1. Ausländer- & Migrationspolitik

Eritreer kosten alleine den Bund 289 Millionen

Der Na­tio­nal­rat be­schäf­tigt sich wie­der ein­mal mit der Asyl-The­ma­tik. So auch ges­tern in der Fra­ge­stun­de. Die Zür­cher SV­P-Na­tio­nal­rätin​​​​ Bar­bara Stei­ne­mann wollte von SP-Jus­tiz­mi­nis­te­​​​​rin Sim­mo­netta Som­ma­ruga wis­sen, was die So­zi­al­hil­fe­leis­​​​​tun­gen für Eri­treer im Jahr 2015 ge­kos­tet ha­ben. Gemäss Stei­ne­manns Rech­nung waren es 596 Mil­lio­nen Fran­ken für 33’130 erit­rei­sche Fürsorgeempfänger.

 

Bundesrätin Simonetta Sommaruga muss Stellung zu den Asylkosten nehmen.

 

Dauerbrenner im Parlament: In der Fragestunde befasste sich Justizministerin Simonetta Sommaruga mit Nachfragen zu Eritrea.

In der Fragestunde befasste sich Justizministerin Simonetta Sommaruga mit Nachfragen zu Eritrea. Bild: Keystone

 

(Teil-Au​​​​szug aus der BAZ)

“Eritreische Asylbewerber sind ein Dauerbrenner im Bundesparlament. So auch gestern in der Fragestunde. Die Zürcher SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann wollte von SP-Justizministerin S. Sommarugawissen, was die Sozialhilfeleistungen​​​​ für Eritreer im Jahr 2015 gekostet haben. Gemäss Steinemanns Rechnung waren es 596 Millionen Franken für 33’130 eritreische Fürsorgeempfänger.

La​​​​ut Sommaruga ist dies falsch, zumal die Zahl der Sozialhilfebezüger tiefer sei. «Der Bund hat den Kantonen im Jahr 2015 insgesamt 289 Millionen Franken für 18’474 Eritreer im Asyl- und Flüchtlingsbereich gezahlt.» Für jene in der finanziellen Zuständigkeit der Kantone und Gemeinden habe der Bundesrat keine Angaben.”

 

Und die Gesamtkosten aller Migranten?

Natürlich erwähnt sie mit keinem Wort, dass nach 7 Jahren die Kosten auf die Kantone und Gemeinden überwälzt werden, diese ihre krasse Willkommenskultur dann für immer ausbaden können. Die Gemeinde Aarburg machte bereits geltend, nämlich dass die Gemeinde i.d. Konkurs schlittere, wenn nichts geändert werde, denn 82 % alleine der Eritreer sind seit Jahren in der Sozialhilfe. Frau Sommaruga spricht ja auch nur von den Eritreern, welche zwar die grösste Gruppe ist, nicht aber alle ausmachen, was ist mit den Gesamtausgaben aller Asylanten/Migranten?.​​​​

Man muss nicht lügen, denn so kann man auch nicht die ganze Wahrheit sagen, wenn es denn Niemand merkt.

Parlamentarier​​​​ haben jetzt den Bundesrat aufgefordert, dass der Bund die ersten 10 Jahre die Asylkosten übernehmen solle. Der Bundesrat weigert sich aber, obwohl gerade er es in der Hand hätte, das voraussehbare finanzielle Desaster, von Frau S. Sommaruga verursacht, endlich in andere Bahnen zu lenken. “Wer die Suppe versalzt, der löffelt sie auch selber aus”, eine alte weise Bauernregel.

https://​​​​bazonline.ch/schwe​i​z​/​standard/bundes​ra​t-​wi​ll-nicht-meh​r-a​syl​kos​ten-ueber​nehm​en/s​tory​/31036​868

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Bund​ sei nicht «Verursacher

“Nationa​​​​lrat Müller spricht also richtig von einem «Verursacherprinzip».​​​​ Es brauche finanzielle Anreize, damit der Bund die Möglichkeiten für eine restriktive Anerkennungs- und Aufnahmepraxis ausschöpfe. Durch die heutige «grosszügige Bundespraxis» bei der Anerkennung von Flüchtlingen kämen enorme Kosten auf die Kantone und Gemeinden zu.

Der Bundesrat hält in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort fest, dass der Bund für die Zahl von Schutzberechtigten nicht verantwortlich sei. Wer Schutz bekomme, sei keine politische, sondern eine rechtliche Frage. Grund für steigende Zahlen sei die Zunahme von Konflikten und Gewalt in den Herkunftsstaaten.”

