1. Ausländer- & Migrationspolitik

Ecopop-Volksinitiativ​e JA, zum Wohle der SCHWEIZ

1. Diese ECO­POP-I­ni­tia­tive​ bringt uns, der Schweiz ge­rade jetzt natürlich sehr viel, weil der Bun­des­rat ja die gut­ge­heis­sene MEI ein­fach nicht um­setzt, schub­la­di­siert und dort ver­gam­meln lässt, was un­sere di­rekte De­mo­kra­tie jetzt doch tatsächlich in ernst­hafte Ge­fahr bringt. Ecopop  ist nämlich un­be­dingt er­for­der­lich für die Schweiz, denn sie nützt uns ökonomisch (Verhältnismässigkeit​ wah­ren) und trägt gar zur Ret­tung un­se­rer wich­tigs­ten Le­bens­grund­la­gen,​ un­se­rer Souveränität, schlus­send­lich un­se­rer aller Frei­heit, sehr Wesentliches  bei.  

Der Souverän & die Stände haben die MEI ja mehrheitlich direktdemokratisch klar angenommen, nur setzt diese der Bundesrat nicht durch, als Exekutive exekutiert er diese einfach nicht (aus politischen Gründen der neuen MITTE) noch macht das Parlament den Eindruck, diesbezüglich dem Willen des Volkes die nötige Achtung zu schenken.

2. Wirtschaft & materieller Wohlstand sind erforderlich, keine Frage, doch gilt es auch hier die Verhältnismässigkeite​n zu wahren, denn ich habe ja selber ein eigenständiges Unternehmen.

3. Grosse Zuwanderung & zunehmender Dichtestress.

Zur Erinnerung, die Schweiz nimmt seit 2012 & 2013 je 80’000 bis 100’000 Zuwanderer jährlich auf, grossmehrheit​lich aus dem EU-Raum und den östlichen Europa-Ländern. Dies obwohl die damaligen Bundesräte (BR Deiss/CVP, BR Calmy Rey/SP,) bei der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit​​, nur gerade eine Zuwanderung von gegen 8’000 Personen propagierten, im Bundesabstimmungsbüch​​lein an die Stimmürger/Innen. Das Verhältnis zum bevölkerungsreichsten​​ Land der EU, der Bundesrepuplik Deutschland, welches bekanntlich rund 10 x mehr Einwohner zählt als die Schweiz, also ca. 80 Millionen, ergibt nach “Adam Liesel” ein Verhältnis von 10 zu 1, müsste da bei Gleichheit schon 800’000 bis 1 Mio. jährlich aufnehmen & auch verkraften.

4. Die Schweiz ist bereits Weltmeister i.S. Einwanderung.

Die Schweiz nimmt seit Jahren mehr als das Doppelte an jährlichen Einwanderer auf pro Kopf der Bevölkerung gerechnet, als Deutschland, das sich jetzt 2014 wegen einer Zunahme auf die Hälfte von der Schweiz, sich höchst erstaunlich darob schon selber sehr besorgt zeigt. Dies erstaunt geade deshalb, weil der kürzliche Bundeskanzlerkandidat​​ der SP, Herr Steinbrück der Schweiz ja schon einfach mit der “Kavallerie” drohte, wenn sie nicht “spurt” nach seinem Gusto. Ist Deutschland darob auch als fremdenfeindlich zu bezeichnen ?. Ich meine NEIN, höchstens eine Person, die die Schweiz wider besseres Wissen als fremdenfeindlich ständig verleumdet. Davon gibt es auch Nationalräte/Innen leider mehr als genug zu lange schon, sogenannte “Nestbeschmutzer” halt. Wahltag ist  dann Zahltag.

Quelle; http://www.vimentis.c​h/d/dialog/readarticl​e/schweiz-beliebteste​s-einwanderungsland-w​eltweit/

5. Einheit der Materie ist ganz klar gegeben;

Wenn die 2. & die 3. Welt vernünftigerweise endlich eine verantwortungsvollen Verhütung betreiben, nimmt zwangsläufig der Migrationsdruck verarmter & wenig ausgebildeter Bevölkerungsschichten​ (vorwiegend junger Männer) primär in die Schweiz, & etwas weniger in das übrige Europa, dann zwangsläufig & mit folgerichtiger Sicherheit ab. Somit ist die Einheit der Materie klar erstellt. All diese Versuche – auch von Nationalräten/Innen – so ein weiteres Volksverdikt über das Mass der weiteren Zuwanderung dem Souverän so fies vorzuenthalten, indem diese Einheit der Materie stur bestritten wird, ist als doch sehr undemokratisch, ja hiermit als sehr  verwerflich klar zu benennen. Alle diese Manipulationen & plumpen Versuche, den Souverän so für dumm zu verkaufen & über den Tisch zu ziehen, werden meiner Auffassung nach vom wachen Stimmbürger/In diesmal sicher schnell durchschaut, & sich als Bummerrang an der URNE erweisen, indem diese Ecopop-Volksinitiativ​e jetzt angenommen wird, wie zuvor schon die MEI, wiederum zur Überraschung vieler.

6. Scheidungsrate & “Produktion” von Halbweisenkinder.

Wenn bereits ca. 55 % der formellen Ehen, PLUS ca. 40 % der Partnerschaften zwischen Mann & Frau wieder auseinandergehen, kommen wir Heute bereits auf ca. 95 % Scheidungen mit entsprechend sehr vielen, zu vielen Halbwaisenkinder, das ist Fakt. JA genau, der Mensch lebt eben nicht nur vom Brot – der Wirtschaft – alleine, obwohl wir diese in einem gesunden Mass auch brauchen. Wir müssen auch wieder zurück zu unseren Wurzeln finden, irgendwann ist genug der “Importe menschlicher Ware” zum Zwecke der Gewinn- & Konsumerhöhung resp. MAXIMIERUNG.

7. Japan als starke Industrienation macht es uns vor mit  nur 1.8 % Ausländeranteil.

J​apan ist ja auch eine moderne Wirtschaftsmacht & regelt resp. bestückt seine Gesellschaft & Industrie autonom mit eigenen Landsleuten, was autark & eigentliche Freiheit bedeutet. Man könnte auch sagen; Sie beuten keine anderen Menschen im eigenen Land aus. Ein häufiges Argument der Japaner dafür, dass sie im eigenen Land so wenige Menschen in Not (Wirtschaftsflüchling​e unter dem Falschbegriff “Asyl/Flüchtlinge”)​ zulassen, ist der Mangel an Dokumenten der Bewerber. Als Unterzeichnerstaat der Genfer Konvention von 1951 ist zwar auch Japan eigentlich verpflichtet, Flüchtlingen Asyl zu gestatten. Doch müsse ja bewiesen werden, dass jemand gemäß der Konvention in seiner Heimat aufgrund seiner Ethnizität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe, Sexualität oder Nationalität verfolgt wird. Wer das nicht kann, hat keine Chance. Nur: Dieses Grundsatzproblem gibt es auch in anderen Ländern, die sich wesentlich kulanter verhalten. Etwas Salopper könnte man aber auch gut sagen; “Sich als Gastland nicht belügen, betrügen lassen, keine Fremdkriminalität ins eigene Land importieren”, ist doch ein weiser Entschluss. Den Menschen aber vor Ort kräftiger finanziell helfen, bringt denen viel Mehr.

8. Japan bezahlt am 2. meisten Gelder an Drittweltländer, anerkennt aber fast kein “Asyl”.

Denn die Beiträge, die Japan konkret an die UN-Flüchtlingskommiss​ion zahlen, haben über die Jahre zugenommen. Mit 252 Millionen US-Dollar hat das Land 2013 hinter den USA am zweitmeisten aller Geber eingezahlt, auch mehr als die Europäische Union. Nie zuvor hat Japan so viel gegeben. Die Tendenz der Beitragszahlungen aus Tokio ist seit Jahren steigend, wofür dem Land tatsächlich viel Anerkennung zukommt.

