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Eigenmietwert, warum ?

 

 

 

 

 

Eigenm​ietwert, warum ?

Der Eigenmietwert gleicht die den Steuern anhaftende Ungleichbehandlung zwischen Mietern und Hauseigentümern aus.

Der Grundsatz der steuerlichen Gleichbehandlung, wie er in der Bundes verfassung verankert ist, wird zwischen Mietern und Wohneigentümern (Eigentumswohnungen und Häuser) durch den Eigenmietwert gewährleistet.

Auch eine begrenzte Abschaffung des Eigenmietwertes führt zu Ungleich behandlungen und zu verminderten Steuereinnahmen, die durch die Steuerzahler auszugleichen sind. Darum stellt sich die Frage, was eine solche Bevorzugung bestimmter Bevölkerungsgruppen rechtfertigt.

Wenn der Verband der Hauseigentümer HEV den Eigenmietwert wirklich abschaffen will, muss er einen Vorschlag unterbreiten, der die Gleich behandlung gewährleistet und aufdeckt, wie das Anliegen finanziert wird.

Die einfachste Möglichkeit besteht darin den Mietern zu erlauben den Mietzins steuerlich als Gewinnungskosten geltend zu machen. Die ausfallenden Steuer einnahmen müssten beispielsweise durch die Anhebung der Mehrwertsteuer um wenige Prozente finanziert werden.

 

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Comments to: Eigenmietwert, warum ?
  • August 21, 2012

    Weshalb sollen wir diejenigen subventionieren, welche viel und teuren Wohnraum nutzen?

    Jede Person soll einen Freibetrag von 3000 Fr. / Jahr. erhalten für Pendlerkosten, Miete oder Eigenmietwert. Dafür soll der Eigenmietwert der Marktmiete entsprechen und die Pendlerabzüge / Autospesen abgeschafft werden.
    Dann kann jeder optimieren wie er will: in einem billigen Zimmer wohnen, pendeln oder was auch immer.

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  • August 22, 2012

    Was ist der Eigenmietwert??? Das ist doch nur wieder ein künstliches Gebilde zum Vorteil der Banken. Wo glauben sie, dass all die Spargelder der Sparer durch die Banken sicher angelegt würden wenn nicht bei den vielen Eigenheimbesitzern. Hier wird ein falscher Anreiz geschaffen, damit die Eigenheimbesitzer ihre Hypotheken nicht abbezahlen. Dabei wäre gerade dies der richtige Weg um die Leute zu motivieren fürs Alter zu sparen. Ein Eigenheim das abbezahlt ist würde nämlich ohne Eigenmietwert bedeuten, dass Sparer sehr günstig wohnen könnten. Dies wäre eine sehr gute Altersvorsorge.

    ​Ich meine sogar, dass dies gefördert werden sollte. Es braucht keine Bausparinitiative usw. Die beste Förderung wäre es, wenn der Eigenheimbesitzer wählen könnte zwischen:

    Eigenmie​twert versteuern mit den gleichzeitig möglichen Abzügen für Zinszahlungen usw.

    oder

    Nicht​ versteuern des Eigenmietwertes aber dann auch ohne Abzugsmöglichkeiten.

    Noch an die Leute die gegen eine Abschaffung des Eigenmietwertes sind: weshalb wird für ein Auto welches auf Kredit gekauft wurde nicht auch ein Eigenmietwert verlangt???

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    • Juli 19, 2021

      Alles was aus der Sozi-Schmiede kommt stinkt doch schon von Ungerechtheit. Wer gibt denn Aufträge an Handwerker in Millionenhöhe pro Jahr, sicher nicht der Mieter. Klar kann man einen Teil davon Steuerlich abziehen, aber wenn das Objekt verkauft wird, wird der Eigentümer wieder zur Kasse gebeten und das brutal. Nach zwanzig Jahren noch immer mit 20% Grundstückgewinnsteue​r belastet und dieses Geld wird nicht in den Sozialen Wohnungsbau investiert, nein es wird Zweckentfremdet sehrwarscheinlich in den Asylantentopf.

