1. Ausländer- & Migrationspolitik

Danke, liebe Ausländer!

In der Schweiz wer­den Ausländerinnen und Ausländer vermehrt zu Sündenböcke für alles Schlechte im Land ge­macht und oftmals rassistisch ver­un­glimpft und dif­fa­miert. Dabei haben wir Schwei­ze­rin­nen und Schwei­zer den Mi­gran­ten enorm viel zu ver­dan­ken. An­statt Ausländerinnen und Ausländer zu dif­fa­mie­ren, wäre es an der Zeit end­lich mal Danke zu sagen!

Danke, liebe Ausländerinnen und Ausländer,…

  • …d​ass ihr die Renten unserer AHV-Rentner finanziert!
  • …dass ihr unsere Alten und Kranken pflegt!
  • …dass ihr unsere alpendurchquerenden Tunnel gebaut habt!
  • …dass ihr uns zu unserem Wohlstand verholfen habt!
  • …dass ihr Arbeiten erledigt, die wir Schweizer nicht erledigen wollen!
  • …dass wir von eurem Fachwissen profitieren dürfen!
  • …dass ihr uns im Spital operiert!
  • …dass ihr unsere Häuser und Strassen baut!
  • …dass ihr unsere Kultur bereichert habt!
  • …dass ihr unsere Gastronomie bereichert habt!

Das sind nur 10 Beispiele was wir Schweizer den Ausländern alles zu verdanken haben. Anstatt geben Migranten zu hetzten sollten wir diesen Leute dankbar sein. Ohne Migration wäre die Schweiz nicht da wo sie heute ist! Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Bereicherung und ein Erfolgfaktor für die Schweiz!

 

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Comments to: Danke, liebe Ausländer!
  • Juli 17, 2012

    Stimmt Herr Lohmann, doch es geht nicht um die Ausländer die bei uns arbeiten und an unserem Leben teilnehmen, sondern um die, die nur unsere Sozialwerke ausnutzen, nicht arbeiten und ihr Geld lieber auf kriminelle Weise verdienen. Davon gibt es leider Tausende zum Leid aller anderen wie oben erwähnt.

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  • Juli 17, 2012

    Herr Lohmann, hören sie doch endlich auf zu Pauschalisieren, wenn sich Unbehagen gegen Ausländer ausbreitet ist es ganz bestimmt nicht auf die Arbeitenden sondern ganz klar gegen die, die unser aller Wohlwollen Missbrauchen!

    Ich kann immer wieder nur betonen, die SVP hat Recht, kein Bardon mit Kriminellen Ausländer. Nur so können wir den Rechtschafenden und den echten Asylanten Helfen. Solange wir Schmarotzer durch die Rosarote Brille Verteidigen, wächst der Unmut und das Geld geht uns ebenfalls aus und es geht nicht mehr all zulange und wir haben ebenfalls solche desolaten Zustand wie Sie Herr Selk unten beschrieben hat.

    Wir haben soeben 11 Milliarden Entwicklungshilfe durchgewunken, ohne dass sich jemand irgendwo Brüskiert hat. Was wollen Sie eigentlich Bewirken wenn nicht nur einfach die SVP Diffamieren!

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  • Juli 17, 2012

    Die Reaktionen auf diesen Artikel sind äusserst interessant.

    Für gewisse Leute scheint es offensichtlich ein derartiges Problem zu sein, dass Ausländer gelobt werden, dass sie gleich 4 Kommentare hintereinander schreiben!

    Dabei werden wie es leider in Nationalkonservativen​kreise üblich ist, vieles drucheinander gemischt: Entwicklungshilfe (hat rein gar nichts mit den Ausländern hier in der Schweiz zu tun, Asylpolitik, etc

    Dabei hacken diese Leute auf den wenigen herum, die sich nicht korrekt verhalten und ignorien die grosse Mehrheit derjenigen, die sich absolut korrekt verhält!

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  • Juli 17, 2012

    Besten Dank für diesen Blog, Herr Lohmann!

    Was Sie hier schreiben, kann man nicht genügend wiederholen!

    – Ohne Ausländer könnten wir unsere AHV so nicht mehr finanzieren! Wir müssten also entweder mit den Renten massiv runter oder die Beiträge erhöhen.

