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Eine Heuchelei sondergleichen

Wir er­in­nern uns an die Ab­stim­mung über das Raum­pla­nungs­ge­set​z, mit wel­chem die Zer­sie­de­lung und das mass- und plan­lose Bauen eingedämmt wer­den soll. Eine grosse Mehr­heit in Po­li­tik und Bevölkerung war dafür. Die SVP da­ge­gen.

 

Im Kanton Zürich fand die Kulturland-Initiative​ der jungen Grünen eine Mehrheit, dank welcher Kulturland besser vor Zubetonierung geschätzt ist. Auch dort war die SVP dagegen.

 

Und nun klagt eben diese SVP in Ihrem neuesten Extrablatt über die Zubetonierung der Schweiz und wie wertvolles Kulturland verloren gehe. Sie klagt damit über Probleme, die sie nie lösen wollte! Und sie will sie auch jetzt nicht lösen, deren Lösung sie gar verhindern wollte. Sie will sie den Ausländern in die Schuhe schieben und ökologisch denkende Menschen dazu bringen, ihrer Anti-Zuwanderungs-Ini​tiative zuzustimmen.

 

Ein deutliches NEIN am 9. Februar ist die beste Antwort auf diese Heuchelei.

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Comments to: Eine Heuchelei sondergleichen
  • Januar 6, 2014

    Herr Pfister

    Ihr Zitat: “Wir er­in­nern uns an die Ab­stim­mung über das Raum­pla­nungs­ge­set​z, mit wel­chem die Zer­sie­de­lung und das mass- und plan­lose Bauen eingedämmt wer­den soll. Eine grosse Mehr­heit in Po­li­tik und Bevölkerung war dafür. Die SVP da­ge­gen.”

    Klein Erinnerungs-Korrektur​ gefällig, zwecks Wahrheitsgetreuen Angaben?

    NZZ/27.10​.2012/Delegiertenvers​ammlung SVP

    http://www.nzz​.ch/aktuell/schweiz/k​lares-nein-der-svp-zu​m-raumplanungsgesetz-​1.17728134

    Teilzit​at aus obigem Link: “Die Delegierten der SVP haben am Samstag in Seedorf die Nein-Parole zur Revision des Raumplanungsgesetzes beschlossen. Der Entscheid fiel klar mit 321 zu 33 Stimmen. Die Vorlage, gegen die das Referendum ergriffen wurde, kommt am 3. März 2013 zur Abstimmung.”

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  • Januar 7, 2014

    @Pfister
    Sie haben recht: Die SVP argumentiert oft doppelzüngig. Sobald ihre Anhänger wirtschaftlich persönlich negativ betroffen sein könnten, handeln sie gegen ihr eigenes Parteiprogramm.
    Bei der Masseneinwanderungsin​itiative hat aber zum Glück nicht nur die SVP zur gesetzlichen Umsetzung etwas zu sagen. Da wären vor allem die Grünen gefragt, wenn sie nicht auch doppelzüngig zwar das Kulturland erhalten, aber einen möglichst freien Personenverkehr unterstützen würden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schneider

      Selbst die intelligenteste Umsetzung dieser unsinnigen SVP-Initiative löst überhaupt keines der Probleme, die Herr Pfister anspricht.

      Dieses fremdenfeindliche Bürokratiemonster lenkt nur von den eigentliche Ursachen ab (Diese sind hausgemacht!) und will die Schuld den Einwandern in die Schuhe schieben!

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    • Juli 19, 2021

      Ich denke, kein Mensch ist in Sache Masseneinwanderungsin​itiativen fremdenfeindlich. Sonst würden nicht so viele Schweizer zum Albaner (verkleidet in italienischen Feinkostlokalen) essen gehen. Nein ich denke, die Grünen können die Masseneinwanderungsin​itiative getrost annehmen oder eine “Massenbauinitiative​” mit ganz klaren Vorgaben formulieren. Aber bis die eine Initiative in diese Richtung zusammen haben, ist die Schweiz eher näher bei Monaco als bei Island.

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    • Juli 19, 2021

      Pfister ist grüne. Ich respektiere das. Warum aber die Grünen FÜR die Verschandelung von Kulturland sind aber gleichzeitig Parkgebühren für Einkaufszentren verlangen, ist mir bis heute ein riesen Rätsel. Aber sicher wird Herr Pfister ein super Argument haben um meine These zu widerlegen.

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    • Juli 19, 2021

      Jetzt ist Personalvermittler Aebi, der mit seiner Firma, deren Namen und Kontaktdaten er geheim hält, nach eigenen Angaben von der PFZ profitiert, plötzlich auch für die SVP-Initiative. Sachen gibts.

      Kommt da jetzt eine Argumentation à la Minder: Man soll die Angestellten nur in der Schweiz suchen, ausser ich suche selber welche? Oder à la Fehr: Asylsuchende sollen nicht arbeiten dürfen, ausser sie putzen bei mir?

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    • Juli 19, 2021

      Das sind Einzelfälle Herr Pfister. Der einzelne, der mich pflegt oder bei mir putzt ist doch nicht das Problem, vor allem wenn er dabei fast nichts verdient. Das Problem ist doch die grosse Masse, die mir nichts nutzt, sondern perfiderweise für andere Billigstarbeit verrichtet.