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    • Juli 19, 2021

      Dass die Schweizer ein Volk von Mietern ist, hat doch gerade mit dem aktuellen System zu tun. Es ist zu wenig attraktiv, Eigenheimbesitzer zu werden. Dabei wäre dies gerade in der aktuellen Zeit interressant für alle und langfristig eine Investition für die Allgemeinheit. Unsere AHV und Pensionskassen kommen langsam aber sicher an ihre Grenzen. Jetzt wäre es doch zum Vorteil von allen Steuerzahlern, wenn langfristig so viele Leute wie möglich in einem abbezahlten Eigenheim wohnen würden. Wenn nicht dieser Eigenmietwert dies künstlich verhindrn würde, hätten schon viele Leute ihre Hypotheken abbezahlt und könnten im Alter kostengünstig wohnen und wären somit weniger auf Sozialhilfe angewiesen.
      Dies wäre eine Entlastung für alle.

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    • Juli 19, 2021

      Ja Herr Selk, die Preise waren in den 80ziger Jahren schon für Otto Normalverbraucher hoch, nur haben damals die Banken die gekauften Wohnungen überfinanziert bis zu 10%, heute ist das etwas anders. Trotzdem würde ich jedem raten Eigenmietwert hin oder her eine Liegenschaft zu kaufen. Die Preise werden kaum fallen, das Land wird immer knapper, die Vorschriften immer härter, siehe Zweitwohnungsbau und die Hypotheken werden nie mehr das Niveau von den 80ziger Jahren erreichen 7,5-8%. Ich denke der Höchstsatz wird bei 3,5% stagnieren, aber nicht in den nächsten 3-5 Jahren, wenn nicht, dann heisst es Wohnwagen kaufen und ein Zigeunerleben führen. „Volkswirtschaft ade“

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    • Juli 19, 2021

      Herr Selk, unser Volk wurde bewusst zu einer Konsumgesellschaft erzogen. Somit fehlt der Sparwille in unserem Volk. Auch wollen die Linken das normale Volk in einer Abhängigkeit halten. Sie wollen verhindern, dass die Leute eigenständig und selbstständig werden. Dies wiederspricht dem sozialen und komunistischen Gedanken.

      Wier leben aber auch in einer Neidgesellschaft. Jeder missgönnt dem anderen wenn dieser etwas mehr hat. Auch dies tendiert wieder zum Vorteil linken Parteien.

      Die Bausparinitiativen wurden abgelehnt, da erstens die Linken Kräfte darin einen widerspruch gegen ihr Gedankengut sehen. Zusätzlich haben aber auch die bürgerlichen und rechten Kräfte dagegen angekämpft, damit die Sparquote der Leute nicht steigt. Unsere Wirtschaft möchte lieber eine Konsumgesellschaft.

      Ich persönlich habe für die Initiativen gestimmt. Mir wäre aber lieber, wenn man einfach die Nachteile im heutigen System abschaffen würde.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Steiner, die linken sind in gewissen Teilen verheerende Spielverderber, kommt dazu dass wir in einer Neidgesellschaft leben. Auch ich war für mehr Eigentum, aber wieso sind die linken dagegen? Was wäre dann mit dem Mieterschutz, das sind doch alles linke Gesellen. Die linken leben in Subventionierten günstigen Wohnungen 41/2 Zimmer für 1450 Fr. inkl. Nebenkosten, das ist das grosse Problem. Ich bin seit 35 Jahren Eigentümer, selber habe ich ein super Verhältnis zu meinen Mietern, weil die Mieten Fair und bezahlbar sind. Es braucht überall Fairness und nicht Neid.

