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“… dann ist dies nicht mein Land!”

Rhoenblicks Kommentar:

“… dann ist das nicht mein Land” Diese sehr persönliche emotionale Stellungnahme der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel gegen die Kritik an ihrem ‚Impuls‘ (Originalton Merkel) in der Nacht vom 05. September Flüchtlinge ohne jede Registrierung, ohne jede Kontrolle direkt aus Ungarn nach Deutschland einreisen zu lassen, fordert den Hinweis auf Art. 56 des Grundgesetzes (Amtseid) geradezu heraus: “Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe“. Das ist die Richtschnur jedes deutschen Bundeskanzlers, auch einer Bundeskanzlerin. Damit ist der Ausspruch „es gibt keine Obergrenze des Asyls“ in seine Schranken gewiesen – primär hat die Bundeskanzlerin ihre Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen – und zwar umfassend, nachhaltig, auf absehbare Zeit hinaus.

Es wäre ein bedauerlicher Irrtum, wenn die heutige Bundeskanzlerin sich in den Fußstapfen von Außenminister Hans-Dietrich Genscher sehen würde, der am 30. September 1989 in Prag zu seinen Landsleuten aus der DDR sagte: „Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass Ihre Ausreise heute möglich geworden ist.“

Es wäre ebenso bedauerlich, wenn die Bundeskanzlerin im Überschwange der Gefühle denken würde „Ich kenne keine Parteien mehr, sondern nur noch Flüchtlinge“ – anknüpfend an Kaiser Wilhelm II. Reichstagsrede vom 4. August 1914 „Ich kenne keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche“. Angela Merkel wird in einer führenden deutschen Tagezeitung als „heilige Johanna der Flüchtlinge“ apostrophiert. Die heilige Johanna der Schlachthöfe in Bertold Brechts Drama muss am Schluss erkennen, dass sie ihren Auftrag nicht ausgeführt, dass sie die Sache der Arbeiter verraten hat. Im Hinblick auf das Wohl des deutschen Volkes möge es Angela Merkel nicht so ergehen. Sie möge ihre Haltung überprüfen, damit ihr Ausspruch „Wir schaffen das!“ relativiert, ohne Schaden für das deutsche Volk – weder jetzt noch später – doch noch Wirklichkeit wird.

Zu: „es gibt keine Obergrenze des Asyls“

Art. 16a GG „(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht“ ist ein allgemein gehaltener Grundsatz, der wie auch andere, dem Wohl des deutschen Volkes unterzuordnen ist. Im GG eine zahlenmäßige Obergrenze festzulegen macht keinen Sinn, ist auch nicht notwendig: Art. 16a ist dem Wohl des deutschen Volkes untergeordnet!

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Comments to: “… dann ist dies nicht mein Land!”
  • September 19, 2015

    @ J. Walter,

    Weiss nicht ob ich Sie richtig verstanden habe Herr Walter, Art. 16a GG „(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht“ setzen Sie über den Art. 56 des Grundgesetzes (Amtseid): “Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe“. ?

    1. Erst die Zukunft wird zeigen, ob die Entscheidung & öffentliche Bekundung; “Alle Syrischen Flüchtlinge sind in Deutschland willkommen” wirklich zum Wohle des deutschen Volkes waren.

    2. Ganz sicher hat BK-Merkel sehr eigensinnig und selbstbewusst wie damals der deutsche Kaiser Wilhelm entschieden, d.h. mit ihrem “mütterlichen, weiblichen Herzen” eben spontan so entschieden. Das ehrt sie sehr als Menschen, aber ob sich das eine BK-von Deutschland sich dies so erlauben kann ? Ein klarer Verstoss gegen die Dublin- & Schengenverträge war es allemal.

    3. Jedenfalls nicht mal eine ganze Woche später – wohl unter dem starken Gegendruck von Herrn Seehofer, Ministerpräsident von Bayern, CSU, wurde die deutsch Grenzen zu Bayern wieder geschlossen und sogar überwacht, kontrolliert.

