1. Umwelt, Klima & Energie

ETH bestätigt: Atomausstieg ist möglich

Nun ist es auch in der Wis­sen­schaft an­ge­kom­men und druch­ge­rech­net: Der Atomaus­stieg ist möglich. Ich will genau sein: “Ein Umbau des Ener­gie­sys­tems ohne Kern­kraft bis ins Jahr 2050 ist grundsätzlich tech­no­lo­gisch möglich und wirt­schaft­lich verkraftbar” fasst die neuste ETH-­Stu­die die Ener­gie­wen­de-Er­ke​nnt­nis zu­sam­men. Die Wis­sen­schaf­ter kom­men auch zum Schluss, dass die volks­wirt­schaft­li­​chen Kos­ten einer lang­fris­ti­gen Trans­for­ma­tion des Ener­gie­sys­tems ge­ring sind.

Und dann kommt es industriepolitisch fast so wie bei der SP-Cleantech-Initiati​ve:”Sektoren mit einem hohen Cleantech- und Investitionsanteil, so zum Beispiel die Elektroindustrie und Teile der Maschinenindustrie, profitieren im ETH-Modell besonders stark vom Umbau des Energiesystems. Trotz zahlreicher technischer Herausforderungen sehen die Autoren in der Energiewende vor allem Chancen für eine Re-Industrialisierung​ der Schweiz durch die ausgelösten Investitionen und Innovationen.” Wir meinen, das gibt mindestens 100’000 Arbeitsplätze dank Cleantech-Umbau.

Es ist höchste Zeit, dass wir unsere Cleantech-Volksinitia​tive einreichen. Die Politik steht nun in der Verantwortung: Jobwunder ermöglichen oder fossil-atomare Abhöngigkeit weiter zulassen.

Link: https://www.ethlife.e​thz.ch/archive_articl​es/110902_Energiegesp​raech_ETH/index

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Comments to: ETH bestätigt: Atomausstieg ist möglich
  • September 5, 2011

    Wie im gesamten Schweizer Volk gibt es auch an der ETH und am Paul Scherrer Institut Befürworter und Gegner der Kernenergie-Nutzung mit völlig gegensätzlichen Einschätzungen der zukünftigen Energieversorgung.

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    • Juli 18, 2021

      Sind druchgerechnete wissenscjaftliche Szenarien einfach nur Einschaätzungen?

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    • Juli 18, 2021

      Herr Mollet, zählen Sie die Verseuchten und Vergifteten dazu, die bei den Uranminen leben und da arbeiten und die bei den Lagerstätten unter freiem Himmel in Russland, wo das Trinkwasser versucht wurde und ist? Oder sind die nicht der Rede wert, weil sie arme Chaiben sind in armen Ländern? Fukushima hat nach neusten Zahlen viel mehr Menschen das Leben gekostet, sie wurden einfachheitshalber und auf Weisung von oben einfach dem Tsunami zugerechnet. Wer verseucht und verstrahlt im Dreck lag, war klar vom Tsunami getötet. So einfach!

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    • Juli 18, 2021

      Die Opfer bei uns werden erst richtig anfallen, wenn irgendwann in Zukunft vergessen geht, wo unsere Nachkommen die strahlenden Abfälle verscharrt haben und diese dann die Grundwasser verseuchen und an die Oberfläche gelangen. Und wer zählt dann die?

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    • Juli 18, 2021

      Und wer garantiert für Jahrtausende? Etwa die Nagra-Helden? Konsequenz bei Schäden für die Garantierer nach 200 Jahren? Lächerlich!

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  • September 5, 2011

    Die technische Machbarkeit ist für mich nicht das Problem. Die Probleme beginnen in der Umsetzung! Das grösste Problem sind die energietechnisch völlig ungenügenden Altbauten. Erstens ist die Umrüstung teuer und nicht jeder kann sich das leisten. Zweitens behindern Vorschriften aus Denkmal-, Ortsbild- und Landschafschutz massiv die Umbauten. Ohne eine rigorose Rückstufung in diesen Bereichen ist die Umrüstung gar nicht möglich. Ich persönlich kenne niemand der nicht massiv per Einsprachen daran gehindert wurde. Das notabene in der SP / Grünen Stadt Zürich.

