1. Sozialpolitik & Sozialsysteme

Differenzierung der Sozialhilfe nur bei hohen Mindestlöhnen

Differenzierung der So­zi­al­hilfe nur bei hohen Min­dest­löh­nen möglich

Der Anreiz zu arbeiten muss für alle Sozialhilfeempfänger immer gegeben sein. Da ein Mindestmass bei der Sozialhilfe nicht unterschritten werden kann, ist eine gerechte Differenzierung der Sozialhilfe aufgrund der bisherigen Beitragsdauer und -höhe der Sozialhilfebezüger an den Staat via Steuern und an die Sozialversicherungen nur dann möglich, wenn die Mindestlöhne hoch sind.

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Comments to: Differenzierung der Sozialhilfe nur bei hohen Mindestlöhnen
  • März 25, 2018

    “Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung und dem traditionellen Arbeitsbegriff erzeugt widersinnige Rahmenbedingungen: Hochproduktive Automaten erzeugen Überkapaziäten an Gütern für mehr als eine Volkswirtschaft und entlassen Millionen Bürger in die Einkommenslosigkeit. Jeder Einzelne soll sich aber dennoch durch eigene Leistung selbst versorgen.”

    Thesen​ zum Grundeinkommen statt Sozialhilfe:
    http://​www.forum-grundeinkom​men.de/grundeinkommen​/thesen-grundeinkomme​n

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  • März 25, 2018

    Herr Alex Schneider

    Wie wäre es die von der betreuten Bildung eingehämmerten Mythen, mit dem eigenen Denkvermögen, zu hinterfragen. Ihre Thesen stehen eindeutig in Verbindung mit dem Zahler-Mythos, welcher nicht im Einklang mit dem Geldsystem steht.
    Wenn die Grundlagen falsch sind, so kann das Gesagte nicht stimmen!
    SRF Arena mit den anwesenden Nichtswisser, zelebrieren einfach das Spiel “Manipulation”.

    Es​ kann kein Geld fehlen, es sei den es wird in Kanäle geleitet, welche die Schere zwischen Arm und Reich ergeben. Das Führungsinstrument “Unterdrückung” von Ökonomen (Marionetten der Elite) kreiert und von den Regierenden als Befehl übernommen, muss funktionieren!

    Das​ Palaver SRF Agenda ist einfach nur widerlich! Die Dummheit ist im Gegensatz zur Intelligenz leider nicht begrenzt!

    Quizfrage: Wo sind die Mythen versteckt und benenne sie?
    Das vorhandene von Bankschuldnern geschöpfte Geld, beinhaltet neben dem frei verfügbaren Gegenwert der Arbeit, auch sämtliche Pflichtleistungen, sowie Gewinne. Darum wird keine Steuer, Soziales, oder sonst was bezahlt, sondern einfach zurückgegeben. Diese heterodoxe Betrachtung gilt es zu verstehen, damit die Systeme endlich Menschen gerecht umgesetzt werden und nicht nur höheren Zielen (Elite) dienen soll? Die Wirtschaftsleistung kennt weder das Renteneintrittsalter,​ Demografie, Generationsvertrag als monetäre Leistung, noch die Sozialpartnerschaft (der Arbeitgeber kommt demnach weder für den Lohn noch Soziallasten auf, er stellt einzig den Arbeitsplatz solange zur Verfügung als er rentiert). Der End- Verbrauch oder Nutzung in der Real- und Finanzwirtschaft als Parameter, generiert vom Konsumenten oder Nutzer, für den Rückfluss sowohl der Staatsquote (Steuern) für das Substrat Erwerb, als auch der Sozialquote, würde im Einklang mit dem Geldsystem stehen, weil die Automatisierung und Produktivität keine “Beiträge” generieren. Dabei wird der Export als Lieferung an den Endverbraucher gewertet.

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  • März 25, 2018

    Stimmt schon.

    Aber der Anreiz, zu arbeiten, ist bei fast jedem Menschen immer gegeben, speziell in unserer Gesellschaft, in welcher Arbeit und Einkommen eng mit der Stellung in der Gesellschaft und der Teilnahme an der Gesellschaft verknüpft ist.
    Es genügt, wenn man Leuten mit Problemen nicht noch mehr Knüppel zwischen die Beine wirft und ihre Motivation nicht mutwillig zerstört.

    Ein paar Austeiger gibt’s in jeder Gesellschaft und die SOLL es auch geben dürfen.
    Das ist noch lange kein Grund, alle andern deshalb zu schikanieren.

    The matter of the fact (the fact of the matter?) is:
    Leute, die Pech haben, sind ohne Schuld. Der Versager heisst: Wirtschaft!

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    • März 25, 2018

      und deshalb: Thumbs down.

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    • März 25, 2018

      Den von der betreuten Bildung eingehämmerte Zahler-Mythos sollte längst nicht mehr wirken! Wir gelten doch als Wissensgesellschaft?

      Es meint jeder Erwerbstätige, ihm würde der Sozialhilfeempfänger auf der Tasche liegen!

