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Billag-Zwangsgebühren​ nein Danke!

In den letz­ten Tagen sind die Rech­nun­gen der Bil­lag wie­der in den Haus­hal­ten ein­ge­trof­fen. Die Billag-Gebühren kos­ten jeden Haus­halt jährlich 462.40 Fran­ken. Die­ser Be­trag fällt bei vie­len ins Ge­wicht und könnte auch an­der­wei­tig ver­wen­det wer­den. Aus die­sem Grund hat sich eine Bürgerbewegung zur Ab­schaf­fung der Ra­dio- und Fernsehgebühren (Billag-Gebühren) for­miert. Mit­tels Volks­i­ni­tia­tive bekämpfen wir diese bürokratischen Zwangs-Gebühren.

Wussten Sie dass die SRG 96,5 Prozent der Billag-Gebühren erhält? Im Jahre 2012 waren das 1,118 Milliarden Schweizer Franken. Somit werden die anderen Radio und Fernsehstationen extrem benachteiligt. Durch diese einseitige Verteilung der Gebührengelder wird die SRG zum Quasi-Monopolisten. Ein echter fairer Medien-Wettbewerb wird dadurch verhindert. Der administrative Aufwand für das Einziehen der Gebühren verschlingt jährlich mehr Mittel, als den Privatsendern zukommt – nämlich CHF 49 Mio. im Jahr 2012.

Die Billag-Gebühr ist eine versteckte Steuer, weil auch jene bezahlen müssen, die die staatlichen Fernseh- und Radioprogramme nicht in Anspruch nehmen wollen oder können. Genau da sehe ich ein Problem. Ich bin kein Gegner der SRG aber ein Gegner der einseitig verteilten Gebühren. Die Volksinitiative bekämpft nicht die SRG und sie verhindert nicht, dass die SRG auch in Zukunft Sendungen produzieren und ausstrahlen kann. Die benötigten Gelder sollen aber in Zukunft selber aufgetrieben werden. Die SRG und der Staat sind klar zu trennen. Es darf keinen Zwang zur Gebührenzahlung mehr geben, wenn man nicht konsumiert.

Gerade mit dem Zeitalter des Internets sind Informationen schnell verbreitet und auch private Radio- und Fernsehstationen sind genügend vorhanden. Somit brauchen wir keine staatlich finanzierte Radio- und Fernsehstationen. Wir brauchen Medienvielfalt, alles andere ist „Billag“!

 

Weiter Infos: www.nobillag.ch

 

B​eni Riedi, Kantonsrat Baar, SVP Kanton Zug

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Comments to: Billag-Zwangsgebühren​ nein Danke!
  • März 24, 2014

    Nicht 400, 200 oder 100 Franken sind genug. Ich denke, gar nichts mehr darf es kosten. Die SRG soll sich auf ihr Kerngeschäft beschränken und das sind Informationen und das kann mit Werbung finanziert werden oder PAY-TV wer unbedingt Schweizer Fernsehen konsumieren will.

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  • März 24, 2014

    Ich bin auch nicht immer mit dem Programm einverstanden. Teilweise aus meiner Sicht ist dieses „Volksverblödung“. Bevor allerdings etwas entschieden wird, sollte die Sache mit der Finanzierung geklärt sein. Das Ganze kostet rund CHF 1.20 / Tag. AHV- und IV-Rentner, die zusätzlich noch EL erhalten sind sicher zumindest heute noch davon ausgenommen http://www.billag.ch/​web/de/befreiung.html​ .

    Ich frage mit, wie denn die Finanzierung des Programmes gestaltet werden soll. Werbeeinnahmen können sich sicher in die Produktekosten überwälzt werden, was zu einem Kassenspiel mutiert. Eintreibung anstelle von Billag durch die Steuern? Also anstelle von „verdeckter Steuer“ dank Auslagerung der Arbeit an Billag direkt mit der Steuerrechnung schicken? Ich schrieb mehrmals von Auslagerungen von Arbeiten, wenn der Bund sparen muss und es nicht sicher ist, ob man so dann am Ende mehr im Portemonnaie hat. Mehrkosten an Personal oder werden diese, falls notwendig von Billag übernommen? Was geschieht mit jenen, die dann dort die Arbeit verlieren? Mehrkosten für die Arbeitslosenkasse samt der möglichen Überwälzung?