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  • September 5, 2011

    Zusatz: Und ohne den Ausbau der Netzkapazität ist das ganze ebenfalls nicht zu haben. Da ist Widerstand ebenfalls programmiert.

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  • September 5, 2011

    Mir wird fast übel, wenn heute etwas mit „Erkenntnissen der ETH“
    untermauert wird, nachdem die ETH die schweizerische Führung
    der Indoktrination in der Klimahysterie übernommen hat und aufs
    engste mit der berüchtigten Weltklimabehörde (IPCC) verbandelt ist.
    In ihrer Verlautbarung ist noch ein kleiner Klumpfuss für den ETH-
    Gläubigen enthalten, nämlich das Wörtchen „grundsätzlich“, womit
    sich die Damen und Herren Wissenschafter ein bequemes
    Hintertürchen geöffnet halten. Ausserdem werden sie im Jahre
    2050 gestorben oder vergreist sein und für ihre möglicherweise nur
    dem Zeitgeist angepassten „Erkenntnisse“ nimmer zur Rechenschaft
    gezogen, sollte ihre Vision – etwas anderes ist es ja nicht, denn über
    ihr „Durchrechnen“ muss man bloss lachen – sich nicht bewahrheiten.
    Ich bin, nebenbei, nicht gegen Bemühungen um möglichst baldige
    Alternativ-E​nergien, sondern will nur aufmerksam machen, dass die
    ETH auf dem absteigenden Weg ist, wahrscheinlich weil sie, heute
    Einäugige als Königin unter den Blinden, sich schon lange im Rufe
    einer der weltbesten Universitäten hat sonnen können.

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  • September 6, 2011

    Eric Nussbaumer SP,

    Immer diese Studien, die nützen doch nichts. Es ist doch absolut Logisch, wenn Wir genügend Alternativen hinstellen, Bauen, das Netzwerk HGÜ / HVDC (High Voltage Direct Current) dementsprechend ausbauen, dass es am Schluss funktioniert.

    Ein Paar grosse Staumauern und Stauseen, dazu Speicherbecken, und Querstollen um Wasser hin und her zu pumpen, …
    Eine Unbekannte Anzahl von Windrädern an Windgünstigen Standorten, was meist Hügel und Bergkuppen sind…
    Solarpanelen​ überall in ebenso noch unbekannter Anzahl, ….

    Weiter Technologien und Effizienzsteigerung welche wir heute noch nicht kennen oder am Entwickeln sind…..

    SICHER KEINE 2000WATT GESELLSCHAFT….

    Die​ Milchbüechlirechnung heisst, wenn wir genügend Neue Alternativen Bauen, Erstellen, dann funktioniert es auch ohne KKW.

    Das Problem sind aber die SP, Grüne und weitere, welche seit Jahrzehnten verhindern, dass gebaut werden kann, also Sie unteranderem.

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  • September 6, 2011

    Herr Nussbaumer

    Sie schreiben:
    “Sind durchgerechnete wissenschaftliche Szenarien einfach nur Einschätzungen?”

    ​Ausgehend von Annahmen werden nach wissenschaftlichen Methoden Szenarien durchgerechnet. Deren Ergebnisse können je nach Wahl der Annahmen sehr unterschiedlich sein. Wissenschafter, die so vorgehen, haben meistens Recht. Jeder kann das für ihn passende Szenario auswählen.

    Doch es gibt auch grundsätzliche Kritik an der Studie oder doch zumindest an der darauf basierenden Publikation.

    1. Es wird nicht klar unterschieden zwischen Strom- und Energieversorgung. Unser Stromverbrauch in der Schweiz macht nur 24% des Energieverbrauchs aus. Weltweit sind es sogar nur 17%. Erdöl und Erdgas werden in den kommenden Jahrzehnten knapp, spekulativen Einflüssen ausgesetzt und folglich zunehmend teuer. Zudem bringen Machtkämpfe um Fördergebiete unvorhersehbare Sicherheitsrisiken in einigen Regionen. Die fossilen Energien schrittweise abzulösen ist ein Riesending. Man kann sich heute nicht einmal vorstellen, wie die erneuerbaren Energien und die Kernenergie das dereinst gemeinsam schaffen sollen: http://www.bernerschach.ch/I​EA.pdf

