Die Schwei­zer Bevölkerung wächst ste­tig. Für das Jahr 2035 sieht das Bun­des­amt für Sta­tis­tik 8.8 Mil­lio­nen Ein­woh­ner in un­se­rem Land, das heute 7.8 Mio. zählt. Das ent­spricht der vor­sich­ti­gen Schätzung. Die Va­ri­ante mit mehr Zu­wan­de­rung kommt auf knapp 10 Mil­lio­nen Ein­woh­ner. Der Kan­ton Zürich soll um 14.9% wach­sen. Damit gehört er zu den Spit­zen­rei­tern. Noch mehr wach­sen Kan­tone in un­se­rer Pe­ri­phe­rie wie Lu­zern, Schwyz, Ob- und Nid­wal­den, Aar- und Thur­gau. So sol­len statt 1.36 Mio. wie heu­te, in 25 Jah­ren min­des­tens 1.6 Mio. Leute im Kan­ton Zürich woh­nen. Den­ken wir dar­an, wo die Leute leben und wo sie ar­bei­ten, er­ra­ten wir die Fol­gen. Be­reits heute sind die Züge überfüllt und auf den Au­to­bah­nen staut sich der Ver­kehr täglich über Stun­den. Nicht nur linke An­ti-­Ka­pi­ta­lis­t​en kla­gen über zu hohe Mie­ten. Bau­land ist oh­ne­hin prak­tisch un­er­schwing­lich ge­wor­den. Dort, wo man sich das Land noch leis­ten kann, will nie­mand woh­nen. Die Kan­tone Jura, Neu­en­burg und Graubünden sind al­len­falls für Fe­rien at­trak­tiv. Für Arbeitsplätze muss man sich an­derswo um­schau­en. Nun mag man der Mei­nung sein, 10 Mil­lio­nen seien schliess­lich nicht so viel. Gut 10 Mil­lio­nen Men­schen leben in grösseren Städten wie bei­spiels­weise Istan­bul. Dort dürfte die Bevölkerungsdichte um ei­ni­ges grösser sein als in der Ag­glo­me­ra­tion Zürich. Aber Fra­gen wer­den wohl auf­ge­wor­fen, die zu be­ant­wor­ten nicht ein­fach ist. Die In­fra­struk­tur­kos­​ten wer­den be­zahlt wer­den müssen. Wohn­raum wird der pri­vate Markt schon her­ge­ben. Doch die Er­stel­lung des Wohn­raums ist an hohe Auf­la­gen ge­bun­den. Möglichst alles soll schliess­lich in Mi­ner­gie-­Stan­dard​ er­stellt wer­den. Auf das Dach müssen Kol­lek­to­ren und in den Kel­ler gehört eine Wärmepumpe. Das ist nicht bil­li­ger Wohn­raum. Wir müssen Ener­gie spa­ren. Denn alle diese Leute müssen ir­gendwo ar­bei­ten und woh­nen, die Frei­zeit ver­brin­gen und Pen­deln. Züge brau­chen Strom und Schie­nen, Bahnhöfe und Bil­let­t­au­to­ma­te​n. Autos brau­chen Treib­stoff und Stras­sen. Leute brau­chen zu Essen und zu Trin­ken, müssen Ein­kau­fen. Es wird mehr Kin­der ge­ben, die Schul­raum brau­chen, selbst wenn das Durch­schnitts­al­ter​ der Bevölkerung wei­ter steigt. Dem­zu­folge brau­chen wir mehr Al­ters- und Pfle­ge­heime mit dem ent­spre­chen­den me­di­zi­ni­schen An­ge­bot, mehr Strom, mehr Was­ser, mehr von al­lem. Die In­fra­struk­tur soll die öffentliche Hand er­stel­len? Selbst wenn die Leute alle Steu­ern zah­len, kos­tet das enorm viel Geld. Da gibt es Po­li­ti­ker, die den Ka­pi­ta­lis­mus ab­schaf­fen wol­len und die Kern­ener­gie; Po­li­ti­ker, die der Zu­wan­de­rung nur po­si­tive Sei­ten ab­ge­win­nen und die Pro­bleme nicht se­hen. Die Kon­kur­renz wird zu­neh­men; für die Ge­win­ner ein Vor­teil, aber es wird auch Ver­lie­rer ge­ben, für die dann der Staat, also wir alle, auf­kom­men muss. Trotz Fu­kus­hima – es gibt noch immer gute Gründe, SVP zu wählen!

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Comments to: Eine Million mehr
  • März 31, 2011

    Eine Million mehr

    Mit Prognosen ist es halt eben so eine Sache: wie Statistiken müssen
    wir keiner glauben, die wir nicht selbst gefälscht haben. Der gewählte
    Zeitraum von 25 Jahren (eine Generation)ist heute mit vielen Unsicherheiten
    belastet. Zukunftsforscher haben auch das Szenario von einer mittelfristigen
    Abnahme der Weltbevölkerung erstellt. Aber wie dem auch sei, Angst
    zu schüren ist nun mal die Methode, die sich für die SVP schon bisher
    gut ausbezahlt hat. Angst ist aber ein schlechter Ratgeber, auch in der
    Politik. Viele SVP-Bauern sind froh um ausländische Arbeitskräfte,
    holen sie selbst aus dem Osten und wettern dann gegen jene,
    die selber flüchten und die hundert Hürden überspringen müssen,
    falls sie hier integriert sein wollen. Dies ist unehrliche Politik! Gegen die
    Schwachen kämpfen–nichts anderes tut die SVP– aber ihre
    Vertreterinnen werden auch noch von ihnen profitieren wollen.
    Die Asylgesetze können nicht weiter verschärft werden, also ist
    man bei der SVP etwasratlos? Sie sagen tendenziös: “Möglichst alles
    soll schliess­lich in Mi­ner­gie-­Stan­dard​ er­stellt wer­den. Auf das Dach
    müssen Kol­lek­to­ren und in den Kel­ler gehört eine Wärmepumpe.
    Das ist nicht bil­li­ger Wohn­raum. Wir müssen Ener­gie spa­ren”.
    Sie zeigen hier wieder klar, dass Sie keinen Fortschritt in Richtung
    alternative Energien wollen. Und warum zitieren Sie Fukushima,
    instrumentalisieren​ dies in Ihrem Sinne und zeigen kein bisschen
    Betrofffenheit?

