1. Sonstiges

Brunaupark – Massenkündigung von Wohnungen für Profitoptimie

An der 1.-­Mai-­Kund­ge­bung​ in Zürich, kam es zu einem Farb­an­schlag auf die Cre­dit Suis­se. Der Cre­dit Suisse wer­den die paar Farb­k­lek­ser wohl wenig an­ha­ben. Die 240 Kün­di­gun­gen von Woh­nun­gen im Bru­n­aupark (Stadt Zürich) durch die Bank macht aber den Mie­ter*in­nen schwer zu schaf­fen.

Der Brunaupark ist grösstenteils gut erhalten, und ein Neubau scheint wenig sinnvoll zu sein. Jedenfalls aus Sicht der Mieter*innen; für die Credit Suisse ein willkommenes Projekt zur Profitoptimierung. Dass es in der Stadt an günstigem Wohnraum fehlt, interessiert den Finanzkonzern wohl scheinbar kaum.

Die Pensionskasse der Credit Suisse entschied sich für eine Massenkündigung, die einen Abbruch der alten Bausubstanz und eine komplette Neuplanung mit einer neuen Mieterschaft ermöglicht. 400 Mieter*innen verlieren dadurch ihre Wohnung oder ihre Gewerbsräumlichkeiten​. Sie werden entwurzelt und müssen darum bangen eine vergleichbare Bleibe zu finden, Gewerbetreibende bangen um ihre Existenz. Von den Kündigungen betroffen sind insbesonder sehr viele ältere Menschen, welche zum Teil seit Jahrzenten im Quartier wohnten.

Hinter der radikalen Lösung steht eine ökonomische Logik: wird im bewohnten Zustand renoviert, bleibt der Zinsaufschlag mietrechtlich beschränkt, bei einer Neuvermietung kann der Markt jedoch ausgereizt werden. Eine einfache Lösung um für die eigene Bilanz zu wirtschaften.

Man fühlt sich bei dem ganzen Szenario an US-Filme erinnert, in denen reiche Bösewichte die Mieterschaft mit illegalen Mitteln zu vertreiben versucht. Wie diese Bösewichte, zeigt die Credit Suisse ihre hässliche Fratze.  Die US-Filme haben meist ein Happy End. Ob der öffentliche Druck ausreicht um auch für die Mieter*innen ein solches zu erreichen, wird sich zeigen.

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Comments to: Brunaupark – Massenkündigung von Wohnungen für Profitoptimie
  • Mai 3, 2019

    Wie heisst es so schön in der Verfassung?
    Eigentum​ verpflichtet. Bei diesem Artikel geht es nicht um Geldverteilung an sich, sondern um den Zusammenhalt der Gesellschaft an sich. Die Wirtschaft ist für den Menschen da und nicht umgekehrt.

    Der Neoliberalismus zeigt seine Fratze! Die kapitalgedeckte Vorsorge ist der Betrug, welche die Wirtschaft zusammen mit den Bürgerlichen in den 1970er Jahren durchgesetzt haben. Das gemeine Volk hat wieder einmal geglaubt (Virus Zahler), anstatt die Vernunft walten lassen und hat die Volksrente zugunsten dem Geldspielwarenmarkt geopfert. Selber Schuld! Auf dieser Grundlage wird STAF erzwungen! Denken könnte manchmal helfen?

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    • Mai 4, 2019

      Was hat Eigentum vom BVG damit zu tun?

      BVG Gelder werden Treuhänderisch angelegt, was damit gebaut oder Vermietet wird ist so zu sagen Volks BVG Eigentum. Das Gehört nicht der Bank.

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    • Mai 4, 2019

      Herr Werner Nabulon

      Sie sehen an den Daumen nach unten Drücker, wie wenig man verstehen will! Sie sollen doch machen was sie wollen!
      Ich schreibe genau das gleiche wie Sie!
      Hätte man in den 1970er Jahren die Volkspension genommen, welche im Einklang mit dem Geldsystem steht (Schöpfung und Umlage), wären diese Diskussionen bis zur Umlage über den Umsatz statt Erwerb vom Tisch!
      BVG muss Rendite erwirtschaften und das immense Geldvolumen tagtäglich umherschieben! Es sind damit auch hochdotierte, jedoch völlig unnötige Arbeitsplätze geschaffen worden!

