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Der wirtschaftsfeindliche​n Initiativen sind genug!


* 1:12 Initiative

* Mindestlohn Initiative

* Erbschatssteuer Initiative

* Für ein bedingungsloses Grundeinkommen Initiative

Alles geeignet, um das schweizerische Erfolgsrezept zu zerstören!

Was zum Tonner wollen die “Sozialen” alles noch.

Eben lese ich in der FuW, dass der Sozial- und Wirtschaftswissenscha​ftler Mancur Olson folgendes gesagt haben soll:

Wenn der Anreiz grösser ist, zu profitieren, als zu produzieren, dann kippt eine Gesellschaft

Ist doch eigentlich ziemlich logisch – oder etwa nicht?

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Comments to: Der wirtschaftsfeindliche​n Initiativen sind genug!
  • November 13, 2013

    Als Deutscher, Herr Karrer, nehme ich mir die Freiheit, hie und da gewisse Eindrücke über dieses und jenes zu äussern. “Deutscher” mit Schweizer Wurzeln, wohlverstanden. Meine Vorfahren stammen aus der Schweiz. Heute wohne ich im Grenzgebiet. Mein Urgrossvater hat sich bedauerlicherweise nicht um die Beibehaltung des Schweizerpasses bemüht. Ich fühle mich indessen trotzdem ein bisschen als Schweizer, wenn Sie erlauben. Wenn Sie nun glauben, dass ich das schweizerische System der direkten Demokratie nicht kenne, muss ich Sie enttäuschen. Dieser Umstand hindert mich allerdings nicht, manchmal einen, vielleicht ein bisschen provokativen Text über m. E. besorgniserregende Dinge zu schreiben. Wie dem auch sei. Ich bedanke mich bei Ihnen, für den Versuch mir beizubringen, dass jeder Schweizer eine Initiative lancieren darf – nur leider ich nicht. Da ich ja nicht dazu gehöre.

    Wenn Sie ferner glauben, ich sei, wie es der Anschein meines Blogs glauben macht, prinzipiell gegen die SPS eingestellt, irren Sie sich gleich nochmals. Die Geschichte der AHV kenne ich ebenfalls besser, als Sie meinen.

    Immerhin halte ich fest, dass die beiden Bundesräte, Sommaruga und Berset einen souveränen Eindruck machen. Im Gegensatz zum früheren BR Leuenberger, damals Präsident der PUK im Fall Kopp der, wie es heisst, Telefonate der Anwaltspraxis Kopp abhören liess und folglich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt wurde. Zitat NZZ 27. Januar 2007: “Bittere Worte findet sie (Alt-BR Kopp) auch für die PUK und deren Präsidenten, Moritz Leuenberger, die gemäss einem späteren Urteil des Europäischen Gerichtshofs illegal die Telefone der Kopps überwachen liessen. Dieser Fehler hat den Aufstieg des nachmaligen «Fichenjägers» in den Bundesrat nicht verhindert.” Aeusserst seltsam war die Geschichte mit dem Direktor des BAZL, der sich früher irgend eine Dummheit bei seinem früheren Arbeitgeber Batigroup leistete. Als Vorsteher des Departementes schützte Leuenberger diesen Direktor. Soweit sogut, aber als Sozialdemokrat Leuenberger aus dem Bundesrat austrat, liesse er sich sofort in den Verwaltungsrat der Implenia AG, die sich vorher Batigroup genannt hat, wählen. Ja, so ein ehemaliger Bundesrat hat halt viele Möglichkeiten, lukrative Fäden zu spannen – selbst wenn er der Sozialdemokratischen Partei Schweiz angehört.

    Was ich Ihnen damit sagen will, Herr Karrer: Jede Bundesratspartei hat ihre guten und weniger guten Seiten. Ich bin überzeugt, dass jede dieser Partei ihren Beitrag zu Lösungsfindungen liefert, ob sie nun links- oder rechtslastig positioniert ist.

    Und noch etwas: Geld und Macht spielen eben in jedem Lager eine gewisse Rolle!

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    • Juli 19, 2021

      Excusez, Sie haben mich mit der zynisch-rhetorischen Frage konfrontiert, ob vor der Lancierung einer Initiative zuerst der Franz Krähenbühl gefragt werden muss!

      Es kommt eben auch auf die Art und Weise, wie ein Text gestaltet wird an. Je nachdem wird dann die Antwort gestaltet. Aber lassen wir das. Ist ja nicht so schlimm.

      Aber zu brüsten, wie Sie es zu nennen belieben, habe ich keinen Grund!

