jeder für sich entscheiden muss, soll und tut.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Schweizer
      Ich sehe, mein Blog und das BGE hat Sie aufgerüttelt; das freut mich :-).
      Wichtig ist, dass man das BGE nicht einfach als zusätzliches Geld sieht, dass der Staat ausschüttet. Es ist eine Alternative zu den bisherigen Sozialversicherungen wie etwa AHV und ALV und sichert die Existenz des Einzelnen. Es ist somit auch nicht das Glücksbringende. Dieses schützende Netz ermöglicht aber, sich wieder intensiver mit sich selbst zu beschäftigen. Es steigert die Motivation, das persönliche Glück zu finden. So wird man weiterhin «Erfolgserlebnisse» geniessen oder etwas Eigenes «erschaffen» (Was laut Ihnen zu Glück führt).

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    • Juli 19, 2021

      Herr Krützmann

      Ich denke nicht, dass mich dieser Blog zum “Positiven” aufgerüttelt hätte.

      Auch als Alternative zur AHV und ALV sehe ich keinen Grund warum ein BGE sinnvoller sein soll. Und warum nun einfach ein BGE plötzlich zur Steigerung der Motivation führen soll, muss ich nicht verstehen.

      Auch wenn Sie glauben oder davon überzeugt sind, dass das BGE früher käme als man Denke (im Blog von Frau Volta), werden Sie kaum mein Zustimmung erhalten. Und wenn es kommt, bin ich froh, dass ich dann dieses nicht mehr als “Nutzer” erleben muss.

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  • Mai 6, 2016

    Es wäre vermutlich Sinnvoll, wenn sich die Initianten solcher BGE mal mit der Maslow-Pyramide auseinander setzen würden.

    – Grundbedürfnisse: Zugesichert mittels vielen staatlichen Einrichtungen und ALV, Sozialdienste usw.

    – Sicherheit: Kein hier Wohnender muss auf der Strasse leben Sozialabsicherung vorhanden

    – Soziales: Muss sich jeder selber darum kümmern, Freunde, Bekannte kann man nicht auf Verlangen zugesichert erhalten. Verreine usw. gibt es genügend um dieses Soziale zu Decken

    Ich Bedürfnis: Daran muss auch jeder selber arbeiten. Hier könnte man Ansetzen, dass Lob und Wertschätzung in der Gesellschaft wieder mehr genutzt wird. Aber dies löst auch ein BGE nicht

    Selbstverwir​klichung: Hier will das BGE ansetzen. Somit aus der Pyramide erkennbar, dass nicht das Grundbedürfnis angeblich gesichert wird, sondern die letzte “Bastion” seiner eigenen Entwicklung. Es wird mit dem BGE einfach die ersten 4 Stufen der menschlichen Entwicklung übersprungen und glaubt die Menschen würden damit glücklicher.

    http:​//www.topfox.ch/2008/​10/23/von-maslow-bis-​zur-quangelware/

    S​tatt BGE wäre es sinnvoller die Menschlichkeit wieder mehr zu fördern. Dieses beruht aber nicht auf Geld sondern auf der menschlichen Entwicklung und der Einstellung zum Leben.

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  • Mai 19, 2016

    Ein VORWURF an alle Gegner der BGE lautet;

    Ist es nicht so, dass die Gegner des BGE’s zu faul und/oder unfähig sind, sich mit dieser zugegeben komplexen Materie vertieft auseinanderzusetzen ? Sind die Gegner nicht von ihren Vorurteilen gefangen genommen, erstarrt in calvinistischen Glaubenssätzen ?

    Meine bescheidene, aber vernünftigere weil lebensnähere Meinung.

    Wie kann man überhaupt auf die Idee kommen, Geld ohne jede Gegenleistung, dann noch oh welch Horror, im Giesskannen-Prinzip zu verteilen.

    Zum Thema Faulheit:

    Auf dem Lotterbett liegen
    Auf der Bärenhaut liegen
    Auf der faulen Haut liegen
    Aus den Puschen kommen
    Blaumachen
    D​äumchen drehen
    Daumen drehen
    Dem lieben Gott den Tag stehlen
    Die Hände in den Schoß legen
    Die Zeit totschlagen
    Eine ruhige Kugel schieben
    In die Hufe kommen
    In die Puschen kommen
    Keinen Strich machen
    Keinen Strich tun
    Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle …
    Müßiggang ist aller Laster Anfang.
    Sich dem Nichtstun hingeben
    Sich einen faulen Tag machen
    Sich hängen lassen
    Sich kein Bein ausreißen
    Sich regen bringt Segen.
    Sich vor etwas drücken
    Tatenarm und gedankenvoll
    Was du heute kannst besorgen, das verschiebe …
    Wer rastet, der rostet.