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  • Mai 3, 2019

    Das ist die Quittung für das BVG Obligatorium und dem vorgeschriebenen Umwandlungssatzes für Renten.
    Man kann nicht alles haben, auch wenn der Abriss kaum verständlich ist, ist es doch die Folge des Sozialstaates. Bei den heutigen Negativzinsen investiert man eben vermehrt in Immobilen.

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    • Mai 3, 2019

      Man darf auch von der Credit Suisse als Grosskonzern etwas mehr Sozialverantwortung erwarten.

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    • Mai 3, 2019

      Man darf vieles, aber unterm Strich muss jede BVG ihre Gelder so sicher investieren damit die Renten gesichert sind. Das wäre dann eben die gesetzliche Verantwortung.
      Ohne BVG Zwang könnte ich mein Geld auch direkt in meine Liegenschaften investieren statt damit diese Grosskonzerne mit billigen Geld zu versorgen.

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    • Mai 3, 2019

      Ihr BVG sichern ist das eine, aber die gesetzliche Verantwortung, wie Sie es nennen, heisst nicht Rendite um jeden Preis. So sind glücklicherweise die gesetzlichen Bestimmungen nicht.

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    • Mai 4, 2019

      @Willi Frischknecht, beim BVG muss ich Ihnen zustimmen. Da so viel Geld in Immobilien fliesst, werden Wohnungen und BÜRO Flächen immer mehr zu Renditeobjekten!
      Es wäre dringend zu überlegen, in welche Bereiche Anlagen aus den Pensionskasse Geldern sinnvoller investiert werden!

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    • Mai 4, 2019

      Wenn Dritte daran interessiert sind (und das sind Dritte immer) mit meinem Geld zu Arbeiten, (angeblich für mein Alter, als Soziale Sicherheit) muss ich wissen; “diese Dritten interessiert Ethik und Moral nicht, Soziale Verantwortung was ist das?”

      Nein, die haben damals für das BVG gestimmt, weil man mit dem Obligatorischen BVG die Leute am Sack hat. Die müssen bezahlen, es gibt dann diese Vertragswerke, Dritte bestimmen darüber, was mit den Geldern geschieht.
      Profit, Rendite, ja logisch sonst funktionierts nicht, Verzocken, Abzocken, Verluste einfahren die wiederum auf die Obligatorisch Versicherten zurückfällt.

      Übrigens die Vermietung bringt nicht so viel Rendite, aber Abreissen, Neubauen, kurbelt das Gewerbe und die Wirtschaft an, Strassenbau, überall das gleiche, abreissen, Total sanieren umkrempeln, Häuser halten nicht mal mehr 50 Jahre, Strassen und Brücken noch 10, maximal 15 Jahre…

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  • Mai 3, 2019

    Nur so zur Visualisierung Ihrer inkontinenten Ansichten, Herr Peter:

    Die internationalen Grossfirmen deren „hässliche Fratzen“ Sie hier anprangern sind im Fall exakt dieselben, mit denen Sie sich in Sachen Rahmenvertrag, Schengen/Waffenrecht,​ EU-Unterordnung und Einschränkung der Bürgerrechte usw. gleichzeitig willig ins selbe Bett legen…

    Für diese One-World-Order-Gesel​lschaften gibt es bezüglich eigener Interessen nämlich keinen Unterschied beim „Ausreizen des Marktes“.

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    • Mai 3, 2019

      Sie verwechseln da doch einiges, Herr Knall. In Sachen Schengen und Waffenrecht symphatisiere ich dann doch gemeinsam mit anderen Gruppierungen als Grosskonzernen, das gleiche beim Rahmenvertrag. Weit hergeholt, Ihre Schlussfolgerung und wie üblich wenig zutreffend.

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    • Mai 4, 2019

      Herr Daniel Peter, sie merken es nicht einmal….unglaublich​

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    • Mai 5, 2019

      was merke ich nicht, Herr Nabulon?