Quellenna​chweis;

http://www​.zeit.de/politik/ausl​and/2014-04/japan-flu​echtlinge-einwanderer​

http://de.wikiped​ia.org/wiki/Japan

Mein Fazit:

Ein klares JA zur jetzt so erforderlichen Ecopop Initiative

– zwecks Ressource​nschonung,

– Dichtestressabbau und

– besserer Familienplanung & Entwicklungshilfe weltweit.

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Comments to: Ecopop-Volksinitiativ​e JA, zum Wohle der SCHWEIZ
  • Juni 16, 2014
  • Juni 16, 2014

    Zu Punkt 6 Scheidungsraten:

    D​as scheint eine alarmierende Entwicklung zu geben:

    Wenn 60 % der formellen Ehen und 50 % der Partnerschaften scheitern, haben wir gemäss Ihrer Rechnung bereits eine Scheidungsrate von 110 %.

    Ich habe nichts dagegen, dass Sie die hohe Scheidungsrate beklagen Strapazieren Sie aber bitte den Adam RIESE nicht.

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    • Juli 19, 2021

      @ Stefan Kernen,

      Sorry, diesbezüglich muss man gar nicht den “RIESEN” bemühen, dies ist leider die um die Fälschung berichtigte, sehr traurige Wahrheit der Praxis von Heute. Die Homo-Paare sind ja nicht mal mitgezählt, die kennen die Trennungen ja auch fleissig.
      Der Genderwahn (Emanzentum-Wahnsinn)​ fängt ja schon in der Schule an, wo Knaben von “Lehrerinnen” all ihrer männlichen Attribute beraubt werden, das nenne ich Geschlechts Rassismus, echt krankt, weil echt voll Hass. Als Endresultat stopft man schon Kindergartenbesucher mit Pillen voll, schickt diese zum Psychiater.
      Kenne selber so ein Kleinkind.

      Den echt krankhaften Entwicklungen diesbezüglich dieserunserer Gesellschaft, muss man sicher nicht noch unsere Gesetze anpassen, sondern genau umgekehrt.

      “Der umstrittenste Bericht stammt von Ingeborg Schwenzer. Die Basler Rechtsprofessorin entwickelt darin ein vom Denkansatz her grundlegend neues Familienrecht. Weil Familie nicht nur in der Ehe stattfinde, soll sie auch nicht mehr die Grundlage des Familienrechts bilden, sondern alle Formen von Lebensgemeinschaften,​ aus denen rechtliche Konsequenzen erwachsen. Eine Lebensgemeinschaft soll bereits dann bestehen, wenn die Partnerschaft drei Jahre dauert, das Paar ein gemeinsames Kind hat oder zumindest einer der Partner erhebliche Beiträge für die Gemeinschaft erbringt. Und nicht erst, wenn das Paar geheiratet hat.”

      Was soll die Ehe Heute ?

      Schwenzer fordert, das Familienrecht soll sich endlich an der gesellschaftlichen Realität orientieren. Die hat sich in den letzten Jahrzehnten gründlich verändert. In der Schweiz leben heute mehr Ledige als Verheiratete. Fast jede zweite Ehe wird nicht durch den Tod, sondern den Richter geschieden. Jedes vierte kinderlose Paar lebt ohne Trauschein zusammen. Die Eltern jedes fünften Kindes sind bei dessen Geburt nicht verheiratet.

      Diese​r tiefgreifende Wandel ist im Familienrecht noch nicht richtig angekommen. Unverheiratete Paare und ihre Kinder sind in verschiedenen Punkten gegenüber verheirateten benachteiligt. Das Beobachter Beratungszentrum etwa ist täglich mit Menschen konfrontiert, die nach einer Trennung unter den Lücken leiden, die das Familienrecht offenlässt.

      Im Eherecht Mann/Frau ist alles gut geregelt, Homo-Partnerschaften brauchen auch keine Kinder anzunehmen, weil sie diese ja auch nicht selber hervorbringen können. Ganz einfach, Natur beachten, ansonsten rein gar nichts.

      Quelle;


      http://www.beobachte​r.ch/familie/beziehun​g-partnerschaft/artik​el/familienrecht_was-​soll-die-ehe-heute/

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger!

      Ich sage gar nichts dagegen, dass sie die Scheidungsrate zu hoch finden. Ich habe nur Ihre Rechenkünste kritisiert. Die 95 % sind zu hoch und erst noch falsch berechnet. Die Scheidungsrate von Ehen ist vielleicht 55 %, die “Auseinandergehrate” von Hetero-Paaren ohne Trauschein vielleicht 40 %. Macht aber nicht eine Total-Beziehungsabbru​​chzahl von 95 %. Es sind dann nämlich 45 % der Ehen und 60 % der Hetero-Beziehungen intakt. Wenn Sie diese genau so zusammenzählen wie die gescheiterten Beziehungen kommen Sie auf 105 % intakte B Beziehungen.

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    • Juli 19, 2021

      Ich bezweifle allerdings, dass die Annahme der Ecopop-Initiative zu einem Wertewandel hinsichtlich der Scheidungsrate und “Halbwaisen” führt.

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    • Juli 19, 2021

      HerrhHottinger

      dan​ke für Ihren Blog und Ihre Sichtweise. Bekanntlich sind wir uns sehr oft einig, diesmal nicht, erlauben Sie mir zu erläutern weshalb:

      Die MEI hat die Grundlagen geschaffen für massvolle Zuwanderung. Wird leider wegen der eingabauten Klausel “BR hat 3 Jahre Zeit” wie so oft mit “Staub”, den es letztlich doch zu beseiteigen geben wird verzögert, verbäbelet oder wie auch immer.

      Was mir jedoch ganz und gar nicht gefällt ist das “Zusateschenk” das wir einmal mehr gesetzlich verankern sollten. 10% Entwicklungshilfe zur Familienförderung im Ausland.

      Herr Hottinger, ist es die Sache der Schweizer Bürgerinnen Familienförderung im Ausland zu finanziere, wenn zeitgleich hierzulande die Familien vernichtet und verstaatlicht werden sollen?

      Deshalb, nach zuerst JA, jetzt klar Nein und zwar aus erwähntem Grund nicht als SVP-Retourkutsche, sondern aus der Überlegung, Familienplaung anderen Ländern finaziell aufzwängen wollen und hierzulande haben genau jene die diese Forderungen stellen und Steuergelder erbetteln, keinen Schimmer mehr was Familie bedeutet und alles verstaatlichen wollen. Kitas, Frühsexualisierung im Kindsgi, Frühfremdsprachen, heute neu gefordert und gelesen Schulung in PC-Programmierung….​usw.

      Statt anderen Nationen Familienplanungen finaziell einzimpfen, denke ich es wäre Zeit hier und vor der eigenen Haustüre zu wischen und wieder zu lernen was Familie heisst und Kinder, Kinder sein lassen zu dürfen. Mein Gott, jene Erwachsenen welche dies alles Ihren Kindern antun möchte ich dereinst nicht sein müssen. Es scheint, dass gewisse der68er Generatiuonen nachholen wollen an ihren Kindern, was sie verpasst haben und mit solchen Nebenforderungen bei Inis wie dieser, versuchen mit “Gescenken” ins Auslkand ihr schlechtes Gewissen zu erkaufen.

      Diesmal sind wir uns nicht einig, mein Nein steht, und zwar vor jeglichen Parolenfassungen der SVP.

