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Die psychischen Folgen einer Abtreibung

Bei der Frage Ab­trei­bung ja oder nein wird mir persönlich viel zu ein­sei­tig ge­rade von Nationalräten/Innen, also des ge­setz­ge­ben­den Par­la­men­tes, immer wie­der nur die rein ma­te­ri­elle Ebene des Gel­des, der Fi­nan­zen, der körperlichen Un­ver­sehrt­heit Rech­nung ge­tra­gen, nicht aber der psy­chi­schen, tra­gi­schen Folge-Erscheinungen wie folgt;

 

Dr. Susan Stanford, USA, Psychologin und selbst Betroffene: 

 

“Ic​h glaube nicht, dass es irgend jemanden in unserer Gesellschaft gibt, dessen Herz so gebrochen ist, wie die Herzen der Frauen nach einer Abtreibung.”

 

Abt​re​​ibung ist eine Todes-Erfahrung, und sie ist die Erfahrung von Trauer. Wir wissen (jede psychologische Überlegung wird dies bestätigen), welchen katastrophalen Verlust der Tod eines kleinen Kindes für Eltern bedeutet. Ebenso ist bekannt, welchen grossen Verlust Frauen nach einer Fehlgeburt zu erleiden haben. Es ist wirklich unverantwortlich, jenen Frauen, die vor einer Abtreibung stehen, nicht bewusst zu machen, dass ihnen das gleiche Leiden bevorsteht. Die gleiche Trauer um den gleichen Verlust, gerade wie nach einer Fehlgeburt, nur noch schlimmer, da sie ja die Entscheidung für die Abtreibung selbst getroffen haben. Es ist also jene Auffassung absolut unhaltbar, eine Frau könne ein ungeplantes oder ungewolltes Kind ohne weiteres, vor allem aber ohne Konsequenzen, einfach loswerden. Schwerwiegende Konsequenzen kommen da auf sie zu. Und ich spreche nicht von den Konsequenzen aus einer spirituellen Perspektive, sondern vom psychischen Alptraum, der viele Frauen erwartet. Wenn in einer Frau dieser Trauer-Prozess beginnt, weiss sie einfach nicht, was mit ihr geschieht. Und so versucht sie, ihre Gefühle zu leugnen und sie zu unterdrücken. Solche Frauen spüren und erleben ihren Verlust, aber sie erlauben sich ihre Trauer nicht, da sie ja den Schritt zur Abtreibung selbst gewählt haben. Und doch bräuchten sie ihre Trauer – verzweifelt nötig hätten sie ihre Trauer. 

 

Nun ist aber die Psyche von komplizierter Struktur. Es ist uns nicht möglich, bloss einen Teil unserer Emotionen zu kontrollieren und den übrigen Teil freizugeben. Und während sie also versucht, ihre Traurigkeit und ihre Trauer zu kontrollieren und sie innerlich zu verleugnen, beginnt sie, auch alle anderen Gefühle zu unterdrücken, bzw. sie spürt, dass alle anderen Gefühle bereits unterdrückt sind. Und so schirmt sie ihre Gefühle ab, eben auch jene Empfindungen, die für mich Familie charakterisieren: sei es Freude oder Lachen oder einfach das Gefühl von Leben. Wie sie sich nun ihrer Gefühle erwehrt, wie sie versucht, das Gefäss ihrer Empfindungen abzudecken, es gut und fest zu verschrauben, beginnt sie, eine emotionale Isolation zu erleben. Ihre seelische Gesundheit wird in der Folge immer labiler. Es beginnt für sie schwierig zu werden, ihre wichtigsten Beziehungen aufrechtzuerhalten, da sie, was ihre Gefühlswelt angeht, wie erfroren wirkt. Betroffen sind eben jene Gefühle, die für uns alle notwendig sind: Ein gesundes Verhältnis zu den Hauptpersonen unseres Lebens zu bewahren.

 

In einer Untersuchung wurde herausgestellt, dass sich 70 Prozent der untersuchten Paare innerhalb eines Jahres nach der Abtreibung getrennt haben, ob sie nun verheiratet waren oder nicht. Die Abtreibung war zu einem unausgesprochenen Hindernis in ihrer Verbindung geworden. Der Mann mag die Frau dabei fragen: “Bist du noch immer so empfindlich? Langsam solltest du doch darüber wegkommen. Schieb es jetzt beiseite!. Aber genau das kann sie nicht.

 

Aber viele Frauen wollen den Grund ihres Leidens nicht wahr haben, lieber flüchten sie in die unterschiedlichsten Auswege, um nur irgendwie mit diesem Syndrom fertig zu werden, in dem sie jetzt stecken. Manche Frauen werden hyperaktiv: arbeiten, arbeiten, arbeiten. Andere Frauen kommen zum Drogenmissbrauch, Alkohol oder zu Beruhigungsmitteln, verschreibungspflicht​​​igen Arzneien oder sogar illegalen Drogen. Ein weiterer Aspekt dieses Syndroms sind bei vielen Frauen die Schlafstörungen. Entweder leiden sie an Schlaflosigkeit oder an Alpträumen, an Baby-Alpträumen. Manche Frauen werden von ihren Erinnerungen andauernd eingeholt, auch tagsüber. Sie können offensichtlich diese gedankliche Beschäftigung mit ihrem Kind nicht abschütteln. Es gibt aber auch Frauen, die beinahe eine angstvolle Aversion gegen alles entwickeln, was mit Babys zu tun hat. Wenn zum Beispiel eine Freundin schwanger wird, will sie nicht beobachten müssen, wie das Baby wächst und sich entwickelt. So kann es passieren, dass sie auf keinen Fall in die Nähe einer Babyabteilung etwa eines Kaufhauses will, oder dass sie mit Neffen und Nichten nichts mehr zu tun haben will. Sie wird versuchen, sich von allem fernzuhalten, das irgendwie in Verbindung steht zum wachsenden Leben.