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    • Mai 5, 2019

      Herr Daniel Peter,
      Sie meinen, ich denke aus vollster Überzeugung, Sie würden Sozial Projekten und Menschen beistehen mit Ihrer Politik, die denen Helfen wird.

      Tatsache und Fakten sind aber, wenn es um Geld und Versicherungen oder Helfen geht, werden zuerst die Firmen und Angestellten die das Betreiben gefüttert, und nicht den Hilfebedürftigen, die kommen erst an zweiter Stelle.

      Sie können von Spitalwesen über Altenbetreuung, (Spitex) über Flüchtlingshilfe (da haben wir sehr viele GMBH’s ) die das “professionell” machen, über Behinderten Hilfe, überall stehen Profitgierige Menschen dahinter, die erst die Eigenen Taschen füllen, dann weiter schauen.

      Oder bei Schengen / Dublin, Waffenrecht, es geht nur darum, dem Kapital freien Lauf zu lassen, von Überall billigst Arbeiter holen können, egal wie es dem “eigenen Volk” geht.
      Wenn man das “eigene Volk” was ja niemand was dafür kann, hier geboren zu sein, entlässt, die Löhne reduziert, die Kaufkraft schwächt, die Leute in der “Sozialhilfe” verarmen….ist die Gefahr gross, dass es Proteste gibt. (Gelbwesten). Und auf einmal entstehen Gewaltbereite Gruppen, …davor haben die Herrschenden Angst, dass der “Mopp” den Aufstand übt…logisch…Schus​swaffen werden da auch dabei sein.

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    • Mai 5, 2019

      Hier eine Visualisierung, wie es in Deutschland so läuft mit der Forcierung der privaten Altersvorsorge gegenüber der staatlichen und welche Interessen dahinter stehen.
      Bei uns wird es nicht viel anders sein.

      https://www.youtube.c​om/watch?v=kvcxah-9E5​0

      Es sollte ja einfach sein zu begreifen sein: Je mehr Säulen, je mehr Versicherungen je mehr Eigenkosten, welche die Renten schmälern zu Gunsten zahlreicher, gut bezahlter Bullshit Jobs welche die privaten Vorsorger und auch der Staat ständig neu generieren.

      Was sind Bullshit – Jobs?
      https://www.bi​lanz.ch/management/gu​t-bezahlt-und-sinnlos​-die-jobs-die-niemand​-braucht

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  • Mai 4, 2019

    Zum Glück hat der Sozialistische Wohnungsbau in der DDR so gut funktioniert.

    Die Altbauten aus dem dritten Reich verfaulten bis 1989 vor sich hin. Der staatliche Bau von Plattenbauten konnte die Nachfrage nicht decken. Die Autobahnen blieben bis 1989 in dem maroden Zustand des dritten Reiches. Dazu die schlechte Lage der Industrie mit mangelhafter Wartung und Modernisierung.

    Zu​m Glück gibt es noch die Sozialisten Maduro, Castro und Kim Yong Un. Reinste Arbeiter- und Bauernparadiese.

    W​elch glückliches Land, das eine Hungersnot hat weil der grosse Steuermann Atomwaffen benötigt. Die Welt ist dumm genug, die Nahrungsversorgung für Kim Yong Un zu gewährleisten, während der grosse Steuermann in Saus und Braus lebt.

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    • Mai 4, 2019

      Jan Eberhart, was in sozialistischen Ländern geschieht und geschah hat nichts mit dem Wohnungsbau in der Schweiz zu tun. Aber genossenschaftliches Wohnen wird glücklicherweise immer mehr gefördert und ist ein Erfolgskonzept. Ich selber lebe in einer genossenschaftlich organisierten Siedlung (Kraftwerk1) und das funktioniert bestens.

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    • Mai 4, 2019

      Das kennt man ja: man lebt unter Gleichgesinnten und selbst Millionäre sind willkommen, die keine subventionierten Wohnungen benötigen würden. Eine Art Gated community ohne Mauern und Wachmänner.

