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Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine Utopie

Ein be­din­gungs­lo­ses Gr­und­ein­kom­men würde Wirt­schaft und Ge­sell­schaft von Grund auf ver­än­dern. Nied­rig­lohn­be­rufe​ wür­den sich nicht mehr loh­nen. Pro­duk­tion und Dienst­leis­tun­gen wür­den ins Aus­land ver­la­gert. Die ei­gent­lich sym­pa­thi­sche und gut ge­meinte Idee eines be­din­gungs­lo­sen Gr­und­ein­kom­mens ist weder sinn­voll noch finanzierbar.

„Das Grundeinkommen soll der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen.“ Dies will die Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» in der Bundesverfassung festschreiben: Jede Bewohnerin, jeder Bewohner unseres Landes, reich oder bedürftig, würde somit monatlich 2500 Franken erhalten.

Man darf Visionen und Utopien haben und darüber diskutieren. Wir alle träumen manchmal vom Paradies, doch leider ist der Mensch für diesen Idealzustand nicht geschaffen. Etliche Leute würden sich mit diesem monatlichen Betrag zufrieden geben. Gerade der hoch bewertete Schweizerfranken würde dazu verleiten, Reisen zu unternehmen und im nahen Ausland einzukaufen. Viele Menschen würden es gemütlicher nehmen und nur noch Gelegenheitsjobs übernehmen. Schwarzarbeit wäre die ideale Ergänzung zum bedingungslosen Grundeinkommen.

Doch unsere Wirtschaft braucht qualifizierte, voll engagierte Leute. Insbesondere die grosse Automatisierung und Digitalisierung, die mit Industrie 4.0 vor der Türe steht, wird kaum zu einem Rückgang der Arbeitsplätze führen, wie dies die Initianten prognostizieren. Das mit der Initiative angestrebte Gesellschaftsmodell könnte zu noch mehr Fachkräftemangel führen, als wir heute bereits haben.

Das Verhalten der Menschen würde sich sicher verändern. 18-jährige, die plötzlich 2500 Franken zur Verfügung haben, könnten die Berufsausbildung abbrechen und zuerst einmal einige Zeit in den Tag hineinleben. Ob sie dann später den Anschluss an die Arbeitswelt wieder finden und eine qualifizierte Ausbildung nachholen, ist fraglich. Das Grundeinkommen könnte auch den sozialen Zusammenhalt gefährden. Heute ist unser Sozialsystem darauf ausgerichtet, jene Menschen zu unterstützen, die in Not geraten. Mit dem Grundeinkommen bekämen alle eine Unterstützung, ohne einen Beitrag an die Gesellschaft zu leisten. Das widerspricht dem Gerechtigkeitsempfind​en vieler Leute.

Sinnbildlich für den Geist der Initianten ist der Berg von 5 Rp-Stücken, der auf dem Bundesplatz abgeladen wurde, für jeden Einwohner unseres Landes ein Fünferli im Wert von 400‘000 Franken. Die Realisierung dieses Modells würde nach Berechnungen des EDI rund 153 Mia Franken zusätzlich kosten, d.h. die Mehrwertsteuer müsste um mindestens 16 % auf neu 24% angehoben werden.

Mein Fazit: Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde Wirtschaft und Gesellschaft von Grund auf verändern. Niedriglohnberufe würden sich nicht mehr lohnen. Produktion und Dienstleistungen würden ins Ausland verlagert. Die eigentlich sympathische und gut gemeinte Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens ist weder sinnvoll noch finanzierbar.

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Comments to: Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine Utopie
  • Mai 8, 2016

    Werte Frau Rickli

    Die Märchenerzähler haben Hochkonjunktur!

    Wi​r müssen agieren bevor der Tsunami an der Türe anklopft!

    Die Wirtschaftsprofessore​n und Philosophen welche Ihre Meinung nicht teilen, sind also alles Dummköpfe?
    Der Arbeitsmarkt wird sich wegen der künstlichen Intelligenz, sowieso markant verändern! Scheinbar können die Auswirkungen dieser Tatsache, geistig nicht korrekt verarbeitet werden?
    Die Niedriglohnbeschäftig​ung (Sklaverei), soweit es den Roboter dafür nicht gibt, wird aufgewertet und nicht abgeschafft!
    Die Volkswirtschaftskrieg​e werden eine andere Dimension bekommen! Weil die Produktivität (Roboter) weder konsumiert noch investiert, muss die Kaufkraft (Bankkundenschulden/G​eld-Volumen ist völlig ausreichend) organisiert werden! Den Binnenmarkt gilt es zu sichern und nicht Freihandelsabkommen vereinbaren, welche dem Volk die Freiheit nimmt!

    Unser Sozialsystem negiert die Produktivität und überlässt den Gewinn der Wirtschaft! Toll! Spätestens wenn ca. 20% Arbeitsplätze vom Roboter übernommen werden, werden die Ökonomen und Politiker aufwachen und sich fragen, wer kauft die Erzeugnisse und woher kommt die Kaufkraft!

    Weil Sie und alle anderen Orakel das Geldsystem verstehen, darf ich aus Ihren Statements annehmen, werden Sie sicher erklären können, wie einerseits das BVG-Volumen geschaffen wurde (Wirtschaft ist kollabiert?) und andererseits wer vom BVG – Schuldengeld-Abfluss profitiert? Auch werden Sie den Unterschied zwischen der Addition für eine willkürliche Periode und dem eingesetzten Schuldengeldvolumen sicher erklären können?

    Wenn die Antworten im Sinne der Funktion des Geldsystems erfolgen, werden die Menschen ohne zu zögern ein Ja in die Urne werfen, weil sie Ihre Geschichte als Märchen erkennen!

    Es scheint mir, dass Frau Rickli und ihre Meinungskopierer noch reicher werden möchten?
    Ich zitiere aus einem Interview: Möchten sich reicher werden Frau Rickli?
    “Warum der US-Ökonom und Ex-Arbeitsminister Robert Reich die Schweizer Initiative befürwortet und was das mit Robotern zu tun hat.
    Wie könnte das Grundeinkommen da helfen?
    Es ist aus zwei Gründen nötig. Die meisten Menschen werden mittel- und langfristig weiterhin viel arbeiten, aber zu einem viel tieferen Lohn. Das zusätzliche Grundeinkommen verhindert, dass sie vollends verarmen. Gleichzeitig wird gewährleistet, dass die Menschen weiterhin konsumieren und damit die Wirtschaft am Laufen halten können. Denn Roboter kaufen bekanntlich nicht die Produkte, die sie herstellen.
    Und ohne Grundeinkommen?
    In Zukunft würden die wenigen Reichen noch viel reicher, der Mittelstand verschwinden und die Massen am Rande des Existenzminimums leben. Wobei die neuen Superreichen die Besitzer und Topmanager der Technologiefirmen sind. Diese Entwicklung können Sie schon heute im Silicon Valley beobachten. Deshalb brauchen wir einen neuen Mechanismus, um den Wohlstand der Superreichen wieder unter die Leute zu bringen und damit in letzter Konsequenz den Kapitalismus zu erhalten.