 

Der Gesamtbundesrat ist verantwortlich

Nei​n der Bundesrat ist klar verantwortlich, denn man muss doch echt naiv sein um nicht zu sehen, dass die zu über 90 % jungen Männer, welche mehrheitlich hier ausschliesslich ein bequemeres Leben suchen. Ihnen muss man gar nicht böse sein, denn dies ist gut verständlich, wenn jahrelang i.d. Sozialhängematte abgehangen werden kann. Vgl. der islamistische Prediger i.d. Moschee in Biel. Dafür verantwortlich sind alleine die zuständigen Politiker/Innen. Asylgesetz endlich ganz abschaffen, und ein Einwanderungsgesetz schaffen das der Wirklichkeit entspricht. Deutschland macht es hierin ja schon wieder vor. Und wer als wirklicher Flüchtling kommt, der kann als staatenloser behandelt werden, denn Personalausweise haben sowieso die Wenigsten.

 

Rückführ​​​​ungen nach Eritrea

“Auch Marco Romanos (CVP, TI) Frage drehte sich um die Eritreer. Er bezog sich auf einen Entscheid des Bundesverwaltungsgeri​​​​chts, wonach deren Rückkehr nach Eritrea nicht generell unzumutbar sei. Dies gelte namentlich für jene, die in der Heimat Militärdienst geleistet hätten. «Laut Gericht besteht in Eritrea keine Situation allgemeiner Gewalt», so Romano. Daher wollte er wissen, ob der Bund und die Kantone nun ein Programm zur systematischen und raschen Rückführung vorläufig aufgenommener Eritreer auf die Beine stellten.

Wie die Justizministerin ausführte, lebten Ende August 9000 vorläufig aufgenommene Eritreer in der Schweiz. Etwa ein Drittel von ihnen könne aufgrund der Situation im Heimatland nicht ausgewiesen werden. Zwar habe das Bundesverwaltungsgeri​​​​cht festgehalten, dass eine Rückkehr zumutbar sei, und der Bund prüfe dies im Einzelfall. Sommaruga wies jedoch darauf hin, dass nur die freiwillige Rückkehr möglich sei, weil die eritreischen Behörden keine zwangsweisen Rückführungen akzeptierten. «Personen, die der Ausreisepflicht nicht nachkommen, erhalten nur noch Nothilfe.»

 

Es stellt sich unweigerlich die Frage: Wo sind denn die Übernahmeabkommen mit diesen Staaten wie uns Frau BR-S. Sommaruga schon vor Jahren versprochen hat?. Meiner Auffassung nach kommt es hier wiederum alleine darauf an, ob man hier wirkliche Abhilfe schaffen will oder eben nicht.

Dann gilt es festzuhalten, nämlich dass in vielen Bereichen “Migranten” gegenüber den Inländern/Schweizer bevorzugt werden, u.a. werden ihnen auch die Zahnarzkosten bezahlt, einfach das ganze Paket für ein angenehmes Leben ohne Erwerbseinkommen, was Inländer ja auch nicht zugestanden wird. In Grossbritannien hingegen sind die Zahnarzkosten für alle Menschen gratis, diese zahlt der Staat mit den allgem. Steuern. Auch bei Wohnungen können sie sich einer zunehmenden Bevorzugung erfreuen, wie auch Beispiele in Deutschland schon belegen. Dies alles sorgt für “böses Blut” bei den Inländern, was nicht ungefährlich ist:

https://www.yout​​​​ube.com/watch?v=if​T​5​1​cJZufg

 

Meiner​ Auffassung nach ist “die Heimat verlieren” etwas vom schlimmsten was es gibt, weshalb man diesen Menschen endlich vor Ort helfen muss. Dazu gehört auch, dass wir für Waren aus ihren Ländern endlich anständige Preise bezahlen, damit sie davon auch dort in ihrer Heimat anständig Leben können. Willige junge Männer & Frauen könnten auch hier ausgebildet werden, wobei sie  – zuvor vertraglich verbindlich geregelt – nach ca 3-4 Jahren zwingend in ihre Heimat zurückkehren müssen um ihrer Heimat zu helfen beim Aufbau von Infra-Strukturen für ein besseres Leben aller dortigen Einwohner.