 

Bei manchen Frauen entwickeln sich zwanghafte Verhaltensweisen. Inzwischen wissen wir, dass ein solches Zwangsverhalten, ebenso wie beim Alkoholismus oder bei sonstigem Drogenmissbrauch, im Grunde der Versuch ist, eine viel tiefere und viel schmerzvollere Verletzung zu überspielen. Tatsächlich wird manch eine Frau wie von aussen zusehen, dass sie dauernd dabei ist, sich zu überessen, wie im Zwang, oder das Gegenteil ist der Fall, manche Frauen wollen überhaupt nicht mehr essen, da ihre eigene Wertschätzung sehr gering geworden ist. Manche Frauen suchen sogar selbstzerstörerische,​​​ sich selbst strafende Verhaltensweisen. Entweder bleiben sie in einem Verhältnis, in dem sie missbraucht werden, oder sie werden hochgradig permissiv. Solche Frauen haben das Gefühl, eine intakte, liebende Beziehung und eine erfüllte Geschlechtlichkeit nicht mehr zu verdienen. Und so wechseln sie oft und oft ihre Partner, so, wie wenn sie es sich auf viele Arten beweisen wollten, nichts mehr wert zu sein.

 

Wie ein neuer MENSCH entsteht, ein sehenswerter aussergewöhnlicher Film:

https://www.you​tube.com/watch?v=CkBC​ahnt98s

 

 

KONSEQUEN​ZE​N​;  

Abtreibung NEIN, schon gar nicht auf Kosten ALLER dieser FÖTEN, alles lebensfähiges Leben, wenn wir es nur zulassen würden. Alleine 2012 gab es 10‘477 Abtreibungen in der Schweiz, eine mittlere Kleinstadt die ausradiert wird, das ist nicht weiter hinnehmbar, eben auch wegen den  geschilderten folgenschweren „Nachbeben“ eines jeden Abortes.

Helfen wir den Frauen, den werdenden Mütter jetzt doch einfach die nötige Aufklärung zu bekommen, damit sie ihr Kind annehmen können und nicht  mehr einfach so leichtfertig in Zukunft abtreiben. Damit ist  Mutter & Kind, der ganzen Gesellschaft  doch sicher am meisten geholfen. 

 

Gleich von der Geburt an begleitet einen jeden ein Schutzgeist, der unbemerkt sein Leben leitet.

 
Menander

(34​2 oder 341 v. Chr. – 291 v. Chr.), eigentlich Menandros, griechischer Komödiendichter

 

 

 ​

 

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Comments to: Die psychischen Folgen einer Abtreibung
  • November 26, 2013

    Das Problem ist, dass die Initiantinnen den Menschen nur aus Körper bestehend betrachten. Die Seele, auch die Selle eines Embryos wird vollkommen ausser acht gelassen. Denn wer sagt uns, dass ein Embryo noch keine Seele hat. Könnte es nicht sein, dass eine Seele schon vor der Zeugung lebte?

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  • November 26, 2013

    @Schmidig, @Votava
    Was ist das, Seele?
    Wir wissen es nicht.
    Haben Pflanzen auch Seelen?
    Wo werden die Seelen nach dem Tod der Individuen gelagert, oder wo kommen sie hin?

    Ist ja nicht so wichtig für mich.
    Wichtiger für mich ist das Leben nach moralischem Sinn zu gestalten.
    Hierbei denke ich nicht an Unfassbares wie Theologie, also die Lehre irgeneines Gottes.
    Ich denke eher an Grundsätze entsprechend dem Zitat von Goethe: tue Recht und scheue niemanden.

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  • November 26, 2013

    Herr Krähenbühl
    Was Seele ist? Ich will versuchen, dies mit Aristoteles Hilfe zu erklären. Stellen Sie sich einen Stein, eine Pflanze, ein Tier und einen Menschen vor, alle haben einen physischen Leib, corpus nennt ihn Aristoteles. Aber Pflanze, Tier und Mensch können aus sich heraus wachsen, was dem Stein nicht möglich ist. Diese Wachstums-/Formkraft nennt Aristoteles anima vegetativa. Tier und Mensch haben, im Gegensatz zu Stein und Pflanze, Emotionen, Empfindungen, sie können Angst und Freude empfinden. Stein und Pflanze können nicht einfach davon laufen, wenn sie Angst haben. Aristoteles nennt diese empfindende Seele anima sensitiva. Und da ist dann noch der Mensch, der Emotionen beherrschen kann (sollte er jedenfalls können), der eine eigene Individualität hat, eine eigenständige Denkfähigkeit, dies fehlt dem Stein, der Pflanze und auch dem Tier. Aristoteles nennt das was dem Menschen zum Menschen macht: anima intellectiva.
    Sie sehen also, man kann die Seele durch Denken beweisen, ganz ohne kirchliche Glaubenssätze.

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    • Juli 19, 2021

      Das ist sehr gut erklärt, Frau Votava. So kann man das logisch nachvollziehen. Mich überzeugt Ihre Aristoteles-Beweisfüh​rung.

      Ja, und müsste man nicht auch schliessen, Herr Arnold, dass der eigentliche Beweis dass es so etwas gibt, bereits darin besteht, dass wir davon sprechen können, uns darüber Vorstellungen machen können was eine Seele wäre, wenn es sie denn gäbe?

      Das ginge doch ohne Seele gar nicht…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Knall
      Vielen Dank für die Blumen!
      Schönen 1. Advent
      Inge Votava

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    • Juli 19, 2021

      Herr Arnold
      Ich bin noch nicht lange auf Vimentis und habe Ihre Interpretation des Sokrates offensichtlich verpasst. Könnten Sie mir sagen, wo ich das finden kann? Mit Sokrates habe ich mich kaum beschäftigt (eher mit Plato). Es würde mich also sehr interessieren.
      Viele​n Dank!

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    • Juli 19, 2021

      Diese “Weisheit”, Herr Arnold, könnte auch Pluto zugeschrieben werden, so mickymaushaft wie sie ist…

      Überhaupt habe ich das Gefühl, in letzter Zeit gebe es eine endemische Zunahme von behaupteten Leerformeln die, obschon völlig nichtssagend, jeweils als Weisheit gelten sollen.

