1. Ausländer- & Migrationspolitik

Einheitsbrei im EJPD

Einheitsbrei im Bun­des­amt für Migration

Obwohl die Tessiner Regierung in Bundesbern wiederholt auf den Umstand aufmerksam gemacht hat, dass Kantone je nach Standort unterschiedlich von der online Anmeldung für Dienstleister aus dem EU-Raum betroffen sind, will das EJPD nichts ändern und den Einheitsbrei so belassen. Das Tessin wollte, dass die online Anmeldungen von Dienstleistern mindestens für das Tessin aufgehoben werden.

Frau Somaruga will keine unterschiedliche Praxis (so ihre Aussage), obwohl es riesige Unterschiede gibt.

Es geht darum, dass Dienstleister aus dem EU-Raum sich nur online anmelden müssen, wollen sie für höchstens 90 Tage Arbeiten in der Schweiz verrichten.

https:​​​​//www.bfm.admin.ch​/​c​o​ntent/bfm/de/ho​me​/t​he​men/fza_schw​eiz​-eu​-ef​ta/meldev​erfa​hren​/wor​um_geh​t_es.​html

ht​tps:/​​/www.bfm.ad​mi​n.ch/co​​ntent/bfm/de​​/home/t​h​emen/fza_s​chw​eiz-e​u-​efta/mel​deverf​ahr​en.​html

Dort steht unter Anderem:

Verfahre​​​​n zur Meldung und Nachprüfung der Berufsqualifikationen​​​​ von Dienstleistungserbrin​​​​gerinnen und -erbringern aus der EU/EFTA : Für alle Dienstleistungserbrin​​​​genden aus der EU/EFTA, die eine Dienstleistung in einem reglementierten Beruf während maximal 90 Arbeitstagen pro Kalenderjahr in der Schweiz erbringen möchten, ist eine Meldung über das Online-System des Staatsekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI erforderlich. Detaillierte Informationen über den gesamten Ablauf des Meldeverfahrens, die Zuständigkeiten und die rechtlichen Grundlagen finden Sie unter folgendem Link:

                        Meldepflicht

 

Wo liegt das Problem für das Tessin:

Im letzten Jahr haben sich über 35’000 Dienstleister für das Tessin gemeldet. Es sind dies vor allem kleine Selbständige, die Arbeiten im Garten, Bauarbeiten, Malerarbeiten, usw. machen. Laut EJPD müssen diese auf ihre Tauglichkeit überprüft werden, sie müssen Arbeitserfahrung nachweisen. Diese Nachweise sind kaum zu überprüfen, der italienische Staat ist dazu seit Langem nicht mehr in der Lage.

Neben den Grenzgängern (über 60’300) wird das Tessin überrollt von diesen Kleinselbständigen (wenn Sie einmal das Tessin besuchen, werden Sie diese Kleinlastwagen mit italienischem Kennzeichen überall antreffen). Dazu kommen noch jene, die ohne Bewilligung kommen. Das Tessiner Kleingewerbe hat immer weniger Arbeit.

Bei den Berechnungen von 60’000 Grenzgänger/innen und 35’000 Deinstleister/innen sind die Schwarzarbeiter/innen​​​​ noch nicht eingrechnet.

Bei 35’000 Anmeldungen von Kleinunternehmern (andere, für die das auch gedacht wäre / Mediziner, usw. kommen als Grenzgänger..) macht das pro Arbeitstag 146 Anmeldungen. (240 Arbeitstage pro Jahr gerechnet) Das ist nicht zu kontrollieren.

Es ist klar, wenn man einen Schnitt über die ganze Schweiz nimmt, macht das wahrscheinlich wenig aus. Ich denke, dass der Kanton Uri (z.B.) kaum betroffen ist. Diese online – Anmeldung müsste man pro Kanton separat regeln.

Das Tessin ist vor allem wegen der nahen Halbinsel stark in Mitleidenschaft gezogen. Das beschriebene Gegenrecht (Schweizer Dienstleister in Italien) funktioniert nicht. Schweizer Unternehmer müssten sich zunächst noch zusätzlich bei der regionalen Handelskammer anmelden. Beispiel: Eine Firma wollte in Campione d’Italia Arbeiten verrichten. Der Präsident der Handelskammer Lecco wartete mit der Bewilligung so lange  (6 Monate), dass die Arbeit anderweitig vergeben werden musste. Der italienische Staat schützt seine Handwerker, wenn er sonst kaum etwas tut.