    Nun schauen wir uns mal die Gesetzgebung an. Da wäre z.B. der Art. 93 in der Bundesverfassung (neben Art. 17). Es gibt diesbezüglich noch weiterführende Gesetze etc. Diese kann man unter Billag auch finden… http://www.billag.ch/​web/de/fragen_und_ant​worten/gesetz.html

    Die Frage ist also: Was wollen wir und über welche Kassen bezahlen wir…. Wo ich einfach Mühe habe ist mit der Mentalität “Geiz ist Geil”…. und dessen Konsequenzen….

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    • Juli 19, 2021

      Gebühren eintreiben ist ein veraltetes Gebilde. Der Staat müsste auch Personal abbauen und die sind halt dann auch ohne Arbeit. Sorry, aber ich sehe durchaus in anderen Bereichen noch Aufstockungsmöglichke​iten. Aber wie wir wissen, sind Beamtenlöhne heute überproportional hoch. http://www.derbund.ch​/wirtschaft/unternehm​en-und-konjunktur/Bea​mte-verdienen-mehr-al​s-Banker/story/319825​43

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Balzas. Danke für Ihre Antwort! Stellenabbau müsste es sicher entweder beim Staat oder der (Halb)-Privatwirtscha​ft geben, ja. Betr. den Löhnen für Bundesangestellte habe ich einfach Mühe mit solchen Durchschnitten. Diese scheinen die Tatsachen zu verzerren. Die Anzahl Angestellter nach Lohnklassen scheint mir präziser. Die Arbeitsbedingungen kann man inkl. Löhne in Lohnklassen hier finden …. http://www.epa.admin.​ch/themen/arbeit/0023​1/index.html?lang=de​r

      P.S.: in welchen Bereichen sehen Sie noch Aufstockungsmöglichke​iten?

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    • Juli 19, 2021

      @Sägesser Barbara

      “Ich frage mit, wie denn die Finanzierung des Programmes gestaltet werden soll. ”

      Wie bei allen anderen auch, mit Werbeeinnahmen! Oder ist bein Ihnen Frau Sägesser, SRF werbefrei? Wieso nicht, wenn wir ja alles mittels Billaggebühren fianzieren!? Abzocke ist das, mehr nicht! Wenn das SRF, sich nicht rentabel finazieren kann, müsen halt private den Job übernehmen, die es können. Beispiele gibt’s ja wohl mehr als genug.

      Ev. würde das ein paar Billag-Beamten den Job kosten, aber die leben ja eh von Steuergeldern, also was solls! Kann ja nur günstiger werden…

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    • Juli 19, 2021

      @Frau Stutz. Danke für Ihren Input. Jedenfalls dauert auf SF ein Film/eine Sendung weniger lang als auf anderen Kanälen. Wie viel ist Ihnen diese Zeit wert?

      Die vielen Werbeunterbrechungen scheinen Sie offenbar nicht zu stören. Falls doch, müsste das Gesetz umgeschrieben werden und möglicherweise diese Aufgabe aus der Verfassung und anderen Gesetzgebungen gestrichen werden.

      Wie dann allerdings zu den Informationen zur rechten Zeit gekommen werden soll wenn ein Hochwasser droht oder ein AKW-Unfall passiert müsste noch geklärt werden. Oder passieren solche Unglücke nur den “anderen”?

      Ebenso die Kosten, wenn diesen Job Private übernehmen. Denn wie Sie schrieben – leben Billag-Beamte von Steuergeldern…. Ob dann die Leistung stimmt und Sie mehr im Portemonnaie haben werden Sie ja dann auch sehen.

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    • Juli 19, 2021

      @Frau Sägesser, wenn es einen AKW Unfall gibt, brauch ich auch keine Nachrichten mehr….

      Und das Staatsbetriebe besser arbeiten als Private wage ich arg zu bezweifeln, Private können es sich nämlich nicht leisten, nicht Kostendeckend zu arbeiten. (Sie können aber durchaus auch Aufgaben wahr nehmen, die der Allgemeinheit dienen….)

      Be​im Schweizer Radio und Fernsehen, wird Rentabilität aber gar kein Faktor sein, da der Staatsauftrag ja ein anderer ist.

      Das heisst m. E. aber noch lange nicht, dass man Steuergelder einfach nach Belieben verschleudern kann, ohne dem Steuerzahler die Abrechnung vorzulegen. Wir sind doch keine Milchkühe!

      Und​ wenn die Werbung, zwischen den kurzen Filmeinspielungen, Ihnen so ein Dorn im Auge ist, Frau Sägesser, ein Pay-TV Abo ist günstiger als die Billag-Gebühr und sie müssen sich gar keine Werbeunterbrüche mehr antun. Geht also!