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    • Juli 19, 2021

      Ja richtig Herr Selk, das habe ich auch erlebt wie Eigenheimbesitzer Pleite gegangen sind, aber eben aus Selbstverschulden und mit Hilfe der Banken. Wieso? Die Liegenschaft wurde jedes Jahr neu bewertet, der Schuldschein erhöht, mit dem Geliehenen Geld ging man an die Börse und dann war es Passiert, genau wie Sie schreiben, aber es waren nicht die Banken, nein, es waren die Schnäppchenjäger, die, die Leichen aus dem Bankenkeller geholt haben und entweder selbst bewohnt oder wieder veräussert haben, dazumal natürlich mit wenig Grundstückgewinnsteue​r, bald darauf haben die linken Lunte gerochen und die Gstgst. wurde massiv erhöht. Jetzt zu Euro Krise, Sie glauben doch nicht dass diese Befürworter des Euros sich blossstellen lassen und irgendein Land fallen lassen. Diese Politiker würden ihr Gesicht verlieren und der Bürger müsste sehr tief in die Tasche greifen, das würde bei den nächsten Wahlen verheerende Folgen haben. Ich denke die nächsten drei bis fünf Jahre ändert sich nicht viel am Hypothekar Geschäft. Herr Selk, die Willkür der Verwaltungen wird sich ändern wenn der Wohnungsmarkt wieder mehr freie Wohnungen hat, aber da müsste die schöngeredete PFZ gekündigt werden und das wird es hier nie geben, lieber nimmt man noch eine Milliarde mehr Sozialleistungen in Kauf.

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    • Juli 19, 2021

      Ja Herr Selk, herzlichen Dank für die Unterhaltung, es tut gut zu lesen, wenn man ungefähr gleicher Meinung ist, nehmen wir es gelassen, ich habe schon fünf Jahre meine Rente und hoffe, dass es auch so weitergeht. Gruss und schönen Sonntag J. Küng

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  • August 22, 2012

    Dann noch generell zu den Steuern. Die Staatsquote in der Schweiz ist langsam aber sicher zu gross. Der Staat mischt sich in Angelegenheiten ein, die nicht zum Aufgabenbereich des Staates gehören sollten. Auch arbeitet der Staat in vielen Bereichen nicht effizient. Somit sollten wir uns überlegen, ob es sinnvoll ist, dem Staat immer mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Ich meine nein. Jede neue Steuer sollte durch eine Reduktion einer anderen kompensiert werden. Der Staat darf auf keinen Fall noch grösser werden. Ich habe aber kein Problem damit, wenn die Steuern so geändert werden, dass die Umverteilung von oben nach unten wieder etwas mehr Ausgleich schafft.

    Hier gerade ein Vorschlag:
    Wir schaffen die unleidige Mehrwertsteuer ab. Dies hätte garade auch Vorteile zur Abschwächung der Hochpreisinsel Schweiz. Mit den richtigen Zusatzmassnahmen würden die Preise fallen und die Schweiz für den Tourismus und den Einkauf attraktiv.
    Die Steuerausfälle werden über die direkte Bundessteuer kompensiert. Dies aber, indem die Progressionskurve nicht angehoben, sondern nur steiler gemacht würde.

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  • August 22, 2012

    Herr Kurt Steudler,

    Ich gehöre zu der Gruppe, welcher in jungen Jahren anstelle teure Ferien und Autos zu kaufen, mit meiner Frau zusammen darauf konzentriert hat, möglichst viel Unabhängigkeit zu erlangen.

    Das erwerben von Wohneigentum war eigentlich nicht vorgesehen, aber nach 15Jahren in einer recht bescheidenen und günstigen 3Zimmer Wohnung wurde das zu eng mit 2 Kindern. Das dritte im Entstehen.

    Die Mieten für eine 5 oder 6Zimmer Wohnung war so horrend teuer, dass man dafür locker einen Hypozins bezahlen konnte. Und zwar eine recht hohe Hypothek.

    Die Rechnung war sehr schnell gemacht, etwas Eigenkapital, etwas Erbvorbezug, der Rest Erste Hypothek die wir nun in 15 weiteren Jahren immer weiter reduziert haben.

    Halt immer noch keine Luxus Ferien, halt immer noch keine Luxus Autos, keine Luxus was auch immer, was wir haben ist bar bezahlt.

