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Die SVP hat die Energiestrategie schlicht nicht verstanden

Energiewende bringt 4’690 Fr./a Ge­winn! Die SVP be­rech­net die Kos­ten der Ener­gie­stra­te­gie ohne Energiewende!

Unglaub​​lich mit wel­cher Un­summe von Geld die SVP ihre Igno­ranz und Un­kennt­nis der Fak­ten breit­schlägt. Da rech­nen Sie doch die Kos­ten der Ener­gie­wende ohne die Ener­gie­wende zu voll­zie­hen. 2050 wer­den wir elek­trisch fah­ren und in einem Nul­l­ener­gie­haus woh­nen und der Strom­ver­brauch wird durch die Ef­fi­zi­enz­stei­ge­​​rung um 40% sin­ken. Be­rech­net man die ‘Kos­ten der Ener­gie­stra­te­gie’​​ nach dem SVP Strick­mus­ter kor­rekt, kommt man auf 4’690 Fr. Gewinn pro Jahr an­statt einem Ver­lust von 3’200.

 

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Comments to: Die SVP hat die Energiestrategie schlicht nicht verstanden
  • Mai 10, 2017

    Typisch! Sie haben meinen Beitrag gar nicht gelesen – aber lauthals dagegen Protestieren! Genauso funktioniert die Politik der Gegner. Vielleicht haben Sie auch schon bemerkt, dass die Deutsche Umsetzung nicht unser Vorbild ist. Genau desshalb bin ich für die Energiestrategie, weil sie genügend Zeit lässt für den Umbau auf eine nachhaltige Energieversorgung. Alles dementieren ist einfach – aber bringen sie eine bessere Alternative! Die gibt es nicht und eins muss man sich im Klaren sein: Die konventionellen Energien werden ebenfalls teuer zu stehen kommen. Auch das ist Form der Subvention. Was der Rückbau der AKW wirklich kostet ist Ansatzweise in Deutschland zu erkennen. Und dabei ist die Lagerung der Abfälle noch nicht einmal gelöst! Wie kann der Strompreis der grösste Wettbewerbsnachteil eines Landes sein, wenn er nur 0.5% des Umsatzes ausmacht?

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    • Juli 19, 2021

      Was soll man lesen aus einem Bildchen im Format 175px × 175px?
      Ihren Text habe ich hingegen tatsächlich gelesen und lauthals bin ich eigentlich auch nicht…

      Ob wir alle 2050 elek­trisch fah­ren, kann sein ich glaube nicht daran.
      In einem Nul­l­ener­gie­haus woh­nen ist eine wunderbare Sache nur stehen wir da noch am Anfang der Technik und die ganzen älteren Bestandsgebäude werden dieses Ziel nie erreichen können.

      Ob Bund oder SVP oder Ihre Zahlen, ist alles nichts anderes als Spekulation,

      Die Wahrheit ist: Weder Gegner noch Befürworter haben Recht. Jeder rechnet, wie es ihm politisch zupass kommt. Wie teuer die Übung wirklich wird, wissen wir schlicht nicht. Eine solche Unsicherheit ist nicht der Stoff, aus dem Begeisterungsstürme entstehen. Darum verlasse ich mich lieber auf Erfahrungen wie sie in Dt. gesammelt werden. Dies ist allemal seriöser, als sich auf irgendwelche Träumer und Lobbyisten zu verlassen.

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    • Juli 19, 2021

      Schon ziemlich dreist, Herr Frei, wenn Sie jemandem vorwerfen, Ihr bescheidenes Beiträgli nicht gelesen zu haben.

      Gehen Sie über die Bücher und überlegen Sie, ob es opportun sei, ja zu stimmen, wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie als EDU-Parteimitglied früher oder später nicht bei der EU um Strom betteln müssen…

      Wenn ich Schweizer wäre, würde ich ein NEIN in die Urne legen. Und ich würde mich für ein neues, modernes AKW einsetzen!

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    • Juli 19, 2021

      Wo ist nun Ihre Berechnung Herr Frei, oder doch nur eine Behauptung ohne Hand und Fuss? Was auch wieder ein typisches Verhalten sein kann.

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  • Mai 10, 2017

    Wird ja immer besser nach dem uns der Bund noch mit “nur* Fr.40.00 Ködern will kommen sie jetzt noch Fr. 4’690 Gewinn.