    4. Ich denke Frau BK-Merkel hat wirklich im überschwang ihrer weiblichen Gefühle spontan so entschieden, was ihr menschlich sicher also positiv anzurechnen ist. Als Regierungs-Chefin ist das aber wie gesagt sehr, sehr fraglich, sogar ein no go. Auch ansonsten verhält sich BK-Merkel doch sowieso wie eine Monarchin von ganz EUROPA, man fragt sich ernsthaft, wo die demokratische Struktur der EU denn so abgeblieben ist. Nur so verstehe ich, dass die Mehrzahl der jetzigen Bundesräte in die EU wollen, so von oben nach unten regiert es sich eben viel besser und einfacher, man braucht das Volk nicht mehr zu fragen.

    5. Dieser “Freipass” löste dann i.d. Folge übrigens – sich verbreitend per Smartphones wie ein Lauffeuer – massenhaft eine starke Zunahme von gefälschten syrischen Pässen aus. Gemäss der Aussage eines Syrischen Arztes der mit seiner Familie den ganzen Weg auch mit geflohen ist, seien nur rund 20 % dieser Menschen wirkliche Syrer, weil die wenigsten nicht 2-3 Sätze auf arabisch sprechen könnten.

    6. Und mit Sicherheit werden sich – wie ja auch angekündigt – hunderte von IS-Kämpfer unter diese Flüchtlinge/Migranten​ mischen, und dies ist dann bestimmt nicht zum Wohle des deutschen Volkes.

    7. Dass der weibliche Mensch mehr emotional denn nüchtern und strukturiert entscheidet, zeigen auch
    unsere drei Bundesrätinnen, nämlich durch ihre Leistungen in der Praxis, weshalb ich alle drei für unfähig halte.

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    • Juli 19, 2021

      Wie kommen Sie bloss auf die Idee, dass Frauen emotionaler sind als Männer? Und wenn dies tatsächlich Ihre Meinung ist, müssten Sie dann aber berücksichtigen, dass 50% der Stimmberechtigten weiblichen Geschlechtes sind und deshalb ein Anrecht auf entsprechende Präsenz in den politischen Gremien haben müssten, damit sie ihrer angeblichen Emotionalität wegen angemessen vertreten sind. Da Sie alle drei Bundesrätinnen für unfähig halten, neige ich zur Annahme, dass Sie eine reine Männerregierung befürworten.

      Etwas​ zur Auflockerung und mit Augenzwinkern:

      “We​nn Sie in der Politik etwas gesagt haben wollen, wenden Sie sich an einen Mann. Wenn sie etwas getan haben wollen, wenden Sie sich an eine Frau”.
      Margret Thatcher, britische Politikerin

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    • Juli 19, 2021

      @ Geschätzte Susanne Rotzetter,

      Es sollte ja kein Angriff auf die Frau, das Weib (von weiblich) sein, im Gegenteil, jedes Geschlecht hat doch eine spezifische Aufgabe im Leben, und die sind nun mal natur- & schöpfungsgemäss verschieden je nach Geschlecht. Da sind wir uns sicher einig, oder ?

