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ETH: Vollgeld mit Fake Science bekämpfen

Vor kur­zem machte eine du­biose Voll­geld-Um­frage einer re­spek­ta­blen In­sti­tu­tion die Runde durch die Me­dien: Gemäss einer Erhebung der Kon­junk­tur­for­schu​ngs­stelle der ETH Zürich KOF leh­nen «77 Pro­zent der be­frag­ten Ö­ko­no­men … die Vor­lage ab», sagte die Tagesschau des Schwei­zer Fernsehens vom 15. April. Die Aus­sage ist falsch.

 

Was ist Fakt? Befragt hatte die KOF 748 «Forschungsökonomen»,​ geantwortet haben allerdings nur 103. Und von diesen lehnten 79 die Vollgeld-Initiative ab. Die richtige Feststellung hätte also gelautet: «10,65 Prozent der befragten Ökonomen lehnen die Vollgeld-Initiative ab.» 

 

Manipulativ war bereits die Fragestellung. Die KOF, immerhin eine wissenschaftliche Institution, stellte den Ökonomen zuerst folgende Frage:

«Was ist Ihre generelle Einschätzung der ‹Vollgeld-Initiative›​: Sind Sie generell für die Initiative, stehen Sie ihr neutral gegenüber oder lehnen Sie sie ab?»

 

Wenn man weiss, dass die Theorie der Geldschöpfung an den meisten Universitäten nicht gelehrt und von den meisten Medien nur verkürzt dargestellt wird, kann man auch von den Ökonomennur die ungenaue Wiedergabe einer einmal gehörten Meinung erwarten.

Die meisten Ökonomen wissen, wie Geld eingesetzt, verbucht und verwaltet wird, aber nicht, wie es entsteht.

 

Die KOF hätte also etwa folgendermassen fragen müssen:

Wie beurteilen Sie die Kreditgeldschöpfung durch die privaten Banken mit einer Mindestreserve von 2,5 Prozent? Sind Sie generell dafür, stehen Sie dem Mechanismus neutral gegenüber oder lehnen Sie ihn ab?

 

Nächste Frage zum «Ausfallrisiko heute»

«Im heutigen System unterliegen die Giroguthaben des Publikums durch Zahlungsunfähigkeit einer Bank einem Ausfallrisiko, das in einem Vollgeld-System gebannt sein sollte. Wie hoch schätzen Sie im aktuellen System dieses Ausfallrisiko ein?» (Zur Auswahl standen fünf Meinungen zwischen «kein Risiko» und «sehr hoch»)

 

Die Möglichkeitsform – das Ausfallrisiko sollte in einem Vollgeld-System gebannt sein – ist eindeutig manipulativ. Im Vollgeld-System sind die Giroguthaben ausserhalb der Bankbilanz und damit vor Pleiten hundertprozentig sicher – ohne Wenn und Aber. 

Die Mehrheit der Forschungsökonomen beurteilt das Ausfallrisiko gemäss KOF als sehr niedrig oder niedrig. Die Aussage steht im Widerspruch zum Resultat auf die letzte Frage der Erhebung zur allgemeinen Bewertung der Finanzstabilität. Immerhin die Hälfte der Umfrageteilnehmer beurteilt die gegenwärtigen regulatorischen Massnahmen zur Sicherung der Finanzstabilität als nicht hinreichend. Eine Erklärung für den Widerspruch liefert die KOF nicht. Sie könnte genauso gut in einer Voreingenommenheit gegenüber der Vollgeld-Initiative liegen wie in einem Unverständnis der Sachlage. 

Wer auf dieselbe Frage einmal mit Ja und einmal mit Nein antwortet, hat mindestens einmal nicht die Wahrheit gesagt. Und wer einmal lügt, …

 

Wollte die Konjunkturforschungss​telle der ETH wirklich wissen, was die Ökonomen von der Geldschöpfung und der Vollgeld-Initiative halten oder ging es vielmehr darum, einen Aufhänger zu produzieren, um gegen die Vollgeld-Initiative Stimmung zu machen? 

Ein Hinweis auf die Lauterkeit der KOF und ihre Unabhängigkeit liefert die Verwendung von Kampfbegriffen der Vollgeld-Gegner. Diese behaupten immer wieder, die Banken könnten im Vollgeld-System Kredite nicht mehr «mit Buchgeld finanzieren». Das klingt nach Aufwand und einer seriösen Transaktion. In Tat und Wahrheit werden die Kredite nicht «finanziert». Der kreditierte Betrag wird vielmehr per Knopfdruck und Unterschrift auf das Konto des Kreditnehmers gebucht – aus dem Nichts, bzw. mit einer Mindestreserve von 2,5  Prozent. Dafür den Begriff «Finanzierung» zu verwenden, ist zu 97,5 Prozent falsch. Aber genau das tut die KOF, wenn sie gegenüber den Ökonomen in der Frage nach den Kreditkosten behauptet, «in einem Vollgeld-System könnten Banken Kredite nicht mehr finanzieren, indem sie Buchgeld schaffen».

