1. Ausländer- & Migrationspolitik

Das Märchen von der schädlichen „Masseneinwanderung“ Teil 2

Die Geg­ner der Personenfreizügigkeit​ be­haup­ten die Ein­wan­de­rung habe ne­ga­tive Einflüsse auf die Ar­beits­lo­sig­keit und das Lohn­ni­veau in der Schweiz. Die Fak­ten wi­der­le­gen diese Be­haup­tun­gen. Die Reallöhne sind stark an­ge­stie­gen und die Ar­beits­lo­sig­keit war auch während der Fi­nanz­krise klar tiefer als in den 1990er Jah­ren. Auch die Be­haup­tung von eco­pop, das BIP/­Kopf sei als Folge der Ein­wan­de­rung ge­sun­ken, ist falsch.

Peter Schlemihls Politblog

Siehe auch Teil 1 (De­mo­gra­fi­sche Aspekte)

 

Steigend​endes BIP/Kopf

Seit Inkrafttreten der Bilateralen Verträge ist die Schweiz wieder einigermassen konkurrenzfähig. (Quelle: Weltbank)

 
Nach dem verheerenden EWR-Nein 1992 und dem darausfolgendenden fehlenden Zugang zum EU-Binnenmarkt wies die Schweizer Wirtschaft klar niedrigere Wachstumsraten auf als die EU und die Weltwirtschaft. Erst seit dem Inkrafttretend er Bilateralen (inkl. Personenfreizügigkeit​) ist die Schweiz wieder einigermassen konkurrenzfähig. Das BIP/Kopf ist nur im Jahr 2009 gesunken, als Folge der globalen Finanzkrise. Ansonsten ist das BIP/Kopf seit der Einführung der Bilateralen wesentlich stärker angestiegen als in den 10 verlorenen Jahren nach dem EWR-Nein. Die äusserst produktiven Einwanderer, die im Rahmen des Personenfreizügigkeit​s abkommens zu uns kommen, haben dazu beigetragen, dass das BIP/Kopf gestiegen ist.
 
Keine Zunahme der Arbeitslosigkeit
Trotz globaler Finanzkrise ist die Arbeitslosenquote wesentlich tiefer als in den 1990er Jahren. (Quelle: seco)

Trotz globaler Finanzkrise ist die Arbeitslosenquote wesentlich tiefer als in den 1990er Jahren. (Quelle: seco)

 
In den 1990er Jahren verharrte die Arbeitslosenquote  während über 5 Jahren auf einem hohen Niveau von über 4%. Die Arbeitslosenquote der Ausländer stieg sogar auf über 10%. Ganz anders während der Finanzkrise vor wenigen Jahren. Trotz massivem Negativwachstum (siehe erste Grafik) ist die Arbeitslosenquote nur für kurze Zeit über die 4%-Marke geklettert und nach kurzer Zeit wieder gesunken. Auch die Arbeitslosenquote der Ausländer lag nur für kurze Zeit über 8% und sank dann rasch wieder auf ein tiefes Niveau. Diese Zahlen zeigen klar, dass die Einwanderung als Folge der Personenfreizügigkeit​ zu keinem Anstieg der Arbeitslosenquote geführt hat und dass es insbesondere keine Einwanderung in die Arbeitslosenversicher​ung gegeben hat.
 
Anstieg der Reallöhne
 
Nach der Stagnation in den 1990er Jahren steigen die Reallöhne wieder an. (Quelle: BFS)

Nac​h der Stagnation in den 1990er Jahren steigen die Reallöhne wieder an. (Quelle: BFS)

 
Die Behauptung, die Einwanderung als Folge der Personenfreizügigkeit​ hätte negative Folgen auf das Lohnniveau der Schweiz, kann anhand der Entwicklung der Reallöhne widerlegt werden. Von 1992 bis 2000 hatten wir eine Stagnation der Reallöhne. 2000 waren die durchschnittlichen Löhne real gar noch etwas tiefer als 1992. Seither steigen die Löhne real wieder an, teilweise sogar überdurchschnittlich stark.
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Comments to: Das Märchen von der schädlichen „Masseneinwanderung“ Teil 2
  • Oktober 19, 2011