      2. Dass Frau BK-Merkel da wohl im Wesentlichen “rein Gefühlsmässig” recht spontan entschied, ohne überhaupt die Konsequenzen daraus erst mal zu hinterfragen, belegt doch schon die Tatsache, dass dieser Einladungsgruss “kommt alle nach Deutschland, wir schaffen das” nach genau nicht mal 7 Tagen bereits wieder aufgehoben wurde. Grenze Deutschland zu Österreich dicht, Grenz-Kontrolllen neu eingeführt, diesmal sogar gegen den Schengen-Vertrag, welcher den freien Personenverkehr
      * i n n e r h a l b * des Schengen-Raumes (EU + Schweiz) ja so formell klar strikte regelt, nämlich so genauestens verbindlich für ALLE festgeschrieben hat. Der Schweiz gesteht man dies mit der enormen Schwierigkeit von 80’000 bis 120’000 Netto-Zuwanderung stur seit Jahren nicht zu, bei BK-Merkel geht das innert 7 (sieben) Tagen, Schwupps, wie in einem Kaiserreich notabene !
      Dabei wurde im Vertrag vereinbart, dass bei Schwierigkeiten neu verhandelt werden kann. Aber NEIN, die EU will kein “Störenfried” Schweiz mehr, die soll jetzt die EU-Gesetze still übernehmen, auch EU-Richtersprüche anerkennen !.
      Die alten Eidgenossen snd auf dem Rütli zusammen gekommen und haben sich gegenseitigen BEISTAND geschworen, gemeinsam lieber für die FREIHEIT zu sterben (die hatten als Männer eben noch Ei.r i.d. Hosen), während unsere “schwachen Frauen” diese Freiheit im Moment wieder “verkaufen” wollen, wohl für einen noch lukrativeren Posten in Brüxelles. Obwohl BR-Sommaruga z.B. verdient jetzt schon mehr als der Präsident Obama der USA !
      Zu meiner Aeusserung Ziff. 7. stehe ich.

      Ihren letzten Absatz finde ich gut & sogar zutreffen, keine Regel ohne Ausnahme.

      Auch zur Auflockerung und zum schmunzeln, resp. noch besser zum hinterfragen, was deren Autoren wohl inhaltlich meinten ausdrücken zu müssen;

      Die Frau will herrschen, der Mann beherrscht werden. (Vornehmlich vor der Ehe.) Darum die Galanterie der alten Ritterschaft.
      KANT, Anthropologie, 2, B, Zerstreute Anmerkungen.

      Fraue​nlist;
      Nichts übertrifft doch Frauenlist, im Ränkespiel. (vgl. z.B. nur EWS)
      – Euripides, Iphigenie auf Tauris, 1032 (Orestes).
      (vor ca. 3000 Jahren niedergeschrieben, hat noch heute Gültigkeit !)

      In einem christlichen Weisheitsbuch steht, seit gut 2000 Jahren;
      “Die Weiber sollen in den Versammlungen schweigen.”
      – Paulus, 1, Korintherbrief, 14, 34.

      Ja, ja, Empörung pur, ALLE Däumchen nach unten, macht aber rein gar nichts, denn
      ich habe diese “geistige” Aussage zu verstehen versucht und bin zum Schluss gekommen.

      Das Weib ist primär dazu bestimmt, ihre Kinder minimalst die ersten * v i e r * Jahre zu
      * v e r s o r g e n * . Die “moderne” Frau will aber möglichst i.d. Arbeit, um sich möglichst jeden Luxus leisten zu können, Kinder werden einfach dann i.d. KITAS abgeschoben. Die Mehrzahl der Kinder erfährt keine emphatische Mutterliebe mehr mindestens i.d. ersten * v i e r * Jahren, darum sind viel zu viele Klein-Kinder schon psychisch gestört (Ritalin) & auch als Erwachsener dann in der Folge kaum liebesfähig. Denn man kann nur “geben”, was man einmal “bekommen” hat. Prinz Charles ist ein bestes Beispiel für diese These, aber auch die grosse Scheidungsrate v. formell ca. 55 %, rechnet man dann die Trennungen der reinen Partnerschaften (unbewusste Bindungsangst) hinzu, kommt man auf ca. 85 bis 90 % Trennungen/Scheidunge​n.
      Loyalität, Wahrhaftigkeit, Solidarität sind darum zu Fremdwörtern verkommen, Jeder/e schaut primär nur noch auf sich und seinen Vorteil. Arme Welt. Ich mache die Mehrzahl der Frauen für diese arme Welt heute verantwortlich.

      Da​rum sagte ja auch ein “Erleuchteter;

      “Wenn Ihr die ganz Welt gewännet,
      hättet aber der LIEBE nicht,
      Ihr wäret trotzdem VERLOREN.”

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