      Aber denken sie mal an all die Werber, die ihren Job verlieren, wenn das jeder machen wollte….. Und em Steuerzahler auf der Kasse liegen. Dann schon lieber ein paar Billagmitarbeiter, nicht wahr? 😉

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    • Juli 19, 2021

      @Frau Stutz. Richtig, wenn es einen AKW-Unfall gibt, wird die ganze Schweiz betroffen sein und möglicherweise auch die Nachbarländer. Dann sind wir, die Bewohner der Schweiz, gezwungen zu fliehen und irgendwo anders zu wohnen (wenn man uns denn nimmt). Was die Gewinnorientierung angelangt, so wage ich zu bezweifeln, dass die Privaten besser sind. Denn dank der Gewinnorientierung bleibt so manches auf der Strecke liegen. Zudem gibt es in der Bundesverwaltung Gebührenverordnungen (die Kosten für z.B. Bearbeitung von Gesuchem soll doch nicht die Allgemeinheit bezahlen, sondern derjenige, der es einreicht), damit die Kosten gedeckt werden können. Ja, es gibt durchaus auch in der Bundesverwaltung Orte, die kostendeckend arbeiten und Private, die die Arbeit lieber der Verwaltung überlassen als selber z.B. Gesuche korrekt und vollständig einzureichen – Mehraufwand für die Verwaltung bei diktierten Sparmassnahmen….P.S.:​ Gewinn- und Sparvorgaben gibt es folglich garantiert bei der Verwaltung. So z.B. bei der SBB https://www.gesundhei​tstipp.ch/artikel/d/n​achgefasst-gesenkte-g​ewinnvorgaben-fuer-sb​b-fernverkehr/ Wie es genau beim Radio und Fernsehen aussieht weiss ich noch nicht.

      Nun zu Ihrem Wille. Dieser ist die Theorie und die Umsetzung die Praxis. Wie sieht denn Ihre Vision genau aus. Finanzierung durch Werbung -> wie viel, wie lange Werbung? welche Sendungen/Filme inkl. der Möglichkeit zum „Kauf“ von neuen Formaten/Filmen oder Eigenproduktionen? Welche Gesetzesänderungen würden Sie vornehmen? Wen entlassen, wen einstellen inkl. Konsequenzen für die Betroffenen samt Familie? Wo sehen Sie Chancen, wo sehen Sie Risiken und welche Präventionsmassnahmen​ betr. den Risiken würden Sie vornehmen? Präzisieren Sie hier doch bitte? Sie möchten entsprechend eine Änderung, also werden Sie sich sicher bereits auch entsprechende Gedanken dazu gemacht haben. Oder etwa nicht?

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    • Juli 19, 2021

      1.20 CHF pro Tag. Und dann noch 1.50 hier, dann nur ein ‘Kaffe Crème’ pro Tag da, dort noch ein ‘Bierchen’ jeden Tag, ein paar ‘Kaugummis’ für jenes, dann ‘nur’ einen halben Liter Benzin für die andere Sache da… Nein, nein, nein! Hört endlich auf die Leute für dumm zu verkaufen! Diese Billag gehört endlich abgeschafft! Für dieses Geld könnte man sich ein gutes TV Programm selber zusammenstellen. Das kann heute aber nur, wer nach dem bezahlen der Billag Gebühren dafür noch genug übrig hat. Das ist eine massive Benachteiligung der Marktteilnehmer, die sich selber finanzieren müssen. Diese Ungerechtigkeit gehört ohne wenn und aber abgeschafft.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Gasser. Dann ist es Ihr Wille, die Billag abzuschaffen und Sie machen sich selber ihr Fernsehprogramm (Sendung)…

      Welche Gesetze müssten geändert werden, welche Auswirkungen wird dies haben?

      Ich sprach zudem auch oftmals, dass man die Wahl hat zwischen den Bundesaufgaben, die der Bund übernimmt; den Aufgaben die ausgelagert an Private werden; den Aufgaben welche die Bürger dann selber machen darf. Zudem ist nicht sicher, ob man jeweils am Ende mehr Geld im Sack hat…. Man gibt es dann möglicherweise einfach anders aus….

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    • Juli 19, 2021

      Wissen Sie, Frau Sägesser, welche Gesetze geändert werden müssen, ist nicht meine Lohnklasse. Darum können sich gutbezahlte Politikerinnen und Beamte kümmern.

      Die Zeiten, in denen man sich monatlich +/- 40 gebührenfinanzierte Tausendernoten auszahlen lassen kann für das Führen einer Sendeanstalt, die pro Jahr mehr als eine Milliarde verschlingt und dennoch Schulden macht, sind hoffentlich bald vorbei.