Das Tessiner Gewerbe verliert, da Dumpingpreise angeboten werden. MWST muss nicht bezahlt werden, da in 90 Tagen die Jahressumme von 100’000.- CHF kaum je erreicht werden. Steuern werden in Italien nicht bezahlt, da wenig deklariert wird, der italienische Staat ist am Boden und kann nicht kontrollieren.

An der Strasse wo ich wohne sind 13 Einfamilienhäuser. Ich bin der einzige Schweizer, ein Eldorado für Schwarzarbeiter. Kontrolle funktioniert nicht, denn die Schweizer Kontrolleure können kontrollieren, ob der italienische Staat das abgesegnet hat und das hat er ohne jegliche Kontrolle getan.

 

Ein Aushang (als Beispiel) an üblicher Inseratewand in Einkaufszenter Sottoceneri (frei übersetzt):

 

M​​​​ache Malerarbeiten, Gartenarbeiten, Maurerarbeiten für 25.- Fr. in der Stunde (Maschinen werden nicht zusätzlich berechnet). Bringe alles (Ziegelsteine, Beton, Erde, usw) mit zum Selbstkostenpreis, Weg wird nicht berechnet.

 

Fü​​r Kontakt wurde eine Schweizer Handynummer (funktioniert im nahen Italien) und italienische Mailadresse angegeben.

 

 

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Comments to: Einheitsbrei im EJPD
  • Juni 9, 2014

    Sommaruga hatte nach der Abstimmung eine strikte Umsetzung der MEI angekündigt. Wie in den vergangenen Tagen aus der Presse zu erfahren war, ging es darum die EU zu provozieren, damit diese gegenüber der Schweiz eine harte Haltung einnimmt. Dies mit der Absicht, etwas später eine neue Abstimmung durchzuführen, die die MEI rückgängig macht. Derweil aber werden die geltenden Bestimmungen nach wie vor so gehandhabt, dass die Masseneinwanderung nach wie vor von statten geht. Dass dem so ist, ist auch durch die (nicht stattfindenden) diplomatischen Bemühungen unseres Yves Rossier (hatte schon bei der IV eine falsche Rolle gespielt) und die “Denkzeit” unseres Bundesrates über die Umsetzung der MEI bis ans St. Nimmerleinstag bewiesen. Man kann es auch kürzer ausdrücken: Denen in Bundesbern geht der Wille des Volkes am Arsch vorbei.

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    • Juli 19, 2021

      Vor allem der SP und derer Jüngerinnen.

      Schweizweit derzeit nur noch TEURE Theater wegen SP, zu Lasten der Allgemeinheit und auf dem Rücken Betroffener Schweizer Bürgerinnen (mit Vorliebe Betagte, Kranke, Behinderte):

      – Uni Zürich Aeppli (SP)
      – Gesundheits- und Sozialdebakel Bern Perrenoud (SP)
      – inkl. Maderentschädigung 200’000.-, nach UPD-Debakel
      – SKOS neu Wolffers (SP)/Frösch (Grüne).

      Letztere müssen wohl vor allem versuchen den linken Wohnungsfilz in Bern unter dem Deckel zu halten. Betagte aus ihren Behausungen, dass die eigenen Entouragen geschützt sind und die Linken Platz erhalten für Sommarugas ungebremsten Importe.

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    • Juli 19, 2021

      Es is so, der BR nimmt die Situation des Tessins nicht wahr. Möndlich wird immer wieder betont, wir sehen die Probleme, mutige Schritte fehlen.
      Auch die MEI hat bis anhin nichts geändert.
      Wir sind dabei 1. unseren südlichen Kanton an Ausländer zu verkaufen. Wir sind dabei das Gewerbe im Tessin zu Grunde zu richten.
      Die Norditaliener sagen schon lange, dass das Tessin Italien gehört. Mindestens die arbeitende und auch die ansässige Bevölkerung ist zu 80% italiensicher Abstammung, dann ca. 5 % Deutsche und 5% Russen. 10% sind Schweizer (geschätzte Zahlen)

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    • Juli 19, 2021

      @ Paulo Bernasconi,

      1. So wie Sie die Situation im Tessin wohl sehr treffend beschreiben, nimmt es nur die Situation der ganzen Schweiz voraus, wenn wir, der Souverän, uns weiterhin von der Exekutive (Bundesrat) so widerrechtlich auf “dem Kopf rum trampeln” lassen.