    “Deutschland hat die Energiewende erfunden.
    Eine Erfolgsgeschichte ist sie aber nicht: Die Haushalte bezahlen nirgends so viel für Strom wie hier. Dem Klima geholfen hat das bisher wenig. Kollateralschäden gibt es zudem in den Nachbarländern.”

    “Dieses Versprechen tönt heutzutage hohl: «Die Förderung erneuerbarer Energien wird einen Haushalt nur einen Euro im Monat kosten – so viel wie eine Kugel Eis.» Verkündet hatte dies 2004 der damalige deutsche Umweltminister, der Grüne Jürgen Trittin. Stattdessen hat sich die monatliche Stromrechnung für deutsche Haushalte seit 2000 etwa verdoppelt. Elektrizität ist in Deutschland für Konsumenten mit fast 30 Cent je Kilowattstunde sogar um die Hälfte teurer als im Hochpreisland Schweiz. Die deutsche Regierung hat die Energiewende zwar bestellt, aber zahlen dürfen sie die Konsumenten. Auch wenn man mit Industrievertretern spricht, nennen sie den Strompreis oft als grössten Wettbewerbsnachteil des Landes.
    In der «Dunkelflaute»

    Wes​halb ist die Energiewende so teuer? Schwierig zu verstehen ist das nicht. Man muss sich dazu nur etwa die deutsche Stromproduktion am 24. Januar 2017 um 7 Uhr morgens anschauen. Zu dieser Zeit war die Nachfrage mit 70 Gigawatt (oder 70 000 Megawatt) ziemlich hoch. Zwar haben Windkraft- und Solaranlagen zusammen eine installierte Kapazität von 84 Gigawatt, doch um 7 Uhr (es war noch dunkel) lag die Leistung der Windkraftanlagen nur bei 0,8 Gigawatt, die der Sonne bei null – es wurde aus diesen Quellen somit nur 1% der Nachfrage bedient. Die Deutschen haben für solche Lagen den Begriff «Dunkelflaute» geprägt. Selbst wenn man doppelt oder dreimal so viele Solarpanel und Windräder baut – in Deutschland gibt es bereits 28 000 Windanlagen –, werden die Erneuerbaren zu gewissen Stunden nur einen Bruchteil des Bedarfs decken.
    …………​…………………​……….”

    https:​//www.nzz.ch/wirtscha​ft/energiepolitik-das​-falsche-vorbild-deut​schland-ld.1290233

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  • Mai 11, 2017

    W.Frei hat die Energiewende schlicht nicht verstanden.
    oder er ist ein Träumer.

    Man kennt die Politiker, sobald die Abstimmung durch ist beginnt die grosse Abzocke, da werden Verordnungen mit grossen Abgaben, Energiesteuern usw. auf alle Energieformen gemacht das es dem Normalbürger sehr weh tut.

    Wir werden es erleben, dass alle die Ja stimmten in ein paar Jahren jammern wegen den extremen Abgaben auf alle Energien, die jährlich steigen, die ihren Wohlstand gross beschneiden.

    Ich hab’s beim Krankenkassengesetz erlebt, da haben die Träumer und die lügenden Politiker schamlos
    erzählt wie die Krankenkassenprämien nicht mehr steigen werden und sogar billiger werden, ich stimmte Nein aber das Volk fiel auf die Honigmünder der Regierung total rein.

    Und so wird es wieder sein!

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    • Juli 19, 2021

      Genau, und irgend wann sollten wir BürgerInnen genug schlau sein, solchen Vorlagen nicht mehr auf den Leim zu kriechen.

