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Die Volkskultur wird zur Verliererin

Volksfeste wie das Eid­genös­si­sche Schwing­fest, das Un­spun­nen­fest, Blas­mu­sik- und Jod­ler­fes­te, Chor­tref­fen oder die Fas­nacht fin­den bei der SRG eine Platt­form. Denn diese ist durch einen Leis­tungs­auf­trag dazu ver­pflich­tet, über Schwei­zer Kul­tur zu be­rich­ten. Un­sere Brauchtü­mer und un­sere Kul­tur wer­den so an die nächste Ge­ne­ra­tion wei­ter­ge­ge­ben. Damit dies er­fol­gen kann, müs­sen un­sere Kul­tur spür­bar und un­sere Werte sicht­bar sein. Dafür brau­chen wir eine ge­wisse Brei­ten­wir­kung wel­che nur die SRG bie­tet. Sie ist bei sol­chen Events eine ver­läss­li­che und faire Part­ne­rin. Als ak­ti­ver Jod­ler be­rei­tet mir die Sto­ss­rich­tung der No Bil­lag In­iti­an­ten grosse Sor­gen. Dass pri­vate Sen­der bei einer An­nahme der No Bil­lag In­itia­tive in die Bre­sche sprin­gen, kann nie­mand ga­ran­tie­ren. Denn die Ü­ber­tra­gung von An­läs­sen wie Schwing­feste oder Chor­tref­fen, ist nicht nur durch Wer­bung fi­nan­zier­bar. Und wenn doch: Wol­len wir noch mehr Wer­be­pau­sen? Wir ris­kie­ren mit die­ser In­itia­ti­ve, dass die Volks­kul­tur zur gros­sen Ver­lie­re­rin wird. No Bil­lag ist zu ra­di­kal. Was die Schweiz wirk­lich braucht, ist ein neues Me­dien­ge­setz. Der In­halt des Ser­vice-­Pu­blic soll neu de­fi­niert und der SR­G-­Leis­tungs­auf­​trag muss ü­ber­dacht wer­den. Ich sage des­halb Ja zu un­se­ren Schwei­zer Wer­ten und Nein zur No Bil­lag Initiative.

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Comments to: Die Volkskultur wird zur Verliererin
  • Februar 13, 2018

    Die SRG ist schlicht zu mächtig: Sie ist zu wichtig für viele Interessenträger, weil die SRG die perfekte Plattform bietet: Sport, Jodler, Politiker,….. Alles finanziert durch grosszügige Steuern der Allgemeinheit.

    Die​ SRG soll sparen und reformieren? Da lachen ja die Hühner!

    Wenn das Mediengesetz bedeutet, das neu auch das Internet unter die Kontrolle der SRG gerät: Nein danke.

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  • Februar 13, 2018

    Seit über 10 Jahren konsumiere ich technisch bedingt keine SRG TV Programme empfangen. Ergo zahle ich für nichts.

    Eine Ser­vice-­Pu­blic Debatte wäre ja spätestens nach dem RTVG Abstimmung nötig gewesen, jetzt ist es für mich zu spät.
    Zudem verstehe ich unter Ser­vice-­Pu­blic ein Grundangebot an Informationen sicherlich kein Schwing­fest oder Chor­tref­fen. Wenn es Konsumenten gibt für solche Veranstaltungen gibt es auch Konsumenten die bereit sind dafür zu zahlen. Ich bin es definitiv nicht.

