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Das Energiegesetz ist Wirklichkeit, es beginnt das Bibbern..

Das neue Ener­gie­ge­setz ist Wirk­lich­keit, es be­ginnt das Bib­bern…..

“Ungeregelt bleibt aus Sicht des Genfer FDP-Nationalrates Benoît Genecand auch der “fundamentale” Sektor der Wasserkraft. Dieser umfasse 650 verschiedene Akteure, darunter Private, Kantone und auch der Bund, sagte er auf Anfrage der sda. Alle müssten Anstrengungen unternehmen, damit die Konsumenten am Ende nicht die Zeche bezahlten.”

“Auch aus Sicht der Befürworter des Energiegesetzes steht die Schweiz vor grossen Herausforderungen. Eine drängende Frage sei etwa, wie die Versorgungssicherheit​​ im Winter garantiert werden könne, sagte der Solothurner CVP-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt.”

“F​ür den Gewerbeverband ist das neue Energiegesetz ein erster Schritt hin zu einer marktwirtschaftlichen​​ Energiepolitik. Er lehnt deshalb mehr Subventionen für die Wasserkraft ab. Stattdessen fordert er, den Strommarkt endlich ganz zu liberalisieren.”

“Ein​e Absage erteilt der sgv weiteren Forderungen nach Subventionen, wie sie etwa für die Wasserkraft und die Atomkraftwerke laut werden. Es sei genug Geld auf Kosten der KMU und Konsumenten verteilt worden, kritisiert der Verband.”

“Die Zürcher FDP-Nationalrätin Doris Fiala will sich nach dem Ja zum Energiegesetz dafür einsetzen, dass keine “riesige Subventionsmaschineri​​e” im Energiebereich entstehe wie in Deutschland.”

Diese vorgehenden Zitate aus verschiedene. Quellen.

 

Sicher werden die Befürworter daran gemessen, ob diese Strategie wirklich nur 40.- pro Jahr für eine 4 köpfige Familie kosten wird. Wenn es mehr kostet kann man eventuell die Mehrbetrag bei den Befürwortern einfordern ?

Zusätzlich werden wir sehen, ob die zusätzliche Abhängigkeit gegenüber der EU (Stromlieferungen) nicht noch mehr Schwierigkeiten bringen wird.

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Comments to: Das Energiegesetz ist Wirklichkeit, es beginnt das Bibbern..
  • Mai 21, 2017

    Das mit den Fr. 40.00 wird nun sicherlich nicht stimmen.

    In den Kommentaren der Zeitungen waren eigentlich die kritischen Stimmen immer in der Mehrzahl.
    Ich geh schwer davon aus, dass eine Mehrheit ohne fundiertes Hintergrundwissen einfach Ja gesagt hat.
    Meinen doch viele immer noch die AKWs werden jetzt abgestellt… Das Erwachen kommt, wenn die Rechnung plötzlich viel höher ausfallen…

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    • Juli 19, 2021

      man wird sie schneller abschalten, denk ich, sicher zwei

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    • Juli 19, 2021

      Glaube ich nun nicht, die Entsorgungskosten des AKW bleibt abgesehen von der normalen Kostensteigerung gleich hoch ob jetzt oder in 10 Jahren.

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  • Mai 22, 2017

    In ein paar Jahren werden die Ja-Sager dann jammern wegen den auf allen Energien extrem erhöhten Preisen, erinnert mich an das Krankenkassengesetz.

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  • Mai 22, 2017

    “Neue Zürcher Zeitung”:
    “Ein Ja zum Energiegesetz ist keine vollumfängliche Zustimmung zur ‘Energiestrategie 2050’ des Bundesrates. Mit dem Energiegesetz wird die bundesrätliche Strategie nicht gelingen, denn die heiklen, aber entscheidenden Punkte werden nicht angesprochen, geschweige denn geregelt. (…) Das Verhalten der sich liberal gebenden Organisationen wie des Wirtschaftsdachverban​des Economiesuisse und der FDP war von der Angst (…) getrieben; taktische klug, in der Sache aber verheerend. Das neue Energiegesetz ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, in der Schweiz aus der Energie- eine zweite Landwirtschaftspoliti​k zu machen.”

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  • Mai 22, 2017

    Die Wasserkraftwerke, die in der Energiestrategie eine Schlüsselrolle spielen, kämpfen mit finanziellen Problemen. Die Politik diskutiert über Hilfsmassnahmen, darunter eine Abnahmegarantie und tiefere Wasserzinsen. Beides stösst jedoch auf Widerstand.