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    • Juli 19, 2021

      @ Stefan Kernen,

      Die ECOPOP-Ini-Annahme, doch die führt sicher zu einer Veringerung der Heute viel zu hohen Scheidungsrate – die ich ja extra mit
      c a. (!) angegeben habe, denn weniger materielles, mehr emotionelles, sinnliches partnerschaftliches LEBEN wird erst dadurch möglich. Der Mensch kann seine Zeit ja nicht teilen, für etwas müssen wir uns entscheiden, und die “goldene Mitte” halte ich nun mal halt für das RICHTIGE. Dieses Prinzip ist seit Menschengedenken in jeder Kultur zu beobachten.

      Eine dreifache Weltmeisterin sagte mir mal nach ihrer Sport-Karriere; “Wir Frauen haben eigentlich auch viel verloren mit der “Emanzipation”, denn früher half ein Mann als Gentleman einer Frau noch in den Mantel, ging um das Auto herum und hielt die Türe der Frau auf wie einer Königin ect., Heute heisst es nur lapidar; “Gang stiig is Auto.”

      3 x Weltmeisterin, drei Goldmedailien, ihre besten Jahre der Jugend für den Spitzensport geopfert, doch jetzt vermisste sie
      schmerzhaft den Gentleman, der in ihr auch noch die Frau sah und auch achtete.

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    • Juli 19, 2021

      Dass der Gentleman von einst verschwunden ist, kann man ja bedauern. Ich glaube aber, dass man ihn nicht mit einer Initiative zurückbringen kann.

      Man konnte nach der Annahme der MEI auch viele Kommentare lesen, in denen Befürworer die guten alten Zeiten wieder auferstehen sahen. Das sind schlicht falsche Vorstellungen, die man an eine Initiative und einen Verfassungsartikel knüpft. Die guten alten Zeiten sind nämlich nicht mehr wiederbringbar.

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    • Juli 19, 2021

      100 % agree Herr Kernen.

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    • Juli 19, 2021

      @ Frau Bea Habegger,

      Ja das ist schon gut, ich verstehe Ihre Argumentation ja auch, mit der Grosszahl Ihrer Argumente gehe ich ja auch mind. zu
      ca. 85 % einig. Wir sind uns also näher einig als uneinig.

      Japan als Musterbeispiel;

      Wi​e ich es in Ziff. 7. & 8. betr. Japan ja beschrieben habe, wie es dieses Land einerseits schafft, ebenso als führende Wirtschaftsnation wie die Schweiz, mit so einer niederen Ausländerquote von 1.8 %, trotzdem seinen hohen Lebenstandart zu halten & auszubauen. Dagegen behaupten ja unsere Wirtschaftsbosse, mit weniger Ausländern würde die Wirtschaft & der Lebensstandart zusammen brechen. Panikmache ?
      Denn anderseits hat Japan auch eine verschwindet sehr kleine Anzahl Menschen, denen es den “Asylstatus” zubilligt. Nur sechs Personen wurden 2013 als Flüchtlinge aufgenommen, bei 128 Mio. Einwohnern. Während 3.260 Anträge auf Zuflucht in Japan einen historischen Rekordwert bedeuteten, ist die Anzahl der Aufnahmen die geringste seit 15 Jahren. Von solchen “Asyl”-Zuständen können wir in der Schweiz Heute doch nur noch träumen. Japan spart so Milliarden $, zahlt aber hinter den USA am 2. meisten Entwicklungsgelder ins Ausland, kontrolliert wohl verstanden.
      Japan, Tokia haben ja schon so Dichtungsstress, wir halt offenbar immer noch zu wenig.

      Quelle;
      http://w​ww.zeit.de/politik/au​sland/2014-04/japan-f​luechtlinge-einwander​er

      Ich bin auch nicht dafür, wie bisher durch die Schweiz Milliarden “falsche Giesskannen-Entwicklu​ngshilfe” blindlings korrupten Diktatoren, ohne jede Kontrolle über die Entwicklungsgelder, einfach in Fremde Staaten zu pumpen. Denn diese Despoten, z.B. in Afrika, halten genau damit das eigene Volk nur dumm & ungebildet, damit beuten sie die eigene Bevölkerung sogar schlimmer aus als damals die weissen Kolonialisten (vgl. Art. über Kenya). Diese “Hilfe” ist völlig kontraproduktiv, da gebe ich Ihnen gerne Recht, und hat die letzten 54 Jahre überhaupt nicht ein bisschen Verbesserung in den Empfängerländern gebracht, ganz im Gegenteil. Wenn wir aber z.B. wie in Japan die Zahl auf die “echten Flüchtlinge” beschränken, können wir die ca. 3.8 Mia. einsparen, neu für Geburenkontrolle grosszügige 1,5 Mia. CHF zweckgebunden ausgeben, ca, 500 Millionen jährlich CHF für echte Flüchtlinge, dann haben wir in der Schweiz gesetzmässige & nach Dublin & Schengen-Verträgen basierende Ordnung, und sparen dabei erst noch genau 1.8 Mio. CHF. Auch die humanitäre Tradition der Schweiz bleibt so gewahrt. Einsparungen zur heutigen ganz falschen Entwicklungshilfe; genau 1.8 Milliarden CHF, viel, sehr viel Geld also Frau Bea Habegger, oder nicht ?
      Diese Summe von 1.8 Mia. CHF Einsparung könnten wir dann für die eigenen Menschen (Schweizer/Innen wie hier bereits Anwesenden Ausländer/Innen) die hier in der Schweiz bereits unter dem Existenzmimimum dahin wegetieren müssen, ausgeben können.

      Also doch, bei gezielter, zweckgebundener

      Entwicklungshilfe​ zur Bevölkerungsexplosion​s-Beschränkung,

      strengstens kontrolliert, ca. 1.5 Milliarden CHF, finde ich dieses Geld sehr, sehr gut investiert. Der Erfolg z.B. nur einer Stabilisierung der Weltbevölkerung wird indirekt ja dann auch wieder schnell uns zu gute kommen. Europa, Asien & die USA müssten da halt mitziehen und am gleichen Strang ziehen bei der Geburtenkontrolle in Drittstaaten, wie es Altbundeskanzler Schmidt ja schon sehr weise definierte, bereits in den 80-Jahren.

      “Die grösste Bedrohung der Menschheit ist nicht ein Atomkrieg, die sichere totale Auslöschung der Menschheit,
      sondern die wuchernde, grassierende,

      völl​ig unkontrollierte Bevölkerungsexplosion​.”

      Dann wenn Sie die ca. 3.8 Milliarden CHF Kosten anschauen & berücksichtigen, die jedes Jahr nur für die zu 98 % unser “Asylrecht” als eigentliche Armutsimigranten schwer missbrauchen, also völlig falsch ausgegeben werden, nur um sehr bequem an die sehr gut & üppig (für ihre Massstäbe) Futterkrippen unseres ja auch erst seit gut 50 Jahren so ausgebauten Sozialstaates missbräuchlich zu kommen, durch Lügen & Betrug, in der Mehrzahl der Fälle jedenfalls – natürlich nicht ganz aller – müssten Sie doch eigentlich schlussendlich zum gleichen Ergebnis kommen,

      und auch ein JA einlegen können.

      Primär geht es doch sicher wieder darum, dass die Schweizer Stimmbürger/Innen über diese weltweit einzigartig & enorme Zunami-Zuwanderung, endlich selber entscheiden können, ohne Bruxeller Kommissare, und auch ohne fremde Richter aus Strassburg.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kernen

      60% der Ehen und 50% der Partnerschaften ergibt sicher nicht 110%. Hoffe Sie haben da einen Scherz gemacht mit dieser Aussage.