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    • Juli 18, 2021

      Bitte erklären Sie mir, wie man billigen und gliechzeitig energieffizienten Wohnraum bekommt.

      Etwa so? Der Staat verschuldet sich, kauft die Wohnungen, saniert sie energetisch und verschenkt sie an Sozialhilfeempfänger.​

      Ich habe noch keine Baugenossenschaft gesehen, welche Solarkollektoren auf dem Dach ihrer ALTEN Wohnungen gesetzt hat. Weshalb wohl? Weil die Genossenschafter lieber billigere Wohnungen haben, als teure energiesanierte.

      S​eien wir daher ehrlich: Energiesanierter Wohnraum ist teuer, ausser die anderen bezahlen es.

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  • März 31, 2011

    Solange SVP-Unternehmer Ausländer anstellen werden Ausländer in die Schweiz kommen. Die SVP Unternehmer können ja gerne ihre Produktion ins Ausland verlagern, damit weniger Leute in die Schweiz kommen. Oder die SVP könnten die Steuern für Unternehmen erhöhen, damit nicht mehr so viele Haupt- und Europasitze in der Schweiz angesiedelt werden. Ich will jedoch Arbeitsplätze und eine gut funktionierende Wirtschaft hier in der Schweiz. Solange wir da eine gute Politik betreiben, werden weiterhin Ausländer in die Schweiz einwandern. Die Einwanderung wird bleiben, aber gleichzeitig entziehen wir der Wirtschaft zu viele Leute. Wir könnten mit einer funktionierenden Kinderbetreuung viele Frauen ermöglichen zu arbeiten. Dann müssten weniger Ausländer geholt werden. Im ganzen Pflegebereich haben wir Willige, als Ausbildungsplätze (Ärzte, Krankenschwestern). Aber bei uns haben tiefe Steuern Priorität und nicht die Ausbildung der Schweizer. Dazu subventionieren wir die Bauern und damit alle nachgelagerten Arbeitsplätze. Diese Leute fehlen dann in den produktiveren unsubventionierten Bereichen.

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    • Juli 18, 2021

      Was ist mit den nicht SVP-Unternehmer? Gibt es die noch? Bieten diese überhaupt Arbeitsplätze an? Nur an Schweizer?

      Wie soll man die Kosten des Staates schultern, wenn die Arbeitsplätze nicht in der Schweiz bleiben?

      Deutschla​nd hat ein schlechteres Ausbildungssystem als die Schweiz, trotzdem kommen Deutsche in die Schweiz um zu arbeiten. Weshalb denn? Oder hat das linke Ausbildungssystem versagt?

      Im Pflegebereich gibt es viele arbeitslose Schweizer(innen). Weshalb finden diese keine Stelle? Weil sie älter als 40 Jahre alt sind. (Im Pflegebereich tummeln sich übrigens ganz ganz wenige SVP-Unternehmer.)

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    • Juli 18, 2021

      Alle Nicht-SVP sind für die PFZ. Aber die PFZ kritisieren und trotzdem davon profitiere wie die SP, ist ganz einfach verlogen.
      Deutschlan​d hat ganz sicher kein schlechteres Ausbildungssystem. Im Übrigen sind Prozentual zu Gesamtbevölkerung gesehen mehr Schweizer (75’000) in Deutschland als umgekehrt.
      Ich will eine Antwort auf das: Ein Unternehmer braucht 100 Leute. Er kann aber nur 90 finden. Muss er da die Produktion ins Ausland verlagern und die 90 hier entlassen? Da er sonst nicht produzieren kann. Das wäre die Konsequenz der Abschottung.
      Dass jemand aus dem Pflegebereich Arbeitslos ist, glaube ich nicht. Alle die ich kenne konnten sich ihren Arbeitsort aussuchen. Die hatten freie Wahl.

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    • Juli 18, 2021

      sollte natürlich SVP anstatt SP heissen

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    • Juli 18, 2021

      Man kann für Ausländer und gegen die PFZ sein. Die Frage war nur die, ob man die Türen einreisst oder nicht, nicht ob man die Türe schliesst oder offen hält.

      Selbstverstä​ndlich profitieren die SVP Unternehmer von den positiven Effekten der PFZ, denn sie müssen auch deren Nachteile bezahlen. Da ist nichts verlogen.

      Gegenfra​ge: Weshalb sind die Schweizer Unis voll von deutschen Studenten?

      Prozent​ual haben wir mehr Deutsche in der Schweiz als Schweizer in Deutschland sind. Haben sie absolut und prozentual verwechselt? In Deutschland leben 80 Mio Personen!

      Ein Unternehmer braucht 100 Leute. Diese werden in der Schweiz ausgebildet, gut behandelt und verrichten eine qualitativ gute Arbeit. Wieviele Arbeiter müssen entlassen werden? Wieviele müssen aus dem Ausland einwandern?