      Darum Nein

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  • Mai 11, 2017

    Ich muss eingestehen, als Laie schlicht überfordert zu sein in der Frage, ob die Befürworter oder die Gegner des Energiegesetzes recht haben. Ich bin daher darauf angewiesen, allgemeine Erfahrungen und äusserliche Merkmale der jeweiligen Propaganda als Kriterium zu nehmen. Zunächst steht man
    vor der Tatsache, dass die Behörden der Bevölkerung bei allen Vorlagen eine total falsche Kosten-
    rechnung bzw. Dimension der Auswirkungen zu präsentieren pflegen, und zwar in einer Weise, die den Souverän zur leichtgläubigen Genehmigung veranlasst. Hinterher erweist es sich regelmässig, dass die Zahlen acht- bis zehnfach untertrieben waren (nur zwei Beispiele: Personenfreizügigkeit​, Schengen). Schon von daher ist eine gehörige Skepsis höchst angezeigt. Dann werden wir dermassen übermässig mit Propaganda vonseiten der Befürworter eingedeckt – ich erhalte täglich drei Meldungen „Energiegesetz JA“ im Facebook -, was zusätzliches Misstrauen schafft, umso mehr, als dass es sich bei diesem Verein ausschliesslich um Angehörigen der Industrien handelt, die vom Energiegesetz massiv profitieren. Bestimmt gehört auch Herr Werner Frei zu dieser Gilde. Wunderlich ist hier überdies, wie er sich ziemlich apodiktisch in die Futurologie steigert: Er scheint unsere Lebensweise in 33 Jahren ganz genau zu kennen! Seine vorliegende PR-Aktion ist ein Exzess, ein Höhepunkt der befürwortenden Hysterie. Mein NEIN liegt daher bereits bei der Gemeindeverwaltung.

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    • Juli 19, 2021

      “Bestimmt gehört auch Herr Werner Frei zu dieser Gilde”
      Das ist so Herr Frei ist tatsächlich bei einem Zulieferer der Energieversorger tätig.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Urs Gassmann,

      Wenn ich Sachen Gesetze nicht verstehe, das Gefühl habe, ich werde ruundherum angelogen, oder harmloser Fantasten erzählen Märchen,…nehme ich ein Gesetz nicht an.

      Unser Nein liegt ebenso auf der Gemeinde.

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    • Juli 19, 2021

      Fest steht, dass die Politik niemals auf 33 Jahre hinaus ein Ziel setzen kann; es kommt immer ganz anders heraus. Mit der Energiewirtschaft sollte ich etwas verwachsen sein; ich würde mich hierin gewiss nicht in eine grosse Diskussion einlassen. Was mich am meisten stört, sind die Vollmachten, womit der Bundesrat mit der Annahme des Energiegesetzes ausgestattet würde: Das Volk kann damit unendlich gepiesackt werden! Dann ist es illusorisch, uns um 40% im Energiekonsum zu beschränken, zumal die Schweizerbevölkerung nach wie vor stark wächst. Wird das Gesetz angenommen,
      so wird die Schweiz sozusagen eine Diktatur, umso mehr, als Initiativen neuerdings
      willentli​ch und geflissentlich nicht mehr umgesetzt werden; wir scheinen uns zu einer
      repräsentative​n Demokratie zu verändern, und in meinen Augen herrscht eine Alarm-
      Situation!

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  • Mai 11, 2017

    In Nordkorea funktioniert die Energiewende schon!

    Klar, jeden Winter erfrieren zwar tausende Menschen aus der Bevölkerung, aber Kim, die Parteifunktionäre und die Genossen haben es dafür wohlig warm!
    Zu welcher Gruppe sich, Werner Frei wohl zugehörig fühlt??

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  • Mai 11, 2017

    Wer darauf kommen kann, dass mit der Einführung von Subventionen und Lenkungsabgaben ein Gewinn resultieren könnte, hat nicht nur die Energiestrategie nicht verstanden, sondern versteht grundsätzlich nicht, wie solche „Bürgergängelungsinst​rumente“ funktionieren.

    Sow​ohl Subventionen als auch Lenkungsabgaben sind ja extra dafür kreiert worden, alles unrentabel zu machen, was nicht erwünscht ist. Mit Gewinnabsicht oder -Aussicht hat das jedoch rein gar nichts zu tun. Und bezahlen müssen diese Zwangsgelder natürlich einmal mehr die Steuerzahler.

    Wer sowieso keine Steuern bezahlt und ohnehin nur kassiert, wird zudem überhaupt keinen Unterschied spüren und sollte eigentlich gar nicht mitentscheiden dürfen. Leider werden aber genau diese Profiteure und Neider das Zünglein an der Waage spielen. Auch wenn sie nichts davon haben, so können sie doch einmal mehr den „Reichen“ (also jenen die für sie sorgen) einen reindrücken.