    Und jetzt kommt da jemand daher, und redet von Gleichberechtigung, Steuerausgleich und solches Zeug? Der Staat und diese Leute welche da immer was von Gleichbehandlung usw reden, sollen endlich einmal mit dem Einkommen, Auskommen, mal mehr Eigenverantwortung tragen, nicht immer auf dieser Sozialwelle reiten, die anderen werden schon arbeiten für mich etc, dann braucht es auch weniger Steuern ….

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  • August 24, 2012

    Sehr geehrter Herr Steudler
    Ein Mieter kann jederzeit in eine renovierte Wohnung umziehen und hat keine grossen Kosten, oder Eigenmietwert, (Einkommen das nicht vorhanden ist) zu versteuern.
    Der Hausbesitzer, hat jedoch ständig Auslagen und das sein Leben lang.

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  • September 1, 2012

    In der Abstimmungsvorlage für diesen Monat “sicheres Wohnen im Rentenalter” sehe ich keine wirkliche Entlastung. Es sei denn ich liege in den Kosten falsch. Entweder man zahlt die Steuern und kann mehr abziehen oder man kann weniger abziehen und bezahlt keine Steuern. Zudem wenn der Mieter seine Miete bezahlt so hofft er damit dass der Vermieter zu der Liegenschaft entsprechend schaut. Leider noch keine Selbstverständlichkei​t. Selber kann ich mir mit meinem Lohn, den ich kriege kein Eigenheim kaufen. Viele die ich kenne, können dies erst nach Erbschaft. Das Geld, welches ich als Miete bezahle kann ich nicht entsprechend abziehen (es sei denn ich irre mich und dann wüsste ich gerne wie und wo) und für die Wirtschaft wieder in den Umlauf bringen. Die Hypothekarschuld kann man von den Steuern abziehen soweit ich informiert bin. Soll man die Eigentümer im Rentenalter weiter entsprechend entlasten? Was ist denn mit Familien, den Jungen etc. welche weniger ruhig leben als Rentner und andere Kosten haben (Kinder grossziehen z.B.)? Wenn die Entlastung sich entsprechend auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer niederschlagen soll, so frage ich mich ob sich dies dann auszahlt. Wie auch immer, ob Mieter oder Eigentümer ist eine Wohnform für die sich jeder selber entscheiden kann und soll.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Morand. Ich weiss sehr wohl wie Rentner leben dürfen. Habe Erfahrung als Beiständin und weiss betr. den Steuern. Ist es denn nicht klar, dass 2 Säulen nicht zwingend mehr reichen? Ist es denn nicht klar, dass man Gespartes/Vermögen wenn auch in Form eines Hauses zuerst aufgebraucht werden muss bevor man Unterstützung vom Staat erhalten kann? In dem Sinne sollte man entsprechend planen, oder etwa nicht? Doch es kann nicht sein, dass jeder sich nun sagt: “nach mir die Sintflut, ich lebe und gebe mein Geld aus, denn anschliessend schaut der Staat….”. Irgendwann kann so dann der Staat auch nicht mehr schauen. Den Punkt “Luxus” kann ich mit Ihnen nicht teilen. Die Gründe für die horrenden Mieten sind andere, wie unlängst den Medien zu entnehmen war. Weitere Überlegungen meinerseits zum Thema “sicheres Wohnen im Alter” finden Sie sicher noch online.

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    • Juli 19, 2021

      Werte Frau Barbara Sägesser,

      In den Mietvertragsbestimmun​gen sind gewisse Standards festgeschrieben, was eine Wohnung erfüllen muss. Das heisst, ein MieterIn kann Beschwerde einlegen, wenn ein Vermieter seinen Verpflichtungen nicht nach kommt.

      Investition​en in Liegenschaften die in Privatbesitz sind, keine AG, tut sich der Gesetzgeber, sprich tun sich die Steuerämter schwer damit, was Abzüge anbelangt bei Reparaturen, Unterhalt, Renovation. Hier sind Grenzen gesetzt durch die Steuern, so dass man, will man dem Staat nicht einfach Geld schenken, solche Investitionen über Jahre verteilt. Es kommen noch diverse Kontrollen hinzu, so dass schlussendlich Gelder fehlen für Investitionen.

