1. Gesundheitswesen

Erhöhung der Franchisen: Konkrete Gegenvorschläge?

Erhöhung der Fran­chi­sen: Wel­ches wären denn kon­krete mehr­heits­fähige Ge­gen­vor­schlä­ge?

Natürlich sind hohe Franchisen ein Anreiz, nicht für jedes Wehwehchen sofort zum Arzt zu rennen und so Gesundheitskosten zu sparen! Welches sind denn die konkreten mehrheitsfähigen Vorschläge der Gegner der Franchisenerhöhung zur Kostenreduktion im Gesundheitswesen?

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Comments to: Erhöhung der Franchisen: Konkrete Gegenvorschläge?
  • März 7, 2019

    Die Erhöhung der Fran­chi­sen ist natürlich nichts als Kosmetik. Es ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, hält aber sicher niemand davon ab sein Wehwehchen dem Arzt zu zeigen.
    Zumindest eine Fallpauschale wäre nachhaltig die bessere Lösung. Diese würde Kronisch Kranke nicht mehr belasten als eine Erhöhung der Fran­chi­sen aber den Wehwehchen Patienten zur Kasse bitten.

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    • März 7, 2019

      Und wie funktioniert die Fallpauschale für den Patienten?

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    • März 7, 2019

      Jeder Behandlung hat einen Anfang und hoffentlich ein Ende und so was wäre dann ein Fall.

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    • März 7, 2019

      Die Fallpauschale gilt für die Entschädigung des Spitals durch den Kanton, nicht für die Rechnung an den einzelnen Patienten. Ich würde mich bedanken für eine Rechnung, welche mir Durchschnittskosten aufbrummte, wenn ich nur wenig Behandlung verursachte.

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    • März 7, 2019

      OHA habe ich schon besetztes Wort erwischt, dann nehmen sie halt ein anderes Wort dafür. Deutschland hat es Praxisgebühr getauft.
      Passt Ereignispauschle besser…

      Am Schluss ist es aber kaum weiterbringend nur über dieses Wort zu diskutieren.

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    • März 7, 2019

      Auch das wird schwierig zur Begründung einer Patientenrechnung.

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    • März 7, 2019

      Wie sie meinen, aber eine konstruktive andere Idee scheinen sie nicht zu haben…
      Somit scheint mir keine Diskussionsgrundlage zu bestehen.

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    • März 8, 2019

      Doch es gibt alternative Sparvorschläge: zum Beispiel die Reduktion von bezahlten Behandlungen und Medikamenten in der Grundversicherung oder eine hohe Franchise für alle, dafür mehr Prämienverbilligungen​.

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    • März 8, 2019

      Noch mehr Prämienverbilligungen​​ ja das löst sicherlich die Probleme (ironie) Solche Zuschüsse müssten die Ausnahme sein und nicht noch ausgebaut werden.

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  • März 7, 2019

    Wenn die Franchisen erhöht werden bedeutet das einfach eine höhere private Beteiligung der Prämienzahler an den unveränderten Kosten der persönlichen Gesundheit.
    Falls dabei nicht die Krankenkassenprämien entsprechend gesenkt werden, sind das einfach Mehrkosten, zusätzlich zu den unveränderten Prämien.
    Falls die Prämien entsprechend sinken, ist das ein Nullsummenspiel ohne jeden Einfluss auf die Gesundheitskosten für den einzelnen Versicherten.

    Wenn​ die Krankenkassenbelastun​gen für die Prämienzahler tatsächlich sinken sollen, dann kommen wir nicht um eine Straffung der bezahlten Arztleistungen herum. Wir müssen uns von der Einstellung verabschieden, dass jegliche mögliche medizinische Behandlung in unbeschränktem Betrag grundsätzlich allen jederzeit zustehen müsse.
    Wir brauchen eine „obligatorische Versicherung“ welche eine grundlegende Gesundheitsversorgung​ garantiert und daneben die Möglichkeit, individuelle Risiken je nach Bedarf privat versichern zu können.