    – Ohne Ausländer könnten wir unsere Spitäler und Pflegeheime schliessen!

    – Ohne Ausländer hätten unsere alpendurchquerenden Tunnels nie gebaut werden können!

    und und und…

    Zudem haben die Einwanderer unser Land kulturell bereichert! Es ist zu hoffen dass die Entwicklung in Richtung multikultureller Gesellschaft weitergeht!

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    • Juli 19, 2021

      Frau Ackermann, Ihre Ansicht zur Finanzierung der AHV dank
      der Migranten hat einen Klumpfuss: Wie steht es denn in etwa 20
      Jahren, wenn die Migranten die AHV ebenfalls beziehen? Diese
      Theorie fördert eine Spirale: Wir müssten somit die Einwanderung
      immer mehr steigern. Irgendeinmal müsste diese doch ein Ende
      haben.

      „Ohne Ausländer könnten wir unsere Spitäler…schliessen“.​ Hier
      kann ich Ihnen beinahe zustimmen: Wenn ich einen Spitalbesuch
      mache, stelle ich fest, dass auch überwiegend Ausländer in den
      Betten liegen!

      Unverständ​lich ist, dass Sie die multikulturelle Entwicklung
      gutheissen. Sogar neuere sozialkulturelle Untersuchungen sollen
      diese als wenig erspriesslich hervorgehoben haben. Bereichert
      werden wir durchaus, aber gewiss auch negativ, was unserer
      Bevölkerung langsam zu stark aufstösst. Nehmen Sie z.B. nicht
      zur Kenntnis, wie sich unsere ausländischen Gäste gegenseitig
      massakri​eren?

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    • Juli 19, 2021

      ahhh, erneutes Kopfnicken, Frau Ackermann, plus wiederholung des Kommentars. Das wird langsam ein bischen verdaechtig…..lol

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Hr Keller das ist mal wieder eine SVP-Leistung total an der Realität vorbei, wie immer.
      Hr Keller sie haben nicht kapiert: das ist das Foto einer Frau (jaja haben sie das erkannt). Also hat jemand das Foto gemacht. Der Name des Photographen steht auf der Seite.
      Den einzigen Beweis den sie lieferten ist dass man das Foto im Internet findet. Mehr nicht!!!! Kapiert ??????Also diese Frau stand Modell. Es ist also möglich dass es Frau Juliette Ackermann ist.
      Beweisen sie das Gegenteil alle Vimentis-Leser fordern sie auf !!!!!!!!!!!!!

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    • Juli 19, 2021

      Richtig Hr Selk.
      Der Hauptgrund warum es das “reverse image search” gibt (Suche ob ein bestimmtes Bild irgendwo im Internet Verwendung findet) ist festzustellen ob ein Bild Rechtmässig verwendet wurde oder ob es geklaut ist.
      Im obigen Falle kann es nur durch Kauf erworben werden. Die Person die fotografiert wurde kann das Bild auch verwenden, ist ja ihres.
      Und der Herr Keller meint wohl er sei ein superschlauer. Aber: ohne anzugeben ich weiss mehr über reverse image search als er. Garantiert!

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      So ist es, aber ich denke das Aufdecken durch Herr Keller hat was ausgelöst, den es wurde Plötzlich so still um Kremsner,Worbel,Kurtz​ und co. vielleicht doch alles der ein und der selbe! 🙂

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    • Juli 19, 2021

      Herr Ryder hat ein Bild der Frau Ackermann mit Personalien
      als Restaurantfachfrau unterbreitet, dieweil sie sich bei uns
      als Juristin ausgibt. Da ist etwas Interessantes daran, denn
      nun scheint eine Unaufrichtigkeit bei den Fürsprechern des
      Herrn Lohmann mit seinen unbedarften Beiträgen entdeckt
      worden zu sein. Vielleicht stellt Frau Ackermann klar, wie
      sich die Sache tatsächlich verhält. Herr Lohmann äusserte
      sich selbst einmal in einem anderen Zusammenhang, er hätte
      eine soziale Position erreicht, die mir immer versagt
      bleiben würde; aus welchem Grunde ist er – immerhin ein
      Blogger – aber dermassen anonym? Ich bin der Ansicht, ein Blogger sollte Minimales von seiner Person offenlegen. Die Beiträge der Herren Lohmann und Schlemihl haben eine
      identische Diktion, argumentieren mit dem Niveau eines Sekundarschülers und begehen beide Verdrehungen, Auslassungen und frappante Abgleitungen von der Objektivität in
      ebenderselben Art. Sie werden leider viel zu ernst genommen.

