1. Sonstiges

Die Eiskönigin – ein Akt der Absurdität

Vor ein paar Wo­chen wollte ich mit mei­nem Göttimeitli den Film “Die Eiskönigin” im Kino an­schau­en. Beim Re­ser­vie­ren der Plätze im Kino ist mir dann auf­ge­fal­len, dass die Al­ters­frei­gabe auf 6/8 Jahre fest­ge­legt wur­de. Mein Göttimeitli ist aber erst 5 Jah­re. Als fürsorglicher Götti, habe ich mir den Trai­ler noch­mals ge­nauer an­ge­schaut und OK, der Schnee­mann ver­liert sei­nen Kopf, aber ein Min­destal­ter von 6 Jah­ren für einen Dis­ney Ani­ma­ti­ons­film ist wohl etwas gar übertrieben. In Deutsch­land kann der Film ohne Altersbeschränkung kon­su­miert wer­den. Schwei­zer Kin­der sind wohl alle sehr ängstlich und müssen vor so bösen Fil­men geschützt wer­den… Doch auch das ist nicht ganz rich­tig: in der rest­li­chen Schweiz gilt für die­sen Film die Altersbeschränkung 4/6. Somit durfte ich in den Kan­ton Aar­gau ins Kino ge­hen, da es mei­nem Göttimeitli im Kan­ton Zürich ver­wehrt ist den Film anzuschauen.

Eine Kommission entscheidet seit Anfang 2013 schweizweit wie alt jemand sein muss, der einen bestimmten Film sehen will. Soweit so gut. Im Kanton Zürich besteht jedoch aufgrund einer Beschwerde von drei zürcher Filmverleiher beim Verwaltungsgericht, die absurde Situation, dass noch immer eine zürcher Kommission sämtliche Filme eigenständig sichten muss und die Altersfreigaben erstellt. Ich habe leider keine Zahlen gefunden, aber ich schätze, dass diese zürcher Filmkommission den zürcher Steuerzahler mindestens CHF 100’000 kostet im Jahr. Seldwyla lässt grüssen.

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