1. Abstimmungen & Initiativen
  2. National

Die “Masseneinwanderung” einmal ganz anders betrachtet

Die Ab­stim­mungs­kam­pa­​gnen für und gegen die Mas­sen­ein­wan­de­ru​ngs­i­ni­tia­tive wer­den prak­tisch aus­sch­liess­lich mit wirt­schaft­li­chen Ar­gu­men­ten geführt. In­iti­an­ten und Geg­ner wer­fen ein­an­der Zah­len und Sta­tis­ti­ken zu BIP-Wachs­tum, Pro-Kopf-Vermögen und Ar­beits­lo­sen­quo­t​en um den Kopf. Das ist alles gut und recht, bloss: Das Volk wird nicht wegen die­ser Zah­len ihr Votum für oder gegen die In­itia­tive ab­ge­ben. Es wird viel un­po­li­ti­scher, emo­tio­na­ler ent­schei­den. Ich wage des­halb den Ver­such, ebenso un­po­li­tisch auf diese Ab­stim­mung zu bli­cken. Be­fas­sen wir uns doch mal mit der Psy­che un­se­rer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger.

 

In der Tagesschau vom 5. Januar verkündete SVP-Nationalrat Lukas Reimann in einer Bar sitzend, er wisse schon, wie die Jugend ticke. Die Jugend spüre die Masseneinwanderung und habe genug von ihr. Das ist populistisches Gefasel. Es mag wohl sein, dass die Schweizer Jugend die ausländische Jugend spürt. Aber spürt sie deshalb die Masseneinwanderung? Haben die Schweizer Jugendlichen Angst, ihren Job wegen der Personenfreizügigkeit​ zu verlieren? Leiden sie unter den überfüllten Zügen? Oder fürchten sie um einen Anstieg der Mietkosten?

 

Mitni​chten. Wenn die Jugend die Initiative annimmt, dann tut dies eher wegen des subjektiven Sicherheitsempfindens​. Wegen der mühsamen Typen im Ausgang. Wegen der Söhne und Töchter entweder von Flüchtlingen aus den Jugoslawienkriegen oder von einstigen Saisonniers, welche ihre Familie nachgezogen haben. Wegen der Angst, dass die eigene, die schweizerische Kultur, ins Hintertreffen gerät gegenüber der Kultur der Parallelgesellschaft.​ Mit der aktuellen Masseneinwanderung hat das absolut nichts zu tun. Entsprechend wird das Abstimmungsverhalten nicht mit den vielbeschriebenen wirtschaftlichen Faktoren zu tun haben. Es ist eine kulturelle Frage.

 

Die Situation ist perfid: Die Initianten dürften genau in jenen Regionen die Abstimmung gewinnen, in denen die Probleme, welche sie hochreden, nicht existieren. Ich wage zu prognostizieren, dass die Abstimmung dort angenommen wird, wo eben nicht diese Probleme real existieren, sondern dort, wo die Gesellschaftsstruktur​ noch sehr ursprünglich ist, die Kultur schweizerisch.

 

Au​ch meine Gemeinde befindet sich in einer dieser Regionen. Die Bevölkerungszahl ist seit Jahren leicht rückläufig, neues Bauland musste seit Jahrzehnten nicht eingezont werden und der Bus ist bloss dann überfüllt, wenn die Schüler in die Oberstufenschulhäuser​ gekarrt werden. Ich könnte es mir auch einfach machen und in der Beiz proleten: „Ja, ich verstehe euch und ich werde deshalb gegen diese Masseneinwanderung kämpfen.“ Ich würde damit aber als Gemeindepräsident gegen die Interessen meiner Gemeinde handeln. Denn meine Gemeinde hat ein Interesse daran, dass die Nachbarregionen weiter prosperieren, dass Leute hier sind, welche die Dienstleistungen vor Ort erhalten und – ja, ich geb’s zu – dass weiter munter Deutsche in unsere Gemeinde ziehen, um die fehlenden Geburten zu kompensieren.

 

Ich​ sage klar Ja zur Personenfreizügigkeit​ mit der EU und deshalb Nein zur Masseneinwanderungsin​itiative der SVP. Ich sage aber trotzdem: Man muss das Unbehagen in der Bevölkerung ernst nehmen. Die wirtschaftspolitische​n Instrumente, welche jetzt ausgepackt werden, sind hier aber unnütz. Dem Unbehagen gegenüber der fremden Kultur kann man nur mit der Stärkung der eigenen Kultur begegnen. Man kann das mit dem Hype um das Eidgenössische Schwingfest tun. Man kann das aber auch mehr an der Wurzel anpacken. Ich tue das aktiv in der Gemeinde, der ich vorstehe. Ich kämpfe für den Dorfladen, für die Gestaltung des Dorfkerns, für die Dorfvereine. Täglich.

 

Wer unserer Bevölkerung Halt geben will, muss nicht gegen die Masseneinwanderung kämpfen oder, um im Wortlaut der Befürworter zu reden, die Einwanderung steuern. Das ist völlig unnütz, befördert den Staatsapparat, schadet der Wirtschaft und den Beziehungen zu unseren Nachbarn. Wer der Bevölkerung in Zeiten der Migration Halt geben will, muss die Schweizer Eigenart leben und so die Eingewanderten zu Schweizern machen. Das ist nicht nur eine politische Aufgabe. Eben.

People reacted to this story.
Show comments Hide comments
Comments to: Die “Masseneinwanderung” einmal ganz anders betrachtet
  • Januar 6, 2014

    Herr Müller-Andermatt

    h​erzlichen Dank für Ihren Block, bin ganz Ihrer Meinung.

    Report comment
  • Januar 6, 2014

    Genau dieses von Ihnen geforderte Ausleben der, Herr Müller-Altermatt CVP, Schweizer Eigenart, wird durch die überbordende Masseneinwanderung behindert, ja verunmöglicht!

    Wel​chen Halt bringt es der Schweizer Bevölkerung denn wirklich, wenn Sie täglich für den Türkischen Dorfladen, für den von Holländern gestalteten Dorfkern und für die Thai-Box- oder Mazedonien-Fussball-D​orfvereine kämpfen?

    Gerade in Zeiten der Migration ist der wichtigste Punkt eben genau jener, den Sie als unnütz bezeichnen: Die Rückgewinnung der mit der PFZ fahrlässig preisgegebenen Souveränität über die Einwanderung!
    Denn nur wenn klar ist, wer hier Einheimisch ist und wer Ausländer, kann es auch eine weltoffene, aber echt heimische Kultur geben, zu der man sich zählen kann.

    Aus diesem weltweit gültigen, kulturellen Grund, sollten prinzipiell die Einheimischen jeweils darüber entscheiden können, wer mit ihnen innerhalb ihrer Grenzen längerfristig zusammenleben soll. Ganz vordringlich gilt das sicherlich für kleine, dichtbesiedelte Länder wie die Schweiz.

    Report comment
  • Januar 6, 2014

    Sehr geehrter Herr Nationalrat Müller-Altermatt

    l​ade Sie gerne persönlich ein und zeige Ihnen wie mit Behinderten, Betagten und Kranken dieser IHRER Heimat derzeit umgegangen wird.

    Diese Mitbürger/Innenen sind es welche die komplett verfehlte Politik am meisten zu spüren bekommen, mit Übermedikamentationen​, abschieben in boomende Psychis etc.,

    Betagte welche überhöhte Steuerrechnungen erhalten und bürokratische HinundHers erleben nur damit die fragwürdigen Bürokratien beschäftigt sind.

    Der Bund plant weiter unproduktive Stellen, super doch nicht wahr? Jeder Beamte lebt nun mal von Steuergeldern, welche zuerst von der realen Wirtschaft erARBEITET werden MÜSSEN.

    Mein Ja ist klar, denn die Bürger/Innen dieses Landes gehen nicht arbeiten, dass man ihre Ressourcen in alle Himmelsrichtungen verschenkt oder in unfähigen Bürokratien versanden lässt.

    Report comment
  • Januar 7, 2014

    @Müller-Altermatt
    Wi​e die Leute emotional auf die Masseneinwanderung reagieren, ist wohl sehr unterschiedlich. Es kommt tatsächlich darauf an, welche persönlichen Erfahrungen sie mit den Zuwanderern machen. Viele Jugendliche gehen mit vielen Zuwanderern in die Schule und sind sich den Umgang mit ihnen gewohnt. Haben sie keine schlechten Erfahrungen gemacht, haben sie keine Probleme mit ihnen.
    Viele Leute handeln aber auch politisch emotional und empathisch. Sie können sich vorstellen, was passiert, wenn jedes Jahr 80’000 Zuwanderer netto in die Schweiz auf den Arbeits-, Wohnungs- und Verkehrsmarkt drängen, auch wenn sie hier und heute noch nicht persönlich betroffen sind. Sie denken an Andere, Betroffene.
    Fehlende​ Geburten kompensieren? Wenn es nur das wäre, könnte man dem zustimmen. Eine Schweiz mit absehbaren 10 Mio EinwohnerInnen ist aber weit mehr als eine solche Kompensation.
    Warum sollen die Beziehungen zu unseren AusländerInnen schlecht sein, wenn wir uns gegen die Massenzuwanderung wehren? Selbstverständlich müssen wir uns für die Integration der hier lebenden AusländerInnen einsetzen.