    Doch das Entscheidende an dieser Verbots-Vorlage ist: Sie bringt uns keine Energiesicherheit, keine Unabhängigkeit, keine Kostenersparnis und keine wirtschaftliche oder technische Vielfalt. Im Gegenteil. Darum NEIN

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  • Mai 11, 2017

    Herr Werner Frei,
    2050 wer­den wir elek­trisch fah­ren und
    in einem Nul­l­ener­gie­haus woh­nen und
    der Strom­ver­brauch wird durch die Ef­fi­zi­enz­stei­ge­​​​rung um 40% sin­ken.

    2050 werden wir nicht elektrisch fahren, *das Wunder der Batterie muss noch geschaffen werden, ** Die Frage, woher denn dieser Strom kommt, bleibt offen…???

    Glaube​n sie wirklich, dass Behörden über Heimatschutz zulassen, dass wir im Nullenergie Haus wohnen können?
    Dann müssen wir aber heute damit anfangen, alles was nicht Passivhäuser sind (neue) abzureissen und neu zu bauen.
    Nullenergie Haus bei gleichem Komfort von heute lässt sich durch Sanieren nie erreichen. 95% der Immobilien in der Schweiz erneuern bis 2050?

    Was Energie Preise anbelangt; Angebot und Nachfrage regeln den Markt. Wenn: “keine Fossilen und Atomaren Quellen mehr genutzt werden, bekommt Strom das Monopol.
    Und was machen Monopolisten so gerne? Abzocken, genau…

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  • Mai 12, 2017

    Eigentlich warte ich immer noch auf Ihre Gewinnrechnung. Das 175px × 175px Bildchen reicht nun wirklich nicht oder zumindest ein Link?

    Die Berechnung der Gegner konnte ich hingegen anschauen und ist meiner Meinung nach noch zu konservativ gerechnet, das Fr. 3200.00 nicht reichen ist schon fast sicher.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Frischknecht Sie haben völlig recht, ich habe die Rechnung mit den Zahlen nicht hier abgedruckt, sondern nur erklärt wie ich auf diese skurile Zahl komme. Nun damit alle die Berechnung noch nachvollziehen können werde ich diese auch explizit abdrucken:
      1. Wir leben 2050 im Nullenergiehaus (ist bereits ab 2020 gemäss MuKEn)1 Gesetz für Neubau). –> das bedeutet kein Öl mehr -3000l x 1 Fr = -3’000 Fr.
      2. Wir fahren 2050 elektrisch (ist dank Tesla bereits heute sehr gut möglich – sollte jeder mal ausprobieren!) –> das bedeutet kein Benzin mehr ca. 10 Fr./100km dafür Strom
      1.5 Fr/100km d.h. -8.5 Fr./100km weniger, macht bei 15’000 km/Jahr: 150 x -8 = – 1’275 Fr
      3. Wir sparen ca. 40% Strom ein durch bessere Effizienz (nicht kalt Duschen – aber Clever siehe Julia)2 5’000 kWh/Jahr x -40% = -2’000kWh x 20Rp = – 4’00 Fr/Jahr
      macht Total: -3’000 – 1’275 – 400 = 4’675 Fr./Jahr
      Übrigens diese Rechnung ist unvollständig und wird sicher nicht so positiv umgesetzt werrden können, da gebe ich Ihnen Recht. Ich habe nur das d… Strickmuster der SVP genommen um ewiggestrige Denkmuster aufzuzeigen. Die Energiestrategie wir uns etwas Kosten aber der Nutzen überwiegt bei weitem!
      Volkswirtsch​aftlich: 11 Mio t Erdöl importiert die Schweiz! ca. 10 Milliarden Fr. fliessen ins Ausland für Erdölprodukte. Importe sind Volkswirtschaftlich immer ein Verlust!
      Jobsituatio​n: die Energiewende schafft eine ganze Menge neue Jobs. – Swiss cleantech ist ein Job Motor! http://www.swissclean​tech.ch/

      Es ist Zeit die Rückspiegel abmontieren und vorausschauen. Für eine moderne und florierende Schweiz. Kommt aus dem Réduit und lasst uns eine Welt gestalten, die auch für unsere Nachkommen lebenswert ist!