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  • Juni 16, 2014

    ECOPOP wird nie umgesetzt, auch bei einem Volks-Ja. Im Gegenteil diese Initiative ist die grösste Spinnerei, die ich an Abstimmungen bis jetzt in die Hände gekriegt habe. Diese Initiative ist bei unseren Handelspartnern niemals zu rechtfertigen. Diese Initiative ist ein Affront gegen unsere ausländischen Abnehmer, wo wir abhängig sind, damit wir unseren Wohlstand erhalten können. Wenn diese Initiative durch kommt, muss man sich schon überlegen, ob wir (mich eingeschlossen), als verantwortungsvolle Wahl-und Stimmbürger überhaupt noch bereit sind, noch abstimmen zu gehen. Eine solche Idiotie, wie die ECOPOP-Initianten sich das vorstellen, da kann man sich nur kaputt lachen. Sorry, tut mir leid. Wie kann man überhaupt eine solche Initiative aufgleisen? Ist es den Leuten zu langweilig?

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    • Juli 19, 2021

      @ Felix Kneubühl,

      Die Initianten sehen dies nicht so einseitig, einäugig, sondern eher die Nachhaltigkeit, die Lebensqualität aller Menschen, dies in erster Linie.

      Dies halte ich keinesfalls für eine Idiotie. Sorry, tut mir leid.

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    • Juli 19, 2021

      Es ist nicht möglich die Einwanderung auf einen Schlag zu reduzieren und wir haben in der Entwicklungshilfe zu wenig Einfluss um dies auf diese Weise steuern zu können. Die MEI gibt für die Schweiz schon die ersten Probleme. Glücklicherweise gibt diese Initiative noch einen zeitlichen Spielraum. Die Entscheidungsträger in der schweizerischen Politik können nicht einfach im Ausland den Feldherrn spielen und auf diese Weise Kondome verteilen. Wo sind wir da eigentlich? Wir sind zu klein, um von uns aus so etwas durchzusetzen. Machen Sie sich da keine Illusionen.

      Ja, die Weltbevölkerung wächst, das ist der einzige Grund, dass unser Planet, je länger es geht, immer mehr belastet wird. Das ist nicht nur in der Schweiz so, auch in den anderen Ländern. Die Zukunft wird vielleicht so ausschauen, dass der Mensch den Planeten auf die Bedürfnisse der Menschheit komplett umbauen muss.

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    • Juli 19, 2021

      @ Felix Kneubühl,

      Einverst​anden, die Schweiz alleine kann da weltweit alleine nicht viel ausrichten, alleine mit Japan zusammen die richtige Richtung vorgeben. Jeder ist autonomer Herr/Dame im eigenen Haus.

      Die USA, Europa, Asien & vor allem Afrika (innert der nächsten 20 Jahre Verdoppelung der Einwohner) müssten bei der Empfängnisverhütung alle mitziehen.

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Kneubühl, ECOPOP verlangt nicht in der 3. Welt Kondome zu verteilen, da sind Sie offensichtlich auf die desinformative Propaganda der ECOPOP-Gegner hereingefallen. ECOPOP verlangt nur, dass 10% der schon bewilligten staatlichen CH-Entwicklungshilfeg​elder für das seit 1968 verbriefte UNO-Menschenrecht “FREIWILLIGE Familienplanung” investiert wird. Sind Sie gegen dieses UNO-Menschenrecht und wollen den Frauen dieses Menschenrecht im Gegensatz zu den Frauen in der 1. Welt vorenthalten? Das die Linken (SP und Grüne) gegen dieses UNO-Menschenrecht sind und gemeinsame Sache mit den neoliberalen Profiteuren der Economiesuisse machen, stimmt traurig!

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  • Juni 17, 2014

    Die Ecopop-Initiative betreibt letzten Endes nur Symptombekämpfung. Der Hauptmotor, der die Zuwanderung antreibt, ist das Wirtschaftswachstum. Wer die Zuwanderung bremsen will, muss das Wirtschaftswachstum bremsen. Nur traut sich keiner, das direkt anzupacken.

    In einigen Aussagen und Kommentaren taucht dann dieser Wunsch nach weniger Wachstum auch tatsächlich auf. Nur, damit man sich keine Illusionen macht: Dieser Wunsch ist ein Wunsch nach einer stärkerer Regulierung der Wirtschaft durch den Staat – ein Schritt in Richtung Planwirtschaft also.
    Gerade die kommunistischen Parteien haben immer damit argumentiert, dass Planwirtschaft erforderlich sei, um einer Gesellschaft den Weg zur selbst bestimmten Entwicklung zu ermöglichen. Dass die gleichen Argumente nun z. T. von einer ganz anderen Seite kommen, erstaunt mich schon ziemlich.
    Gerade auch das genannte Japan ist ein Beispiel für eine Marktwirtschaft mit einigen planwirtschaftlichen Elementen.

    Was die Scheidungsrate mit dem Rest der Diskussion zu tun hat, bleibt mir allerdings schleierhaft. Und dass Scheidungen Halbwaisenkinder hervorbringen sollen, darüber kann ich nur schmunzeln 😉 Oder soll in Zukunft bei jeder Scheidung ein Elternteil auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden? Zur Wahrung unserer Werte?

    Und das die MEI vom Bundesrat ignoriert und schubladisiert wird, ist eine so unhaltbare wie unwahre Aussage. Wer glaubt, eine Initiative, mit deren Annahme man eine demokratische Rechtsgrundlage geschaffen hat, die einer anderen, ebenso demokratischen Rechtsgrundlage widerspricht , sei innerhalb von wenigen Wochen umgesetzt, der baut einfach Luftschlösser. Gerade weil die Regierung den Souverän achtet, kann sie die Initiative nicht von heute auf morgen durchstieren. Der Volkswille ist nicht nur immer das neueste Abstimmungsergebnis, der Volkswille ist die Gesamtheit der direktdemokratisch festgelegten Entscheidungen und Grundlagen.

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  • Juni 17, 2014

    Wie wahrscheinlich, Herr Hottinger, ist es, dass eine Zuwanderungsquote von 0,2% von einem Bundesrat und einer Politischen Kaste umgesetzt werden, die sich ja bereits sträuben, die eigenständige Kontrolle über die Zuwanderung überhaupt wahrzunehmen?
    Als Korrektiv dafür, dass die gesetzliche Umsetzung der Masseneinwanderungsin​​itiative vier Monate nach der Abstimmung noch nicht realisiert worden ist, kann die Ecopop-Initiative jedenfalls nicht glaubwürdig hingestellt werden.

    Anderersei​​ts nimmt man mit einem Wut-Ja in Kauf, dass die menschenverachtenden Vorstellungen der Club of Rome-Fanatiker und all deren Gläubigen, auch in der Schweiz weiter Fuss fassen können. Es geht dabei um die gotteslästerliche Vorstellung von der Dezimierung der Menschheit!

    In allen Ländern der Welt könnte sich die Bevölkerung theoretisch aus eigener Kraft ernähren. Auch wenn insgesamt noch ein paar Milliarden dazukommen. Entweder durch autonome Landwirtschaft oder als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen respektive den entsprechenden Handel steht der ganzen Welt genug zur Verfügung.

    Nicht weil es zu Viele sind, gibt es zu wenig, sondern weil zu Wenige selber dazu beitragen (können, dürfen) dass es genug gibt. Das Problem ist der Wahn von der Steuerung der Welt durch eine Elite. Und umgekehrt der Wahn der Masse, dass Andere für das eigene Wohl verantwortlich seien.

    Statt den Menschen-Eugenikern auf den Leim zu kriechen, sollten wir uns besser darum kümmern, wie wir die schweizgerechte Einführung des beschlossenen Kontingentesystems befördern und durchsetzen können.

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    • Juli 19, 2021

      Sollten, könnten, würden, tuen aber nicht! Absolut einfach rein gar nichts, Herr Knall!

      Wenn Sie so eine Regeirung noch klänger tolleieren können, nochmals ein paar Jahre taten.los zsehen wollen, ist das so.