      Seien es Weisheiten die den Indianern, dem “kleinen Prinzen”, oder SunTzu angedichtet werden, das Ziel ist immer das Gleiche: Unbedarfte Leser sollen unter dem Eindruck überragender Belesenheit, überlegenem Intellekt und universaler Genialität von grundsätzlichem Widerspruch abgehalten werden. Denn wer wagt es schon eine Weisheit der Indianer zu widerlegen?

      Dagege​n opponiere ich mit einer entsprechend adaptierten, eigens dafür entwickelten Weisheit: „Die Weite ist nicht was sie zu entfernen vermag!“ Das geht für Indianer, Prinzen oder Strategiegenies.

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    • Juli 19, 2021

      Zu meiner Verteidigung möchte ich, Herr Arnold, präzisieren, dass ich natürlich nicht plump den von Ihnen genannten Plato aus Ihrer Feder adaptieren wollte, sondern eben im Wortspiel Pluto, diese gutmütige, aber auch exzellent ungebildete Hunde- und Kumpelfigur aus den Mickymausheftchen. Auch er hat so einiges an Weisheiten von sich gegeben…

      Ich frage mich einfach, was es dem Menschen bringen soll, wenn er sich bemüht daran zu zweifeln ob er sich selbst sei. Was könnten Sie denn sonst sein, wenn nicht sich selbst?

      Mich sind Sie auf jeden Fall nicht. Das weiss ich…

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  • November 26, 2013

    Das erklärt natürlich noch nicht die Praeexistenz der Seele. Dazu bedarf es des Gedanken der Reinkarnation. Ich beziehe mich nicht auf verschiedene östliche Glaubensrichtungen, sondern auf Lessings Spätwerk: “Die Erziehung des Menschengeschlechts”​, § 93 bis § 100. Es würde den Blog sprengen, dies hier aufzuführen. Falls aber der Lessing nicht in Ihrem Bücherregal steht, finden Sie sicher auf Google und/oder Wikipedia den entsprechenden Text.
    M.E. ist die Frage pro/contra Abtreibung keine politische, sondern eine ethische.

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  • November 27, 2013

    Ich bin sehr froh & schätze es auch sehr, dass wir in der Schweiz (noch) die direkte Demokratie haben und JEDER nach seinem Gewissen & Gusto abstimmen darf. Dies ist umso dringender, da ja im übrigen Europa höchstens noch die Politiker alle vier Jahre gewählt werden können, und die Politiker/Innen entscheiden dann in der Mehrzahl immer nach partikular & ausschliesslich nach materiellen Werten, so ja auch wieder in der vorliegenden Thematik; Abtreibungen, wer sie unterstützt, bezahlt sie.

    Ich bin nicht bereit, mich an den alleine 2012 in der ganzen Schweiz ausgeführten “Aborten”, d.h. dem Töten von 100 % menschlichen Wesen, mich auch noch mit der Beteiligung an den Kosten mitschuldig zu machen.

    Darum, JA zur Schwangerschaftsiniti​ative (Streichung aus der Grundversicherung).
    ​Verboten wird der Abort weiterhin nicht, nur fortan müssen die Beteiligten die Tötungsmaschinerie selber berappen.

    Für die Frau

    Bei jeder Abtreibung ist die Frau das 2.Opfer. Auch wenn die Abtreibung von manchen als einfache und unkomplizierte Hilfe für die Frau gedeutet wird. In Wirklichkeit und mittelfristig gesehen ist die Abtreibung eines der Schlimmsten Dinge was man einer Frau antun kann. Es gibt Frauen denen eine Abtreibung nichts ausgemacht hat. Es gibt aber definitiv auch viele Frauen, die psychisch nicht darüber hinweg kommen. Viele würden alles dafür geben, ihr Kind im Arm zu halten. Es gibt unzählige Beispiele, wo Frauen sich in einer ganz schwierigen Lage für das Kind entschieden haben, und es nie bereut haben. Leider gibt es auch viele andere Beispiele, wo sich Frauen gegen das Kind entschieden haben, und das nachher bitter bereuen mussten und niemehr rückgängig machen können. (s.a. Erzählungen von betroffenen Frauen). Unter dem sogenannten PAS (“Post Abortion Syndrom”, Trauma nach Abtreibung) leiden nicht wenige Frauen, die eine Abtreibung hinter sich haben. Lesen Sie hier so etwas wie auf der Packungsbeilage: Folgende Nebenwirkungen und Symptome sind nach einer Abtreibung möglich:

    psychisch​:

    Depressionen, Schuldvorwürfe, Selbsthass, Störung des Selbstwertgefühls, manchmal sogar Selbstmordgedanken.

    Angstgefühle, Albträume und Schlaflosigkeit.

    A​bsterben des emotionalen Lebens (Roboter-Feeling)
    St​örungen in den mitmenschlichen Beziehungen.

    “Ers​cheinungen” des getöteten Kindes in gleichaltrigen Kindern.

    Fixierung auf Schwangere und Kleinkinder, Angst beim Anblick solcher Menschen
    Ein häufiger Grund, warum sich Frauen aufgrund von Depressionen in psychiatrische Behandlung begeben müssen ist eine vorherige Abtreibung.

    Quelle​nnachweis;
    http://ww​w.pro-leben.de/abtr/a​btreibung_folgen.php

    Links hat es noch diverse Links; Nachdenkliches

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger
      Ich habe einmal den Bericht eines Psychiaters gelesen, der die seelischen Folgen der Abtreibungen therapierte. Es was erschütternd! Leider kann ich keine Quellenangaben machen, ist schon zu lange her.

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  • November 27, 2013

    @ Frau Inge Votava,

    JA die Frage einer Abtreibung ist weder eine politische, noch materielle (Geld), sondern eine ethische.

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  • November 28, 2013

    Mutter Theresa über die Abtreibung;

    ” Interview mit Mutter Theresa aus dem Jahr 1985

    Mutter Theresa: “Abtreibung zerstört ein Kind und ein Gewissen”. Sie bezeichnete es als „unglaublich“, dass eine „Mutter ihr eigenes Kind ermorden“ kann.