    Report comment
  • Januar 7, 2014

    “Das Volk” oder “Die Jugend” gibt es nicht! Auch wenn uns das die SVP immer weismachen will.

    Rund ein Viertel bis ein Drittel der Stimmbevölkerung ist ideologisch erzkonservativ und isolationistisch mit Tendenz zu Fremdenfeindlichkeit.​ Dieser Teil der Stimmbevölkerung entspricht mehr oder weniger der SVP-Wählerschaft.

    ​Dieser Teil der Bevölkerung ist für rationale Argumente und Fakten volkwirtschaftlicher oder staatspolitischer Natur nicht zugänglich. Er entscheidet rein ideologisch.

    Der Rest der Stimmbevölkerung entscheidet eben sehr wohl aufgrund von volkswirtschaftlichen​ Fakten. Das haben die bisherigen europapolitischen Abstimmungen gezeigt, mein guter Herr Müller-Altermatt:

    ​In allen europapolitischen Abstimmungen der letzten Jahre hat sich diese rational denkende Mehrheit gegen die ideologisch-isolation​istische Minderheit durchgesetzt!

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      Na ja, Herr Lohmann zurzeit nicht religionslos dafür FDP, was Sie da als rational denkende Mehrheit betiteln, war wohl eher die Mehrheit derer, die sich treuherzig auf die (inzwischen aufgedeckten) Lügen der jeweiligen Politiker und Meinungsmacher verlassen haben.

      Ob das mit dem Lügen auch in Zukunft immer wieder klappen wird ist fraglich. Aber natürlich möglich. Klartexter und freie Meinungsäusserer sind trotz Dauerverunglimpfung deshalb nach wie vor besonders gefragt.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Lohmann

      Sie machen es sich etwas einfach, wenn Sie die Befürworter der Masseneinwanderungs-I​nitiative einfach als fremdenfeindlich brandmarken. Ist ein Land mit einer verglichen mit der EU um ca. 1/3 höheren Bevölkerungsdichte, einem mit über 23% mehrfachen Ausländeranteil, einer hohen Einbürgerungsrate von ca. 40’000 Personen und einem Einwanderungssaldo von 80’000 Leuten jährlich wirklich fremdenfeindlich und möchte sich abschotten? Auch werden ausgiebig Handelsbeziehungen weltweit betrieben. Ist es nicht unser legitimes Recht, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um unser Land und unsere Lebensqualität zu schützen? Sollen wir uns zudem wirklich so fürchten vor der Aufkündigung der Bilateralen? Ich bin bereit, auch ein gewisses Risiko einzugehen. Die EU hat ebenso Interessen an guten Beziehungen wie wir. Aber scheinbar sind wir nicht gleichwertige Partner und unter der Fuchtel einer modernen Kolonialmacht und unsere Regierung unternimmt alles, um die Position der EU zu stärken. Alles, was wir brauchen, ist mehr Selbstbewusstsein, das geschickte Einsetzen unserer Argumente und eine Regierung, welche wieder zuerst das Wohl des eigenen Landes im Fokus hat! Langfristig gedacht, nutzen uns mehr eigene Kinder und gut ausgebildete eigene Leute mehr als Zuzüge, die proportional unsere Sozialeinrichtungen und Gefängnisse doppelt belasten. Auch die AHV wird nur kurzfristig entlastet, aber nicht auf lange Sicht! Es kann nicht immer so weitergehen ohne allgemeine Nivellierung nach unten, die schlussendlich auch der EU nicht dienlich sein kann!

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Werte Frau Leisi

      Sie erlauben, dass ich einige Falschaussagen Ihrerseits korrigiere:

      1. Die EU ist kein Staat, sondern ein Zusammenschluss von 28 Staaten. Ihre Vergleiche betreffend Bevölkerungsdichte und insbesondere betreffend Ausländeranteil sind deshalb unsinnig!

      2. Zahlreiche EU-Staaten haben eine weit grössere Bevölkerungsdichte als die Schweiz: Holland, Belgien, Deutschland, Grossbritannien, Luxembourg, Malta, Italien,…

      3. Der EU-Staat Luxembourg hat einen Ausländeranteil, der fast doppelt so hoch ist wie jener der Schweiz!

      4. Grund für den hohen Ausländeranteil in der Schweiz ist die extrem niedrige Einbürgerungsrate. Ein Grossteil der “Ausländer” in der Schweiz sind Leute aus der zweiten und dritten Generation, die hier aufgewachsen sind!

      5. Das Wanderungssaldo betrug 2012 45’000 Personen. Die 80’000, die Sie offensichltich von irgendeiner rechten Propagandaseite abgeschrieben haben, haben wir nur in einem Jahr erreicht!

      Hier die Fakten:

      http://www​.bfs.admin.ch/bfs/por​tal/de/index/themen/0​1/06/blank/key/01.htm​l

      6. Die Einbürgerungsrate wird immer in Prozent ausgedrückt und nie in absoluten Zahlen! In der Schweiz betrug diese Rate 2012 0,4%, was extrem tief ist!!!

      7. Die Zahl der Einbürgerungen nimmt seit rund 5 Jahren stark ab! Wir sind nur noch bei gut 30’000 Personen pro Jahr.

      8. Die EU besteht aus 28 Staaten, die Schweiz ist ein Staat und braucht dringend den Zugang zum EU-Markt. Die EU hingegen braucht den Zugang zum Schweizer Markt nicht!

      9. Über 2 Drittel aller Aussenhandelbeziehung​en der Schweiz laufen mit der EU ab! Bei der EU sind es gerade mal rund 6%, die mit der Scheiz ablaufen! Sehen Sie den Unterschied!

      Report comment
  • Januar 7, 2014

    Hr. Müller.

    Sie propgieren etwas, was sie selber im persönlichen Bereich wohl kaum machen würden.

    Stellen Sie sich vor Sie haben eine 5-Zi. Wohnung, und leben da mit Ihrer Frau und 2 Kindern.Dann nehmen Sie einen Fremdling auf und finden es mit der Zeit sogar super, weil er quasi zum Familienmitglied wird. Dann kommt noch ein “Bedürftiger” und klopft an die Türe und selbst den nehmen Sie noch auf in Ihren vier Wänden.
    Aber dann, werden Sie so weitermachen, bis alle Zimmer als Massenunterkunft umfunktioniert sind und die Wohnung damit völlig zweckentfremdet und unbewohnbar geworden ist?

    So sieht es doch aus mit der Schweiz. Beim aktuellen Einwanderungstempo ist die Bude in 10 Jahren gerammelt voll!

    Wollen Sie das wirklich? Und es wäre voll mit Ausländern und nicht mit Schweizern! Dass alle diese Ausländer dann noch zu “Schweizern” werden würden und unsere Kultur annehmen. Wer so etwas wirklich glaubt, kann ich, sorry, nicht wirklich ernst nehmen.

    Report comment
  • Januar 7, 2014

    80.000 Migranten mal 13 Jahre = 1.040.000 neue Einwohner in der Schweiz!
    Bis heute hat die Schweiz nicht eine Stadt dieser Grösse.
    Zürich hat knapp 400.000 Einwohner!
    Gibt es noch bessere Argumente nicht JA zu Stimmen bei der Masseneinwanderungsin​itiative?
    Ich Stimme JA aus liebe zur Heimat!

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      Ja ja also kamen seit 2000 um bis 2013 um die 700.000 Migranten in die Schweiz.
      Damals war die EU noch kleiner an Mitgliedern, es gab auch noch Beschränkungen um den Zuzug zu limitieren. In der Zwischenzeit ist die EU stark erweitert worden um die Problemländer Europas. ALSO ist zu erwarten das die Wanderbewegung nicht kleiner wird sondern noch zunimmt (wie 2013 trotz der viel bejubelten Ventilklausel)!
      Ach ja “nur 700.000” wie sie mir hier mitteilen sind das nach ihrer Meinung eher zu wenige oder doch zuviel 700.000 = 2 mal ZH!
      Ich gehe für die Zukunft wie Beschrieben in 12 Jahren von 1 Millionen aus! Es ist niemand in der Lage die Zahl genau zu prognostizieren, auch ich nicht! Trotz meines weisen Namens.
      Und, Herr Lohmann falls sie keine vernünftigen Argumente hier mitteilen können, behalten sie ihre Weisheiten einfach für sich.