      Ich kann’s nicht mehr und Herr Hottimnger offenbar auch nicht. Und offengestanden, ist mir der Rest der Welt, doch langsam sowas von egal! Oder ob es gottlos ist, die eigene Bevölkerung zu schützen, vor denenn die Selbst nichts auf die Reihe bringen ausser die hohle Hand zu machen.

      Der Mensch hat nicht nur einen Gott, er hat auch eine Natur, Herr Knall und die regelt den Bestand jeder Spezies “eigentlich” selbst! Fressen oder gefressen werden… Die starken geben ihre Gene weiter, die schwachen sterben aus.

      Alles und jeden am Leben erhalten zu wollen und die barmherzigen Retter spielen zu wollen…. und gleichzeitig unser aller Lebensgrundlage mit Füssen treten und aussaugen bis nichts mehr übrig ist.

      Glauben Sie wirklich Herr Knall, ” Gott” durchschaut dieses miese, verlogene Drecks-Spiel nicht?!

      Also wenn Herr Hottinger es sehen kann, machen wir dem da oben garantiert auch nichts vor. Mit unserer Scheinheiligkeit!

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    • Juli 19, 2021

      Ich hoffe, Frau Stutz, Sie verstehen mich richtig: Ich meine ja gerade Jene die selbst nichts auf die Reihe bringen und nur die hohle Hand machen! Genau diese sind es, die nichts dazu beitragen dass es genug gibt.

      Das sozialste was Menschen tun können, ist für sich selber verantwortlich zu sein und den Anderen nicht auf der Tasche zu liegen. Viele wollen nicht und sind zu faul dazu, aber es gibt noch viel mehr, denen es verboten ist Selbstverantwortung zu übernehmen, weil Staaten und Obrigkeiten die Macht über die Eigenkompetenz der Menschen für sich beanspruchen.

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  • Juni 17, 2014

    @ H.v. Baucanson,

    1. Symptombekämpfung ?.

    Die Bundesräte – wie bereits im Detail erwähnt – haben doch vor der Abstimmung über die Freizügigkeit eine Zuwanderung durch diese Freizügigkeit von höchstens 8’000 Menschen jährlich prognostiziert, oder etwa nicht ?.
    Also, wenn die ECOPOP eine Beschränkung der völlig aus dem Ruder gelaufenen Zunami-Zuwanderung von 80’000 bis 100’000 pro Jahr auf 16’000 verlangt, ist sie immer noch das Doppelte, was dieser Bundesrat für möglich hielt. Mit “Symptombekämpfung” beleidigen Sie ja deshalb diesen Bundesrat.

    2. Weniger Wachstum ?;

    Es würde mir nie in den Sinn kommen, mit Planwirtschaft in die Wirtschaft einzugreifen, die muss sich selber entwickeln & regulieren, was es aber braucht, sind genaue Strukturen, wie ein Bachbett, damit es bei Hochwasser nicht alles überschwemmt. Die momentane Zuwanderung ist mit einem Zunami zu vergleichen, der reguliert gehört, und zwar schnellstens. Migration ist nur dann auch für die Schweiz effizienzsteigernd, wenn sie aus echten ökonomischen Erwägungen betrieben wird, weil man anderswo einen besser bezahlten Arbeitsplatz findet.

    Eine Migration in den Sozialstaat,

    die nur dazu dient, anderswo hinzugehen, weil da die Geschenke des Staates grösser sind als zu Hause, ist ineffizient. Darum ist die Politik jetzt unmittelbar gefordert.

    3. Scheidungsrate;

    He​rr Vaucanson, wir haben bekanntlich hinter Kuweit (Oel) das höchste pro Kopf Einkommen (fleissig & innovativ) der Welt, gleichzeitig aber eine der höchsten Scheidungsrate, + eine der höchsten Selbstmordrate von Kindern & Jugendlichen. Das muss doch zu denken geben. Schauen Sie sich um, dann kommen Sie mit Sicherheit von alleine auf den Zusammenhang.
    Nur soviel, der Mensch hat naturgemäss z w e i Beine, um vorwärts zu kommen, viele hüpfen aber immer einseitig nur auf dem EINEN.

    4. Waisenkinder;

    Natü​rlich nur im übertragenen Sinn, ein Vater ist nach einer Scheidung zwar physisch noch da, lebendig, viele Mütter entziehen & entfremden den Vätern – trotz klaren Tennungs- & scheidungskonventione​n – einfach selbstherrlich die Kinder. Das sind die Fakten des Gender-Wahnsinns, des krankhaften Emanzen-Kultes.
    Trot​z Besuchsrecht hat ein geschiedener Vater seine Kinder seit zwei Jahren nicht mehr gesehen. Denn die Mutter kann tun, was sie will; Die Behöden sind machtlos. DER VATER IST UNERWÜNSCHT, somit sind die Kinder “Waisenkinder”. Das sind die Fakten.
    Vgl. Artikel im Beobachter vom 4. April 2014;

    Der Vater ist unerwünscht.

    4. MEI wird vom Bundesrat ignoriert ?

    Gut, das Dossier ist pro Forma vielleicht – unter dem Druch der SVP – inzwischen etwas “entstaubt” worden, wird z.Zt. hin und her geschoben, nichts gescheites, konstruktives zwar passiert, ausser dass genau die SVP als Siegreicher Initiator, von BR-Sommaruga nicht an den runden Tisch zu Gesprächen einer Lösungsfindung gebeten wurde. Ist das unsere Demokratie die wir wollen ? Auch als Parteiloser sage ich, NEIN, sicher nicht, so nicht.

    Dann hat doch BR-D. Burckhalter erst kürzlich bis in 2 Jahren eine neue Abstimmung über die Bilateralen Verträge mit der EU angekündigt, womit er doch signalisiert, damit faktisch die MEI vom “Tische” wischen zu wollen.

    VOLK & Stände haben aber die MEI direktdemokratisch gutgeheissen, der Bundesrat als Exekutive hat dies nur noch umzusetzen, oder dann halt konsequent zurück zu treten, aber keine solchen “undemokratischen Spielchen” zu veranstalten. Es ist eine Rückkehr zur Selbst­be­stim­mung im sen­si­blen Be­reich der Mi­gra­ti­on. Den Menschen war es be­wusst, dass sie mit einem Ja einen für die EU wich­ti­gen Ver­trag in Frage stel­len.

    Dieser Wink mit dem Matterhorn allerdings ist spurlos an Didier Burkhalters Aussendepartement vorbeigegangen. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass er sein Projekt, die Schweiz dem Europäischen Gerichtshof EuGH zu unterstellen und in einem neuen «Rahmenvertrag» institutionell an die EU anzudocken, mit unverminderter, fast skurriler Betriebsamkeit vorantreibt. «Rahmenvertrag» würde bedeuten, dass die Schweiz in allen Bereichen, welche die Beziehungen mit der EU betreffen, künftig automatisch die Gesetze Brüssels übernehmen müsste. Käme die EU etwa zum Schluss, dass auf dem europäischen Binnenmarkt aufgrund der europäischen Sozialcharta Mindestlöhne und Kündigungsschutzregel​​n gelten sollten wie in Frankreich oder Deutschland, dann müsste dies die Schweiz übernehmen. Weigerte sie sich, wäre sie dem Richterspruch des EuGH unterstellt.

    Das sind keine weltfremden Szenarien, sondern Realitäten. Deutschland selber musste sich vom EuGH diktieren lassen, bestimmte Arbeitsmarktreformen wieder abzuschaffen, weil sie angeblich der «Diskriminierungsrich​​tlinie» der EU widersprechen. Die Schweizer Wirtschaft, die nach dem Abstimmungssonntag so wehleidig um den Zugang zum europäischen Binnenmarkt bangte, ist sich augenscheinlich nicht bewusst, was für ein Monster an Unfreiheit, Bürokratie und antimarktwirtschaftli​​cher Energie sich hinter diesem harmlos klingenden Wort verbirgt. Die Schweiz will offene Märkte, aber sie will sich nicht in einem «Binnenmarkt» festschrauben lassen, der sich zum Gegenteil einer freiheitlichen Marktwirtschaft entwickelt.