      Der zweite Unternehmer braucht ebenfalls 100 Leute. Da er unrealistische Erwartungen hat und aus Kostengründen nicht selbst ausbilden will, findet er nur 90 Arbeiter. 10 Schweizer bleiben lieber arbeitslos und leben samt ihren Familien auf Kosten des Staates . Nun holt er 10 Arbeiter aus dem Ausland. Diese 10 Arbeiter holen ihre Familien nach. Da die Familien selbst nicht überleben können, wegen den tiefen Löhnen, müssen diese auch vom Staat gestützt werden. Im nächsten Jahr werden 10 Schweizer Mitarbeiter weggemobbt und durch 10 neue Ausländer billigere / leistungsfähigere ersetzt. usw.

      Was ist ihnen lieber?

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    • Juli 18, 2021

      Es leben Prozentual mehr Schweizer 75000 in Deutschland (Anzahl Schweizer in Deutschland / Anzahl Schweizer) als entsprechend Deutsche in der Schweiz. In Absoluten Zahlen natürlich nicht.
      Die per PFZ eingewanderten verdienen mehr als der CH-Durchschnitt. Oder sind die Mietpreissteigerungen​ etwas eine Erfindung?

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  • März 31, 2011

    Es tut mir leid Herr Siegenthaler, aber seit Fukushima gibt es eben keine guten Gründe mehr die SVP zu wählen!
    Wer wie die SVP immer noch krampfhaft auf diese Giftmühlen schwört, hat verloren – und dass obwohl diese Partei tatsächlich und zu Recht punkten könnte.
    Aber solange für euch immer noch der Profit alle Mittel heiligt und ihr partout nicht umdenken wollt, was Angesichts der immer noch unkontrollierbaren Katastrophe in Japan schlicht nicht mehr nachzuvollziehen ist, sollte die SVP abgestraft werden, damit sie dazulernt.
    Schade – wirklich!

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    • Juli 18, 2021

      Zeigen Sie uns doch auf, wie sie die Versorgung konkret mit zahlbarer Elektriziät sicherstellen wollen. Wenn es ein gangbarer Weg ist, so werden Sie 99% der SVP’ler dafür begeistern können. Zudem können Sie sicher sein, dass die SVP sich bei einem Volksentscheid, auf AKW’s zu verzichten daran halten wird.

      http://www.t​agesanzeiger.ch/zueri​ch/stadt/SVPPolitiker​-bezeichnet-Atomkraft​-als-Beleidigung-fuer​-den-Geist/story/2310​3498

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    • Juli 18, 2021

      Ein gültiges Rezept, einen Masterplan dazu hat im Moment wohl keiner, Herr Keller. Auch ich nicht!
      Was mir auf den Senkel geht, ist die stocksture Haltung die sich an A-Werke klammert als gäbe es sonst nichts mehr!
      Diese Haltung kann heute nicht mehr akzeptiert werden und da helfen keine Ausreden.
      Egal, ob wir jetzt die Löungsmöglichkeiten noch nicht klar erkennen können – es ist zuerst einmal die Akzeptanz nötig, dass Atomtechnologie für uns alle einfach zu unberechenbar, gefährlich und ihr Vernichtungspotential​ nahzu unschätzbar gross ist.
      Alle Parteien sind im Namen des Volkes dazu verpflichtet ab sofort für den baldmöglichsten Ausstieg aus der Atomenergie zu arbeiten, ohne wenn und aber. Die Möglichkeiten zur alternativen Energieerzeugung sind da – die Kosten dafür werden mit dem Gedanken an möglichst hohe Profite kreiert, darüber muss man mal nachdenken.

      Danke für den Link. Herr W. Anken, SVP hat Recht, bzw. stellt die richtige Frage: “Sind wir wirklich so dumm …..?”

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    • Juli 18, 2021

      Hier noch das Statement zu meiner These von Christoph Blocher:

      “Wenn das Volk entscheidet, dass es keine neuen AKW will, dann gilt es und dann muss es auch mit den Konsequenzen leben. Das heisst Stromknappheit, sicher höhere Preise für den Strom, grosse negative Folgen für Wirtschaft, Löhne, Arbeitsplätze, Mietausgaben etc.”

      http://www.​blocher.ch/index.php?​id=124&tx_ttnews%5Btt_n​ews%5D=652&tx_ttnews%5Bba​ckPid%5D=124&cHash=6079​593801

      Also auch Christoph Blocher ist kein absoluter AKW-Befürworter. Für ihn ist klar, dass das Volk über die AKW Frage entscheiden soll, denn das Volk – wir alle – werden die Konsequenzen tragen müssen. Pech für unsere Maschinen- und Cleantechindustrie.

      Ich persönlich halte immer noch daran, dass wir von Politik und Regierung realistische Energie Szenarien und detaillierte Entscheidungsgrundlag​en benötigen. Dann soll man darüber abstimmen.

      Ich mag einfach nicht mehr die Grünen höheren:
      – die fossile Brennstoffe wegen dem CO2 mit Elektrizität substituieren
      – den öffentlichen Verkehr (SBB) sowie Elektroautos und -velos trotz Stromknappheit fördern wollen (20% des Stroms wird für Transporte verwendet)
      – die Schweiz offen sein soll, energietechnisch aber einer Insel liegt. (AKW Fessenheim lässt grüssen)

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    • Juli 18, 2021

      Hier noch das Statement zu meiner These von Christoph Blocher:

      “Wenn das Volk entscheidet, dass es keine neuen AKW will, dann gilt es und dann muss es auch mit den Konsequenzen leben. Das heisst Stromknappheit, sicher höhere Preise für den Strom, grosse negative Folgen für Wirtschaft, Löhne, Arbeitsplätze, Mietausgaben etc.”

      http://www.​blocher.ch/index.php?​id=124&tx_ttnews%5Btt_n​ews%5D=652&tx_ttnews%5Bba​ckPid%5D=124&cHash=6079​593801

      Also auch Christoph Blocher ist kein absoluter AKW-Befürworter. Für ihn ist klar, dass das Volk über die AKW Frage entscheiden soll, denn das Volk – wir alle – werden die Konsequenzen tragen müssen. Pech für unsere Maschinen- und Cleantechindustrie.