    ach und wieder so ein herrlicher Unsinn. Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, weil heute die Bevölkerungszahl in diesen beschriebenen 10 Jahren ist die Bevölkerungszahl um Millionen gestiegen. bald rechnet man mit 10 Millionen im Land. Und da muss man unserem Herren wohl noch vorrechnen wie 5% von 1000 mehr sind wie 6% von 100 sprich selbst wenn die Arbeitslosigkeit Prozentual sinkt, sind es dennoch mehr wenn die Einwohnerzahl so steigt. Kommt dazu wie die Arbeitslosen früher in die Statistik geführt worden, wenn sie bis zu 2 Jahren Arbeitslos waren und sind und nun nur noch 1 Jahr und die Ausgessteuerten nicht mehr erfasst werden. Zumal von Experten in den nächsten Monaten, Jahren mit viel höheren Arbeitslosenzahlen gerechnet wird. Weil die Menschen eben mit dieser PFZ nicht zurück müssen und 5 Jahren Sozialbeiträge erhlaten, selbst wenn sie nur 1 Tag gearbeitet haben.

    So so kein Lohndumping..ha ha…das bitte direkt an die Linken weiterleiten, die ja sehr stark von Lohndumping reden. Der Lohn ist in der Tat unter Druck gekommen. Nur sind im Vergleich von noch vor 10 Jahren. Was unser Linksaussen, der wieder keine Links, nur Diagramme und wilde Behauptungen aufstellt, vergisst auch z.b. in der Technologie (Computer, Internet( viele neue Fachstellen geschaffen worden, welche dann auch hohe Verdienste haben und so den Gesamtschnitt anheben. Meine Güte Solche unsinnigen Diagramme und wilden Behauptungen welche man schnell widerlegen, dementieren kann.

    Auch wenn nun unsere bekannte Gruppe wild vor Dankbarkeit ist und erstaunt warum um Himmelswillen die anderen Parteien welche die PFZ verteidigen diese abenteuerlichen Diagramme und Statistik, welche ich in 10 Minuten auch erstellen kann, nicht verwendet. Danke für diese humoristische Abwechslung!

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    • Juli 19, 2021

      Ich kann hier nur zustimmen zu diesem Beitrag! Bei GLP Schlemihl könnte man vom Parteikürzel das G vorne weglassen, dann würde es nämlich LP heissen und besser zu ihm und Bäumle passen!

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Anderegg,

      Du solltest dich entscheiden: Ist die GLP jetzt eine linke oder eine liberale Partei? Du behauptest hier völlig widersprüchlich beides durcheinander.

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    • Juli 19, 2021

      @Dieter Lohmann

      Dass die “liberalen” die Freiheit oftmals gering achten, ist bei weitem kein Novum. In den USA sind die linken bereits seit Jahrzehnten auch unter diesem Namen bekannt. Beispielsweise aus dem Jahr 1964 von einem bekannten Konservativen und ehemaligen ‘Demokraten’:
      Well​, the trouble with our liberal friends is not that they are ignorant, but that they know so much that isn’t so.

      “A Time for Choosing” by Ronald Reagan (Stelle 13:18)
      http://www.youtube.c​om/watch?v=qXBswFfh6A​Y

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    • Juli 19, 2021

      Dieter Lohmann, ich habe die Parteibezeichnung von Rolli Anderegg anders verstanden wie Sie. Sind Sie sicher, dass Dieser damit linke Partei oder liberale Partei meinte. Ich mir da nicht so sicher. Es gäbe da noch weitere Deutungen dieses Partei Kürzels.

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  • Oktober 19, 2011

    Herr Schlemihl konnte sich mit seinen Halb- und Unwahrheiten in die zweite Halbzeit bringen. Hier könnte man wieder vieles aus der ersten Halbzeit entgegen. Aber so viel: Auch nach 2008, als sich unsere Wirtschaft wieder von der Rezession erholte, war die Arbeitslosenquote von 2,8% für hiesige Verhältnisse relativ hoch, auch was die Arbeitslosenquote von PFZ-Ausländern angeht!