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  • Juli 18, 2012

    Herr Lohmann
    Ich kann ihnen eigentlich bei den meisten Punkten zustimmen und doch habe ich nicht auf den Knopf Zustimmung gedrückt. Sie machen leider den genau gleichen Fehler wie die Leute denen sie Ausländerfeindlichkei​t vorwerfen. Wieder jemand, der nicht bereit ist, die Angelegenheit sachlich zu betrachten.

    Die Schweiz war und ist und wird vermutlich immer auf eine Zuwanderung angewiesen sein um einen Wohlstand im jetzigen Ramen zu halten. Die Geburtenrate ist einfach zu klein, und es findet ja auch alljährlich eine gewisse Abwanderung statt. Diese Zuwanderung hat ihre Vor- aber auch ihre Nachteile. Die letzten Jahrzehnte überwiegten die Vorteile.

    Seit der Einführung der PFZ hat aber die Zuwanderung dazu geführt, dass die Bevölkerung der Schweiz übermässig wächst. So wie eine schnelle Abnahme der Bevölkerung schlecht wäre, ist auch eine so starke Zunahme, wie jetzt aktuell, schlecht für das Leben der Gesellschaft in der Schweiz.

    Auch stelle ich fest (dies ist natürlich eine rein subjektive Feststellung und kann von jedem anders gesehen werden), dass die Schweiz, mein Lebensraum, langsam aber sicher voll ist. Die Landschaft der Schweiz hat sich in den letzten Jahren negativ verändert. Die Schweiz verliert langsam aber sicher ihre ursprüngliche Identität. Dies empfinde ich persönlich als negativ und bedeutet somit für mich eine Verschlechterung meiner Lebensqualität. Und dagagen werde ich mich so weit als möglich wehren. Dass ich somit die übermässige Zuwanderung bekämpfe hat nichts mit Ausländerfeindlichkei​t zu tun sondern ist zum Schutze meiner Umwelt.
    Somit werde ich auch die Ausländerinitiative der SVP unterstützen. Leider muss ich erkennen, dass all die anderen Parteien nicht bereit sind, das Problem zu erkennen und zum Schutze meines Lebensraums etwas zu unternehmen. Noch lieber wäre mir aber die Initiative von Ecopop. Leider fehlen dort noch ein paar Stimmen.

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  • Juli 18, 2012

    So selbstlos sind die Ausländer auch wieder nicht. Sie erhalten dafür ganz, ganz viel Geld.

    Danke allen in der Schweiz Lebenden, dass ihr den Ausländer gut bezahlte Arbeit gebt und euch verpflichtet die ganzen Annehmlichkeiten der Schweiz mit den Ausländer zu teilen.

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  • Juli 18, 2012

    In jedem Kugelschreiber steckt Material und Arbeit aus der ganzen Welt. Es besteht also ein guter Grund zur Dankbarkeit all jenen Menschen gegenüber, die die Güter des täglichen Bedarfs für uns herstellen. Seien es nun Schweizer oder Ausländer. Merci!

    Die Schweiz ist auf den Handel mit dem Ausland angewiesen, sonst wird es sehr schnell sehr ungemütlich in der Schweiz!
    Aber braucht es auch in der Schweiz lebende Ausländer?
    Die Ausländer arbeiten nicht für die Schweizer sondern für die in der Schweiz lebenden Ausländer, denn das Verhältnis schweizer Verbraucher zu schweizer Konsumenten würde es erlauben auf in der Schweiz lebende und arbeitende Ausländer zu verzichten.