      Worauf wollen Sie hinaus mit den zwei letzten Sätzen? Dass man denn aktuellen Zustand ja nicht verändern soll, weil es ja sein könnte, dass es besser, gerechter und effizienter wird?

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Gasser. Bei Initiativen geht es um Gesetzesänderungen und die entsprechenden Texte. Gehe ich richtig in der Annahme, dass Sie als Bürger auch das Stimmrecht besitzen? Dann ist dies Ihre Lohnklasse! Zumal die Parteien ihre Interessen vertreten (die SVP z.B. wurde in den Medien vor kurzem als wirtschaftsfreundlich​er als die FDP gepriesen).

      Was ich mit den letzten beiden Sätzen des vorherigen Beitrags sagen wollte ist: Private Unternehmen sind gewinnorientiert und die Verwaltung weniger. Outsourcen von Aufgaben kann den Staat mehr kosten als die Aufgaben selber zu übernehmen…. Kann man in der Rechnung des Bundes anstelle von Personalkosten an anderen Orten finden … Es sei denn eben, man kriegt direkt vom outsourcten Bereich eine Rechnung…. Auch diese Wahl liegt beim Bürger indem er durch Gesetzgebung entsprechend lenkt..

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser, also Ihre Lohnstufe ist es wohl auch nicht, sonst wüssten Sie, dass Volksinitiativen keine Gesetzesänderungen sondern nur Verfassungsänderungen​ zulassen. Wer selber keine Verfassungs- (oder extra für Sie: eine Gesetzesänderung) vorschlägt, kann sehr wohl von anderen Bürgern vorgeschlagene Verfassungsänderungen​ unterstützen, wie sie aktuell von den Initianten vorgeschlagen werden. Oder was wollen Sie, dass man Ihnen hier nochmals beide Initiativtexte zur Abschaffung der Billag hinschreibt?

      Und welche Auswirkungen dies haben wird, nebst den beabsichtigten, müssen Sie ihre Kristallkugel fragen.

      Die Billag ist sowieso ein Sonderfall. Auf diese trifft wohl zu, was sie unter einem privaten Unternehmen verstehen, gepaart mit der ineffizienz einer Verwaltung (wenn wir schon die Klischees bedienen, dann richtig). Am günstigsten ist es immer noch, wenn der Staat keine Aufgaben übernimmt, die ein anderer Akteur nach marktwirtschaftlichen​ Prinzipien machen kann – also gerade nicht wie die nach nicht marktwirtschaftlichen​ Prinzipien arbeitende Billag.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Gasser. Danke für Ihre Antwort. Ja, Recht habe ich nicht studiert ;-)! Doch Verfassungsänderungen​ brauchen Präzisierungen gegen unten (Kantone, Gemeinde etc.).

      Betr. Kristallkugel stehe ich eher auf „Cold Reading“ http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Cold_Reading .

      Wenn ich sehe, wie die Privatwirtschaft gewinnorientiert (im Gegensatz zu Behörden) und wie erfinderisch die Privatwirtschaft sein kann im Optimieren von Gewinnen -> koste es was es wolle; wenn ich sehe, wie die Privatwirtschaft unter Druck ist und die Arbeit (bei z.B. Gesuchen) den Behörden überlässt, die dann wegen dem Mehraufwand Gebühren einführen dürfen und die Kunden entsprechend länger warten dürfen bis was bewilligt resp. durch geht, so frage ich mich was denn wirklich Effizienz bedeutet. Lieber was richtig als X-Mal Nachforderungen einreichen dürfen.

      Entsprechend kann man sich selber lieb sein, in welche Kasse man bezahlen will und ob man Aufgaben von Bund, Kanton, Gemeinde auslagern, privatisieren etc. will.

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    • Juli 19, 2021

      Bitte, Frau Sägesser.

      Was Coldreadig ist weiss ich schon, ich klicke aber sicher nicht auf den von Ihnen geposteten Link, es könnte sich ja um Phishing handeln. http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Phishing

      W​as sollen diese Nebelpetardenexkurse zur bösen Privatwirtschaft – diese Beispiele des Schlechten können ja nur der Antimassstab sein. Sagen Sie nur eins – wenn der Nebel verflogen ist – halten Sie dann die Billagflagge hoch und singen das Hohelied auf den Sieg über RTL2 und SAT1 oder verhauen Sie Ihren Fernseher X-Mal mit einem Cricketschläger? https://www.youtube.c​om/watch?v=d5tMjKDpTJ​k

      (Achtung, die im Clip verwendeten Schläger sind keine Cricketschläger.)