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    • Mai 4, 2019

      Das kennt man ja? Ach? Ja, auch Millionäre sind willkommen in der Siedlung. Diese bezahlen dann mehr für ihren Wohnraum und nicht so gut situierte Bewohner*innen profitieren davon. Alles nachlesbar auf http://www.kraftwerk1.ch

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  • Mai 4, 2019

    Herr Georg Bender,
    Das BVG Obligatorium wie auch das Kranken Kassen Obligatoriun wurde von den Sozialisten und Linken durchgedrückt.
    Die haben sich zum Werkzeug des Kapitalisten gemacht….so wurde das den Bürgerinnen und Bürgern verkauft.
    Hatte gutes und schlechtes, das Eingezahlte Geld, Arbeitgeber und Arbeitnehmer blieb nun in der Kasse, konnte in die Nächste mitgenommen werden.
    Bürgerliche, Gewerbe, ich schreibe nicht vom FDP Filz, waren nicht erfreut darüber. Das sind die Fakten. Also keine Fehlinformationen um den Bürgerlichen eines auszuwischen, geht gar nicht.

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    • Mai 4, 2019

      Sorry, aber ich meine, man konnte in den 70er Jahren über eine Volkpension abstimmen. Wurde dank Banken und Versicherungen gebodigt mit masslosen Gewinnversprechen bei privaten Pensionskassen.

      Ve​rankerung der Drei-Säulen-Doktrin in der Bundesverfassung
      “19​72 haben die Stimmberechtigten die Wahl zwischen zwei Modellen der Altersvorsorge: Umwandlung der AHV zur Volkspension oder moderater Ausbau im Rahmen eines Drei-Säulen-Modells. Der Entscheid fällt klar zugunsten der bescheideneren Variante aus.

      Am 3. Dezember 1972 nahmen die Stimmberechtigten eine wichtige Weichenstellung in der Altersvorsorge vor. Mit 75 Prozent Ja-Stimmen beschlossen sie die Verankerung der Drei-Säulen-Doktrin in der Bundesverfassung und eine obligatorische Berufsvorsorge. Gleichzeitig erteilten sie der Volksinitiative der Partei der Arbeit (PdA) “für eine Volkspension” eine Abfuhr. Die PdA-Initiative wollte die AHV stärken. Die staatliche Volkspension sollte künftig mindestens 60 Prozent des Einkommens abdecken, auf jeden Fall aber eine jährliche Rente von 6000 Franken garantieren. Die minimale AHV-Rente für Alleinstehende betrug damals 2640 Franken, der durchschnittliche Arbeiterlohn etwa 23’000 Franken pro Jahr. Faktisch hätte dies das Ende der öffentlichen und privaten Versicherungs- und Pensionskassen bedeutet. Diese sollten nach der Initiative in das neue Versicherungssystem “eingebaut” werden. Demgegenüber propagierte der Gegenvorschlag, hinter dem nicht nur die bürgerlichen Parteien, Wirtschaftsverbände und Privatversicherer, sondern auch die Sozialdemokratische Partei (SPS) und die Gewerkschaften standen, eine Kombination aus einer existenzsichernden AHV (1. Säule), einem Pensionskassenobligat​orium (2. Säule) und der freiwilligen Selbstvorsorge (3. Säule). Schmackhaft gemacht wurde diese Vorlage zusätzlich durch die Ankündigung der 8. AHV-Revision, welche die bestehenden Renten auf einen Schlag verdoppeln sollte.”

      Was stimmt ist dass die SP mitgeholfen hat, so wie sie jetzt wieder bei dem USR / AHV Murks mitspielt.

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    • Mai 5, 2019

      Danke für den ausführlichen Bericht, Emil Huber

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    • Mai 5, 2019

      Und alles was gesagt wurde, werde nicht getan, wird getan.
      BVG hat den Immobilien Sektor so angekurbelt, die Mieten hoch gedrückt, mit den Worten:

      Die Mieterinnen und Mieter wollen den Luxus in den Häusern, wollen Lift fahren (IV gängig) ein muss, was in alten Bauten auch bei Renovationen nicht möglich ist, oder aber Kosten Nutzen fehlt.

      So werden einst Reihenhaus Siedlungen z.B Schwamendingen, oder andere nur 3 Stockwerk Siedlungen 50ger und 60ger Jahre mit sehr viel Grünfläche / zu wenig Parkplätze abgerissen und Neu überbaut.