    Und wenn wir wegen den Linken ( einschließlich GLP) noch höhere KK-Prämien haben,mehr für den ÖV bezahlen, wieder Erbschaftssteuern bezahlen, höhere Strom- Sprit- und Vignettenpreise entrichten müssen, ja wir gar noch mehr Strassenverkehrssteue​rn und Mautgebühren entrichten müssen, ja dann wird die Kaufkraft noch mehr sinken, wenn die Teuerungsausgleiche dies nicht egalisieren! Und wenn diese noch mehr fallen, wird auch der Binnenkonsum massiv leiden! Ich würde hier bestreiten, dass in den letzten 10 Jahren die Reallöhne wirklich flächendeckend gestiegen sind, wenn uns die Linken ständig mit neuen Abgaben und Gebühren, steigenden Abgaben und Gebühren terrorisieren! Vielleicht bei den Abzockern und linken Fuktionäeren!

    All die EU Länder, die seit 1992 einmal, oder konstant hohe Wachstumsraten hatten, sind nun heute größtenteils am Boden: Island, Irland, Spanien, Estland, Lettland und nun auch Slowenien. Jene BIP’s also, die Herr $p Bodenmann immer so gerne als Vorbild nahm, am Boden man ;-( Wir mit tieferen oder gleichbleibenden Wachstumsraten sind aber nie so brutal gestrauchelt, besser als die meisten durch die Krise gekommen und gut aufgestellt. Und dort wo die Wirtschaft noch vieles aufzuholen hat liegen auch immer hohe Wachstumsraten in Aussicht, während bei einem wohlhabenden Staat und kleineren Investitionsbedarf auch die Zuwächse meist kleiner sind!

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    • Juli 19, 2021

      Aber klar doch Anderegg, vor allem den Grünliberalen haben wir das zu verdanken, die gibt es ja auch schon so lange, lach!

      Weiter solltest du dich vielleicht mal informieren, was für politsiche Mehrheiten, dass wir im Parlament haben: Klare bürgerlich-konservati​ve Mehrheit. Also weder liberale noch linke Mehrheiten, mein Guter!

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    • Juli 19, 2021

      Nur jemand der keine Ahnung von Ökonomie und Politik hat, kann behaupten, dass Island, Irland oder Slowenien “am Boden sind”. Schauen Sie sich mal die Fakten an: In Island und Irland hatten ein paar wenige Grossbanken Probleme verursacht. Der Staat musste einspringen und sich verschulden. In beiden Staaten boomt aber die Wirtschaft wieder! Irland weist Rekordzahlen im Export auf. Die Iren verdienen heute real mehr als doppelt so viel wie vor 20 Jahren. Auch Island hat sich ausgezeichnet von der kurzfristigen Krise erholt. Ich war diesen Sommer dort und konnte mich selbst überzeugen! Von “am Boden” keine Spur!

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    • Juli 19, 2021

      Unsinn den Sie da wieder erzählen. Irland hatte per Ende August 14,6% Arbeitslose, womit ganz gewiss der keltische Tiger am Boden ist, zumal man dann auch von der EU Hilfszahlungen benötigte!

      Das selbe für Island. Nach der Krise von 2008 wächst in Island in diesem Jahr zwar wieder respektabel das BIP. Doch die Basis ist tief. 2008 war die Wirtschaft um 18,2 Prozent eingebrochen, dass Land vor dem Staatsbankrott, 2009 nochmals um 9,2 Prozent.Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 5,488 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 3,879 Mrd. US-Dollar gegenüber. Daraus ergabt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 13,7 % des BIP. Die Staatsverschuldung betrug 2009 11,2 Mrd. US-Dollar oder 95,1 % des BIP, das Land vor dem Abgrund, gegen 9% Arbeitslose, wo nur noch die Intervention der Europäer helfen konnte, wo es auch schon an allen Ecken und Enden brannte! Auch im vergangenen Jahr sank die Wirtschaftsleistung erneut um 2,2 Prozent!

      Slowenien hat dann immerhin auch 7,8% Arbeitslose, Spanien 21,2%, Lettland 16,7% und Estland von 12,8%, alles Länder die durchwegs höheres BIP Wachstum in den letzten Jahren hatten wie wir, aber aus tiefer Basis heraus, wo dann viele dieser Länder dafür um so brutaler abstürzten und vor dem Bankrott stehen/ standen! Und dort wo es wieder wächst beruht dies auch auf die Gelder der Finanzspritzen der Europäer, wo man also nicht so genau weiss, was aus eigener Kraft aus dem Markt heraus erwirtschaftet wird und was durch die Staatshilfe?! Reichtum komme eben schlussendlich von Fleiss und Arbeit und nicht durch Umverteilung!

