1. Finanzen & Steuern

Chance! starker Schweizer Franken und hohe Erdölpreise

Die Schwei­zer Ex­por­t­in­dus­trie kämpft gegen den überhöhten Wert des Schwei­zer Fran­kens und lei­det unter hohen Erdölpreisen! Beide Ent­wick­lun­gen, der starke Fran­ken und die hohen Erdölpreise, wei­sen den Weg zum “­green new deal” und die er­folg­rei­che Po­si­tio­nie­rung der Schweiz im in­ter­na­tio­na­len Wett­be­werb!

Zum hohen Franken: die Nationalbank hat einen mutigen Entscheid gefällt! Jetzt brauchen wir noch mutige Entscheidungen in der Politik: mindestens zwei Milliarden Unterstützung für stark betroffene Unternehmen und Regulierungen im Bankengesetz, die verhindern, dass weiterhin Milliarden Spekulationskapital, das in der Schweiz sauber gewaschen wird, auf unsere Schweizer Konten fliesst.

Zum Erdölpreis: es ist sonnenklar – die Preise für fossile Energieträger werden teurer! Nutzen wir deshalb einheimische erneuerbare Energiequellen! Das schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfung im eigenen Land. Das Haus, das seinen Energiebedarf klimaschonend mit Sonnen-, Bioenergie und Geothermie deckt und gleichzeitig noch CO2-neutral Gas für das Auto produziert ist nicht mehr Utopie – mit klaren Förderentscheiden in der Politik wird dieses Ziel für die nächste Generation Realität!

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Comments to: Chance! starker Schweizer Franken und hohe Erdölpreise
  • September 8, 2011

    Liebe Frau Gilli
    Es ist leicht, der Nationalbank zuzustimmen, wenn man nicht weiss, was die Übung kostet. Was sie tut, ist hoch riskant. Sie kauft unbeschränkt Papiere, die niemand will (also wertlos sind) und bezahlt mit harten Schweizer Franken (ein Anrecht auf unsere Wertschöpfung). Das kann ohne weiteres 500 Milliarden kosten, ein ganzes Bruttosozialprodukt. Oder auf deutsch: Ein Jahr lang gratis arbeiten für die Hedge Fonds. Das darf nicht Ihr Ernst sein.
    Zudem: Alles ohne demokratische Kontrolle und Einflussmöglichkeit. Da dürfen Sie als Parlamentarierin nicht schweigen.
    Mehr dazu: http://www.vimentis.c​h/dialog/readarticle/​schwaeche-macht-gluec​klich/
    oder auf http://www.christoph-pfluger​.ch
    Und bloggen Sie doch bitte nur über Themen, von denen Sie wirklich etwas verstehen.
    Mit herzlichem Gruss, Christoph Pfluger

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    • Juli 18, 2021

      Lieber Herr Pfluger
      Haben Sie schon nachgedacht was es die Schweizer Wirtschaft kostet wenn die Nationalbank nichts tut? Was die SNB kauft ist im übrigen keineswegs wertlos und die von Ihnen genannten 500 Mrd. reine Fantasie. Glücklicherweise entscheidet die SNB unabhängig von der Politik. Abgesehen davon: Alle namhaften Parteien unterstützen die SNB.
      Darum gebe ich Ihnen den guten Rat zurück, nur über Themen zu bloggen von denen Sie etwas verstehen.
      Freundlic​hen Gruss
      Jürg Schmid

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    • Juli 18, 2021

      @Dass ich von Geld nichts verstehe, hat mir in 30 Jahren Tätigkeit als Wirtschaftsjournalist​ noch nie jemand vorgeworfen. Als bitte etwas spezifischer.
      Ich halte es für eine krasse Unsitte und Selbstüberschätzung, dass Politiker (aber nicht nur sie) zu einer Unmenge von Themen eine Meinung abgeben, die keine Spur von eigenem Nachdenken verrät. Dass die Parteien die Intervention der SNB begrüssen ist klar: So merkt niemand, dass sie die politische Bewältigung der Finanzkrise verschlafen haben.
      Zudem ist es nicht erstaunlich, dass alle für die Massnahmen der SNB gutheissen. Auf die Gefahren schaut niemand gerne. Leider verschwinden sie dadurch nicht. Herzlich, Christoph Pfluger

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  • September 9, 2011

    Machen Sie doch den ersten Schritt und bauen sich doch so ein Haus. Wenn das die 10% Grün-Wähler machen, wäre die Schweiz viel Grüner.