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    • März 7, 2019

      Herr Hand Knall

      Logik PUR = Die Geldschöpfung aus dem Nichts zur Abdeckung der gegenseitigen Leistungserbringung erzeugt keinen Mangel!

      Es fehlt kein Geld, man muss es nicht vor dem Zerfall schützen; denn es ist in erster Linie ein Tauschmittel für die gegenseitige Leistungserbringung.

      Fazit: Beendigung der Knappheitsspiele!

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    • März 7, 2019

      Das geht in Richtung öffentliche Grosskostenversicheru​ng und private freiwillige Kleinkostenversicheru​ng. Das ist jaber gerade das, was die Erhöhung der Franchise schrittweise anstrebt.

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    • März 7, 2019

      Herr Alex Schneider
      Beendigung​ der Spielformen, welche das Prinzip des Umlagekreislauf widersprechen. Die Möglichkeiten der Medizin müssen für alle Menschen offenstehen, resp. die Gleichbehandlung muss gewährleistet sein. Eine Einschränkung im 21. JH. sind nicht mehr hinnehmbar; denn es fehlt kein Geld!

      Was spricht gegen diesen Grundsatz? Die Daumen nach unten Drücker sind aufgefordert, endlich Ihre Meinung zu offenbaren, damit man auch Stellung beziehen kann. Anstand und Würde, oder Troll?

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    • März 7, 2019

      Herr Knall
      Die grundlegende Gesundheitsversorgung​​ müsste man noch nicht mal neu erfinden, diesen Leistungskatalog gibt es schon. Nur eben nicht für uns “Milchkühe” sondern exklusiv für Leute die keinerlei Zahlungen mehr an die KK leisten und darum auf den schwarzen Listen der Kantone landen.

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    • März 7, 2019

      “Wir brauchen eine „obligatorische Versicherung“ welche eine grundlegende Gesundheitsversorgung​​ garantiert und daneben die Möglichkeit, individuelle Risiken je nach Bedarf privat versichern zu können.”

      Dem stimme ich zu.

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    • März 7, 2019

      Herr Willi Frischknecht
      Die Virus Zahler – Milchkühe, welche dadurch weniger sparen können, müssen sich an der eigenen Nase nehmen. Wenn das System falsch ist, so sind Anprangerungen, Ausdruck aus einer Gesinnung aus dem Mittelalter. Bedenklich!

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    • März 7, 2019

      Bedenklich sind wie immer ihre Kommentare, monotone Wiederholung…

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    • März 7, 2019

      Herr Willi Frischknecht
      An den Daumen nach unten Drücker, ohne Erklärung, also sog. Trolls kann man leicht erkennen, wie monoton die Handlungen sind!
      Ihre Meinung, Sie seien eine Milchkuh welche nur ausgenützt wird, ist nicht monoton, sondern derart stumpfsinnig.
      Wie sagte doch der Volksmund: “Wer nicht lernen will muss fühlen…..

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    • März 7, 2019

      @Bruno Zoller

      Wir brauchen überhaupt keine Bevormundung durch eine obligatorische Krankenversicherung. Früher war sie auch nicht obligatorisch und die Leute waren bis auf wenige Prozent so verantwortungsbewusst​, sich versichern zu lassen.

      Man tut heute so, wie wenn es ohne Obligatorium nicht mehr gehen würde.
      Sind wir denn alle derart unmündig geworden, dass wir überall Regeln, Verbote Obligatorien brauchen die uns sagen, wie wir uns verhalten sollen?

      “und daneben die Möglichkeit, individuelle Risiken je nach Bedarf privat versichern zu können”

      Was meinen Sie mit individuellen Risiken? Es weiss doch letztendlich niemand im voraus, was ihn treffen könnte oder geht ihr Vorschlag in Richtung genetische “Risiken”, der mit den ungünstigen Genen soll dann höhere Prämien blechen, oder wie?