      Ich persönlich halte immer noch daran, dass wir von Politik und Regierung realistische Energie Szenarien und detaillierte Entscheidungsgrundlag​en benötigen. Dann soll man darüber abstimmen.

      Ich mag einfach nicht mehr die Grünen höheren:
      – die fossile Brennstoffe wegen dem CO2 mit Elektrizität substituieren
      – den öffentlichen Verkehr (SBB) sowie Elektroautos und -velos trotz Stromknappheit fördern wollen (20% des Stroms wird für Transporte verwendet)
      – die Schweiz offen sein soll, energietechnisch aber einer Insel liegt. (AKW Fessenheim lässt grüssen)

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  • März 31, 2011

    Hört doch endlich auf mit eurer Parteipolitik. Dazu ist dieses Forum meines Erachtens nicht das richtige Portal. Ich hätte lieber wenn man sich hier um Sachpolitik kümmert, wenn wir hier gemeinsam neue Ideen entwickeln die unsere Schweiz in die richtige Richtung lenken. Unsere Parteien betreiben seit einiger Zeit nur noch Interessenspolitik. Sie können dem Gegner nicht einmal zugestehen, auch mal eine gute Idee zu haben.

    Jetzt zum Thema: So wie ich es sehe ist die Bevölkerungsdichte in der Schweiz ein grosses Problem unserer Zukunft. Leider habe ich bis jetzt noch kein einfaches, verständliches und neutral gehaltenes Konzept gefunden, welches langfristig eine Lösung bringen könnte.
    Ich glaube auch, dass es wichtig ist, dass die Schweiz ihren jetzigen Charakter beibehalten kann. Niemand will in der Schweiz Verhältnisse wie in den Grossstädten der Welt (Hong Kong, New York usw.).

    Jetzt sehen wir auch aktuell wieder was dieses Wachstum der Bevölkerung uns bringt: Zuerst drücken die Zuwanderer unsere Löhne und halten die Arbeitslosenrate hoch. Und jetzt sollen wir wieder mit einerer teureren Autobahnvignette, teureren Billeten, weniger Steuerabzügen für Pendler usw. auch noch selber wieder für die von unseren Politikern verursachte Misere bezahlen.

    Somit hier wieder mal mein Vorschlag, ich glaube es ist langsam Zeit dafür:

    *********​*********************​*********************​****
    Begrenzen wir die Wohnbevölkerung in der Schweiz auf 8 Millionen.
    *******************​*********************​***************


    Ich weiss aus früheren Diskussionen, dass es zu dieser Idee verschiedene Bedenken gibt. Um hier den wichtigsten Aspekt zu berücksichtigen hier noch einen Zusatz:

    ********​*********************​*********************​*****
    Falls die Arbeitslosenrate unter 1% fällt, kann die Anzahl der in der Schweiz wohnenden Bevölkerung bei Bedarf erhöht werden.
    ************​*********************​*********************​***

    Dieser Vorschlag hat mehrere Vorteile:

    Er ist neutral gehalten. Es kann hier sicher nicht von Ausländerfeindlichkei​t gesprochen werden, da er ja eine Zuwanderung zulässt. Die Geburtenrate in der Schweiz nicht reicht ja nicht aus um den Status Quo zu halten.

    Die Infrastruktur (Wohnungen, Spitäler, Schulen, Einkaufszentren usw. ) können für eine definierte Anzahl Personen geplant und gebaut werden.

    Die Inovationen in der Energieproduktion und im Energieverbrauch hätten endlich die Chance, den Verbrauch von Energie in der Schweiz zu senken. Sie werden nicht immer durch die Bevölkerungszunahme relativiert.

    Da die Zahl von 8 Millionen höher als der aktuelle Stand ist, haben wir (und vor allem die langsamen Politiker) noch etwas Zeit die Umsetzung dieser Idee zu definieren.

    Da auch die Zuwanderung von Arbeitskräften beschränkt wird, ist die Wirtschaft in der Schweiz gezwungen, wieder vermehrt in die Ausbildung der hier lebenden Arbeiter zu investieren (sie können diese nicht mehr einfach und kostengünstig im Ausland rekrutieren). Dies erhöht langrfistig das Ausbildungsniveau aller Arbeiter und somit auch deren Leistung. Dies führt zu einer allgemeinen Verbesserung des Wohlstands. Gut ausgebildete Arbeiter erhöhen aber auch die Inovationskraft in der Schweiz.

    Da die Schweiz ihren Charakter (kleine Städte, Dörfer, Natur, Berge usw.)behält bleibt sie auch attraktiv für die Touristen. Es gibt viele Leute auf der Welt die gerade diese spezielle Schweiz sehen möchten.

    So gibt es noch viele Punkte die mein Vorschlag positiv beeinflussen würde. Es gibt sicher auch Nachteile, aber die Vorteile überwiegen meines Erachtens.

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    • April 1, 2011

      Die Einwanderer halten die Arbeitslosenrate tief. Beispiel: Ein Unternehmer braucht 100 Angestellte, er findet aber nur 90. Nach Ihrer Logik kann er diese 10 Stellen nicht mit Ausländern besetzten. Also muss er 90 entlassen und alle Arbeitsplätze auslagern. Sonst könnte er ja nicht produzieren.