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    • Juli 19, 2021

      @ G. Hottinger:

      Ich meine der Sinn des BGE ist nicht, dass man nicht mehr arbeiten soll und auf der “faulen Haut” liegt wie Sie es einseitig betrachten.
      Ich meine man sollte das BGE als einen “silbernen” Fallschirm betrachten.
      Wir sollten uns nichts vormachen, mit SFr.2500-. lebt keiner in der Schweiz in Saus und Braus. Die meisten heutigen Sozialhilfeempfänger werden wohl mehr bekommen.
      Bei grösseren Firmen & Banken bekommen die Manager den “goldenen Fallschirm” wenn etwas in die Hose geht.
      Den bekommen sie ohne irgendwelche “Ämter” aufsuchen zu müssen.
      Warum sollte es nicht auch einen “silbernen” Fallschirm für den kleinen Mann geben?
      Der könnte dazu benutzt werden z.B für eine berufliche Neuorientierung oder eine Auszeit für gesundheitlich Angeschlagene.

      Die​ Arbeitswelt hat sich nun mal verändert und ist nicht mehr wie vor 100 Jahren.
      Manches hat sich gebessert, manches aber auch verschlechtert.
      Nich​t nur durch Automatisierung, Digitalisierung und kommende Robotisierung.
      Es fand auch eine Normierung der Arbeit statt welche wohl mehr dem System, als dem Menschen dient durch ISO / QS Systeme welche die Arbeitsschritte bis in’s letzte Detail regeln. Dies bringt nicht wenige Nachteile für die Arbeitnehmer. Denn so werden sie sehr leicht austauschbar, da ihre Arbeit weil alle Arbeitsschritte dokumentiert sind leichter als bisher von jemandem andern getan werden kann. Auch wird der Handlungsspielraum damit stark eingeschränkt, für eigene Methoden und Ideen ist oft kein Platz, und nicht wenige Regeln des QS widersprechen nicht selten dem gesunden Menschenverstand. Auch findet so eine fragwürdige Verkomplizierung der Arbeit statt da jeder Schritt und jede Änderung im Ablauf “durchgekäut” und durchdiskutiert werden muss. Dazu kommen noch etliche Sachzwänge. So kann sich der Arbeitnehmer weniger mit seiner Arbeit identifizieren als früher und muss mehr “Dienst nach Vorschrift” leisten. Was stresst und so nicht selten gesundheitliche Probleme erzeugt welche man früher nicht kannte, da die Belastungen eher körperlicher Natur waren. Es gibt bald nichts mehr was nicht durch QS genormt werden kann, vom Altersheim bis zum Bauer, Zahnarzt und Coiffeur.

      Der Bundesrat hat Ängste wegen dem BGE:

      http://www.gr​undeinkommen.ch/grund​einkommen-breit-in-de​n-medien/

      Das wundert gar nicht, denn dann hätte das Spiel mit der Angstkeule “Verlust von Arbeitsplätzen” vor jeder Abstimmung welche dem BR und gewissen Parteien nicht genehm sind endlich ein Ende!

      Als Contra zu ihren zahlreichen Pro’s zum Thema Arbeit:

      Ist das Geschäft auch noch so klein, es bringt doch mehr als Arbeit ein

      Arbeit allein macht nicht glücklich

      Arbeit zieht Arbeit nach sich

      Wenn das Arbeiten nur leicht wär, tät’s der Bürgermeister selber

      Arbeit ohne Vorteil wird sauer

      Arbeit ist Irrtums Lohn

      Von großer Arbeit starben die Pferde

      Mein Großvater sagte mir einst, dass es zwei Sorten von Menschen gäbe. Die, die arbeiten und die, die sich die Lorbeeren für diese Arbeit einheimsen. Er sagte mir, ich solle versuchen in der ersten Gruppe zu sein; es gäbe dort viel weniger Konkurrenz

      Teamarb​eit ist, wenn vier Leute für eine Arbeit bezahlt werden, die drei besser machen könnten, wenn sie nur zu zweit gewesen wären und einer davon krank zu Bett läge.

      Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die menschliche Natur

      Die Geizigen sind den Bienen zu vergleichen: sie arbeiten, als ob sie ewig leben würden

      Man sollte nie so viel zu tun haben, daß man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat

      Es gibt drei Sorten von Menschen: solche, die sich zu Tode sorgen; solche, die sich zu Tode arbeiten; und solche, die sich zu Tode langweilen

      Wer immer nur funktioniert, entzieht sich dem Abenteuer des Lebens

      Es ist nicht der Unternehmer, der die Löhne zahlt – er übergibt nur das Geld. Es ist das Produkt, das die Löhne zahlt

      Manche halten einen ausgefüllten Terminkalender für ein ausgefülltes Leben.

      Die Zeit ist gekommen, um die aussaugende, tötende Arbeit aus dem werktätigen Leben zu entfernen. Wir werden solange kein Kulturvolk sein, bis nicht die Tretmühle aus dem Tagewerk entfernt worden ist.

      Solange wir jung sind, arbeiten wir wie die Sklaven, um uns etwas zu schaffen, wovon wir bequem leben könnten, wenn wir alt geworden sind. Und wenn wir alt sind, merken wir, daß es zu spät ist, so zu leben.

      Zwecklose Arbeitsamkeit ist nicht weniger töricht als zügelloser Genuß.

      Wenn man zuviel arbeitet, hat man keine Zeit zum Geldverdienen

      Wenn​ sich heutzutage ein anständiger, tätiger Mensch kritisch verhält gegenüber sich und seiner Arbeit, so bekommt er zu hören: Jammerlappen, Nichtstuer, Langweiler. Wenn jedoch ein müßiger Spitzbube ruft, man müsse etwas tun, müsse arbeiten, so bekommt er Applaus.

      Besser ist es völlig ruhn, Als etwas verdrossen tun.

      Wenn Arbeit alles wäre, gäbe es keinen Lebenssinn für Behinderte, keinen mehr für Alte und noch keinen für Kinder.

      Jede Arbeit ist ein Stück “Zwangsarbeit”

      Wel​ch schrecklicher Irrglaube unserer Welt, Arbeit und Mühe seien eine Tugend. Durchaus nicht, eher ein Laster. Christus hat nicht gearbeitet.

      Wenn ihr behauptet, alle müssten arbeiten, dann sollen es mir alle diese Reichen, die nichts tun, erst einmal vormachen.

      Unsere Arbeit formt unser Denken und Handeln – und manchmal verformt sie uns auch.

      arbeiten bis zum Umfallen

      arbeiten bis ins Grab

      Diejenigen welche am wenigsten tun schwärmen nicht selten am meisten von der Arbeit

      Das Reich der Freiheit beginnt in der Tat erst da, wo der Zwang zur Arbeiten aufhört.

      Du weißt nicht mehr, wie Blumen duften,
      kennst nur die Arbeit und das Schuften
      so geh’n sie hin, die schönen Jahre;
      und einmal liegst du auf der Bahre,
      und hinter dir, da grinst der Tod:
      “Kaputt gerackert – Vollid***!”

      Wer viel anfängt zu gleicher Zeit, macht alles halb und nichts gescheit

      Zwanghaft​es Arbeiten allein würde die Menschen ebenso verrückt machen wie absolutes Nichtstun.Erst durch die Kombination beider Komponenten
      wird das Leben erträglich.

      Der Arbeiter heute ist in die Anonymität gerutscht, er sieht so aus wie die anderen

      Der Mensch muss sich aber hüten, durch zu viel Arbeit seinen Leib zu töten

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger, Sie wollen wissen, wie man überhaupt auf “diese Idee” kommen kann. Diese Frage will ich Ihnen gerne beantworten. Ursprünglich scheint sie auf Thomas Morus zurückzugehen. Ich habe seine Utopia allerdings (noch) nicht gelesen. In den 60-Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde sie vom neoliberalen US-Ökonomen und Wirtschaftsnobelpreis​träger Milton Friedman aufgegriffen (negative Einkommenssteuer). Er ging davon aus, dass ein 1/3 der Gelder, die für Bedürftige aufgewendet werden müssen, gar nicht bei diesen ankommen, sondern für eine aufgeblähte Bürokratie vergeudet werden. Später hat sie dann in DE Götz Werner, der Gründer und bis zu seiner Pensionierung Leiter der so erfolgreichen dm-Drogeriekette lanciert. Zu den Initianten des BGE in der Schweiz zählen u.a. der Unternehmer Daniel Häni, der mittlerweile emerierte Prof. Ueli Mäder, Frau Giovenelli-Blocher und der ehemalige Bundeshausprecher Oswald Sigg.
      Ich hoffe, dass Sie mit dieser Antwort etwas anfangen können und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

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