      2. Denn in der direkten Demokratie ist es immer noch der Souverän der bestmmt per Mehrheitsentscheid, der Bundesrat hat danach das Ergebnis nur auszuführen (zu exekutieren).

      3. Leider funktioniert dies in der Praxis schweizweit – in mehreren Fällen – aber schon lange nicht mehr.
      Also, wehret den Anfängen und nehmt Eure Bürgerrechte vermehrt wieder wahr.

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    • Juli 19, 2021

      Danke für Ihre Antwort Herr Hottinger

      Eine Schreckensvision, die Gefahr besteht. Wenn nur die Hälfte zutrifft, wie WvW manchmal die Ideen der EU Länder beschreibt, dann wird es so eintreffen

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  • Juni 10, 2014

    Zitat aus Blog: “Ein Aushang (als Beispiel) an üblicher Inseratewand in Einkaufszenter Sottoceneri (frei übersetzt):

    M​​​​​​ache Malerarbeiten, Gartenarbeiten, Maurerarbeiten für 25.- Fr. in der Stunde (Maschinen werden nicht zusätzlich berechnet). Bringe alles (Ziegelsteine, Beton, Erde, usw) mit zum Selbstkostenpreis, Weg wird nicht berechnet.”

    Wen wunderts? Der Bund geht ja mit “gutem” Beispiel voran.

    1. Vor Jahren, kurz nach Amtsantritt stand BR Leuthard vor das Bundeshaus und jammerte dem Volk vor, man solle in der Schweiz einkaufen… GLEICHZEITIG wurden auf dem Bundeshaus neue Ziegel gesetzt….aus Deutschland.

    2. Derzeit Umbau Bundeshaus, unlängst stand ein tschechischer LKW vor dem ehrwürdigen Gebäude. Wer recherchiert….finde​t:​​

    http://www.bl​ick.ch/news/wirtschaf​t/gewerbler-und-gewer​kschafter-sind-empoer​t-fenster-aus-dem-ost​en-fuer-bundeshaus-os​t-id2123195.html

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    • Juli 19, 2021

      @ Bea Habegger,

      Sie sind ja ein Tausenassa, Merci & Bravo für Ihre interessanen Recherschen.

      Das mit den neuen Ziegeln und dem tschechischen Lastauto vor dem Bundeshaus interessiert mich, nur funzt” der Link leider nicht.
      Könnten Sie den funktionierend bitte nochmals reinstellen ?. Merci

      Da stimmt der Satz Christi betr. CVP-BR-Leuthard;
      “Wer sich an den Weg stellt und “betet”,
      der (die) hat seinen/ihren Lohn schon erhalten.

      oder ein Philosoph sagt uns treffend;

      Die Wahrheit ist immer dort zu finden,
      wo sie am wenigsten vermutet wird.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      danke für Ihren Hinweise.

      habs gemerkt, zuerst klappte der Link nach meiner Kontrolle auch nicht, jetzt funktioniert er meines Wissens.

      Sonst googlen Sie unter “Fenster Bundeshaus” und recherchieren ein bitzeli, ich habe den Wink aber nicht wegen einem Link sondern vom hinhören in der Bevölkerung…

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    • Juli 19, 2021

      Das ist das das Resultat von unseren Quotentussis und Emanzen.

      Familien vernichten auf nichts verzichten, der Staat, bzw. die Steuerzahler werdens schon richten.

      Der Bumerang solchen Gedankengutes ist längst im Retourflug, zu jenen welche die traditionellen Familienformen zu vernichten versuchen und glauben Papi Staat wird schon richten, was wir träumen und wollen.

      Ich sehe bereits heute tagtäglich wie Betagte ausgenützt werden Behinderte medizinisch missbraucht und bürokratisch bewirtschaftet werden weil diese “modernen Damen” lieber Karriere machen, statt Familienförderung.

      Nun ich gehe davon aus: Was man säht erntet man irgendwann und deshalb engagiere ich mich für jene welche von solchen Dämlichkeiten “sorry” den für mich passenden Ausdruck für immer mehr sog. Frauen, belächelt werden.
      Sie werden dereinst Bachelors und Titelsammlungen in den Händen halten und sagen: Wär ich nur nicht solch geld- und machtgierigem Mainstrem nachgeeilt, die Kinder werden keine Zeift finden und sie abschieben, wie heute bereits mehr als Mode!