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Gasser. Danke für Ich Antwort. Super, wenn Sie Coldreading kennen. Ich kenne die Arbeitswelt auf der Seite Landwirtschaft, Privatwirtschaft und Verwaltung. Entsprechend sehe ich auch die Skandale, die die Privatwirtschaft produziert (Seveso-Skandal, Trafigura-Frachter Probo Koala, die Geschichte über die Entstehung der Basler Konvention -> Abfallschieberei sei Dank! Nebst Stelleninserate von fragwürdigen „Arbeitgebern“ die die Not von Stellensuchenden ausnützen etc.). Entsprechende Kontrollen und griffige Instrumente braucht es. Die Privatwirtschaft hat es selber in der Hand sauber zu arbeiten (dies bitte nachhaltig) und so den Behörden zu zeigen, dass sie überflüssig sind. Bis heute sah ich dies jedoch noch nicht (zumal Aufgaben von Bund, Kantone, Gemeinde in der Verfassung und entsprechenden Gesetzen festgeschrieben sind). Sparmassnahmen für die Bundesverwaltung sind entsprechend seitens Wirtschaft möglich. Auslagerungen von Aufgaben (es klingt halt in der Bilanz besser und ist etwas versteckter) finde ich insofern fragwürdig, da es nicht garantiert ist, dass es Billiger geht. Fragwürdig ist auch das Fernsehprogramm. Doch Billag scheint gemäss Gesetzgebung nicht grossen Einfluss auf die Gestaltung zu haben. Diese Firma treibt aus meiner Sicht höchstens ein. Dies kann überprüft werden…. Und nochmals: Ich wünsche kein Fernsehen, das von Privaten durch Werbung finanziert wird. Mir sind die Werbepausen lästig und ich vertraue dann den Informationen nicht. Diese sind dann eher gefärbt durch die Interessen der „Sponsoren“. Also Billag abschaffen und die Gebühr mit der Steuerrechnung eintreiben o.k…. Mögliche Gesetzesänderungen inkl. Können Sie sich damit einverstanden erklären?

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    • Juli 19, 2021

      Natürlich hat die Billag keinen Einfluss auf das Programm. Aber wie ein Programm aussieht, das man nicht schaut, kann einem grundsätzlich egal sein. Wenn Sie mit dem Programm unzufrieden sind, können Sie sich ja beim SRF beschweren. SRF fordert seine Zuschauer ja ausdrücklich zur Mitsprache auf (was für ein Hohn) – da können Sie Einfluss nehmen! (viel Erfolg!).
      Das SRF als ‘Hauptbegünstigte’ der Billag soll selber sehen, wie es zum Heu kommt und zu seinen Schafen.

      Glauben Sie wirklich, dass keine Werbung mehr gezeigt wird, wenn SRF über die Steuern finanziert wird? Und was interessiert das eigentlich die Leute, die sich das Ganze gar nicht anschauen? Müssen die den Zuschauern dann Danke sagen, weil das ‘wertvolle Wissen’ dann über diese Zuschauer in die Gesellschaft diffundiert und diese somit mit Information befruchtet? Diese immer wieder gehörte Argumentation ist fast so gut wie die Behauptung, dass das Geld der Reichsten in den Tiefsteuerkantonen auf die Köpfe der Armen sprichwörtlich runtertröpfelt.

      Da​ ich heute schon wieder keine Zeit habe um 3SAT oder Arte zu schauen (und auch keinen TV habe), bitte ich Sie ein bisschen reinzuzappen, und mir dann zu erzählen was Sie gesehen haben, was Ihre eigenen Gedanken dabei waren, ja sogar was Sie gefühlt haben. Aber eine Rechnung zahlen, dafür, dass es so wäre, nein, das will ich nicht. ;oP

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  • März 24, 2014

    Die Inhalte sind von der Qualität eine Zumutung. 1mal eine Tagesschau und Wochenschau reichen völlig zum die Bürger falsch informiren das kann aus der Bundeskasse bezahlt werden. Warum muss ich noch für Lügen der Politiker, Werbung eines Armeerüstungsbetrieb oder Getränke Hersteller bezahlen ?

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  • März 24, 2014

    Mit der Billag Jahresgebühr, kann ich mir ein Jahr Pay-TV leisten, da muss ich mir keine Werbung ansehen, weil ich ja für den Empfang bezahle…..

    W​ieso braucht SRF beides? Weil sie mit 300 Mann an die Olypiade reisen müssen?!

    Stell​t euch nur mal vor, Sky macht das bei jeder F1 Übertragung, dass könnten die Abonnenten gar nicht fianzieren.