      )1 MuKEn:
      http://www.aw​el.zh.ch/internet/bau​direktion/awel/de/ene​rgie_radioaktive_abfa​elle/energetische_bau​vorschriften.html)
      )​2 Joulia Dusche:
      http://jouli​a.com/

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    • Juli 19, 2021

      So können wohl nur Beamte rechnen, Herr Frei. Bevor Sie die von Ihnen vorgeschwärmten Einsparungen bei der Energie realisieren können, müssen Sie zuerst halt noch ein “billiges” Neullenergiehaus bauen, einen “günstigen” Tesla posten und einen Abhärtungskurs für kaltes Duschen finanzieren.

      Unter dem Strich brauchen Sie etwa zwei Generationen um aus den roten Zahlen zu kommen.

      Und dann funktioniert die ganze “Energie-aus-dem-Nich​ts-Hypothese” auch noch nur am Tag oder bei Sturm. In der übrigen Zeit haben Sie dann tatsächlich null Energie…

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    • Juli 19, 2021

      Der entscheidendste Denkfehler ist, dass sogar grösstenteils die Gegner nichts gegen intuitive Energieversorgung hat. Nur muss das aufgrund des technischen Fortschritt passieren nicht mit einem Gesetzt.

      Ein Nullenergiehaus bei Neubauten ist sicherlich wünschenswert.
      Was machen wir mit den Bestandshäusern abreissen, bei mir sind alle Liegenschaften über 200 Jahre alt, der Heimatschutz erlaubt mir weder den Abriss und Neubau: Bei Sanierung redet die gleiche Behörde auch mit, die Fassade darf schliesslich nicht verändert werden und und..
      Langfristig wird es vermutlich unbezahlbar werden solche Häuser zu bewirtschaften. .
      Und meine Altersversorgung geht flöten…

      Das mit dem elektrisch fahren ist auch so eine Sache, der Tesla hat eine Reichweite von ca. 250 km. danach geht es an die Steckdose für die nächsten 4-8 Std. Zurzeit sind vor allem Fun Autos erhältlich. Brauche aber Autos die auch einen Anhänger ziehen können oder sonst Platz haben für einen Transport.
      Nun ja hier bleibt mir zumindest noch die Alternative im Ausland zu tanken, ökologischer Unsinn aber wirtschaftlich schon jetzt lohnend. zumindest bei mir.

      Also meine Rechnung sieht im Moment so aus, dass auf mich eine fünfstellige Zahl an Mehrkosten zukommt und bin da sicherlich nicht der Einzige.
      Schliesslic​h müssen wir ja die Nullenergiehäuser finanzieren mit den Mehrkosten damit ihre Rechnung auch aufgeht.

      Je mehr man sich mit diesem Energiemonster beschäftige desto überzeugter muss man dieses Gesetz bekämpfen.

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    • Juli 19, 2021

      Sehen sie jetzt kommen wir doch langsam zu einer sachlichen Dikussion und zu den wurklichen Thema unter der Oberfläche. Die Energiewende wird so oder so stattfinden – weil sie wirtschaftlich ist und notwendig. Sie bezeichnen aber die Gesetzliche Grundlage als Denkfehler, wenn ich das richtig verstanden habe! Das sehe ich genau im Gegenteil: Infrastruktur wie in der Energieversorgung benötigen einen langen Planungs- und Invetsitionshorizont.​ Nur eine saubere gesetzliche Grundlage kann dies sicherstellen. Die Energiestrategie soll genau dieses Umfeld schaffen.
      Ein zweiter Fehler ist der Schluss vom Einzelnen auf die Allgemeinheit. Ihre Wohnsituation hat mit der Machbarkeit von Nullenergiehäusern nichts zu tun, es sei denn sie wohnen im statitisch relevanten Gebäude. Gerade weil der Weg zum Nullenergiehaus im einzelnen nichts bringt und für Alle sehr lange dauert muss hier der Gesetzgeber aktiv werden. 1. ein griffiges Gesetz machen und 2. abstützen durch lenkungsabgaben. Dh wer vorangeht soll Mittel bekommen von denen, die das Thema (noch) nicht anpacken wollen. Das sind keine Subventionen durch Steuergelder sondern Anreize! Ich bin auch ein absoluter Gegner von der Verwendung von Steuergeldern.
      Eins ist jedenfalls klar, das Nullenergiehaus ist erfunden und es kostet nur ca. 10-15% mehr. Schafft aber Innovation und Arbeitsstellen.
      Auch​ die Elektromobilität ist mittlerweile erfunden und funktioniert. Aber es gibt neue Herausforderungen! Das Smart Grid wird notwenig und es benötigt Strom statt Erdölprodukte, was einen Umbau der Infrastruktur erzwingt. Übrigens benötgt es nur 15-18% mehr Strom wenn wir zu 80% elektrisch fahren. Das sparpotential ist allerdings mit 40% um mehr als doppelte so gross. Innovationen fordern uns heraus und sind ein Fundus für die Schweiz. Wir haben keine Ressourcen ausser ein bisschen Wasser und Steine – unser Potential ist Hightech und Erfindergeist und davon muss die Schweiz auch in Zukunft leben.
      Appropo Auto mit Anhänger und Transport: vor wenigen Jahren habe ich noch geglaubt, dass E-Mobilität nur für PW eine Option sei. Weit gefehlt – die Firma http://eforce.ch/
      hi​er in Fehraltorf ist das Beste Beispiel von Schweizer Innovation oder der neue EL-Bagger https://www.solaragen​tur.ch/node/479… SwissCleanTech ist die Lösung und dazu benötigen wir die Energiestartegie für die Investitionssicherhei​t.