      Als​o: die Heutige Gesetzgebung, Steuern verhindert, dass investiert wird. Etwas böse könnte man schreiben, Links will das so, weil andauernd der Vermieter (Bonze) schlecht geredet wird. Das sind übrigens zum Grossteil Pensionskassen usw.

      Werte Frau Barbara Sägesser, finden Sie nicht auch, dass etwas ganz und gar nicht mehr stimmen kann, wenn alte Menschen mit den Renten ihr Eigenheim nicht mehr halten können, weil, wieder durch Linke Medien gepuscht, angeblich wohlhabende Alte Menschen vom Staat durch Steuern so abgezockt werden, dass diese Sozialfälle werden?

      Bei all diesen Sozialabgaben welche wieder so gerne von Nett Links ausgegeben werden, in alle Welt verteilt wird, geht ab den Steuer die es dazu braucht, unser Staat, das heisst deren Bewohner, pleite.
      Sie haben heute keine Chance, wenn das Eigenheim, welches vor 50Jahren mal CHF. 400‘000.- gekostet hatte, heute auf Marktübliche CHF. 1.2Mio geschätzt wird, und dafür ein Marktüblicher Eigenmietwert verlangt wird.
      Da konnten Sie planen wo viel Sie wollen, und etwas leben darf man ja schliesslich auch noch.
      Dann die ganzen Energiekosten die Exorbitant gestiegen sind, die Steuern die Explodiert sind, …
      Da sitzen Sie nun, die ganze frühere Planung ist im Eimer. DAS kann und darf es nicht sein.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Nabulon. Na ja, wenn es bei einem Einzug heisst, dass die Küche bald erneuert wird und es noch 10 Jahre (wenn nicht noch mehr) dauert bis zur Renovation ist wohl der Begriff „bald“ nicht mehr wirklich angebracht. Die Senkung eines Mietzines ist wohl auch keine Selbstverständlichkei​t im Gegensatz zu Erhöhungen (mehr konnte vor kurzem auch in den Medien) gelesen werden. Meine Meinungen und Überlegungen betr. Kassenspiel (Bürger zahlt an Staat oder an Wirtschaft, Aufgaben werden rausgekippt wenn der Staat kein Geld hat mit samt dem Rattenschwanz, nicht rentable Bereiche werden gestrichen mit samt dem Rattenschwanz in der gewinnorientierten Wirtschaft, der Bürger darf selber machen etc.) und Abstimmungen (frage mich ob sich dies auszahlt wenn sich Rentner aussuchen können ob Abzüge bei den Steuern oder keine Eigenmietwertbesteuer​ung inkl. möglicher Mehrwertsteuererhöhun​g) habe ich bereits kundgetan auf Vimentis und was Sie noch nicht gelesen haben können Sie gerne nachlesen resp. bereits gelesenes nochmals lesen. Doch noch eine Frage. Glauben Sie wirklich, dass Rentner interessiert sind in Ihre Häuser noch viel zu investieren? Bitte entsprechend aufzeigen. Ich denke eher, dass dem nicht so ist und dies danach den Erben/Käufer überlassen wird… Zudem passt nachfolgender Kommentar welcher von jemand anderem auf Vimentis publiziert wurde dazu:
      Fair wäre, wenn Pensionisten in Miete dieselben Abzugmöglichkeiten hätten. Eine abbezahlte Hypothek kann infolge Renovoation oder Reparatur aufgestockt werden und belastet den Hausbesitzer-Rentner deshalb nicht übermässig. Ansonsten ist Renter Rentner und deshalb sollten Mieter sowie Hauseigentümer steuerlich, was Abzüge betrifft, gleich behandelt werden. Es ist unwesentlich, ob der eine seinen Dachkänel erneuert oder der andere seine Küche und sein Bad neu weisselt. Der eine arbeitet für sein Vermögen und der andere für den Vermieter, welcher für solche Instandhaltungen nicht aufzukommen hat, sondern der Mieter, welcher sein ganzes Leben nie Erneuerungsabzüge geltend machen konnte.