    Ab​er mit unseren Steuergeldern, kann man’s ja machen… kost ja nix, kommt ja von der Billag… und der Rest durch Werbeeinahmen.

    ​nDass wir für die Gebühren inzwischen mehr Werbung, als Informationen zu sehen bekommen, Nebensache!

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  • März 24, 2014

    @Herr Riedi. Man kann für oder gegen die Billag sein. Doch wie sehen Sie die allenfalls notwendige Gesetzesänderung? Wie werden die Menschen bei Hochwasser, AKW-Unfällen oder sonstigem informiert. Schliesslich dürfen ja bei Sirenenklang der Radio und/oder das Fernsehen eingeschaltet werden. Können Sie über das Internet (noch nicht alle haben dieses (vor allem ältere!)die fristgerechte Information garantieren nebst den anderen Informationen, die für die Bürger notwendig sind um sich ihre Meinung vollständig und korrekt zu bilden….

    Bit​te zeigen Sie hier doch ihr Konzept inkl. Kosten-Nutzen-Analyse​ und Chancen-Risiken auf. Jemand, der sich für etwas einsetzt, sollte dies auch aufzeigen können. Wäre dankbar!

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    • Juli 19, 2021

      Die technischen Anlagen zur Verbreitung von Nachrichten stehen seit Jahrzehnten und dafür braucht es wirklich keinen Moloch à la SRF.

      Eine Miediensteuer lehne ich aus grundsätzlichen Erwägungen ab. CHF 200.- pro Monat sind mehr als genug für den Monopolbetrieb SRF.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr von Limaa. Der Wille ist die Theorie und die Umsetzung die Praxis. Den Teil Ihrer Vorstellung „CHF 200.00 sind genug“ ist aus meiner Sicht geklärt. Gibt es noch andere Bereiche? Wenn ja, zu Ihrer Vision. Wie sähe diese aus? Werbung -> wie viel, wie lange Werbung? Welche Sendungen/Filme inkl. der Möglichkeit zum „Kauf“ von neuen Formaten/Filmen oder Eigenproduktionen? Welche Gesetzesänderungen würden Sie vornehmen? Wen entlassen, wen einstellen inkl. Konsequenzen für die Betroffenen samt Familie? Wo sehen Sie Chancen, wo sehen Sie Risiken und welche Präventionsmassnahmen​ betr. den Risiken würden Sie vornehmen? Gerne würde ich mehr darüber erfahren.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist eine SWOT samt IST Analyse zu erstellen, aus der die SOLL Zustände formuliert werden. Anschliessend werden daraus der Auftrag, der Ausblick auf die künftigen Prozesse und die Umsetzungsplanung, Strategie genannt, formuliert.

      SRF muss einem kompletten Re-Engineering unterzogen werden.

      Die bei SRF bestehenden Kostenstrukturen müssen samt Gewerkschaftsabsprach​en auf den Prüfstand. Was allein in diesem Bereicht dort abläuft, ist weitgehend in der Öffentlichkeit kaum bekannt.

      Klar auch, dass zu hinterfragen, ist, wozu SRF soviele Radioprogramme braucht usw.

      Alles andere ist diesen Überlegungen nachgeordnet und dabei ist auch klar, dass das Unternehmen nicht für die Mitarbeiter da ist, sondern die Mitarbeit für das Unternehmen da sind.

      SRF wird den Weg nehmen müssen, den vor ihr auch unzähligen Unternehmen durchlaufen mussten, weil der Laden in der heutigen Form kaum mehr bezahltbar ist. Und klar ist auch, dass dort überholte Strukturen künstlich erhalten werden.

      Schauen Sie mal nach Deutschland und dann wissen Sie, was ich meine. Dort stehen tausende von Journalisten auf der Strasse, wie auch Schauspieler und technisches Personal. Dort ist der Prozess bereits wesentlich weiter.

      Wundert deshalb auch nicht, warum dort Verlage und gar alteingesessene Zeitungen von heute auf morgen dicht machen. Der Strukturumbruch in dieser Branche ist nicht aufzuhalten.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr von Limaa. Sie schreiben davon, was man tun sollte und was in Deutschland abgeht. Doch wo ist Ihre SWOT-Analyse? Wo ist Ihre Vision? Ich fragte Sie danach weil ich der Meinung bin, dass man sich durchaus solche Gedanken dazu gemacht hat, wenn man was ändern möchte…. und las nichts darüber. Oder habe ich was verpasst?

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser, meine Ausführungen sind Vorschläge.

