1. Finanzen & Steuern

Die heiklen Transaktionen Hildebrands nicht untersucht

Blick

Senn: “Das ist ein juristisches Problem. Im Moment laufen Verfahren.” KPMG hätte keine Gelegenheit gehabt, zu neuen Informationen zu kommen. KPMG habe mit Hildebrands Anwalt Professor Nobel gesprochen. Nobel habe die Befragung nicht verhindert, aber man sei mit ihm übereingekommen, dass es keinen Sinn mache, die Sache jetzt zu untersuchen. KPMG-Senn: “Herr Hildebrand und Herr Nobel waren sehr kooperativ.” Ich kann nur sagen, wir haben uns bemüht. Wir haben feststellen müssen, dass wir nicht an die gewünschten Unterlagen herankommen können.

http://www.b​lick.ch/news/wirtscha​ft/weitere-snb-direkt​oren-handelten-mit-de​visen-id1796996.html

 

20 Min

“Bei Philipp Hildebrand, der im Januar wegen eines Dollargeschäfts seiner Frau als Nationalbankpräsident​ zurücktreten musste, wurden keine weiteren heiklen Transaktionen entdeckt, wie Daniel Senn von KPMG sagte.”

http://www.​20min.ch/finance/news​/story/Nationalbank-D​irektorium-hat–weiss​e-Weste-14653476

 

Tagesanzeiger

Waru​m wurden die «problematischen» Transaktionen von Philipp Hildebrand nicht genauer untersucht, will ein Journalist wissen. Daniel Senn sagt, es sei nicht möglich gewesen, mit dem Kundenbetreuer zu reden. Man habe sich um das Gespräch bemüht, habe allerdings keinen Zugang erhalten. Gleichzeitig würden andere Untersuchungen – der staatlichen Obrigkeit – laufen. KPMG habe dazu auch mit Hildebrands Anwalt Peter Nobel gesprochen.

http://w​ww.tagesanzeiger.ch/s​chweiz/standard/SNBUn​tersuchung-kostet-meh​rere-hunderttausend-F​ranken/story/25497393​


Weshalb hat man nicht alle Konten der Hildebrands untersucht? Man hat also über 1000 Arbeitsstunden an diesem wertlosen Persilschein investiert. Fragen Sie einmal einen Steuerkommissär, wie lange er für die Analyse von 6 (!!!) Steuererklärungen und deren Bankbelegen braucht.

 

Zudem ist dies ein gutes Beispiel für eine tendendiöse Berichtserstattung der Presse. War es nun eine Abmachung mit Prof. Nobel oder konnte KMPG nicht mit dem Kundenbetreuer sprechen? Wieso musste mit dem Kundenbetreuer gesprochen werden, wenn doch die Hildebrands alle Unterlagen zur Verfügung stellen mussten, die auf den Steuererklärungen aufgeführt waren?

 

Weshalb erhält Herr Hildebrand noch eine Abgangsentschädigung statt einer Anzeige mit polizeilicher Ermittlung?

 

Wenn das dumme Volk eine Untersuchung will, so soll es eine wertlose bekommen und dafür teuer bezahlen. Der Bankrat ist nicht vertrauensbildend und sollte ausgetauscht werden.

 

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Comments to: Die heiklen Transaktionen Hildebrands nicht untersucht
  • März 7, 2012

    Na also alles i.O. alles in Butter. Es ist nun eine Aufarbeitung des politischen und medialen Geschehen betreff Hildebrand und Nationalbank unbedingt notwendig. Konservativ-nationali​stische Kreise (aus dem Dunstkreis der SVP) haben monatelang hasserfüllt mit einer Umkehr der Beweislast den Präsidenten einer Schweizer Institution attackiert so die Glaubwürdigkeit der Institution im In- und Ausland in den Dreck gezogen.
    Nicht nur was Herr und Frau Hildebrand wirklich taten, auch die tatsächliche Rolle von Hr Blocher als Chefstrategen in dem ganzen Spiel muss interessieren. Die Weltwoche hat in ihrer «Skandal-Aufklärung» unbekümmert grundlegende Regeln journalistischer Fairness und Ethik über Bord geworfen. Sie arbeitete mit dem Trick “Umkehr der Beweislast”, ein ganz übles Vorgehen.
    Insbesonde​re ist die Rolle Blochers zu untersuchen. Inwiefern hat er (finanziell) profitiert von dem ganzen Fall Hildebrand/Nationalba​nk. Es ist bekannt dass Blocher früher ein ganz übler Spekulant war, mit seinem Freund Ebner spekuliert und Firmen ruiniert hat. Der Steuerzahler musste dann für die Arbeitslosen und für ausstehende Pensionsguthaben einspringen.
    Es ist deshalb Blocher zuzutrauen, dass er auch in diesem Fall Hildebrand/Nationalba​nk spekuliert hat und deshalb das Theater um Hildebrand ausnützte um sich dumm und dämlich zu verdienen. es ist notwendig, dass Blocher alle Konten privat und alle Konten der EMS-Chemie seit Uebernahme der EMS-Chemie veröffentlicht. Insbesondere muss er die Bankkonten vom Steuerparadies mit Bankgeheimnis der Insel Guernsey offenlegen. Es besteht der Verdacht dass er da Gelder hinterzieht und sich hinter dem Bankgeheimnis von Guernsey verstecken will. Also Hr Blocher: Wir machen eine Beweisumkehr: Sie müssen beweisen dass das nicht so ist. Zeigen Sie alle Bankkonten!