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    • Juli 19, 2021

      @ Bea Habegger,

      Ja Sie haben 120 % Recht; was sie säen, kommt irgendwann sicher auf sie zurück.

      Das Schlimme finde ich, weil sie ttsächlich glauben, sie täten ihren Kindern etwas gutes, wenn sie diese vor vier Jahren schon di die KITAS abschieben.

      Ich finde es ausserordentlich, dass Sie Bea Habegger als eine von sehr wenigen Frauen einsehen, dass Kleinkinder naturgemäss ihr Mutter absolut brauchen. Sie sind so schnell vier, dann können sie ja wieder Karriere, Gelld & Luxus nachrennen.

      Ich habe CVP & SP-Nationalrätinnen schon vorgeschlagen, die jungen Frauen einen Betreuungsdienst alter- oder behinderter Menschen so lange absolvieren zu lassen, wie die Jungs Militär- oder Zivildienst leisten, also Glelichberechtigung auch der Pflichen für die Gesellschaft gemäss Vorschrift unserer Bundesverfassung.
      Je​de ist stumm geblieben, was doch auch ein Zeichen unserer Zeit ist.
      Manche Frauen fordern immer mehr Rechte, sind aber nicht im geringsten bereit, auch kleinste Pflichten für die Gemeinschaft zu leisten.
      Ich bin überzeugt, dass so wie Jungs i.d. Gemeinschaftsdienst erst zu richtigen Männern heranwachsen, könnten auch Mädels erst zu hingebungsvollen (für ihre Kinder & die alten Menschen wie Sie Bea Habegger es ja zum Glück erkannten) reifen könnten.

      Ich schätze Ihren Einsatz für die geplagten Mitmenschen darum sehr.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      es wird schon lange versucht, die Familien zu verstaatlichen, als ich untenstehenden Zeitungsartikel las, glaubte ich mich wirklich im falschen Film:

      Bundesrat krebst zurück – keine Bewilligungspflicht für Kinderbetreuung

      Gr​osseltern, Göttis, Tanten und Onkel sollen auch weiterhin ohne Bewilligung Kinder hüten dürfen. Pflegeeltern brauchen allerdings eine Genehmigung.

      http:​//www.tagesanzeiger.c​h/schweiz/standard/Bu​ndesrat-krebst-zuruec​k–keine-Bewilligungs​pflicht-fuer-Kinderbe​treuung/story/1247308​9

      Erstaunt mich ehrlich gesagt nicht, dass Sie keine Antworten erhielten von SP und CVP.

      Wenn ich hinschaue, geben in der letzten Zeit diese Parteien etwas vor, was sie nicht vertreten/jedenfalls weder Familien noch Kranke, Betagte und Behinderte werden vertreten, sondern irgendwelche Lobbyis und überdimensionierte Behörden-Bürokratien.​

      Ich sehe es wie Sie, wir brauchen nicht immer mehr hochqualifizierte “Medikamentenabfütter​er” sondern wieder mehr Menschen, welche begleiten und betreuen und dies ist machbar ohne immer mehr teure Studierte/Bachelors etc., sondern durch Menschen mit Herz und Verstand für Menschenwürde.

      Son​st geht es in diesem Stil weiter, dass Kinder bereits missbraucht werden durch die boomende Pharma:

      Die Schweiz, das Land der Ritalin-Kinder

      Lau​t einer Studie steigt in der Schweiz die Zahl der Personen, an die ADHS-Medikamente abgegeben wird, stetig. Der Griff zur Ritalin-Packung ist allerdings nicht in allen Regionen gleich stark verbreitet.

      http:/​/www.tagesanzeiger.ch​/wissen/medizin-und-p​sychologie/Die-Schwei​z-das-Land-der-Ritali​nKinder/story/1031742​3

      Was für Kinder gilt, gilt auch für wehrlose Kranke, Behinderte und derer Angehörigen, heutzutage werden Betroffene mehr und mehr bürokratisch bewirtschaftet und nicht selten medizinisch ausgebeutet.

      Leide​r sind BR, BAG (Bundesamt für Gesundheit) etc. längst zu verlängerten Arme der Pharmamafia und Abzockerversicherer (IV/KK’s) verkommen, obschon derer Auftrag wäre die Bevölkerung zu schützen und zu vertreten

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    • Juli 19, 2021

      Eigenartig, in Bern können sich immer augenscheinlicher vor allem viele Ausländerinnen am hellichten Tag Wägeli herumschieben und Scharen von Kindern um sich haben, leisten…

      Was läuft denn falsch?