      Umweltschutz, Nachhaltigkeit? nicht zu finden, Rendite schon, denn die WG’s sind Klein und Sauteuer

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  • Mai 4, 2019

    Es sit schon traurig,wenn alte Menschen noch aus ihren Wohnungen müssen,nur weil eine Totalsanierung ansteht!Aber es kann ja eine Chance sein!Vielleicht ist das so ein Grund,doch noch in eine Alterswohung umzuziehen,wo vielleicht eine medizinische Versorgung auch noch gewährleistet ist.
    Anderseits muss eine Pensionskasse eine “Güterabwägung” machen und auch an seine Mitarbeiter denken,die ein Anrecht auf eine sichere Rente haben.Wegen der skandalösen 0 % Zinspolitik der EU und dem Kampf unserer Nationalbank die Franken-Währung stabil zu halten,sind auch bei uns die Zinsen derart ins Rutschen geraten,dass das Ausweichen auf Immobilien und deren einigermassen sichere Rentabilität die logische Folge ist.Andere grosse Pensionskassen wie Coop oder Migros machen das genau so.Sie gehören darum nach wie vor zu denen,die im nationalen Vergleich sehr gut aufgestellt sind.Dass das für die Betroffenen sehr hart sein kann,ist nachvollziehbar!Verge​ssen wir aber nicht ,dass sie möglicherweise schon jahrelang bis dahin eher günstigen Mietraum vorgefunden hatten,und nun einfach auf die neue Markt-Ebene kommen,denen andere Mieter,aber auch Geschäfts-Inhaber in Zürich schon längst ausgesetzt sind.Das ist zwar kein Trost für die “Betroffenen”,muss aber trotzdem erwänt werden.Das Leben geht weiter.

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  • Mai 4, 2019

    Nun vielleicht lernt man daraus, das wahre Profite ohne “Nebenwirkungen” nur mit Geldmengenerhöhung möglich sind.
    Und vielleicht lernt man über den Gartenzaun hin auszudenken, wenn man im neuen Jahr den BVG Vorsorgeausweis in den Händen hält, dass der Profit oder “Zins” womöglich von jemand anderem oder auch von sich selbst erarbeitet wurde. (Nur ein Umlagespiel) Wenn man z.B in einer Immobilie wohnt welche der eigenen PK gehört so bezahlt man sich die Rendite selbst und zusätzlich noch die Eigenkosten der rund 1800 Pk’s:

    “Die Verwaltungskosten im Einzelnen:
    900 Mio Franken: Löhne und Infrastruktur der 1800 Pensionskassen im Jahr 2015 (Quelle: Statistik des Bundes).
    824 Mio Franken: Löhne und Infrastruktur der acht im 2.Säule-Geschäft tätigen Lebensversicherungen im Jahr 2015 (Quelle: Finma).
    4 Mrd Franken oder 0,51 % des Vermögens: Verwalten und Anlegen der Vermögen durch die 1800 Pensionskassen. Honorare für externe Vermögensverwalter, Banken, Anlage- und Hedgefonds usw. (Quelle: Swisscanto)
    409 Mio Franken oder 0,21 % des Vermögens: Verwalten und Anlegen der Vermögen durch die acht Lebensversicherungen.​ Honorare für externe Vermögensverwalter, Banken, Anlage- und Hedgefonds usw. (Quelle: «Bericht über die Transparenz in der Betriebsrechnung 2015» der Finma vom 9.9.2016)
    Macht zusammen über sechs Milliarden Franken.”

    https://​www.infosperber.ch/Ge​sellschaft/2-Saule-Ze​hnmal-hohere-Verwaltu​ngskosten-kurzen-die-​Renten

    Es schneit kein Geld vom Himmel und die Versicherungen verschenken nichts.
    Gewinne sind oft in Wirklichkeit versteckte Kosten.

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    • Mai 5, 2019

      Die Verwaltungskosten, Herr Huber, für die staatlich vorgeschriebenen Vorsorgeinstitutionen​ sind tatsächlich jenseits und verursachen wie Sie richtig schreiben ein Riesen-Minusgeschäft für die angeblich „Versicherten“.