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    • Juli 19, 2021

      Nun Frau Sägesser,
      Bei der Küche haben Sie absolut recht, dieses „bald“ ist sicher der falsche Begriff. Wenn gleichzeitig noch bei Mietantritt die Miete erhöht wurde, hinsichtlich einer Renovation.
      Der MieterIn hat Anspruch auf eine funktionierende Küche, also die Gerätschaft muss einwandfrei funktionieren, Scharniere Verschlüsse etc müssen ebenso funktionieren, jedoch Anspruch auf Neuwertig besteht nicht, was heisst, es darf eine gewisse Abnutzung vorhanden sein.
      Neueren Datums hat man Energiespargeräte eingebaut, der Kühlschrank verbraucht neu nur noch 600Watt, pro Stunde, im Gegenzug der Alte der seine 1200Watt verbrauchte. Dafür dauerte der Kühlvorgang beim alten eine Stunde, der neue braucht Ein einzweitel Stunden dazu. Weil, die Kalorien an Wärme im Inneren, welche entzogen werden müssen, die sind gleich geblieben. Die Isolation wurde ein My besser, die Geräte etwas minimal effizienter.
      Die Lebensdauer der Geräte dafür hat von einst 15Jahre auf, wenn es gut geht, 10Jahre abgenommen.

      Entsch​uldigung ich bin da was vom Thema abgekommen.

      Was Rentner noch an Investitionen in die Häuser stecken, hängt davon ab, ob die Nachfolge also das Erbe gesichert ist. nehmen wir wieder das Beispiel des ehemals CHF. 400‘000.- teuren Objektes. Keine Hypothek drauf. Im Falle eines Erbganges angenommen 2Kinder, kann ja objektiv nur ein Kind darin wohnen. Also wird das Objekt geschätzt, CHF. 1.2Mio kommen dabei heraus. Da es eine ältere Liegenschaft ist, ist der Landanteil sehr gross. Es hätten Zwei Bauten Doppel Einfamilienhaus Platz drauf.

      Falls sich die Erben es sich leisten können, werden sie das alte Haus abbrechen, dann einen Neubau drauf stellen. Falles eine Erben Partei es vermag, wird sie die andere Partei ausbezahlen. Wenn nicht, wird das Objekt verkauft.

      Das sind wieder Themen, Erbschaftssteuer, Grundstückgewinnsteue​r, Handänderungskosten, nebst Hypothek aufnehmen nach einer vorherigen Schatzung.
      Wir tun alles, dass die Schweizer ein Volk von Mietern bleibt, siehe Ihren Rattenschwanz, die Folgen davon.

      Was auch geschieht, eben wegen Eigenmietwert, der als Einkommen zur AHV, BVG, dazugerechnet wird, plus der Steuerwert der Liegenschaft als Vermögen, dass bei einem Renteneinkommen schlicht zu wenig Geld vorhanden ist, die teuren Handwerker zu bezahlen.
      Schaut man die LRV 2005 an, die netterweise nach der LRV 1995 kam, dürfen heute nur noch kondensierende Anlagen eingebaut werden. Ja gut, der 1994 gewechselte Kessel ist ja bereits 18Jahre alt. Der ist Uralt.
      Dass man dann auch noch Isolieren muss, ist der Rattenschwanz der da folgt. Nebst Baueingaben, es muss ein Architekt oder guter Planer mit eingesetzt werden…
      Alles Gründe, warum ältere Ehepaare dann beschliessen, in eine Wohnung zu ziehen, das Eigenheim zu verkaufen, und heute möglicherweise etwas frustriert GEGEN das sichere Wohnen im Alter abzustimmen. Kann ich verstehen.