    Die Behauptung “die Ausländer finanzieren uns doch die AHV” ist ein extren schlechtes Argumnet!
    Denn das stimmt nur kurzfristig, denn irgendwann beziehen auch die Ausländer eine Rente. Ausländer lohnen sich für die AHV erst ab einem Einkommen von etwa 13’800 Franken. Pro Monat!
    Mehr dazu in meinem ältesten Kommentar zu:
    http://www.vimen​tis.ch/d/dialog/reada​rticle/evolution-demo​graphique-et-economiq​ue/
    Für die langfristige Sicherheit der AHV wäre es am das Beste, wenn alle Ausländer mit einem Lohn von weniger als 13’800 Franken die Schweiz per sofort verlassen würden, denn mit jedem Tag den sie bleiben steigt der Schuldenberg der AHV weiter. Ja! Bei jedem Prämienzahler und Rentner hat die AHV Schulden, die sie irgendwann abzahlen muss. Die AHV ist nichts anderes als ein riesiges Schneeballsystem, das irgendwann als alles vernichtende Lawine ins Tal donnern wird. Private Organisatoren kämen für so ein Konstrukt ins Gefängnis. Aber subito!

    Dies ist nun kein Aufruf alle Ausländer per sofort an die Grenze zu stellen. Denn das würde zu einer mehrjährigen und massiven Anpassungskrise führen. Ausserdem wäre das nicht fair den Ausländern gegenüber!

    Aber es verlassen Jahr für Jahr einige Zehntausend Ausländer die Schweiz. Es ist sinnvoll, wenn sie nur dann durch Neueinwanderer ersetzt werden, wenn es gar nicht anders geht.

    Einige weitere Ideen für eine vernünftige Ausländerpolitik, siehe mein Kommentar zu:
    http://www.vimen​tis.ch/d/dialog/reada​rticle/europapolitisc​he-weichenstellungen/​

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    • Juli 19, 2021

      „Die AHV ist nichts anderes als ein riesiges Schneeballsystem, das irgendwann als alles vernichtende Lawine ins Tal donnern wird.“. Ob genug für die Rente angehäuft werden kann ist bei den ausbezahlten Löhnen, den Lebenskosten und Lebenserwartung fraglich. Würden Sie bis zum Tode umfallen, wenn Sie nicht genug anhäufen könnten, würden Sie Familienmitgliedern zur Last fallen (in anderen Ländern und hier früher sicher auch nicht unüblich) oder würden Sie aus Armut kriminell werden, wenn die Sozialhilfe auch nicht bezahlt. Entsprechend danke zu dieser Versicherung, die trotz dem AHV-Skandal Heutschi und anderen Machenschaften noch existiert. Ansonsten die Wanderungen – wie bereits mehrfach geschrieben- minimieren sofern die Menschen in ihren Heimatländern ein Ein- und Auskommen haben (ohne Boden- und Jobvernichtung durch andere Staaten etc.)

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  • Juli 18, 2012

    Es wird immer wieder behauptet, die Einwanderung belaste unsere Umwelt, verknappe unseren Lebensraum. Das ist ein typisches Beispiel wie die wahren Ursachen verschwiegen und auf die Einwanderung abgewälzt werden. Und so Einwanderer zu Sündenböcken gemacht werden für Probleme, die wir Schweizer uns selbst eingebrockt haben!!!

    In meinem Artikel habe ich das Märchen von schädlichen “Masseneinwanderung​” auch diesbezüglich widerlegt:

    http://​schlemihlsblog.wordpr​ess.com/2011/10/21/da​s-marchen-von-der-sch​adlichen-masseneinwan​derung-teil-3/

    1. Dass wir immer mehr Fläche verbauen liegt in erster Linie daran, dass wir Schweizer pro immer mehr Wohnraum benötigen und nicht an der Einwanderung!

    und daran, dass wir während Jahrzehnten eine stümperhaft auf Kantönligeist und Gemeindligeist beruhende Raumplanung betrieben haben…

    2. Dass wir immer mehr Autos auf den Strassen haben, liegt in erster Linie daran, dass wir Schweizer immer mehr Auto fahren und nicht an der Einwanderung!

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    • Juli 19, 2021

      Exzellent argumentiert! Anhand von Zahlen und Fakten haben Sie die Mythen und Märchen, die immer wieder verbreitet werden, widerlegt!

      Das gilt nicht nur für den hier zitierten Artikel sondern für alle 4 Artikel dieser Serie!