      Ma​n muss aber auch einsehen, dass die Kosten so hoch sind, weil „der Staat“ extreme diesbezügliche Vorschriften, Regulierungen und Einschränkungen erlassen hat und laufend weiter erlässt. Sie müssen allesamt administrativ umgesetzt, überprüft, angepasst und dokumentiert werden. Zudem wirken sich fast alle diese Regulierungen hemmend auf eine mögliche Rendite der Spargelder aus. Dies mit dem „Argument“, die Versicherten würden dadurch vor „Risiken“ geschützt.

      Man sollte das Problem also am Ursprung anpacken anstatt die Sache durch immer weiter fortschreitende Auflagen oder gar mit Geldentwertung (Geldmengenerhöhung) noch schlimmer machen.
      Und der Ursprung liegt in der widersinnigen Idee, dass die Altersvorsorge vom Staat zwangsverordnet werden müsse. Denn „der Staat“ ist der allerletzte der von Sparen, von Ertrag oder von Rendite eine Ahnung hätte…

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  • Mai 5, 2019

    – Natürlich bringt es die Mieter in eine schwierige Situation, wenn ihnen gekündigt wird. Für einige – welche ein halbes Leben dort verbracht haben , oder ein Gewerbe ausgeübt haben, wird es ev. zur Existenzfrage.
    Aber meine Überlegungen zum Brunau-Park sehen etwa so aus:
    – Der Brunaupark wurde zur “Betonzeit” erbaut. Solche Bauten sind schwer zu sanieren, weil z. B einbetonierte Rohrleitungen nicht ausgespitzt werden können. Auch genügen solche Bauten nicht mehr den Normen für Isolation, Lärmschutz, Stromverbrauch, und haustechnik.
    Es kommt daher günstiger, den Brunaupark zu ersetzen und auf dem gleichen Areal mehr Wohnungen, Geschäfteund Verkaufsfläche zu errichten und geschickter zu positionieren.
    Auch die Migros muss daher schliessen, bis ein Neubau steht.
    – Und – wir sind hier in einer Zwickmühle. Einerseits möchten wir einst ein Pension bekommen. Und die Pensionskassen platzieren ihr Kapital eben auch in Immobilien, welche einen sicheren Zins abwerfen. Darum sind die Brunau-Mieter Mieter auch Teil dieses Pensionskassen-System​s der CS.
    – Die CS könnte aber darauf schauen, dass sie den Bau in raten abhält und nur ein Teil der jetzigen Bewohner ausziehen muss, bevor es dort wieder neue Wohnungen hat.
    – Das wäre auch sehr gut für das Image dieser Bank, welche schon so viel Geld für Bussen verblödet hat.

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  • Mai 5, 2019

    Wieviele ältere Mieter im Brunau beziehen EL? Die Mieten sind ja günstig, und es sollte möglich sein diese mit dem, was die EL berücksichtigt zu bezahlen. Werden diese Mieter eine gleich billige Wohnung finden? Auch wenn der Mietzuschuss der EL erhöht worden ist, hinkt er doch immer noch hinter der tatsächlichen Höhe der Mieten her. Natürlich gibt es billige Wohnungen, aber Senioren können nicht in der Pampas ohne Anbindung an den öV, ohne Lift, ohne Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten​, Arzt, Apotheke und dergleichen wohnen. Und irgendwann ist es nicht mehr möglich die Differenz zwischen EL und tatsächlicher Höhe der Miete vom Essen abzusparen. Mir ist der Fall einer Seniorin bekannt, die ohne Not ins Altersheim zog, weil sie keine Wohnung fand, die sie sich mit EL hätte leisten können. Die sehr viel höheren EL wurden dann anstandslos bezahlt. Ich finde, man sollte diese Problematik im Bewusstsein halten.
    Falls mir jemand antworten will, bitte nicht in der Antwortsfunktikon. Ich kann sie meist nicht öffnen und müsste unhöflich die Antwort ignorieren.

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    • Mai 5, 2019

      Ich hoffe Sie können meine Antwort lesen. Herzlichen Dank für Ihre Zeilen, sie haben mich extrem nachdenklich gestimmt.