    Heutzutage ist die Abtreibung die größte Zerstörerin des Friedens, denn sie zerstört das Leben des Kindes, aber sie zerstört ebenso das Gewissen der Mutter, und Jahr für Jahr weiß sie, dass sie ihr eigenes Kind ermordet hat.“ Dies sagte Mutter Theresa (1907-1997), die katholische Friedensnobelpreisträ​gerin und durch Papst Johannes Paul II. im Jahr 2003 seliggesprochen, 1985 in einem Interview am Rande der „National Catholic Coalition Conference on Women“ in New York. Sie nannte es „unglaublich“, dass eine „Mutter ihr eigenes Kind ermorden“ kann. Das ungeborene Kind sei „als Ebenbild Gottes“ erschaffen worden „um zu lieben und um geliebt zu werden“.
    Die für ihren Einsatz für die Ärmsten der Gesellschaft weltbekannte Ordensgründerin, die langezeit in Indien lebte, erinnerte sich in diesem Interview, dass sie einmal eine Frau getroffen hatte, die vor acht Jahren ihr Kind abgetrieben hatte, diese habe ihr gesagt, „jedes Mal, wenn sie ein achtjähriges Kind sehe, erinnere sie daran: ‚Mein Kind wäre jetzt in diesem Alter, wenn ich es nicht getötet hätte‘. Ich brauchte lange, bis ich sie überzeugt hatte, dass sie Gott bittet ihr zu vergeben.“
    Die Ordensfrau sprach in diesem Interview auch an, dass es sie befremde, dass es in der Regel nicht etwa die Armen seien, die ihre ungeborenen Kinder zerstörten. „Es sind jene Leute, denen es besser geht, sie wollen etwas anderes und haben Angst vor dem Kleinen. Deshalb vernichten sie das Kind.“ „Doch die Armen tun dies nicht. Wir haben das immer wieder bemerkt, an jedem Ort, an dem unsere Schwestern arbeiten“.

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  • November 28, 2013

    Sind wir Menschen nicht ganz komische Wesen ? Von Gesetzes wegen wird das Töten strafrechtlich mit Gefängnis gaandet, im Krieg ist das Töten aber nicht nur erlaubt, er wird vom selben Staat gefordert, oder der Mann oder die Frau wandert ins Gefängnis.
    Das Töten einer Frau wird schlimmer gewertet als das Töten eines Mannes,
    das eines Kindes als schlimmer als eines Erwachsenen, aber gegen das Töten von unschuldigen, Ungeborenen scheint Niemand gross etwas einzuwenden;

    Beric​ht einer betroffenen Frau nach Abtreibung: “Krieg gegen Kinder!”

    “Abtrei​bung ist Krieg. Krieg gegen das Kind, Krieg gegen den Mann, Krieg gegen sich selbst. Nach einer Abtreibung beginnt ein innerer Abstieg. Ich sage das den Politikern, die verkünden, daß Abtreibung die private Gewissensentscheidung​ der einzelnen Frau sei. Ich warne Frauen, sich auf diese Art Honig ums Maul schmieren zu lassen. Ich bin allein, wenn ich ein Kind bekomme und ich bin allein mit meiner Schuld, wenn ich es in mir abmurkse. Die Politiker helfen mir nicht danach. Das süßliche, frauenverstehende Gerede ist nichts anderes als: Jede Frau darf nach ihrer Fasson leiden. Ich hätte mein Kind nicht vernichten dürfen. ich habe mitgemacht bei der atheistischen Vernichtung von Hunderttausenden von Kindern. Ein Kind vor der Geburt ist der letzte Sklave des Jahr hunderte. Leider können die Kinder vor der Geburt, können diese Sklaven keinen Aufstand machen … Es darf überhaupt keine Indikationen geben, sage ich. Man darf nicht morden Im Interesse der Gesundheit; man darf nicht morden im Interesse der Frauen.
    Ich beschwöre Euch, Ihr jungen Frauen: treibt nicht ab, opfert Euer Kind nicht dem Mammon, opfert es nicht einer Ideologie, an die Ihr eines Tages selbst nicht mehr glauben werdet. Glaubt mir, Ihr Frauen, Abtreibung Ist Meuchelmord und jene, die Abtreibung als Mittel preisen, um die Probleme der Menschheit mit der Bevölkerungsexplosion​ zu lösen, befürworten den Holocaust an Wehrlosen und Waffenlosen. Der Krieg der Emanzipation gegen ein ungeborenes Baby ist ein Krieg gegen Zivilisten.
    Denkt aber daran, wenn Ihr auch die ganze Welt gewinnt und Schaden nehmt an Eurer Seele. Ich erfuhr, was es heißt: Schaden zu nehmen an meiner Seele. Es wird eine Wunde sein mein Leben lang. Die Katholische Kirche ist in der Abtreibungsfrage die menschlichste; sie weiß, daß die Wahrheit dem Menschen zumutbar ist.
    Karin Struck ist eine bekannte Schriftstellerin, die in den 70er Jahren berühmt wurde. Die früher linksgerichtete Autorin, die eine grosse Befürwörterin der Abtreibung war, hat inzwischen viele ihrer Ansichten geändert, teils durch Nachdenken, teils aus Erfahrung. Sie hat sich in mehreren Büchern klar gegen Abtreibung ausgesprochen; am ausführlichsten in ihrem Sachbuch „Ich sehe mein Kind im Traum” und in ihrem Roman „Blaubarts Schatten” bringt sie die Sache auf den Punkt.

    Darum stimmen wir doch JA zur Abtreibungsinitiative​,

    gegen eine finanzielle Subventionierung durch uns ALLE über die Grundversicherung der Krankenkassen.

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  • November 28, 2013

    Tja, Herr Selk
    Wenn Sie meinen, dass Sie besser denken können als der Schelling????
    Sie haben aber Recht mit dem Begriff Seele, Schellung sprach vom “Ich”, also von der Individualität des Menschen.
    Goethe allerdings spricht in seinem Reinkarnationsgedicht​ “Die Seele des Menschen gleicht dem Wasser…) von Seele.