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    • Juli 19, 2021

      @Anderegg:

      Bitte richtig lesen: Ich habe geschrieben, dass die Wirtschaft boomt in Island und Irland boomt. Wer über gewisse volkswirtschaftliche Kenntnisse verfügt, der weiss, dass die Arbeitslosigkeit ein Spätindikator ist! D.h. die Arbeitslosenquote reagiert mit einer gewissen Verspätung auch die wirtschaftliche Entwicklung!

      Fakt ist, dass Island dieses Jahr ein BIP-Wachstum von rund 2,2% aufweisen wird, die Schweiz übrigens nur rund 1,9%. Für 2012 wird für Island +2,7% prognostiziert (OECD) für die Schweiz nur +0,9%. Und auch die irische Wirtschaft wird dieses und nächstes Jahr wachsen. Und zwar nicht durch “Umverteilung” (völliger Blödsinn), sondern durch stark steigende Exporte als Folge von qualitativ hochstehender Produkte!!!

      Ausser​dem gilt es zu erwähnen, dass die irische Wirtschaft real von 1993 bis 2010 um über 90% wuchs, diejenige der Schweiz nur um knapp 16%!

      Nebenbemerkun​g: Slowenien ist weniger stark verschuldet gemessen am BIP als die Schweiz!

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    • Juli 19, 2021

      Herje, das BIP von Island fiel 2008 um 18,2%, im 2009 um 9,2% und letztes Jahr um 2,2%, wo dann der 2,2% Zuwachs in diesem Jahr nun nichts berauschendes ist, wenn die Basis so tief liegt und erst dass letzte Jahr aufgeholt wird, aber noch lange nicht das Niveau von vor 2008 erreicht wird!! Hallo? Dazu müsste nämlich in nur 2 Jahren die Wirtschaft wieder um 27% wachsen, 13,5% pro Jahr, was so nie und nimmer möglich ist!Und Sie reden da von einem boom?! Ich würde also nicht stolz sein auf dieses Wachstum, da es ohnehin vermutlich nur aus der Finanzhilfe der EU resultiert und das Niveau von 2008 noch weit entfernt ist. Außerdem ist die isländische Währung sehr schwach geworden!

      Wir hingegen, die nur ein geringes BIP Wachstum haben, weil wir eben schon auf einer hohen Sohle sind, waren dafür auch nicht von einem auf das nächste Jahr um 18 oder 9 Prozent gefallen! Irland dagegen war vor 20 Jahren noch ziemlich arm. Somit sind dann BIP Zuwächse von durchschnittlich 5,3% pro Jahr (90% in 17 Jahren) aus dieser tiefen Sohle nicht außergewöhnlich. Das Sie das nicht schnallen gibt mir schon zu denken. Und gerade Irland ( das auch nur dank der EU-Staatshilfe noch am leben ist) hat gar nichts von leichten BIP Zuwächsen, wenn mit 14,6% Arbeitslosen dafür horrende Summen an Sozialhilfe benötigt werden!

      Und natürlich sind Finanzspritzen von der EU und dem IWF Umverteilungen! Oder was haben Sie das Gefühl, aus welchen Quellen das Geld für diese beiden Töpfe den herrührt? Vom Voodoo Ökonomen und Magiern?! Von anderen Staaten die besser dastehen und deren Steuerzahler diese fetten Töpfe mit Geld fühlen mussten!

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    • Juli 19, 2021

      Anderegg

      Trotz den Minus 18% im Jahr 2008 hatte Island das wesentlich höhere Wirtschaftswachstum als die Schweiz! Das sollte uns umso mehr zu denken geben! Zudem zeugt es für Unwissen, wenn man behauptet Island sei nicht auf hohem Niveau gestartet!

      Zudem ist der kurzfristige Einbruch in Island (wie auch in Irland) auf ein Einzelereignis zurückzuführen (Misswirtschaft in einigen Grossbanken). Der Realwirtschaft geht es sowohl in Island wie auch in Irland ausgezeichnet! Beide Staaten sind hervorragend aufgestellt.

      Richt​ig, Irland war vor 20 Jahren ein armes Land. Heute ist Irland ein reiches Land, dank der Erfolgsgeschichte EU!!!

