1. Ausländer- & Migrationspolitik

Die SP im Widerspruch

Im März letz­ten Jah­res ver­langte die SP ein­hel­lig, man solle die Ab­stim­mung über die Un­ter­neh­mens­steu­​er­re­form II wie­der­ho­len. Begründung: „Die Stimm­be­rech­tig­ten​ seien im Vor­feld der Ab­stim­mung über die tatsächlichen Aus­wir­kun­gen der Re­form unvollständig oder falsch in­for­miert wor­den. Statt der im Ab­stim­mungs­kampf pro­gno­s­ti­zier­ten​ Steuerausfälle von ei­ni­gen Dut­zend Mil­lio­nen Fran­ken droh­ten nun Milliardenausfälle.“ ​ Die SP hat nicht Unrecht.

Doch wo bleibt die SP, wenn es darum geht, die vorangegangenen Personenfreizügigkeit​sabstimmungen zu würdigen? Die tatsächlichen Folgen vor den jeweiligen Abstimmungen sind genauso unvollständig oder falsch gewesen. Es waren vor allem die SP, FDP und  CVP, die sich für die Vorlage stark gemacht haben und heute noch machen. Eine riesen Medienpropaganda wurde gestartet, Skeptiker kaum zu Wort gelassen, alle waren sich einig: Die Personenfreizügigkeit​ stärkt den Wirtschaftsstandort Schweiz! Wirtschaftsstandort? Offenbar geht auch bei der SP die Wirtschaft plötzlich über alles. Was man aber von der SP weiss: Es ist nicht die Liebe zur Wirtschaft, sondern primär alles nach EU riechende. Die SP ist deshalb nicht konsequent. Gelogen und Unwahrheiten wurden herumgereicht wie eine Selbstverständlichkei​t. Wirtschaft ist Kapitalismus! Will die SP also den Kapitalismus abschaffen, die Wirtschaft aber nicht? Ein Widerspruch. Wie die ganze Parteipolitik während den letzten Jahren.

Am 10. Mai 2011 forderte das Präsidium der SP einen 15-Punkte-Massnahmenp​lan (Aargauer Zeitung). Durch die vielen, auch kleinen Verstösse drohe das ganze Lohngefüge in der Schweiz ins Rutschen zu geraten. Damit geraten die Personenfreizügigkeit​ und die Europapolitik insgesamt in Misskredit, sagte Parteipräsident Levrat. Die gleiche SP besänftige vor Abstimmungen das Volk mit Worten wie: „Es werde kein Lohndumping geben, die flankierenden Massnahmen würden greifen, Ventilklausel könne angewandt werden, Löhne sinken nicht, usw.“ Wie sich heute zeigt, sind die flankierenden Massnahmen zahnlos (kosten nur wieder viele Steuerfranken), die Ventilklausel wurde nicht angewandt, Lohndumping gibt es hüben wie drüben. Lohndumping heisst für mich auch die Einstellung von EU-Arbeitern zugunsten eines Schweizers. Vornehmlich wird bei der SP aber nur von Lohndumping gesprochen, falls ausländische Arbeiter nicht den Schweizer Lohn erhalten. Diese Aussagen wirken geradezu grotesk. Die SP und die Gewerkschaften haben die flankierenden Massnahmen als Druckmittel gebraucht, um überhaupt der Personenfreizügigkeit​ zuzustimmen. Witzig: Warum braucht es überhaupt flankierende Massnahmen obwohl alle davon sprachen, die Schweiz würde nicht überschwemmt? Kein Schweizer würde entlassen, usw.? Ist mir heute noch nicht klar, glaube den Befürwortern der PFZ auch nicht. Irgendetwas geht für mich nicht auf. Levrat bettelt mit einem 15-Punkte-Massnahmepl​an von dem man erstens heute nichts mehr hört und zweitens im Widerspruch steht zu allem, was die SP im Vorfeld der Abstimmungen zur PFZ von sich gab. Das Lohngefüge ist bereits ausser Rand und Band geraten, an die Europapolitik glaubt auch niemand mehr, wie man heute weiss. Also Worthülsen – damals wie heute. Wahlkampfgeplänkel zum Nachteil der Schweizerinnen und Schweizer.

Immer wieder wird von fehlendem Pflegepersonal, Ärzten und Erntehelfer gesprochen. Die Bevölkerung in der Schweiz steigt unaufhaltsam. Natürlich braucht es somit immer mehr Ärzte und natürlich fehlen auch Krankenschwestern und sicher brauchen wir noch mehr Erntehelfer. Wie in vielen anderen Berufsgattungen auch. Doch wie viel Krankenschwestern, wie viele Erntehelfer und wie viel Ärzte verträgt die Schweiz? Die SP macht sich solche Gedanken gar nicht – nicht einmal im Ansatz. Man wettert lieber über Banken und Abzocker, will sechs Wochen Ferien, mehr Gesetze und Vorschriften diskutieren, usw.  – Verbetonierte Schweiz, überfüllte Bahnen, Dichtungsstress scheinen den Genossen ebenso kein Anliegen zu sein, wie die überaus hohe Arbeitslosigkeit vor allem bei den Jungen, die nicht nur in Arbeitslosenstatistik​en verschwinden, sondern auf Weisung der Sozialämter zu staatlichem Lohndumping in Beschäftigungsprogram​me (die nichts mit Weiterbildung/Ausbild​ung zu tun haben) verdonnert werden. Junge Menschen die arbeitslos sind, weil sie niemand anstellen will. Demütigend! KMU’s, die gar keine Lehrlinge mehr ausbilden wollen, weil sie sonst schon überdurchschnittliche​ Kosten und administrativen Aufwand haben und der Konkurrenz aus dem Ausland trotzen müssen. Was nützen flankierende Massnahmen, falls es bald gar keine Schweizer Kleinfirmen mehr gibt? Was nützt der Kampf gegen Lohndumping obwohl ein selbständiger Gipser aus Deutschland Offerten für wenige Franken einreichen kann? Dies namentlich in Grenzkantonen? – Sich italienische Kleinunternehmen einen Deut darum kümmern wie unsere Vorschriften sind und im Tessin das gesamte Gewerbe vernichtet wird? Was nützen mir schönfärberische Studien obwohl doch die Wirklichkeit anders aussieht? Was nützen mir Aussagen des grössten Erntehelfer der Personenfreizügigkeit​, Serge Gaillard (Chef SECO), Arbeitgeber sollen Inländer bevorzugen? Worthülsen! Hilfloses Anrennen gegen Zustände die jetzt erst erkannt werden. Wieso bevorzugen Franzosen, Irländer, Holländer und vor allem Deutschland ihre Inländer nicht? 