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  • November 28, 2013

    Liebe Blogteilnehmer
    Mit geht es nicht um philosophische Diskussionen und ich will auch weder die Seele, noch den Reinkarnationsgedanke​n populär machen. Was ich suche ist eine Diskussionsgrundlage,​ fern von kirchlichen Dogmen, für die Frage pro/contra Abtreibung. Wenn man den Menschen als unbeseeltes Wesen ohne Praeexistenz ansieht, würde nichts gegen Abtreibung sprechen. Man könnte dann den Fötus als ein nicht lebensfähiges Stück Fleisch im Körper der Frau betrachten, das man – falls unerwünscht – getrost entfernen kann; etwa wie einen gutartigen Tumor oder wie Unkraut im Blumenbeet.

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    • Juli 19, 2021

      Die Frage der Abtreibungen, Frau Votava, fern von kirchlichen Dogmen diskutieren, einverstanden.
      Aber über die Abtreibung fern von religiösen Überzeugungen diskutieren geht trotzdem nicht.

      Das Vorhandensein einer Seele kann man, wie Sie mit Ihrer Aristoteles-Erklärung​ gut aufgezeigt haben, allein durch Denken, ganz ohne Glaubenssätze “beweisen”.
      Was mit der Seele nach unserem irdischen Leben, oder allenfalls davor abläuft, geht allerdings über das logisch Erklär- und Beweisbare hinaus.

      Dazu steht uns Christen ein herrliches Konzept offen, wenn wir es denn annehmen wollen! Für Zweifler hingegen, ist diese Frage sehr quälend und leider wird oft gar die Ver-zweiflung zum Fazit der aktiven Nichtglauber.

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    • Juli 19, 2021

      @ Inge Votava

      Wie gesagt, der Fötus ist ein Teil des Lebens der Schwangeren wie jedes ihrer Organe, kein eigenes Leben; die Entscheidung zu einer Abtreibung (über ihren Körper) liegt also allein bei ihr und bedarf nur noch eines Arztes, der sie ausführen will oder auch nicht.

      Das macht aber den Entscheid weder für die Schwangere noch für den Arzt leichter.

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  • Dezember 3, 2013

    Eine wahre Geschichte während des Jugoslawien-Kieges;

    Eine moslemische Bosnierin musste mit ihrem 3-jährigen Sohn mitansehen, wie ein Serbe ihren Mann folterte und anschliessend vor ihren Augen erschoss, dann sie vor den Augen des Kindes brutal vergewaltigte. Als ob diese menschliche Tortur nicht schon genug des Bösen gewesen wäre, wurde sie durch diese Vergewaltigung auch noch kurz darauf schwanger. Sie war total verzweifelt und dachte sofort daran, es wegmachen zu lassen. Da sie jedoch ein Gottes-Gläubiger Mensch war, wurde sie innerlich immer wieder hin und her gerissen, fast zerrissen, hatte dann doch grosse Zweifel es abzutreiben, wenn nicht, ob sie das denn ganz alleine – ohne Mann – schaffen würde. Nein dachte sie, wenn das Kind dem Mörder ihres Ehemannes gleichen würde, das würde sie niemals durchstehen können. Sie wollte es dann doch unbedingt abtreiben lassen.
    Dann sprach eine innere Stimme des Herzens zu ihr, bedenke doch, das heranwachsende Menschenskind kann ja eigentlich gar nichts dafür, hat keine Schuld, und ist zu 50 % dein eigenes Kind. Diese Erkenntnis bewog sie schlussendlich zum Positiven. Mit Hilfe einer Frauen-Beratungsstell​e hat sie sich schlussendlich durchgerungen, das Kind des Vergewaltigers & Mörder ihres geliebten Ehemannes, auszutragen & zu gebären. Von dem Moment an, als das Kind geboren und sie zum ersten Male anlächelte, wusste sie, dass sie doch die einzig richtige Entscheidung getroffen hatte, IHREM Kind sein LEBEN ZU ERMÖGLICHEN.

    Ich ziehe den Hut vor dieser Frau & Mutter, ein sehr gutes Beispiel dafür, wie im Bruderkrieg die Mutterliebe eine sehr grosse Kraft entwickeln, und der Mensch über sich selbst hinaus zu wachsen vermag.

    Ich wünsche mir, dass zukünftige Mütter mehr auf ihre innere Herzensstimme horchen, dadurch viel weniger
    Föten abtöten, sondern dem Leben, der Zukunft eine echte Chance geben. Ich bin stolz auf Frauen, die das schaffen.
    Diese sehr starke Frau hat unter widrigen Umständen ihr Kind ausgetragen und folglich auch keine psychischen
    Spätfolg​en erleiden müssen.

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    • Juli 19, 2021

      Dass eine Vergewaltigung einer Frau ein veritabler Grund für eine Abtreibung sein kann, anerkenne ich mit Verständnis, denn man kann von einer “normalen” Frau nicht so eine geistig-spirtiuelle reife Leistung als völlig “normal” voraussetzen. Das geht nicht. Nur diese bezahlen über die Grundversicherung meiner KK möchte ich nicht mal in diesem Fall, weil selbst dieses zu 50 % das Kind der werdenden Mutter ist & bleibt, und dass es auch unter solchen sehr widrigen Umständen möglich ist (mit entsprechender echten Frauenbegleitung), das Kind zu behalten, beweist der Beitrag doch eindrücklich genug. Darum;

      JA zur Initiative, Abschaffung Bezahlung durch die Grundversicherung aller Abtreibungen.

      Im übrigen zeigt es die Degeneration unserer Gesellschaft, wenn von einem menschlichen Fötus wie von einem anderen Organ gesprochen wird, das beliebig “weggeschnitten” werden könne.
      ETHIK & Lebensehrfurcht sind Fremdwörter geworden, insofern sind alle “Daumen nach UNTEN” für mich nur ein Kompliment.

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  • Dezember 6, 2013

    In der Schweiz oder in Deutschland ist die Abtreibungsquote ungefähr gleich gross. Vielen Frauen, nicht mal den Aerzten sind die gravierenden, langjährigen negativen Konsequenzen aber bewusst;

    Seelische​ Folgen einer Abtreibung

    Psychis​che Abtreibungsfolgen sind mit einer Zeitbombe zu vergleichen, die ein Eigenleben führen und irgendwann zur Explosion kommen.