      Report comment
  • Januar 7, 2014

    Lieber Herr Müller-Altermatt, Sie wollen “die Eingewanderten zu Schweizern machen”. Das ist sicher das Richtige, und das haben wir ja bis in die 1980er oder sogar 1990er auch gut gemacht. Niemand hat sich je über die Ungarn beschwert, die 1956 zu uns kamen und hier ein neues Leben anfingen und deren Nachkommen zuerst zu Schweiz-Ungarn, dann zu Ungarn-Schweizern und schliesslich einfach zu Schweizern wurden. Inzwischen ist aber gerade mal noch die Hälfte der Wohnbevölkerung überhaupt hier verwurzelt, wir stehen nun an der lange als fremdenfeindliche Paranoia abgetanen Schwelle dazu, zur Minderheit im eigenen Land zu werden. Ich habe bisher für alle “bilateralen” Vorlagen gestimmt, auch für die “Kohäsionsmilliarde​” und für die PFZ. Mit den jährlich erwarteten 8000 Zuwanderern aus der EU hätte ich auch nicht das geringste Problem, die, die bleiben, könnten wir tatsächlich in Ruhe “zu Schweizern werden” lassen. Nun ist die Zuwanderung aber um einen Faktor 10 zu hoch. 8000 oder meinetwegen 10000 im Jahr wären mir willkommen, ich halte mich daher auf keinen Fall für einen “ideologischen” Xenophoben. Aber 80000 bringen wir einfach nicht unter, die können wir nicht “integrieren”, eine Integration dauert mindestens 15 Jahre, undd as auch nur, wenn wir es nicht zulassen, dass sich ethnische “Subkulturen”-Ghett​os bilden (was in unseren Städten längst der Fall ist. Dann findet Integration kaum in 25 Jahren statt, wenn überhaupt je), in der Zeit kommt eine gute Million neu dazu, und das auf vier Millionen Leute, die sich auf verlorenem Posten für die “Leitkultur” halten und optimistisch versuchen “das Schwingfest zu hypen”? Entweder stellen wir die PFZ jetzt ab, oder wir akzeptieren, dass die Schweiz mit ihrer Identität und Eigenheiten aufgegeben wird zugunsten einer 12-Millionen-Stadt im ehemaligen Schweizer Mittelland und dem Profit, die so eine Metropole für die Wirtschaftselite abwirft. Sie können schon für die 12-Millionen-Option sein, Economiesuisse ist dies sicher sehenden Auges, aber dann stehen Sie bitte auch dazu und sagen offen, dass Sie das für den richtigen Weg halten.

    Ich bin gegen die PFZ, sie war ein klarer und fataler Fehler, und deshalb stimme ich für die Initiative (es wird das erste Mal sein, dass ich für eine SVP-Initiative stimme, aber wenn der Fall so klar ist, dann spielt es auch keine Rolle mehr, auf wessen Mist etwas gewachsen ist. Wenn die SVP-Initiative bachab gehen sollte, dann bleibt uns noch Ecopop als allerletzte Hoffnung für unser Land).

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      ” wir stehen nun an der lange als fremdenfeindliche Paranoia abgetanen Schwelle dazu, zur Minderheit im eigenen Land zu werden.”

      Dieter Bachmann, 77% sind eine deutliche Mehrheit und keine Minderheit.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      23% Ausländeranteil heisst 77% Schweizer. 77% = deutliche Mehrheit. Wir sind also weit entfernt davon, eine “Minederheit im eigenen Land” zu werden.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Wer eingebürgert ist, ist per Definition Schweizer, hat den roten Pass und gehört zu den 77%. Auch wenn das gewissen Rechtsaussen nicht passt.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister, 77% ist eine “deutliche Mehrheit”; und wer den Schweizer Pass hat, ist per Definition Schweizer. Beides ist wahr, beides habe ich auch nicht bestritten, und beides hat nichts mit dem Inhalt meines Kommentars zu tun.
      Seit den 1990er Jahren ist mit verschiedenen “Erleichterungen” die Einbürgerung zum reinen Verwaltungsakt verkommen. Dies mit der klaren Absicht, die Schweiz umzugestalten in eine 12-Millionen Wirtschaftsmetropole.​ Ich sage noch einmal, wenn man dieses Ziel verfolgt, sind die dazu gewählten Mittel auch die richtigen. In meinem Kommentar ging es darum, darzulegen, dass man auch in guten Treuen, und ohne ein “ideologischer Fremdenhasser” zu sein, den seit den 1990ern eingeschlagenen Weg, inklusive “erleichterte” Einbürgerung ohne Rücksicht auf Fragen der “Integration”, für falsch halten kann.
      Ich sage nicht, dass Sie diesen Weg für falsch halten müssen, Herr Pfister, wenn sie mit der aktuellen Entwicklung happy sind, dann ist das erfreulich für Sie. Ich bin es nicht, und ich habe dargelegt, weshalb.

      Report comment
  • Januar 7, 2014

    Lieber Herr Müller-Andermatt. Ich habe es mehr als satt immer wieder auf die Gefahr der EU-Verstimmung aufmerksam gemacht zu werden. Müssen wir wirklich Angst vor Deutschland haben die bei 9% Ausländeranteil bereits riesige Probleme im eigenen Land hat und bereits jetzt über Restriktionen parliert? Da braucht es bei den Verhandlungen nur einen einzigen Satz: “Sobald die gesamte EU AUCH einen Ausländeranteil von 24% hat (wie die Schweiz)so sind wir bereit alle Forderungen der EU zu akzepieren.” Bis dahin ist die PFZ für mich gestorben und die Masseneinwanderungsin​iative angenommen.

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      Ob die Masseneinwanderungsin​itiative angenommen wird werden wir sehen, tendenziell sowie nach aktuellen Umfragen stehen die Chancen nicht so wahnsinnig gut. Die bilateralen Verträge, Schengen/Dublin, erweiterte Personenfreizügigkeit​, Kohäsionsmilliarde … alles vom Volk durchgewunken. Bei rein ideologischen Abstimmungen ohne nennenswerte reale Effekte wie z. B. die Minarettinitiative mag die SVP-Seite gewinnen, bei Sachwirtschaftsthemen​ ist das aber eher selten.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Herr Grubenmann,

      mir geht es ähnlich, wie Ihnen. Auch ich habe es satt, immer von der EU und indirekt von Schweizern, die Angst haben, bedroht und erpresst zu werden. Wir sind Schweizer, die es immer verstanden haben, zu kämpfen und es ist immer gut heraus gekommen. Wenn wir beginnen, dem Druck von Aussen nachzugeben, werden wir immer mehr erpressbar und man wird die Schweiz wie eine Zitrone auspressen.

      Grossbritannien und Deutschland haben heute schon Probleme mit der Einwanderung und haben nur 8-9% Ausländeranteil. Die Schulen haben nicht bis 90% Ausländer (Kreis 4 in Zürich) zu lehren und haben bereits Probleme!? Und explizit diese Länder drohen der Schweiz mit Vertragskündigung! Das muss man sich mal im Munde zergehen lassen und es gibt Schweizer, die gegen die Initiative sind! Das ist für mich so unglaublich, wie der direkte Verkauf der Schweiz an die EU (oder einen anderen Käufer)!

      Hören wir doch endlich auf, den Steinbrücks mit der Kriegsdrohung, den GB Botschafter mit der direkten Drohung gegen die Schweiz, bei Annahme der Initiative würde es ihr schlecht gehen etc. Folge zu leisten und das zu tun, was fremde Mächte wollen! Glaubt irgend jemand, dass diese Staaten der Schweiz helfen würden, wenn die Schweiz in eine Krise gerät, weil sie EU Recht übernommen hat? Nein, niemals würden diese Länder helfen und zwar zurecht! NUR wir Habens in der Hand, weiterhin erfolgreich zu sein, wovon auch die sich in der Schweiz befindlichen Ausländer erfreuen dürfen – aber machen wir das Erreichte nicht kaputt!

      Report comment
  • Januar 7, 2014

    Das Ganze hat wohl mit Parteizugehörigkeit nicht viel zu tun, es ist reine Vernunft und Kenntnis nach Studium der Faktenlage. Bin auch nicht SVP, aber egal woher ein Vorstoss oder Initiative kommt, wenn sie nötig ist und Sinn macht, muss man handeln. Da haben Herr Selk und andere mit der Einschätzung recht. Die dümmlichen Statements von einigen, man habe mit Leuten aus der EU überhaupt keine Probleme, sind ja echt sektiererisch, wenn man die Fakten dieses EU-Systems kennt und noch wichtiger, was dieses undemokratische Gebilde uns sehr bald noch aufbürdet: Total marode Nationen werden zuhauf aufgenommen. Im Moment machen betreffend “Freizügigkeit” und Milliarden an Kohäsionszahlungen die wir (offenbar freiwillig ??) zahlen und noch zu zahlen haben werden ! Nun sollen auch die Türkei, die Ukraine und weiss der Teufel noch was für Länder hinzu kommen, ohne dass irgend ein Volk etwas dazu zu sagen hat die paar Minister und Abzocker im EU-Gebilde, welche das in Eigenregie bestimmen, sind doch alles andere als “das Volk” !!!). Auch die ewige Leier, alle bilateralen Verträge würden dann sofort nichtig ist Lüge und doch reiner Blödsinn. Auch nach Annahme der Initiative werden wir benötigte Arbeits(-und Fach-)-kräfte aus der ganzen Welt erhalten !

