1. Sicherheit & Kriminalität

CH-Kampfjets: Nur für NATO-Unterstützung sinnvoll!

Schweizer Kampf­jets: Nur für NA­TO-Un­ter­stüt­zun​g zweck­dien­lich einsetzbar

Und wenn der Feind bis zur Schweiz vorgedrungen ist, ist anzunehmen, dass die NATO-Flugwaffe ihren Auftrag nicht erfüllen konnte. Das soll dann die Schweizer Luftwaffe ausbügeln? Die Jets sind doch höchstens als Unterstützung der NATO-Flotte brauchbar. Wollen wir aber als neutrales Land im Konfliktfall wirklich in die NATO einbezogen werden?

“Im Jahr 2019 (bis zum 14. November) konnten dank LP24 11 «Hot Missions» und 166 «Live Missions» durchgeführt und somit ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit und Souveränität in unserem Luftraum beigesteuert werden.” (VBS). Was waren die konkreten Reaktionen der kontrollierten Flugzeuge nach den Hot Missions der Schweizer Luftwaffe? Welche Waffen hat denn die Schweizer Luftwaffe an Bord? In welchen Fällen werden diese konkret eingesetzt? Wer erteilt innert welcher Zeit welche Befehle zum Bordwaffeneinsatz? Wenn ein Passagierflugzeug auf ein Kernkraftwerk angesteuert wird, wird es dann abgeschossen? Wer trifft innert Sekunden welche Entscheide?

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Comments to: CH-Kampfjets: Nur für NATO-Unterstützung sinnvoll!
  • Dezember 10, 2019

    Fragen über Fragen, deren Antworten mich ebenfalls interessieren würden…

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  • Dezember 11, 2019

    Da die Linken die Armee laut Parteiprogramm sowieso abschaffen wollen für eine sozialistische Utopie, ist das Gerede von einer leichteren Luftwaffe nur Nebelpetarden für den Abstimmungskampf, da das Referendum so oder so kommen wird.

    Auch Bunker könnten die Schweiz bei einem Atomkrieg nicht retten und trotzdem wurden sie gebaut. Auch ein Privatbunker könnte im Ernstfall nur wenig ausrichten.

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    • Dezember 13, 2019

      Eine etwas “leichtere Luftwaffe” könnte ich mir (auch als Patriot) durchaus vorstellen.
      Man muss es aber im Detail anschauen und es muss für Schweizer Verhältnisse gerecht sein.

      Bunker existieren schon seit dem 2.Weltkrieg. Die meisten Bunker und Luftschutzräume wurden jedoch während des “kalten Krieges” errichtet. Sie schützen bedingt vor Atomaren Einsätzen. —
      Es kommt sehr darauf an, ob es einen lokal begrenzten atomaren Einsatz ist, oder ein globaler Atomarer Schlagabtausch der Supermächte!–
      Im ersten Fall sehe ich unsere Bunker durchaus als wirkungsvoll und sinnvoll an; im zweiten Falle jedoch ist ohnehin “Ende der Fahnenstange”.
      Dann wäre es für die ganze Menschheit vorbei.

      Ich bin klar für diese Luftschutzräume, die wir haben, welche im Kriegsfall die Bevölkerung schützen müssen.
      Ob Privatbunker errichtet werden, müssen die betroffenen Bodeneigentümer selbst entscheiden.

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  • Dezember 13, 2019

    Es kommt eben darauf an, WELCHE Lufwaffe wir beschaffen wollen.
    Selbstverstä​ndlich ist die FA 18 eher eine überdimensionierte Luftverteidigung. Dennoch haben wir sie nun mal.
    Aber man kann ja auch bei künftigen Beschaffungsmassnahme​n vernünftiger werden, indem man einen Luftraumschutz “für Schweizer Verhältnisse gerecht” beschaffen kann. —
    Desweiteren muss das Kampfflugzeug auch von Miliz- Piloten unserer Armee bedient werden können.

    Es ist ja noch nicht definitiv entschieden.

    Von einer NATO- Unterstützung muss absolut abgesehen werden, denn wir sind NICHT NATO-Mitglied und unsere Verfassung schreibt Neutralität vor.
    Die Luftwaffe der Schweiz untersteht der Armeeführung der Schweiz und NICHT der NATO!–

    Wenn ein Passagierflugzeug auf ein Atomkraftwerk zusteuert, könnte es von der Schweizer Lufwaffe abgeschossen werden.
    Diese Entscheidungen werden von der Schweizer Armee getroffen.
    Wie es im Detail aussieht, weiss ich nicht.–

    Nun, das heisst aber noch lange nicht, dass die Schweiz keine Luftwaffe mehr haben soll, Hr. Schneider.

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    • Dezember 14, 2019

      Kampfjets-Beschaffung​: Besserer Grenzschutz statt teure Militärflugzeuge

      D​er Schutz vor illegaler Einwanderung in die Schweiz ist wegen mangelndem Grenzschutzpersonal nur sehr eingeschränkt möglich. Da wäre doch ein unterstützender Einsatz unserer Armee sinnvoll. Wenn ich hingegen von den grossen Zuschauermengen und der Begeisterung lese, welche die periodisch veranstalteten Flugschauen in der Schweiz erzeugen, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Bevölkerung eine gut aufgegleiste Kampfjet-Beschaffung ablehnen würde. Das emotionale Element siegt überlegen über die Vernunft, welche sagt: Nutzen/Kosten-Verhält​nis: zu tief; Lärm, Energieverbrauch und Umweltbelastung: zu hoch; Absturzgefahr.

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    • Dezember 14, 2019

      Das Eine tun, das Andere nicht lassen.–
      Ich glaube nicht, dass wegen einer Flugzeug-Beschaffung weniger Grenzschutzpersonal eingestellt würden. Zu wenig Grenzschutzpersonal gibt es, weil wir das Schengen- Dublin- Abkommen unterschrieben und ratifiziert haben. Dort wird gefordert, dass Grenzschutzkontrollen​ abgebaut werden müssen.–
      Dies hatte zur Folge, dass beim Grenzschutzpersonal eingespart wurde.

      Das Eine (besserer Grenzschutz) gegen das Andere (gute Luftverteidigung) auszuspielen, ist nicht logisch nachvollziehbar.

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    • Dezember 14, 2019

      Na ja, Sie haben eine andere Auffassung von den Aufgaben und Möglichkeiten unserer Armee. Die Schweizer Armee sollte sich meiner Meinung nach beschränken auf: Grenzkontrollen und Grenzschutz, Terrorismusabwehr, Gebäude- und Personenschutz, Katastrophenhilfe, Abwehr von Cyberangriffen.

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