    2. Die errechneten Szenarien von Prognos (im Auftrag des Bundesamtes für Energie) und der ETH (inkl. Paul Scherrer Institut) für den Stromverbrauch in der Schweiz stimmen bis ca. 2035 einigermassen überein. Sie zeigen ganz klar auf, dass es kaum möglich sein wird, ohne massiven Einsatz von Gaskombikraftwerken die Stromversorgung sicherzustellen. http://www.bernerschach.ch/A​KW-Ersatz.pdf Die resultierende Stromlücke beträgt nach Prognos 40,4 Terawattstunden. Lediglich 12,2 Terawattstunden davon sind gemäss Prognos realistisch gesehen mit erneuerbaren Energien abdeckbar. Ab 2035 werden die Szenarien sehr spekulativ und widersprechen meiner persönlichen Einschätzung diametral.

    3. Die Studie erweckt den Eindruck, an der ETH Zürich (inkl. Paul Scherrer Institut) und an der ETH Lausanne werde allgemein so gedacht. Das stimmt bei weitem nicht! So sind Forschungsgruppen in die internationale Entwicklung von Kernreaktoren der 4. Generation und der Kernfusion eingespannt.

    Herr Nussbaumer, Sie haben unter anderem in den USA Theologie und Ethik studiert. Seit einiger Zeit denke ich mir jeden Morgen beim Duschen einen Ethik-Spruch aus. Ich schreibe diesen anschliessend auf und habe so schon eine ansehnliche Sammlung von Sprüchen erstellt. Der von heute morgen entstand, als ich an die ideologischen “AKW Nein Danke – Kämpfer” dachte und mir selbst einen “Schupf” gab, zu versuchen, auch anders denkende Menschen zu verstehen und zu respektieren:

    “We​r glaubt zu wissen, ein anderer Glaube sei falsch,
    kreist im Widerspruch und öffnet sich nicht.”

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  • September 6, 2011

    Es werden als Einsprach Argumente angeführt, dass eine Natur zu sehr leide, wenn man Staumauern baut oder erhöht.

    Oder aber, dass eine Atom Lobby so Speicher Möglichkeiten bekäme, um noch mehr Strom produzieren zu können.
    Gut das ist demokratisch, darf man, ob es gescheit und sinnvoll ist, das ist ein anderes Thema.
    Man darf auch Forderungen aufstellen, dass eine 2000Watt Gesellschaft sinnvoll sei, vergisst aber gleichzeitig, dass Strom bei uns nur ¼ der Energie ausmacht.
    ¾ der Energie machen alle CO2 Abgase, sei es Fossile, Biomasse, Erdgas etc. Bei den Biomassen heisst es, erneuerbare, neutrale, gemeint sind unter anderem Unsere Wälder die ich persönlich nicht gerne einfach so verbrenne.

    Zudem wenn diese Nachwachsenden Bio Stoffe alle zum Heizen, Bauen verwendet werden, verschwinden unsere Wälder, die grüne Lunge. Da sind Grenzen gesetzt.

    Schnitt:

    2000Watt Gesellschaft, reduzieren des CO2 und andere Schadstoffe, und die Bevölkerung wächst weiter. Nicht nur bei uns, auch Weltweit. Innert 30Jahren um eine Mia Menschen.

    Und hier darf man einmal festhalten, dass von den 7Mia Menschen, etwa 4Mia in sogenannt unterentwickelten Staaten leben.
    Von diesen 4Mia Menschen haben alle ein Anrecht auf sicher mal 2000Watt. Wobei viele heute noch nicht einmal 1Watt haben!

    Das heisst, weltweit gesehen müssen wir schon heute die Stromherstellung um mindestens das Doppelte steigern, damit jeder einmal seine 2000Watt bekäme.
    Will denen ja niemand verbieten die 2000Watt zu bekommen? Oder?

    Und da man ja individuelle Elektro Mobile oder Elektro betriebenen ÖV ebenso fördern soll, kommen Gigantische Investitionen auf uns zu, um das alles Alternativ zu lösen.

    Mein Szenario geht davon aus, dass wir uns an diese 2000Watt Gesellschaft hielten macht so eine Steigerung Weltweit gesehen um 500% aus.

    Nur auf die kleine Schweiz schauen, ist einfach eine zu kurze Sichtweise.