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    • April 1, 2011

      Das ist zu kurz gedacht. Wir haben es leider zugelassen, das die Wirtschaft sich aus der Verantwortung gezogen hat, die benötigten Fachkräfte selber heranzuziehen und auszubilden. Man hat ihr erlaubt, den kostengünstigen Weg über das Ausland zu gehen.

      Auch ist mein Vorschlag keineswegs gegen die Einwanderung generell. Die Schweiz könnten den Status Quo sowieso nicht halten, da zu wenig Kinder in der Schweiz geboren werden. Somit wären wir auch bei stagnierender Bevölkerung auf eine Zuwanderung angewiesen. Zusätzlich habe ich ja auch noch eine Hintertür für die Wirtschaft offengelassen, falls es wirklich mal zu wenig Arbeitnehmer in der Schweiz hätte.
      Dazu noch folgende Bemerkung: Was kostet die Gesellschaft mehr: Die heutigen Arbeitslosen so weit auszubilden, dass sie wieder ihren Beitrag an die Gesellschaft leisten können oder für die wachsende Bevölkerung immer mehr Infrastruktur bereitzustellen mit all den daraus folgenden Konsequenzen?

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    • April 2, 2011

      Die Arbeitslosenzahlen werden weiter steigen. Da ganz einfach der Wille fehlt in die Ausbildung zu investieren. Für die wichtigste e Schule ist die Primarschule. Da zu investieren würde sich lohnen, dann da wird der Grundstein für das zukünftige Arbeitsleben gelegt. In der Tat wäre das billiger, aber Kühe sind uns wichtiger. Im Prinzip können wir uns die 10% oder mehr Prozent Schulversagen nicht mehr leisten, da die meisten Hilfsjobs nicht mehr existieren.
      Wir müssten weiniger Arbeitskräfte importieren: Prominentes Beispiel ist der ganze Gesundheitsbereich, mit massiv mehr Bewerbern als Ausbildungsplätze. Oder wir schicken die Frauen lieber an den Herd.
      Jedoch werden wir weiterhin auf die PFZ angewiesen sein, da unsere Wirtschaft zu gut läuft und die Schweizer vieles gar nicht machen wollen. Zudem erlaubt die PFZ unbürokratische Flexibilität.
      Und wir haben Wirtschaftssystem, das auf Wachstum angelegt ist. Bis jetzt hat noch niemand eine Alternative gefunden. Was Sie fordern ist Kommunismus und der hat nicht funktioniert.

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    • April 2, 2011

      Herr Meier, in die Ausbildung zu investieren ist das beste, was wir machen können.

      Es bedingt aber, dass man diejenigen fördert, welche auch bereit sind ihren Beitrag zu leisten. Das war früher so. Als Kind von einfachen Arbeiter konnte ich dank Stipendien studieren. Danke.

      In der heutigen Zeit geht es in der Schule alleine um den Gleichheitsgedanken. Alle sollen gleich schlecht werden. Daher dürfen sich die Schüler nicht mehr messen (keine Noten, Hausaufgabenverbot, Integration von unterschiedlichsten Levels etc.) Folge: die Reichen zahlen das Lernstudio, die Armen haben Pech. Hätte ich heute noch eine Chance gehabt zu studieren, ohne das Lernstudio besucht zu können?

      Ich würde nicht von Schulversagern sprechen, sondern Nicht-Lernfähigen von Nicht-Lernwilligen unterscheiden. Dies wollte Otto Ineichen mit dem Speranza Projekt nicht wahrhaben. 50% waren begleitungsresistent (= Zielberuf Sozialhilfeempfänger)​.

      Der stationäre Gesundheitsbereich ist fast zu 100% in öffentlicher Hand. Weshalb wollen öffentliche Spitäler nicht ausbilden, aber auch nicht ältere ausgebildete Fachpersonen einstellen? Ganz einfach, weil es international genug Fachpersonen hat, welche jung, flexibel, aber schon Erfahrung haben. Danke PFZ!

      Mit etwas bin ich gar nicht einverstanden: die Schweizer wollen vieles gar nicht mehr machen. Das stimmt einfach nicht. Man nimmt sie einfach nicht, weil man dafür Ausländer findet. Es gibt auch arbeitslose Schweizer Hilfsarbeiter!

      Die​ PFZ führt zu einem Strohfeuer, der kurzfristig wärmt. Die Nachteile werden erst später zu sehen sein, nähmlich dann wenn die Zuwanderung abnimmt und die Soziallasten steigen. Die Statistik der SNB hat gezeigt, dass der Wohlstand der letzten Jahre nur aufgrund der Höherbewertung der Schweizer Immobilien entstanden ist. Die PFZ hat somit nur den Immobilienbesitzer genutzt. Un nun hat die Finma reelle Angst, dass die Immobilienblase in der Schweiz zusammen fallen könnte.

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    • April 2, 2011

      Ihre Aussage betreffend Nicht-Lernwillig trifft das Problem auf den Punkt. Zu dumm ist kaum jemand.

      Nehmen wir die Ärzte: Extrem teure Ausbildung – und wer bezahlt: Die Universitätskantone! Also hat entsprechend niemand Lust viel Geld darin zu investieren. Schliesslich senken die Profiteure, die kaum etwas daran bezahlen, weiterhin die Steuern. Jeder Universitätskanton bestraft sich damit selbst. Das gleiche, aber weniger extrem, bei den Pflegeberufen. Einige Kantone bezahlen und viele Profitieren. Aber, dass irgendjemand aus der Pflege Arbeitslos ist, glaube ich nicht.
      Ich kenne viele deren Job ohne PFZ gar nicht entstanden, oder ausgelagert wäre. Sie meinen ersten Kommentar.