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    • Juli 19, 2021

      bravo! endlich jemand, der nachdenkt und verstanden hat. frau riklin, wie soviele andere gegner des BGE sind halt oben in der reichtumspyramide angesiedelt und profitieren vom heutigen system, auf kosten des arbeitenden, fleissigen volkes.
      nur, bald werden auch so dort stehen, wo der grossteil der bevölkerung heute steht. es kann ganz einfach nicht so weiter gehen.
      es ist so einfach zu verstehen, aber keiner will verstehen.
      es ist doch nicht so, dass dann alle müssiggang treiben, wie hier oft erwähnt. man macht, was man gut kann, was man möchte und schafft somit werte für die bevölkerung. es werden die wenigsten nur einfach rumliegen und nichts tun.

      mir ist zwar klar, dass ein BGE, nur für sich sehr schlecht funktionert (siehe wissensmanufaktur.net​ mit Plan-B) aber die diskussion heute nur um das eine thema zeigt schon, dass die meisten politiker und auch das volk völlig überfordert sind, weil sie nur noch nachplappern, anstatt selber denken.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Markus Binder
      Einleitung: Der Gegenwert der Existenzsicherung ist in der Produktivität (seit 1991ca. 45% , Tendenz steigend) begründet, welche wir Menschen zur Befreiung von Zwangsarbeit, geschaffen haben! Wer dies nicht begreifen will, meistens (noch) dem Mittelstand zugehörend, dem kann man nicht mehr helfen! Die Manipulation von Ökonomen und Politiker (Vorbeter) ist eben geglückt!
      Das BVG verkommt zum Selbstbedienungsladen​ für die Wirtschaft! Die Lügengeschichten von Umverteilung von Jung zu Rentner, kaschieren die wahre Umverteilung zur Wirtschaft (Schere zwischen Arm und Reich)! Dabei wird der Mittelstand kassiert! Die Lügen der Finanzindustrie und Politik bei der seinerzeitigen Abstimmung zur Volkspension kommen endlich an die Oberfläche! Die Bevölkerung lässt sich von den gleichen Fachidioten manipulieren! Welch eine Überraschung!

      Die Menschen sind tagtäglich in irgendeiner Form mit Geld beschäftigt! Fragen sich aber nie, wie es fliesst! Man redet immer von Sparen für das Alter! Wie es ohne Geld gehen soll, sagen die Ökonomen oder Politiker nicht! Sparen kann man jedoch nur wenn die Schuldenwirtschaft weiterhin funktioniert! Wir durften unseren Wohlstand mit der Schuldenwirtschaft “erarbeiten”! Dieses Privileg haben nur wenige Länder auf der Welt, weil die Ausbeutung funktionieren muss!
      Wir schaffen die Bedingungen für die Völkerwanderung!

      I​ch kenne den Plan B! Die Wissensmanufaktur (Sekte?) zeichnet den Zins und Zinseszins als Teufe an die Wand! Sowohl die Aufbewahrung (Sparanteil inkl. BVG Gegenwert Arbeit/Leistung) und Gewinne, haben die gleiche Auswirkung (Schneeballeffekt), werden aber bewusst nicht genannt!
      Ich habe mich mit den Machern auseinandergesetzt! Natürlich ohne Erfolg!

      Die Verwerfungen sind ursächlich, da gehe ich mit der Wissensmanufaktur einig, in der Zuordnung der Geld- und Eigentumsrechten, begründet! Dafür tragen die Orakel – Ökonomen (werden trotzdem immer befragt) und Politik die Verantwortung!

      Wei​l die Initianten des BGE, wie die meisten Menschen auch, ich habe sie schon mehrmals auf das Manko hingewiesen, die Entstehung, Funktion und Auswirkung (wie Henry Ford anmahnte) das Geldsystems nicht verstehen können oder dürfen, haben sie verwirrte Meinungen zur Finanzierung!
      Eine Micro-Steuer ist völlig falsch, weil es einer Umverteilung von Finanzindustrie zur Realwirtschaft bedeutet /Gewinnverlagerung)!

      Dabei wäre so einfach, wenn man sich auf den Geldkreislauf des Gegenwertes der Arbeit/Leistung fokussieren könnte! Dabei würde natürlich, das Verstehen über die Entstehung, Funktion und Auswirkung des Geldsystems, sehr helfen! Dem Vernehmen nach können oder dürfen 98% der Ökonomen den Geldkreislauf nicht verstehen! Der Hinweis von Henry Ford, 1863-1947, Fordismus bis Mitte der 1970er Jahre: “Würden Menschen verstehen wir das Geldsystem funktioniert, wir hätten morgen eine Revolution, wird von den Initianten einfach nicht beachtet, resp. gefragt, warum er diese Ansicht hatte!

      Weil Menschen die Ansicht vertreten, der andere sei faul, bedeutet diese Aussage mathematisch, dass alle Menschen faul sind! Würde die Zwangsarbeit mit einer Existenzsicherung (OECD ca. CHF 4’000.00) überwunden, das Leben bekäme für alle und nicht nur für wenige, sicherlich eine andere Qualität!

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Bender

      Sie schreiben;

      “ich habe sie schon mehrmals auf das Manko hingewiesen, die Entstehung, Funktion und Auswirkung (wie Henry Ford anmahnte) das Geldsystems nicht verstehen können oder dürfen, haben sie verwirrte Meinungen zur Finanzierung !”

      So viel ich weiss, war Henry Ford ein glühender Verehrer der NAZIS.

      Übrigens wurde A. Hitler angeblich auch von US-Banken finanziert, auch von jüdischen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger
      Was wollen Sie damit ausdrücken? Ich weise auf das Zitat hin, um sich mit dem Geldsystem zu beschäftigen, damit man die Manipulationen erkennen kann!
      Die Weltordnung steht auf einem völlig anderem Blatt!
      Die Zivilgesellschaft sollte schon längst die Uniformgesellschaft (Obrigkeitshörig Parteien etc.) überwinden!

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  • Mai 8, 2016

    Zum Schreien komisch ist es ja, wenn der Hauptinitiant dieser Utopien-Initiative, der ehemalige Bundesratssprecher (!), kürzlich plötzlich erleuchtet wird und sagt, es funktioniere vermutlich doch nicht. Denn das Ausland müsste mitmachen (!), sonst würden Tausende zusätzlich in das Schweizer Paradies, wo Geld verteilt wird, einwandern wollen, monierte der Ex-BR-Sprecher. Sehr richtig. An sowas hätte man früher nie denken können …

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    • Juli 19, 2021

      Herr Georg Stamm

      Warum sollen Tausende in unser Paradies einwandern, wenn weder Platz dafür vorhanden ist, noch freie Arbeitsstellen bestehen?
      Welche Roboter glauben Sie, werden BEG beziehen?