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  • Mai 23, 2017

    Für die Schweiz als Ganzes wird es unerheblich sein, ob eine Familie 40.- oder 1000.- pro Jahr mehr oder weniger für den bezogenen Strom bezahlen wird. Denn wir zahlen ja eigentlich gemessen am Einkommen wenig für diesen ” Luxus”,. Der Strom, mit dem wir beleuchten, arbeiten, heizen, Geräte steuern, Fabriken betreiben, mit der Welt kommunizieren, TV-schauen, Forschung, Schulen, die Bahnen und Skilifte betreiben,
    Wichtig ist jetzt, dass wir alle technischen Systeme nutzen, um unser Land mit diesem – nicht mehr wegzudenkenden Strom – zu versorgen. Das allein privaten zu überlassen wäre wohl ein sträflicher Irrtum. Darum – ist es gut, wenn wir uns jetzt gemeinsam auf den Weg machen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Müller , ich bin Ihrer Meinung. Für mich ist das Gesetz, das wir angenommen haben immer noch ein Buch mit vielen Siegeln. Zu Vieles ist ungeklärt und ich habe die Befürchtung, dass es zu einem hin und her wie bei der Landwirtschaftspoliti​k kommt.
      Ich bin mit Ihnen einverstanden, dass wir mit unserer Energie sorgsam umgehen müssen. Ich meine auch, dass ich als Einzelner jetzt nichts mehr zu sagen habe, das Gesetz ist angenommen und Vieles wird gemacht und gesagt, dass der Souverän einverstanden war,.

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    • Juli 19, 2021

      A. Müller, wer hat den Strommarkt liberalisiert ?
      Das waren die SP unter Leuenberger auf Befehl der EU und SP spurt bei jedem Wunsch der EU ohne über die Folgen nach zu denken.

      Gegen den Willen des Volkes wurde liberalisiert und jetzt soll der Bund die elektrische Energie zuteilen, jetzt will man eine irrsinnige Bürokratie aufbauen und den Strom rationieren weil man merkt, dass man ein Scheisshaus angerichtet hat.

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  • Mai 23, 2017

    Es nimmt mich noch im hohen Alter Wunder wie lange es geht bis dem Atom-verstörten Volk die schwere EnergieGesetzesLast endlich schwerer wird als die beste NaturEnergie und die grosse Reue unserer besser geschulten Kinder über die angstbestimmende Einengung ihrer ungeschulten Eltern. Einzig Greenpeace darf sich freuen, dass Amerika schon wieder zu mehr SuperEnergie kommt, die wir einfach verachten und lieber
    1000 rostige Windräder auf jeder Bergspitze sehen.

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  • Mai 25, 2017

    Es liegt nun am Parlament/BR dies in die Praxis umzusetzen und die Verordnungen zu erlassen.

    Anschein​end besteht ein Konsens, dass die KELS nicht weiterverfolgt wird.

    Der einfache Part mit Subventionen für alle und Nein zur Atomenergie ist gelungen. Nun folgt der schwierige Part, wo man Oelheizungen verbieten könnte, Sanierungen zur Pflicht erheben oder Steuern erheben um den Energieverbrauch zu senken.

    Dies dürfte deutlich schwieriger werden, nachdem man nur das in das Gesetz genommen hat, das niemanden wehtut.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Eberhart

      Was ist denn die Alternative zu Ölheizungen?

      Wärmepumpen?
      Fernwärme?
      Holzheizungen?

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    • Juli 19, 2021

      Sie haben Recht Herr Eberhart, der schwierige Teil folgt. Gibt es für die Wasserkraft ein Subventionsdesaster wie bei der Landwirtschaft ? Werden wir Atom – und Kohlekrattwerkstrom aus der EU einführen und uns noch mehr abhängig machen ? Usw.

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    • Juli 19, 2021

      Wärmepumpen fallen weg, weil sie erheblich Strom brauchen
      Holzheizung​ ist zu wenig sauber, ist sie modern, braucht sie ebenso Strom

      Fernwärme, wobei keine grossen Distanzen,

      Holz wird nicht ewig verfügbar sein, sie werden sehen

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    • Juli 19, 2021

      @Marquis
      Das ist doch wieder so eine Standard Antwort .
      Wärmepumpen? Geht nicht im Ortszentrum
      Fernwärm​​e? Gibt es nicht…
      Holzheizung​​en? Platz ? Enorme Kosten neuer Kamin neuer Zugang zum Lagerkeller
      Was haben sie noch für Ideen um eine 3 Jährige Ölheizung zu ersetzten, bleibt eigentlich nur Gas…
      Geht ja auch nicht, ist doch auch verpönt…

      Eigentlich kann ich nur hoffen, meine Mieter waren alles Befürworter und haben darum Verständnis für die Heizkostenerhöhung.

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    • Juli 19, 2021

      @Frischknecht

      Ich hatte keine Antwort, sondern bloss rhetorische Fragen geschrieben.

      Ich denke, zur Zeit ergibt es keinen Sinn – weder ökonomisch noch ökologisch – Oelheizungen zu verbieten.