    Ja zur Abschaffung der Billag-Gebühren

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  • Februar 13, 2018

    Selbstverständlich verstehe ich Ihre Argumentation. Aber meinen Sie wirklich, dass bei einem Nein zur Initiative wirklich etwas ändert?
    Die Politik hatte doch seit der Lancierung der Initiative bis jetzt genügend Zeit eine Definition des Service Public zu machen. Man hätte vorspuren können, damit die Initiative zurück gezogen wird. Man hätte einen Gegenvorschlag unterbreiten können. Es wurde vorsätzlich darauf verzichtet, damit wir jetzt vor diesem Dilemma stehen: Entweder alles weg oder wir lassen es wie es ist.
    Leider muss ich sagen, dass diese Taktik voll aufgeht. Auch die ganze Weltuntergangsstimmun​g trägt nicht dazu bei eine sachliche Diskussion zu führen. Es kann doch nicht sein, dass das Monopol in der Schweiz bei einer SRG ist. Es wird damit argumentiert, dass die Privaten ohne Unterstützungsbeiträg​e nicht bestehen können. Erstens gab es diese Sender auch vor den Unterstützungsbeiträg​en und zweitens ist es ja klar, dass solange die SRG den ganzen Raum für sich beanspruchen kann die privaten Sender nicht überleben können.
    Wenn doch der Bedarf an der Übertragung eines Schwing- oder Jodlerfestes besteht, warum meinen Sie, dass dies nur die SRG kann und sonst keiner? Wenn kein Bedarf besteht warum um alles in der Welt soll dies produziert werden?
    Ich kann heute bereits die SRG Programme mit Netflix empfangen. Warum sollte dies später nicht gehen? Die SRG kann sogar bei Netflix (oder bei den Gemeinschaftsantennen​abieter) einen höheren Preis verlangen. Wenn die Billag wegfällt, bin ich gerne bereit dafür zusätzliche Fr. 15.– – 20.– monatlich für Netflix zu bezahlen, damit die SRG Programme empfangen werden können. Warum nur muss jeder Haushalt in der Schweiz einfach bezahlen ob er die SRG schaut oder nicht?
    Wäre ein Gegenvorschlag gemacht worden, würde ich diesen sofort annehmen. Jetzt bleibt mir nur, lassen wir wie es ist oder wir sagen Ja zu No Billag, damit sich endlich etwas ändert. Es bleibt nur ein Ja, denn ich bin überzeugt, dass wir auch so ein tolles Programm zu sehen bekommen. Dies beweisen heute schon Tele Züri etc. mit Ihren politischen Sendungen, dass dies durchaus ein privater auf die Reihe kriegt. Ebenfalls ist es mir recht, wenn wie gestern der Gewerbeverband eine eigene Arena macht, damit auch die Argumente der Befürworter ausgesprochen werden. Die Arena mit Hr. Projer hat doch deutlich aufgezeigt, wohin das führt, wenn die Neutralität nicht gegeben ist. Da ist es mir lieber ich sehe eine Sendung welche von Gewerkschaften oder Gewerbeverband gesponsert ist. Wenn ich nämlich beide Sendungen gesehen habe, kann ich mir auch eine Meinung bilden. Bei der SRG bin ich mir da gar nicht mehr so sicher.

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  • Februar 13, 2018

    Volksfeste, Herr Vitali, finden nicht deshalb statt, weil sie im Fernsehen übertragen werden. Und so ist es mit der ganzen Kultur. Die existiert nur solange sie gelebt wird. Gefilmt oder nicht.

    Die SRG ist nicht Kultur. Sie behauptet nur, ohne sie gäbe es keine. Völlige Selbstüberschätzung…

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  • Februar 13, 2018

    Volkskultur, aber welche denn ? Die Schweizerische, Italienische, Spanische, Portugiesische, Türkische, oder sonst eine? Wir sind zwischenzeitlich doch bereits zum Vielvölkerstaat geworden, und bis in zehn Jahren sind die verbliebenen Schweizer|innen, deren beide Elternteile noch ‘richtige’ Schweizer sind, sowieso nur noch eine absolute Minderheit.

    Man hätte schon auf Schwarzenbach hören müssen, aber bis zur NoBillag Initiative waren es doch nur noch die bösen Rechten, die von Kultur, Heimat und Nation redeten, und Alle anderen lachten doch über diese Leute, oder bezeichneten sie als Rechtnationale und Altfaschisten.

    Und jetzt plötzlich haben auch alle Anderen plötzlich Angst davor, und glauben wohl, das Schweizer Fernsehen allein könnte uns davor bewahren, zu Fremden im eigenen Land zu werden.

    Hören Sie also besser auf, und akzeptieren Sie, dass man es so wollte. Und auch die Medien werden uns nicht davor bewahren können, und sie wollten es ja auch gar nie. Es ist doch wirklich nur Theater, welches man uns vorspielt, es geht um Pfründe, nicht um unser Volk, oder gar unsere Nation.

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  • Februar 13, 2018

    Herr Vitali, die Schweizervolkskultur hat sowieso längst verloren, daran ändert auch kein Schwingerfescht mehr etwas. Denn im Kebabstand interessiert das def. keinen.
    Zur Tradition und Kultur einer Gesellschaft gehört mehr, als Fester und Fasnachtsumzüge im Fernsehen. Z.B. gem. Werte.