Geerntet werden die Arbeitskräfte aus der EU weil sie billiger sind – zu einem tieferen Einstandslohn angestellt werden können. Gebraucht werden jene, die keine hohen Ansprüche stellen. Ein Arbeitnehmer in Deutschland verdient viel weniger als in der Schweiz und sie sind pflegeleichter. Mehr noch: Die klugen Arbeitnehmer aus Deutschland, Portugal, Italien oder Spanien haben zwei Wohnsitze und dadurch viel weniger Kosten. Kosten, die Schweizer berappen. Junge Männer die Militär machen müssen, Militärpflichtersatz bezahlen, Steuern bezahlen, Autoversicherungen und hohe Krankenkassenprämien.​ Das alles muss ein Arbeiter mit zwei Wohnsitzen nicht. Es gibt diverse Tricks diese Kosten zu umgehen, dafür gibt es in der Schweiz schon spezialisierte Agenturen die Graubereiche in der Gesetzgebung schamlos ausnützen. Dazu kommt noch, dass Quellensteuern in einigen Kantonen sogar tiefer sind als ordentlichen Veranlagungen für Bürger mit Schweizer Pass oder C-Ausweis. Die Heiratsstrafe für Arbeiter aus der EU gibt es nicht. Einzahlungen in die Säule 3a dürfen sogar noch nachträglich von den Quellensteuern abgezogen werden.  Diese Tatsachen werden von einer Partei ausgeblendet, die sich „soziale Verantwortung“ auf die Fahne geschrieben hat. Doch liebe SP, wo bleibt der soziale Friede in unserem Land falls es so weitergeht – nicht endlich etwas geändert wird? Sind wir ehrlich. Eine Anwendung der Ventilklausel auf die Oststaaten ist ein Unding. Es ist leider zu spät. Anwenden hätte man sie vor drei Jahren müssen. – Aber Ihr wart ja dagegen – wie gegen alles was gegen Brüssel ist.

Ungerechtigkeit​en sind an der Tagesordnung. Ich kenne einen Hotelbetrieb in der Stadt Bern mit einem Hoteldirektor aus Deutschland. Entlassen hat er alle Schweizer wegen angeblichem Umsatzrückgang. Eingestellt hat er nach zwei Monaten alle Mitarbeiter aus Deutschland. So geht es tagtäglich. Männer über 45-jährig finden nur schwer oder gar keine Arbeitsstelle, werden ausgesteuert, landen beim Sozialamt. Vielleicht meint die SP das mit ihrer „sozialen Verantwortung“. Die Damen und Herren im Kronleuchtersaal verschliessen aber lieber ob diesen Tatsachen die Augen. Serge Gaillard ist einer der ihrigen, kommt aus dem Gewerkschaftsbund, fördert diesen Trend, indem er jedes Mal in Medien beschönigt was es eigentlich nicht mehr zu beschönigen gäbe. Worthülsen!

Falls die SVP mit ihrer Initiative durchkommt liebe SP, trägt ihr die Mitschuld und ich hoffe, ihr steht dazu. Doch ich denke, diese Initiative wird vom Volk gar nicht angenommen weil im Vorfeld wieder Angst geschürt wird und der Druck der EU, wie bei all den anderen Abstimmungen, enorm sein wird. Die Initiative finde ich aber genau das, was es braucht. In der Schweiz muss es weiterhin möglich sein, die Probleme ungeschönt auf den Tisch zu legen. Aber hört bitte auf mit: „Flankierenden Massnahmen, kein Lohndumping und keine Lohneinbussen.“ Das glaubt Euch, denke ich, niemand mehr. Sagt einfach eines in die Mikrofone und dann ist die Sache gegessen: „Wir wollen in die EU ob es die Mehrheit des Volkes ablehnt oder nicht, wir werden einen Weg finden und der Rest ist uns egal.“ So macht es mindestens heute den Anschein. Mir ist lieber Ihr sagt es so und redet nicht um den heissen Brei herum. 

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Comments to: Die SP im Widerspruch
  • Februar 27, 2012

    Die SVP Initiative wird durchkommen, denn der Inländervorrang ist nun die einzig mögliche Lösung. Zuzüger dürfen in der Schweiz nur einen Job erhalten, wenn es keine schon in der Schweiz lebenden Schweizer und Ausländer gibt, welche die Stelle besetzen können. Es kann nicht sein, dass 50-jährige oder nicht mehr 110% leistungsfähige durch Zuzüger ersetzt werden.

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  • Februar 27, 2012

    Lohndumping lässt sich leicht verhindern. Das haben aber SVP, FDP und CVP bis anhin verhindert. Das Handwerker nicht gut verdienen und unter Lohndumping leiden ist krass gelogen. Zurzeit verdient sich jeder selbständige Handwerker eine goldenen Nase. Da wird jeder Preis bezahlt, Hauptsache irgendjemand kommt und erledigt die Arbeit. Da sind Löhne von 8’000.- oder mehr keine Seltenheit. Kürzlich war ein Handwerker bei mir, der anscheinend auch in Deutschland Aufträge hat.