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    • Mai 6, 2019

      Es wird hier mehrmals von “günstigen Wohnungen” geredet.
      Wer weiss eigentlich was die heutigen Wohnungen und die Gewerbeflächen in der Brunau kosten? Was heisst “günstig”. Günstig in Bezug auf was?
      Und welche Preise werden im Neubau zu erwarten sein?

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  • Mai 5, 2019

    Herr Wolfensberger, ich schreibe dies hier oben, weil ich die Antwortsfunktion nicht öffnen kann. Sie schreiben von der Chance, die sich Senioren mit dem Umzug in eine Alterswohnung mit medizinischer Betreuung und dergleichen bietet. Wissen Sie, wie teuer solche Wohnungen sind? Ich selbst wohne in einer Alterswohnung. Als Bezügerin von EL könnte ich sie mir nicht leisten, obwohl keine medizinsiche Betreuung und kein 24-Stunden-Notfalldie​nst vorhanden ist. Der Umzug in eine Alterswohnung wird wohl für die meisten MieterInnen des Brunau nicht zu finanzieren sein. Also ab ins Altersheim!

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    • Mai 6, 2019

      Ja,ja Sie haben schon recht..!.es ist wohl für viele sehr schwierig!Es ist mir gerade so in den Sinn gekommen,weil ich es von meinen Eltern selig kennen lernte,wie schwer sie sich getan haben,in eine Pflege-Einrichtung umzuziehen,nachdem man bei meinem Mütterchen eine Demenz festgestellt hatte.Man hat dann die Spitex zweimal wöchentlich organisiert,und es so einrichten können,dass sie trotzdem in ihrer Wohnung bleiben konnten.Dabei muss ich beifügen,dass sie mit ihrer Eigentumswohnung natürlich “privilegiert” waren und nicht Angst haben mussten,wegziehen zu müssen.Ich denke aber,dass man wohl auch mit den Angehörigen der dort Wohnenden,sowie von Amtes wegen,Lösungen finden musste,damit niemand wirklich auf der Strasse gestanden ist.Grundsätzlich trifft es ja jeden von uns irgendwann.!Wir alle sind nur “Gäste” hier und müssen uns so oder so dereinst von allem uns “Geliebten” und “Gewohnten” trennen!..ob da vorher noch ein Aufenthalt im Spital ist,im Altersheim,oder ob wir dereinst in den eigenen vier Wänden “gehen” müssen wird obsolet.Schwer sind alle Varianten..!!

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  • Mai 8, 2019

    Der Brunaupark wurde seinerzeit für die CS Mitarbeiter im Uetlihof gebaut.

    Im neuen Uetlihof arbeiten heute 6000 CS Mitarbeiter. Aus aller Herren Länder. Die brauchen eine Wohnung und der Brunaupark wie er heute ist, dürfte wohl keinen Kandidaten hinter dem Ofen hervorlocken, selbst wenn eine Wohnung frei wär.

    Was genau Sie Herr Peter, damit für ein Problem haben frag ich mich allerdings auch. Denn schlussendlich, müssen die globalen Zuzüger ja irgendwo wohnen. Und besser die wohnen in der City nahe am Arbeitsplatz als unsere Alten. Die können ja irgendwo hin. Ins Tessin oder ins Appenzell z.B. Kann der Gesundheit sicher nicht schaden und ihre Ruhe haben sie da auch. Das ist nun mal das globale Leben! Es bleibt nicht stehen, es ist ein Verdrängungswettbewer​b um die besten Plätze. Die Deutschen Rentner, ziehen übrigens nach Bulgarien. Da können Sie sich die Mieten und das Leben noch leisten. Viele gehen statt ins Altenheim, nach Thailand.

    Aber das jemand der mit Farbbeuteln auf Fassaden wirft, nur damit sie ein unterbezahlter armer Kerl dann tagelang reinigen darf, nicht schnallt, dass der Brunaupark nicht mehr und nicht weniger als ein Stück der Schweiz ist, sollte mich wohl nicht wundern.