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  • September 6, 2011

    Wir werden sicher im Jahre 2050 ohne Kernkraftwerke sein.

    Als erstes werden wir eine bisher noch nie dagewesene Rezession erleben den unser Nationalbank will den Euro stützen. Dadurch wird die Talfahrt der Wirtschaft noch beschleunigt und unsere Schweiz sitzt auf wertlosen Euros und dreht Daumen.

    doch neues ergibt sich sicher aus dieser längeren Rezession und meine Hoffnung eine andere neue Art der Energiegewinnung.

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  • September 7, 2011

    Solar Energie einmal anders. Was es noch zu beachten gilt, in Zukunft.

    Da ist ein Bauernhaus im Brand, dessen Dach vollgestopft ist mit Solarpaneelen. Es ist Tag, die Sonne scheint.
    Und jetzt muss die Feuerwehr die Löscharbeiten einstellen, weil die Solar Paneelen immer noch Strom produzieren. Und zwar so viel Strom, dass es gefährlich ist für die Feuerwehrleute.

    Hä​tte ich mir auch nicht gedacht, dass dies ein Problem werden kann.

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    • Juli 18, 2021

      Wenn es brennt kann es auch noch ein paar andere Probleme geben. Denken wir mal an den Öltank, die Gasleitung und die Chemie.
      Deshalb gibt es dafür Lösungen, die gibt es auch für Photovoltaik – das Thema wurde in Fachkreisen breit behandelt.
      Jetzt muss sich halt die Feuerwehr auch damit befassen. Nur weil es für einige neu und unbekannt ist ist es nicht gefährlich. Daraus zu schliessen dass Photovoltaik gefährlich sei ist wohl Unwissen zuzuschreiben.

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    • Juli 18, 2021

      Herr Thomas Niedermann,
      Also wenn der Strom der noch produziert wird, für die Feuerwehr gefährlich ist, heisst das ja nicht zwangsläufig, die Anlagen seinen Gefährlich.
      Alles was da an Kunststoff oben ist, entwickelt nicht mehr Giftrauchgase als anderswo im Haus drin.

      Aber, ich sehe nun, dass man auf Hystorischen Gebäuden oder solchen vom Heimatschutz nicht unbedingt welche draufstellen sollte.
      Die mussten ja die Bauten ohne löschen einfach abfackeln lassen.

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    • Juli 18, 2021

      Ach ja, wenn ein AKW brennt, was es ja nicht gibt, aber wenn doch, dann ist es auch für die Feuerwehr gefährlich…..

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    • Juli 18, 2021

      Herr Helmut Barner,

      Es ist einfach unglaublich. Gehen Sie einmal davon aus, dass WENN die Szenarien und Berechnungen der “Alternativen Seite stimmen” alte KKW wie Mühleberg abgeschaltet werden.
      Und, dass man als Bürger der eher an die Vernuft und den Verstand der Betreiber geglaubt hatte, auch kein KKW will mit Rissen in der Ummantelung.

      Aber, man will neben Aufzeigen von Problemen, auch Lösungen vorgesetzt bekommen. Einfach eine Demo vor einem KKW, was soll das, lösst ja keine Probleme.

      Und wenn Lösungen gezeigt werden, Solarenergie, und niemand erwähnt eben solche Probleme. Es wird Clean Tech genannt, alles ist rosa, alles ist gut.
      Bei Windanlagen durfte ich erleben, dass der Lichtschlag einem wirklich auf den Geist gehen kann, selber in Dänemark erlebt, oder die Geräusche in der Nacht. Aber auch da es wird Clean Tech genannt, keine Probleme.

      Somit muss ich feststellen, die KKW Betreiber lügen, und die Förderer der Alternativ Energien ebenso. Man erzählt dem Bürger grad so viel was einem nützt, belügt die Bürger.

      Wenn also Zusammen in die Zukunft MIT Strom und Energien gegangen werden sollte, gehört die Wahrheit ans Tageslicht. Von allen.
      So Polemische Propaganda bringt einfach nichts, ausser Misstrauen

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    • Juli 18, 2021

      Die Lösungen liegen ja von Fachleuten auch sogar der ETH auf dem Tisch. Aber auf AKW-Seite zählt nur der Gewinn! Man muss noch möglichst viel aus dem Kapital herausholen, das man investiert hat. Fertig!
      Das Misstrauen kommt vermehrt mit den Lügen, die man zwar spät ber doch bemerkt. Was ist der Lichtschlag gegenüber einer Verstrahlung?