    Die Schweizer Bevölkerung hat jetzt die Notbemse gezogen mit der Annahme der MEI, was ich für richtig & sehr zweckmässig halte. Und das ist vielleicht auch ein gewisser Anreiz für Europa, darüber mal sekber nachzudenken, ob alles, was so läuft in Bruxelles, richtig ist, Ich glaube, dass die Freizügigkeit für Sozialwanderungen falsch ist. Das ist einer der grundsätzlichen Konstruktionsfehler des europäischen Systems. Wir haben das Inklusionsprinzip, das ist die heilige Kuh in den EU-Verträgen. Es bedeutet, dass jemand, der von einem EU-Land in ein anderes geht, dort Anspruch auf die sozialen Leistungen hat, auch wenn sie steurfinanziert sind. Hier hat sich die Schweiz still und heimlich – an Volk & Parlament vorbei – bereits EU-kombatibel einbinden lassen, eben EU durch die Hintertür. Wo bleibt da der Souverän ?
    Die Alternative zum Inklusionsprinzip wäre das Heimatlandprinzip, das es bei uns in der Schweiz gab. _Die Heimatgemeinde blieb zuständig für einen Sozialhilfeempfänger.​ Das hat die EU ja eben gerade nicht. Das ist der Grundfehler, und die Schweiz machte diesen Fehler bereits undemokratisch mit.
    Meine persönliche Meinung.

    Quellenna​chweis;

    http://www​.vimentis.ch/d/dialog​/readarticle/torpedie​rt-br-praesi-burkhalt​er-das-volksverdikt-v​-90214-/

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    • Juli 19, 2021

      Symptombekämpfun?

      Ja, Symptombekämpfung. Die Zuwanderung ist lediglich die Folge unseres Wirtschaftswachstums.​ Es ist die Wirtschaft, welche den weitaus grössten Teil der Ausländer in die Schweiz holt, nicht der Staat. Ausländische Arbeitskräfte sind für die Wirtschaft ökonomisch effizient, weil sie z. B. (nicht überall, aber in vielen Bereichen) schlechter bezahlt werden können oder Jobs annehmen, für die sich die Schweizer inzwischen zu schade sind. Ob dieses Vorgehen nachhaltig ist, sei dahingestellt, aber das interessiert in der Wirtschaft niemanden. Die Zuwanderung zu bremsen, aber gleichzeitig weiterhin mit allen Mitteln die Wirtschaft anzukurbeln ist aber verlogen.

      Aber das ist ja auch nicht unbedingt Ihr Standpunkt, denn:

      “Es würde mir nie in den Sinn kommen, mit Planwirtschaft in die Wirtschaft einzugreifen, die muss sich selber entwickeln & regulieren, was es aber braucht, sind genaue Strukturen […]”.

      Genaue Strukturen = staatliche Regelungen. Also geht es doch in Richtung Planwirtschaft, oder zumindest stärker zur sozialen Marktwirtschaft. Wie erwähnt, ist gerade das von Ihnen genannte und hochgelobte Japan ein gutes Beispiel für planwirtschaftliche Eingriffe in den freien Markt.

      Was die Scheidungsrate mit der Ecopop-Initiative zu tun hat, bleibt mir weiterhin schleierhaft. Können Sie mir diesen Zusammenhang erklären?

      Zur MEI:

      Ja, das Volk hat der MEI zugestimmt und damit tatsächlich auf eine Art und Weise “die Notbremse” gezogen.

      Das Schweizer Volk hat aber auch:

      1997 die Volksinitiative “EU-Beitrittsverhandl​ungen vors Volk!” abgelehnt und damit dem Bundesrat ganz klar die Vollmacht erteilt, ohne vorhergehende Einwilligung des Volkes Verhandlungen mit der EU führen zu dürfen.

      Im Jahr 2000 den Bilateralen I und damit dem Personenfreizügigkeit​sabkommen zugestimmt.

      2005 der Ausdehnung des Freizügigkeitsabkomme​ns auf die neuen EU-Mitgliedsstaaten zugestimmt.

      2009 der Weiterführung des Freizügigkeitsabkomme​ns zwischen der Schweiz und der EU sowie der Ausdehnung auf Bulgarien und Rumänien zugestimmt.

      Diese Verträge und Beschlüsse sind mit der Annahme der MEI nicht einfach für ungültig erklärt worden. Sie gelten weiterhin.

      Der Bundesrat hat jetzt die Aufgabe, die Vereinbarkeit der MEI mit den ebenfalls noch laufenden Verträgen mit der EU zu prüfen, Vorgehensvorschläge auszuarbeiten und ggf. dem Volk die Frage vorzulegen, was bei Nicht-Vereinbarkeit Priorität hat: Die Zuwanderungskontingen​te, wie sie die MEI vorsieht oder die Personenfreizügigkeit​ (ggf. gar die Bilateralen).

      DAS ist ein rechtsstaatlich legitimiertes und direktdemokratisches Vorgehen, wie wir es in der Schweiz seit eh hochhalten. Alles andere ist antischweizerische Polemik.

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    • Juli 19, 2021

      Unmöglich, Herr Hottinger, dass all die von Ihnen vorgebrachten Anliegen (die ich grösstenteils teile) mit einem Ja zur Ecopop irgendwie verbessert werden. Leider werden die wahren Absichten dieser Initiative vielerorts einfach ignoriert und dem Drang geopfert, seiner Wut über „die da in Bern oben“ Ausdruck zu geben.

      Wir müssen uns jetzt auf die wirklich entscheidende Auseinandersetzung vorbereiten. Und die heisst EU oder Schweiz. Wie Herr Vaucanson richtig anmerkt, haben wir Schweizer (für mich unverständlich) die Staatsverträge vors Volk-Initiative durchsausen lassen und müssen deshalb nun warten, bis die von BR Burkhalter ja angestrebte Abstimmung ansteht.

      Bis dahin gilt aber die beschlossene Kontingentierung auf jeden Fall, spätestens in drei Jahren.

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    • Juli 19, 2021

      @ H.v. Vaucanson,

      1. Es gibt eine materielle Quantität & eine ethische, seelische Qualität, ein gesundes Mass zwischen beiden, und es gibt weniger Scheidungen. Somit mehr Lebensqualität eben. Weniger “Importe” tausender junger Männer, weniger einschleichen in bestehende Beziehungen, weniger Scheidungen, ganz einfach.