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      Herr Speiser, Ihre Aussage

      “Die dümmlichen Statements von einigen, man habe mit Leuten aus der EU überhaupt keine Probleme, sind ja echt sektiererisch, wenn man die Fakten dieses EU-Systems kennt …”

      zeigt, das Sie nicht verstanden haben worum es geht. Es geht um Einwanderer aus der EU, nicht um das EU-System. Als Gegenargument zu der Behauptung das man mit der Personenfreizügigkeit​ die Einwanderung in die Sozialsysteme stützt habe ich hier NACHGEWIESEN das EU-Ausländer nicht nennenswert häufiger Sozialhilfe beziehen als Schweizer. Nur auf das hat sich das Statement bezogen.

      Das Sie hier in die Diskussion um die Masseneinwanderungsin​itiative Kohäsionszahlungen, das System der EU usw. einbringen zeigt zusätzlich das Sie nicht verstanden haben worum es geht, denn um Kohäsionszahlungen geht es ebenfalls bei der Masseneinwanderungsin​itiative nicht.

      Das die bilateralen Verträge nichtig sind spätestens wenn nach 3 Jahren ohne Verhandlungsergebnis,​ wenn die Einwandererkontingent​e eingeführt werden, ist Realität, dafür wurde in die Verträge extra eine Klausel eingefügt (Guillotineklausel). Das die Folge davon dann neue Verträge sind die den bilateralen Verträgen von heute OHNE Personenfreizügigkeit​ entsprechen, darauf dürfen Ihre SVP-Vorbeter hoffen, sie dürfen aber nicht davon ausgehen.

      Mein Tipp: lesen Sie abgesehen von der SVP-Website vielleicht auch mal ein paar andere Quellen.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Herr Ernst, es gibt deutlich mehr Ausländer die Sozialhilfe beziehen als Schweizer. EU-Ausländer jedoch beziehen nicht viel häufiger als Schweizer Sozialhilfe.

      Das Leute wie Sie gerne “Fakt ist …” in Diskussionen einstreuen, aber diese Fakten in der Regel nicht belegen können habe ich die letzten Tage hier zur Genüge erfahren. Ich weiss nicht ob und in welchem Ausmass es tatsächlich ein echtes Problem mit Einwanderung in das Sozialsystem gibt, ich streite es nicht ab.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Herr Ernst, folgenden Link zum Bundesamt für Statistik habe ich hier bereits mehrfach gepostet:

      http://w​ww.bfs.admin.ch/bfs/p​ortal/de/index/themen​/01/07/blank/ind43.in​dicator.43005.430111.​html

      Aus der Grafik auf dieser Seite zur Sozialhilfequote nach Staatsangehörigkeitsk​ategorie geht hervor, das Ausländer aus EU- und EFTA-Staaten eine kaum höhere Sozialhilfequote haben als Schweizer selbst, während die Sozialhilfequote von Ausländern aus europäischen Nicht-EU-Staaten über 4x so hoch ist wie die der Schweizer, und die von Ausländern aus aussereuropäischen Staaten ca. 7x so hoch. Aber auch 7x so hoch bedeutet noch das über 85% der Ausländer aus der letzten Kategorie nicht von Sozialhilfe abhängig sind (bei den EU-Ausländern über 97%).

      Das habe ich als Beleg dafür aufgeführt das eine Annahme der Masseneinwanderungsin​itiative, die hauptsächlich gegen EU-Einwanderung zielt (die Einwanderung von Nicht-EU-Ausländern kann man ja bereits kontrollieren), wahrscheinlich nicht unbedingt viel bewirken wird hinsichtlich der Sozialkassen.

      Betr​effend der Beitragszahler an die Sozialkassen habe ich zudem noch erwähnt das die Erwerbsquote bei Ausländern deutlich höher ist als ihr Bevölkerungsanteil (Erwerbsquote = die Anzahl derjenigen die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, also auch die Anzahl derjenigen die in die Sozialkassen einzahlen). Die Zahlen dazu (28.6% Erwerbsquote bei etwas über 23% Bevölkerungsanteil 2012. Das heisst auch, das bei einem Bevölkerungsanteil Schweizer von rund 77% nur etwas über 71% der Erwerbstätigen Schweizer (und damit Beitragszahler) sind.

      Das bedeutet das man bei den Kennzahlen für die Sozialhilfe nicht nur den Einwohneranteil berücksichtigen sollte, sondern auch den Anteil der Beitragszahler nach Erwerbsquote.

      Die Verteilung nach Erwerbsquote und die Entwicklung der Erwerbsquote finden Sie unter folgendem Link beim Bundesamt für Statistik:

      http://​www.bfs.admin.ch/bfs/​portal/de/index/theme​n/03/02/blank/data/01​.html

      Laden Sie sich hier die Excel-Tabelle “Erwerbstätige nach Aufenthaltsstatus und Geschlecht” herunter (die zweite von oben). Da sehen Sie auch das die Entwicklung seit 1991: schon 1991 lag die Erwerbsquote von Ausländern bei über 25%.

      Das ist jetzt glaube ich das 3. oder 4. Mal das ich die Links poste.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Das sind übrigens echte Fakten, Herr Ernst. Zahlen und Referenzen. Von Ihnen habe ich da wenn ich mich recht entsinne noch GAR NICHTS gelesen.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Ach, Herr Ernst, ein bisschen weiter oben habe ich Zahlen und Links zu Statistiken angegeben, um eine Aussage von mir zur EU-Einwanderung in die Sozialkassen zu untermauern. Aber so etwas sind keine Fakten für Sie.

      An anderer Stelle loben Sie Herrn Selk wegen seiner Zahlen und Fakten, dabei war die einzige Zahl seiner Kommentars die Jahreszahl 2011, und keine andere seiner Aussagen hat er belegt.

      Sie haben entgültig bewiesen das Sie eine Lachnummer sind. Kein Wunder das die Bauernfänger von der SVP so viel Zuspruch haben wenn es Leute wie Sie gibt. Ich werde Sie ab sofort ignorieren.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Herr Ernst, Hier mal ein Fakt für Sie mit Beleg betreffend des Begriffs “Troll” in der Netzkultur:

      http:/​/de.wikipedia.org/wik​i/Troll_%28Netzkultur​%29

      Es gibt Diskussionsforen, da würden Sie für das ständige wiederholen desselben Textes zum Teil ohne Zusammenhang zum eigentlichen Kommentar mit Glück nur verwarnt, aber in der Regel irgendwann gesperrt.

      Ich werde Sie “Troll” nicht mehr “füttern”.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Langer Rede kurzer Schluss: Sie sind ziemlich “rückwärts gewandt”, denn die Statistiken die sie zitieren sind allesamt mindestens 1 Jahr alt !!
      Warten sie mal bis die neue Situation betr. Rumänien und Bulgarien hereinbricht ! Ebenso die ehemaligen Jugoslawien-Länder, welche die Bürokraten ja sobald als möglich danei haben wollen, und danach Türkei und Ukraine. Allerspätestens dann gehen Ihnen vielleicht die Augen auf (?). Fahren sie evtl. auf unseren Autobahnen? Schaune sie mal auf die Nummernschilder der vielen Brummis: Die überwältigende Mehrheit sind heutzutage aus Polen, Littauen, Slowakei, Bulgarien, etc. ! Warum wohl ?

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Statistiken gibt es nur für die Vergangenheit, für die Zukunft kann man nur vermuten, allerdings gibt es Erfahrungswerte,z. B. betreffend Polen in Deutschland etc., wo ähnliche Befürchtungen Kreise machten.

      Hier gibt es einen interessanten Artikel bezüglich dem “Mythos Armutseinwanderung” aus der Süddeutschen Zeitung:

      http://ww​w.sueddeutsche.de/wir​tschaft/einwanderer-a​us-osteuropa-mythos-a​rmutsmigration-1.1854​451

      Das es gar keine Armutseinwanderung geben könnte glaubt niemand. Die Frage ist jedoch ob in einem Ausmass das es zu einem echten Problem wird. Die Schweiz MUSS Rumänen auf Arbeitssuche keine Sozialhilfe zahlen.

      Ich bin mehrere Tage die Woche im Aussendienst unterwegs, achte aber nicht zwingend auf die Kennzeichen der Brummis. Die Brummis mit osteuropäischen Kennzeichen bekommen Sie aber durch Annahme der Masseneinwanderungsin​itiative nicht von der Strasse, und Sie verhindern auch nicht das Schweizer Firmen polnische Speditionen beauftragen.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner,

      was Sie hier raus lassen an Beleidigungen ist meiner Meinung nach unpfleglich und ungeheuerlich. Ich schreibe nicht, wer hier eine Lachnummer ist, ich denke es nur.