      Langfristig, aus volkswirtschaftlicher​ Sicht, lohnt es sich auf effizienten Energieverbrauch und auf erneuerbare Energien zu setzen.

      Oelheizung​en sind, wenn man ihren Wirkungsgrad anschaut, sehr effizient. Sie wandeln doch die Energie des Oels zu 100% in Wärme um.

      Dies ist bei der Gewinnung von Elekrizität nicht der Fall. Bei Kohle, Gas oder Atomkraftwerken liegt der Wirkungsgrad bloss bei etwa 30%.

      Sie sollten das Buch von Stephan Schmidheiny „Kurswechsel. Globale unternehmerische Perspektiven für Entwicklung und Umwelt.“ lesen:
      https://de.wi​kipedia.org/wiki/Step​han_Schmidheiny#UN-Ri​o-Gipfel_1992_und_Wor​ld_Business_Council_f​or_Sustainable_Develo​pment

      Die effiziente Nutzung von Energie und das vermehrte Verbrauchen von erneuerbarer Energie sollte mit Hilfe von “Lenkung” und nicht mit “Verboten” erreicht werden.

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  • Mai 29, 2017

    Eines ist klar, an diversen Orten werden wir Einschränkungen machen müssen, von tieferen Raumtemperaturen im Winter, im Sommer vermehrt Schwitzen, über vermehrt Treppensteigen, plus logisch besserer Isolation, Patch an Behinderte und Alte Menschen abgeben, welche Ihnen erlaubt, Lift zu fahren, usw.
    1. Wasserkraft ist eine Energiequelle, welche in der Schweiz Bestand und Zukunft hat. Sollte, entgegen meiner persönlichen Ansichten, globale Erwärmung so stattfinden, dass Gletscher weg sind, dienen die Stauseen dann als Reservoir, Speicher, heisst, da investieren ist sicher nicht falsch. Ausserdem gibt es noch viele Arten von Wasserturbinen, die man fast unsichtbar in Bäche und Flüsse einbringen kann.

    2. Zweite sehr sinnvolle Energiequelle, nach meiner Sichtweise, Erdwärme. Und zwar mit recht tiefen Bohrungen, müssen nicht gleich 4Km sein, damit Erdbeben entstehen, es reicht wenn man in Zonen bohrt, die 30 bis 40 Grad warm sind. Es kann ja nicht sein, dass wir 4Grad zu 40 Grad hochpuschen.

    3. Wi​nd und Solar Energie, damit ein guter Wirkungsgrad entsteht, an Exponierten Stellen. Anstelle der heutigen „Monster Horizontal Windräder“ gibt es welche Vertikal Windräder, die auch einfacher im Bau und aufstellen sind.
    Bei den Horizontal Windrädern hat sich aber eine „Maffia“ etabliert, die nicht darauf verzichten will. Das sind aber mehr politische Themen.

    4. Für mich sind Holz, Biomasse auch endende Rohstoffe, sie stossen ebenso CO2 aus, plus weitere Gase. Die Rechnung ist einfach: Wenn etwas Monate / Jahre braucht um zu wachsen, innert ein paar Stunden verbrannt ist, wird das zu einer Übernutzung führen. Ausserdem bis die Pellets verbrauchsbereit sind, …anderes Thema. Auch hier hat sich eine „Maffia“ etabliert, die Ihre Ideen durchpauken will.

    Bis zu diesem Punkt sind wir noch keinen Km gefahren. Weder mit dem Flugzeug, der Bahn, Tram, Bus, dem Schiff, noch Lastwagen, Personenwagen oder Motorrad, Seilbahn, Zahnradbahn….
    Es wird eine Herausforderung werden, wie man Touristen auf die Berge kriegt, Schifffahrt neu Solar oder Wind betrieben organisiert, man in ein paar Tagen schnell die Schweiz besichtigen kann,
    Und da ja die Schweiz ein flaches Land ist, ohne Winter, es geht nie bergauf, wird das Fahrrad (ohne El-Antrieb) das Ideale Transportmittel sein. Ironie.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Ein E-Bike hat eine Leistung von etwa 400 Watt.
      Bei einer Annahme, sie fahren einen Pass ( Gewicht Fahrrad + Radler = 100 kg, Höhendifferenz 2000 m) mit dem E-Bike benötigen Sie zusätzlich ca. 0.6 kWh.

      Mit der Annahme, dass der Solarstrom auf ca. 0.35 sFr / kWh kommt, können Sie mit einem Franken Strom – erzeugt mit Photovoltaik – gerade mehrere Alpenpässe mit Ihrem E-Bike fahren.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist ihnen schon bekannt, dass Strom transformiert wird auf diese 12/ 24V und da ein Verlust entsteht.
      Ich will aber nicht 0.35Rappen für kilowatt bezahlen, zu teuer

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