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    • Juli 19, 2021

      Wieso Herr Kremsner ? Haben Sie Beweise dafür, dass mit der EMS Chemie etwas nicht stimmt ? Wenn ja, dann bin ich mit Ihnen einer Meinung, wenn nicht…., na ja, Sie wissen schon…

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  • März 7, 2012

    Na also. Die Untersuchungen ergaben alles i.O. alles in Butter. Alle Beteiligten haben sich an die Regeln und Gesetze gehalten, alles Reglementskonform. Allerdings ist das für SVP-Anhänger sehr schwer zu verstehen. Denn es ist halt nicht das gewünschte Ergebnis, das man mit einer Umkehrung der Beweislast erzielen wollte.
    Da fragen sich gewisse SVP-Anhänger warum man den Kundenbetreuer von Hr Hildebrand nicht interviewt habe. Das ist allerdings sowas von überflüssig und unnötig, trägt nichts zur Aufklärung bei und ist nicht zielgerichtet. Ebenso könnte man den Hund von Hr Hildebrand interviewen was er so gesehen und gehört hat. Also ein Interview vom Hund und/oder vom Kundenbetreuer bringt nichts. Die Transaktionen sind alle im Detail bekannt, wurden schriftlich damals dem Bankrat zur Genehmigung eingereicht., Dieser hat anhand des Reglementes überprüft und festgestellt, alles in Butter. Nun ja die einzigen die das nicht verstehen sind SVP-Anhänger.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kremsner, ich bin nicht sicher ob ihr Kommentar zu diesem Artikel gehört. Haben Sie ihn überhaupt gelesen ? Wie kommen Sie aufgrund dieses Berichts auf die “alles im Butter” Idee ?

      So, so, der Kundenberater der Bank kann man also mit dem Hund von Herr Hildebrand vergleichen. Fragen Sie doch mal den Berater ob er das auch so sieht – lol.

      Die Transaktionen sind bekannt – und weil die päpstliche Bankenaufsicht das bewilligt hat, ist das auch in Ordnung. Das berühmte “ich springe aus dem Fenster weil man mir sagt das sei in Ordnung” Sprichwort ist angebracht.

      Herr Jordan – ich gratuliere zu ihrem neuen Job als (angeblich) gesetzlich geschützter Insiderhändler. Wie kann man ihrem Hedge-Fund beitreten ? Oder rufen Sie mich 15 Min vor der nächsten EUR/CHF intervention an – wir können den Gewinn ja dann teilen. Ist ja alles in Ordnung gemäss dem Kremsnischen-Reglemen​t, oder ? 🙂

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    • Juli 19, 2021

      Heinz Kremsner, wenn man nicht alles Relevante untersucht, kann man eben nicht sagen, ob alles in Ordnung ist oder nicht.

      Ich frage mich, weshalb der Kundenbetreuer überhaupt gefragt wird. Die Hildebrandds haben die Unterlagen vollständig zu liefern. Ansonsten ist die Abgangsentschädigung zu steichen.

      Versuchen Sie mal so etwas beim Steuerkommissär durchzubringen. Der schätzt sie einfach mal so ein, dass sie freiwillig den Steuerkommissär unterstützen.

      Und bitte genau sein. Die Transaktionen der Hildebrands wurden eben nicht dem Bankrat zur Genehmigung eingereicht. Der Compilance Officer durfte unter massivem Druck bei einer Transaktion nicken. Auf jeden Fall wurden nie die Transaktionen seiner Frau untersucht.

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