      Warum glauben Sie, dass NUR Sie alles wissen und dass NUR Sie Recht mit Ihren Argumentationen haben? Sind wir nicht ein Land mit freier Meinungsäusserung? Dürfen wir nicht sagen, dass wir mit dem Weltrekord am Ausländeranteil genug haben? Dürfen wir nicht kritisieren, dass wir Schweizer von der EU erpresst werden? Dürfen wir nicht unseren eigenen politischen und wirtschaftlichen Weg gehen? Hat die Schweiz das bisher nicht sehr gut gemacht? Wollen Sie effektiv die Vorteile der Schweiz mit der direkten Demokratie usf. einfach so abgeben? Freie Meinungsäusserung heisst denn auch zuhören, anständig gegen argumentieren und sich dann immer noch seine eigene Meinung machen. Übrigens zuhören, diskutieren, Gegenargumente akzeptieren bildet! Wussten Sie das?

      Report comment
  • Januar 7, 2014

    Den Aussagen von Hrn. Müller-Altermatt kann ich gut zustimmen – auch ich habe immer wieder beobachtet, dass dort wo kaum Kontakte mit Einwanderern bestehen, oder wo ein sog. Problem gar nicht existiert, wie z.B.die Minarette bei der Minarettinitiative, die Bürger reagieren, wie bei einer nationalen Gefahr.- Es gibt gar keine Masseneinwanderung, sondern es gibt ausländische Fachkräfte, wie z.B. Aerzte und Pflegende, welche wir dringend brauchen und daher hier anstellen. Unsere Spitäler müssten alle einen drastischen Leistungsabbau vollziehen, wenn wir die Einwanderung mittels alter Massnahmen und Rezepte beschränken.- Kommt dazu, dass die Schweiz Verträge abgeschlossen hat, die es auch einzuhalten gilt – unsere weltbekannte Verlässlichkeit und die Stabilität in unserem Land sollten nicht mit Hauruck-Politik und ängstlichen Aktionen in Frage gestellt werden.- Die Schweiz gehört zu Europa und unsere Nachbarn, auch die entfernteren geschäften mit uns, zählen auf uns und verstehen uns – es sind keine Feinde die da kommen, sondern Menschen die hier leben, arbeiten, mitgestalten und mit den “Ur-Schweizern” (ich zähle mich dazu, weil die Familie seit rund 500 Jahren in dieser Region ohne Angst lebt)die Schweiz weiterentwickeln wollen.

    Report comment
  • Januar 7, 2014

    Was mich sehr ärgert ist die Lüge das, falls wie die INI annehmen keine Pfleger, keine ärzte und viele nützlichen Helfer uns dann plötzlich fehlen würden.
    Als erstes muss man richtig stellen das keiner die Schweiz verlassen muss der Bereits hier ist.¨
    Nein die meisten von ihnen sind tolle Kollegen und Mitmenschen.
    Zweiten​s
    es betrift nur Neumigranten, und zwar in dem Ausmass das man die Arbeitserlaubnis nicht unbedingt und un-reguliert erteilen wird.
    Man holt, wie früher, die Menschen die man braucht.
    Das ist ein gutes Rezept.
    Vor X Jahren kamen hunderte oder tausende Koreanische Krankenschwestern in die Schweiz. Hat sich daran jemand gestört? Sie wurden seitens der Schweiz geholt.
    Heute ist es umgekehrt man kommt in die Schweiz. Man weiss von den Medien, da verdient man toll! Mietet sich in der Jugi oder am Campingplatz ein und sucht einen Job. Man freut sich dann auch über ein kleines Gehalt.
    Oder die Firmen, unter anderem Schweizer Firmen, holen sich billigere Ausgebildete Arbeitskräfte in die Schweiz.
    Dadurch wird die Weiterbildung der eigenen älteren und sogar der eigene Nachwuchs vernachlässigt der gar beendet. Sobald die dann gehen oder gekündigt werden stellen sie ein Schnäppchen ein mit Abitur etc. und das zu einen Preis zu dem sie keinen Einheimischen bekommen, (noch nicht).
    Wir können nicht mit einem Arbeitsmarkt von 500.000.000 Menschen Mithalten. Nur durch Armut werden wir dann nicht mehr attraktiv für die Zuwanderung sein. Aber dann ist es zu spät für die Schweiz.

    Report comment
  • Januar 7, 2014

    Die Zuwanderung bringt wohl mehr Wachstum und materiellen Wohlstand“ und der Wirtschaft mehr Gewinn. Zunehmend stellt sich aber die Frage, ob die Grösse des BIP als alleinige Messlatte für Lebensqualität und Wohlfahrt in unserer Gesellschaft noch geeignet ist? Die Folgen der Zuwanderung von jährlich der Grösse der Stadt Luzern sind alltäglich. Alle zweieinhalb Jahre beansprucht die Zersiedelung landesweit eine Fläche der Grösse des Zürichsees. Jährlich gehen rund 20‘000 Stunden im Stau verloren, was volkswirtschaftliche Kosten von 1,3 Milliarden Franken verursacht. Überfüllte Züge gehören zum täglichen Dichtestress. Die SBB spricht von erreichter Kapazitätsgrenze auf 108 Bahnhöfen. 1,3 Millionen Bewohner klagen hierzulande über Lärmbelastungen. Das BafU schätzt die Kosten für Lärmschutzmassnahmen schweizweit auf 14 Milliarden Franken. Immer mehr belastete Dörfer fordern Ortsumfahrungen. Die Folgen dieses gepriesenen, sogenannten Wohlstandes führen zu enormen Neuverschuldungen, und dies bei stetig abnehmender Lebensqualität.
    Obwohl die Schweiz in den letzten 10 Jahren 500‘000 zusätzliche Stellen neu geschaffen hat, fordern Mainstream-Ökonomen laufend weitere Arbeitsplätze. Im gleiche Zeitraum hat auch die Anzahl Grenzgänger um 100‘000 auf 275‘000 zugenommen. Ein solches Bevölkerungswachstum,​ das viermal höher liegt als im EU-Durchschnitt, kann unser kleines Land gar nicht verkraften!
    Sind wir nun eine von Habgier geleitete Gesellschaft geworden, oder leiden wir an Realitätsverlust? Wir leben massiv auf Kosten unser eigenen Substanz und haben vergessen, dass kommende Generationen ebenso Anrecht haben auf einen Rest Entwicklungsspielraum​ und einen Rest intakte Umwelt.
    Gegnerische Drohungen und Vorwürfe betreffend Abschottung der Schweiz sind entschieden zu-rückzuweisen. Solange der Lohntransfer der Grenzgänger jährlich bereits 22 Milliarden Franken erreicht und den schuldengengeplagten Nachbarländern zu höchst dringenden Steuereinnah-men verhilft, zudem die Schweizer Einfuhren aus der EU die Ausfuhren jährlich um 20 Milliarden Franken übersteigen, solange kann die Schweiz die Verhandlungen in Brüssel bestimmt auf Augenhöhe führen.

    Anton Suter

    Report comment
  • Januar 8, 2014

    Nach 32 Jahren in der gleichen Firma, wurde ich entlassen, ich sei zu teuer.
    Mein Nachfolger kommt aus Motenegro, wurde hier ausgebildet (auf unsere Kosten). Mich muss niemend überzeugen wie ich abstimmen werde, ich sehe für die grosse Masse absolut keinen Vorteil, jedoch viele Nachteile. Die Vorteile liegen eher bei den Arbeitgebern, die billige Arbeitskräfte beschaffen können. Den Bauern geht es gleich, so können sie weiter billige Arbeitskräfte im Auslanr rekrutieren, die die Allgemeiheit dann unterstützen muss, weil sie mit dem erhaltenen Gehalt nicht über die Runden kommen. Uebrigens, nach 849 Bewerbungen, habe ich mit meinen 60 Jahren endlich eine Stelle gefunden, ich bin meiner Firma sehr dankbar, dass sie nicht im Ausland rekrutiert haben. In England ist das gleiche Problem sichtbar, die englische Politik schaut aber auf die vorhandenen Aengste der Bevölkerung

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      Zu teuer ist nicht gleich zu teuer. Vielleicht ist der Nachfolger nicht nur jünger sondern auch offener, schneller, up-to-date. Jeder Preis setzt sich aus verschiedenen Kriterien zusammen. Regelt nun das Angebot die Nachfrage oder die Nachfrage das Angebot?

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Herr Beat Stuber,
      Es ist ganz klar, dass der Lohnkosten wegen, “Alte” langjährige, erfahrene, hochqualifizierte Angestellte entlassen werden.

      Nach meiner Sichtweise kann man ohne schlechtes Gewissen ein JA zu Initiative einlegen. Nebst dem dass die Schweiz bereits heute aus allen Nähten platzt, auch wegen den schlechten Qualifikationen die solche Billig Arbeiter mit sich bringen.