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  • Februar 13, 2018

    Also solche Politiker beängstigen mich schon fast.. Man fragt sich, weiss er es nicht besser oder sind da persönliche Vorteile im Vordergrund oder noch schlimmer Lobbyisten am Werk… Mich jedenfalls interessiert diese SRG nicht im geringsten, mich interessiert nur die Gebühr und diese muss nun endlich weg. Wer das mittelmässige Angebot des Monopolbetriebes SRG konsumieren will soll dies tun, aber bitte zahlt es auch selber.

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  • Februar 15, 2018

    Das ist eine bewusste Verdrehung der Tatsachen. Das SRG tut alles um das sozialistische Multikulti-Projekt am laufen zu halten und so mittelfristig die “schweizer Volkskulturen” bzw. den Patriotismus aussterben zu lassen. Die linke oberflächliche Berichterstattung ist eine Schande. Wie ist es wenn die “Baby Boomer” mal gestorben sind. Wenn ich im öffentlichen Raum in einigen Städten der CH unterwegs bin freue ich mich doch jedesmal, wenn ich noch ein paar Worte oder ev. ganze Sätze höre die ich verstehe.

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  • Februar 15, 2018

    Der typische Beitrag eines FDP Hinterbänklers. Rechts blinken und mit den Freunden in der SRG wie immer links abbiegen. Kein Wunder ist seine Partei auf der roten Liste. Glaubwürdigkeit war einmal.

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  • Februar 15, 2018

    ..wer in Tagesschauen permanent konservative politisch rechts stehende Argumente mit einer “Populismuskeule” ins “Abseits” schiesst,muss sich nicht wundern,wenn irgendwann der Krug,der zum Brunnen geht “bricht”!Einen Teil,ihrer “Kundschaft”,also welche,die die Gebühren an dieses “gelobte” Haus zahlen und dann als “Lohn” dauernd dieses Rechts-Bashing “ertragen” muss..!..(wiewohl das ja nur eine etwas andere Sicht der Dinge beinhaltet..!)..kommt​ sich doch schlicht “verschaukelt” vor.Herr Frick hat das in seinem hervorragend geschriebenen Statement eindrücklich dargelegt.Also tendiere ich auf ein JA …

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  • Februar 15, 2018

    Ich gebe Herrn Vitali klar recht.

    Natürlich hat die SRG gemäss Ihrem Auftrag unsere Kultur im Fokus unserer Aufmerksamkeit gehalten und uns damit immer wieder mal Impulse gegeben, selbst wieder mal daran teilzunehmen.

    Würd​e No-Billag durchkommen, erwarte ich wesentlich weniger kulturelle Beiträge über die Schweiz, dafür mehr wiederverwendete (bereits existierende) politische und gesellschaftliche Beiträge aus der EU, weil sich das eher für grosse europäische, private Investoren auszahlt, die sich dann ungehindert Marktanteile hier schnappen können.
    Ein Schritt weiter in Richtung EU-Beitritt, falls die EU bis dann nicht von selbst auseinandergefallen ist.

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    • Februar 15, 2018

      Na klar, Herr Plaz, ohne SRG werden die Schweizer ihre eigene Kultur verlieren und dann wegen der vielen wiederverwendeten Beiträge aus der EU vermehrt zu Seemannsliedern schunkeln, den Stierkampf im Bärengraben aufleben lassen und nur noch zum Sirtaki jodeln.

      Aber wegen zu vielen Beiträgen die jeden Schritt weiter in Richtung EU-Beitritt befürworten, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Mehr solche als die SRG bringt der gesamte EU-Medienraum nicht zustande.

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    • Juli 19, 2021

      Giorgio Plaz Glauben sie das wirklich was da schreiben ? Die mediale Berichterstattung zum EU-Beitritt kommt doch gerade von links und der SRG. Wobei hier reden alle von der SRG, die Initiative hat aber nicht das Ziel die SRG zu liquidieren sondern das Finanzierungsmodell.
      Und wenn ihr SRG Freunde euch nachher ein ABO kauft sieht es ja für die Monopolisten gar nicht so schlecht aus.
      Für mich ist TV und Radio einzig und alleine ein Unterhaltungsmedium und für diesen Zweck taugt zumindest das SRG TV nicht im geringsten. Die SRG ist nicht nur das Teuerste öffentlich rechtliche sondern hat gleichzeitig auch noch fast soviel Werbung wie RTL.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frischknecht,

      Es ist meine Einschätzung aus Betrachtungen der privatwirtschaftliche​n Entwicklungen der Medien in den USA und in der EU.