Ja unsere Poliltiker wissen überhaupt nicht was da noch auf uns zukommt, haben keine Ahnung wer am Schluss das alles noch bezahlen soll bei unseren immer noch wie ein Scheunentor offenen Grenzen. Deutschland jedenfalls ist auch hier der Schweiz immer drei Schritte voraus.

https://www.y​​​​outube.com/watch?v​=​X​t​MPxQU3cfY

 

Hun​de​rt​au​sende Schweizer unter der Armutsgrenze und unsere “grosszügige AHV-“Revision”.

 

In der Schweiz leben allein schon über 500’000 Menschen unter der Armutsgrenze. Diese wühlen öffentlich – z.B. in Basel & Genf – in Abfallkörben nach Essen. Dem gegenüber dann die jetzige “grossherzige”pseudo-​​​​AHV-Revision, mit dem offen-sichtlichen Köder von CHF 70.00 “zusätzlicher” Rente pro Monat, bei gleichzeitiger Erhöhung der Mehrwertsteuer, welche mit Sicherheit mehr als alles wieder auffrisst. Wir werden es dann sehen ob das Stimmvolk auch jetzt noch so naiv ist und dieses “Paket” trotzdem schlucken wird. Was aber neben dem finanziellen Aspekt viel schlimmer noch ist, dass dieser Vorschlag wieder einmal mehr unsere Bundesverfassung (BV) verletzt, einfach wie das natürlichste der Welt wird diese nicht mehr respektiert, dieses mal vom Parlament. Die BV garantiert in Art. 8 die Rechtsgleichheit, also eine rechts gleiche Behandlung aller Menschen. Die 70.00 CHF bekommen bekanntlich aber nur Neurentner, diejenigen die schon im Rentenalter sind, die gehen leer aus. Also zwei Klassen von Menschen würden damit i.d. Schweiz geschaffen, bei den Schweizern wie bei uns hier lebenden Ausländern.

Schon deshalb ist ein NEIN richtig, also keine Verfassungsverletzung​​​​ absegnen.

Hier noch zwei Meinungen über die Stellungnahme von S. Sommaruga im Parlament:

 

  • Dietmar​​​​ Hundvor 

    Wenn der Bund laut BR Sommaruga fast 290 Millionen den Kantonen für die Eritreer im Flüchtlings und Asylwesen überwiesen hat, in welcher Höhe bewegen sich dann die Kosten der Kantone für denselben Zweck ? BR Sommaruga konnte darüber keine Angaben machen, aus gutem Grund, weil nämlich dann die von Frau NR Steinmann genannte Gesamt-Summe von über einer halben Milliarde gar nicht so falsch war. Frau Sommaruga ist vielleicht geschickt im Verstecken der Realitäten, ebenso bei der Rückführung der abgewiesenen Gesuche, aber eigentlich verhält sich BR Sommaruga so wie die Schweizer Politik im grossen Ganzen sich verhält. – Scheinbare Hilflosigkeit – Geld spielt keine Rolle – man muss das Volk erziehen, was moralisch gut ist und was nicht – nur wir bestimmen was geht, oder nicht geht !

  • Beat Felbervor

 

Ich möchte mein Land zurück, ich möchte wieder Wahrheit, Recht, Ordnung und Freiheit. Viele Schweizer machen sich Sorgen um ihr Land, das schon lange nicht mehr ihr Land ist. Wir Schweizer dürfen arbeiten um diesen ganzen Irrsinn wie er seit Jahren abläuft zu finanzieren, ja es ist soweit, dass wir unseren eigenen Untergang noch bezahlen müssen.

 

Die Flüchtlingslüge aufgedeckt

https://ww​​​w.youtube.com/watch​?​v​=L2Kqv26bxOQ

 

 

Of​fene Grenzen, Sozialstaat und Eigentum

https://www.​​youtube.com/watch?v=​J​hzB8e9vYoY&t=419s

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Comments to: Eritreer kosten alleine den Bund 289 Millionen
  • September 19, 2017

    Herr Hottinger

    Un wohin fliessen diese Kosten? In die Hölle oder in die Wirtschaft (Ersparnisse und Gewinne)?
    Das eingesetzte Geld beeinträchtigt, Ihr Leben in keinster Weise und sie müssen sich keine Sorgen mehr machen, die Jungen werden es schon richten!

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    • Juli 19, 2021

      Selten solche Dummheit wie von GB gehört.