      Nur wer keine Ahnung von Volkswirtschaft hat, kann behauptet, das riesige Wirtschaftswachstum sei auf “Umverteilungen” zurückzuführen. Irland ist heute äusserst produktiv und die Exporteinnahmen haben in den vergangenen Jahrzehnten massiv zugenommen!

      Die Behauptung, die Schweizer Wirtschaft wachse langsamer, weil ein hohes Wachstum auf hohem Niveau nicht möglich sei, ist eine billige Ausrede. Staaten wie Luxembourg, Schweden oder Finnland haben bewiesen, dass dies eben auch auf hohem Niveau möglich ist!

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  • Oktober 20, 2011

    Ein ausgezeichneter Artikel, der mit klaren Fakten, die Behauptungen von rechtskonservativer, isolationistischer Seite aus dem Weg schafft!

    Ich stelle fest, dass die Herren Anderegg und Arnet keinerlei sachliche, auf Fakten beruhende Argumente vortragen können. Im Gegenteil: Sie kommen mit wirren Behauptungen daher!

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    • Juli 19, 2021

      Das ist genauso! Die zahlreichen SVP-Anhänger hier, antworten immer nur mit persönlichen Beleidigungen und dem Standard-Vorwurf von wegen “links”. Wobei jeder, der nicht gleich weit in der rechten politischen Ecke politisiert wie sie, gleich ein “Linker” ist.

      Fachlich können die SVP-Anhänger ganz offensichtlich rein gar nichts entgegenhalten!

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  • Oktober 20, 2011

    Die Grafik stimmt für das SECO aber das SECO ist für mich so etwas von unglaubwürdig geworden. Ich kann eine Antithese aufstellen aber das würde zu weit führen.

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    • Juli 19, 2021

      Und was genau soll den am seco unglaubwürdig sein? Wenn Sie derarte Beschuldigungen von sich geben, sollten Sie diese auch belegen können.

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    • Juli 19, 2021

      Also mich würde das auch noch interessieren Herr Balazs, was Sie am seco auszusetzen haben.

      Ich finde es etwas billig hier derartige Vorwürfe in die Welt zu setzen und diese dann nicht mal zu begründen.

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  • Oktober 20, 2011

    Danke Herr Schlemihl

    Die Faktenresistenten werden sie natürlich nicht überzeugen.

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  • Oktober 21, 2011

    Was ich für den ersten Teil geschrieben habe, trifft auch für den zweiten Teil zu, Herr Schlemihl. Hervorragend dokumentierter Artikel.

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  • Oktober 22, 2011

    Herr Anderegg,

    auch für diesen Artikel gilt, dass Kommentare, die beleidigend sind und nichts mit dem Thema zu tun haben, konsequent gelöscht werden.

    Das gilt auch für die Kommentare, die Sie unter ihren zahlreichen Pseudonymen schreiben.

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  • November 22, 2011

    Der Bericht kann man gar nicht ernst nehmen, scheint ohnehin Propaganda aus Menschenfeindlichem Kreis zu sein . Z.b die Löhne in vielen Branchen stagnierten und die Lebenskosten durch die Zuwanderung massiv gestiegen ist. Übrigens ist das Bip eben durch die Zuwanderung stagniert.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mahler,

      bitte die Fakten zur Kenntnis nehmen, richtig lesen und nicht aufs geratewohl irgend etwas behaupten:

      1. Die Behauptung, die Lebenskosten seien durch die Zuwanderung gestiegen ist geradezu lächerlich und entbehrt jeglicher Grundlage! Das Gegenteil ist der Fall!

      2. Seit wir Zuwanderung haben ist das BIP pro Kopf wieder gestiegen, auch dank den vielen produktiven Einwandern, die in der Schweiz arbeiten! Schauen Sie sich die Zahlen an…