      Liebe Grüsse, Werner

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    • Juli 19, 2021

      Mit angeblichen Prozentzahlen scheinen Sie ja schnell bei der Hand zu sein, Herr Frei. Keine von ihnen ist allerdings auch nur annäherungsweise nachvollziehbar.

      Vor allem erklären auch diese Behauptungen nicht, warum dafür die gesamte Nukleartechnologie für die Bereitstellung der Energie durch Atomkraft verboten werden muss.

      Wer elektrisch baggern will, nur zu. Wer aber die dafür aktuell vorhandene, gut funktionierende und umweltfreundliche Energiegewinnung durch ein unerprobtes, teilweise bereits gescheitertes und auf Kohlekraft angewiesenes System zwangs-ersetzen will, schaufelt auch mit dem EL-Bagger höchstens unser eigenes Energiegrab.

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    • Juli 19, 2021

      So ein E-LKW ist für wenige Speditionen sicher auch eine tolle Lösung aber hauptsächlich in Ballungsräumen wie Zürich, Bern, Basel und und.. Für Schweiz weite Lieferung sind diese eher wieder nicht geeignet. Bei LKWs hat man auch nicht das Problem des Platzes wie bei einem PKW. Aber eines zeigt es doch, dass für innovative Techniken kein Energiewende 2050 notwendig ist.

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  • Mai 12, 2017

    Die Welt dreht sich und es geschehen Sachen auf dieser Welt, die niemand vorher sagen kann.

    Dementsprechend sind Szenarien in diese Richtung mehr wie Märchen. Sog Wissenschaftler die solches erzählen und unterstützen, kein Kommentar

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  • Mai 12, 2017

    Übrigens kann das Ziel auch ohne Gesetz erreicht werden, wenn die Möglichkeiten das zulassen.

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  • Mai 12, 2017

    Man spricht wieder über AKWs.
    Und verwirft Energiestrategie 2050.

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  • Mai 14, 2017

    In der Schweiz decken wir unseren Stromverbrauch im kritischen Winterhalbjahr erst 0,9 Prozent mit Photovoltaik und 0,17 Prozent mit Windkraft ab. Unser Import von “Dreckstrom” aus Kohlekraftwerken nimmt jeden Winter deutlich zu. Forschung und Entwicklung haben in allen Bereichen grosses Potential.
    Seit meinem Uni-Studium in Mathematik, Physik und Nationalökonomie befasse ich mich intensiv mit der Energiestrategie. Betrachten wir z.B. den Entwicklungsreaktor “Iter” in Cadarache. Die ETH Lausanne hilft dort mit. In wenigen Jahrzehnten wird es möglich sein, aus einem faustgrossen Kieselstein und einem Glas Wasser ein Jahr lang genügend Strom für eine Person zu produzieren. Als “Abfall” bleibt nicht radioaktives wertvolles Helium. Zur Energieinitiative ein klares “Nein” !!!