    Ich kann einfach nicht verstehen, dass wir 10% Grün-Wähler und über 50%-Atom-Aussteiger haben, aber praktisch niemand beim lokalen EW Alternativen Strom beziehen will. Wasser predigen und Wein trinken?

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    • Juli 18, 2021

      Und Sie, Herr Keller?

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    • Juli 18, 2021

      Von welchem lokalen EW schreiben Sie? Bei den Stadtwerken St. Gallen gibt es sehr viele Bezüger von alternativem Strom.

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    • Juli 18, 2021

      Primin Estermann

      Ich bin erstens in Miete und zweitens kein Grüner. Also ein konsistenter Wein-Prediger und Wein-Trinker. Der Vermieter war aber so schlau, dass Haus so gut zu sanieren, dass wir im Winter praktisch nicht heizen müssen. Und wir brauchen auch keine 170m2 Loft für unsere drei Nasen. Wir könnten ohne weiteres eine Verdreifachung aller Energiepreise verkraften. Es wäre nicht fair unsere Situation, auf die ganze Bevölkerung zu übertragen.

      Jürg Schmid

      Ich spreche das Produkt solartop von der EZW (Stadt Zürich) an.

      Zudem wir bei mixpower (dem billigsten Strom) nicht einmal reinen bösen Atomstrom (+Importe aus unbekannter Quelle) verkauft sondern eben ein Mix an Atomstrom und Wasserkraftstrom. Wir haben somit nicht einmal genügend Kunden für den reinen Wasserkraftstrom, denn sonst würde dieser unter dem teureren naturpower Label verkauft. Das ist wie wenn man Biomilch gemixt mit normaler Milch als normale Milch verkaufen müsste, weil man zuwenig Biomilchkunden hat.

      Ich habe zudem von der Stadt Zürich nicht gehört, welchen Strom sie selbst verwendet. Weiss das jemand? Das Krematorium alleine braucht schon recht viel Strom.

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    • Juli 18, 2021

      Hier haben wir ein typisches Beispiel von SVP-Politik: die anderen sollen ein Haus bauen, selber wohnt man zur Miete; die anderen sollen teuren Oeko-Strom kaufen, selber kauft man billigen Mixpower.
      Man drückt sich mit billigen Ausreden, statt die Stromwirtschaft mit Bedarf an sauberem Strom unter Druck zu setzen.

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  • September 10, 2011

    Sehr geehrter Herr Pfluger
    herzlichen Dank für Ihren Ratschlag, nur zu bloggen, wo mein Verständnis dazu ausreicht. Genau das mache ich. Kritik an gemachten Aktionen ist immer leichter, als selbst dafür Verantwortung zu übernehmen! Ich teile natürlich Ihre Bedenken! Es gibt keine einzige Massnahme, die nicht auch Ihre Schattenseiten zeigt. Und der gemachte Eingriff der Nationalbank ist natürlich nur Symptombekämpfung. Er kann auch nur im Kontext weiterer Massnahmen beurteilt werden. Eine wichtige Ursache der Frankenstärke ist die Attraktivität der Schweiz für spekulative Kapitalanlagen. Hier wäre demokratisch kontrollierter Handlungsbedarf auf politischer Ebene. Denken Sie, dass wir dafür politische Mehrheiten im Rat erreichen? Mit all den Interessenkonflikten?​

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  • September 10, 2011

    Sehr geehrter Herr Keller
    Es war schon immer eine Forderung der Kritiker der Grünen, sie sollen mit dem eigenen Beispiel voraus gehen. Auch ich habe diese Erwartung an mich selbst, und handle entsprechend! Ich setze mich dafür ein, dass wir politische Rahmenbedingungen fördern, die Anreize für die ganze Bevölkerung schaffen und nicht nur für einige wenige, die es sich leisten können oder eine überdurchschnittliche​ Opferbereitschaft zeigen.