      Eine Übergangslösung ist auch denkbar! Beispiel: Erst nach durchgängiger 10-jährigen Erwerbsarbeit, besteht Anspruch!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender, das hätte ich von Ihnen jetzt nicht erwartet, natürlich wandern i.d. Folge Massen ein, denn ob Platz oder Arbeitsstelle vorhanden ist, wird sie sicher nicht interessieren oder gar abhalten, denn es heisst ja ausdrücklich “bedingungsloses” Grundeinkommen.

      Hi​er wurde anscheinend nicht sehr weit voraus gedacht, nicht mal über ihre Nasenspitze hinaus, was sehr schade ist, ja bedenklich.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender, wie gesagt: diese “Erkenntnis” kam dem ehemal. BR-Sprecher, vehementer Verfechter der Initiative, mir war das schon lange klar. Und von einer 10-jährigen Wartefrist steht nichts in der Initiative. Sie zeigen mit dieser jetzt aufgeworfenen Möglichkeit, dass diese Initiative unreif, ja mangelhaft durchdacht ist wenn man im Nachhinein diskutieren muss was man noch bestimmen könnte. Tut mir leid, aber auf den Zug springe ich nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Georg Stamm

      Die Initiative verpflichtet den Bund ein BGE einzuführen, welches die Existenz sichert! Die Bedingungen überlässt es den ausführenden Behörden (Referendum = direkte Demokratie)! Die Initiative ist also nicht unreif, sondern das Wissen darüber!

      Die Ablehnung des Bundesrats ist auch unreif und zeugt von völligem Desinteresse sich der Zukunft zu stellen! Warum soll ein Wirtschaft- und Sozialsystem kollabieren, wenn einerseits das Demütigungssystem (Arbeitsamt und Sozialhilfe) überwunden wird und mehr Kaufkraft in Umlauf gebracht wird?
      Begreifen eigentlich die Ökonomen und Politiker, warum wir den Wohlstand erhalten durften? Die Wettbewerbsfähigkeit haben wir auf Innovation (Entwicklung und Dienstleistung) gelegt! Die Finanzindustrie wurde durch die Schuldenwirtschaft geschaffen!

      Geldma​thematik: Die Volumenbildung des BVG wird über Schulden (Geldmengenerhöhung) kreiert, davon profitiert die Finanzindustrie! Wohin fliessen die Rentenausgaben? Profitiert etwa die Realwirtschaft entweder durch Finanzierung der Beiträge (Umlage) oder Gewinn? Wer diese Zusammenhänge versteht, hat kein Geldproblem mit dem BGE!

      Der Bundesrat empfiehlt:
      “Die Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» will den Bund verpflichten, ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Der Bundesrat anerkennt zwar das Anliegen, der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben zu ermöglichen. Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens hätte aus seiner Sicht aber ein-schneidende negative Auswirkungen insbesondere auf die Wirtschaftsordnung, das System der sozialen Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Schweiz. Er beantragt dem Parlament deshalb, die Initiative Volk und Ständen ohne direkten Gegenentwurf oder indirekten Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen.”
      Inhalt

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender

      Die Initiative besagt, dass man ein BGE einführen müsste. Aber eine Beschränkung von 10 Jahre Wartefrist wäre nicht zulässig. Dies hätten sich die Initianten vorher überlegen sollen.

      Und klar würden Menschen einwandern. Warum nicht? Auch ohne Arbeitsstelle. Dies bräuchten sie ja nicht mit einem BGE. Und Schweizer… um dieses zu beziehen ist oder wird man schnell in der Schweiz.

      Und Ihre “Panik” betreffend 4. Revolution wird kaum gross eintreffen. Solange es Länder und Staaten gibt, die billiger mit Arbeitskräften Produkte herstellen können, als mit Roboter, wird man diese Arbeit somit nicht Robotern übergeben, sondern diesen billigen Arbeitskräfen und diese dahin verlagern wo es billiger ist als teure Roboter.

      Ist ist wohl richtig, dass es eine Roboterisierung geben wird, aber kaum in dieser von BGE-Befürwortern produzierter Panikmache. Für eine Roboter-Welt gibt es eine andere Variante, damit diese abgefedert wird. Besteuerung von nicht menschlicher Produktion. Dies wäre durchaus sinnvoller als eine Giesskanne über die ganze Schweiz mit der Auswirkung, dass wir als einziger Staat eine solche BGE hätten. Was erneut eine unnötige und mittels Gelddenken produzierte Völkerwanderung auslöst.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer
      Es ist richtig, dass mit der Versklavung die Menschen die Roboterrolle übernehmen! Habe ich schon mehrmals erwähnt!
      Die 4. Generation wird auch im Westen vorangetrieben! Auch wenn Sie von Panikmache sprechen, so kann man die Entwicklung nicht stoppen! Wenn Vertreter von Silicon Valley (Erfinder) warnen, dann muss man es ernst nehmen!

      In der Verfassung – Initiative werden keine Bedingungen erwähnt, sondern die Schweiz hat ein Bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen! Die Umsetzung unterliegt dem Referendum! So viel zur Staatskunde!

      Es ist nicht das Gelddenken welches im Vordergrund steht, sondern ganz einfach das Leben mit einer Existenzsicherung zu erleichtern! Die Flüchtlings – Völkerwanderung hat mit den Bedingungen in den Herkunftsländern zu tun! Also machen Sie nicht in Panik!

      Ich zitiere nochmals Robert Reich, auch wenn Sie meinen, er würde phantasieren und Sie die Wahrheit kennen! Mein Intellekt liegt näher bei Herrn Reich, Albert Wenger, etc. als bei Ihnen, weil sie die Zukunft planen und nicht auf der Vergangenheit kleben bleiben! Wir stehen vor einer grösseren Umwälzung als bei der Industrialisierung, weil es erstmals Arbeitsplätze vernichtet und nicht einfach umbaut!
      Ihre Kaufkraft-Variante ist die BGE-Lösung als Gegenwert der von Menschen geschaffenen Produktivität (Roboter)! Habe ich fast in jedem Kommentar erwähnt! Es geht um den Mittelstand! Begreifen würde helfen!

      “Warum der US-Ökonom und Ex-Arbeitsminister Robert Reich die Schweizer Initiative befürwortet und was das mit Robotern zu tun hat.
      Wie könnte das Grundeinkommen da helfen?
      Es ist aus zwei Gründen nötig. Die meisten Menschen werden mittel- und langfristig weiterhin viel arbeiten, aber zu einem viel tieferen Lohn. Das zusätzliche Grundeinkommen verhindert, dass sie vollends verarmen. Gleichzeitig wird gewährleistet, dass die Menschen weiterhin konsumieren und damit die Wirtschaft am Laufen halten können. Denn Roboter kaufen bekanntlich nicht die Produkte, die sie herstellen.
      Und ohne Grundeinkommen?
      In Zukunft würden die wenigen Reichen noch viel reicher, der Mittelstand verschwinden und die Massen am Rande des Existenzminimums leben. Wobei die neuen Superreichen die Besitzer und Topmanager der Technologiefirmen sind. Diese Entwicklung können Sie schon heute im Silicon Valley beobachten. Deshalb brauchen wir einen neuen Mechanismus, um den Wohlstand der Superreichen wieder unter die Leute zu bringen und damit in letzter Konsequenz den Kapitalismus zu erhalten.”