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    • Juli 18, 2021

      Helmut Barner,

      Ich muss nun einmal Gewinn machen, auch wenn ich kein KKW betreibe, dass ich wieder entwickeln und reinvestieren kann, ohne teures Kapital in Form von Krediten bei den Banken aufnehmen zu müssen.

      Nebst dem, wenn man bei Banken Kredite aufnimmt, man seine Bilanzen da vorlegen muss, und so nicht mehr unabhängiger Unternehmer ist.

      Ihre banale Bemerkung, was ist ein Lichtschlag gegen eine Verstrahlung? Nichts, ja stimmt!

      ABER: Man nimmt denjenigen der betroffen ist vom Lichtschlag nicht ernst, und das ist derjenige der gegen Projekte Einsprachen macht!
      Wollen Sie denn wie ein Diktator den Leuten die dann betroffen sind die Sache aufzwingen?
      Wollen Sie alle weiteren Probleme die so entstehen, einfach wie ein Diktator durchdrücken?

      Das ist der falsche Weg, denn dann werden Regierungen ausgeschwechselt, politsch wird dann ein Neuer Kurs eingeschlagen und am Schluss wieder KKW gebaut.

      Sie mit Ihrem Fanatismus nützen der Gesellschaft nichts, nada.

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    • Juli 18, 2021

      Den Umkehr Erfolg haben wir ja heute, die KKW wurden mit Lügen durchgedrückt, heute haben die Leute Angst davor, nun wird ein Neuer Kurs eingeschlagen.
      Ein Schritt vor ein Schritt zurück,ein Schritt vor ein Schritt zurück, so kommen wir nicht weiter.

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  • September 7, 2011

    Wenn ich die Kommentare so lese, dann ist wohl Wahlkampf. Möglichst viele Gegenstimmen, dann muss es wohl stimmen!?

    Tatsache​ ist einfach, dass die Risiken mit den aktuellen Atomkraftwerken nicht tragbar sind und das Entsorgungsproblem uns noch ein paar tausend Jahre beschäftigen wird. Das sogenannte Restrisiko bedeutet für mich faktisch die Auslöschung der Schweiz, weil in unserem kleinen Land der grösste Teil des Mittellandes unbewohnbar werden könnte.

    Da lohnt es sich doch in Richtung Zukunft zu gehen und dieses unverhältnissmässige Risiko auszuschalten. Dass dazu noch einiges getan werden muss ist wohl allen klar. Und gratis wird es auch nicht sein.

    Aber es ist eben machbar, wie jetzt auch diese ETH Studie zeigt. Wie beim Telefon eine Umstellung von Kuper auf Glaskabel erfolgt, werden wir auch die Energielandschaft umbauen müssen.
    Wir sind jetzt erst auf dem Weg und dabei muss man halt ein paar liebgewonnene Ansichten hinterfragen. Da betrifft dann halt auch Landschaft, Ortsbild und was sonst noch so alles geschützt wird.

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  • September 7, 2011

    Ich hätte von der ETH eine detaillierte Karte erwartet mit allen potentiellen neuen Kraftwerken und Leitungen eingezeichnet. Dann noch eine saubere Investitionsrechnung dazu…

    Mir wäre “konkret” lieber als “grundsätzlich”.

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    • Juli 18, 2021

      So konkret wie die Endlager bei uns?

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    • Juli 18, 2021

      Helmut Barner

      Genau. Auch der Standort für radioaktive Abfälle gehört auf den Tisch. Wie sollen wir sachlich entscheiden, wenn wir die Grundlagen nicht wissen dürfen?

      Ich lasse mich nicht mit politisch aufbereiteten Zusammenfassungen abspeisen, weder bei den Austiegsbeführworter noch bei den Austiegsgegner.

      Zu​m Thema Endlager: Wir können die radioaktive Abfälle auch so lagern, dass wir diese später wieder herausholen können. Erfahrungen haben wir in der Schweiz mit dem AKW-Gau in Lucens sammeln können. Wir haben den Atommüll und werden auch bei einem Ausstieg wegen der medizinischen Anwendungen weiterhin neuen radioaktiven Abfall produzieren. Wir müssen somit dieses Problem dauerhaft lösen.