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  • September 10, 2011

    Herr Christoph Pfluger,

    Wer versteht denn heute etwas als Fachmensch? So wie wir in diversen Bereichen dastehen, kann doch wirklich niemand, auch nicht die HSG Studierten, oder weitere Wissenschaftler von sich behaupten; „Wir haben die Sache im Griff, Wir verstehen die Probleme, und lösen sie auch gleich!“

    Wo Wir hinschauen, in der Schweiz, Europa, USA, der Welt, Überall Probleme, Kriege, Baustellen bis zum abwinken.

    Praktisc​h ist das ganze Fahrrad im Eimer, so dass wir es nur noch so nebenherschieben können, und ja nicht zu viel auf den Gepäckträger laden, weil der auch so halb marode ist.

    Jetzt gehen Politikerinnen und Politiker hin und lösen Fahrradständerproblem​e. Hauptsache man kann das Ding jetzt einigermassen hinstellen, dass es nicht gleich umkippt, Freude herrscht.

    Ach ja Herr Christoph Pfluger, wenn Sie mit ihrer arroganten Art ja behaupten genau Sie hätten den allwissenden Durchblick, bitte, bitte, lassen Sie sich an eine Weltweit Namhafte Stelle wählen, und bringen Sie uns unser Seelenheil zurück. Da wo der Pfeffer wächst habe ich gehört, sei diese Stelle die es zu besetzen gilt.

    Vielen Dank.

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    • Juli 18, 2021

      Hallo Herr Nabulon, sie haben völlig recht was die sogenannten Fachmenschen betrifft und die Darstellung mit dem Fahrrad ist auch ok. Hingegen verstehe ich Herr Pfluger, ich selber bin auch nicht überzeugt das die (SNB)das richtige macht, aber eben, wer weiss das zum jetzigen Zeitpunkt schon. Es ist ein enormes Risiko was die (SNB) macht das bis zum Bankrott der(SNB) führen kann.

      Aus dem Tagi.

      “Die Schweizerische Nationalbank (SNBN 1100 0.92%) hat nun den Weg gewählt, sich der Europäischen Zentralbank auszuliefern. Deren Politik besteht im Moment darin, mit immer neuen Euros griechische Staatspapiere und die Schuldscheine der Portugiesen, Spanier und Italiener aufzukaufen. Die Nationalbank (SNB) wiederum kauft jetzt diese Euros – und teilweise auch direkt die Staatsanleihen. «Ein enormes Risiko.

      Die Erfahrungen der Schweiz mit Wechselkurszielen ist zwiespältig: Als die Nationalbank 1978 bis 1982 eine Untergrenze für die D-Mark definierte, konnte sie zwar den Höhenflug des Schweizer Frankens bremsen. Der Preis dafür war aber hoch. Insbesondere im Immobilienmarkt kam es zu einem regelrechten Boom. Die Preise für Miethäuser stiegen innert vier Jahren um die Hälfte an, und auch die übrigen Immobilienkategorien wurden markant teurer. Die Inflation stieg im Sommer 1981 auf 7,5 Prozent.

      Es fragt sich, ob es irgendwann gelingen wird, wieder aus dem Wechselkursziel auszusteigen. Die Nationalbank hat bereits vergangenes Jahr 150 Milliarden Franken eingesetzt, um den Franken tief zu halten. Damit hat sie bald 50 Milliarden Franken verloren. Das Eigenkapital ist auf 16 Milliarden Franken gesunken, auf unter 10 Prozent der Bilanzsumme. Als der Euro und der Franken Anfang August beinahe die Parität erreichten, stand das Eigenkapital der Nationalbank wohl bei null, glaubt SVP-Nationalrat Hans Kaufmann.