      Ich verstehe nicht ganz, was das mit links/rechts überhaupt zu tun hat, man muss sich die marktwirtschaftlichen​ Entwicklungen um uns herum anschauen.
      Es geht um WIRTSCHAFT und die Einflussnahme der Wirtschaft auf die Politik.

      Die No-Billag Initiative ist ja nicht konservativ, sondern gibt den CH Medienmarkt ungeschützt jedem privaten Investor mit genug Kapital aus dem Ausland preis.

      Wer heutzutage konservativ oder gar ein Patriot sein will und bestehende Werte beschützen will, muss wissen, was um uns herum in der Wirtschaft passiert. Wir leben nicht mehr im frühen 20. Jahrhundert.

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    • Juli 19, 2021

      Hier ein Vimentis Artikel vom November letzten Jahres, der zu meiner Sicht passt:

      https://www​.vimentis.ch/d/dialog​/readarticle/das-fehl​konstrukt-no-billag-w​ird-am-4-maerz-2018-z​um-rohrk/

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    • Juli 19, 2021

      Von links/rechts habe ich nichts geschrieben aber dafür verstehe nicht was die No Billag mit Richtung EU-Beitritt zu tun hat.
      Ich jedenfalls will mit meinem JA zur No Billag nur endlich diese Zwangsgebühr für etwas los werden was ich weder nutzten kann noch will.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Giorgio Plaz,
      Es werden so viele Fussball Spiele übertragen, dass es jemandem der nicht an Fussball interessiert ist, komisch wird.
      Es gibt nicht nur das Eidgenössische Schwingfest, oder das Eidgenössische Jodlerfest, es gibt über das ganze Jahr verteilte solche Ereignisse.
      SRG musste richtiggehend “gezwungen werden” das mag 20Jahre her sein, mehr Volkstümliche Anlässe zu übertragen, anstelle eine Oper im Hauptbahnhof Zürich zur Stosszeit aufzuführen, welche einen Grossteil der Pendler nur Ärgerte.

      So Volksverbunden wie Herr Vitali das darstellt, war und ist SRG seit Ära Bundesrat Leuenberger schon lange nicht mehr.

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  • Februar 17, 2018

    Die Gebühren für Radio und Fernsehen betragen zurzeit 451 Franken pro Jahr. Dennoch mutet SRF 1 den Zuschauern fast so viel TV-Werbung zu wie der deutsche Privatsender RTL. “Quelle Saldo”

    Das revidierten RTVG bringt uns nun noch weitere schöne Neuerungen.
    Eine entscheidenden Neuerungen in der revidierten RTVV ist die Möglichkeit für die SRG und die konzessionierten Sender, mit ihrer Werbung Zielgruppen direkt ansprechen zu können. Von den insgesamt zwölf pro Stunde erlaubten Werbeminuten soll diese neue Methode während vier Minuten erlaubt sein.

    Ja da kann mir auch kein Jod­lender Politiker mehr was vormachen, die Billag Gebühr ist die höchste Europas und und im Vergleich zu unseren Nachbar werden wir auch noch mit Unterbecherwerbung beglückt.

    Ich jedenfalls verzichte gerne und habe mein Ja zur No Billag eingeworfen.

    Die No Bil­lag ist zu sicherlich nicht zu ra­di­kal Herr Vitali.

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  • Februar 18, 2018

    Die Volkskultur lebt duch Menschen, die diese Kultur leben und pflegen.

    Unabhängi​g davon, ob dies im TV übertragen wird.

    Die Fasnacht existiert nun schon seit dem Mittelalter, auch ohne TV-Übertragung.

    Rä​troromanisch wird nur überleben, wenn Menschen diese Sprache weiterhin anwenden werden (im Alltag, Familie, Beruf, Verein,….) Allein durch ein TV-Programm erreicht man nichts. Inzwischen gibt es mehr Menschen die zu Hause albanisch sprechen als umgekehrt Rätoromanisch.