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer
      Was man auch noch zwingend beachten sollte!
      Die Finanzindustrie zeigt die Fratze! Es wird von Kürzung bestehender Renten, weil scheinbar das Pensionskassensparsch​wein stark schwinden soll! Lügen, wie bei der seinerzeitige Abstimmung über die Volkspension! Von der Volumenbildung profitiert die Finanzindustrie und vom Abbau die Realwirtschaft! Eine riesige Umverteilung von Altersvorsorge zur Wirtschaft (Reiche) und nicht von Jung zu Rentnern! Die damaligen Befürworter (Bürgerliche Parteien) stehen in der Verantwortung, weil man aus der Mathematik weiss, dass eine Grundvorsorge im Umlageverfahren abzudecken ist! Die Aufbewahrung soll ein privates Vergnügen sein und nicht Geldmengen kreieren, welche den Spielregeln der Finanzindustrie geopfert werden!

      Der Mittelstand muss erhalten bleiben! Dies kann nur mit korrekter, also nicht einseitiger Verteilung der Wirtschaftsleistung geschehen! Die Verwerfungen, welche ursächlich in den von Ökonomen und Politik verfügten Geld- und Eigentumsrechten sind zwingend zu korrigieren! Das BGE ist der richtige Kultur Impuls, weil die Menschen im Mittelpunkt stehen sollen, welche die Wirtschaft ausmachen und nicht umgekehrt!

      Wenn die künstliche Intelligenz die Preise senkt, kann auch die Kaufkraft vermindert werden! Aber der Umverteilung – Trend zeigt sich in Griechenland! Die Sozialleistungen kürzen damit die Reichen noch reicher werden dürfen!
      Unser Finanzminister SVP, verschont die reichen Bauern, welche ursächlich das Land zur Bewirtschaftung zum Wohle des Volkes, unentgeltlich erhalten haben und die Unternehmen, welche andernfalls auswandern würden! Warum sollen sie auswandern, wenn die 4. Generation die Preise senkt?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender

      Sie lesen nur das was Sie lesen möchten oder wie Sie es lesen möchten.

      Mit meiner Aussage erkläre ich nicht, dass der Mensch versklavt wird, sondern die Roboterisierung wie hier immer dargestellt wird, kaum eintreffen wird. Zumindest nicht in den nächsten 50 bis 100 Jahren. Denn bis dahin wird sich die Billigproduktion immer dahin verschieben wo sie billiger ist. Und bis sie wieder dahin zurück gekehrt ist, wo sie begonnen hat, ist ein Roboter zu besitzen so teuer, dass dies wiederum durch Menschen gemacht wird.

      Eine Roboterisierung wird immer schlecht dargestellt. Ist es aber nicht. Sie übernehmen viele Arbeiten die des Menschen gar nicht würdig sind. Oder möchten Sie Tag für Tag Autos lackieren? Ich nicht und somit sehe ich das Positive in dieser Entwicklung. Und wer sich davor nicht verschliesst, wird auch die Energie aufbringen können sich soweit zu entwickeln, dass es Roboter braucht um die Drecksarbeit zu machen, welche wir Menschen nicht machen wollen oder sollen. Eben…. so wie Sie es gerne hätten mit dem BGE. Der Mensch hat die Möglichkeit bessere Arbeiten zu erledigen und braucht nicht mehr die Drecksarbeit zu tun. Das tut der Roboter.

      Aber ich sehe, dass Ihre Einstellung zum Leben mit Negativem in der Priorität beginnt und meine mit dem Positiven. Halt eben mit den halb vollen Glas und nicht mit dem halb leeren.

      Sollte es tatsächlich zu einem “Umkippen” dieser Entwicklung kommen, dürfte die Intelligenz des Menschen sicherlich soweit reichen, dass man eine Lösung für ein auftretendes Problem findet.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer
      Ich verstehe, was Sie schreiben:
      ” Solange es Länder und Staaten gibt, die billiger mit Arbeitskräften Produkte herstellen können, als mit Roboter, wird man diese Arbeit somit nicht Robotern übergeben…”
      Billig​er bedeutet für mich meistens Versklavung, weil sie vom Gegenwert keinen ordentlichen Lebensunterhalt bestreiten können! Mit dieser Aussage meine ich den Westen! Die Billiglohnländer werden weiterhin bestehen, doch ich beschreibe den Zustand im Westen, z.B. Europa und USA! Hier wird der Roboter in den nächsten 20 Jahren, steigend das Arbeitsplatzszepter übernehmen! Die Produktivität ist bei uns seit 1991 um ca. 40% gestiegen! Wer profitiert?
      Mit keinem Wort stelle ich den Roboter schlecht dar, sondern ich betone, dass der Roboter, den Menschen von Arbeit befreit und erwähne den Gegenwert, welcher an die Menschen als Kaufkraft (BGE) fliessen soll!
      Wo sehen Sie einen Widerspruch zu Ihren ausführlichen Aussagen? Ich betone auch die Sicherung des Mittelstandes! Sie meinen, keine Robotorisierung in den 50 – 100 Jahren, eine einsame Aussage, um Ihre Ansichten, als richtig zu deklarieren!
      Eine Schönfärberei, basierend auf der Vergangenheit, anstatt die Zukunft, welche in der Gegenwart beginnt, kritisch zu hinterfragen! Aber hinterfragen gehört scheinbar nicht zu Ihrer Kernkompetenz!
      Als Unternehmensberater haben Sie also nur eingreifen müssen, um Notfälle zu bearbeiten und nicht was erst Sinn machen würde, rechtzeitig die richtigen Weichen zu stellen!

      Meine Priorität! Ich möchte das Glas halbvoll und nicht halbleer, darum treffe ich Vorkehrungen!

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    • Juli 19, 2021

      Egal Herr Bender

      WEnn das Sklaverei ist, dann sind nicht die Arbeitgeber die Sklaventreiber, sondern wir die Konsumenten dieser sog. Geiz ist Gail Gesellschaft.

      Und wenn Sie nun behaupten, dass Sie das nicht wären, dann erstelle ich hier die Behauptung, dass Sie bestimmt z.B. bei einem Autokauf Preise vergleichen oder den Verkäufer noch um einen Rabatt bitten.

      Jegliche Preisnachlässe sind mitunter die Preistreiber

      Zum Rest möchte ich mich nicht äussern, da Sie erneut die falschen Rückschlüsse aus meiner Aussage erstellen.