      Nebst dem dass wir das Land Schweiz vor dieser Überflutung schützen, verbessern wir ebenso wieder die Qualität der Arbeitskräfte. Unser Duales Berufsbildungssystem ist eines der Besten, Weltweit.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Ich bin mir fast sicher, Frau Ritz, dass Sie Ihre Argumente blitzartig nicht mehr vertreten, sobald es um die behaupteten Lohnungleichheiten zwischen Männern und Frauen geht…

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Jede Frau ist Manns genug, für ihren ebenbürtigen Lohn zu kämpfen. Dafür muss man keine Mitmenschen schlechtreden.

      Report comment
  • Januar 8, 2014

    Wann ENDLICH begreifen die Verantwortlichen, dass auf einem endlichen Planeten kein endloses Wachstum möglich ist?
    Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein?

    Mit einer weiteren Durchmischung der Völker hab ich kein Problem. Ich begrüsse sie sogar, weil es frischen Wind bringt und verhärtete Strukturen und Dogmen aufbricht. Aber der Platz ist nicht endlos. Wir sind ein kleines Land.

    Nur zwei Punkte machen mir Sorgen. Da wären zum einen die Fundamentalisten diverser Kulturen und Religionen.
    (An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass das Christentum genauso wenig europäisch ist wie der Islam, es ist bloss früher zugewandert und wurde den Vorfahren zu grossen Teilen mit Gewalt aufgedrückt.)

    Und zum anderen, meine grössere Sorge: die radikale Zersiedelung. Mehr Menschen brauchen mehr Platz. Wenn das so weitergeht, ist die Schweiz bald nur noch eine einzige durchgehende Stadt. Lediglich unterbrochen von den unzugänglicheren Stellen in Alpen und Jura sowie Seen.

    Report comment
  • Januar 8, 2014

    nun, werter herr müller! sie sind genau so blauäugig wie sie das herr reimann vorwerfen. klar, die jugend wächst in die gesellschaft herein und kann oder muss sich mit dem abfinden was wir ihnen “vorgaukeln” ich kenne aber einige jugendliche – vorallem uniabgänger, die gar nicht begeistert sind von dieser entwicklung und angst vor der zukunft haben.
    menschen die weiterdenken als bis heute abend, können sich vorstellen wie das wird wenn wir nicht mehr selbst entscheiden können wie unsere zukunft aussehen soll. hier geht es nicht gegen menschen sondern allgemein gegen die überbevölkerung vornehmlich in der schweiz, aber auch weltweit. immer mehr menschen auf gleichem terrain, mehr wasserverbrauch, mehr stromverbrauch, mehr wohnraum, mehr verkehr mehr patienten im spital brauchen mehr betreuungspersonal etc. etc.
    schauen sie sich doch mal unsere sogenannten wirtschaftsbosse an. alle gegen die initiative, aber nicht aus menschlichen erwägungen sondern rein aus wirtschaftlichen vorteilen. wo ist die moral dieser elite? bald jeder bedient sich und schaufelt nebenbei in die eigene tasche. da ist absolut kein verantwortungsbewusst​sein mehr erkennbar gegenüber dem volk. 70% unserer politiker sind durch mandate an grosse organisationen oder unternehmen gebunden. werden von denen bezahlt und müssen entsprechend deren interessen und wünsche vertreten. für mich ist das reine korruption und es wundert mich nicht, dass diese politiker gegen die initiative sind, weil die firmenstrategie auch dagegen ist.
    dann wird mit falschen argumentationen gegenstimmung gemacht. angstmacherei und keine fakten. 80`000 einwanderer in einem jahr sind aber fakten.
    die initiative ist keinesfalls gegen bilaterale verträge, aber wir schweizer sollten nun endlich mal auf die hinterbeine stehen und selbstbewusst unsere interessen vertreten und uns nicht ständig vom ausland vorschreiben lassen was wir zu tun haben und wie wir zu denken haben. aber eben mit diesen abhängigen leuten in der politik, ist das nicht mehr möglich – leider!
    das ist aber ein anderes thema!

    Report comment
  • Januar 8, 2014

    Die Schweiz ist mit 40000 km2 die grösste Stadt der Welt und zugleich die schönste: Keine Stadt der Welt hat einen so riesigen Grünanteil von 87%.

    http://www.bf​s.admin.ch/bfs/portal​/de/index/infothek/no​menklaturen/blank/bla​nk/noas04/05.html

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      Unsere Schöne Schweiz hat 196 Einwohner pro km². Dem gegenüber hat die Republik Malta 1.321 Einwohner pro km².

      Report comment
  • Januar 8, 2014

    Christian Stübi sagte Vor 6 Minuten

    Eigentlich​, Herr Schassmann, haben Sie recht. Aber wie eben alle Befürworter der Initiative liegen Sie trotzdem komplett falsch. Und zwar deshalb, weil die Initiative nicht halten kann was sie verspricht. Die Einwanderung wird nicht kleiner, da die Kontingente einfach dem Bedarf angepasst werden. Das hat schon die Zeit als wir noch Kontingente hatten gezeigt. Ausserdem bewirkt die Initiative auch überhaupt nichts betreffend Raumplanung, Umweltschutz oder gar Weltbevölkerung. Wenn Sie so argumentieren, freue ich mich auf Ihre Unterstützung zur ECOPOP Initiative. Die hat wirklich eine Wirkung und schikaniert nicht nur ein paar Ausländer indem sie die Bekämpfung der Zuwanderung vorgaukelt. Die SVP Initiative ist einseitig diskriminierend, ohne Wirkung und reine Augenwischerei. Und sie verhinder eventuell die Annahme der ECOPOP Initiative welche wirklich etwas ändern würde. Aber genau so hat Herr Altermatt natürlich unrecht. Sämtliche Fragen zu Jobangst, überfüllte Busse und Anstieg der Mietkosten beantworte ich mit ja. Meine Miete z.B. stieg wegen einer Renovation um 30% (rechtmässig) und jetzt wohnt in der Wohnung ein gut verdienender indischer Informatiker. Nur so als Beispiel.

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      herr strübi.
      ihre meinung in ehren, aber auch sie sehen leider zu wenig weit. natürlich kann sie halten was sie verspricht,die initiative der SVP (bin kein mitglied) aber eben mit diesen jetzigen politikern wird es schwer sein.
      wir können die kontigente selbst bestimmen und müssen uns gerade deswegen nicht ständig von einem gerichtshof vorschreiben lassen was wir zu tun haben.
      wir sind in der schweiz überbevölkert und das nicht nur öffentlich sondern auch z.b. die gefängnisse sind alle zu klein geworden. ergo ein ding reisst das ander mit und da muss man endlich mal ansetzen. kürzlich war ich ein paarmal im spital und habe mir die mühe gemacht mit verschiedenen patienten zu reden. von den 17 patienten waren 9 ausländer und auch für die brauchen wir pflegepersonal … kapiert?
      also mich müssen sie nicht versuchen umzustimmen. ich habe diese entwicklung lange genug beobachtet und wohne in einer stadt der extremis. schulen mit 74% ausländeranteil, einen grossen rat mit mitgliedern die die deutsche sprache nicht mal richtig verstehen.
      danke! so möchte ich nicht weiter regiert werden.

      Report comment
  • Januar 8, 2014

    Stimmt überhupt nicht. Es hat einfach schon jetzt zuviele Menschen in der Schweiz. Die Naturschützer wollen die Gewässer naturaliesieren und die andern die Wälder abholzen um Wohnungen zu bauen. Die Dritten meinen wir sollten zudem noch unsere Nahrungsmittel selber gewinnen und den elektrischen Strom aus den naturaliesierten Gewässern selber ezeugen.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>So geht es nicht

    Report comment
  • Januar 8, 2014

    Wir sind einfach überbevölkert !!!!!!!!!!!!

    Sinnvoll ist eine Schweiz mit 6’000’000 Einwohner. Platz für alle.

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      Und als ich ein Kind war, nach dem 2. Weltkrieg, hatten wir noch keine 5 Millionen Einwohner. Der Ausländeranteil (laut meinem Gedächtnis) lag bei 10%.
      Die Ausländer (damals v.a. Italiener) wurden innert einer Generation integriert. Sie trugen bei zur Entwicklung zu einer schönen und guten Schweiz.
      Masshalten tut jetzt wirklich not. Die zu hohe Zahl der Ausländer kann nicht mehr integirert werden, das Schulsystem ist zunehmend überfordert, die Sozialkosten explodieren, Leute, die die direkte Demokratie nicht verstehen, unterwandern unsere Institutionen.
      Die Abstimmungsvorlage ist vielleicht nicht perfekt, aber wenigstens setzt sie Zeichen, zwingt Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen zu zukunftstauglicheren neuen Ideen, setzt hoffentlich schlummernde Energien frei, mit denen wir die anstehenden Probleme meistern können.