      SRF-Arena:​ Ahnungslose diskutieren die Unterdrückung ohne es zu realisieren! Der Moderator als Dirigent der falschen Töne von Politikern und Mitschnorrer.

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  • März 25, 2018

    Soeben im Sobli gelesen:
    Gemeinden sparen auf Kosten der Kinder (Schwimmbäder), weil die Sozialhilfe das dafür notwendige Geld beanspruche?
    Eine bekannte Hetze: Junge gegen Alte, nur möglich, weil den Verantwortlichen das notwendige Denkvermögen fehlt, um den Zahler-Mythos beenden zu können. Die Journalisten als “Antreiber” der Hetze!

    Keiner fragt sich, wie Geld fehlen kann, wenn doch die Geldmenge laufend erhöht wird und die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht? Könnte es etwa am falsch umgesetzten System liegen? Lohnsumme statt Endprodukt in der Real- und Finanzwirtschaft?

    ​Dummheit ist im Gegensatz zur Intelligenz leider nicht begrenzt. Einfach nur widerlich!

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  • März 28, 2018

    Mal ehrlich Herr Schneider, ihre sogenannten Artikel, die nichts weiter als Chat-Eingaben sind, haben es nicht verdient, hier als Blogbeiträge zu erscheinen.
    Ich empfehle ihnen dringend mal mit diesem Spam aufzuhören und vielleicht diese Eingaben im Kommentarbereich oder auf irgendeinem Chat zu machen.
    Mit echter Bloggerei haben diese Fünfzeiler jedenfalls nicht mal ansatzweise was zu tun.
    Wenn sie wissen wollen, wie man echte Artikel kreiert, konsultieren sie eine Zeitung ihrer Wahl oder von mir aus auch https://dudeweblog.wo​rdpress.com/2018/03/1​0/gesundheitliche-aus​wirkungen-durch-emf-g​lobal-sensorische-kli​makontrolle/
    MfG

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  • Oktober 25, 2019

    Was, wenn die Behörden Sozialhilfebezüger zum Arbeiten zwingen. Darüber liest man hier: https://www.msn.com/d​e-ch/nachrichten/inte​rnational/wenn-die-be​hörden-sozialhilfebez​üger-zum-arbeiten-zwi​ngen/ar-AAJgt12?MSCC=​1571894454&ocid=spart​andhp#page=2 Offenbar machte das Bundesgericht einen Richtungswechsel, wie man liest. Ebenso liest man, dass die Nothilfe (Sanktion bei Nichtmitwirkung) das Rudimentärste garantiert. Sprich: Essen und ein Dach über dem Kopf, die Notschlafstelle. In der Notschlafstelle können sie jedoch je nach deren Reglement tagsüber nicht bleiben. Irgendwie müssen die Menschen dort, jedoch den Tag durchbringen. http://sleeper.ch/ Also existenzielle Not so vorprogrammiert? Bekommen Firmen so beinahe Gratisarbeitskräfte oder werden die Beschaffungskosten für Unternehmen etc. so gesenkt? Wie auch immer das Bundesgericht muss, sofern noch nicht gemacht, nun präzisieren, welche Programme zumutbar sind. Und es darf den Anspruch auf ein menschenwürdiges Dasein nicht allein von der Arbeitsbereitschaft oder der Weltanschauung abhängig machen. Ist jemand in einer Notlage, muss er grundsätzlich unterstützt werden, auch wenn diese selbstverschuldet ist. Das Ziel sollte aus meiner Sicht von Beschäftigungsprogram​men sein, wieder Fuss in der Arbeitswelt zu fassen. Dazu müssen diese Angebote auch hilfreich und nicht kontraproduktiv sein: https://www.blick.ch/​news/wirtschaft/640-m​illionen-fuer-foerder​ung-der-arbeitslosen-​rav-kurse-sind-nutzlo​s-und-kontraproduktiv​-id78542.html / https://www.efk.admin​.ch/images/stories/ef​k_dokumente/publikati​onen/evaluationen/Eva​luationen%20(47)/1347​0BE_Schlussbericht_V0​4_d.pdf Abzulehnen bringt jedoch auch Probleme. So auch beim RAV: https://www.beobachte​r.ch/foren/questions/​17461/beschaeftigungs​programm-vom-rav-able​hen.html?page=2&pageS​ize=10&sort=oldest Entsprechend kann man in der Zwickmühle sein.

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  • Oktober 26, 2019

    Warum sollte man Sozialhilfe nach Beitragsdauer und Beitragshöhe differenzieren? Sozialhilfe soll sowieso nur das Existenzminimum abdecken, längeren Beitragszahlern mehr als das zu geben widerspricht doch bereits dem Grundgedanken der Sozialhilfe.

    Wenn ich mir vorstelle das Herr Schneider offenbar gewillt ist einer jungen, alleinerziehenden Mutter aufgrund ihrer Beitragsdauer nur noch Nothilfe zuzugestehen finde ich das schon extrem asozial. Es ist richtig und wichtig das man die Reduktion auf Nothilfe nur in Ausnahmefällen anwendet.