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    • Juli 19, 2021

      @Dany Schweizer
      Die Rückschlüsse basieren auf Wahrnehmungen aus dem eigenen Intellekt heraus! Wenn man einander nicht versteht (Sprache), können die Meinungen nicht übereinstimmen (Konfuzius)! Ich meine jedoch, Ihre Ansichten zu erkennen?

      Es sind immer die Menschen, welche den Markt bestimmen! Es arbeiten ja auch Menschen beim Arbeitgeber (Person)! Die unterschiedlich verteilte Kaufkraft hat direkte Auswirkung auf die Preise! Ich glaube kaum, dass die Menschen in Drittweltländern, das Geiz ist Geil-Prinzip anwenden! Es sind wir Wohlständler welche scheinbar diktieren!

      Auch hier gehe ich mit Henry Ford (Fordismus bis Mitte der 1970er Jahre)!
      Gebe dem Mitarbeiter so viel Kaufkraft, dass er die Produkte erwerben kann, welche er produziert (Geldkreislauf)! Der Fordismus wurde kassiert und das Geiz ist Geil-Prinzip wurde von den Arbeitgebern eingeführt! Die Versklavung wurde wieder durch die Hintertür eingeführt! Es waren gewinngeile Menschen (Kapitalisten), welche das Outsourcing als Errungenschaft von Reagan (USA) und Thatcher (Europa), beide Angelsachsen (Calvinisten) umgesetzt haben!

      Auch hier werden Sie wieder behaupten, ich würde die ziehe falschen Rückschlüsse ziehen!

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  • Mai 8, 2016

    Ich bin ein AHV-Visionist-Nachkom​me! Ich werde jedoch kein Blut vergiessen, sondern mit der Veränderung der Arbeitswelt wird man letztlich aufwachen müssen!

    Wer den Vertretern (Politik) der Wirtschaft glaubt, soll doch für sich die Frage beantworten: “Welche Statements zum BVG waren korrekt?
    Von der Aufbewahrung profitiert die Finanzindustrie und vom Abbau (Rengtenausgaben) profitiert die Realwirtschaft! Diesen Kreislauf könnte man für das BGE nutzen! Geld dreht sich eben im Kreise!

    Die Bürger müssen sich von der Obrigkeit der Politik und Wirtschaft endlich emanzipieren (Zivilgesellschaft), weil diese Spezies haben die Verwerfungen (Schere Arm und Reich) zu verantworten! Ein JA, bedeutet Existenzsicherung der Menschen! Die Menschen machen die Wirtschaft aus! Der Unternehmer tritt als Organisator und Nutzniesser auf!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender

      Glauben Sie BVG-Gelder seien “untätig” und wären nicht im Kreislauf? Wie könnte dann ein Zins erwirtschaftet werden, wenn keine “tätigkeit” auf diesen Altersgutschriften bestehen würde?

      Ich denke, Ihre Ansicht vom sog. Geldkreislauf beisst sich rundherum in den Schwanz. Ich habe viele Ihrer Voten hier gelesen und versucht diese irgendwie zu ordnen. Stelle jedoch fest, dass Ihre Darstellung vom sog. Kreislauf massive “Löcher” in der Berücksichtigung aufweist.

      Das einzige was ich Ihnen zustimme ist, dass die heute bestehende Schuldenpolitik eine Zwangssteigerung in der Geldmenge verursacht.

      Verlei​hen Sie Fr. 100 in Bar mit eine Zins wird man Ihnen z.B. Fr. 105 zurück bezahlen müssen. Was somit eine Gesamtmengensteigerun​g von Fr. 5 auslöst.

      Es ist sicherlich gut, wenn man unsere Systeme hinterfragt, dies sollte jedoch im vollen Bezug der Weltlogik geschehen, was Ihn Ihren Darstellungen nicht vorhanden ist. Das heutige System ist nun einmal vorhanden und es ist müssig darüber zu diskutieren, was daran falsch ist. Sie selber haben erklärt, dass Sie es nicht ändern wollten. Nur aufklären. Dies nützt absolut nichts, denn Sie sprechen einen so kleinen Wirkungskreis an, welcher nie die Entwicklung entstehen lässt eine weltüberspannende Veränderung zu erwirken.

      Und wenn dann nur mit Umdenken des Menschen. Nicht im Umdenken von Geld, sondern dessen Einstellung zum Leben.

      Schluss: Bei Einführung vom BVG war klar, dass JEDER sein pers. Kapital anlegen wird, und dieses über eine Zinssatz sich vermehrt. Was aber nicht dazu führt, dass das BVG keinen Sinn ergäbe. Solange der Zinssatz vom BVG höher ist als die Teuerung ist der Sinn erfüllt und das Gesamtkapital (egal ob Buch oder Geld) ist als Altersfinanzierung vorhanden.

      Das BVG wollte nicht eine AHV ersetzen sondern ergänzen. Ergänzen für Menschen die nicht Sparen oder soweit denken für sich und das Alter vorzusorgen. Dies wird mit dem BVG unter Sparzwang erreicht und erst noch mit dem Vorteil, dass die Arbeitsleistung miteinbezogen wird. Der Arbeitgeber (sog. Sklaventreiber im Sinne BGE) die Altersvorsorge mitfinanziert.

      Jed​es System hat Fehler. Entweder wollen Sie ein Staatszwangsystem, welches Ihnen eine Lebensgrundlage zusichert, oder wir wollen eine freie Demokratie, welche Jedem die Möglichkeit lässt sich selber zu entwickeln. Aber wer in einer Solchen lebt, muss auch mit dem Umstand leben, dass man eine Eigenverantwortung haben muss oder soll. Dies wäre eben die Schaffung von Altersvorsorge. Und daher ist nur mit AHV und BVG1 die nötige Grundlage geschaffen. Für eine generöse Altersvorsorge muss sich jeder selber bemühen.

      Womit wir wieder beim BGE sind. Ohne Fleiss kein Preis. Wer also glaubt eine Grundabsicherung haben zu wollen für jegliche Freidenkervarianten, der hätte sich in der DDR melden sollen. Da war theoretisch alles gesichert und man hatte auch ohne Arbeit ein “Gehalt”. Wohin das schlussendlich geführt hat, konnten wir sehen.

      Produktion wohl vorhanden, Antrieb für Neues Null, BIP unterste der Industriestaaten usw.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer

      Das Asylthema funktioniert hervorragend als Tarnung der unglaublichen Machenschaften der „Elite“! Es vernebelt bewusst den Geist!

      „Ihre Meinung: Womit wir wieder beim BGE sind. Ohne Fleiss kein Preis. Wer also glaubt eine Grundabsicherung haben zu wollen für jegliche Freidenkervarianten, der hätte sich in der DDR melden sollen. Da war theoretisch alles gesichert und man hatte auch ohne Arbeit ein “Gehalt”. Wohin das schlussendlich geführt hat, konnten wir sehen.”