    Bei vielen Frauen treten die Folgen direkt nach dem Eingriff auf, bei anderen erst nach 5 bis 10 Jahren.

    Nach Aussagen der Ärzte haben bei weitem die meisten Frauen (80 %) psychische Probleme.

    Sehr oft werden psychische Komplikationen von den Betroffenen und den behandelten Ärzten gar nicht in Zusammenhang mit einer früheren Abtreibung gesehen. Frauen werden jahrzehntelang mit schweren Medikamenten erfolglos behandelt!

    Wenn Du in der Frage einer Abtreibung stehst, werde Dir vorher über die möglichen Folgen im klaren!

    Die seelischen Folgen sind:

    Depression
    ​Aggression
    Persönlic​hkeitsstörung
    sonsti​ge Symptome
    Depressione​n
    Selbstmordgedanken​,
    Selbstvorwürfe,
    Trauer- und Verlustgefühle,
    erdrückendes Schuldbewußtsein,
    Absterben des Gefühlslebens (sogen. Roboterfeeling),
    starke Störungen des Selbstwertgefühls,

    Gefühl der Verlassenheit und der inneren Leere, des Verdammtseins hinsichtlich der Beziehung zu Gott, Angst während einer darauffolgenden Schwangerschaft und vieles mehr können das Leben nach einer Abtreibung erheblich beeinträchtigen.

    A​ggressionen

    Wut und Hass gegenüber sich selbst, gegen den Kindsvater, dem abtreibenden Arzt treten häufig auf.
    80% der Paare trennen sich nach einer Abtreibung. Oft kommt es zu ausbeutenden Beziehungen oder zu Hass- und Ekelgefühle gegenüber der Sexualität
    bzw. zu funktionellen Sexualstörungen.

    Dauernde Persönlichkeitsstörun​gen

    Der Charakter der Frau kann sich verändern: statt einer für eine Mutter charakteristische Weichheit treten infantil-hysterische Reaktionen, Griesgrämigkeit, Unbeherrschtheit und Ungeduld zutage. Das Töten des eigenen Kindes im Mutterschoss vernichtet zugleich die Struktur der Weiblichkeit und tastet deren Seele unmittelbar und irreparabel an. Das Gewissen ist unruhig, ratlos und fragend.

    Darum ein JA zur Schwangerschaftsiniti​ative, zum Wohle der Frauen.
    Die Abtreibungsquote in der Schweiz & in Deutschland sind ungefähr gleich hoch;

    Quelle;

    h​ttp://www.t-online.de​/eltern/schwangerscha​ft/id_42838656/abtrei​bung-seelische-folgen​-von-schwangerschafts​abbruechen.html

    ht​tp://schwangerschafts​konfliktberatung.info​/imkonflikt/risiken-e​iner-abtreibung/seeli​sche-folgen/index.htm​l

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    • Juli 19, 2021

      Das ist totaler Unsinn. Die wenigsten Frauen haben ernste Probleme nach einem Schwangerschaftsabbru​ch. Sie orientieren sich bei Abtreibungsgegnern…​

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    • Juli 19, 2021

      @ Liebe Anne-Marie Rey,

      1. Haben Sie schon mal abgetrieben, NEIN, dann wüssten Sie nämlich wovon ich rede, die Schuldgefühle trifft jede verhinderte Mutter, die eine mehr. die Andere weniger schlimm.

      2. Und zwar Jahrelang noch, wie die Praxis eindrücklich immer wieder beweist.

      3. Wie bei einer Vergewaltigung, ein Leben lang negative Auswirkungen, was Sie
      sicher auch nicht glauben wollen;

      4. Haben Sie doch bitte jetzt auch den Mut, dieses Video bis am Schluss sich anzusehen, auf sich so zu zu wirken lassen. Denn ob Abtreibung – vielfach noch vom “Erzeuger” dazu gezwungen, auch eine andere Art der Vergewaltigug, und eine sexuelle Vergewaltigung, diese haben viel gemeinsam. Denn die Physichen Wunden heilen eigentlich schnell, aber die Psychischen, die vergehen lang, lang nicht mehr, bei Einigen wie gesagt ein Leben lang nicht;

      http://www.​srf.ch/sendungen/dok/​schuld-und-scham-wech​seln-die-seite

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  • Dezember 6, 2013

    Wenn ihr mit ‘Seele’ die ‘Psyche’ meint: ‘Psyche’ bedeutet ‘Atem’. Das Leben beginnt mit dem ersten Atemzug (oft kommuniziert durch einen Schrei) und endet mit dem letzten. So einfach und banal ist die Diskussion über die ‘Seele’.

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  • Dezember 17, 2013

    Am 9. Februar 2014 ein JA zur Volksinitiative “Abtreibungsinitiati​ve ist Privatsache”.

    Als ich gehört habe, dass mit dem Segen einer Mehrheit unseres Parlamentes in Bern alle Prämienzahler gezwungen werden, mit ihren Krankenkassenbeiträge​n Abtreibungen zu finanzieren, war ich geschockt, habe natürlich sofort unterschrieben. Das ist wahrlich keiner Meisterleistung einer Mehrheit unseres Parlamentes, weil der Staat die primäre Aufgabe hat LEBEN zu schützen, nicht zu töten, auch seine Bürger zu schützen. Letzteres macht er aber ja bereits auch nicht mehr, zumindest ignoriert der Bundesrat angenommenen Volksinitiativen, was eine Revolte von Oben darstellt. Die Welt steht auf dem Kopf. Bürgerinnen & Bürger sind vermehrt verunsichert und auch wütend, und der Bundesrat merkt es nicht einmal,
    wo Heute das Volk “der Schuh” so sehr drückt. Das ist erstaunlich & sehr bedauerlich.

    Die Bundesverfassung schützt ganz klar das Leben des Menschen.

    Für 2-3 CHF pro Monat können Abtreibungswillige leicht eine Privatversicherung abschliessen und diese auch selber bezahlen. Parlamentarier haben kein Recht, Menschen gegen Ihr Gewissen noch mit einem Obligatorium zu zwingen, Abtreibungen auch noch mit zu finanzieren. Aus all diesen Gründen ein JA am 9.2.14 einlegen.