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    • Juli 19, 2021

      Dummheit kann man erst unterstellen, wenn man es besser weiss?
      Oder haben Sie den Eindruck, Ihr Leben würde sich wegen den Flüchtlingen finanziell negativ auswirken? Wissen Sie, weil Geld ausgegeben wird, besteht die Erwerbsarbeit!

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    • Juli 19, 2021

      Die Dummheit äussert sich indem jemand einfach nicht merken will, dass er immer wieder denselben Mist erzählt, den niemand mehr lesen mag!

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    • Juli 19, 2021

      Franz Krähenbühl

      Weil die Dummheit so schwer zu beseitigen ist, profitieren die Anderen!
      Darum bin ich renitent, mit der Hoffnung verbunden, dass die Menschen verstehen, dass
      2 + 2 = 4 ergibt und nicht drei!

      Wenn das Umlaufverfahren defizitär ist, dh. der AHV-Fonds abnimmt, profitziert der Erzengel Gabriel?

      Ich möchte den Menschen erklären, dass sie einen aus betreuter Bildung stammenden Betrug, abgespeichert haben und nicht bereit sind, den Denkfehler zu korrigieren.

      Das ist für mich Dummheit! Sich betrügen lassen, muss Spass machen?

      Ich bin da geistig anders gestrickt. Jedem das Seine, man hat es ja gelernt bekommen, jedoch nicht begriffen?

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  • September 19, 2017

    Ja, es ist einfach schon so, Jedes Volk verdient die Regierung, die es hat !
    Kim Jong – Un macht es auf seine Weise, und Bern einfach ein bisschen humaner!
    Das verfolgte Ziel und der Erfolg ist genau gleich !
    Das gemeine Volk soll bluten für die Taschen der sonst schon Reichen!

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  • September 20, 2017

    Ja, ja – Herr Hottinger macht es sich wieder einmal sehr einfach: Erst geht es scheinbar nur um “die Kosten eritreeischer Flüchtlinge”, dann spielt er aber ganz schnell wieder direkt auf die Person: Die Frage der SVP-Parlamentarierin war klar auf die Kosten der Eritreeischen Flüchtlinge begrenzt – aber Herr Hottinger macht daraus gleich eine Lüge der Bundesrätin, weil die die Frage beantwortet wie sie gestellt wurde und nicht wie Herr Hottinger sie gerne hätte (ein Tipp an sie Herr Hottinger: Helfen sie doch bitte der Zürcher SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann das nächste Mal wenn sie so eine Frage stellen möchte!).

    Und ja – Herr Hottinger möchte einmal mehr jegliche Gesetze aushebeln. Nicht nur die internationalen Verträge, welche die Rückführung der “eritreeischen Hängematten-Abhänger”​ verunmöglichen (ja – internationale Verträge haben auch in der Schweiz ihre Gültigkeit!) sondern auch die Schweizer Gesetze zum Thema Migration und Sozialhilfe möchte der gute Herr aus Basel aushebeln. Auch hat der liebe Herr immer noch das Gefühl, der Schweizer Bundesrat habe irgendwo eine Stellschraube an der er drehen könne um die Menge der Asylsuchenden zu regulieren – aber der Bundesrat mache dies einfach nicht, um die “Sozialindustrie” grosszügig zu fördern.

    Die scheinbar einfachste Lösung liefert er dann auch gleich selber mit: die komplette Abschaffung des Asylgesetzes. Damit hat er das Gefühl, die Schweiz könne sich aus der Verantwortung schleichen, die sie hat gegenüber Schutzsuchenden. Aber ein von ihm angeregtes Einwanderungsgesetz müsste dann zwangsweise ein Kapitel über Asylsuchende aufweisen – denn es soll ja “der Wirklichkeit entsprechen”. Und die Wirklichkeit ist die, dass jeden Tag einige Menschen an der Schweizer Grenze stehen, welche Asyl beantragen wollen. Und gemäss internationalen und Schweizer Gesetzen muss ein solcher Antrag gestellt werden können, er muss geprüft werden und dann wird er je nach dem angenommen oder abgelehnt. Aber die Ablehnung eines solchen Antrages darf nicht aufgrund einer “Quote” oder “politischen Empfindlichkeiten” erfolgen – sondern aufgrund von Tatsachen, Fakten und Gesetzen.