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    • April 2, 2011

      Die Universitäten werden nicht von den Hochschulkantonen bezahlt, sondern von allen Kantonen. Nur die ausländischen Studenten werden von der Schweiz subventionert. Dafür können aber auch Schweizer Studenten im Ausland studieren.

      Der Numerus Clausus hatte früher einmal das Ziel die Ärztemenge zu begrenzen, weil man glaubte so die Gesundheitskosten steuern zu können. Mit der PFZ ist das Ganze obsolet geworden.

      In den Gesundheitsberufen gibt es schon Arbeitslose. 40-Jährige sind einfach nicht mehr so fit und gesund wie 20-Jährige. Schauen sie sich einmal an, wieviele 50-65-Jährige sie im Spital sehen.

      War es wirklich die PFZ? Wir hatten schon immer eine Migration in die Schweiz und die Leute sind auch ohne PFZ gekommen. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass eine Firma in die Schweiz kommt um Arbeitsplätze zu schaffen (wie selbstlos), von mir aus wegen günstigen Rahmenbedingungen, Rechtssicherheit, relativ unreguliertem Arbeitsmarkt oder wegen Steuerersparnissen. Die PFZ hat einzig eine verstärkte Konkurrenz unter den Arbeitenden gebracht. Pech für diejenigen, die nicht im Top-Alter mit Top-Ausbildung und Top-Flexibilität sich für eine Stelle bewerben.

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    • April 2, 2011

      Vielen Dank für ihre angeregte Diskussion. Ich finde es gut, wenn man sich mit den verschiedenen Aspekten auseinandersetzt. Eines möchte ich aber noch einmal hervorheben. Mein Vorschlag ist keinesfalls gegen die Zuwanderung. Erstens werden in der Schweiz zu wenig Kinder geboren. Zweitens gibt es auch jedes Jahr mehrere 10`000 Leute die die Schweiz verlassen. Somit sind wir auch in Zukunft auf eine Zuwanderung angewiesen. Mein Vorschlag reduziert diese nur auf ein Mass, das uns ermöglicht, die Schweiz optimal zu planen (Wohnungen, Strassen, Einkaufszentren, Spitäler usw.). Somit wird langfristig die Qualität des Lebens in der Schweiz zunehmen. Dies zum Wohl aller hier lebender Leute.

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    • April 2, 2011

      Die Überweisungen der Nicht-Universitätskan​tone sind politische Preise die nicht im Geringsten die effektiven Kosten decken (dafür profitiert der Uni-Kanton mehr). Zudem lassen sich die Kosten z.Bsp der Arztausbildung nicht genau zuordnen. Da die Uni für die Ausbildung die Infrastruktur der Spitäler benutzt. Da alles auseinanderzunehmen wäre viel zu aufwendig. Aber so wenig wie die Uni-Kantone von den anderen erhalten, lassen sich nicht mehr extrem teure Ärzte-Ausbildungsplät​ze schaffen.

      @Steiner​ Aber wen die 10’000 erreicht sind, dann ist Ende. Solche Produktionshinderniss​e würden die Wirtschaft abwürgen.

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    • April 3, 2011

      Also die Diskussion über die Finanzierung der Ausbildung ist interessant. Da scheint vieles im Argen zu. Aber dies könnte alles geändert werden. Durch eine stabile Bevölkerung würden die Kosten für den Ausbau der Infrastruktur reduziert werden. Dies hätte mehrere effekte. 2 davon:
      -Die frei werdenden Gelder könnten zum Beispiel in die Ausbildung der in der Schweiz lebenden Bevölkerung investiert werden.
      – Längerfristig würden weniger Arbeitskräfte in der Bauwirtschaft gebraucht. Somit könnten diese Kräfte in anderen Bereichen der Wirtschaft genutzt werden.

      @Meier wir sprechen Jährlich von mehreren 10`000 Leuten die die Schweiz verlassen. So viel ich weiss sind es jährlich um die 50- 60`000. Dies sollte doch reichen um unsere Wirtschaft mit qualifizierten Fachkräften zu versorgen.

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    • April 3, 2011

      Wir könnten auch Milliarden in der Landwirtschaft sparen und die frei werdenden Arbeitskräfte anstatt die Ausländer anstellen. Gleichzeitig könnten die Mittel in die Ausbildung investiert werden. Wahrscheinlich würde nur ein Teil davon gebraucht. Da könnten gleichzeitig die Steuern gesenkt werden.

      10’000 Leute sind nichts, das reicht nicht einmal für den Kanton Zürich. Z.Bsp. wirken bereits jetzt die Kontingentierung von Nicht-EU-Bürgern als Wachstumsbremse im Informatikbereich. Wäre zusätzliche Ihre Bremse wirksam, dann würden Unternehmen wie Google oder IBM gleich ihre Enwicklungsabteilunge​n auslagern.

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    • April 3, 2011

      Kleiner Nachtrag: Letztens in den Bergen: Das Servicepersonal stammt aus dem Ausland, genauso die Pächter, 4 von 5 Alpen waren mit Ausländern besetzt…. Wie Sie unschwer erkennen können, habe ich nichts gegen Ausländer und bin für die PFZ. Grotesk ist jedoch Randregionen zu subventionieren, damit dort Arbeitsplätze für Ausländer erhalten werden.

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    • April 3, 2011

      Ja Herr Meier dies sind alles hoch qualifizierte Fachkräfte die eine jahrelange Ausbildung hinter sich haben!!???? Woran liegt es wohl, dass wir gleichzeitig über 100`000 Arbeitslose haben??

      Es ist doch für die schlecht qualifizierten Arbeiter der Schweiz nicht mehr interessant in diesen Bereichen zu arbeiten. Die Zuwanderung hat doch die Löhne in diesen Bereichen so weit gedrückt, dass sich die Arbeitslosigkeit und sogar die Sozialhilfe bald besser rentiert als zu arbeiten. Jedenfalls ist die Differenz so klein, dass es Leute gibt die lieber der Gesellschaft zur last fallen anstatt zu arbeiten.