      Report comment
  • Januar 8, 2014

    Herr Müller VER-kennt die Situationen. Die zu grosse Einwanderung wird unterschaetzt. Wir haben -nebst allem positiven- wachsende, unbefriedigende
    Situ​ationen mit unserer Infrastruktur-. Wenn wie das BfS aufzeigt, von
    80000 netto Zuwanderern-wohlgemer​kt ohne Asylbewerber und Untergetauchte
    rund 25 % wg. Familiennachzug! bei uns sind, wenn überdies NUR 1.4 % Arzte,
    1.3 % Krankenschwestern sind, muss das doch auch zudenken geben. Vor allem wenn
    klar ist, dass staatl.Bildungswesen – Sozialwesen und dessen Administration die
    am staerksten -Personell- gewachsenen Bereiche sind. Gefragt sind Massnahmen und Loesungen und nicht politische Geplaenkel wie sie derzeit leider im
    Uebermass stattfinden. Dass die derzeit nicht erfuellten Umsetzungen kaum
    fuer Besserung sprechen, koennte der Initiative Schwung verleihen.

    Report comment
  • Januar 9, 2014

    Herr Stephan Müller-Altermatt,

    ​wir sind nur Namensvetter, dies vorab.

    Haben Sie nicht das Gefühl, dass Sie in dieser wichtigen Abstimmung allzu sehr Regionalpolitik betreiben? Brennt in Ihnen nicht die Frage, was ist für mich wichtiger, die Schweizer Interessen oder die Gemeindeinteressen?

    Im Gros kann ich Ihrer Argumentation folgen sehe aber, dass wenn sich die Gräben Land/Stadt in dieser Frage vergrössern, in anderen Fragen, die für das Land wichtiger sind, die Städter gegen die Land-Interessen stellen könnten. In Zürich gibt es kaum mehr Schulen, in deren Klassen mehr Schweizer sitzen als Ausländer. Zu grosse Einwanderung drückt die Löhne der Schweizer, wo auch die SP und Gewerkschaften nichts werden dagegen tun können. Ist die ländliche Gegend nicht auch daran interessiert, dass nicht das ganze fruchtbare überbaut wird? Lässt sich die Landbevölkerung durch die EU unterjochen?

    Sie sehen, Fragen über Fragen was die Stadt/Land – Interessen betreffen. Für mich ist es eine Gesamtschweizerische Fragen und keine Stadt/Land-Frage!

    Report comment
  • Januar 9, 2014

    Frau Maggy Ritz

    Selbstverstän​dlich bin ich nicht mehr so schnell, wie vo 40 Jahren. Vielleicht werden sie, wie ich hoffe, auch mal älter. Mein Nachfolger hat die
    Stelle bereits gekündigt, es war ihm wohl zu streng…..

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      Herr Selk

      und daraus resultiert, dass Schweizer Betagte, Kranke und Behinderte bürokratisch bewirtschaftet werden um ihnen an die Renten zu gehen/bzw. kürzen oder ganz stehlen. Politik ohne Rückgrat, die Schwächsten bluten für die derzeitig Misswirtschaft in jensten Bereichen.

      (federf​ührend SP mit verfehlter Asyl-, Sozial- und Gesundheitspolitik/De​partementsvorsteher/I​n BR Berset SP und BR Sommaruga SP)

      jhene Kreise welche aus körperlich Behinderten psychisch Kranke basteln etc.

      Die Psychoindustrie und die dazugehörende Pharmamafia boomt wie nie zuvor.

      Dahingehend​ ist dem bürgerlichen GR Berns zu gratulieren, dass er den Sparhebel in diesem Bereich angesetzt hat letzten Herbst. So finden evtl. die mehr als fragwürdigen Desaster um Spitalnetz Bern-UPD-Mader unter Federführung RR und Gesundheitsdirektor Perrenoud ebenfalls SP endlich ein Ende.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Herr Selk

      Jene welche bereits heute nichts im Griff haben suchen weiter nach Problemen um diese möglichst nachhaltig zu bewitschafte:

      wer steht z. B. hinter deem Sparprogramm auf dem Rücken der Schwächsten dieses Landes:

      http://www​.bernerzeitung.ch/reg​ion/kanton-bern/Ich-t​rage-dieses-Sparpaket​-voll-mit/story/17136​160

      wenn er merkt, dass es um seine Wiederwahlgeht, Windfahne vom Feinsten, nachdem er seine Psychis gefüllt hat und das Maderdesaster unter den linken Filzteppich gewischt hat:

      http://www.be​rnerzeitung.ch/region​/kanton-bern/Perrenou​d-beharrt-auf-Armutsb​ekaempfung-trotz-Spar​druck/story/13862660

      dann stellt er noch SELBER seine neue Truppe zusammen:

      http://w​ww.bernerzeitung.ch/r​egion/kanton-bern/Per​renoud-hat-Uebergangs​rat-fuer-UPD-ernannt/​story/28873328

      neb​st dem dass sein oberster Chef längst als verlängerter Arme der Pharmamafia fungiert, lieber der eigenen Bevölkerung jenste Renten klauen lässt und Behinderte als Versuchskaninchen missbrauchen lässt, damit die Linken überdiemensioniereten​ geschützten Werkstätten weiterhin mit fragwürdigen Misswitschafts-Bürokr​atenverhätscheler-The​rapien versorgt werden können zu Lasten der Allgemeinheit und vor allem auf dem Rücken UNSERER EIGENEN Mitbürger/Innen.

      SP wohin das Auge reicht und heute neuste Propaganda im selben Stil/wie gewohnt SP sucht neue Opfer für die verfehlte Gesundheitspolitik:

      http://www.bernerze​itung.ch/region/kanto​n-bern/Bernische-SP-w​ill-bei-Grossratswahl​en-linke-Wende/story/​31696382

      Teilzitat​: “Mit einer «frechen Kampagne» und der Förderung der Frauen will die SP im Wahlkampf bei der Wählerschaft punkten. Auf den Wahlplakaten wird beispielsweise zu lesen sein: «Kranke wählen besser SP. Gesunde sowieso». Die SP spielt damit auf den grossen Abbau der Leistungen an, welche das Kantonsparlament in der Novembersession beschlossen hat.”

      Ich empfehle dahingehend im Frühling den SP-Beipackzettel, bzw. die Wählerlisten genaustens zu lesen. Denn wer nicht weiter krank geredet will, immer mehr Prämien zahlen will und erst noch zuschauen will, wie die eigenen Bürger/Innen misswitschaftlich bewirtschaftet werden, sollte sich überlegen ob er diese “(S)Pille” noch weiter schlucken will.

      Report comment
  • Januar 9, 2014

    Sehr geehrter Herr Stefan Müller-Altermatt

    I​hre Sorgen sind total unbegründet. Diese Abstimmung wird mit ziemlicher grosser Wahrscheinlichkeit bachab geschickt werden. Da ist es wahrscheinlicher, dass Sie im Lotto einen secher Gewinnen.

    Die Abstimmung hat nicht den Hauch einer Chance. Ich persönlich frage mich deshalb, weshalb man Iniziativen, die man im Voraus weiss, dass sie überhaupt keine Chance haben, dem Volk zur Abstimmung vorlegt. Ich sehe, denn Sinn nicht.

    Abstimmunge​n wo man weiss das die Wahrscheinlichkeit gleich 0 zu 100 ist.

    Report comment
  • Januar 10, 2014

    Schon klar, dass die Wirtschaft befeuert wird, wenn jährlich 80’000 Einwanderer plus Grenzgänger einwandern, Wohnraum brauchen/bauen/Land bebauen, neue Haushalte ausrüsten, Kredite beantragen, entfernte Familienmitglieder nachziehen, und so weiter. sollen es nicht sogar etwas mehr sein? Frevel!
    Inzwischen ist es normal, dass uns Ausländer pflegen/bedienen/beba​uen/reparieren/säuber​n: Dekadenz!
    Mir reichen ganz einfach eine Schweiz mit 8 Mill. integrierten Einwohner. Unser Aussendepartement muss zu ganz harter Verhnadlungsweise, inkl. bilateralen gezwungen werden!

    Report comment
  • Januar 10, 2014
    • Juli 19, 2021

      Zitat Georg Lutz im Zeitungsartikel:”Wer​ sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen wolle, solle besser die neutrale Informationsbroschüre​ des Bundesrates lesen oder sich über unabhängige Medien informieren.”