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    • Juli 19, 2021

      Die nachaltige Entwicklung erfolgt bei den erneuerbaren Energien. ITER wurde von Gorbatschow 1985 angeregt, ist seit 2007 im Bau und soll 2015 Tests machen. Kosten: 19 Mia EUR. Mit Plasma Strom erzeugen wird er frühestens 2035.Bisher wurde mit Kernfusion max. 16 MW während 2 Sekunden erzeugt und die Plasmaheizung benötigte dabei 24MW.Benötigt wird kein “Glas Wasser” sondern Deuterium+Tritium bei 150 Mio Grad Celsius.Deuterium ist leicht zu finden, Tritium auch, aber es wird ein Isotop Tritum 7 benötigt, dies muss man herstellen. Wie? Mit einem Schwerwasserreaktor!

      Alle im Bau befindlichen Reaktoren werden mindestens 3 mal teurer als geplant und habe 10 Jahre Verspätung.
      Solarzellen funktionieren schon lange und wurden in den letzen 5 Jahren ca. 75% billiger. Ein Fusionsreaktor – wenn er dann bis ca. 2075 gelingt – wird dann nie rentieren.

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    • Juli 19, 2021

      Ob ITER jemals kommt ist ungewiss. Bitte bedenken Sie, dass die Gefahren von Grosstechnologie niemals null sind! Dieselben Institutionen haben auch damals Lucens gebaut und munter behauptet, es sei völlig ungefährlich… Übrigens diese Unfallstelle ist immer noch nicht beseitigt und kostet weiterhin Geld. Man hat uns damals einen der ersten GAU’s beschert. Hoffen wir, das es der letzte ist und dass ITER nicht so endet. Ich bin sehr für die Forschung und möchte das Projekt damit nicht in Misskredit bringen.
      Noch eine Frage: Wie war das mit den Subventionen? Wieviel Steuergelder hat ITER schon verschlungen und wieviel wird das noch Kosten.
      Sicher ist eins, alle Schweizer Steuergelder die bisher in die Atomenergie geflossen sind machen ein mehrfaches aus gegenüber der Förderung durch Umlagen (KEV und EIV sind keine Steuergelder!) und der Energiestrategie. Und das Schlimmste steht uns noch bevor – wer wird die Lagerung und den Rückbau je bezahlen? Übrigens gibt es auch bei ITER radioaktiven Müll: https://www.ipp.mpg.d​e/2641049/faq9. Allerdings ist es viel weniger und er strahlt ‘nur’ wenige 100-Jahre.

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  • Mai 15, 2017

    Herr Frei
    Sie werfen der SVP vor, wie dilettantisch sie mit Ihrer Kostenkalkulation umgehe!

    Gleichzeit​ig behaupten Sie, Dank Effizienzsteigerung bis ins Jahr 2050 40% des Stromverbrauches einsparen zu können – trotz dem Umstieg von Benzinern zu Elektrofahrzeugen.


    Wie wollen Sie das machen?
    Wo nehmen Sie diese Fantasie her?
    Glauben Sie, die Leser Ihrer Postille seien zu dumm, um Ihre dahintersteckende Ideologie zu merken?

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Hofer

      Was ich glaube oder eben nicht steht hier nicht zur Debatte. Fakt ist, dass die SVP-Rechnung die Kosten ohne Energiewende berechnet und das ist tatsächlich entweder dilettantisch (ihr Wort) oder aber eine bewusste Irreführung. Wenn Sie sich näher mit der Energiestrategie und deren Grundlagen auseinandersetzen, werden Sie feststellen, dass diese Daten nicht von mir kommen (ich habe zwar das meiste nachgerechnet und komme auf ähnliche Resultate). Die 40% beziehen sich auf das Einsparpotential durch Effizienzgewinn (das habe ich jetzt auch schon mehrfach geschrieben aber ich erkläre es Ihnen gerne nochmals). Der Stromverbrauch wird aber in der Summe bestenfalls gleich bleiben oder leicht ansteigen. Die 40% Effizienzgewinn werden benötigt um den Verbrauch der Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge zu decken. Die Elektromobilität wird ca.15-18% vom derzeitigen Gesamtverbrauch verschlingen (mit den heutigen km-Leistungen pro Person hochgerechnet). Das alles sind heute berechenbare Fakten und haben nichts mit Fantasien zu tun.
      Übrigens können wir auch gerne sachlich diskutieren. Gegenseitige Unterstellungen dienen der Sache nicht. Ich lerne gerne dazu, wenn Sie mir eine abdere Berechnung liefern können!
      freundliche Grüsse, Werner Frei

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    • Juli 19, 2021

      Herr Werner Frei sollten die Familien doch mehr bezahlen und nicht über 4000 Fr. weniger, können die sich bei Ihnen für den Ausgleich melden ?