    Wenigste​ns steht dieser Herr dafür ein, dass diesen Menschen vor Ort geholfen werden soll. Mit anständigen Preisen für die Produkte aus diesen Regionen wäre tatsächlich ein schöner Schritt in die richtige Richtung getan – andererseits wäre dann immer noch die Frage, ob die höheren Preise denn auch wirklich bei denen ankommen würden, die das Geld bekommen sollten – oder ob es einfach bei einem “netten Diktator”, wie z.B. Isayas Afewerki landet (dem uneingeschränkten Herrscher des Staates Eritrea, der das ganze Land und alle Bewohner als SEIN PERSÖNLICHES EIGENTUM ansieht), was wiederum noch weniger Hilfe für die Bevölkerung des Landes wäre, da dadurch die Stellung solcher Herren noch gestärkt würde……

    Ah – und dann vermischt er das auch noch mit der AHV-Vorlage, die er ebenfalls nicht kennt. Denn wie so viele Andere hier im Forum hackt auch er wieder auf den 70 Franken für Neurentner herum. Diese sind aber nicht die selben 70 Franken, wie sie in der SP-Volksinitiative vorgeschlagen wurden – sondern diese 70 Franken sind deshalb für Neurentner reserviert, weil auch nur den Neurentnern der Umwandlungssatz der Pensionskassen heruntergesetzt wird. Es ist also nicht ein “Zückerli” an die Stimmbürger um sie zu “kaufen” – aber auch nicht die Schaffung einer “Zweiklassen-Gesellsc​haft”. Und wenn er die Unterlagen studiert hätte, dann hätte er auch herausgefunden, dass diese 70 Franken Zusatz-AHV die Kürzungen im Umwandlungssatz der Pensionskassen niemals aufwiegt.
    Nur – diese Herabsetzung wird so oder so kommen. Einzig die 70 Franken AHV-Aufstockung, die gibt es nur im Verbund dieser AHV-Revision.

    Ab​er das ist jetzt nur ein Nebenschauplatz in Herrn Hottingers “Rechtsaussen-Text”, denn als solchen darf man den wohl problemlos auffassen, wenn er den Blog-Artikel abschliesst mit einem Link auf eine “Reportage” des Rechtsaussen-Verlages​ “Junge Freiheit”. Dieser “Verlag” stand schon zeitweise unter Beobachtung des Deutschen Verfassungsschutzes, was ja auch schon etwas über die “Objektivität” und “Unabhängigkeit” von deren Beiträgen aussagt.

    Wenn der Herr Hottinger tatsächlich einmal ein bisschen einen Überblick über dieses Thema bekommen möchte, dann darf er sich gerne einmal meinen Blogeintrag zu den Ursachen der Flüchtlings-Ströme zu Gemüte führen:
    https://www.​vimentis.ch/dialog/re​adarticle/wie-weit-is​t-ihr-horizont-in-der​-asyldebatte/

    Denn​ nur immer auf solchen Menschen herumhacken ist zu einfach, solange man nicht verstanden hat, WESHALB sich denn ein Mensch auf den langen und gefährlichen Weg nach Europa macht.
    Ein Tipp: Die Hängematten sind es definitiv nicht!

    Und ja – ich möchte auch mein Land wieder zurück: Ein Land, in dem Wahrheit, Recht, Ordnung, Freiheit, Fairness und Barmherzigkeit zuoberst stehen.

    Ein Land, in dem Wahrheit nicht an Fake-News gemessen wird sondern nach überprüfbaren Fakten.
    Ein Land, in dem das Recht an Verfassung und Gesetzen gemessen wird und nicht an populistischen Forderungen.
    Ein Land, in dem Ordnung herrscht indem man sich nicht rechtfertigen muss wegen seiner Herkunft, seinem Geschlecht oder seinem Einkommen – so wie es unsere Verfassung garantiert.
    Ein Land, in dem die Freiheit zuoberst steht: die Freiheit des Gleichdenkenden und die Freiheit des Andersdenkenden; die Freiheit etwas zu tun zu können und die Freiheit nichts tun zu müssen, das man nicht selber will.
    Ein Land, in dem der Staat für Fairness sorgt, indem er Gesetze zum Schutz von Schwachen erlässt und ohnehin Starke in die Pflicht nimmt.
    Ein Land, in dem sich die Bürger bewusst sind, dass sie in einem der reichsten Länder wohnen – und dass ein solcher Reichtum auch eine Verpflichtung darstellt.