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Nabulon für Ihren Beitrag. Na ja, betr. Küche… die fällt mittlerweile etwas auseinander und die neue wird dann im Rahmen einer umfassenderen Sanierung mit entsprechender Mietzinserhöhung folgen. Doch auch dies braucht nun etwas Geduld. Betr. Senkung des Mietzins denke ich nicht, dass die Chancen so gross sind. Allerdings habe ich nach einem negativen Bescheid trotz Information Mietamt noch nicht weiter nachgehakt. Doch zum Eigenheim: Kann ihnen die Tendenz, damit wir Mieter bleiben bestätigen. In meinen Kreisen ist es so, dass man nur ein Eigenheim kriegen kann, wenn man entsprechend erbt, resp. man die anderen auszahlen kann. Mit entsprechenden Mieten und Lohn kann man für die dritte Säule nichts dazu beitragen und bis zu einem gewissen Alter hat man das Geld auch noch nicht beisammen. Also bleibt man Mieter und das Objekt muss verkauft werden. Wird durch die Rentner (ab einem gewissen Alter beginnen diese zu sagen: ich mache nichts mehr) nicht mehr investiert, zieht dies auch Konsequenzen nach sich und die Planung, wie Sie geschrieben haben wird sicherlich auch über den Haufen geworfen. Doch ob da (nur) die Linken und Netten Geld ausgeben -> Armee etc…. Wie auch immer, schliesslich braucht der Staat Geld um seine Aufgaben wahrzunehmen (schrieb mehrmals über das Kassenspiel und machte darauf aufmerksam, dass alles auch Aus- und Nebenwirkungen haben kann….).

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    • Juli 19, 2021

      guten Tag Frau Sägesser Barbara,
      Ja, bei ihrer Küche wird es wohl ein Gesamt Paket geben, damit man die Investition durch Mietzinserhöhung und Steuerabzüge, für die Eigentümer, Pensionskasse oder und, abziehen kann. Steuergesetze wollen das so.
      Pensionskassen, Versicherungen, Banken, Architekten, Generalunternehmungen​, Baufirmen, profitieren in erster Linie, dass MieterInnen Mieter bleiben.
      Dann alle diese Immo Verwaltungen, die nicht mal Eigene Objekte betreuen, sondern im Auftrag für Obengenannte Verwalten. Was alles wieder verteuert.
      Wer weiss schon, dass eine SBB der grösste Immobilien Halter der Schweiz ist? Dann alle diese Beamtenpensionskassen​ der Kantone, Bund, usw? So nebenbei, wie dann gezockt wird mit diesen Geldern!
      In dem Bereich Sozialversicherung sind Gigantische Geldmengen „blockiert“. Für ein wie es heisst sicheres Alter, aber nur als MieterInnen.
      Schweiz​erInnen täten einmal gut daran, alles zu unternehmen, um das Eigentum von Privaten, nicht Institutionellen Anlegern zu schützen, zu portieren, den sogenannten Mittelstand.
      Die Gegner der Vorlage sind für mich unglaubwürdig, weil die selber in diesen Bereichen Tätig sind.
      P.S. versuchen Sie einmal so ab 55J für eine Investition im Alter eine Hypothek aufzunehmen…

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  • September 4, 2012

    Falscher Ansatz!
    Ein Vergleich der Steuerlast von Mietern und Wohneigentumbesitzern​ wird stets falsch interpretiert. Der Mieter ist Konsument und trägt nur bedingt zu etwas bei, was vielleicht von mehreren Generationen genutzt werden kann. Demgegenüber trägt der Wohneigentumsbesitzer​ die Verantwortung für Unterhalt und Werterhaltung. Vielfach wird Wohneigentum über Jahre mühsam erspart und viel Eigenleistung erbracht. Hypotheken können erst reduziert und abgetragen werden, wenn die Kinder ausgeflogen sind und evt. eine bescheidene Erbschaft ansteht! Dafür, dass alles immer korrekt versteuert wurde, wird die Rentnergeneration mit einem fiktiven zusätzlichen Einkommen “Eigenmietwert” bestraft.
    Es ist einfach, Teuerungsausgleiche und Erbschaftssteuern zu fordern, die Verantwortung in unsicherer Zeit den Andern zu überlassen und die Augen davor zu schliessen, dass ab 65 Jahren bis zum Lebensende mit einer gleichbleibenden Rente gewirtschaftet werden muss.

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