    Zudem kenne ich viele die dank der PFZ in der EU Dienstleistungen erbringen. Oder gar in die EU auswandern. Diese Zahlen sind stark steigend.

    Ich kenne zudem keine Ausländer die weniger verdienen als Schweizer. In meiner Wohngemeinde versteuern die Ausländer wesentlich mehr als die Schweizer. Ich hab keine Ahnung wo Lohndumpin sein soll. Die Unternehmen zahlen grossmehrheitlich korrekte Löhne und stellen Ausländer nicht günstiger an. Oder wollen Sie etwa sagen, dass die Unternehmer alle kriminelle sind? Was jedoch sicher der Fall ist, dass in vielen Bereichen die Löhne stagnieren oder sinken. Das hat jeder mit dem allgemeinen Konkurrenz zu tun und nichts mit der PFZ. Niemand bezahlt mehr für ein Produkt, nur weil es aus der Schweiz ist.

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    • Juli 19, 2021

      tja leider arbeiten Sie nicht in einem Baunebengewerbe wie ich wo ich tagtäglich Klagen höre. Ihre Beschreibung sind noch “bezahlte” Einzelfälle. Fragen sie mal den kleinen Schreinerbetrieb,ob er Lehrlinge ausbilden will? In Basel?

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    • Juli 19, 2021

      Das sind hier in ZH keine Einzelfälle. Wer einen Handwerker braucht, der kann mindestens 2 bis 3 Monate warten. Die haben ihre Bücher voller Aufträge. Entsprechend sind die Leute bei dringenden Reparaturen bereit zu bezahlen. Lehrlinge will doch niemand mehr ausbilden, das hat jedoch ganz andere Gründe.

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    • Juli 19, 2021

      welche dann Herr Meier? Wir bilden zum Beispiel keine mehr aus.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rebmann hat einige genannt. Eigentlich einfach: Viel zu viel Ärger. Ein Lehrbetrieb sollte nicht für die Erziehung zuständig sein. Das betrifft die Umgangsform bei einem Kunden, oder gegenüber Kollegen, allgemein schlechte Einstellung zur Arbeit, den Montag nicht als Ausnüchterungstag betrachten, etc..

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    • Juli 19, 2021

      Nicht unbedingt aber auch. Sind auch Gründe ja. Aber bei uns sind es klar auch wirtschaftliche Gründe. Pro Lehrling beinahe 1 Angestellter nur um Lehrlinge zu betreuen, endlose blödsinnige Besuche in der Gewerbschule, Geplauder. Diesen Angestellten sparen wir aber + Lehrling damit wir mit den Preisen mithalten können. Unser Nachbarbetrieb macht es genauso. Wir wissen ja nicht was noch kommt. Oder wisst Ihr es?

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    • Juli 19, 2021

      Sei es bei Lehrlingen oder auch bei Arbeitern, der Aufwand bis hin zu den Gewerkschaften die in das Unternehmen reinreden ist zu gross.
      Ich hab keine Firma gegründet, dass mir die SP in meinen Betrieb reinredet.
      P.S. Es war übrigens absehbar, da zu meiner Lehrzeit eigentlich jeder als Dumm angesehen wurde, der eine Handwerkslehre machte. Dies zu engpässen führen wird.

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    • Juli 19, 2021

      Gebe ich Ihnen sogar recht Herr Nabulon. Bei unserem Nachbarsbetrieb schwatzen sogar staatlich aufgeblähte Sozialarbeiter drein, was ihr Sprössling zu tun hat und was nicht. Finde ich wahnsinnig. Der will auch keine Lehrlinge mehr. Bilde keine mehr aus. Zu teuer, zu aufwändig und da er ja jetzt günstige Arbeiter aus der EU holen kann, die er nicht noch anlernen oder gar ausbilden muss, nur eine logische Folge. Das finde ich fatal für den Werkplatz Schweiz.

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    • Juli 19, 2021

      Eben, Herr Gabor Balazs,
      Aber, ich meinte etwas von schlechter Qualität der “Handwerker” gelesen zu haben. Nebst dass die Kosten zu hoch sind.

      Leider kann ich keine qualifizierten “Handwerker” was den eidg. Dipl. Beufsbezeichnung/Meis​ter, bedeutet, einfach so aus dem nahen Ausland importieren.
      Dank unserem Dualen Berufsbildungssystem haben wir ein Niveau, das seinesgleichen sucht.
      Zumindest die Grundlage, Voraussetzungen, für motivierte Junge Leute, wirkliche Top Fachleute auszubilden.
      Nachste​hend vom Volksmund “fast beleidigend Handwerker genannt”.

      Es hat schon bei meiner Lehre angefangen, als die Schweizer Industrie ausverkauft wurde. Teilweise einfach aus Habgier.
      Dazu kamen Gesetze aller Art, (Pazifisten) wollten das so, und verhinderten manches.
      Dazu kamen neue Erkenntnisse im Umweltschutz, welche vieles verunmöglichten, oder verteuerten.
      Ich bin überzeugt, wir haben diesen ehemals florierenden Bereich, Schweizer Industrie nachhaltig ruiniert.

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  • Februar 28, 2012

    Sie haben ja so recht, Herr Balazs. Ich kann aus Erfahrung jedes Wort unterschreiben.
    Was wirklich weh tut, ist das man das locker voraussehen konnte!
    Und trotzdem wurde mit den üblichen Drohszenarien, falschen Versprechungen etc. dem Volk eingeredet die Einführung der PFZ sei “alternativlos”.


    Jetzt hat man ein weiteres mal den Beweis wie weit bei gewissen Parteien die abgehobenen Theorien in der Umsetzung an der Front versagen. Die berühmte Ventiklausel das Beruhigungsmittel schlechthin wurde aus lauter Angst bis jetzt nicht eingesetzt etc.
    Aber wenn der arbeitende Stimmbürger nur ein bisschen nachdenken würde und sich nicht einfach von einer Ecke in die andere manipulieren liesse, könnte man sowas künftig leicht ausschliessen! Die Hoffnung stirbt zuletzt!

