1. Gesellschaft

Das Schweizerische Gesundheitswesen

Das Ge­sund­heits­we­sen in der Schweiz ist ein kom­ple­xes Sys­tem. Das Sys­tem hat viele Ak­teu­re, ver­schie­dene Leis­tungs­an­bie­ter​ mit vie­len möglichen Dienst­leis­tun­gen und Leis­tungs­ab­neh­mer​n mit un­ter­schied­li­chen​ Wünschen und Ansprüchen.

Die medizinische Technik ist in den letzten Jahren soweit fortgeschritten, dass es heute möglich ist, viele Krankheiten und Gesundheitsprobleme zu heilen, die früher nicht behandelbar waren. Jeder Mann und jede Frau wünscht sich, bei Krankheitsfall die beste medizinische Behandlung und Versorgung. Der Arzt oder die Ärztin soll alles Mögliche tun, damit Mann/Frau wieder ganz gesund wird. Auf unseren Ärztinnen und​ Ärzte und das Gesundheitssysten sollten wir Stolz sein.

Die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung​ hat auch ihren Preis. Die Kosten für die medizinische Versorgung und Behandlung nehmen stetig zu und das schlägt sich in den Prämienkosten nieder. Weitere Faktoren für die Kostensteigerung im Gesundheitswesen sind die demographische Änderung, die Menschen leben länger und werden älter, die  wachsende Ansprüche der Patienten und die Spitzemedizinforschun​g und deren Anwendung.

Für manche Menschen in der Schweiz ist die Krankenkassenprämie schlicht nicht mehr bezahlbar. Das Resultat: Beträge von Hunderten von Millionen Franken fehlen der Krankenversicherungs-​kassen.

Ist es möglich die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung​, mit bezahlbaren Prämien zu bieten? Wie kann so ein System funktionieren?

Selbv​erständlich müssen die ambulante und stationäre medizinische Grundversorgung sowie die Pflege für alle Versichertengruppen sichergestellt sein

Es gibt bestimmt mehrere Möglichkeiten, um die Krankenkassenprämien in Griff zu bekommen. Die neue Spitalfinanzierung und das Managed Care sind zwei Optionen, die, gemäss vielen Angaben und Analysen die Prämienerhöhung verhindern können. Die Stärkung der Position der Hausärzte ist eine weitere Möglichkeit. Die Einführung geeigneter Qualitäts- und Kostenkriterien im Spitalwesen verschaffen höhere Transparenz und hilft bei der Kostenberechnung. Dann, die Pflege in Heimen und zu Hause durch die Spitex soll mehr ausgebaut werden. Die Optimierung des administrativen Bereichs der Krankenversicherungen​, kann auch die Kosten sinken. Die  Krankenversicherungen​ Helsana in Luzern z.B., könnte durch Optimierung des administrativen Bereichs, gemäss Aussage ihres Chefs, ca. 80 Millionen Franken sparen. Das wichtigste ist bestimmt die Prophylaxe, also eine gesunde Lebensweise. Die eigene Verantwortung des Menschen fordern und fördern sowie Stärkungen der individuellen Entscheidungsfreiheit​ sind weitere wichtige Faktoren im Gesundheitswesen.

Ei​n Gesundheitsmodell, das alle Menschen und Institutionen anspricht und weniger kostet, braucht grosse Kompromissbereitschaf​t von allen Beteiligten.

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