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    • Juli 19, 2021

      Ich kann Personal vermitteln und trotzdem für Einhalt sein. Ich kann gegen Massentierschlachtung​ sein und trotzdem Fleisch essen. Ich weiss nicht, warum man nicht “für” etwas sein kann und trotzdem zum Nachdenken anregen. Völlig aus der Luft gegriffene Thesen Herr Pfister. Die Grünen sind ja auch für den Landschaftsschutz und gehen Skifahren in Gebieten mit Schneekanonen, fördern die hiesige Bauwirtschaft und schauen noch zu, wie jeden Tag Kulturland verbaut wird und das finde ich eben das Perverse an der Partei der Grünen. Ich denke, es ist kein Widerspruch, wenn man für die PFZ ist aber ein Zeichen gegen Masslosigkeit setzen will. Jetzt tun alle so, als wäre die Initiative keine Lösung. Ja wo sind denn all die Lösungen seit 10 Jahren der Gegner dieser Initiative? Ich habe noch keine gesehen und schon gar nicht gefühlt. Das Volk wird doch tagtäglich an der Nase herumgeführt.

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  • Januar 7, 2014

    Herr Pfister,

    Sie haben absolut recht! Die SVP löst mit ihrem fremdenfeindlichen Bürokratiemonster die von Ihnen angesprochen Probleme nicht. Die SVP erfindet nur einmal mehr die Sündenböcke für diese Probleme. Und diese Sündenböcke sind bei der SVP natürlich einmal mehr die bösen, bösen Ausländer.

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    • Juli 19, 2021

      Falsch geraten Dieter Lohmann. Die SVP gibt nicht den bösen Ausländern die Schuld. Die “Sündenböcke” Ihre Aussage, an der heutigen Misere sind alles nur Schweizer und Schweizerinnen. Diese haben mit Ihrer durch die Hochfinanz und verschiedene Parteibeeinflussungen​, zum eigenen Schaden, vor Jahren die Grenztüren weit geöffnet. Die SVP will mit Ihrer Initiative, dass wir Schweizer Bürger und Bürgerinnen, wieder selbst entscheiden, wer und wieviele zu welchen Bedingungen zu uns kommen.

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  • Januar 8, 2014

    Kann mir gut vorstellen warum die Grünen und sie SP gegen die Initiative sind und darüber wurde leider noch gar nie gesprochen: Die Flutung der Asylbewerber in die Schweiz sollen nämlich auch begrenzt werden. Ist in der Hysterie untergegangen. Das sind die wahren Motive!

    Steht übrigens auch im Initiativtext. Versteckt in Absatz 3!

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  • Januar 8, 2014

    Sehr geehrter Herr Pfister

    Besten Dank für den Artikel. Ich denke wir müssen Verantwortung übernehmen und anstatt über die Zuwanderung schimpfen, besser darüber gedanken zu machen, wie wir in 10 oder 20 Jahren die Zuwanderung sinngemäss gestalten. Wir brauchen langfristige Pläne, wie wir nachhaltig und sinnvoll den Wohnraum vergrössen (Land, Schule, Wohnung etc.) Darum sollte sich die Debatte drehen und nicht darüber, dass wir zu viele Ausländer haben.

    Aber ich glaube, dass diese Initiative ohnehin keine Chance hat. Von daher schaue ich gelassen entgegen. Es würde mich nicht verwundern, wenn in manchen Wohnkantonen sogar mehr als 80% Nein Wähleranteil zustande kämen.

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  • Januar 12, 2014

    Herr Pfister sind Sie wieder auf linker Löschtour? Probleme mit der sich abzeichnenden Wahrheit?

    Wurde gelöscht, wiederhole es, da es Medienkonform veröffentlicht wurde:

    Nun, das sind so hochqualifizierte Fachkräfte, welche die Schweiz wohl dringendst braucht, Herr Pfister, nicht wahr?

    Damit die linken wieder etwas zum verhätschelen erhalten:

    http://www.berner​zeitung.ch/panorama/v​ermischtes/Getoetete-​Seniorin-Heim-wusste-​nichts-von-Ermittlung​en/story/12959145

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  • Januar 20, 2014

    Hm, mit demselben Recht kann man behaupten, es sei eine “Heuchelei sondergleichen”, wenn die jungen Grünen vorgeben, gegen die “Zubetonierung von Kulturland” einzusetzen, aber dann nicht den Mut aufbringen, gegen die Personenfreizügigkeit​ einzustehen.

    Dass die eine und nicht die andere “Heuchelei” hier aufgegriffen wird hat wohl mehr mit der Voreingenommenheit des Autors zu tun als mit sachlichen Gründen.

    Mir sind beide Arten der Heuchelei zuwider. Entweder ist man gegen die völlige Deregulierung und unbeschränktes Wachstum und dann auch gegen die Personenfreizügigkeit​, oder man ist für unbeschränktes Wirtschaftswachstum mit allen sozialen und ökologischen Folgen und dann auch für die Personenfreizügigkeit​, aber nicht mal für das eine und dann doch gegen das andere je nachdem wie gerade der Wind weht.

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  • Januar 20, 2014

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