      2. Die Schweizer Bevölkerung hat die Notbemse gezogen mit der Annahme der MEI, was ich für richtig halte. Und das müsste auch mal ein gewisser Anreiz für Europa sein, darüber mal nachzudenken, ob alles, was so läuft in Bruxelles, richtig ist. Da muss man doch sehen, dass vieles in die falsche Richtung läuft.
      Ich meine, dass z.B. die Freizügigkeit für Sozialwanderungen ganz falsch ist. Das ist einer der grundsätzlichen Konstruktionsfehler des europäischen Systems. Wir haben das Inklusionsprinzip, das ist die heilige Kuh in den EU-Verträgen. Es bedeutet, dass jemand, der von einem EU-Land in ein anderes geht, dort Anspruch auf die sozialen Leistungen hat, auch wenn sie steurfinanziert sind. Hier hat sich die Schweiz still und heimlich bereits EU-kombatibel einbinden lassen, eine wahre Schande finde ich, denn die Schweiz lebt ja seit Jahrhunderten das Prinzip der förderalen Vielvölkerstaaten-Bun​des, eben der Eidgenossenschaft. Der Bundesrat täte gut daran, in Brüxelles selbstbewusster aufzutreten und auf diesen Sachverhalt hinzu weisen, die konstitionelle Schweiz als Beispiel für eine direkt demokratisches Europa. So wie es z.Zt. aber falsch läuft, muss die EU leider scheitern, mit Sicherheit.
      Denn durch die Osterweiterung sind die Löhne in Polen z.B. 5 x tiefer denn in Spanien, 2 x tiefer denn in Griechenland, weshalb diese Länder im Süden jetzt zw. 50 – 70 Jugenarbeitslosigkeit​ haben,
      Das hat keine Zukunft, das endet böse, geschieht jetzt keine Kursänderung.
      Die Alternative zum Inklusionsprinzip wäre z.B. das Heimatlandprinzip, das es bei uns in der Schweiz gab. Die Heimatgemeinde blieb zuständig für einen Sozialhilfeempfänger.​​ Das hat die EU ja eben gerade auch nicht, alles wird über einen Leisten geschoben, wie in der Ex-Sowjetunion, einre Diktatur, die folgerichtig ja auch scheiterte. Das ist der Grundfehler, und die Schweiz machte diesen grundsätzlichen Fehler bereits sklavenartig bereits einfach mit, anstatt unser direkt-dekokratisches​ Systgem, seit Jahrhunderten in der Praxis bewährt, anzubieten als Kurskorrektur der EU. Der deutsche Pholosoph I. Kant sagte ja auch; “Ein Regierungsystem von oben nach unten, ist auf Zeit zum scheitern verurteilt, nur ein System von unten nach oben, bleibt auf Zeit bestehen.
      Mehr die eigene Geschichte der Eidgenossenschaft studieren, gerade auch wie es zur Einheitswährung des Franken schlussendlich kam, täte dem Bundesrat gut, dann dürfte er auch selbstbewusster in Bruexelles auftreten können, was ich ihm wünsche zu Wohle aller Europäer, eben auch der Schweizer.

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    • Juli 19, 2021

      @ Gilber Hottinger

      Zu 2.
      Ich kann gewisse Argumente, die gegen die EU sprechen ganz klar nachvollziehen. Ich bin z. Z. auch kein Befürworter eines Schweizer EU-Beitritts. Ob wir deswegen gleich die Bilateralen kündigen sollen, das bleibt eine andere Frage, die in den nächsten Jahren wahrscheinlich auf uns zukommen wird.

      Zu 1.
      Das meinen Sie jetzt nicht ernst, oder? Ich jedenfalls kann es nicht ernst nehmen. Die Scheidungsrate steigt, weil junge Ausländer in die Schweiz kommen und den Schweizern scharenweise die Frauen ausspannen? Echt jetzt?

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    • Juli 19, 2021

      @ H.V. Vaucanson,

      Ziff. 2;
      Immerhin was den Nicht-EU-Beitritt der Schweiz betrifft, sind wir uns ja immerhin einig. Auch ansonsten nicht sehr weit auseinander, Merci.
      Bin nämlich auch dagegen, dass wir gleich die Bilateralen kündigen sollten, vielmehr müsste jetzt der Bundesrat endlich selbstbewusster auftreten, und in Brüxelles einfach mindestens mal rechtsgleich verlangen,

      dass die Schweiz nicht mehr Zuwanderung als der EU-Durchschnitt aufnehmen muss.

      Begründung; Die Schweiz hat die höchsten Löhne, die höchsten Sozialentschädigungen​, was eine überproportionale Sogwirkung, eben die heutige Zunami-Einwanderung, anhaltend & unzumutbar für die Bevölkerung bewirkt. Damit könnte er ja mal haunah sofort prüfen, wie wichtig den Kommissaren in Brüxelles das Wohlergehen der Bürger/innen wirklich ist. Dienen Sie dem Volk, oder soll das Volk ihnen dienen resp. gehorchen.
      Eine Frist-Einschränkung auf 15-20 Jahre, bis zu einer gewissen Nivellierung, wäre so ja auch durchaus denkbar.

      Ziff. 1;
      Ich schrieb ja von zwei Beinen die der Mensch hat, und dass man beide benutzen sollte, also nicht nur immer fleissig arbeiten, sondern auch sich seiner Freundin oder Frau mal widmen, das Liebesleben pflegen und geniessen, ansonsten macht es ein anderer, z.B. eben ein “Pseudoasylant”, der Kost & Logis ja gratis hat, somit keine Arbeit “ermüdet”, und somit genügend Zeit dazu hat auch, sich mit einer “grünen Witwe” abzugeben. Ich hoffe Ihnen damit wenigstens ein Schmunzeln auf’s Gesicht gezaubert zu haben.

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    • Juli 19, 2021

      zu Ziff. 2:
      Ja, wir haben da wohl tatsächlich gewisse Übereinstimmungen.


      Grundsätzlich ist es halt schon so, dass der Arbeitnehmer dorthin geht, wo die Bedingungen für ihn am attraktivsten sind. Und der weitaus grösste Teil der Ausländer kommt ja zu uns, um zu arbeiten. Und da sind wir auch froh drum.

      zu Ziff. 1:
      Ja, ich musste tatsächlich ein wenig schmunzeln. Aber ich bin froh, dass das offenbar nicht ernst gemeint war.

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  • Juni 17, 2014
  • November 10, 2014

    Wie kommen Sie, Herr Hottinger darauf, dass die Masseneinwanderungsin​itiative nicht umgesetzt wird? Die Herren Bundesräte haben laut Initiativtext drei Jahre Zeit die Initiative umzusetzen. Ich bin der Meinung die MEI genügt voll und ganz eine massvolle Einwanderung zu steuern.

    Darüber hinaus brauchen wir eine Zuwanderung, um unsere AHV zu sichern. Das Problem ist folglich nicht die Zuwanderung, sondern unsere eigene zu geringe Reproduktion. Wenn Sie schon von Wurzeln sprechen, müsste man dies Gesellschaftspolitisc​h angehen. Der Egoismus, Neid und Habier kommen nicht von der Einwanderung, sondern unserer eigenen Bequemlichkeit für einander da zu sein!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stalder

      Stimmt doch nicht. Das ist genau die Angstmacherei der Gegner. Wenn mehr Menschen sterben in der Schweiz als geboren werden, steigt ja die Gesamtmenge der möglichen Zuwanderer. Würden also 1% Sterben wäre die Einwanderungsquote 1,2% – Und wenn sie tataächlich mal rückwärtstrend hätte in einem oder 2 Jahren ist ja schon mal der 3 Jahresschnitt gegeben und niemand sagt, dass bei einer Abnahmen der Schweizer Bevölkerung nicht bei einem Anstieg wieder da angesetz werden darf, wo man den Rückwärtstrend hatte.

      Also nicht pausenlos auf Paniker hören, sondern auf Ihr Herz und Logik.

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    • Juli 19, 2021

      Bin mit Ihnen völlig einverstanden Herr Stalder, die MEI ist das richtige Instrument für die Zuwanderungskontrolle​ in die Schweiz.

      Und beim „gesellschaftspolitis​chen Angehen“ ist die ECOPOP-Initiative mit ihrem Gender-Spin von der „Familien(vernichtung​s)planung für unterentwickelte Menschen“ ebenfalls nicht das richtige.

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    • Juli 19, 2021

      @Dany Schweizer : Das hat nichts mit Angstmacherei zu tun. Sie haben den Initiativtext nicht verstanden. Ich zitiere : 2 Die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz darf infolge Zuwanderung im dreijährigen Durchschnitt nicht um mehr als 0,2 Prozent pro Jahr wachsen.
      Da spielt die Sterberate überhaupt keine Rolle. Es droht hingegen eine Überalterung unserer Bevölkerung. Die Folge davon: Ein Loch in der AHV von Fr. 3 Mrd bis ins Jahr 2030 und für meine Generation keine Altersvorsorge mehr!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stalder

      Danke – ich kenne den Text. Sie vergessen jedoch, dass diese 0,2% eine Steigerung ist. Etwas makaber gesagt, wenn 100 Sterben können dann 0,2% PLUS diese 100 Zuwandern. Also steigert sich die Bevölkerung weiter um diese 0,2%

      Was Ihre Sorge in der AHV anbelangt, sehe ich viel grössere Probleme als die von Ihnen geschilderten. Aber hier gleich mit keine Altersvorsorge zu hantieren ist falsch. Aber ein von Ihnen hier geschilderter Totalausfall ist Angstmache.