    Andererse​its: Warum lassen wir die Linke nicht einfach mal machen?
    Erfüllen wir ihr doch ihre Träume:
    Sollen sie die Grenzen sperrangelweit öffnen. Sollen sie der EU beitreten. Sollen sie das Bankgeheimnis generell aufheben. Sollen sie sämtliche Daten sämtlicher Bürger, egal von woher automatisch austauschen. Und der grosse, dicke Kavallerist Steinbrück kriegt einen Extragoldenen Riesenschlüssel ehrenhalber verliehen und darf zuallererst nach schwarzen Geldern von Griechen, Italienern, Spaniern, Portugiesen, Deutschen, forschen – die uns andauernd mit ihrer hinterzogenen Kohle die Banken stürmen – während unsere Schlafkappen in Bern über “Weissgeldstrategien​” streiten.

    Das Wort FREIZÜGIGKEIT soll in Leuchtschrift über der Schweiz schweben. Alles gehört allen und wir sind alle ganz liebe Menschen.

    Sollen sie die Armee vollständig abschaffen, die brauchen wir nicht mehr, wozu auch?

    Der totale Ausverkauf, die Schweiz als Ramschladen, geplündert und bereit zur Übergabe an etwas “Grösseres”, so wie es die Genossen schon immer liebten.
    Gross und zentral regiert muss es sein – dann ist es gut!

    Sollen sie doch ihre grossartigen Pläne umsetzen können – dann wäre endlich Ruhe mit der Zwängerei und der klebrigen, intriganten Salamitaktik mit der das Volk andauernd beschissen wird – und wir würden wie die gesamte EU mit Vollgas gegen die Wand fahren – Bingo!
    Dann müsste man sich wenigstens eine Zeitlang diese Lügen nicht mehr anhören!

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    • Juli 19, 2021

      Und dann werden in ein paar Jahrzehnten sich wieder 3 Kantone in der Urschweiz verbünden und gegen die Vögte des grossen Europäischen Reiches aufstehen um ihre Unabhängigkeit zu erlangen.

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    • Juli 19, 2021

      Könnte gut sein! Wenn es die EU dann noch gäbe. Aber solange hält dieser gigantische Wackelpudding nicht mehr durch, davon bin ich überzeugt.
      Es ist doch offensichtlich, dass alles wofür die EU stehen sollte genauso ein Gutenachtgeschichtche​n fürs Volk war, wie alle diese Rechtfertigungen für die grössenwahnsinnigen Konstrukte zuvor.
      Jede Form von zentral regiertem Gigantismus ist schlecht für die Menschheit und nur für kurze Zeit überlebensfähig.
      Er fordert aber jede Menge Opfer vom Volk für ein paar unwichtige Figuren deren Hauptziel es ist sich persönlich Macht und Profit auf dem Rücken der Völker zu verschaffen, dafür geben die alles: Lügen, Intrigen, Korruption, Manipulation, Korruption blühen in solchen Gebilden viel besser als in kleinen und überschaubaren Gemeinschaften, deshalb werden diese gigantischen Riesenkraken an “prominenter Stelle” ja auch befürwortet.
      Darin kann man sich viel besser durchschummeln, sich die Taschen füllen, mit Pension und allem – das ganze Wohlfühlpaket! Bezahlt vom Bürger! Erst recht, wenn der ganze Plan in die Hosen geht, weil man von Anfang an nichts anderes getan hat als zu tricksen, zu drohen und zu mogeln.
      Wieso lernen wir nichts aus der Geschichte?
      Warum lassen wir uns immer noch ständig ein X für ein U vormachen und glauben einer Partei auch nur ein einziges Wort, die den EU-Beitritt immer noch in ihrem Parteiprogramm führt, obwohl dieser offensichtlich genug zweifach durch das Stimmvolk abgelehnt worden ist und uns die EU deutlichst vorführt wie sie versagt?

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    • Juli 19, 2021

      Sie glaubten dafür einer Partei die gegen Ausländer ist, aber deren Parteimitglieder überproportional viel Ausländer beschäftigen.

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    • Juli 19, 2021

      Die PFZ ist zudem ein wichtiger Grund für unsere gut funktionieren Wirtschaft geworden. Da wurden die kühnsten Erwartungen übertroffen. Ich hätte nie geglaubt, dass sich so viele Hauptsitze hierherkommen würden. Natürlich bringen die auch ihr Personal mit. Gleichzeitig haben bereits ansässige Konzerne hier ausgebaut. Viel können nun direkt in der EU aktiv werden, ohne Filiale. Davon profitieren hunderte KMU. Viel Schweizer profitieren von den Möglichkeiten in der EU und ergreifen ihre Chancen. davon zeugen die 400’000 Schweizer in der EU. Und es werden täglich mehr. Die PFZ ist keine Einbahnstrasse. Und wir profitieren davon überproportional.

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    • Juli 19, 2021

      Ja Herr Meier, “alle” profitieren und gleichzeitig wird die Schweiz zu Grunde gerichtet. Was nützt mich all diese Wirtchaft, wenn die Schweiz immer weniger attraktiv wird. Sie besteht ja bald nur noch aus einigen Städten mit ihren Aglomerationen und ein paar unbewohnbaren Bergen.

      Ich möchte nicht missverstanden werden. Ich bin für eine Zuwanderung. Die Schweiz wird immer auf eine Zuwanderung angewiesen sein. Von mir aus können wir die PFZ sogar auf die ganze Welt ausweiten. Dies aber unter der Voraussetzung, dass das die Bevölkerung in der Schweiz nicht weiter wächst. Das Wachstum der Bevölkerung hat nämlich gravierende Nachteile. Wohnungen verteuern sich, Infrastrukturen wie Strassen usw. müssen gebaut werden (mit Steuergeldern der hier wohnenden Bevölkerung), die Natur wird immer mehr verdrängt usw.