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  • November 13, 2013

    Herr Krähenbühl
    Wo haben bloss Sie die Erkenntnis gewonnen, dass das bedingungslose Grundeinkommen eine linke Initiative sei?
    Ursprünglich geht die Idee auf den neoliberalen US-Ökonomen Milton Friedmann zurück (negative Einkommenssteuer). In Europa wurde sie von Goetz Werner, dem Begründer und langjährigen Leiter der dm-Drogeriekette lanciert. Sind das in Ihren Augen Linke? Unter den Initiaten in der Schweiz befindet sich ein einziger Linker (Oswals Sigg).
    Und warum bekämpfen die CH-Linken das BGE mehrheitlich und die Gewerkschaften unisono so vehement, wenn es – Ihrer Meinung nach – eine linke Initiative sein soll?
    Vorausgesetzt das BGE wird richtig umgesetzt (Besteuerung des Konsums, anstelle des Einkommens und Vermögens) würden sich unsere Exportartikel um 40% verbilligen. (Quelle Wikipedia, Artikel Bedingungsloses Grundeinkommen, Kapitel Besteuerung des Konsums) Finden Sie das wirtschaftsfeindlich?​

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    • Juli 19, 2021

      so steht dann im Blog betr. Grundeinkommen linke Initiative? Bitte um Gänsefüsschen-Zitat.

      ja ja ist Wirtschaftsfeindlich.​ Betr. Staatlichen Zwangskontrollen und Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Staaten.

      Bitte endlich Informieren

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  • November 14, 2013

    Ich danke Ihnen für die Information, Frau Votava.

    In meinem Blog habe ich meines Wissens nicht gesagt, dass die Initiative aus der linken Ecke stammt.

    Keine der genannten Initiativen sind böse. Alle sind menschenfreundlich und eben sozial. Das Problem ist erstens die Finanzierbarkeit. Und zweitens wie ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ auf die Mentalität eines Volkes auswirkt. An dieser Stelle zitiere nochmals Mancur Olson. Diesmal im Originaltext: „… when there is a stronger incentive to take than to make – more gain from predation than from productive and mutually advantageous activities – societies fall to the bottom.“ („Power and Prosperity“, Basic Books, NY, 2000.) Aus FuW, 13.11.2013.

    Ihr Votum, „Vorausgesetzt das BGE wird richtig umgesetzt (Besteuerung des Konsums, anstelle des Einkommens und Vermögens) würden sich unsere Exportartikel um 40% verbilligen. (Quelle Wikipedia, Artikel Bedingungsloses Grundeinkommen, Kapitel Besteuerung des Konsums)“ ist für mich schwierig zu begreifen. Es gleicht für mich eher einem „Perpetuum mobile“, als einer Realität.

    Viel wichtiger ist es m.E. dass Arbeit für Alle erhalten bleibt. Aber nicht durch Kündigungsverbot. (Frankreich ist das unvorteilhafte Beispiel.) Aber durch Anreiz und allgemeine Bildung sowie handwerkliche und kaufmännische Lehre usw. muss die Innovationskraft gefördert werden. Das ist das Erfolgsrezept.

    Die​ Diskussion ist interessant. Philosophen und Oekonomen sollen und müssen sich Gedanken machen über die Beschäftigung der Menschen für morgen. Und da gehört dies eben auch dazu. Bis heute hat die Schweiz solche Herausforderungen vorbildlich gelöst.

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  • November 17, 2013

    Für einmal bin ich einverstanden mit Ihnen, Herr Krähenbühl!

    Allerd​ings haben Sie vergessen die beiden wirtschaftsfeindlichs​ten Initiativen zu nennen.

    Die stupiden Einwanderungsinitiati​ven von SVP und ecopop!.

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  • November 26, 2013

    Richtig, Herr Peter

    Die wirklich wirtschaftsfeindliche​n Initiativen nennt Herr Krähenbühl nicht. Nämlich die Abschottungsinitiativ​en von SVP und ecopop!

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  • November 26, 2013

    Herr Krähenbühl
    Wie gut ist Ihr Englisch? Gut? Dann lesen Sie doch bitte den Artikel von Danny Vinik im BUISINESS INSIDER (www.buisinessinsider​.com/giving all american), den Artikel von Annie Lowrey in THE NEW YORK TIMES (www,nytimes.com/2013​/11/17/magazine/switz​erland) und last not least den Artikel von Matt Bruening and Elisabeth Stocker in THE ATLANTIC /www,theatlantic.com/​buisiness/archive)
    D​iese Artikel sollten Ihren Horizont insofern erweitern, dass sie ganz bestimmt nicht mehr das BGE als “Wirtschaftsfeindlic​h” bezeichnen werden.

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  • November 12, 2014

    “Der wirtschaftsfeindliche​​n Initiativen sind genug!”

    Einverstan​den, Herr Krähenbühl. Wirtschaftsfeindlich sind aber nicht die Initiativen, welche soziale Verbesserungen fordern, sondern ausnahmslos ALLE Initiativen, die aus der rechten Ecke kommen. Damit soll unsere Wirtschaft so lange an die Wand gefahren werden, bis wir ärmer sind als die EU-Länder. So ebnet die SVP den Weg in die EU. Mir soll’s recht sein.

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    • Juli 19, 2021

      Naja Herr Wild

      “So ebnet die SVP den Weg in die EU”

      Hinter diese Aussage stelle ich nicht nur 1 Fragezeichen.

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