      Schon zu Zeiten als ich noch so Jung war wie Sie, hat man dieses Argument benutzt um eine Meinung herbeizuführen. Und über all diese Jahre hat man immer eine Lösung gefunden und trotz aller demografischen Entwicklungen den Einzahlungsansatz nicht verändert.

      Es kann ja auch nicht sein, dass wir jedes Jahr 100’000 mehr im Land haben, nur weil wir falsch Kalkulieren in der AHV. Denn auch diese Menschen werden irgendwann alt und brauchen eine AHV, was wiederum x-hunderttausend mehr benötigen würde.

      Wir müssen also das Problem AHV nicht mit dauernder Erhöhung der Menschenmenge lösen, sondern über die Berechnung der Umlagerung. Menschen werden nun mal immer älter und somit muss man auch den Einzahlungsansatz diesem Umstand anpassen. Nicht die Menschenmenge verändern.

      Oder möchten Sie damit sagen, nur damit wir die AHV-Einzahlungen nicht anpassen müssen, sollen einfach immer mehr Zahlende kommen? Das kann ja auch nicht die Lösung sein.

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    • Juli 19, 2021

      Ich sage nicht, dass wir jedes Jahr 100’000 mehr im Land brauchen. Mit der MEI können wir die Zuwanderung nach unseren Bedürfnissen steuern. Die Gründer der AHV gingen von einem Bevölkerungswachstum aus, wenn auch nicht im heutigen Masse. Das Problem liegt an zwei Stellen: Einerseits werden die Menschen heute Älter (wie Sie richtig festgestellt haben), andererseits ist unsere eigene Reproduktion zu gering. Um die Wirtschaft nicht zu belasten mit massiv höheren Beitragssätzen sind zukunftsgerichtete Lösungen gefragt. Darum müssen wir die Zuwanderung flexibel gestalten können, wie sie die MEI fordert. Bei guter Wirtschaftslage ist die Zuwanderung höher, bei Rezession tiefer, was ein guter Ausgleich schafft, ohne die Innovation und den Fortschritt abzuwürgen. Dies können Sie auch in der Geschichte beobachten! Ecopop will mit starren Quoten eine Zuwanderungsplanwirts​​chaft erschaffen, was nicht im Interesse unserer Nachkommen sein kann!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stalder

      Was denken Sie denn was eine ideale Menge wäre? Welche die von den Ecopop-Gegnern (MEI Befürworter) als Argument genutzt wurde. Es würden binnen kurzer Zeit rund 1 Mio Arbeitkräfte fehlen (genannt hier im Vimentis von einem Politiker)? Was denken Sie wieviel würde der Bundesrat denn ansetzen, wenn die Wirtschaft jetzt schon nach 1 Mio ruft?

      Die MEI wäre schon gut, aber der BR getraut sich ja bis heute nicht eine Zahl zu sagen, täte er nähmlich das, dann wäre evtl eine Ecopop-Diskussion vom Tisch. Aber er kann nichts sagen, weil er sonst “lügen” müssten. Eine Einschränkung kann oder will er nicht machen. Die Wirtschaft (seine Hauptsponsoren für Wahlen) drücken, die EU will das nicht und BR will in die EU. Am TV wird erklärt, dass man nun mit der EU über ein zeitlich Limitiertes Kontigentieren verhandeln will.

      So fühlen sich viele nicht ernst genommen und die Ecopop dreht in sich selber. Sicher wäre ein flexibler Ansatz etwas “eleganter” aber auch “gefährlich”. Tendenz immer zu hoch, weil alle Ihre Interessen bekunden.

      Nein Herr Stalder – Wir müssen lernen mit dem auszukommen war wir haben. Über Jahrzehnte hatte die Wirtschaft die Möglichkeit diese Regulierung selber zu gestalten. Aber alle Systeme haben versagt. Selbst flankierende Massnahmen sind nahezu ein Flopp, bis diese endlich fertig Diskutiert sind, schon wieder veraltet.

      Wenn wir die Umweltvorgaben von 2020 erreichen möchten muss “alles” gestoppt werden, ich möchte nicht erleben, dass wir uns selber “bescheissen” und Umweltzertifikate kaufen müssen, damit wir die CO2 Vorgaben die wir selber gesetzt haben erreichen können. Und die Wirtschaft hat kein Interesse dies selber ohne “Zwang” anzustreben. Die schaut auf Gewinn und nicht auf ökologie.

      Meiner Erachtens haben so oder so alle Systeme die wir auf der Welt kennen versagt und ein neuer Weg muss beschritten werden. Die Selbstbeschränkung, denn freiwillig werden wir es auch nicht tun. Das hätten wir ja auch schon über Jahrzehnte tun können, und haben es nicht.

      Dass uns solche Massnahmen evtl einige Probleme bringen könnten, kann sein. Aber wenn wir nicht schnellstmöglichst etwas tun sind das die kleinsten Probleme die wir haben werden.

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  • November 10, 2014

    Weil dann der stöhnende Arbeitsdruck, den uns BR SO so sehr erklärte, nachlässt und die bilaterale Packetisierung mit der EU weiter geht, um die Schweiz durch die Hintertüre in die EU zu manövrieren. Genau das wird uns bei einem möglichen Nein am 30.11.14 von BR SO dann ohne Stöhnen serviert.

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    • Juli 19, 2021

      Richtig und wenn die Goldinitiative auch nicht angenommen wird, ist unsere Schweiz schon platt gemacht für den EU-Eintritt.

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    • Juli 19, 2021

      Sehe ich auch so, denn alle drei INIs, die zur Abstimmung kommen, spielen in die EU Frage ganz erheblich hinein.

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    • Juli 19, 2021

      Naja – komme schliesslich aus der Logistik, da ist logisches Denken Tagesordnung 😉

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    • Juli 19, 2021

      So, so, dann kennen Sie sich auch mit Prozessen und deren Abhängigkeit und Vernetzung sowie mit Prozessbeschreibungen​ aus? Ist fast ein täglich SAP Brot von mir.

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    • Juli 19, 2021

      OOjeh SAP, mussten Sie diese Abkürzung nutzen? Mir schaudert…..

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    • Juli 19, 2021

      So ein Mist, den Gegnern der Ecopop-Initiative zu unterstellen, sie würden mit einem Nein den Weg zum EU-Beitritt ebnen. Da liegen sie total falsch. Sie vergessen, dass zum Beispiel die Initiative “Staatsverträge vors Volk” vom Volk abgelehnt wurde. Das hat ja den Bundesrat auch nicht veranlasst, sofort in die EU einzutreten. Sie vergessen, dass viele Gewerbetreibende und Bauern die gegen den EU – Beitritt sind, gegen Ecopop stimmen werden. Ecopop ähnelt mehr der kommunistischen Planwirtschaft, als dass es für die Selbstbestimmung des Schweizer Volkes irgend einen Wert hätte.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stalder

      Es wurde geschrieben “alle drei INIs, die zur Abstimmung kommen, spielen in die EU Frage ganz erheblich hinein.” – Nicht in den Eu-Beitritt, sondern der EU zu “freundlich”.

      Was jedoch klar gesagt werden muss, wenn Sie es ansprechen. Grad ein Hinderniss oder Erschwernis für den Beitritt, stellt man mit dem Nein auch nicht her.

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