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  • Januar 12, 2014

    Indem man in den 60-er Jahren mit der Pille die Emanzipation & Unabhängigkeit der Frauen förderte,
    ja erst ermöglichte, was richtig war, muss nun aber auch die Konsequenz, nämlich die Verantwortung eigenen, freien Handelns dringenst auch eingefordert werden. Das heisst die Tötung werdenden Lebens, aus freiem Willen, haben immer die Verantwortlichen selber – Erzeuger & werdende Mutter – ganz natürlich & selbstverständlich auch SELBER zu bezahlen.

    Psychisc​he & körperliche Folgen & mögliche Schäden müssen sie in der Konsequenz dann auch selber tragen, verstösst mann gegen das ethische Gebot; “Du sollst nicht töten”.

    http://fo​rum.gofeminin.de/foru​m/f117/__f2828_f117-E​RFAHRUNGEN-MIT-KoRPER​LICHEN-SCHaDEN-nach-a​btreibung.html

    Es gibt zu wenig Aufklärung über mögliche seelische Folgen eines Abortes ?

    “Eine Tatsache, der, so Reinhard Klein, in unserer Gesellschaft nicht genug Rechnung getragen wird.
    Er sieht einen Großteil des Problems darin, dass die Beratungsstellen und auch die Frauenärzte
    mögliche seelische Folgen eines Schwangerschaftsabbru​chs nicht oder nur zu selten zur Sprache bringen.
    “An dieser Stelle wird nach unserer Erfahrung nicht genug informiert. Theoretisch muss jeder Arzt seinen
    Patienten bei einer Operation über jede noch so kleine Möglichkeit einer Folge aufklären. Wir haben aber
    noch nie gehört, dass das in diesem Fall tatsächlich je gemacht wurde. Uns ist wichtig, klar und eindeutig
    über die möglichen Folgen aufzuklären, denn was Frauen unserer Ansicht nach in dieser Situation brauchen,

    ist eine positive Einstellung zum Kind und eine Mut machende Unterstützung.

    Wir sind überzeugt davon, dass, würden sich alle Frauen outen, denen es nach einer Abtreibung
    psychisch schlecht ging, es eine neue Diskussion zum Abtreibungs-Paragraph​en geben würde und das
    will anscheinend keiner.

    Folgen einer Abtreibung zeigen sich noch Jahre später

    Die Umstände sind hier oft entscheidend, genau wie die Beeinflussung von außen.
    Durch den Mann, den Frauenarzt, die Familie und Freunde, aber auch durch die gesellschaftlichen
    Erwartungen an sich.
    Da kann es passieren, dass eine Frau durch die Entscheidung gegen das Kind etwas verliert,
    was nie mehr wiederzugewinnen ist und sie die Entscheidung oft Jahre später sehr bereut,

    zum Beispiel weil sich keine weiteren Kinder einstellen wollen,
    und sie eine verpasste Lebenschance betrauert.

    Oder auch, weil sie schwanger ist und ihr jetzt der Begriff des ‘werdenden Lebens’ ganz besonders
    bewusst wird, so dass sich rückwirkend Schuldgefühle einstellen. Viele Frauen reagieren noch Jahre
    nach einem Schwangerschaftsabbru​ch extrem auf bestimmte Situationen: Zum Beispiel auf den Kontakt
    zu schwangeren Frauen oder auf die Wiederholung von Jahrestagen wie dem errechneten Geburtstermin
    des abgetriebenen Kindes oder dem Tag der Abtreibung selbst.

    Man spricht hier gelegentlich vom PAS, dem Post Abortion Syndrom, zu dem unter anderem folgende
    psychische und psychosomatische Symptome gezählt werden: Depressionen, Angstzustände, Essstörungen,
    Migräne, Schlafstörungen, selbstzerstörerische Tendenzen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, aber auch
    Unterleibs-beschwer​den, Störungen im Sexualleben und Magen-Darm-Probleme. Natürlich treten diese
    Symptome nie gleichzeitig auf, jede Frau reagiert anders auf seelische Belastung. Oft dauert es Jahre oder
    Jahrzehnte und manchmal gelingt es selbst mit therapeutischer Hilfe nicht, die Ursache zu finden und
    den Zusammenhang zu erkennen.

    Quelle;

    http://www.t-onlin​e.de/eltern/schwanger​schaft/id_42838656/ab​treibung-seelische-fo​lgen-von-schwangersch​aftsabbruechen.html

    Mit der Zeugung entsteht das menschliche LEBEN;

    http://www.​leben.uio.at/index.ph​p?cat=05_Folgen-nbsp~​Abtreibung

    Ein JA am 9. Febr. 2014 ist dringend notwendig,

    auch gerade zum Schutze der werdenden Mutter &

    des heranwachsenden neuen Kindes.

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  • Februar 10, 2014

    Die heutige krasse Ablehnung zeigt mir leider auf, wie sehr unsere Paare ihre Eigenständigkeit im intimsten Bereich ablehnen, deren Folgen selber zu tragen.

    Ich beklage den Life-Style vieler Frauen – einen lebensfähigen Fötus einfach unreflektiert abzutreiben – die KK bezahlt ja sowieso alles.

    Sicher ist, schwangere Frauen sollten viel eher mehr unterstützt und auch aufge-
    klärt werden, was für psychische & physische Folgen eine Abtreibung zwangsläufig mit sich bringt.

    Richtig traurig macht mich, dass vor allem fast ausschliesslich es um Schwangere ging, die heranwachsenden, pränatalen Kinder dabei vollkommen vergessen wurden. Wo ist ihr Lebensrecht ?

    Da ist ja der Tierschutz viel stärker, als der Kinderschutz.

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  • Januar 24, 2016

    Diese Behauptungen basieren auf anti-Abtreibungs-Lite​ratur (Susan Stanford und Co.).

    Hier finden sich sachliche Informationen, basierend auf der wissenschaftlichen Fachliteratur:
    http://www.s​vss-uspda.ch/de/facts​/psychisch.htm

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    • Juli 19, 2021

      @ Frau Rey,

      Ist Ihnen noch nie in den Sinn gekommen, dass Menschen die mit Abtreibungen ein Höllengeschäft machen, immer so Wischiwaschi Argument finden, um das nekrophile Geschäft am Leben zu erhalten.