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    • Juli 19, 2021

      Jan Eberhart,
      Das ist absolut richtig.
      Ich finde es auch immer wieder “Komisch” wenn “Kultur” gemacht wird, von Kulturschaffenden…u​nd dann an Ausstellungen gezeigt wird *was eigentlich die Gedanken Überlegungen Gefühle* der Künstler / Kulturschaffenden sind, was gezeigt wird.

      Kultur ist = so wie wir leben im Alltag, was sich langsam und laufend immer wieder verändert, natürlich, weil wir zum Beispiel die allerersten Migranten Italien in die Kultur mit eingebettet haben, wir essen Spaghetti, Pizza, Ravioli,
      So wie wir Kartoffeln und Mais essen, was zu Tells Zeiten noch nicht auf dem Speiseplan stand. Wir bezeichnen Rösti als ein Nationalgericht….us​w..

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    • Juli 19, 2021

      Eine seltsame Art von Kulturförderung
      Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG bevorzugt und protegiert pflegeleichte Pop-Protagonisten.
      h​ttps://bazonline.ch/s​chweiz/eine-seltsame-​art-von-kulturfoerder​ung/story/25203868

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    • Juli 19, 2021

      Mir zeigt die Reaktion auf No Billag, das die Befürchtungen da sind, dass gewisse Medien Mogule, ihre Politische Konservative Meinung verbreiten können.
      Und wer anderen solche Unterstellungen macht, der macht das selber. Das heisst, die heutigen Medien werden für politische Stimmungsmache miss- ge- braucht.
      Printmedien​ haben ein sehr grosses Problem, man müsste ihre Printsachen wie Zeitungen und Illustrierte kaufen, im Einzelstück am Kiosk, oder als Abonnement. Erfunden wurden die Gratisblätter, Zeitvertreib für die ÖV Pendler.
      Wer nicht ÖV fährt, wird sehr selten ein Gratisblatt in den Händen halten, ausser als Littering Ärgernis, ohne Kenntnis vom Inhalt.
      Das nicht ÖV Publikum versucht man deshalb via moderne Medien wie Radio, Fernsehen, Internet zu kriegen, oder gratisversand Werbung. Auch das ist erlaubt, das ist kein Problem, wenn ich als Nichtkonsument nicht gezwungen werde, dem Verein Geld zu bezahlen.
      Da wo ich nicht mit bezahle, das was ich nicht lese höre oder ansehe, können die „Medienmacher“ schreiben, reden, machen was sie wollen, so lange es im Rahmen der Gesetze geht.
      Bashing ist es dann, wenn bürgerlichen vorgeworfen wird, sie seien so Konservativ, und würden die Rechte der Frauen missachten, sich dagegen sträuben.
      Ebenso, wenn die Pflicht, sich für die Landessicherheit einzusetzen, mit Armeedienst, Feuerwehr, oder als Sicherheitskräfte als kriminell dargestellt wird, dem Dienstleistenden unterstellt wird, (Waffen ins Zeughaus) er könne nicht verantwortungsvoll mit der Ordonanz Waffe umgehen. Das ist Bashing, = Lügen gegen ganze Milizarmee leistende verbreiten.
      Weiteres​ Bashing ist; gegen Autofahrer vorzugehen, mit der Weltklima Lüge, der Mensch (Auto und LKW Fahrer) sei schuld an der Erwärmung. Diese Geschichte stimmt genau so wenig wie die Geschichte vom Waldsterben.
      Bashing ist auch, Behauptungen aufzustellen, die Mehrheit (der Namhaften Wissenschaftler) würde das oder das unterstützen, dabei werden die Wissenschaftler welche das nicht so sehen, nur nicht zu Wort gelassen.
      Medien hätten den Auftrag, neutral zu berichten. Ansonsten müssten sie sich den Namen der Politischen Richtung geben, für welche sie berichten. Ein öffentliches Medium was von der Öffentlichkeit bezahlt wird, darf keine politisch Einseitigen Berichte bringen, weder von Rechts Konservativ, noch von Links Revolutionär. Es sollte ausgewogen sein. Neutral nicht wertend, die Bewertung der Ereignisse liegt beim mündigen Erwachsenen ZuseherIn.

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  • Februar 26, 2018

    Die SP gibt den Takt vor: Keine soziale Marktwirtschaft, kein Privateigentum, Ja zum Kommunismus.