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  • Mai 16, 2017

    Ca. 85% des weltweiten Energiebedarfs werden heute mit Erdöl, Erdgas und Kohle abgedeckt. Der Energiebedarf in den Entwicklungs- und Schwellenländer wird in den kommenden Jahrzehnten noch stark steigen. Erneuerbare Energien und Kernkraftwerke haben auch gemeinsam kaum je eine Chance, die fossilen Energien zu ersetzen.

    Lange Zeit sah man keine Möglichkeit, die Kernfusion für die Energieversorgung zu nutzen. Heute sind die Forscher dank Computer-Simulationen​​​​​ davon überzeugt, dass es möglich sein wird. ITER in Cadarache wird noch kein Strom produzierender Reaktor sein. Er wurde aus Kostengründen vorerst nur so gross geplant, dass er gemäss den Computer-Simulationen​​​​​ jeweils nur für ca. 9 Minuten eine Kernfusion aufrecht halten kann. Die Forscher sehen heute auch schon Möglichkeiten, wie man in einem nachfolgenden Projekt dann erstmals wird Strom erzeugen können. Es gibt zwar erste Schätzungen, wann dies der Fall sein wird. Doch die Erfahrung zeigt, dass es meistens länger geht.

    Man kann heute bereits voraussagen, dass dereinst die Kernfusion bei der Ablösung der fossilen Brennstoffe neben den erneuerbaren Energien und den Kernkraftwerken eine grosse Bedeutung haben wird. Doch muss man realistisch einsehen: Der Weg dorthin ist noch lang!

    Die Energiestrategie 2050 hat zwei ganz grosse Fehler: Erstens wird, wie uns Deutschland bereits heute eindrücklich zeigt, die sich entwickelnde “Subventionitis” den Markt komplett verzerren. Zweitens ist es ein unnötiger Widerspruch, einerseits klar zu erkennen, dass die heutigen Kernreaktoren 3+ wegen der angestrebten Sicherheit zu teuer geworden sind und deshalb in absehbarer Zeit kein Reaktorbau zur Diskussion steht und andrerseits will man Forschung und Entwicklung im Bereich der Kernenergienutzung weiterhin gestatten und auch finanzieren. Dieser Widerspruch ist alles andere als motivierend und ehrlich gesagt eine grosse Dummheit.

    Wollen wir wirklich eine solche Energiestrategie 2050? “Nein !!!”

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  • Mai 16, 2017

    Laut NZZaS sind in einer Studie für die Energieversorgung 2050 4,4 Terawattstunden (Tera ist Billion!) durch Geothermie eingerechnet.

    Hier ein Auszug aus dem Artikel der Ausgabe vom 14. Mai:
    Die Zukunft der Stromproduktion aus Geothermie ist nach den Fehlschlägen bei den Projekten Basel und St.Gallen fraglich. Trotzdem rechnet die Energiestrategie mit einem Beitrag von 4,4 tWh im Jahr 2050. ‘Das ist mit heutiger Technik nicht möglich’ sagt Markus Häring, der Leiter des gescheiterten Basler Geothermie-Projekts- ‘Bis 2050 müsste man jedes Jahr 15 Bohrungen auf 5000 Meter vorantreiben. Sechst Tiefbohranlagen müssten rund um die Uhr im Einsatz sein, und jede Bohrung müsste erfolgreich sein,’ sagt Häring. ‘Das ist völlig unrealistisch. Das wissen alle, aber niemand sagt es.’

    Liebe Schweizer, ich glaube, Euer Bundesrat betrügt Euch.
    Mein Rat: Haltet dagegen und verwerft diese Vorlage!

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