      3. Real waren in der Schweiz die Löhne noch nie so hoch wie heute!

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  • Dezember 30, 2011

    Sehr geehrter Peter Schlemihl, es ist schwierig oder gar unmöglich zu sagen, wie die Zahlen ohne FZA aussehen würden. Ich selber glaube nicht, dass ein FZA für uns langfristig vorteilhaft sein wird. Zu hoch wird spekuliert, z.Bsp. dass die Zuwanderer später, wenn sie dereinst pensioniert sind, wieder in ihre Herkunftsländer gehen. Wozu, nachdem man 30 Jahre in der CH gearbeitet hat? Ich gehe eher davon aus, dass die meisten ihr soziales Umfeld dann hier haben werden und auch ihren Lebensabend hier verbringen und das auch mit Recht. Wir sollten uns deshalb eher überlegen, welche Bevölkerungszahl eine Schweiz erträgt, damit diese Bevölkerung ein würdiges Leben führen kann. Es geht also nicht einfach um’s BIP sondern um die Wohlfahrt. BIP ist Wohlstand und dieser ist nur ein Aspekt der Wohlfahrt. Per Bundewverfassung gilt es die Wohlfahrt zu maximieren, wir schrauben heute aber lediglich am Wohlstand, daneben betreiben wir Symptombekämpfung. Wir können natürlich unsere Freiheit, unsere Sicherheit und auch die Gerechtigkeit dem Wohlstand opfern, dem Wohlstand von einigen wenigen. Ich habe jedenfalls nicht festgestellt, dass die Löhne in den vergangenen 5 Jahren dermassen angestiegen sind, dass sie mit den angestiegenen Kosten hätten Schritt halten können. Gerade in den tiefsten Lohnstufen hat das verheerende Folgen. Eine Zuwanderung welche nur zum Erhalt seiner selbst sattfindet bringt dem normalen Bürger einfach nichts.

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    • Juli 19, 2021

      Sie sind schlecht informiert, Herr Schmutz!

      Die Reallöhne sind gestiegen, d.h. die Löhne sind stärker gestiegen als die Lebensunterhaltskosen​. Das sind nun mal die Fakten!

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Peter Schlemihl

      dass Sie da gleich persönlich werden müssen, habe ich doch lediglich meine Erfahrungen geschildert. Trotzdem, wenn ich unter http://www.bfs.admin.​ch/bfs/portal/de/inde​x/themen/03/04/blank/​key/lohnentwicklung/n​ominal_und_real.html

      nachschaue, dann zeigt sich mir eigentlich kein anderes Bild. Ich könnte basierend darauf jedenfalls nicht behaupten, dass die Situation seit dem FZA besser wäre. Zusammenfassend kann man deshalb feststellen, dass trotz dem FZA der Wohlstand des Einzelnen nicht wirklich zugenommen hat, dass dank dem FZA die Lebensqualität als ganzes aber abgenommen hat, letztere finden Sie aber eben auf keinem Chart.
      Wir einfachen Bürger geben also unsere Lebensqualität her für eine Wohlstandsmaximierung​, welche dann zu Schluss erst noch keine ist. Hinzu kommt, dass ein Bevölkerungswachstum wie wir es seit dem FZA haben, nicht nachhaltig ist. Ich gehe davon aus, dass Sie mit mir einig sind, dass die Bevölkerung auf dem zur Verfügung stehenden Boden der Schweiz nicht endlos wachsen kann. Ich glaube auch nicht daran, dass es uns dienlich ist, eine Verstädterung unserer Landschaft anzustreben, obwohl wir genau das tun. Da wir in der Schweiz heute schon sehr nahe aufeinander leben, wäre es eigentlich an der Zeit, eine Kehrtwende in Betracht zu ziehen.

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Schmutz

      Den richtigen Link haben Sie ja schon gefunden. Jetzt müssen Sie einfach noch die richtigen Schlüsse ziehen:

      Anhand der Zahlen kann leicht festgestellt werden, dass die Reallöhne in den 8 Jahren nach dem fatalen EWR-Nein sogar gesunken sind (1992: Indexwert 280, 2000: 279)! In diesen Jahren hatten wir übrigens auch eine tiefe Einwanderungsrate. Dies alles ist auch meinen Grafiken in diesem und dem vorangehenden Artikel zu entnehmen!

      Seither​ hingegen sind die Reallöhne (selbstverständlich mit Schwankungen) stark angestiegen (so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr!):

      Gerade in den Jahren mit der stärksten Einwanderung sind die Reallöhne am stärksten gestiegen (2006: 289, 2009: 298)!!!

      Es ist also ein Märchen zu behaupten, dass als Folge der Einwanderung unsere Löhne real gesunken wären. Das Gegenteil ist der Fall!

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