      Die PFZ wie sie im Moment besteht bringt doch nur wieder den Reichen Vorteile. Der Normale Bürger trägt dann wieder die Kosten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Meier, es gibt nicht nur die Profitgeschichte die Sie hier immer so gerne herbeireden wollen.
      Es gibt hier immer mehr Leute die unter die Räder kommen, genau so wie in der EU.
      Ich weiss nicht, von welcher Position her Sie sprechen, aber Sie scheinen sich als Gewinner in diesem Spiel zu betrachten.
      Gut für Sie! Aber der Missbrauch an den Anderen und an deren Lebensqualität wird sich rächen – auch an denen die bis jetzt krampfhaft alles negieren was anderen Menschen eindeutig weh tut!
      Denken Sie, alles was Herr Balazs schreibt ist frei erfunden?
      Was er schreibt ist noch nicht mal die Hälfte von dem was sich immer schneller entwickelt. Es sind die schleichenden Ungerechtigkeiten die irgendwann so viele Leute betreffen, dass eine kritische Masse erreicht wird und dann wird das Leben hier noch schneller noch ungemütlicher. Ab dem Zeitpunkt spätesens wird Ihre vielzitierte Profitgeschichte “nachhaltig” in Frage gestellt werden.
      Und noch was: Wirtschaftswachstum und Profit um jeden Preis (für wen?) war mal das Heilmittel schlechthin und das Totschlagargument gegen alle die auch noch was anderes vom Leben erwartet haben, als sich für ein gut gefülltes Bankkonto, zigtausend Versicherungen und Kapitalanlagen, das EFH mit Swimminpool, Breitbildtv. und einen mit Samt ausgeschlagenen Sarg etc. krumm zu legen!
      Ausserdem hat sich das alte Wirtschaftssystem inkl. Profit ohne Grenzen wohl endgültig ausgewachsen und ein neues System haben wir noch nicht erfunden!

      Es gibt Leute die können von der EU nicht so profitieren wie Sie es offensichtlich zu tun scheinen. Es ist nicht gut diese Leute einfach zu ignorieren.
      Und es gibt auch Leute die sich im Spiegel noch in die Augen sehen können wollen, weil sie sich nicht im Namen des Profits (?) total fremdbestimmen lassen.
      Auch diese sollte man nicht einfach beiseite schieben.

      Was die EU inszeniert ist nichts anderes als eine gigantische Umverteilungsaktion von unten nach oben, dass wird mittlerweile offiziell thematisiert. Diese Geschichte wird sehr viele Opfer produzieren für den vielgelobten Profit von ganz wenigen.

      Das hatten wir doch schon mal? Was daraus wird, weiss man aus der Geschichte und wir sehen schon jetzt in den Anfängen die Wiederholung davon – wo bitte schön liegt da denn der Profit?

      Kann man denn nicht langsam ein bisschen weiter denken als nur bis zur eigenen prall gefüllten Brieftasche? Kann man sich nicht vorstellen, dass man selbst (vielleicht gerade wegen seiner prall gefüllten Brieftasche und seiner dem Elend anderer gegenüber gezeigten Kaltschnäuzigkeit) in ziemlich ungemütliche Situationen geraten könnte?

      Oder kann man in der bis anhin erfolgsverwöhnten, verschlafenen Schweiz sich einfach nicht vorstellen, dass die zunehmende Verelendung in Europa (und die gibts in SP.GR,I.IRL.GB und auch BRD = von wegen Profit!) und der gleichzeitig laufende Milliardentransfer aus diesen Ländern von immer noch illegalem Schwarzgeld aus CH-Bankkonti brutalen Neid und Aggressionen wecken könnte?
      Wieso nehmen unsere Banken dieses Geld eigentlich immer noch an?

      Wessen Profit ist das, wenn Tessiner Banken Tresore zumieten müssen, weil sie wegen den italienischen Geldern die in der Schweiz geparkt werden zu wenig eigene haben?
      Ist das mein Profit? Der meines Nachbarn? Wenn die EU infolge ihres Schuldendesasters überall die Schrauben anzieht und die Leute abhauen oder zumindest ihr Geld, nützt mir das was?

      Wenn Steinbrück schon wieder gegen die Schweiz vom Leder zieht, nützt mir das was? Die Schweiz sitzt wegen der EU zunehmend auf einem Pulverfass und wird zum Spielball der EU Politiker um mit der Kavallerie etc. bequem von den eigenen Fehlern ablenken können. Sowas züchtet Agressionen gegen die ach so reichen, ach so beneidenswerten Schweizer – nützt mir das was?
      Definieren Sie “Profit” …………

      Was die PFZ angeht: Die “flankierenden Massnahmen” sind der Running Gag auf jeder Baustelle und zwar bei den Schweizer Handwerkern wie bei denen aus der EU!

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    • Juli 19, 2021

      Wir haben zum Glück eine bürgerliche Schweiz für die Wettbewerb zumindest teilweise kein Fremdwort ist. Was Sie als unter die Räder kommen beschrieben ist ein ganz normaler Vorgang in einer Marktwirtschaft und nennt sich Strukturbereinigung. Da hat es immer gegeben und wird es immer geben. Jedes System, das dies verhindern wollte ist gescheitert. Davon zeugt die lange Liste der gescheiterten sozialistischen Versuche den Wettbewerb auszuschalten. Und eigentlich wird seit mindestens 10 bis 15 Jahren von der Globalisierung und den davon erzeugten Veränderungen geredet. Wer so blöd ist und einfach wartet bis seine Welt untergeht, der hat einfach nie die Zeitung gelesen. Wer einen Job in einem unsicheren Betrieb hat, der muss halt versuchen abzuspringen, sobald sich die Gelegenheit bietet. Wer bis zu Arbeitslosigkeit wartet, der wird schnell erfahren, dass 2 Jahre oder weiniger bis Ende ein kurze Zeit ist.