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  • Juli 18, 2012

    Als Ökonom und Mathematiker muss ich hier ganz klar festhalten, dass die Behauptung “Ausländer würden sich für die AHV erst ab einem Monatseinkommen von CHF 13’800 auszahlen” absoluter Unsinn ist.

    Ich habe mir die “Berechnung” von Herrn Müller angeschaut. Es wimmelt dort nur so von Überlegungsfehlern!

    1. Die AHV funktioniert nach dem UMLAGEVERFAHREN und nicht nach dem KAPITALDECKUNGSVERFAH​REN! Aus diesem Grund ist der Berechnungsansatz von Herrn Müller schon mal komplett falsch!

    Herr Müller lässt dabei das Wirtschaftswachstum, das beim Umlageverfahren für langfristige Berechnungen ein zentraler Punkt ist, komplett ausser acht!

    Ein Beispiel: Wächst die Schweizer Wirtschaft während 66 Jahren durchschnittlich real auch nur um 0,5%, führt das über den Zeitraum von 66 Jahren zu einem realen Wirtschaftswachstum von kanpp 40%! Und das führt wiederum zu massiv höheren Einnahmen bei der AHV!

    Es ist absolut unsinnig die Einzahlungen 1:1 auf die zukünftigen Auszahlungen für die gleiche Person umzurechnen. Da brauchts etwas mehr als Milchbüechli-Rechnen!​!!

    2. Nehmen wir mal an der Rechnungsansatz von Herrn Müller würde Sinn machen (was er nicht tut). Selbst dann ist seine Berechnung absolut falsch!

    a) Herr Müller vergisst, dass nur rund 70% der AHV über Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge finanziert werden. Fast 30% werden über Steuergelder finanziert!!! Mittlerweile weit über 10 Mrd pro Jahr!!! Und Ausländer, die später einmal eine Maximalrente beziehen werden, zahlen mind. so viel Steuern wie der Durchschnittsschweize​r!

    Herr Müller kann also schon mal mind. 30% (in der Realität wären es wohl noch einiges mehr) von diesen CHF 13’800 abziehen, da der ensprechende Ausländer diesen Teil mit Steuergeldern bereits finanziert hat, resp. auch als Rentenbezüger weiterfinanziert!!!

    b) Mit Monatslöhnen zu rechnen ist unseriös, da die meisten Arbeitnehmer ihren Lohn in 13 Teilen ausbezahlt bekommen und so auch 13 AHV-Beiträge zahlen. Wenn schon müsste man Jahreslöhne berechnen und dann durch 13 rechnen!

    c) Herr Müller geht von einer zu hohen Lebenserwartung aus. Diese betragt bei Frauen mit Erreichen des Rentenalters noch 22 Jahre, bei Männern hingegen nur noch 18 Jahre. Zudem liegt diese Lebenserwartung bei Ausländern etwas tiefer als bei Schweizern und der Männeranteil ist bei Ausländern grösser. Es wäre also seriöser mit 19 oder 20 Jahren zu rechnen.

    Berücksic​htigt man diese Punkte käme man auf einen Monatslohn von rund CHF 7’500 für die Maximalrente und vielleich CHF 4000 für die Minimalrente!!!

    Ab​er eben: Die AHV funktioniert nach dem Umlageverfahren!!!

    3. Herr Müller vergisst, dass die Schweiz mit der Mehrheit der Staaten kein Abkommen hat, dass diesen ausländischen Arbeitnehmern in der Schweiz eine Rente aus der Schweiz garantiert. Viele Ausländer, die also während Jahren oder Jahrzehnten in der Schweiz arbeiten und dann in ihr Heimatland zurückkehren, zahlen während Jahren AHV, werden aber nie einen Rappen Rente beziehen!!!

    Auch die Abkommen mit den EU-Staaten gibt es teilweise noch nicht lange. So gibts beispielsweise viele Italiener, die während Jahrezehnten AHV-Renten gezahlt haben aber kaum etwas oder gar nichts beziehen können, weil sie ihren Lebensabend wieder in Italien verbringen und es damals als sie in der Schweiz arbeiteten noch kein solches Abkommen gab!

    Es gilt zu beachten, dass die Schweiz nicht nur ein Einwanderungsland ist, sondern aus ein Auswanderungsland. Die Mehrheit der Ausländer, die einwandern, wandern später wieder aus!!!