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    • Juli 19, 2021

      Eine Frage mit einer Gegenfrage zu kontern, wie Sie es sehr oft auf Vimentis tun, disqualifiziert Sie einmal mehr Herr Witschi.

      Wenn Sie nicht arguementieren können/wollen ist es Ihre Angelegenheit, mit politischem MeinungsAUSTAUSCH hat Ihr Verhalten herzlich wenig zu tun.

      Das war es einmal mehr, Diskussion auch hier mit Ihnen abgeschlossen. Schönen Tag.

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    • Juli 19, 2021

      “Schauen Sie, Frau Habegger, Sie beenden alle Blogs mit Leuten die nicht Ihre Auffassung teilen mit den Worten: “Das war es einmal mehr, Diskussion auch hier mit Ihnen abgeschlossen. Schönen Tag”.”

      Unterlassen​ Sie bitte solche unsachlichen Pauschallisierungs- Verleumdungen, Herr Witschi, danke.

      Ich habe weder Lust noch Zeit mit Ihnen dauernd Katz und Maus zu spielen, Vimentis ist eine Politplattform, nicht ein Kindergartenspielplat​z.

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    • Juli 19, 2021

      @ Werner Witschi,

      Sie schreiben;

      “Ich weiss nun nicht Frau Habegger und Herr Hottinger, ob Sie Kinder haben, wir haben 2 Mädchen und wir hatten Glück, dass meine Frau immer zu Hause sein konnte und wisse Sie warum? Ganz einfach, wir konnten es uns leisten.

      Nichts da mit Quotentussi etc, sind ganz einfache Realitäten.”

      Auch wir haben 3 Knaben zu Männern grossgezogen, die Mutter konnte sich ganz den Kindern widmen, keiner ist WE-Alki geworden, keiner nimmt Drogen, keiner ist Sozialhilfe-Empfänger​, also unselbständig geblieben.

      Ich denke Sie hören Frau Bea Habegger zu wenig aufmerksam zu, denn sie beschreibt ja die heutigen, diesbezüglich miserablen Familien- & Gesellschaftszustände​, nicht die vor 40 Jahren.
      Der ganze Gender-Wahnsinn, die “Quoten-Tussi” ect., wie sie sich halt etwas salopp auszudrücken pflegt, im Kern der Sache hat sie einfach 120 % Recht. Dies ist meine Meinung. Ich freue mich, dass es eine geistig so wache Frau überhaupt gibt, die sich für die echt benachteiligten im eigenen Lande noch einsetzt, und bitte Sie, ihr mit wenigstens ein bisschen mehr Respekt zukünftig zu begegnen.

      Merci im voraus dafür.

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    • Juli 19, 2021

      @ Werner Witschi,

      1. Ich respektiere Bea Habegger, weil sie sich für intakte Familien stark einsetzt, erklärte Gegeneri von staatlich verordneten KITAS ist.

      2. Den wichtigsten Aspekt – nämlich auch in Zukunft noch eine intakte Familie vorzufinden, habe ich ja schon beschrieben. Schon Heute werden ca. 50 % wieder geschieden, rechnet man die Paare dazu, welche zuvor ohne Eheschein ehepaarähnlich zusammen lebten, kommt man schon auf ca. 80 % gescheiterter Partnerschaften mit dem ganzen Rattenschwanz der negativen Folgeerscheinungen.
      ​​
      3. Die Chinesen haben in ihrer 5000-jährigen Hochkultur immer wieder weise Männer hervorgebracht, so auch Konfuzius, der passend zum Thema Kinderbetreuung sagt;

      “Was ein Kleinkind von seit Geburt bis zum 4. Lebenjahr bei seiner Mutter alles lernt,
      kann ihm später keine Universität mehr ersetzen”

      Nämlich die Eigenliebe, eine gesundes Selbstwertgefühl & später die wahre Verwirklichung seines Wesens, ohne jede Fremdbestimmung. Das Wichtigste aber bleibt die LIEBE, die sich nur von der Mutter idealerweise auf ihr Kind überträgt. Somit hat das Kind dann die Liebe, und nur dann kann es sie später auch einem Lieberpartner schenken, denn was man nicht hat, kann man auch nicht verschenken.