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  • April 11, 2011

    Eidg. Volksinitiative der Ecopop: „Stopp der Überbevölkerung zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen“

    ​Die Wohnbevölkerung der Schweiz soll im Dreijahresdurchschnit​t nur noch um 0,2 Prozent wachsen dürfen. Zweites Initiativziel ist eine Zweckbindung von 10% der Entwicklungshilfegeld​er für Projekte der freiwilligen Geburtenplanung. Mit dieser Initiative soll das bisherige Tabu-Thema „Überbevölkerung“ von neutraler Seite auf die politische Bühne gestellt werden. Das Initiativkomitee wehrt sich gegen die Vereinnahmung durch die politischen Parteien. Es sind denn auch keine prominenten Politikerinnen und Politiker im Initiativkomitee vertreten.

    Die Begrenzung der Einwanderung in die Schweiz ist als Raumplanungsinitiativ​e zu verstehen und richtet sich nicht gegen Ausländerinnen und Ausländer. Aber das derzeitige Bevölkerungswachstum in der Schweiz liegt mit durchschnittlich 1,3 Prozent rund fünfmal höher als der europäische Durchschnitt und belastet das Land über Gebühr.

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  • April 11, 2011

    Zuwanderungsbremse: Ecopop hat das richtige Rezept!

    Auch wenn es der Raumplanungspolitik gelingen sollte, den städtischen Lebensraum nach innen zu verdichten und der Bevölkerung die verdichteten Bauformen schmackhaft zu machen, beschert uns die gegenwärtig ablaufende masslose Zuwanderung Verkehrs-, Energie- und Umweltprobleme. Nur mit einer Zuwanderungsbremse, wie sie der Verein Ecopop vorschlägt, bekommen wir die Probleme in den Griff.

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  • April 11, 2011

    Initiative von Ecopop: Nur eine Zuwanderungsbremse ist wirksam!

    Es ist einfach nur peinlich, wie sich diverse Politiker um das Thema „Zuwanderung“ herumdrucksen. Müller (FDP/AG) befürchtet das Aus für Personenfreizügigkeit​ und bilaterale Verträge. Wenn man der EU nicht erklären kann, dass die Schweiz zurzeit mit einer fünfmal höheren Zuwachsrate der Bevölkerung zurechtkommen muss als der Durchschnitt der europäischen Länder und deshalb Vertragsanpassungen nötig sind, dann gute Nacht. Flankierende Massnahmen fordern Girod und Gilli von den Grünen. Was diese taugen, zeigen die schlechten Erfahrungen bei der Personenfreizügigkeit​: Die Zuwachsraten bei der Einwanderung aus den EU-Staaten übersteigen alle Prognosen der renommierten Sozialwissenschafter.​ Bäumle/GLP will beim Energie- und Ressourcenverbrauch ansetzen. Was nützt das aber, wenn die Verbrauchsersparnisse​ einfach über die Zuwanderung kompensiert werden? Nein, wir müssen absolute Grenzen setzen, sowohl bei der Zuwanderung via Ecopop-Initiative wie auch beim Siedlungsflächenwachs​tum via Landschaftsschutzinit​iative. Alles andere sind Scheinlösungen.

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  • April 15, 2011

    Warum haben wir so viele Zuwanderer?
    Wenn die Ausbildungs- und Lohnstrukturen sowie die übrigen Arbeitsbedingungen für diejenigen Berufe, welche die neuen Zuwanderer besetzen, in der Schweiz besser wären, könnten viele Stellen auch mit in der Schweiz bereits ansässigen Personen besetzt werden. Das heisst konkret: Mehr Fachkräfte- als Akademikerausbildung,​ höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Fachkräfte, Mindestlöhne einführen und wirksam kontrollieren.

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  • April 16, 2011

    Zuwanderung: Keine Überraschung oder Täuschung der Stimmbürgerschaft?


    Ist naiv, wer geglaubt hat, dass uns die Personenfreizügigkeit​ nicht eine massive Zuwanderung beschert? Mitnichten: Lesen Sie die Prognosen der Experten, die Meinungsäusserungen von Politikerinnen und Politikern und vor allem die Abstimmungsbroschüren​ des Bundesrats im Vorfeld zu den Abstimmungen zur Personenfreizügigkeit​ und zur Initiative für eine Regelung der Zuwanderung. Die meisten gingen nicht von einem grossen Zuwanderungsstrom aus. Es kämen nur noch Hochqualifizierte. Ein grosser Irrtum: Nur 10% der in den letzten Jahren zugewanderten Personen waren Hochqualifizierte. Unser reales Bruttoinlandprodukt (BIP) ist zwar insgesamt gewachsen, hat aber pro Kopf stagniert. Die realen Löhne des Mittelstandes sind sogar gesunken.
    Die Stimmbürgerschaft lässt sich ein- oder zweimal vom Bundesrat, von den Politikerinnen und Politiker sowie den Medien hinters Licht führen, aber auf Dauer wird sie sich nicht anlügen lassen.

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  • April 25, 2011

    Bauland aufgebraucht: Höchste Zeit umzudenken!

    Währen​d sich die EU-Länder anschicken, ihre Banken- und Staatsfinanzkrisen zu bewältigen, muss sich die Schweiz wappnen gegen den übergrossen Zustrom von Unternehmungen und Arbeitskräften, die vor den Krisenfolgen ihrer Länder in die Schweiz fliehen. Die Schweiz darf aufgrund dieser Zuwanderung weder in die Breite noch in die Höhe wachsen. Es soll weder eingezont noch aufgezont werden. Im bestehenden Siedlungsgebiet soll die Lebensqualität erhalten bleiben, auch wenn das auf Kosten von einigen Prozenten an BIP-Wachstum gehen sollte.