      Aber wir haben ein bürgerlich Schweiz und das zum Glück. Denn Wetter hat bis anhin bessere Ergebnisse erzeugt als alles andere. Das dabei Verlierer entstehen ist nun einmal Systembedingt. Dafür haben wir schliesslich die Sozialhilfe etc… aber da wir immer gekürzt. Wenn nun die Opfer selbst diese Kürzungen immer wieder an der Urne absegnen, so ist das nicht mein Problem.

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    • Juli 19, 2021

      Immerhin, so deutlich haben Sie sich noch nie formuliert – danke dafür. Ich hoffe, Sie werden ein glückliches Leben lang auf der Strasse derer wandern die immer auf der Seite des Erfolges (?) sind und keiner der weniger “Begabten” oder weniger Kaltschnäuzigen wird Ihnen je einen Strick daraus drehen.
      In welcher Welt leben Sie?

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    • Juli 19, 2021

      Irgendwo beginnt die Eigenverantwortung. Wir leben schliesslich im Paradies. Jeder der in der Schule einigermassen fleissig ist und eine gesunde Einstellung zur Arbeit hat, der kann in der Schweiz gut leben. Für Schicksalsschläge haben wie die Sozialhilfe, IV etc.. Der Abbau in diesen Bereichen wir an der Urne jeweils von mir nicht unterstützt. Missbrauch muss natürlich scharf kontrolliert werde. Nur wurde bei jeder sogenannten Missbrauchsvorlage durch die Hintertür jeweils ein Abbau durchgesetzt. Die Mehrheit hat diese Vorlagen angenommen, ich wegen diesen Hintertürchen nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Kleiner Nachtrag:
      Sie haben mir auf keine der gestellten Fragen bezüglich der Profite die wir von der EU haben sollen eine Antwort gegeben. Sie betonen nur plötzlich die Vorteile einer bürgerlichen Schweiz?
      Immerhin mal eine klare Stellungnahme! Aber im Prinzip verteidigen Sie nur immer wieder Ihre eigene soziale Unbetroffenheit in Bezug zu der Gesellschaft in der Sie leben!
      Und genau das ist der katastrophale Fehler in Ihrer Rechnung. Sie können sich nie von der Umgebung in der Sie leben freistellen. Schon gar nicht, wenn negative Veränderungen in Ihrem Umfeld globale Ausmasse annehmen, bzw. wenn globale negative Veränderungen bis auf Ihr Bankkonto und Ihr Wohnzimmer durchschlagen.
      Und diejenigen die Sie jetzt für selber schuld halten vielleicht auch noch plötzlich in Ihrem Wohnzimmer stehen?
      Pardon, aber soviel Ignoranz anderen Menschen gegenüber reizt mich einfach!

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    • Juli 19, 2021

      Ich kenne niemand, der davon nicht profitiert.
      Beispiel​ für Profit: Eine KMU erbringt Dienstleistungen in die EU. Vor der PFZ musste sie ein Niederlassung in der EU haben. Heut kann der EU-Markt aus der Schweiz heraus bedient werden, weil das nicht mehr verboten ist. Das heisst ganz einfach, dass die Kosten für den Markteintritt massiv gesunken sind. Da sind zig tausend Arbeitsplätze (die sonst s in den EU-Filialen wären) entstanden. Und das ist nur ein Beispiel. Dazu kommen noch Konzernniederlassunge​n hier in der Schweiz etc… Da sind ganz einfach tausende Jobs entstanden. Und die sozialen Fragen scheinen kein grosses Problem zu sein, denn die Linken haben keinen grossen Wähleranteil.

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    • Juli 19, 2021

      Zur Jobsuche. Ich habe sehr viel Bekannte mit ausländischem Namen. Die werden massiv bei der Jobsuche diskriminiert und finden trotz ausgezeichneten Referenzen mit viel Mühe einen Job. Das gleiche gilt für Frauen denen nichts zugetraut wird und Stellen nicht erhalten, die einem minderqualifizierten Mann zugesprochen werden. Zum Glück ändert sich das und viel Unternehmer bewerten nur noch die Kompetenzen. Eigentlich wie es sein sollte. Nun müssen mehr und mehr CH-Männer mit CH-Namen beginnen etwas zu leisten.

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    • Juli 19, 2021

      In Ordnung. Eigentlich verfechten Sie einen sozialdarwinistischen​ Standpunkt wenn es um Schweizer geht. Wenn Sie sich zu Jobsuchenden aus der EU äussern werden Sie verständnisvoll und menschenfreundlich. Gut, dass können Sie halten wie Sie wollen.

      Was mich allerdings nicht nur bei Ihnen extrem stört ist die totale Empfindungslosigkeit dem Elend gegenüber, egal ob im eigenen Land oder in der EU und in dem Zusammenhang ganz wichtig:

      Sie unterschätzen (für Sozialdarwinisten typisch!) die Schlagkraft des Elends, wenn es sich denn erhebt.
      Sie trauen den Verlierern in diesem Winner-Looser-System nicht zu, sich gegen die zu wehren die sie verachten, weil sie durch das System und dessen “Handlungsbevollmäch​tigte” an den Rand gedrückt worden sind.
      Solange es noch nicht so viele Looser gibt kann man locker so über sie urteilen wie Sie das tun – aber was geschieht, wenn es mehr werden – ein paar Müsterchen davon haben wir sogar hier schon gehabt.
      Da man nicht bereit ist an massgebender Stelle vernünftig und Einsichtig mit der aktuellen Lage umzugehen, wird sich deren Zahl noch steigern, bis es genug davon hat, um den arrogant- überheblichen Winnern im Elfenbeinturm gehörig Angst einzujagen und das was Sie sich so profitorientiert angeeignet haben zumindest in Frage zu stellen, bzw. ihnen dieses einfach wegzunehmen.