      Auch ungerecht ist, dass wenn man sich naturheilkundlich behandeln will den Grossteil selbst blechen darf. (Nebenbei: Homöopathie gehört streng genommen nicht zur Naturheilkunde.)

      D​as Kernproblem ist doch dies, dass die Ökonomisierung, wo es nur noch um Zahlen statt um den Menschen geht auch im Gesundheitswesen fest Fuss gefasst hat.
      Wenn man heute eine Arztpraxis aufsucht oder gar in einem Spital ein Eingriff machen lässt ist man sich nicht mehr sicher, ob die Behandlung bzw. der Eingriff medizinisch notwendig und sinnvoll ist und zur Heilung beiträgt oder ob das nur aus rein wirtschaftlichen Gründen erfolgt.

      Vielleich​t sollte man mal zurückblicken, wie man es früher mit dem Gesundheitswesen gehandhabt hat als die Prämien noch tief waren.
      Manchmal kann man aus der Vergangenheit lernen auch wenn das dem Zeitgeist widerspricht.

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    • März 7, 2019

      @Bender Wenn sie die Bedeutung vom Zeichen ” xxx ” nicht verstehen sollten sie besser auch nicht kommentieren. Zum Thema Troll erfüllen sie doch die meisten Voraussetzungen um auch als solcher bezeichnet zu werden.
      https://de.wikipedi​a.org/wiki/Troll_(Net​zkultur)

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    • März 7, 2019

      Herr Emil Huber
      Ein Blick zurück macht nur Sinn, wenn die Zeit nicht vorgerückt ist.
      Mit dem ersten Atemzug beginnt das Leben und das Risiko zu erkranken. Ohne Vertrauen geht gar nichts.
      Eine Grundversorgung muss alle medizinischen Massnahmen beinhalten, jedoch die individuell gefasste Entscheidung, betreffend lebensverlängernde Massnahmen und Organspende, als verbindlich zu akzeptieren.

      Die geldtechnische Seite einer obligatorischen Vorsorge hat der Staat zu organisieren und über ihr Budget abzurechnen. Die Zwitter Gesundheit- und Kapitalvorsorge – Lösungen dienen Arbeitsplätzen mit den entsprechenden Spielformen!

      Wir sehen doch deutlich, dass die Zwitterlösungen nur zu Verwerfungen jeglicher Art führen und den Regierenden für Spielformen “missbraucht” werden. Die Umlage kennt nur den geschlossenen Kreislauf, die Ökonomen und Regierenden bringen es aber fertig, der Bevölkerung, Wettbewerb vorzugaukeln und immer fehlendes Geld als Vorwand glaubhaft zu machen. Blöd gebildet = blöd gelaufen!

      Die Geldschöpfungsumlage in Einklang mit der gegenseitigen Leistungserbringung organisieren und der Virus Zahler verschwindet von allein!

      Aber eben: Das Geldsystem will niemand verstehen und ist auch nicht interessiert es zu begreifen; denn man glaubt den Obrigkeiten! Herr Gilbert Hottinger ist mit seiner Irrmeinung, als Kopie der strafbaren Lehre der Fakultät Ökonomie, sicher nicht allein, der meint, die Banken hätten jemals als Intermediäre gewirkt! Eine Vermittlung ist jedoch nur treuhänderisch möglich (Passivgeldumlage = keine Bilanzverlängerung). Diese Irrlehre suggeriert auch Einnahmen vor Ausgaben. Es soll mir nur ein Teilnehmer erklären, wie er als Kind, ohne Sand, Sandburgen bauen konnte!

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    • März 7, 2019

      Herr Willi Frischknecht

      Meine​ Darstellungen sind fundiert, können hinterfragt überall abgefragt werden.
      Bei den Internet – Trolls fehlen diese Voraussetzungen für einen Dialog, wie bei Ihnen; denn es fehlen die fundierten Gegenreden vollumfänglich!