      Eine SWOT Analyse kann nur im Fachteam erstellt werden. Solche Analysen sind sehr anspruchsvoll.

      Ich müsste also in einem Re-Engineering Team für SRF dabei sein.

      Hier eine SWOT Analyse zu verlangen, zeigt nur, dass Sie von diesen Dingen keine Ahnung haben können.

      Das gilt auch für die Vision. Jener geht der Auftrag, die Mission voraus.

      Dieser wird allerdings von den Ergebnissen der SWOT und von einer IST Analyse stark beeinflusst, und bereits künftige SOLL Zustände ausgerichtet.

      Die Situation ist indessen etwas verkachelt, weil sich SRF selbst einen Leistungsauftrag erteilt hat, der bisher nicht hinterfragt worden ist.

      Dazu ist aber nun die Zeit gekommen, denn wenn SRF soetwas wie ein totales Staatsunternehmen ist, muss SRF auch Rechnung legen und spätestens dann wird es interessant bzw. ernst.

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    • Juli 19, 2021

      Herr von Limaa.

      Eine SWOT-Analyse, eine Vision kann auch aus meiner Sicht auch nicht alleine erstellt werden. Sehe ich hier entsprechend wie Sie… Doch welchen Impuls nehmen Sie von aussen auf wenn Sie über ein Thema sprechen? Was nehmen Sie in Ihre Überlegungen davon auf? Genau so, kann man sich umfassend informieren und diese in eine Analyse einbeziehen (auch deshalb ziehe ich Sachlichkeit in Beiträgen vor, was mir immer mehr und mehr zu verschwinden scheint -> dies gibt mir echt zu denken, denn Lösungen werden so wohl kaum erreicht, eher verhärtete Fronten…). Dazu eine Prise gesunden Menschenverstand und vernetztes, übersichtliches Denken schadet auch nicht. Dies begonnen bei der IST-Analyse (hier Sendungen, Format, Kosten, Gesetzgebung etc.), gefolgt von der Vision (hier könnten Sie ruhig etwas mutiger sein und sich betr. Ihren Vorstellungen und Wünschen einbringen -> inkl. Änderungen der Zuständigkeiten, Gesetze etc.!) und wen man mit ins Boot und wann und wo zu informieren hat. Ich bin überzeugt, dass Sie dies können ohne in einem Fachgremium zu sitzen! Doch müssen Sie sich die Zeit dafür nehmen.

      Denn dies erfordert Zeit und es sich richtig rein Lesens um etwas aus möglichst allen Seiten zu betrachten etc…. Doch die Gedanken und Wünsche sind frei und Theorie. Die Umsetzung ist was anderes und wird gezeigt durch die Praxis. Entsprechend sollten die Texte von Initiativen gestaltet werden! Werden diese dann angenommen, so resultieren dann daraus Konsequenzen, mit denen alle Inländer leben dürfen…. Entsprechend wünschte ich mir Blogs und Kommentare im Rahmen der Möglichkeiten von allen Schreibern.

      Es bin nicht ich, die eine Veränderung was die SF DRS anbelangt wünscht, doch Sie…. und wenn man was ändern will, so sollte man doch von den Vorstellungen und Wünschen eine Vorstellung haben und diese auch entsprechend durchdacht mitteilen…. oder etwa nicht? Sonst könnte es ja heissen, dass man den Wille nicht umsetzt. Wie denn auch, wenn das Ziel nicht SMARTE definiert ist?

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    • Juli 19, 2021

      Eine SWOT, also Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren mit dem jeweilige Blick nach innen und nach aussen, ist sehr anspruchsvoll.

      Da ich den derzeitigen Auftrag von SRF im Wortlaut nicht kenne, kann ich zu einer solchen Analyse hier auch nicht viel sagen. Sicher dürfte wohl sein, dass der Begriff Service Public hier eine wichtige Rolle spielt.

      Den derzeitig bestehenden Auftrag hat sich SRF selbst formuliert. Soweit ich weiss, wurde der bisher nicht hinterfragt. Und genau dort liegt m. E. der Hase im Pfeffer.

      Eine Organisation, die sich an quasi Steuergeldern bedienen darf, erteilt sich selbst den Auftrag und damit die Begründung, eben Gelder abzurufen. Das ist ziemlich einmalig.

      Ohne hier auch nur annähernd eine Betrachtungsliste anstellen zu können, müssten folgende Prozessfelder u. a. betrachtet werden.