    Oder zusammengefasst:
    Ein​ Land, in dem der Mensch im Zentrum steht – und nicht die vergänglichen materiellen Güter, das grosse Bankkonto, das dicke Auto, das eigene Ego.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolf, schiessen Sie nicht immer auf den Mann, haben Sie denn keine sachlichen, stichfesteren Argumente?.

      In Sachen Asyl und Flüchtlingen scheinen Sie jedenfalls sehr wenig realistische Kenntnisse zu haben. Hier ein wirklicher Fachmann der weiss wovon er spricht.

      https://w​​ww.bernerzeitung.ch/​s​chweiz/standard/die​-s​ozialhilfe-zieht-j​iha​disten-an/story/2​6146​695

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    • Juli 19, 2021

      Jaja… wieder die alte Leier: Kaum ist die Rede von Flüchtlingen werden gleich wieder die Jihadisten hervorgekramt, irgendwelche Missbräuche hervorgezerrt und das Eine wird mit dem Anderen gleichgesetzt.

      Imm​erhin zeigt Thomas Kessler eine wesentlich grössere Differenziertheit, Erfahrung und Gesamtsicht als Sie.

      So sagt er unter Anderem: “…im liberalen Rechtsstaat ist die Meinungsfreiheit ein hohes Gut, und niemand darf für seine blosse Gesinnung bestraft werden. Zudem wäre der Streuverlust viel zu gross, wenn jeder automatisch als IS-Mitglied gälte, der schon einmal Sympathien dafür bekundet hat. So lässt sich nicht mehr Sicherheit gewinnen, im Gegenteil.” und “…Dazu müssen die unzähligen Behörden und Gremien von Gemeinden, Kantonen und Bund in allen Politikfeldern endlich Hand in Hand arbeiten…”. Aber genau DAS wird immer schwieriger, wenn den staatlichen Stellen immer mehr und mehr die Mittel entzogen wird. Der Spardruck der “bürgerlichen Parteien” arbeitet so konsequent GEGEN den eigenen Bürger!

      Oder: “Viele der heutigen Fehlentwicklungen sind darauf zurückzuführen, dass der Blick aufs Ganze fehlt. Sie fallen nicht auf, weil die Kosten nicht dort anfallen, wo in die Prävention investiert wird. … Wir führen heute einen teuren Kampf gegen die Folgesymptome fehlender Integration: Schulversagen, Arbeitslosigkeit, Sozial­hilfeabhängigk​eit, Delinquenz – und im schlimmsten Fall Radikalisierung. Stattdessen sollte die Priorität bei der Verhinderung liegen.” Aber Prävention wird ebenfalls konsequent in den Budgets zusammengestrichen.

      Ich bin sehr für die Aussagen von Herrn Kessler – Aber nicht nur punktuell wenn es um Jihadisten geht (was übrigens NICHT das Thema des Blog-Artikels von Herrn Hottinger war!) sondern im Gesamtpaket!

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    • Juli 19, 2021

      Der Punkt der stört ist, Herr Wolf, dass Sie immer ein „Gesamtpaket“ beschwören, welches man einbeziehen müsste. Nur enthält dieses Gesamtpaket, so wie es Ihnen vorschwebt nie die Interessen der Einheimischen, also der Schweizer.

      Ihr inzwischen längst abgehangener Trick, die Migranten einfach pauschal als Notleidend, und als Minderheit darzustellen, deren Begehrlichkeiten aus „humanitären Gründen“ entsprochen werden müsse, greift auch nicht mehr.

      Mittlerweile​ stellen nämlich die Schweizer gegenüber den Millionen von Migrationswilligen aus Afrika, Osteuropa und Asien unwiederbringlich die Minderheit…

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    • Juli 19, 2021

      Ich stelle mir eben vor, wie Herr Knall in voller Grösse am Grenzübergang in Chiasso steht und sich all die Reisenden vornimmt:
      Ah, hier haben wir einen Deutschen, der nur durch die Schweiz nach Hause will… – Durchlassen.
      Oh, ein Italiener, der in Lugano arbeiten möchte… – Zurück nach Italien!
      Was, ein Schweizer? Was wollte der denn im Ausland. – Durchlassen. Aber nur dieses Mal. Der soll nie mehr aus dem Paradies abhauen. Und wenn, dann darf er sicher nicht mehr zurück.
      Ah, ein Eritreer, der will nur in die Hängematte… – Zurück nach Afrika – hau ab!
      Oh, ein Muslim. Das ist ein Jihadist. Das muss ein Jihadist sein. Sicher. Der geht in jedem Fall zurück. Egal wohin, aber einfach zurück. Was? Asyl will der? Kannst Du vergessen. Gibt es in der Schweiz nicht mehr. Und schon gar nicht für Dich. Punkt. Das Boot ist voll. Hä? Genfer Konvention? Ich weiss nicht wo dieses Genf sein soll – vielleicht bei Dir zu Hause…? Was, Du hast gar kein Zuhause mehr? Gibt’s nicht. Jeder hat ein Zuhause. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder ohne Zuhause einfach in die Schweiz kommen würde…..

