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Dem Kanton die Kosten, den Bürgern die Steuersenkung

Manchmal sind es die klei­nen Mel­dun­gen am Ran­de, die auf das wahre Pro­blem hin­wei­sen. Hier ein Beispiel.

Die Vor­mund­schaft war im Kan­ton Bern bis vor kur­zem Auf­gabe der Ge­mein­den. Die gros­sen Städte wie Biel, Bern oder In­ter­la­ken wur­den damit fer­tig. Klei­ne­ren Ge­mein­den war dies doch eher eine Last. Nun hat der Grosse Rat des Kan­tons Bern mit sei­ner bürgerlichen Mehr­heit be­schlos­sen diese Auf­gabe dem Kan­ton zu de­le­gie­ren. Mir ist die Ent­schei­dung recht, schliess­lich hat der Kan­ton die Res­sour­cen die z. B. Frau­brun­nen wahr­schein­lich nicht hat (oder nicht zah­len will). Nur ver­stehe ich nicht, wie die­sel­ben bürgerlichen Par­teien allen Erns­tes er­war­ten können, dies sei gra­tis zu haben.

Die gleichen Parteien, die nun die Kompetenzverschiebung​ (und somit Mehrkosten) zum Kanton mitgetragen haben, wollen tatsächlich Steuergeschenke für Autofahrer und reiche Ausländer. 

In der Wirtschaft weiss jeder, dass wenn die Einnahmen wegfallen und die Kosten steigen, der Bankrott droht. Bei den “wirtschaftsfreundli​chen” Parteien scheinbar nicht.

Mä cha haut nid z’Füfi u z’Weggli ha! 

Deshalb müssen die Berner und Bernerinnen am 23. September stimmen wie folgt:

  

www.mihalyi.​ch

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