    Tatsache ist: Ausländer weisen betreffend AHV auch längerfristig die wesentlich bessere Bilanz aus als Schweizer!

    In einem Punkt gebe ich Herrn Müller recht: Die AHV hat längerfristig ein massives Finanzierungsproblem;​ aber das nicht wegen den Ausländern sondern trotz den Ausländern!

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    • Juli 19, 2021

      Besten Dank für diese fundierte, sachliche und kompetente Korrektur der falschen Zahlen von Herrn Müller.

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    • Juli 19, 2021

      Ganz klar, Ausländer bezahlen Steuern für ihre AHV, Schweizer sind Dumm, Faul und noch Steuerhinterzieher und hätten keinerlei Anspruch auf die AHV währen da nicht die Ausländer die diese ihm Finanzieren!

      Wir dürfen froh sein, weden wir noch hier geduldet.

      Aber ich denke, wer solches verzapft der muss ein Minderwertigkeitsprob​lem haben oder der Fraktion der Ewiggestrigen angehören.

      Wir Handwerker leben und arbeiten mit unseren niedergelassenen Kollegen zusammen und berechnen nie was er für die AHV usw. einbezahlt und wieviel wir davon zurecht oder zu unrecht bekommen. Wir sind eine Einheit, aber so wie die obengenannten können nur Sesselfurzer argumentieren die keine arbeitenden ausländischen Kollegen haben.

      Wir Büezer rechnen uns nicht gegenseitig auf, dies ist saublöd und ev. sogar Rassistisch!

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  • Juli 18, 2012

    Hr Lohmann sie haben einen klar fundierten Artikel geschrieben. Die Fakten sind alle korrekt dargestellt. Wir haben den Ausländern viel zu verdanken. Nur mit Tomaten auf den Augen sieht man das nicht.
    Problem ist halt dass die SVP-Kommentatoren absichtlich komplett am Thema vorbeischiessen. Die SVPler vernebeln was der eigentliche Beitrag “Danke, liebe Ausländer!” eigentlich will.
    Aber diese Ablenkungsstrategie kennen wir ja von SVP-Seite. Prominentes Beispiel das Theater um Blocher (Immunität; Hausdurchsuchung) und dieser Mörgeli (Staatsanwalt).
    Ja wenn man von SVP-Seite nix zu sagen hat…………
    Ja und die “Berechnungen” von Herrn Müller…. komplett falsch. Herr Peter “Schlemihl” Wrobel hat diese korrigiert.

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  • Juli 19, 2012

    Gratulation Herr Lohmann zu ihrem Artikel. Sie liegen Goldrichtig.
    Wir haben denen viel zu verdanken.
    Auch ich bin ein eingebürgerter Ausländer (aus Oesterreich) mit 1A Qualität. Was man von einem gewissen Blocher nicht sagen kann. Man denke nur an seine Straftaten.
    Also im Gegensatz zu Blocher dessen Urgrossvater durch Betrug eingebürgert wurde (er liess sich in einer Gemeinde einbürgern wo er gar nicht wohnte – es war b i l l i g e r !) habe ich mein Bürgerrecht Gesetzesmässig erworben.
    Zur Unrechtmässigen Einbürgerung siehe Blocher-Biographie. Und lustig ja: heute wurde die SVP jemand der sich wie der Urgrossvater Blocher einbügern lässt sofort aus der Schweiz werfen.

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  • Juli 19, 2012

    Gratulation Herr Lohmann zu ihrem Artikel. Sie liegen Goldrichtig.
    Die Vimentis-Leser verdanken Ihren Beitrag mit 64% Zustimmung (Daumen hoch). Gratulation! Dass sie von SVP-Seite keine Zustimmung bekommen ist wohl klar. Aber der Vimentis-Leser – die meisten lesen nur den Artikel und nicht die Kommentare weiss sehr wohl wie die Realität ist mit der die SVP Mühe hat zu erkennen.

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    • Juli 19, 2021

      Die bereits 69% Zustimmung sind nur bedingt aussagekräftig (wie auch die aktuellen Wahlkampfumfragen in den USA).