      Ich stelle bei meinen Landsleuten des öfteren fest, dass ihnen ganz einfach der Instinkt für die realen Gefahren in einem ungerechten System fehlt.
      Anstelle von Respekt und Sinn für Gerechtigkeit (auch zur Wahrung von eigenen Interessen!) ist eine eiskalte Bewertung getreten. Wer hat ist ok – wer nicht hat ist selber schuld und in Ihrem Fall:
      Inländer die nicht haben sind ganz besonders selber schuld, während dem man den Zuwanderern unbedingt Jobs verschaffen muss – oder so ähnlich!
      Solidarität​ (nicht sozialistisch,links, und politisch manipulativ – sondern menschlich gemeint) kommt nicht vor!
      Für mich sind das einfach nur eiskalte Versuche der eigenen Verantwortung die man der Gesellschaft gegenüber hat auszuweichen.
      Meines​ Erachtens soll man sich schleunigst darüber klar werden, dass Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Kälte, Hunger, No Future und die Erkenntnis, dass dem Staat und den Habenden diese Zustände sch ….egal sind und die Schrauben (wie man sieht) einfach immer mehr angezogen werden – Wut, Verzweiflung und Hass erzeugt – mit anderen Worten: Aufstände.
      Die machen dann selbstverständlich an der Schweizer Grenze einfach Halt, nicht wahr?
      Wie will man auf Aufstände reagieren? So wie in Syrien? Uups!
      Das wäre aber ein absolutes NoGo! Vor allem weil in diesem Land ja schon nach dem EMRK geschrien wird, wenn man keine Türmchen haben will. Dann darf man doch auch nicht auf die sich zusammenrottenden Looser schiessen gell!
      So! Ich bitte Sie Ihre verächtliche Kaltschnäuzigkeit diesen Menschen gegenüber endlich aufzugeben und sich darüber Klar zu werden, dass Sie selbst Ihre Position in diesen Zeiten auch nicht mehr auf Sicher haben. Wetten?

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    • Juli 19, 2021

      Solidarität ist nun einmal Links in unserem Land. Solidarität wird als Gutmenschentum verachtet.

      Ich habe so viele Ungerechtigkeiten gesehen gegenüber Frauen und Mitbürgern mit ausländischem Namen (die ebenso Militärdienst geleistet haben etc..) oder Leuten gegenüber die hier geboren sind aber ohne CH-Pass. Da verstehe ich echt nicht was Rechtskonservative unter Solidarität verstehen.

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    • Juli 19, 2021

      Nicht patzig werden! Wenn Rechtskonservative Keule alles ist was Ihnen noch einfällt, habe ich wohl einen Nerv getroffen!
      Leider ist Ihr gerne angewandtes Totschlagargument auf mich nicht anwendbar, ich gehöre in keine Ihrer Denk-Schablonen.

      I​ch fühle mich aber durch Ihre Aussage erneut bestätigt: Sie denken in groben Kategorien und verdrängen dabei, dass sie diese Kategorien mit menschlichen Wesen befüllen!

      Ich kenne bestimmt so viele Schweizer u.a. auch Jugendliche mit guten Zeugnissen die in diesem System nur Nachteile einfahren, wie Sie von Ihnen bemitleidete Menschen ausländischer Herkunft.
      Was also soll das?
      Es geht darum, dass die welche unter die Räder kommen sich irgendwann nicht mehr darum kümmern wie sie von Ihnen be- und verurteilt werden – die rennen dann einfach in ziemlich grosser Anzahl über Sie hinweg!
      Und noch was: SOLIDARITÄT – ANSTAND – RESPEKT – ANTEILNAHME war noch die von irgendeiner Partei oder von irgendeinem Glauben abhängig! Diese Begriffe die das Raubtier eigentlich zum Menschen machen würden, sind nur immer von Parteien und Kirchen vereinnahmt worden um Menschen zu manipulieren und auszunehmen.

      Freie​s, selbständiges Denken und eine offene Wahrnehmung der tatsächlichen Zustände, wären heute echt hilfreicher – statt vorgefasste eingefahrene Meinungen und betonierte Feindbilder und die immer gleichen Worthülsen als Beschimpfung des bösen politischen Gegners, wenn man selber eigentlich nicht mehr weiter weiss. Möge Ihnen Ihr eingefahrenes schwarz-weiss Denken erhalten bleiben. Manche brauchen das einfach.

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    • Juli 19, 2021

      Ich lese die Zeitung, und sehe nur eins. Hetze gegen die IV, die AHV, die Sozialhilfe, gegen Kinderkrippe, gegen Mutterschaftsversiche​rung, gegen alle die Hilfe brauchen. Ja das lese ich und bilde mir eine Meinung.
      Solidarität hat sehr wohl einen politischen Hintergrund und der ist nicht bei rechtskonservativ. Da ist Solidarität ein Fremdwort. Dazu reicht eben die Zeitung zu lesen oder am Fernsehen di politischen Diskussionsrunden.

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    • Juli 19, 2021

      Ja aber wie bringen Sie das jetzt in Zusammenhang mit unserer Diskussion über die Kaltschnäuzigkeit die Sie gegenüber vorzugsweise inländischen Benachteiligten an den Tag legen?

      Und woher nehmen Sie die Verbindung zu Ihren bedingungslosen Glauben an den Profit durch eine möglichst nahe Verbandelung mit der EU, den Sie für sich anscheinend immer noch als Sicher einstufen, obwohl auch Sie gelesen haben müssten, wie stark gerade in den EU-Ländern wie Portugal, Griechenland, Irland, Spanien die Verelendung zunimmt – und die Selbstmordraten steigen?
      Das sind belegte Tatsachen!