    Noch mehr Staat und noch mehr Steuern im Medienbereich. Auch die sda und die Printmedien sollen vom Steuerzahler finanziert werden.

    Deshalb: Ja zu No Billag, nein zum Staatssozialismus der SP.

    Zeit sich wieder auf Marx, Lenin und Stalin zu besinnen.

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    • März 29, 2018

      Immerhin wissen wir aber, dass der Adolf rechts war und dass er weder von der SP noch von den Kommunisten die Macht bekam, zu tun, was er dann tat!
      “Das “Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich” (“Ermächtigungsgesetz​”) wurde mit den 444 Stimmen der NSDAP und der Konservativen verabschiedet, nur die 94 Abgeordneten der SPD votierten dagegen. Die 81 Abgeordneten der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) durften nicht abstimmen. Auf Basis der Reichstagsbrandverord​nung waren ihre Mandate bereits am 8. März 1933 annulliert worden. Mit dem Ermächtigungsgesetz hatte sich die parlamentarische Demokratie in Deutschland selbst ausgeschaltet. Das zunächst auf vier Jahre verabschiedete Regelwerk wurde 1937, 1939 sowie 1943 verlängert und bildete bis Mai 1945 die rechtliche Grundlage der NS-Gesetzgebung.”

      ​Für die sozialdemokratische Fraktion begründete der SPD-Vorsitzende Otto Wels die strikte Ablehnung der Gesetzesvorlage; er sprach die letzten freien Worte im Deutschen Reichstag:[30]
      „[…] Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.
      Nach den Verfolgungen, die die Sozialdemokratische Partei in der letzten Zeit erfahren hat, wird billigerweise niemand von ihr verlangen oder erwarten können, daß sie für das hier eingebrachte Ermächtigungsgesetz stimmt. Die Wahlen vom 5. März haben den Regierungsparteien die Mehrheit gebracht und damit die Möglichkeit gegeben, streng nach Wortlaut und Sinn der Verfassung zu regieren. Wo diese Möglichkeit besteht, besteht auch die Pflicht. Kritik ist heilsam und notwendig. Noch niemals, seit es einen Deutschen Reichstag gibt, ist die Kontrolle der öffentlichen Angelegenheiten durch die gewählten Vertreter des Volkes in solchem Maße ausgeschaltet worden, wie es jetzt geschieht, und wie es durch das neue Ermächtigungsgesetz noch mehr geschehen soll. Eine solche Allmacht der Regierung muß sich um so schwerer auswirken, als auch die Presse jeder Bewegungsfreiheit entbehrt.
      […] Wir deutschen Sozialdemokraten bekennen uns in dieser geschichtlichen Stunde feierlich zu den Grundsätzen der Menschlichkeit und Gerechtigkeit, der Freiheit und des Sozialismus. Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten. […] Auch aus neuen Verfolgungen kann die deutsche Sozialdemokratie neue Kraft schöpfen.
      Wir grüßen die Verfolgten und Bedrängten. Wir grüßen unsere Freunde im Reich. Ihre Standhaftigkeit und Treue verdienen Bewunderung. Ihr Bekennermut, ihre ungebrochene Zuversicht verbürgen eine hellere Zukunft.“
      (Das Wortprotokoll verzeichnet mehrfach Beifall und Zustimmung bei den Sozialdemokraten und Lachen bei den Nationalsozialisten.)​[31]
      Daraufhin betrat Hitler erneut das Rednerpult. Hasserfüllt und immer wieder von stürmischem Beifall seiner Anhänger unterbrochen sprach er der Sozialdemokratie den Anspruch auf nationale Ehre und Recht ab und hielt Wels unter Anspielung auf dessen Worte die Verfolgungen vor, die die Nationalsozialisten in den 14 Jahren seit 1919 erlitten hätten. Die Nationalsozialisten seien die wahren Fürsprecher der deutschen Arbeiter. Er wolle gar nicht, dass die SPD für das Gesetz stimme: „Deutschland soll frei werden, aber nicht durch Sie!“[32]
      Das Sitzungsprotokoll vermerkte langandauernde Heil-Rufe und Beifallskundgebungen bei den Nationalsozialisten und auf den Tribünen, Händeklatschen bei den Deutschnationalen sowie stets einsetzenden stürmischen Beifall und Heil-Rufe. Joseph Goebbels notierte dazu in seinem Tagebuch (24. März 1933):
      „Man sah niemals, daß einer so zu Boden geworfen und erledigt wurde wie hier. Der Führer spricht ganz frei und ist groß in Form. Das Haus rauscht vor Beifall, Gelächter, Begeisterung und Applaus. Es wird ein Erfolg ohnegleichen.“

      Und die SPD wurde am 22. Juni 1933 verboten. Und weil die Nazis sofort die ersten KZs bauten, wurden die Linken inklusive Gewerkschaftern darin verstaut. Also müssen die Nazis nicht zu weit links gesucht werden, denn sonst hätten sie sich selbst in den KZs entsorgt…..