      Einfache Methode schnell die Zustimmungsrate zu beeinflussen:
      Man fragt/bezahlt einen gelangweilten Studenten, der in Randzeiten 2-4 Computerpools aufsucht und auf zustimmen/ablehnen klickt. Geschätzte Zeit pro Pool: 15-30 Minuten.

      … eventuell müsste sich Vimentis ein neues und besser gegen Missbrauch geschützte System ausdenken, bei welchem beispielsweise auch die vorherige Anmeldung mit dem Vimentis-Account nötig ist.

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  • Juli 19, 2012

    Warum machen Sie Herr Lohmann unsere Ausländer zu Sündenböcken?

    Würd​en sie wie ich handwerklich mit Ausländern zusammenarbeiten wüssten sie besser bescheid und würden nicht Ausländer und Schweizer mit Vorwürfen überhäufen!

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  • Juli 19, 2012

    Herr Lohmann, danke für Ihre Werbung für meine Kommentare!

    Auch da Verbreiten sie wieder einmal mehr die Unwahrheiten, sie sagen aus ich hätte geschrieben.

    “das​s ein ausländischer Vergewaltiger sich nach der Strafe am Sozialtopf bedient” Sie zitieren nur was für sie Plakativ von Nutzen ist und schneiden so den Satz.

    Aber ich kann Ihnen gerne Bestätigen das dies Kriminellen Schmarotzer nicht an unseren Sozialtopf gehören!

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  • Juli 20, 2012

    Herr Wrobel

    Herzlichen Dank für ihre Einwände!

    Das Ziel war eine Antwort zu finden auf die Frage: wie hoch müsste der AHV-Beitrag sein, wenn die AHV nicht nach dem Umlageverfahren funktionieren würde und ein Ausländer mit durchschnittlicher Lebenserwartung seine AHV-Rente nur durch seine Beiträge finanzieren müsste? Etwa so wie bei der Pensionskasse. Aus diesem Grund wurden die direkten Zahlungen des Bundes nicht berücksichtigt (Tabaksteuer, Alkoholsteuer usw.) obwohl die Ausländer auch hier einen Beitrag leisten.

    Den Einwand mit dem dreizehnten Monatslohn kann ich gelten lassen, obwohl nicht jeder in dieser glücklichen Lage ist.
    Die Lebenserwartung der Männer mit 65 beträgt 18.9 Jahre. Bei den 64-jährigen Frauen sind es 23.0 Jahre. Das macht im Durchschnitt knapp 21 Jahre. Das führt zu einem Fehler von etwa 5% (1/22-stel).
    http://​www.bfs.admin.ch/bfs/​portal/de/index/theme​n/01/06/blank/dos/la_​mortalite_en_suisse/t​abl02.html
    Ein bedrückendes Argument ist die tiefere Lebenserwartung der Ausländer. Viele Ausländer und auch Schweizer, die jahrzehntelang ihre Beiträge bezahlt haben, beziehen nur einige Jahre eine Rente oder sterben sogar noch vor der Pensionierung. Ihre Witwen beziehen zwar weiterhin eine Rente. (Es ist also höchste Zeit, dass Arbeitskräfte aus Berufsgruppen mit reduzierter Lebenserwartung früher pensioniert werde! Aber nur diese, denn eine allgemeine Senkung des AHV-Alters würde mit Sicherheit abgelehnt.)
    Wenn EU-Bürger in ihre Heimat zurück kehren, erhalten sie eine AHV-Teilrente für die Zeit, die sie in der Schweiz Beiträge bezahlt haben, denn sie sind den Schweizern durch die Personenfreizügigkeit​ gleichgestellt, egal wann sie in der Schweiz gearbeitet haben. (Durch den Bezug einer Teilrente ändert sich nichts am Resultat, denn bei z.B. 5 Beitragsjahren werden nur 5/44-stel der Beiträge aber später auch nur 5/44-stel der Renten bezahlt.) Bei den übrigen Ausländern hängt es von der Beitragsdauer und der Nationalität ab, ob sie eine Teilrente erhalten oder ob ihnen bei der Ausreise nur die bezahlten Beiträge zurück erstattet werden.