      4. Parlamentarier/Innen sollten mal wieder weniger VR-Mandate annehmen, weniger Politik im Dienste dieser Mandate nur propagandieren, sich also mehr den Grundfesten unserer Gesellschaftsordnung,​​ der Familie zu wenden, vor allem den Kindern widmen.
      Aber eben, die Kinder haben natürlich keine bezahlende Lobby in Bern.
      Ist nicht dies das Problem ?

      Herr Witschi, wenn Sie noch drei schulpflichtige Kinder haben, und die Mutter kann sich diesen 100 % widmen zu Hause, dann machen Sie es ja richtig, auch im Sinne von Frau Habegger denke ich, und ich gratuliere Ihnen herzlich dazu.

      M.f.Gruss
      G​ilbert Hottinger

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    • Juli 19, 2021

      werner witschi schreibt um 13.36 h:
      “Aber nochmal, ich kann es mir leisten, was sagen Sie nun den Eltern dies sich dies nicht leisten können?”

      Kinder haben, heisst auch auf etwas verzichten können, aber das geht natürlich nur, wenn diese auch gewünscht sind.

      Sucht nicht das (falsche) Glück, sondern Zufriedenheit.

      Emp​fehle Interessierten das Buch von Erich FROMM;
      Haben oder Sein.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Witschi

      Ihr Zitat: “Ich bin mir sicher dass der grösste Teil der Kinder gewünscht ist. Sie werden niemanden finden, der “einfach” Kinder hat.”

      Richtig, Herr Witschi, wenn man Kinder wünscht und diese gern hat, dann übergibt man sie nicht einfach dem Staat, kaum auf der Welt, sondern man stellt eben seine Eigeninteressen hinten an, zumindest für ein paar Jahre.

      Ds Füfi u ds Weggli gibt’s eben nicht.

      Betreffend gewünschter Antwort, (es ginge auch ohne Ihre dauernden Anfeindungen und gegen meine Person/Danke).

      Wer​ mit offenen Augen durch Bern geht, sieht, dass es vor allem Ausländerinnen sind, welche sich noch um die Kinder kümmern (können). Deshalb war meine Frage: Was läuft hier falsch?

      Unsere Emanzen/Quotenfrauen (ja, Herr Witschi, salopp geschrieben/aber augenscheinlicher denn je), möchten immer häufiger jene Frauen staatsdienliechst umerziehen, welche noch das traditionelle Familienleben bevorzugen.

      Gemäss Bundesverfassung ist solches Verhalten (der Emanzen/Quotenfrauen)​, in Mode gekommenes, zwängerisches Diskriminierungsgedrä​nge gegenüber anderer Lebensform und erst noch zu Lasten der Allgemeinheit.

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  • Juni 11, 2014

    werner witschi schreibt:

    “Aber nochmal, ich kann es mir leisten, was sagen Sie nun den Eltern dies sich dies nicht leisten können?”

    Antwort; Kinder haben, heisst auch auf etwas verzichten können, aber das geht natürlich nur, wenn diese auch gewünscht sind.

    Sucht nicht das (falsche) Glück, sondern Zufriedenheit.

    Emp​fehle Interessierten das Buch von Erich FROMM;
    Haben oder Sein.

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    • Juli 19, 2021

      “Ich bin mir sicher dass der grösste Teil der Kinder gewünscht ist. Sie werden niemanden finden, der “einfach” Kinder hat”

      Richtig Herr Witschi,

      wenn der Staat und die Allgemeinheit dann schaut und zahlt.

      Sie wollten wissen, ob ich eigene Kinder habe, nein, Herr Witschi.

      Zum einen wurde ich unehelich geboren und wurde zeitweilig zu dieser Zeit “admin. versorgt”.

      Danach haben die längst bekannten IV-Trottel geglaubt “mit solchen Kindern” könne man alles machen und sie haben mir zur angeborenen Teilbehinderung noch einen Klumpfuss anoperiert vor der Volljährigkeit.

      (W​as 2007 nach Antrag auf Teilrente, trotz offensichtlicher Beinträchtigung, selbstredend durch die MEDAS-Rentenverhinder​er und IV/Brinkmantruppe Bern verleugnet wird).

      Auf Grund meiner angeborenen cerebralen Bewegungsstörungen entschied ich mich bereits früh selber keine Kinder auf die Welt zu bringen.

      Habe einen lieben/geschiedenen Mann kennengelernt und geheiratet, welcher verlassen wurde, 2 Buben das Leben “mit”schenkte und gerade mal Fr. 300.- zum Leben hatte als ich ihn kennenlernte/Männer wurden/bzw. werden zuweilen abgezockt.