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    • März 8, 2019

      Ja sie sind der “Dialogkönig” darum sammeln sie ja so viele dislike (Daumen nach unten) weil ihre so fundierten Beitrage meist nichts mit dem Thema zu tun haben. Aber da merken sie noch nicht mal.
      Gut eigentlich interessiert mich ihre Meinung nicht, darum lassen wir das jetzt besser….

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  • März 7, 2019

    Die Gesundheitsbranche steht wie jede andere Branche auch im bedingten Wettbewerb! Da die Möglichkeiten der Geldschöpfung aus dem Nichts keinen Mangel erzeugen kann, ist einfach der Kreislauf sicherzustellen.

    G​rundlagen zukunftsfähig und keine Pflästerlipolitik für die “Spielsüchtigen”!

    Systemänderung wurde vom Volk abgelehnt weil es das Geldsystem nicht versteht!
    Grundversicherung vom Staat organisieren und die Rückgabe über einen zu definierenden branchenspezifischen Umsatz und Tarife = Ablösung Lohnsumme als Betrugssystem! Das Geld ist im Produkt einkalkuliert! Spielformen der Regierenden endlich beendet!

    Das gleiche gilt für die Grundsicherung der Vorsorge (BVG entsprechend auf AHV umlegen)

    Mehrheits​fähig = Sicher
    Voraussetzung​ = Virus Zahler befreien und Geldsystem in seiner Auswirkung in der gegenseitigen Leistungserbringung begreifen lernen = Schulung

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    • März 7, 2019

      Werte Daumen nach unten Drücker!
      Was spricht gegen einen natürlichen Umlagekreislauf wie es die Natur vorgibt?

      Überhebli​chkeit oder Dummheit?

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  • März 7, 2019

    So viel legen Schweizer für ihre Gesundheit drauf
    In keinem anderem Industriestaat müssen Kranke einen so hohen Anteil der Kosten selber tragen. Deshalb verzichten hierzulande viele auf einen Besuch beim Arzt.

    https://www.​nzz.ch/schweiz/schwei​zer-legen-fuer-die-ge​sundheit-am-meisten-d​rauf-ld.1327492

    Un​d trotzdem kein Ende in Sicht mit der Kostensteigerung.
    Bl​eibt wohl nur die Subventionierung durch den Staat übrig.

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  • März 8, 2019

    Da die meisten Ratsmitglieder Lobbyisten von Pharma, Krankenkasse oder sonst wie dem Gesundheitswesen sind, ist natürlich auch kein Interesse da eine wirkliche Reform des Gesundheitswesen bzw. der Krankenkassen anzugehen. Man hat sich daran gewöhnt, dass Milliarden sprudeln und will sich das erhalten. Da ist es einfacher sich wieder bei den Bürgern zu bedienen. Schande !!

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  • März 8, 2019

    Prof. Dr. Mathias Binswanger warnt vor falschen Anreizen:

    Unerwüns​chte Mengenausweitungen:
    ​Wie sieht es nun mit den Mindestfallzahlen bei den Spitälern aus? Geht es hier um objektiv feststellbare Grössen wie bei den sportlichen Leistungen oder um subjektiv beeinflussbare Grössen wie bei den Schulnoten? Die Antwort liegt auf der Hand. Ob jemand ein künstliches Kniegelenk braucht oder nicht, ist letztlich ein subjektiver Entscheid, der stark durch ein Spital beeinflusst werden kann. Natürlich gibt es eindeutige Fälle, wo ein neues Kniegelenk notwendig ist. Doch es gibt nicht nur Schwarz oder Weiss. Es existiert ein Graubereich, wo sich ein künstliches Kniegelenk nicht aufdrängt, aber dem Patienten suggeriert werden kann, dass ein solcher Eingriff gut wäre. Werden jetzt einem Spital Mindestfallzahlen vorgeschrieben, dann wird man diesen Spielraum schnell ausnützen. Wo immer möglich werden dann auch überflüssige Eingriffe vorgenommen, um so auf die Mindestfallzahl zu kommen.