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  • Mai 9, 2019

    Die Einwohnerzahl der Stadt Zürich betrug im vergangenen Februar 430 397 Personen.
    https://ww​w.stadt-zuerich.ch/pr​d/de/index/statistik/​themen/bevoelkerung/b​evoelkerungsentwicklu​ng/bisherige-bevoelke​rungsentwicklung.html​

    Und man richtet sich, gemäss vor Kurzem gemachten Aeusserungen, bis in einigen Jahren auf eine halbe Million ein. Nur fehlt das Land dazu, und das bedeutet, dass der bestehende Teil der Stadt komprimiert werden muss, um Allen ein Dach über dem Kopf zu gewährleisten.

    Es wird daher noch viel passieren, und noch viele angenehme Wohnsiedlungen mit vergleichbar kostengünstigen Wohneinheiten werden wohl weichen müssen, um der Nachfrage gerecht zu werden. Dass aber auch Aermere und Aeltere, die ja nicht mehr sehr viel zum Bruttosozialprodukt beitragen, davon betroffen sein werden, ist unter den Gegebenheiten nicht mehr als normal.

    Wir brauchen den Fortschritt, nicht Stillstand, um unsere Gewohnheiten und Annehmlichkeiten nicht aufs Spiel setzen zu müssen.Und zudem wird ja die Stadt Zürich politisch von Linken dominiert, daher können diese Leute ja auch nicht gegen Banken und Versicherungen und deren Absichten etwas tun, sonst ziehen die höchstens weg, und Zürich stünde wirtschaftlich vor einem Scherbenhaufen.

    Es ist halt schwierig, lieb und nett zu sein, in einem Umfeld, wo’s ja letztlich für Alle auch um ihr eigenes Ueberleben geht. Und die Lieben und Netten, die politisch am Ruder hocken, sind sich letztlich auch die Nächsten. Also arrangiert man sich entsprechend, auch wenn man medial vielleicht nach Aussen hin so tut, als würde man sich auch um die Anliegen der Aermeren und Aelteren kümmern, die gerne preiswert an einem schönen und möglichst ruhigen Ort in der Stadt leben möchten.

    So ist halt das Leben, ein ewiger Kampf. Der Neoliberalismus aber ist daran nicht schuld, es ist der Mensch, der nach besser und mehr strebt, schon seit es Menschen gibt. Und die, die das kritisieren, gehören ja meist auch nicht dazu, denn würden sie, wären sie damit auch zufrieden.

    Glaube ich wenigstens.

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  • Mai 20, 2019

    Diese Menschen verlieren ihr Heim Herr Peter, weil die CS eine Bank und kein Wohlfahrtsinstitut ist. Scheintmir relativ simpel und einfach!

    Das Sie von den Aktionären einer CS, diesbezüglich offenbar Skrupel erwarten, darf mich erstaunen?! (Wissen Sie nicht, wem die CS gehört?)

    Das Sie, Herr Peter, gleichzeitig eine ungebremste Zuwanderung und Aushöhlung unserer Sozialsysteme, sogar noch aktiv unterstützen und dabei, offenbar nicht mal die offensichtlichen Zusammenhänge sehen, muss ich aber nicht verstehen. Aber ich vermute mal,mSie besitzen ein iPhon, weil da ein Apfel drauf ist und Sie damit grausam cool sind? Genauso cool wie mit Klimaschutz und einer Welt, ohne Grenzen, ohne irgendwelche persönlichen Einschränkungen, ohne Werte, oder gar persönlichen Verpflichtungen. Weil wir sind ja alle gleich und nur geboren um uns selbst zu verwirklichen, hemmungslos und sinnlos.

    Herr Peter, wo kein Dunkel da auch kein Licht! Irgendeiner zahlt immer die Zeche! Und es sind immer die Schwächsten zuerst.
    Also unsere Alten, Kranken und Kinder! Denn diese Menschen, haben keine Lobby und können sich auch nicht zur diskrimierten Randirgenwas-Gruppe erklären.

    Ich fürchte, irgendwann demnächst, werden selbst Menschen mit Ihrer Ideolgie, klare Prioritäten setzen müssen. Wenn Ihnen die Leute im Brunaupark wirklich so am Herzen liegen, können Sie doch sicher mehr, als Vandalismus an fremden Eigentum begrüßen.

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