    Sie vergessen zudem, das viele Sozialhilfebezüger nicht auf Dauer von Sozialhilfe abhängig sind, d. h. irgendwann wieder ins Berufsleben einsteigen. Halten Sie es für sinnvoll jemanden der unter Umständen nach 1 oder 2 Jahren Sozialhilfebezug (z. B. bevor das Kind in die Kita kommt) wieder den Einstieg ins Berufsleben findet im Vorfeld dermassen zu sanktionieren, das ihm nicht mal mehr ein normales Sozialleben möglich ist?

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    • Oktober 26, 2019

      Wer mit 16-25 Jahren zu arbeiten beginnt und irgendwann einmal von Sozialhilfe abhängig wird, muss doch besser gestellt werden als jemand, der in unser Land einreist, nur um möglichst bald von unserem Sozialsystem zu profitieren.

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    • Oktober 26, 2019

      Nein, Herr Schneider. Sozialhilfe ist Existenzsicherung, nicht mehr und nicht weniger. Inwieweit nachprüfbar ist ob jemand nur in die Schweiz eingereist ist weil er vom Sozialsystem profitieren möchte ist mir unklar, aber diejenigen die berechtigt sind sollten alle genau diese Existenzsicherung erhalten.

      Wie erklären Sie denn einer 20-jährigen Verkäuferin das Sie mit ihren Steuern eine höhere Sozialhilfe für jemand anderen finanziert als sie aktuell bekommen würde, sollte sie in Not geraten?

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    • Oktober 26, 2019

      Wie gesagt: Eine Differenzierung der Sozialhilfe nach Beitragszeit ist nur möglich, wenn die Minimallöhne höher sind als heute.
      Eine 20jährige Verkäuferin hat möglicherweise bereits 4 Jahre gearbeitet!

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    • Oktober 26, 2019

      Wie gesagt: es braucht keine Differenzierung der Sozialhilfe nach Beitragszeit. Die Sozialhilfe hat die Aufgabe der Existenzsicherung, das muss Sie nach wenigen Jahren Steuern und Sozialabgaben erfüllen, und mehr braucht sie auch nach vielen Jahren Steuern und Sozialabgaben nicht zu erfüllen.

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    • Oktober 26, 2019

      Nach wenigen Wochen gleich viel Sozialhilfe wie nach ein paar Jahren Arbeit? Das kann es wohl nicht sein!

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    • Oktober 26, 2019

      Sie kapieren Sinn und Zweck von Sozialhilfe nicht, Herr Schneider.

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    • Oktober 27, 2019

      Und Sie kapieren meine Argumentation nicht, Herr Wagner. Lassen wir es also!

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    • Oktober 27, 2019

      Ich kapiere Ihre Argumentation schon. Ich finde sie nur unsinnig. Schonmal den Begriff “Solidargemeinschaft”​ gehört?

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    • Oktober 28, 2019

      Schon mal was von Gerechtigkeit oder Sozialhilfebetrug gehört?

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    • Oktober 28, 2019

      Inwiefern verhindert eine Anpassung der Sozialhilfehöhe an die Anzahl Arbeitsjahre Sozialhilfebetrug? Das Minimum, also die Existenzsicherung die ja heute schon gilt, muss ja sowieso bezahlt werden, an jeden Berechtigten.

      Inwi​efern ist es gerecht jemandem, der schon 30 Jahre Steuern gezahlt hat, mehr Geld zu geben als jemandem, der jung in eine Notlage gerät, anschliessend aber 30 Jahre lang Steuern zahlt? Die meiste Sozialhilfe wird nur vorübergehend gezahlt.

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    • Oktober 28, 2019

      Bei hohen Mindestlöhnen ist der Anreiz für Sozialhifebezüger höher, eine Arbeit anzunehmen. Das ist aber auch eine Voraussetzung dafür, den Grundbeitrag bei der Sozialhife nach Beitragszeit differenzieren zu können, weil damit die zumutbare Beitragsspanne vergrössert werden kann. Arbeitunwillige Sozialhilfebetrüger können rasch auf einen minimalen Grundbeitrag gesetzt werden. Leute mit einem längeren Arbeitsleben können besser gestellt werden.

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  • Oktober 31, 2019

    1) Mindestlöhne bezeichnen eine Lohnhöhe, die im Geltungsbereich nicht unterschritten werden darf – höhere Zahlungen sind natürlich möglich und erwünscht, Herr Schneider. (Leider wurde bisher einem landesweiten gesetzlichen Mindestlohn nicht zugestimmt.)

    2) Die Sozialleistungen nach SKOS sind Mindestwerte, die in keinem Kanton unterschritten werden dürfen – aber selbstverständlich überschritten.

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    • Oktober 31, 2019

      Zur Info:

      Bei uns legen die Sozialpartner die Mindestlöhne in den Branchen fest und nicht der Staat !

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