      Ich kann mir auch lebhaft vorstellen, wie Herr Knall in der RS war beim Mittagessen: Was? In der Suppe hat es Bohnen? Ich will aber eine Suppe ohne Bohnen. Dieses “Gesamtpaket” vom Küsche passt mir nicht – ich will eine Suppe ohne Bohnen…..

      Ja, Herr Knall – Asylsuchende können Sie nur “im Gesamtpaket” haben. Genauso wie die Suppe in der RS. Sie können von mir aus die Bohnen nachher heraussuchen und auf dem Tellerrand zurücklassen. Oder andersrum: unter den Asylsuchenden kann man auch die “schwarzen Schafe” heraustrennen und am Tellerrand separat behandeln. Aber grundsätzlich bestimmen nicht SIE, wer als Asylsuchender gilt und wer nicht. So wie es Frau Sommaruga in der Fragestunde festhielt: “Wer Schutz bekommt, ist keine politische, sondern eine rechtliche Frage.” Weil, wenn es nicht so wäre, wäre die Schweiz kein Rechtsstaat mehr. Und das wollen Sie ja auch nicht. Und grundsätzlich sind es nicht die “Kriminellen”, die die Mehrzahl der Asylsuchenden ausmachen. Und ich weiss auch nicht, wie Sie “Notleidend” definieren – aber ein Mensch, dessen gesamter Besitz in einer Sporttasche platz hat…. Nein, der ist nicht in Not…..

      Und so ist es auch hier im Forum: Wer hier schreiben darf ist keine politische Frage, sondern eine rechtliche Frage und hier erfüllen scheinbar sowohl Sie als auch ich die dafür notwendigen Voraussetzungen um Beiträge und Kommentare zu schreiben. Und solange diese rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, werden Sie sich wohl oder übel mit mir und meinen Kommentaren abmühen müssen – genauso wie Sie nicht erwarten dürfen, dass SIE an der Grenze bestimmen dürfen, wer in die Schweiz darf und wer nicht.

      Ja, die Schweizer sind eine Minderheit. In Europa. Auf der Welt. Auch bei den Migrationswilligen sind die Schweizer in der Minderheit und selbst bei den Männern sind die Schweizer in der Minderheit. Und scheinbar sogar in der Schweiz selber… Ist auch kein Wunder, wenn sich alle als Zürcher, Berner, Basler, Trogener, Grosshöchstetter, Kleindietwiler oder als Altdorfer verstehen. Ja, da sind die Schweizer wirklich schwierig zu finden…

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    • Juli 19, 2021

      J. Wolf Sie verleumden mit Lügen ständig mich als Person, stellen sich selber als Besserwisser in allem dar. Nehmen Sie z.K. ich bin Parteifrei, auch wenn ich mehrheitlich mit der SVP-Linie gleicher Meinung bin, wozu ich auch stehe.

      Ausser ständig gegen Vimentis-Forumsregel No 1 zu verstossen, produzieren Sie sehr selten eine rein sachliche Meinungsäusserung, und nur diese sind hier gefragt.

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    • Juli 19, 2021

      Und, Herr Wolf, wo bleiben denn neben all dem wirren Zeugs das Sie sich scheint’s „lebhaft vorstellen können“, nun die Interessen der Schweizer in diesem Gesamtpaket?

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    • Juli 19, 2021

      Herr J. Wolf

      In Sachen Asyl und Flüchtlingen scheinen Sie ja sehr wenig realistische Kenntnisse zu haben. Die Schweizerinnen & Schweizer, deren Kultur und Interessen scheinen Sie auch nicht zu interessieren.

      Hier ein sehr interessantes Statement von Herrn Kessler, ein Fachmann der weiss wovon er spricht:

      https://w​ww.bernerzeitung.ch/s​chweiz/standard/die-s​ozialhilfe-zieht-jiha​disten-an/story/26146​695

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