      – Externe sendetechnische Hardware (Antennen, Verteiler, Sender)
      – Interne senderinterne technische Anlagen
      – Umfang der Produktionsstandorte

      – Notwendigkeit und Umfang von Information
      – Kultureller Bedarf
      – Parteilpolitische Abhängigkeit versus sachlicher neutraler Berichterstattung

      ​Wie gesagt, das abschliessend zu betrachten, ist hier unmöglich.

      Die Zeitungs-, Verleger- und TV Branche ist seit einigen Jahren in einem grossen Umbruch.

      Es stehen reihenweise Schauspieler auf der Strasse, Verlage machen entweder dicht oder verschlanken sich. Altbekannt Zeitungen verschwinden über Nacht.

      Nicht ohne Grund werden praktisch permanent irgendwelche Schauläufe von Schauspielern wahr genommen, weil die Arbeit suchen, von Berlin bis Holiwood.

      Die Kosten für technische Hard- und Software in diesem TV Bereich sind in den letzten Jahren massiv gesunken und dabei noch verbessert worden.

      Das alles, so habe ich den Eindruck, ist bei SRF irgendwie vorbeigelaufen. Es hätte schon seit 5 Jahren zu einer Gebührenreduktion führen müssen, weil, wie erläutert, bei SRF die Selbstkosten massiv gesunken sein müssen, sieht man von den gewerkschaftlichen Verbarikadierungen mal ab, denn die sind bei SRF mehr als happich.

      Der Blick nach Deutschland zeigt, dass dort die neue GEZ Gebühr bei ca. CHJF 90.- pro Jahr liegt, also 4.6 mal tiefer ist als bei SRF.

      Allein dieses Gefälle sagt doch fast alles. Zwar hat man in Deutschland viel mehr Gebührenzahler, dafür aber auch mehr Sender, z. B. NRD, WDR, MDR, SWR, BR, RBB, ARD, ZDF usw.

      Wenn SRF allerdings einem Sven Epiney für eine Musiksendung eine Gage von CHF 600’000 bezahlen kann, ist das für mich ein klarer Beleg, dass der Sender viel zu viel Geld zur Verfügung hat. Auch darf man frage, wieso Herr DeWeck >CHF 500’000.- pro Jahr verdienen darf? Für was?

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  • März 24, 2014

    Soweit haben Sie Recht, Herr Riedi, es geht nicht, dass eine Radio- und Fernsehempfangsgebühr​ auch jenen in Rechnung gestellt wird, die weder Radio noch Television empfangen, weil Gebühren gesetzlich nur für benutzte Dienstleistungen geschuldet sind.

    Ich bin aber für eine Deckung der Kosten von Fernsehen und Radio über die Steuern durch die Steuernzahlenden. Dafür müsste aber zuerst eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden.

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  • März 25, 2014

    Es ginge also darum, aus der Gebühr eine Steuer zu machen.

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  • März 26, 2014

    Nein. Die Nutzung der SRF-Programme über verschiedenste Medien macht eine Haushaltsabgabe nötig. Aber über die Programme muss jetzt diskutiert werden. Was gehört zum service public und was nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Wieso die Nutzung von SRF zwingen eine Haushaltsabgabe nötig machen soll, entzieht sich meinem Verständnis.

      SRF muss einer totalen Überrpfüung unterzogen werden und nicht nur einzelne Programme.

      Was hier mit Fr. 400.- als Steuernichtsteuer veranstaltet wird, ist eine unverschämte Gierabzocke.

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    • Juli 19, 2021

      Interessant! Erst mal horrende Gebühren erheben und dann irgendwann, noch das entsprechende Pflichtenheft ausarbeiten?

      Wo bitte, gib es denn sowas?!

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  • April 12, 2014

    Werbefinanziertes Fernsehen? Nein, danke! Ich will vollständige, korrekte und vor allem unabhängige Informationen und keine “Sponsorengefärbte”.

    Betr. Gesetzestexte (Verfassung und weitere) kann man sich schlau machen. Diese müssten dann allenfalls geändert werden.

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    • Juli 19, 2021

      Das system beruht ja darauf dass die Sender für die Konzession bezahlen das wieder durch Werbeeinnahmen finanziert werden muss. Die Haushalte und Firmen bezahlen dann noch mal so viel drauf (ca.1,8Mia) damit die Elektronen legal durch die Luft schwirren dürfen.

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    • Juli 19, 2021

      “Ich will vollständige, korrekte und vor allem unabhängige Informationen und keine “Sponsorengefärbte”.

      Frau Sägesser, Sie glauben wirklich beim Staatsfernsehen werden die Sie immer vollständig und vorallem UNABHÄNGIG, also neutral, informiert? Glauben Sie das ernsthaft?! Puhhhh….

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