      Meine Ansichten halte ich dagegen:
      Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs hat sich die Finanzindustrie emanzipiert und diktiert den Westen! Die DDR war das Billiglohnland für den Westen, die Umlage wurde entsprechend vorgenommen!
      Wenn jemand stärker ist, hier der Kapitalismus und seine Währung nicht als Zahlungsmittel International unbeschränkt akzeptiert wird (wie der Dollar oder CHF), geht er langfristig zwangsweise (Westen) zu Grunde resp. hat er keine Chance!

      Scheinbar verstehen Sie nicht was Sie schreiben?
      “Die Kaufkraft soll als eine Art Steuer für den Roboter (Arbeitsplatz)” an die nicht Erwerbstätigen (keine Arbeit mehr für sie) fliessen!”
      Genau das ist das BGE als Gegenwert der von Menschen geschaffenen Produktivität (von Arbeit befreien)!

      Der Zins kann nur mit erhöhten Schulden (Geldmengenerhöhung) oder Aufbewahrungsumlage (Abbau) “erwirtschaftet” werden! Der Zins und Zinseszins ist ein Geldmengenerhöhungska​talysator, wie die Aufbewahrung (Sparen BVG), Pflichtreserven der Banken und Gewinne!
      Die Schuldenwirtschaft ist Geldmenge, weil Schulden und Besitz die zwei Seiten der Geldmedaille sind! Die Haftung ist demnach im System enthalten, ist den Menschen aber nicht bewusst! Das Eigenmittelspiel für die Banken verwirrt! Darum zirkulieren nur Schulden in Form von Geld! Die einseitige Verteilung (Aufbewahrung) wird dem Westen noch einige Sorgen (Krisen) bereiten! Wer hat die Macht den Knopf zu drücken?
      Ich will das System nicht ändern sondern beschreiben!

      Die Pensionskasse funktioniert praktisch wie eine Bank und ist Teil der Finanzindustrie!
      Ich habe nirgends geschrieben, dass BV-Geld nicht zirkuliert! Die Anlagevorschriften (Zielvorgaben) erlässt das entsprechende Bundesamt
      Das BVG war nur möglich, weil die Schuldenwirtschaft funktionierte (höheren Gegenwert der Arbeit/Leistung)! Eine Grundversorgung für einen ordentlichen Lebensunterhalt, sollte jedoch im Einklang mit dem Geldsystem, im Umlageverfahren realisiert werden! Die riesige Geldmenge schafft natürlich Arbeitsplätze, aber auch Unsicherheiten (Krisen)! Der Topf ist voll und kann niemals gegen Null tendieren, trotzdem wird von Senkung bestehender Renten geredet und die Behauptung der Umverteilung von Jung zu Alt, ist schlicht und einfach falsch, ja infam! Die Rentenausgaben bedeuten Abbau von Aufbewahrung! Davon profitiert die Wirtschaft! Warum wird die Anpassung der Beiträge zur Kompensation der Umlagefaktoren, nicht aus diesen Rentenausgaben (Geldzirkulation) gebildet?

      Von der Volumen – Bildung (Geldmengenerhöhung) profitiert die Finanzindustrie mit der Verwaltung und teilweise die Realwirtschaft (Baugewerbe)! Die Deckungslücken 2008 lassen grüssen! Warum sollen Pensionskassen nicht als Aktive im Markt teilnehmen (Beteiligungen) dürfen? Die Pensionskassen sind zudem nicht frei wählbar (aktuell für den überobligatorischen Teil möglich)! Der Staat hat die Oberaufsicht, trotzdem drückt er sich vor der Verantwortung (AHV = Verantwortung Staat)! Die Deckungslücken sind im Verhältnis zum Bestand und Rentenverpflichtungen​ zu schliessen (seinerzeitige staatliche Abwicklung) und nicht zu 100%, wie es die Orakel – Ökonomen vorschreiben, weil künftige Auswirkungen (künstliche Intelligenz = tiefere Preise) nicht exakt voraussehbar sind!
      Das Spiel werden die Arbeitnehmer und Rentner verlieren! Das Griechenland – Szenario für die Reichen ist die Grundlage! Beachten Sie die Orakel – Berichte in den Medien von den Marionetten der Reichen!

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    • Juli 19, 2021

      Wie schon erklärt Herr Bender

      Das BGE mag dann einen Sinn ergeben, wenn die Roboterisierung so weit vorgeschritten wäre oder ist, dass Sie Menschenwürdige Arbeit ersetzt. Tut sie aber nicht und mit dem BGE beginnt man am falschen Ende des Problems.

      Man muss nicht zuerst ein BGE schaffen, welches eine vielleicht Roboterisierung und deren Veränderung auf dem Arbeitsmarkt schafft.

      Man scheint immer noch der Meinung zu sein, ein vielleicht Problem zu lösen, indem man es mit einer sog. Lösung beseitigen möchte, die aber keine Lösung ist sondern nur eine Verschleierung und erneute Pflästerlilösung.

      ​Lassen wir doch erst mal das Problem entstehen, bevor wir versuche es zu lösen. Sollte es tatsächlich zu einer Roboterisierung kommen, welche dem Menschen menschenwürdige Arbeit weg nimmt, kann binnen weniger Jahre ein Lösung gefunden werden. Aber mit dem BGE begiesst man einfach alle Pflanzen mit Unkrautvernichtungsmi​ttel, statt gezielt und auf den Punkt genau, wo das Unkraut tatsächlich ist. Sie zerstören mit einem BGE einfach auch die noch gesunden Pflanzen. Aber das muss man zuerst erkennen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer
      Ich wiederhole:
      Sie meinen, eine Robotorisierung erst in 50 – 100 Jahren, eine einsame Aussage, um Ihre Ansichten, als richtig zu deklarieren!
      Eine Schönfärberei, basierend auf der Vergangenheit, anstatt die Zukunft, welche in der Gegenwart beginnt, kritisch zu hinterfragen! Aber hinterfragen gehört scheinbar nicht zu Ihrer Kernkompetenz!
      Als Unternehmensberater haben Sie also nur eingreifen müssen, um Notfälle zu bearbeiten und nicht was erst Sinn machen würde, rechtzeitig die richtigen Weichen zu stellen?

      Meine Priorität! Ich möchte das Glas halbvoll und nicht halbleer, darum treffe ich rechtzeitig Vorkehrungen!

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    • Juli 19, 2021

      Sehen Sie Herr Bender

      Sie lesen nur was Sie möchten. Ich habe Sie mehrmals nun darauf hingewiesen, dass ich nichts mit Unternehmensberatung zu tun habe. Sie interpretieren jedoch Aussagen in Ihre Ansicht und somit danke ich Ihnen für Ihre.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer
      Ich lese Ihre Ansichten und vergleiche sie mit meinem Verstand! Dieser könnte nicht unterschiedlicher sein, dabei steht natürlich im Raum, wer näher bei der Wahrheit ist!
      Ich meine mich von Obrigkeiten (Parteien) emanzipiert zu haben und befürworte die Zivilgesellschaft (Regionen)!
      Eine Diskussion entsteht nur, wenn Meinungen unterschiedlich sind! Es gilt die Auffassungen gegenüber zu stellen und wenn Übereinstimmung, auch wenn nur partiell, entsteht hat sich die Diskussion gelohnt!