      Es wurden rechtschaffene erwachsene Männer aus diesen beiden Buben und ich unterstützte/unterstü​tze meinen seit Jahren durch Polyarthritis behinderten Mann immer (inkl. dass der eine Sohn studieren konnte).

      Den heute erwachsenen Männern habe ich immer eine offene Türe, ein offenes Ohr und ein offenes Herz. Sowie auch für die vorhandenen Nachkommen.

      Heute engagiere ich mich für Behinderte, Kranke und Betagte, weil es mehr denn je in diesen Bereichen nun adm. Versorgte gibt.

      So und nun ist Ihr Gwunder hoffentlich endlich gestillt, Herr Witschi oder wollen Sie weiter mit Steinen nach mir werfen?

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    • Juli 19, 2021

      @ Bea Habegger,

      Sie sind eine Frau mit grossem “Herzen” & echter Liebe für die Menschen, das spürt man, auch dass Sie viel Lebenserfahrung haben, woraus Sie zu “schöpfen” vermögen. Bavo & weiter so.

      Lassen Sie sich nicht beirren von den vielen “Daumen runter”, Christus, Moses, Ghandi oder Mohamed hätten Alle noch viel mehr bekommen, von den ausschliesslich “weltlich” Denkenden.

      Und wenn Sie wieder mal ent-täuscht werden, dann sagen Sie doch einfach Merci, jetzt sehe ich klarer, jetzt ist die vorherige Täuschung” weg.

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Hottinger

      Wie heisst ein “saloppes ;-)” Sprichowrt: Was einem nicht umbringt, stärkt einem…

      …und man bekommt somit die Möglichkeit, aus eigenen Erfahrungen zu lernen, dies weiterzutragen und evtl. sogar etwas bewegen.

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    • Juli 19, 2021

      @ Werner Witschi,

      Sie schrieben;
      “Denken Sie Herr Hottinger, mit diesem philosophischen Ansatz kommen Sie durch? Und dann schreiben wir das Jahr 2014. Und soll nun das Buch von FROMM in den Ehevorbereitungskurse​​​n als Pflichtlektüre abgegeben werden?

      Ich bin mir sicher dass der grösste Teil der Kinder gewünscht ist. Sie werden niemanden finden, der “einfach” Kinder hat.”

      Ich will Sie nicht von meinen Auffassung & Erfahrungen des Lebens zu überzeugen versuchen, daher nur soviel;

      1. Bei ca. 50 % Scheidungen & ca. 35 % Trennungen der reinen Partnerschaften (ohne formelle Eheschein), sind wir nach Adam Liese bei ca. 85 % Scheidungen. Wäre es da nicht angezeigt, was Menschen ja auch schon vorgeschlagen haben, dass in Zukunft besser eine Prüfung Heiratswilliger gefordert wird, wo minimalste Anforderungen erfüllt werden müssten. Schlimmstes Leid, gerade bei Dritten, den Kindern, könnten so grösstenteils vermieden werden.
      Ist das denn normal im 2014, dass ein 4-jähriges Kind schon zum Psichiater muss, weil es unter der Scheidung von Mutter & Vater natürlich leidet ?
      Ein anderes Buch von E. Fromm; “Die Kunst des Liebens” wäre in der Tat da ein Segen der Aufklärung Heiratswilliger, da ich der Meinung bin, die Wenigstens wissen, was eigentlich “Liebe” ist. In der überwiegenden Mehrzahl wird diese doch mit dem Geschlechtstriebe, dem rein physischen Sex verwechselt.

      2. Dies ist aber eine gewagte Behauptung, die Sie da aufstellen, weil leier das Gegenteil doch der Fall ist. In der heutigen EGO-Manie wird doch – unter Ausschaltung des Verstandes – einfach drauf los kopuliert (Party-Saufen an WE ect.), das Endprodukt sind dann unerwünschte schwangerschaften mit 15, 16, 17, 18, 19 Jahren, wo man doch selber noch Kind ist.
      Diese Babys nenne ich “Abfallprodukt dieser EGO-Sexualitat”, diese werden dann nur noch lästig, warum in der Schweiz ja jährlich auch ca. 12’800 Baby abgetrieben, einfach ausgekratzt werden, was ich als einen Skandal & Armutseugnis unserer “Kultur” benenne.

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