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  • Mai 14, 2011

    Zuwanderung über Anpassung des EU-Vertrags zur Personenfreizügigkeit​ reduzieren!

    Die SP will die Personenfreizügigkeit​ über eine Verschärfung von Kontrollen in den Griff bekommen. Wer den Schweizer Rechtsvollzug kennt weiss, dass Kontrollen hier immer nur stichprobenweise vorgenommen werden und dabei immer neue Schlupflöcher entstehen. Nur über eine Anpassung des Vertrags zur Personenfreizügigkeit​ mit der EU kann die heute zu hohe Zuwanderung wirksam reduziert werden. Das ist der vernünftige Vorschlag der SVP. Die Schweiz ist keine Maus, die vor der Schlange EU Angst haben muss. Wir haben bei den Neuverhandlungen diverse Trümpfe in der Hand.

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  • Mai 27, 2011

    Personenfreizügigkeit​ und Löhne – Experten wollen uns beruhigen!

    Da sind sie wieder, die Experten die uns weismachen wollen, dass die Personenfreizügigkeit​ keine negativen Auswirkungen auf die Löhne in der Schweiz haben soll. Wer sich erinnert, was diese Experten damals sagten, als die Personenfreizügigkeit​ eingeführt wurde: „Es wird keine merkbar höhere Zuwanderung aus der EU geben“, reibt sich die Augen. Man kann das Volk ein- oder zweimal anlügen, auf die Dauer lässt sich das Volk aber nicht übertölpeln.

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  • Juni 10, 2011

    Ecopop-Initiative: Unterschreiben Sie jetzt!

    Die Ecopop-Initiative will den Nachhaltigkeitsartike​l 73 in der Bundesverfassung ergänzen. Sie will nicht nur eine Stabilisierung der Bevölkerungszahl wie die geplante SD-Initiative, sondern einen ökologischen Fussabdruck entsprechend der Kapazität der Schweiz erreichen. Dazu ist nach heutigem Wissensstand langfristig eine Bevölkerungszahl von deutlich unter 8 Mio nötig. Nur die Ecopop-Initiative macht auch einen Schritt zur Lösung der globalen Ursachen unserer Nachhaltigkeitsproble​me, indem in den geburtenstarken ärmsten Ländern freiwillige Familienplanung unterstützt wird.

    Die geplante SVP-Initiative orientiert sich bei der Zuwanderung nur am jeweils aktuellen Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft. Damit vernachlässigt sie aber die gesellschaftliche und ökologische Dimension der nachhaltigen Entwicklung der Schweiz. Sie kann aber in einem eingeschränkten Sinn als mögliche Ergänzung der Ecopop-Initiative angesehen werden. Um die Nettozuwanderungsgren​ze von 0,2% einzuhalten, müssen Steuerungsmechanismen​ eingeführt werden. Ein Punktesystem ist eine Möglichkeit, welche auch in den klassischen Immigrationsländern erfolgreich angewendet wird („Green Card“). Ob es den Zielen der Nachhaltigkeit gerecht wird, hängt entscheidend von der Detailgestaltung ab. Ecopop fordert deshalb alle Parteien und Organisationen auf, aktiv an der Ausgestaltung der Steuerungsmechanismen​ mitzuarbeiten.

    Nur​ die Ecopop-Initiative fordert die konkrete, quantitative Einwanderungslimite. Sie bietet Flexibilität, da einzelne überschiessende Jahre in Folgejahren kompensiert werden können, aber die 0,2% Nettozuwanderungslimi​te verhindert ein Kneifen des Gesetzgebers. Zusätzlich dämpfen die Übergangsbestimmungen​ die Lust auf langes politisches Gezänke, da sonst rückwirkend kompensiert werden müsste.

    Unterschre​iben Sie jetzt die Ecopop-Initiative. Unterschriftenbogen unter http://www.ecopop.ch herunterladen!

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  • Oktober 15, 2013

    100 Fr für die Vignette hat nebst dem Biss in den sauren Apfel bestimmt den Vorteil einer vorläufigen Verkehrsberuhigung auf den Autobahnen. Nicht nur die Schweizer, sondern auch die Auto-Touristen bezahlen und die “schlauen”
    Nicht-A​utobahnbenutzer geben dann eher ihr Geld in DorfWirtschaften als im unpersönlichen Autogrill aus.

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  • Oktober 17, 2013

    Die Autobahnvignette gehört eigentlich in der reichen Schweiz abgeschafft! 1984 und 1994 ist die Vignette zu 30.- und dann 40.-Fr. nur mit knapp je 53 % Ja-Stimmen angenommen worden. Den Ausschlag gab, dass die Ausländer auch für die Autobahnen zahlen müssten. Es ist eine Frechheit, einen Aufschlag auf 100.- Fr. durchdrücken zu wollen. Dieses Mal musste ein Referendum ergriffen werden. Eine glatte Lüge ist es zu behaupten, damit gäbe es eine “Verkehrsberuhigung​” . Die Mehrheit im National- und Ständerat hat die Steuergelder der Autofahrer veruntreut und in die allgemeine Bundeskasse und die Bahnen gesteckt. Ein Beispiel dazu: 2012 werden von 9,5 Milliarden Benzinpreis Abgaben und Steuern knappe 30 % also nur 2,9 Milliarden für Strassenbauten bewilligt. Die Strassenbenützer haben genug bezahlt! Diese Vignette-Mogelpackung​ gehört an der Urne abgelehnt.

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