      Ihre Website hilft da auch nicht weiter, Sorry

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Hottinger, SIE haben mit Sicherheit noch nie abgetrieben. Ich schon, vor bald 50 Jahren. Ich habe auch 3 Wunschkinder geboren, kenne also genau den Unterschied zwischen einer total ungewollten Schwangerschaft und einer erwünschten. Ich bin total glücklich damit. Ferner kenne ich persönlich mindestens 50 Frauen, die einen Schwangerschaftsabbru​ch hinter sich haben. Keine hat deswegen ein psychisches Problem.
      Wischiwasch​i? auf dieser Website stehen wissenschaftlich erhärtete Fakten, kein Wischiwaschi http://www.svss-uspda.ch/de/​facts/psychisch.htm – im Gegensatz zu Susan Stanford und anderen aus diesem Lager.
      Und da irren Sie auch: Schwangerschaftsabbrü​che sind kein “Höllengeschäft”. Mit Geburten und in vitro Fertilisation ist viel mehr Geld zu verdienen.
      Aber lassen wir diese Diskussion, sie führt zu nichts. Und die Abstimmung vom Februar 2014 ist ja zum Glück mit rund 70% NEIN-Stimmen längest vorbei.

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  • Juni 11, 2017

    Wenn man sich die Zeit mal nimmt und die Strafbestimmungen im Strafrecht (StGB) mal anschaut, dann stelle wenigstens ich mit Befriedigung fest, dass da der Gesetzgeber einmal gute Arbeit geleistet hat, nämlich den werdenden Menschen pränatal schon zu schützen.

    Nur kann man leider ebenso feststellen, dass die aufgestellten Hürden eines Attest durch einen Facharzt dass das Leben der Mutter oder deren Gesundheit gefährdet ist. Diese obligatorischen Gespräche mit Fachpersonen sind doch leider Gottes das Papier nicht mehr wert, worauf sie geschrieben. Verfassung hin oder her, es wird gewerkelt und sich möglichst schnell eine goldene Nase verdient. Abtreibungen nehmen rasant zu, der menschliche Fötus sorry, aber der degeneriert zu einem Abfallprodukt.
    Heute​ geht das doch Ruck Zuck, höchstens in 2-3 % der Fälle werden diese Bestimmungen überhaupt noch angewandt, und das ist sehr traurig.

    Art. 11912. Schwangerschaftsabbru​ch. / Strafloser Schwangerschaftsabbru​ch

    Strafloser Schwangerschaftsabbru​ch

    1 Der Abbruch einer Schwangerschaft ist straflos, wenn er nach ärztlichem Urteil notwendig ist, damit von der schwangeren Frau die Gefahr einer schwerwiegenden körperlichen Schädigung oder einer schweren seelischen Notlage abgewendet werden kann. Die Gefahr muss umso grösser sein, je fortgeschrittener die Schwangerschaft ist.

    2 Der Abbruch einer Schwangerschaft ist ebenfalls straflos, wenn er innerhalb von zwölf Wochen seit Beginn der letzten Periode auf schriftliches Verlangen der schwangeren Frau, die geltend macht, sie befinde sich in einer Notlage, durch eine zur Berufsausübung zugelassene Ärztin oder einen zur Berufsausübung zugelassenen Arzt vorgenommen wird. Die Ärztin oder der Arzt hat persönlich mit der Frau vorher ein eingehendes Gespräch zu führen und sie zu beraten.

    3 Ist die Frau nicht urteilsfähig, so ist die Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreterin oder ihres gesetzlichen Vertreters erforderlich.

    4 Die Kantone bezeichnen die Praxen und Spitäler, welche die Voraussetzungen für eine fachgerechte Durchführung von Schwangerschaftsabbrü​chen und für eine eingehende Beratung erfüllen.

    5 Ein Schwangerschaftsabbru​ch wird zu statistischen Zwecken der zuständigen Gesundheitsbehörde gemeldet, wobei die Anonymität der betroffenen Frau gewährleistet wird und das Arztgeheimnis zu wahren ist.

    1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. März 2001 (Schwangerschaftsabbr​uch), in Kraft seit 1. Okt. 2002 (AS 2002 2989; BBl 1998 3005 5376).
    Art. 12012. Schwangerschaftsabbru​ch. / Übertretungen durch Ärztinnen oder Ärzte

    Übertretunge​n durch Ärztinnen oder Ärzte

    1 Mit Busse2 wird die Ärztin oder der Arzt bestraft, die oder der eine Schwangerschaft in Anwendung von Artikel 119 Absatz 2 abbricht und es unterlässt, vor dem Eingriff:

    a.
    von der schwangeren Frau ein schriftliches Gesuch zu verlangen;
    b.
    persönlich mit der schwangeren Frau ein eingehendes Gespräch zu führen und sie zu beraten, sie über die gesundheitlichen Risiken des Eingriffs zu informieren und ihr gegen Unterschrift einen Leitfaden auszuhändigen, welcher enthält:

    1.
    ein Verzeichnis der kostenlos zur Verfügung stehenden Beratungsstellen,
    2.
    ein Verzeichnis von Vereinen und Stellen, welche moralische und materielle Hilfe anbieten, und
    3.
    Auskunft über die Möglichkeit, das geborene Kind zur Adoption freizugeben;

    c.
    sich persönlich zu vergewissern, dass eine schwangere Frau unter 16 Jahren sich an eine für Jugendliche spezialisierte Beratungsstelle gewandt hat.

    2 Ebenso wird die Ärztin oder der Arzt bestraft, die oder der es unterlässt, gemäss Artikel 119 Absatz 5 einen Schwangerschaftsabbru​ch der zuständigen Gesundheitsbehörde zu melden.

    1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. März 2001 (Schwangerschaftsabbr​uch), in Kraft seit 1. Okt. 2002 (AS 2002 2989; BBl 1998 3005 5376).
    2 Ausdruck gemäss Ziff. II 1 Abs. 5 des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979). Diese Änd. wurde im ganzen zweiten Buch berücksichtigt.

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