      In diesem Sinne danke ich Ihnen für den Dialog!

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  • Mai 11, 2016

    Frau Rickli
    Ihre Stellungnahme als C-Parteivertreterin wäre wichtig:

    Was man auch noch zwingend beachten sollte!
    Die Finanzindustrie zeigt die Fratze! Es wird von Kürzung bestehender Renten, weil scheinbar das Pensionskassensparsch​wein stark schwinden soll, orakelt! Lügen, wie bei der seinerzeitige Abstimmung über die Volkspension! Von der Volumenbildung profitiert die Finanzindustrie und vom Abbau die Realwirtschaft! Eine riesige Umverteilung von Altersvorsorge zur Wirtschaft (Reiche) und nicht von Jung zu Rentnern! Die damaligen Befürworter (Bürgerliche Parteien) stehen in der Verantwortung, weil man aus der Mathematik weiss, dass eine Grundvorsorge im Umlageverfahren abzudecken ist! Die Aufbewahrung soll ein privates Vergnügen sein und nicht Geldmengen kreieren, welche den Spielregeln der Finanzindustrie geopfert werden!

    Der Mittelstand muss erhalten bleiben! Dies kann nur mit korrekter, also nicht einseitiger Verteilung der Wirtschaftsleistung geschehen! Die Verwerfungen, welche ursächlich in den von Ökonomen und Politik verfügten Geld- und Eigentumsrechten sind zwingend zu korrigieren! Das BGE ist der richtige Kultur Impuls, weil die Menschen im Mittelpunkt stehen sollen, welche die Wirtschaft ausmachen und nicht umgekehrt!

    Wenn die künstliche Intelligenz die Preise senkt, kann auch die Kaufkraft vermindert werden! Aber der Umverteilung – Trend zeigt sich in Griechenland! Die Sozialleistungen kürzen damit die Reichen noch reicher werden dürfen!
    Unser Finanzminister SVP, verschont die reichen Bauern, welche ursächlich das Land zur Bewirtschaftung zum Wohle des Volkes, unentgeltlich erhalten haben und die Unternehmen, welche andernfalls auswandern würden! Warum sollen sie auswandern, wenn die 4. Generation die Preise senkt?

    Ich zitiere nochmals Robert Reich:
    Ohne BGE würden die wenigen Reichen noch viel reicher, der Mittelstand verschwinden und die Massen am Rande des Existenzminimums leben. Wobei die neuen Superreichen die Besitzer und Topmanager der Technologiefirmen sind. Diese Entwicklung können Sie schon heute im Silicon Valley beobachten. Deshalb brauchen wir einen neuen Mechanismus, um den Wohlstand der Superreichen wieder unter die Leute zu bringen und damit in letzter Konsequenz den Kapitalismus zu erhalten.”

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  • Mai 12, 2016

    Werte Frau Rickli

    Wer eine Meinung als “Wahrheit” begründet, sollte wenigstens die Gegenreden parieren, oder zugeben, dass man sich geirrt hat! Soll vorkommen?

    Ich bin ein AHV-Visionär-Nachkomm​e! Ich werde jedoch kein Blut vergiessen!

    Wer verzichtet auf die Rente? Kommen Sie mir nicht mit der Begründung, sie hätten irgendetwas bezahlt! Im zugeordneten Gegenwert der Arbeit/Leistung ist der Pflichtbeitrag einkalkuliert! Die Solidarität Floskel steht nicht im Einklang mit dem Geld- und Wirtschaftssystem, obwohl sie in der Verfassung steht! Es bezahlt auch niemand Steuern, wir sind im Sinne des Systems, einfach “Drehkopf” (Geldfluss)! Einziger Parameter: Abdeckung der Bedürfnisse einer Bevölkerung (Wirtschaftsleistung)​!

    Das frei verfügbare Erwerbs- oder Ersatzeinkommen, muss einen ordentlichen Lebensunterhalt abdecken! Die Ökonomen und Politiker verstossen gegen dieses menschliche Prinzip sträflich, weil die (zu) hohen Erwerbseinkommen werden zu Lasten des Mittelstandes, verschont!

    Das BVG verkommt zum Selbstbedienungsladen​ für die Wirtschaft! Die Lügengeschichten von Umverteilung von Jung zu Rentnern, kaschieren die wahre Umverteilung zur Wirtschaft (Schere zwischen Arm und Reich)! Dabei wird der Mittelstand kassiert! Die Lügen der Finanzindustrie und Politik bei der seinerzeitigen Abstimmung zur Volkspension kommen endlich an die Oberfläche! Die Bevölkerung lässt sich von den gleichen Fachidioten manipulieren! Welche Überraschung!

    Ein bisschen Mathematik: Wenn angenommen wird, nur der andere sei abeitsscheu, so sind alle faul! Eine gewisse Denkfaulheit ist nicht zu leugnen!

    Bis jetzt hat die Menschheit für wenige Reiche malocht! Es gilt den Mittelstand zu sichern und die einseitige Verteilung zu stoppen! Die Verwerfungen sind ursächlich in den von Orakel – Ökonomen (mit wenig Wissen glänzen) und Politik geschaffenen Geld- und Eigentumsrechten begründet!

    Diese Zeit wird nun durch die künstliche Intelligenz neu geordnet! Wie die zu hohe Geldmenge abgebaut wird, eine spannende Geschichte! Unruhen?
    Der Gegenwert der Existenzsicherung (OECD ca. CHF 4’000) ist in der Produktivität (seit 1991ca. 45% , Tendenz steigend) begründet, welche wir Menschen zur Befreiung von Zwangsarbeit, geschaffen haben!

    Der Calvinismus oder Kapitalismus, wäre ohne Schuldenwirtschaft gar nicht möglich! Dieses Wohlstandsprivileg haben nur wenige Länder, weil die Ausbeutung muss funktionieren! Eine andere Geldordnung wurde versucht, die Elite (Calvinisten) hat es verhindert! Geld- und Bankwesen studieren….!

    Auch wenn sich die Konservativen zu sehr mit der Vergangenheit beschäftigen und glorifizieren, wird der Tsunami (Automatisierung) nicht wegbleiben!

    Es gehört eben zu meinem Intellekt, agieren kommt vor reagieren! Das Trittbrettfahren mag ich nicht!

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  • Mai 13, 2016

    Es ist ein Unding eine Initiative zu starten nur damit über das Anliegen nachgedacht wird!
    Umformulierte Volksbegehren müssten abgelehnt werden, dass spart uns Zeit und VIEL Geld!

    Das Grundlose Einkommen ist so an der Realität vorbei, dass es sich nicht einmal lohnt darüber nachzudenken!