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    • März 29, 2018

      Verlierer ist nun der Zwangsgebührenzahler der diese “Volksverblödung” weiter finanzieren muss, aber Hauptsache solche Politiker haben ihr Joderfest finanziert.

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    • März 31, 2018

      Herr Helmut Barner,
      Das ist richtig, von den Kommunisten bekam er die Macht nicht. Eben sowenig von den “Adeligen, bürgerlichen”, konservativen, was das immer auch heissen mag.

      Seine “Partei” war eine Sozialistische Arbeiter Partei, mit Nationalem Gedankengut.
      Er hat davon profitiert, dass Deutschland den ersten Weltkrieg verloren hat, das Kaiserreich unterging, mit allen seinen Adeligen die offenbar des Regierens nicht kundig waren.
      Dann die Weimarer Republik, was die war kann jeder für sich entscheiden, halt ebenso unfähig, zu regieren.

      Wenn “extreme Parteien” Zulauf bekommen, heisst das, die Anderen Parteien verlieren die Gunst der Wähler, da das Volk unzufrieden ist.
      Es wird also versucht, gegen den Willen des Volkes was ja immer, egal unter welcher Regierung Politik zu betreiben, das Volk muss die Zeche bezahlen.
      Ist das Ergebnis einer Politik zufrieden, für das Volk, wird es die Regierung unterstützen die das so regelt.

      Und im Fall Deutschland konnte die Alte Elite nicht genug schnell auf den Zug aufspringen…auch das ist überall so, geldgeile haben keinen Charakter…wenn, einen miesen..

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    • März 31, 2018

      Herr Helmut Barner,
      Als ein Bundesrat Christoph Blocher abgewählt wurde, gab es nach meiner Sichtweise ebenso primitiven Beifall und Gelächter, das machen solche Leute halt, die etwas wie soll man das wieder benennen naja, für einen Erwachsenen Menschen zeigt das etwas von Mitläufer, Naivität, ..
      Wie auch wenn in Diskussionen immer wieder reingeredet wird, im Kindergarten beruhigt man die Kinder und fordert sie auf, eines nach dem Anderen sein Sätzchen zu sprechen, ich weiss nicht was da schiefgelaufen ist…

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    • Juli 19, 2021

      Etwas was viele nicht wissen ist, dass der Faschismus von den Linken ins Leben gerufen wurde. Und nun wird seit Jahrzehnten versucht, dies den Rechten anzuhängen. Wenn man nur schon Antifa beobachtet, deren Auftritt schon als faschistisch bezeichnen kann.

      «Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.»
      Ig​nazio Silone (1900 – 1978)

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    • Juli 19, 2021

      Nationalsozialistisch​e Deutsche Arbeiterpartei , NSDAP, …Sozialisten die sich dem Nationalismus hingaben, Arbeiter Partei…
      Da frage ich mich seit Jahren, warum man so eine Partei, eine Rechte Partei nennt? In der Schule haben wir es als Rechts gelernt.

      Bürgerlich, Rechts, den Königen, Kaisern, Adeligen und Kirche zugetan, mit ebenso Nationalem Denken, empfinde ich als Rechts.

      Womöglich stören sich die Sozialisten daran, dass es einmal diese…NSDAP..gab. Weiss nicht

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  • Januar 12, 2020

    Und wieder haben uns Politiker wie der Herr Albert Vitali brandschawrz angelogen.

    Knatsch​ um Serafe-Gebühr

    12. Januar 2020 20:45;
    Sinkt die TV-Abgabe oder kriegt die SRG mehr Geld?

    https://www.​20min.ch/schweiz/news​/story/Sinkt-die-Sera​fe—oder-kriegt-die-​SRG-mehr-Geld–235346​22

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