      Gesamtbericht. http://www.tagesanzei​ger.ch/wirtschaft/kon​junktur/Das-Vabanques​piel-der-Nationalbank​/story/17683687

      Ic​h Persönlich bin der Überzeugung das die EU und der Euro in dieser Form gescheitert ist. Nur kann es die Politik noch nicht zu geben, vor allem die Tragenden Nationen wie Deutschland und Frankreich. Denn sie und ihre Banken und Versicherungen haben eigentlich nur wertloses Papier in der Hand. Würde man nun zugeben, dass der Euro gescheiter ist würde das System sofort Kollabieren und auch (D) und (F) mitreissen.

      Für mich wäre es die sichere Lösung gewesen, wenn wir unserer Wirtschaft direkt geholfen hätten.
      Es gäbe da sehr viele Möglichkeiten. Ebenfalls sollten Anstrengungen gemacht werden den Export nach Amerika und Asien weiter Auszubauen auch weitere Export Möglichkeiten sind zu suchen und zu erarbeiten, denn es war und ist ein grosser Fehler sich nur auf einen Grossabnehmer zu Konzentrieren.

      Kle​ine info am Rande! Der Exportanteil für Ausfuhren in die EU-27 Länder 63% (CHF 124.4 Milliarden) und der Importanteil für Einfuhren aus den EU-27 Ländern 81.9% (CHF 150.37 Milliarden). Die Schweiz hat also für rund CHF 25.97 Milliarden mehr aus der EU importiert als sie in die EU exportiert hat.

      Was mich an der Wirtschaft ärgert ist, als der Euro über 1.50 Fr. war konnten wir weder von den Produkten noch im Lohn oder Arbeitszeit Profitieren. Jetzt das Grosse Katzengejammer, weniger Lohn, oder mehr Arbeitszeit für den gleichen Lohn. Wer hat‘s verbockt, Wirtschaft und die Politik, wer Badet‘s aus, die ARBETNEHMER!

      Desha​lb bin ich der Meinung, dass unsere Wirtschaft diese Hilfe auch Quittieren muss!

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    • Juli 18, 2021

      Geldscheine Drucken.

      Eigentlic​h könnte man Buchenblätter und Eichenblätter als Zahlungsmittel verwenden. So wie auf einer Insel im Pazifik Strand Muscheln einen Wert verkörpern.
      Die einen Reklamieren jetzt und meinen, dann kann jeder Blätter oder Muscheln sammeln gehen und wird ein reicher Mensch. Ist aber kein Gold als Gegenwert vorhanden.
      Sorry, wenn Nationalbanken die Gelddruckerei anwerfen, ist der Wert drauf ebenso nicht gedeckt. So entwertet man die Geldscheine gegenüber dem Gold.

      Skeptiker meinen, ein Euro könne nicht sterben, verschwinden. Bevor dieser Euro neu herauskam, konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass eine Deutsche Mark, eine Lire, Pesos, Oe Schilling, Französischer Franc, Gulden und wie diese Landeswährungen alle geheissen haben, jemals verschwinden.
      Der Euro kam, es wurden Umtausch Kurse zu Ungunsten der Konsumenten errechnet, und genau so meine ich, kann auch der Euro wieder verschwinden.

      Gut,​ diejenigen welche Schweizer Fränkli kaufen müssen sich aber auch im klaren sein, siehe gegenüber dem Gold nimmt ja der Wert des Frankens ab, dass Sie da auch ein Risiko eingehen.
      Für mich Theoretisch liegt auch drin, dass der Schweizer Franken verschwindet, da es eigentlich keinen Realen Grund gibt, dass der Franken so Hart ist!

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