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    • Juli 19, 2021

      Nachdenken ist immer gut Herr Karger.
      Auch über neue Theorien die einem fremd und auf den ersten Blick unsinnig vorkommen.¨
      Denken kostet nichts.

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    • Juli 19, 2021

      Sehen Sie, Herr Karger, das nicht-Nachdenken ist Ihr und nicht nur Ihr Problem. Wenn Sie sich nämlich informieren (auf Wikipedia gibt es einen neutralen Beitrag) und dann darüber nachdenken würden, kämen Sie wahrscheinlich zu dem Schluss, dass das Grundlose Einkomme gar nicht grundlos wäre.

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    • Juli 19, 2021

      Ja, Nachdenken ist gut Herr Zoller. Aber um Nachzudenken wäre ein präziserer Vorschlag hilfreich. Eine Diskussion über umformulierte Träume ist Mühsam und bringt nichts.

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    • Juli 19, 2021

      Wikipedia ist nie neutral, Frau Votava! Ich habe beschäftige mich immer wieder mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen und komme immer wieder zum Schluss, dass es so nie funktioniert. Ich warte auf konstruktive Vorschläge, wie es den gehen könnte.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Karger
      Erklären Sie doch nach Ihrem Intellekt, wie Sie Kaufkraft schöpfen, damit die Bedürfnisse der Menschen abgedeckt und der Mittelstand gesichert werden können?
      Das Schuldengeldvolumen ist vorhanden, oder kann geschöpft werden! Die Additionen für willkürliche Perioden sind Spiele und sind sinnlos! Wie wurde die Wirtschaft eigentlich geschaffen und das dafür notwendige Geldvolumen geschöpft? Wie funktioniert das Sozialsystem? Wird die Produktivität anteilig korrekt in das Sozialsystem geleitet! Die Antworten können Sie auf das BGE übertragen! Ich habe die “Finanzierung” schon mehrmals beschrieben! Leider eiern die Initianten in diesem Punkt, getrieben von den einfältigen Ökonomen, umher!

      Ich empfehle Ihnen im Internet das Gottlieb Duttweiler Institut GDI Think Tank!

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  • Juni 1, 2016

    Die Schweiz ist tatsächlich ein seltsames Land. Voller Widersprüche. Jetzt hat die Bevölkerung gerade einer zweiten Autobahnröhre durch den Gotthard zugestimmt, obwohl heute die NEAT offiziell eröffnet wird, die den Verkehr auf die Schiene verlagern soll.
    Wirklich seltsam die Schweiz. Als ob es nicht von Natur aus genügend Löcher gäbe. Da würden mir nicht mal die Schwulen widersprechen.

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  • Juli 20, 2019

    Das Problem der mittlerweile im Jahre 2016 abgelehnten Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen für Alle liegt viel tiefer!!–

    Schon die Initianten sind, bevor sie die Initiative lancierten, mehrmals durch die Schweiz getourt und haben in Vorträgen und interessanten Diskussionen das Thema erörtert.
    Sie haben das “absichtlich gemacht”, mit der Begründung, dass die Bevölkerung gute, innovative Ideen einbringen werden und so Fehler bei der Formulierung vermieden werden können. Gesagt, getan und ich und viele die Kenne, nahmen an den Info-Diskussionen teil und brachten auch zum Teil sehr interessante, innovative und durchdachte Verbesserungsvorschlä​ge ein. Es waren spannende und interessante Anlässe, die ich gerne besuchte. Immer wieder wurde von den Initianten vorne beim Podium beteuert, dass diese guten Vorschläge in den Initiativtext einfliessen werden.
    Es sah also aus, als würde diese Initiative zu einer Volksbewegung mit innovativem, durchdachtem Text werden, der von allen oder zu mindest von der Mehrheit getragen würde.—

    DEM WAR ABER MITNICHTEN SO!!!–

    Plötzlich hörte man, dass die Initiative nun plötzlich lanciert sei und ich schien “wie aus den Wolken gefallen” zu sein.
    Der lancierte Text war immer noch der alte, undurchdachte und unausgegorene.—
    Ei​n Groll und eine Wut erfasste mich, denn ich musste innert Kürze feststellen, dass die Initianten uns aus dem Volk zum Narren gehalten haben.

    Die hätten also gerade so gut keine Diskussionsveranstalt​ungen machen können und elitär, wie sie eben immer schon waren, die Initiative alleine lancieren können.
    Nur dann hätten wahrscheinlich sehr wenige mitgemacht und die Initiative wäre vermutlich nicht mal zu Stande gekommen.
    Also für mich war die Sache “gelaufen” und ich distanzierte mich von dieser schludderig formulierten Initiative.
    Ich half auch beim Sammeln der Unterschriften nicht mit und selber unterschrieb ich nicht einmal.
    Mehr noch: Ich schwenkte hinüber zum Lager der Gegner, weil die Initianten Verrat an der guten Sache begingen!—

    Mein Vorschlag (und es war nicht nur meine Idee) war, einerseits die Finanzierungsfrage besser zu formulieren und sogar Grundsätzlich die Bedingungslosigkeit und dass es “für alle” sei müsse überdacht und anders formuliert sein.

    Ich war (und bin es heute noch!!) für ein “bedingtes Bürgerinnen- und Bürger-Grundeinkommen​”!–
    Also bedingt und NICHT für Alle!!!–

    Die vorliegende Initiative konnte ich also mit bestem Gewissen NICHT UNTERSTÜTZEN.– Nicht einmal mehr “neutral” konnte ich mich zu diesem laienhaft- naiven Text gebärden.-
    Ich war zum offenen Gegner geworden.

    Und siehe da, das Volk gab mir Recht, die Initiative wurde 2016 mit eindeutig grosser Mehrheit abgelehnt.– Gottlob.–
    Aber die arrogant-elitären Initianten liessen nicht locker: Der gleiche, hanebüchene und undurchdachte Vorschlag musste nun noch zusätzlich in einer Gemeinde (Rheinau) doch noch durchexerziert werden.
    Aber selbst die JA-Sager der Initiative waren nicht mehr so überzeugt von diesem undurchdachten Vorschlag der “Bedingungslosigkeit für Alle”.
    Nicht einmal ein Viertel der Finanzen kamen zusammen und das dümmliche Experiment musste abgebrochen werden.– Ich war heilfroh darüber.

    Selbst Länder wie Finnland und Italien waren da gescheiter.– Sie wussten, dass “Bedingungslos” und “für Alle” NICHT GEHT!!–
    In Finnland wurde ein Versuch in einer Region durchgeführt, welcher auch nicht bedingungslos und auch nicht für Alle war.
    Italien verabschiedete sogar ein Gesetz für ein Grundeinkommen, aber auch dort war dieses NICHT BEDINGUNGSLOS UND AUCH NICHT FÜR ALLE!– Sondern nur für Italiener.

    Die scheinen alle schlauer zu sein als wir hier in der Schweiz, wo man mit Verbissenheit immer noch an einer unrealistischen Utopie festhalten will.

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