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  • September 9, 2011

    Herr Helmut Barner,

    Grad auf die Wahlen hin kommen auf DRS 1 laufend Sendungen alle samt geschmückt mit Atom Themen, seien es Hörbücher mit Katastrophen Geschichten und Psychologischen Erklärungen dazu, oder gestern Abend konkret zum Atomausstieg.

    Da sind Studien, Lösungsideen, Szenarien wie es gehen könnte, bis 2035 auszusteigen.

    Und das sind schon Unterschiede, Lösung oder Ideen Theorien für die Lösung. Machbarkeitsstudien zeigen dann auf, was es alles braucht, damit dieses Ziel erreicht werden könnte!

    Das wichtigste, dieser Weg muss von allen Bürgerinnen und Bürgern des Landes politisch getragen werden, ohne wenn und aber.
    Es wird nicht funktionieren, wenn wir auf dem Papier Lösungswege aufzeigen, und die BürgerInnen dann beim „sparen“ nicht mitmachen.
    Es darf nichts geschönt werden, wenn eine Studie aufzeigt, dass man mit CHF. mehr pro KwH rechnen müsse, und dass fossile enorm teurer werden müssen, plus noch Zusätzliche Lenkungsabgaben draufkommen, dann müssen die Endverbraucher das wissen.

    Lippenbeke​nntnisse reichen da nicht mehr aus. Windfahnen Politik genügt da nicht mehr. Lügen, Schummeln und wieder verwerfen auch nicht. Denn so ein Weg der muss langfristig geplant und konsequent gegangen werden. Darauf muss man sich 100% verlassen können.

    Denn alles Kostet sein Preis, und Investitionen müssen langfristig gesichert werden! Negativ Beispiele der Vergangenheit haben wir genügend, wie man den Konsumenten belügt, und dann alles wieder Umgeworfen werden muss!

    Nehmen wir als Negativ Beispiel grad die Kernkraft, welche nun nach 60Jahrem am Ende angelangt ist! Man verweigert aus Misstrauen sogar diese Neuen Generationen, welche mit Rosa Schleifchen drum dem BürgerIn nicht mehr verkauft werden können!

    Alles muss zusammenspielen! Die demografische Entwicklung gehört hier an Oberster Stelle mit dazu!
    Zur Zeit ist es „links rot grün“ die Parolen schwingen in diesem Bereich Ausstieg. Wenn man aber dann für die demografische Entwicklung Massnahmen treffen muss, sind das wieder die ersten die sich dagegen wehren.

    Meine Zukunft heisst: möglichst hohe Sicherheit und trotzdem Wohlstand und Wachstum. Das zu Preisen die allen zugemutet werden kann!

    Keine Märli und Fantasien mehr, sondern Reale Umsetzung.

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  • März 27, 2012

    Die ETH hat sich mit Ihrer 2000 Watt Theorie und ihrer Alternativenergieprop​aganda in die Niederungen der Esoterik begeben. Sie verabschiedet sich damit von der seiösen Wissenschaft und macht bewusst falsche Mainstream-Aussagen um von der Politik alimentiert zu werden. Sie verkaufen sich so dem Teufel, nur um an Forschugsgelder vom Bund zu gelangen. Dies ist verweflich und das Ansehen der ETH wird dadurch Weltweit leiden. Es ist zu befürchten, dass sie damit bald in die untersten Liegen der Hochschulen rutschen wird.

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  • Februar 26, 2013

    Umverteilung von Arm zu Reich
    Bei der Energiewende geht es um viel Geld

    Man hat eine neue Waffe gefunden um von Arm zu Reich umzuverteilen!

    Sub​ventionen fliessen vor allem reicheren Personen zu – bezahlen müssen dagegen alle.
    Durch die Tatsache, dass alle Strombezüger für die Energiewende den KEV- Obolus bezahlen müssen, allerdings (bezogen auf Privatpersonen) nur Hauseigentümer profitieren, findet eine Umverteilung statt. Tendenziell ärmere Mieter bezahlen den eher reichen Hauseigentümern die Solaranlage.

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