      Ausserdem hat die Einwanderung aus Griechenland und Portugal in die Schweiz stark angezogen und jetzt wächst das Interesse der begüterten Franzosen an unserem Land sprungartig an wegen dem Hollande seiner Drohung die Reichensteuer auf 75% anzuheben, falls er gewählt wird (lol)!

      Ihre tolle EU rennt uns die Bude ein, müllt unsere Banken mit ihrem Schwarzgeld zu und macht anschliessend uns dafür verantwortlich was unsere Banken damit machen!

      Das heisst nichts anderes, als das der CH-Bürger für etwas zur Verantwortung gezogen werden wird – für das er überhaupt nichts kann und von dem er überhaupt nichts hat!
      Und warum ist das so?
      Jetzt kommen Sie mir bloss nicht wieder mit Ihren Rechtsnationalen!

      In der Grössenordnung in der Europa und der ganze Wirtschaftszirkus seit langem global vernetzt diese riesigen Schuldenblasen aufgebaut haben, hat links – rechts – mitte – rot -grün – etc. noch nie eine Rolle gespielt.
      Das ist bloss Kasperltheater fürs Volk, damit jeder immer weiss wem er die Schuld für etwas geben kann und ja keiner auf die Idee kommt mal wirklich hinter dem Vorhang nachzusehen wer die Fäden in der Hand hält.
      Laut ETH, Zürich sind das weltweit ca. 50 Banken und Versicherungskonzerne​!
      Sind die Rechtsnational?????

      Das sind globale vernetzte Multis, die der Politik genau sagen wo’s lang geht – auf dem Rücken der Völker. Und jetzt sind sie dran den Bogen mächtig zu überspannen.

      Aus dem Elend der Völker wird etwas entstehen was ebenfalls Grenz- und Partei-überschreitend​ wirken wird.
      Und das hat keinesfalls etwas mit Ihren Vorstellungen von Profit und Sicherung Ihres Eigentums zu tun! Denn je mehr Kohle aus den Pleiteländern der ach so profitablen EU auf Schweizer Banken wandert, desto schneller steigen die Begehrlichkeiten, bzw. die Agressionen uns gegenüber!
      Warten Sie’s ab, kann nicht mehr lange dauern. Dann müssen Sie auswandern Herr Meier, um Ihre “Profite” zu retten – aber sehr wahrscheinlich nicht wegen Ihren bevorzugten Hassobjekten, viel eher wegen dieser gefrässigen Riesenkrake die Sie so permanent verteidigen!

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    • Juli 19, 2021

      Ich verstehe Sie wirklich nicht. Für mich ist Ihre Argumentation widersprüchlich..

      ​Beispiel: Das heisst nichts anderes, als das der CH-Bürger für etwas zur Verantwortung gezogen werden wird – für das er überhaupt nichts kann und von dem er überhaupt nichts hat!
      Und warum ist das so?
      Jetzt kommen Sie mir bloss nicht wieder mit Ihren Rechtsnationalen

      B​anker haben Steuerbetrügern weltweit geholfen Geld zu verstecken,. Das war nicht, Ausländer bringen Geld in die Schweiz. Das war: Die Banken haben den Ausländern alle Versteckmöglichkeiten​, Tarnkonstrukte etc.. offeriert. Und ja wir sind dafür Verantwortlich, wir alle (ich auch), denn wir haben die Politiker gewählt, die dass zu verantworten haben. Wir haben alle Kritiker verhöhnt, immer beide Augen zugedrückt. Und das sind nun einmal alle von der Mitte bis Rechtsaussen.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist egal, welche Politiker von wem gewählt werden. Sobald sie gewählt sind, sagt ihnen das Kapital was sie zu tun haben – auch den Linken, die Sie hier so liebenswürdig aussen vor lassen.
      Der Fehler des Volkes ist es, den Politikern immer noch Vertrauen zu schenken. Wer Karriere machen will, muss sich verpflichten, sonst hat er nicht die geringste Chance die Leiter hochzukommen.
      Die Demokratie ist ein Mäntelchen das sich das Kapital umgehängt hat, weil Menschen einfacher zu manipulieren sind, solange sie noch daran glauben das sie selbst bestimmen können.
      Die Scharmützel zwischen links – mitte-rechts sind organisiertes Geplänkel von Befehlsempfängern des Kapitals.
      Man kann sich einiges was in unserem Lande nicht so sauber läuft viel besser erklären, wenn man die Sache mal so betrachtet.

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  • Juni 21, 2012

    Über 400000 Personen sind in den letzten paar Jahren in die Schweiz eingewandert. Fast alle sind direkt auf den Arbeitsmarkt geströmt. Es wurden aber keine 400000 neue Stellen geschaffen! – Somit enstand zwangsläufig ein Verdrängungsmarkt (der Begriff Ü50 wurde neu geboren, das Wort Lohndumping wurde salonfähig usw). Ausserdem haben wir mit getunten Arbeitslosenzahlen geprahlt (weiss doch heute fast jeder das wir mit echten ca. 6-7% im europäischen Durchschnitt liegen – inkl. die in einer Arbeitsmarktmassnahme​ befindlichen Personen, Ausgesteuerte, Teilzeitarbeiter etc.). Dies ist natürlich ein gefährliches Zeichen ins Ausland. Was will man da noch erklären. Es werden weiterhin ca. 2500 Personen im Monat ausgesteuert und die Kaufkraft durch den Lohndruck nimmt weiterhin ab. All dies wird von unseren Politikern beschönigt, unterschlagen oder ignoriert. Die Nutzniesser sind meistens Unternehmer die wahrscheinlich im gleichen Golfclub spielen wie unsere Politiker. – Rücknahme der Freizügigkeit und anstatt einer Frauenquote eine Ü50 Quote…..

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