    Es wurde sogar noch einiges mehr vernachlässigt als sie bemängelt haben.
    Das Ganze war nur eine sehr grobe Abschätzung. Es wurde versucht den Barwert aller einbezahlten Beiträge mit dem Barwert aller ausbezahlten Renten zu vergleichen. Hierfür wäre eigentlich eine mühsame Zinseszinsrechnung nötig, diese wurde durch einige plausible Annahmen vermieden:
    Die AHV wird nach dem Umlageverfahren berechnet, sie hat also nur ein sehr kleines Kapital, ausserdem fallen auch Verwaltungskosten an. Die Annahme war, dass sich Verzinsung und Verwaltungskosten gegenseitig aufheben, das ergibt einen effektiven Zinssatz von 0%.
    Der Effekt der Inflation wird durch den Teuerungsausgleich ausgeglichen. Auch hier ergibt sich ein effektiver Zinssatz von 0%.
    Der Mischindex (das heisst: die AHV-Renten steigen um 50% der Reallohnsteigerung) wurde nicht berücksichtigt, obwohl dadurch die Fiananzierung der Renten massiv teurer wird. Bei einer durchschnittlichen jährlichen Reallohnerhöhung von z.B. 1% (das ist eher wenig) steigt die AHV entsprechend jährlich um 0.5%, das sind in 50 Jahren 25%, ohne Berücksichtigung des Zinseszinseffekts.
    D​urch diese stark vereinfachenden Annahmen ergibt sich ein totaler Zins von 0% und so kann auf die mühsame Zinseszinsrechnung verzichtet werden. Zugegeben, das ist etwas grob, aber dafür sehr einfach zu berechnen und auch einfacher nachvollziehbar.

    W​eil 44 sich bequem durch 22 teilen lässt, wurde die Lebenserwartung ein bischen aufgerundet, um 5%. Das ist erlaubt, weil die 25%-ige Abweichung durch den nicht berücksichtigten Mischindex deutlich höher ist und in die andere Richtung wirkt. Um den Effekt des Mischindexes besser auszugleichen hätte mit einem Durchschnittsalter von etwa 26 gerechnet werden müssen (25%/5% = 5, 21+5=26). Ein Durchschnittsalter von 22 war also sehr vorsichtig gerechnet, das ist auch vernünftig, wenn man nur eine sehr grobe Abschätzung macht.

    Herr Wrobel

    Vorschlag: Erstellen Sie eine detaillierte Berechnung und berücksichtigen Sie:
    Exakte Lebenserwartung
    13.-​Monatslohn
    Verzinsun​g des Kapitals im AHV-Ausgleichsfonds
    ​Verwaltungskosten
    In​flation
    Mischindex
    ​Und was sie sonst noch möchten.
    Sie werden mit Sicherheit zum Schluss kommen, dass meine grobe Abschätzung nicht zu hoch liegt sondern zu tief!

    Nebenbei: Ich mag Milchmädchen! Denn Milchmädchen achten auf jeden Rappen und auf eine positive Bilanz.
    Es wäre gut für die Stabilität der AHV, wenn die zuständigen Politiker und Beamten durch Milchmädchen ersetzt würden.

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  • Juli 20, 2012

    Herr Ryder/Ryter

    Unterl​assen Sie diese Verleumdungskampagnen​ gegen meine Person!

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  • Juli 20, 2012

    Dank an die Ausländer!

    Ja warum nicht! Herr Lohmann schreibt “An­statt Ausländerinnen und Ausländer zu dif­fa­mie­ren, wäre es an der Zeit end­lich mal Danke zu sagen” nur seltsam ist, umgekehrt will Lohmann von nichts wissen!

    Ich frage, wer verletzt unsere Ausländer mehr, jene die gegen kriminelle Ausländer vorgehen um die Arbeitenden und rechtschaffenen zu schützen oder jene die Pauschal von Rassismus gegen Ausländer Hetzen, so dass sich jeder Ausländer betroffen fühlen MUSS!!!I
    Ich glaube jeder der nicht verbissen ist oder die Problematik als Mittel zum Zweck benutzt, erkennt das wahre Problem des nicht vorhandenen Rassismus!

    Wir sind ein Rechtsstaat und ein Rechtsstaat MUSS gegen Kriminelle Organe vorgehen!

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