    https://www.tagbl​att.ch/meinung/fehlan​reize-durch-mindestfa​llzahlen-ld.1095120?r​educed=true

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  • März 9, 2019

    Verehrter A. Schneider. Hier Vorschläge zur Reduktion der gesundheitskosten, die, anders als die Franchisenerhöhung, die Kosten senken und nicht einfach umverteilen von den Prämien an die Kassen direkt zum Patienten. Beispiel Generika: Ihr Anteil ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen von 2% gegen 30% am Medikamentenmarkt Schweiz. Das ist erfreulich, weniger erfreulich ist, dass diese Generika hierzulande um bis zu 40% teurer sind als im umliegenden Ausland. Das BAG (im Deptm. BR Berset) hat das schon lange erkannt, handelt aber extrem zögerlich und vertröstet immer wieder wenn es um Preissenkungsrunden geht. Weshalb ? Vielleicht wegen einer starken -Generika-Lobby in Bern ? Das Sparpotential dürfte um die 3-400 Millionen/a liegen. Damit dürfte allein diese Sparmassnahme mindestens soviel bringen wie eine Franchisenerhöhung um 50.-.

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  • März 10, 2019

    Vom Spital zum Sozialamt: Krebs kann auch im Thurgau arm machen
    200 Krebskranke aus dem Thurgau haben 2018 von der Krebsliga Überbrückungszahlunge​n erhalten, weil sie ihre Mieten oder Krankenkassenprämien nicht mehr bezahlen konnten. Noch schlimmer kommt es, wenn die Kasse das Krebsmedikament nicht vergütet.

    https://www.tagbl​att.ch/ostschweiz/vom​-spital-zum-sozialamt​-krebs-kann-auch-im-t​hurgau-arm-machen-ld.​1100634?reduced=true

    So sieht es also im Sozialstaat Schweiz mit einem der teuersten Gesundheitswesen aus.
    Wenn man von einer schweren Krankheit getroffen wird hat man Pech gehabt und ist nicht nur krank sondern auch noch arm.

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    • März 10, 2019

      Ja, ja, Herr Huber, so ist es: Wenn man von einer schweren Krankheit getroffen wird, hat man Pech gehabt! Das war aber schon immer so.
      Auch dass sich eine solche Krankheit auf die Ausübung des Berufes auswirkt, ist nichts Neues.

      Aber wie Sie ja selber beschreiben, gibt es für solche Fälle ein Konglomerat von Hilfsangeboten, die finanziell einspringen. (Krankenkasse, IV, Krebsliga usw). Die Vorstellung, dass in solchen Fällen alle Folgen (auch finanzielle) die entstehen, in vollem Umfang von der Allgemeinheit bestritten werden müssten, ist ganz einfach eine Fantasie derjenigen, die das dafür nötige Geld vandenandern haben wollen und selber natürlich nichts bezahlen (sondern als „Helfer“, „Pfleger“, „Betreuer“, „Berater“, „Rechtsvertreter“ oder „Psychologe“ usw nur davon profitieren…).

      Auc​h die beschriebene Witwe im Artikel muss zugeben, dass sich für sie seit dem Tod des langjährigen Patienten, für den sie „150%“ gegeben hat, nun wieder die Gelegenheit bietet, „sich grundlegende Gedanken über die eigenen Wünsche und Ziele zu machen, wieder Freunde zu treffen und vielleicht sogar neue Hobbys auszuprobieren“. Das bedeutet im Umkehrfall, dass die Finanzierung der Leidensverlängerung eines Todkranken vor allem belastende Einwirkung auf die pflegenden Familienangehörigen hat, die das dann alles nicht mehr können und auf alles verzichten müssen.