      Das​ ist nun wohl DER vorgezogene 1. April-Scherz eines Politologen, wenn man nebenbei liest, wie der BR selber statt unabhängig informiert im Land herumtourt um Propaganda zu verbreiten:

      http:/​/www.blick.ch/news/po​litik/tour-de-schiss-​id2606617.html

      Report comment
  • Januar 10, 2014

    Herr Müller-Altermatt: Die Initiative ist alleine aus einem 1 ! Grund abzulehnen . Die Einheit der Materie ist nicht gewährleistet. Die Initiative hätte eigentlich richtigerweise wie ich damals schon forderte aus diesem Grund ungültig erklärt werden.
    Bezeichnenderweise hat erst eine Person hier in Vimentis diesen Übelstand bemerkt: Herr Balazs hat darauf hingewiesen , ich habe an anderer Stelle darüber geschrieben.
    Wie immer versucht die SVP mit totalem Geschrei die Schweiz zu verunsichern und schiesst aus allen medialen Rohren auf die Gegner. Dadurch will sie die Schweizer Bevölkerung durch Trug und Täuschung hinters Licht führen.
    Das war schon mal bei der Ausschaffungsinitiati​ve wo die Mehrheit der SVPler gar nicht wusste was im Text stand: … 5 Jahre Zeit zur Ausarbeitung.

    Auch​ bei der Masseneinwanderungsin​itiative wird der Text offensichtlich nicht gelesen:
    Die Forderung und Verquickung der PFZ mit der EU mit dem Asylwesen verstösst ganz klar gegen Einheit der Materie.
    Fast harmlos heisst es im Initiativtext unter «Steuerung der Zuwanderung»: «Die Zahl der Bewilligungen für den Aufenthalt von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz wird durch jährliche Höchstzahlen und Kontingente begrenzt. Die Höchstzahlen gelten für sämtliche Bewilligungen des Ausländerrechts unter Einbezug des Asylwesens.»
    Mein NEIN ist klar. Die anderen Gründe gegen lass ich mal, könnte etliche aufführen…

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      Im Gegenteil, gerade die Einheit der, Herr Kremser, Materie, bleibt gewährt! Die Initiative macht nämlich explizit keinen Unterschied zwischen Einwanderern aus dem einen oder anderen Ausland. Alle werden gleich behandelt.

      (Es weckt zwar langsam ungute Gefühle, wenn die Gegner jetzt von Materie zu sprechen beginnen, schliesslich sind das alles Menschen!)

      Rassist​isch wäre dagegen eine unterschiedliche Behandlung verschiedener Ausländergruppen.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      @ Heinz Kremser,

      Nein, nein, Sie sind da auf dem Holzwege – Einheit der Materie – können Sie glatt vergessen, denn
      das Wort “Asyl” hat ja schon lange seine Bedeutung ganz verloren, weil dieses zum Missbrauch von
      Armuts- & Wirtschftseinwanderun​g krass missbraucht wird. Also macht es durchaus berechtigten Sinn, dies unter das Kontingent zu nehmen.

      Das Beste Beispiel sind z.B. die Nigerianer (Oelvorkommen) die unter dem falschen Titell “Asyl” in die Schweiz einwandern um grösstenteils (99.5 %) hier kriminell aktiv zu sein wie folgt;

      “Die westafrikanische Drogenmafia beherrscht den Kokainhandel in der Schweiz. «Der Strassenhandel wird grösstenteils von Nigerianern organisiert und betrieben», bestätigt Danièle Bersier vom Bundesamt für ­Polizei. «Das Kokain wird an Konsumierende verkauft.»
      Viele Westafrikaner kommen über das Asylsystem in die Schweiz. Nigerianer haben seit Jahresbeginn 2307 Asylgesuche in der Schweiz gestellt. Angenommen wurde eine einzige Person. Die Anerkennungsquote liegt also bei nahezu null Prozent.
      Die Arbeit der Polizei frustrierend
      99,5 Prozent der nigerianischen Asylbewerber kämen «nicht als Flüchtlinge hierher, sondern um illegale Geschäfte zu machen», sagte der ehemalige Chef des Bundesamts für Migration (BfM), Alard du Bois-Reymond, im Frühling 2010.
      Doch bis ein illegaler Migrant aus dem Land gewiesen werden kann, vergehen Monate – oder gar Jahre. «Wenn die Leute keine Papiere haben, müssen wir überprüfen, woher sie stammen. Dies ist ein aufwendiges Prozedere, wo wir Spezialisten beiziehen», sagt ein BfM-Sprecher. «Dazu kommen Fristen, in welchen die Gesuchsteller den Entscheid anfechten können.»
      Um einen Anreiz für die Heimreise zu schaffen, zahlt der Bund Rückkehrhilfen aus. Nigerianer bekommen am meisten: 5913 Franken, wenn sie freiwillig in ihr Land zurückkehren.”

      Da​rum stimme ich am 09. Februar 2014 zwingend mit JA, und bitte Sie liebe Leser, dies ebenfalls zu tun.

      Report comment
    • Juli 19, 2021

      Der Grundsatz “Einheit der Materie” verlangt, dass “zwischen den einzelnen Teilen einer Abstimmungsvorlage ein sachlicher Zusammenhang bestehen muss”.
      Dies ist hier offensichtlich gegeben. Einheitlicher als “ein Kontingent für sämtliche Bewilligungen des Ausländerrechts” könnte die Vorlage kaum sein.
      Sie können gerne Nein stimmen, aber erzählen sie doch bitte nicht solchen Unsinn.

      Der Versuch, Volksinitiativen auf formaljuristischem Weg abzuschiessen ist eine Unsitte. Mit Recht werden Initiativen nur sehr selten für ungültig erklärt. Bei Ecopop (Beschränkung des Bevölkerungswachstums​ in der Schweiz UND Unterstützung von Familienplanung in der Entwicklungshilfe) wäre eine Beanstandung viel leichter zu begründen gewesen, aber auch hier wurde zu recht auf eine Ungültigkeitserklärun​g verzichtet, denn die Materie ist einheitlich unter “Massnahmen gegen Überbevölkerung” einzuordnen.

      Report comment
  • Januar 10, 2014

    Herr Selk deutet mit seinem Beitrag über den neuesten Streich des EGH mit seiner groben Einmischung in Deutsche Gesetzgebung hin. Genau dies wartet uns auch; Balkan, dann Türkei etwas später die Ukraine Russland und Nordafrika. Alles Länder mit Grossfamilien – ein “Hochqualifizierter​” und sechs Angehörige pro Einwanderungsfall.
    E​rschwerend für unser Land ist die Schwerfälligkeit in der Handhabung neuer Regulierungen über unseren direktdemokratischen Weg.

    Report comment
    • Juli 19, 2021

      In Nordkorea zum Beispiel reguliert man das zackzack, Herr Arnold; da könnten wir uns eine Scheibe abschneiden.

      Report comment
  • Januar 11, 2014

    Zitat Herr Kremsner: “Wie immer versucht die SVP mit totalem Geschrei die Schweiz zu verunsichern und schiesst aus allen medialen Rohren auf die Gegner. Dadurch will sie die Schweizer Bevölkerung durch Trug und Täuschung hinters Licht führen.”

    Ach so, deshalb jettet der BR und ranghohe Beamte zu Lasten der Steuerzahler/Innen, auf Schisstournee durch’s Land

    http://www.bl​ick.ch/news/politik/t​our-de-schiss-id26066​17.html

    und betreibt mit grossem Geschrei ANTI-SVP-Propaganda vom feinsten; es heisst doch der BR vertrete das Volk und nicht nur die Linken, welche dieses Land in den EU-Sumpf manöverieren wollen, jeder Linke Lug und Trug dient als Mittel zum Zweck, lieber gestern als heute, trotz einer mehr als 3/4 Mehrheit der Bevölkerung welche KEINEN EU-Beitritt will, schon gar nicht mit Salamischeibchentrick​lis.

    Bundesrat trickst:

    http://ww​w.bernerzeitung.ch/sc​hweiz/Bundesrat-kaemp​ft-mit-fragwuerdigen-​Zahlen-gegen-SVPIniti​ative/story/15778486

    Mario Gattiker BfM versuchte es mit dem Trickli – wegen PC-Problemen könne man Zahlen evtl. nicht termingerecht liefern:

    http://ww​w.blick.ch/news/polit​ik/mehr-als-80000-zuw​anderer-id2594510.htm​l

    Dass die ALV-Zahlen, zu niedrig angesetzte und und schöngefärbte Statistiken sind ist seit ewigen Zeiten bekannt, da Ausgesteuerte etc. nicht erfasst werden.

    Glaubwürdi​gkeit?

    Deshalb ganz klar Ja zur MasseneinwanderungsIn​itiative, die EIGENE Bevölkerung wird immer angelogen und hintergangen, statt vertreten.

    Report comment
  • Januar 20, 2014

    Kleine “Tour de Paroles” des Bundesrates der letzen Jahre betr. Personenfeizügigkeit zur Erinnerung:

    http:/​/www.youtube.com/watc​h?v=fy579okpzAM&sns=e​m

    Report comment

Write a response

Neuste Artikel

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen

  1. Ja und unser Bundesrat ist ebenfalls dabei zusammen mit der EU unser liberales Waffengesetz "pragmatisch" zu zerstören. BR Sommaruga am…

Vimentis Login

Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu