1. Wahlen

Einsatz lohnt sich!

In der ver­gan­ge­nen Le­gis­la­tur konnte die SVP Kan­tons­rats­frak­ti​on zwei­mal er­folg­reich das Re­fe­ren­dum er­grei­fen und mit Hilfe der Mehr­heit der Zuger Bevölkerung die Par­la­ments­ent­sche​ide kor­ri­gie­ren.

Die SVP war die einzige Fraktion, welche sich von Anfang an gegen das Gebührengesetz eingesetzt hat. Leider wurde dieses bürger-, gewerbe- und wirtschaftsfeindliche​ Gesetz von den anderen Fraktionen im Jahre 2011 unterstütz und so stimmte der Rat mit 57:19 dieser Gebührenerhöhung zu. Dank dem Referendum der SVP Kanton Zug konnte die Mehrheit der Zuger Bevölkerung die Gebührenerhöhung schlussendlich an der Urne ablehnen.

Das gleiche Szenario spielte sich letztes Jahr nochmals bei der Bekämpfung eines neu erschaffenen bzw. von den anderen Fraktionen gewünschten Integrationsgesetzes ab. Die SVP Fraktion bekämpfte dieses Gesetz im Kantonsrat als einzige Fraktion. Im Parlament waren 56:19 Parlamentarier/innen für die Ausweitung der Staatsaufgaben zu Lasten der Steuerzahler. Für uns war klar, dass die Eigenverantwortung bei der Integration nicht durch Staatsbürokratie abgelöst werden darf! Aus diesem Grund hat die SVP Kanton Zug auch gegen das Integrationsgesetz das Referendum ergriffen. Ich bin immer noch der Meinung, dass es keine Staatsaufgabe ist, Ausländern, ihren Angehörigen und Familien Sprachkurse zu empfehlen und auf Kosten der Steuerzahler zu finanzieren. Auch bei dieser Volksabstimmung konnten wir die Mehrheit der Zuger Bevölkerung überzeugen, dass wir kein zusätzliches Gesetz brauchen.

Aktuell hat die SVP Kanton Zug die kantonale Volksinitiative „Ja zur Mundart“ lanciert. Das Ziel der Integration muss sein, dass sich die fremdsprachigen Kinder anzupassen haben und nicht die Kinder, welche hier aufgewachsen sind. Zusätzlich ist Mundart ein wichtiger Teil unserer Kultur und Identität. Dafür lohnt es sich zu kämpfen!

Ich persönlich werde mich auch weiterhin gegen unnötige Gesetze und Vorschriften sowie für einen schlanken und effizienten Staat einsetzen.

Beni Riedi, SVP Kantonsrat Baar

 

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Comments to: Einsatz lohnt sich!
  • August 29, 2014

    Gute Entscheidungen des Zuger Stimmvolk. Gottseidank weiss wenigstens das Volk noch was Sache ist, wenn die Mehrheit der Politiker nur noch mit Blick in das eigene Portemonaie politisieren. Ansonsten würden wir wieder im finsteren Mittelalter landen, wo das Volk Eigentum und Spielball von Vögten war.

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  • August 29, 2014

    Schade,dass nicht in ganz Europa solche verbindlichen Abstimmung möglich sind.Ich glaube nicht,dass sich Politiker solche skandalösen Schuldenberge erlauben täten,wie sie nun in der EU real vorhanden sind,wenn das Volk bei dieser Steuergeld-Verschleud​erung immer das letzte Wort gehabt hätte.Zug ist ein blühendes Beispiel eines prosperierenden,erfol​greichen Kleinstaates,dank weisen und klugen Volksentscheiden.Kämp​fen wir mit allen Mitteln dafür,dass es auch in Zukunft in der Schweiz so bleibt.

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  • August 29, 2014

    @ Beni Riedi, SVP-Kantonsrat ZUG,

    Sie schreiben;
    ” Für uns war klar, dass die Eigenverantwortung bei der Integration nicht durch Staatsbürokratie abgelöst werden darf! Aus diesem Grund hat die SVP Kanton Zug auch gegen das Integrationsgesetz das Referendum ergriffen.”

    Ja das ist genau richtig so, Merci, denn dem schweizer Kind bezahlt man ja auch nicht z.B. den englischen Sprachkurs, wo bliebe da denn schon wieder die Gleichbehandlung aller gemäss unserer Bundesverfassung ?. Dies wäre eine weitere Diskriminierung von Schweizern/Innen im eigenen Land, was für eine Perversion wäre das denn schon wieder ?

    Ein Kind “verbäbele” intelligente Eltern ja sowieso auch nicht, sondern bringen ihm zunehmend Respekt & Anstand vor dem Nächsten und die Eigenverantwortung für sich selbst bei, damit es bei seiner Mündigkeit mit 18 Jahren dann auch klappt, auf eigenen “Beinen stehen”. Liebe mit Strenge, aber Strenge mit Liebe. Nur mit Eigenständigkeit gibt sich der Mensch die Würde als Mensch selber. ALLE Tiereltern erziehen ihre Brut ja auch zur Eigenständigkeit, denn ansonsten würden sie ja alle später verhungern, elendiglich zu Grunde gehen. Sind die Tiere also intelligenter als der links/grüne Mensch ?

    “Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können.”

    Abraham Lincoln

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  • August 29, 2014

    Kantonsrat sein im schönen und reichen Zugerland ist wirklich keine Kunst. Der Kanton Zug kann es sich locker leisten Steuern und Gebühren tief zu halten. Ich glaube nicht, dass die SVP Zug dadurch eine ausserordentliche Leistung vollbracht hat. Wenn schon sind es die reichen zuger Steuerzahler, oder?

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  • August 30, 2014
    • Juli 19, 2021

      Als Alternative könnte man ja wieder die guten alten Rauchzeichen der Indianer oder die Höhenfeuer oder einenn Briefkurier benutzen.

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    • Juli 19, 2021

      Nein, dann spannen wir lieber Schnüre und befestigen leere Konservendosen. Das haben die Kinder schon vor 50 Jahren ausprobiert.

      Die indiansiche Räucherei geht am Rauchverbot in der Öffentlichkeit vorbei und verursacht unnötiges CO2, welches der Wald zum Leben braucht!

      Waren also die Indianer CO2 Sünder? Welche wirklich nachhaltig wichtige Frage.

      Wurde im IPCC Bericht auch nicht untersucht, unerhört.

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  • August 31, 2014

    Danke, dass unsere Kultur gestützt wird. Es richtig; wer zu uns kommt, hat sich anzupassen. Was macht der Schweizer doch alles für die andern. Mir bleibt die Frage, ob das andere EU-Länder auch so machen würden??

    Dass unser Kulturgut Sprache erhalten bleiben soll, ist mehr als richtig. Ein einheitlicher Teig der Sprache ist nicht mehr die Schweiz. So geht auch ein Charakterteil unseres Landes verloren.

    Zusätzli​che Sprachkurse sind sicher auch unnötig. Kinder lernen die Sprache ihrer Umgebung sehr schnell. Dies ist zuerst der Dialekt, nachher kommt der Deutschunterricht in der Schule.

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  • August 31, 2014

    “(…) Ich bin immer noch der Meinung, dass es keine Staatsaufgabe ist, Ausländern, ihren Angehörigen und Familien Sprachkurse zu empfehlen und auf Kosten der Steuerzahler zu finanzieren. (…)”

    Grundsätzlich​ haben Sie Recht, Herr Riedi. Es ist aber oft eine Aufgabe der Arbeitslosenversicher​ung (ALV), die ja mit Prämien der Versicherten finanziert wird, Mittel für die sprachliche Qualifikation von Versicherten für einen Beruf freizugeben – sei es an Schweizer/innen oder an Ausländer/innen. Da werden auch definierte Abschlüsse in einer befristeten Zeit verlangt. Man will ja schliesslich die Erwerbslosigkeit rasch beenden.

    In den Sprachkursen, die ich seinerzeit geleitet habe, waren die Teilnehmenden immer entsprechend ernsthaft dabei. Ich machte die Teilnehmenden auch immer darauf aufmerksam, dass andere Stellenbewerber ihre Kurse selbst finanzieren müssten.

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    • Juli 19, 2021

      Man kann davon ausgehen das die Sprachkurse lediglich den zweck hat weiterhin ALV Gelder zu kassieren. Auch müsste der/die vorherige Arbeitgeber die Kosten für den Sprachkurs bezahlen da bei mangelnden Sprachkenntnissen das Risiko ALV zu beziehen bedeutend höher ist.

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  • August 31, 2014

    Herr Rohner lesen Sie bitte mal folgenden Bericht gerade die SVP die mit dem Blick ins Portemonaie bedient.
    http://www.​davidroth.ch/tag/sche​ininvalide/

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  • August 31, 2014

    Frau Isabella von Rhäzüns alias Glanermeitli alsia endlos, aber in Tat und Wahrheit

    Margit Noser,

    mit Dauerunterstellungen und unhaltbaren endlos Wiederholungseinträge​​n.

    Ihre Unwahrheiten und Namensverdrehungen bzw. -verunglimpfungen kommen

    im Dauertakt, werden aber weder wahrer, noch glaubwürdiger.

    Men​​schenunwürdige Willkür. Snickers?

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