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    • März 10, 2019

      E. Huber: Jeder versteht sicher, dass die neuen Krebsmedikamente von Roche, Novartis und anderen etwas teurer sind als ein Aspirin. Das Störende an den bekannten, extrem hohen Preisen ist allerdings, dass diese Firmen für diese Medikamente eine Kassenzulässigkeit wollen. Das heisst, wir alle müssen für diese Preise zahlen, diese Medikamente bewegen sich sozusagen in einem geschützten Markt mit Preisgarantie. Dabei bleibt aber unbekannt, wie die Preise zustande gekommen sind. Niemand, auch das BAG nicht, weiss, ob da obszöne Gewinne geschöpft werden oder ob diese Extrempreis durch den Forschungsaufwand einigermassen gerechtfertigt sind. Ich behaupte nichts, aber diese Intransparenz ist inakzeptabel. Das Problem ist nicht gelöst, wir warten !

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    • März 10, 2019

      Daniel Vasella schrieb sagte ja:
      “Was macht Roche richtig?
      Der Einstieg in die Biotech-Firma Genentech war visionär. Zudem ist Roche führend im hochprofitablen Krebs-Bereich.”

      Kr​ebs – für die einen bedeutet er grosses Leid, für den anderen ein hoch profitables Geschäft.
      Versteht sich, dass man so gar nicht nach Alternativen sucht.

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  • März 10, 2019

    Eine ältere Bekannte von mir hatte einen Unfall (Unfall bei KK versichert) und danach arg schmerzen im Fuss, humpelt jetzt schon über 2 Wochen, geht aber nicht zum Arzt, weil sie es sich nicht leisten kann. Toll !

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    • März 10, 2019

      Genau das was ich ansprechen will, wir geben in der Schweiz Milliarden für Versicherungen aus. Wir sind obligatorisch gegen Arbeitslosigkeit (Unselbständige) gegen Krankheit und Unfall, gegen Invalidität, Tod, gegen Alter versichert und am Schluss darf man im Falle eines Falles grosse Teile der Kosten noch selbst tragen oder gar die Allgemeinheit.

      Woz​u brauch es denn überhaupt noch Versicherungen wenn man nicht genau die Leistungen erstattet bekommt wogegen man ja versichert ist?

      Dass die Pharma mit dem Medikamentenpreisen teilweise übertreibt ist kein Geheimnis, besonders bei Krebs.
      In Israel wird Krebs längst unkonventionell behandelt.
      Bei den Krebspatienten hier liest man dann oft, Du hast gekämpft, gehofft und doch verloren..
      oder er ertrug seine schwere Krankheit mit grosser Geduld.
      Wenn man eine “Behandlung” 5 Jahre überlebt gilt man ja als geheilt.

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    • März 11, 2019

      K. Gutier: Ich hoffe, diese Bekannte habe die Minimalfranchise von 300.-. Dazu kämen 10% Selbstbehalt bei einer Behandlung beim Arzt. Man kann also in etwa annehmen, dass mit 400.- schon Etliches an Behandlung möglich ist, wenn denn die Franchise nicht bereits aufgezehrt ist und somit diese Kosten sogar entfallen. Wegen um die 400.- geht somit Ihre Bekannte nicht zum Arzt. Ja, kann den niemand aus der Verwandtschaft (hoffentlich vorhanden) diese Kosten übernehmen ? Sollte tatsächlich niemand da sein, so wende man sich an die Gemeinde, Sozialdepartement, oder eine private Hilfsorganisation. Auch in so einem Fall gibt es Hilfe.

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  • März 15, 2019

    Leserbrief im 20min.ch:

    Mit dem Obligatorium kam der erste grosse Kostenschub, aber keine Lösung. Nur unser Parlament ist absolut nicht Willens das Übel an der Wurzel zu bekämpfen. Wie wäre es mit einem Bagatellkatalog? Alle darin aufgeführten Positionen zahlt der Patient. Außerdem muss die Pharmaindustrie ihre Preise in der Schweiz dem Niveau des billigsten Landes weltweit anpassen. Es kann ja nicht sein, dass wir doppelt soviel zahlen wie EU-Bürger. Damit würden wir viel Geld sparen.

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  • März 15, 2019

    Die Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit muss gefördert werden. Alternativen zur vorgesehenen schrittweisen Erhöhung der Franchise sind die Reduktion von bisher bezahlten Behandlungen und Medikamenten in der Grundversicherung oder eine hohe Franchise für alle, dafür mehr Prämienverbilligungen​.

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  • März 15, 2019

    Und was Herr Schneider emfehlen Sie denn den Chronischkranken? Einfach immer zahlen? Auch Sie werden älter. Ich hoffe Sie haben eine gute Altersvorsorge, dann wenn die KK’s weiter so die Prämien steigern, werden Sie diese im Alter nicht mehr bezahlen können. Ich kenne viele Pensionierte, die trautrig sind, dass sie sich die Halbprivat-Versicheru​​ng, für die sie ein Leben lang eingezahlt haben und nie brauchten, jetzt kündigen mussten. Wie lauten ihre Vorschläge denn dazu? EL? Bekommen diese Leute nicht, auch wenn sie nie den Arzt oder das Spital benötigt haben. Dafür ist die Rene dann gerade noch ausreichend.

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  • März 22, 2019

    Letzte Woche hat die Sozialdemokratische Partei der Schweiz das Referendum gegen diese unsoziale Erhöhung angekündigt. Aus Angst vor einer Volksabstimmung haben SVP und CVP heute in letzter Sekunde ihre eigene Gesetzesänderung versenkt. Der Sache ist dies dienlich. Eine unsoziale und widersinnige Kostenabwälzung auf die Versicherten ist vorerst abgewehrt: Dank der SP und einer breiten Allianz aus verschiedenen Kreisen werden die Franchisen nicht erhöht. (Frau NR Birrer-Heimo, 22. März 2019)

    Die Prämien-Entlastungs-I​nitiative der SP ist auf gutem Weg: Kein Haushalt soll mehr als 10% des Einkommens für Krankenkassenprämien aufwenden müssen.

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    • März 22, 2019

      Nicht aus Angst vor einer Abstimmung haben SVP und CVP das 50-Fränkli-Theater abgeblasen, Herr Oberli, sondern weil es ihnen zu blöd war wegen einer solchen Lappalie den Blablalinken mit ihrem „Referendumsdröhungch​en“ ein weiteres Pseudoereiferungsplat​tförmchen im Wahlkampf zu bieten.
      Das war nur ein weiterer SP-Schuss in den Ofen. Nicht der Rede wert. Oder höchstens ein Grund auf den Stockzähnen zu lachen…

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  • März 22, 2019

    Ja nun, so einfach macht man das den Linken nicht. Da wäre schön dumm und höchnässig wie Napoleon vor dem Russland-Feldzug.

    ​Dann wird man halt über die Flugverkehrabgabe oder etwas anderes mehr bezahlen.

    Derweile​n ist den Linken die steigende Gesundheitskosten egal. Die Lösung: Die Deckelung auf 10% und der Rest läuft dann anonym über die indirekten Steuern, die Bund und Kantone einnehmen.

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  • April 2, 2019

    Wenn ich schreibe zurück zum System vor dem KK Obligatorium werde ich einen Shit Sturm ernten. Es ist Irrsinn, was die Prämien kosten und immer will man mehr, einmal ist genug..

    Nein ich habe es langsam satt, wie laufend die Kosten steigen, alles fürs Alter getan wird, aber die Jugend und Ausbildung der Jugend wird dabei vergessen.

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  • Mai 26, 2019

    Ganz klar; das KK-Obligatorium muss zu Fall gebracht werden, es hat uns nur grosse Kosten gebracht, viele die damit grosse Kasse machen und eine enorme Bürokratie gebracht.

    Der Hit: Schweizer können nicht hier Arzt studieren und müssen nach Rumänien !

    Wegen des Numerus clausus können viele nicht den Arztberuf studieren. Viele Studenten versuchen es deshalb in Osteuropa.

    https:/​/www.20min.ch/schweiz​/news/story/-In-Rumae​nien-wird-der-Traum-v​om-Studium-wahr–1434​3343

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