 

Entweder​ hat sich die KOF gedankenlos aus dem tendenziösen Begriffskatalog der Vollgeld-Gegner bedient oder sie hat in ihrem Auftrag gehandelt. Beides ist nicht nur unwissenschaftlich, sondern auch eine Zweckentfremdung öffentlicher Gelder zur Verteidigung der Interessen der privaten Banken. 

Besonders bedenklich ist, dass die Mainstream-Medien, die sich gerne als vierte Gewalt im Staat und als Kämpfer gegen Fake News verstehen, solche Fake Science kommentarlos durchgehen lassen. 

 

Mehr dazu: Vollgeld: Wie man mit Umfragen manipuliert

 

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Comments to: ETH: Vollgeld mit Fake Science bekämpfen
  • April 26, 2018

    Herr Christoph Pfluger

    Bedenklich​ finde ich vor allem, dass die Initianten und Helfer, das bestehende Geldsystem nicht verstehen.

    Auch die Mindestreserve als Manövriermasse für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr des GB-Buchgeldes wird von der Zentralbank mit den Geschäftsbanken mittels Eigengeschäften geschöpft.
    In der Höhe der Bankgirokontoguthaben​, Kassen- Postcheckkontobestand​ besteht die Passivseite der Bankbilanzen als Vollgeld. Zugegeben nur ein kleiner Teil!
    Das Ausfallrisiko der Banken in der Höhe der Geldkontoguthaben übernimmt die Zentralbank. Wie hoch schätzen Sie das Ausfallrisiko ein, Herr Pfluger? Gegen die Sicherung des Buchgeldes habe ich gar nichts einzuwenden, aber man sollte bei den Fragen, bei der Wahrheit bleiben?

    Gruss Georg Bender

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    • April 27, 2018

      Die Mehrheit der Daumen nach unten Drücker versteht das Geldsystem nicht, geht aber zur Abstimmung. Demokratie pervers. Dummheit geht vor!

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  • April 26, 2018

    FAKE der Vollgeldinitianten, weil sie das bestehende Geldsystem nicht verstehen können, oder eben wollen?
    Argumentatio​n von Werner Kallenberg, Daniel Lampart von mir widerlegt:
    Daniel Lampart:
    Banken müssten für ihre wichtigste Funktion der Geldvermittlung zwischen Sparern und Investoren die Spargelder für produktive Investitionen rasch verwenden können (‚Transformationsfunk​tion
    Initianten:
    Ba​nken schaffen liquide Mittel, die sie den Investoren primär in Form von Sichtguthaben (und nicht von Spargeldern) auf der Passivseite der Bankbilanz zur Verfügung stellen und dafür Zinsen und Sicherheiten verlangen.

    Stellun​gnahme Georg Bender
    Das Geld, seit jeher geschöpft aus dem Nichts (wie den sonst?) besteht als Zahl in den Bankbuchhaltungen (ausser Bargeld als Notenumlauf unter den Passiven, keine Verpflichtung, der SNB verbucht). Aus der Geldschöpfung der Geschäftsbanken heraus kann keine Liquidität entstehen. Darum kann das Guthaben ohne Passivumlage nicht umgebucht werden. Das Geschwafel von Transformationsfunkti​on muss aus Hirngespinsten stammen?
    Die einfältige Spielform Liquidität zur Abdeckung der bankübergreifenden Umlagen wird einzig von der Zentralbank mit den Geschäftsbanken mittels Eigengeschäften (sollte verboten sein = könnten die Ökonomen und Judikative längst umsetzen, würden sie das Geldsystem verstehen?). Die Bankgirokonten bei der Nationalbank ist nur mit dem Bargeldverkehr durchlässig. Die Zentralbank, alleine bestimmt das Volumen der Manövriermasse! Denken könnte helfen?

    Initianten​:
    Das digitale Giralgeld (Bankschuldengeld) machte im April 2015 rund 82.2% der Notenbankgeldmenge aus. Aus linker Sicht ist jedoch primär zu kritisieren, dass die Transformationsfunkti​on von Geldzuflüssen und Kreditvergaben in die Realwirtschaft nicht mehr funktioniert. Anstatt KMU Kredite zu gewähren, wird primär auf den internationalen Finanzmärkten investiert und spekuliert. Die (erwähnte) Transformation funktioniert, weil jeweils nur ein Teil der Spargelder ihre Sparguthaben bezieht. Ohne diese Transformationsfunkti​on wäre die Kreditversorgung stark eingeschränkt. Das wäre v.a. für Leute und Firmen ein Problem, welche keinen direkten Zugang zum Kapitalmarkt haben; d.h. für KMU und Privathaushalte.

    Stellungnahme: Georg Bender:
    Diesen bedenklichen geistigen Unfug habe ich vorgängig widerlegt! Denken könnte helfen?

    Antwort der Initianten auf Votum von Daniel Lampart:
    Spargelder oder deren Transformation haben u.E. aber mit der Kreditversorgung nur indirekt zu tun. Rechtlich dürfen heute Banken gar keine Spargelder ohne Zustimmung der Gläubiger weiter verleihen, da die Spargeld Konti, im Gegensatz zu den Giralgeld Konti, nur Eigentum der Sparer sind. Spargelder gehen aber auch in Banken-Bilanzen ein.

    Stellungnahme​: Georg Bender
    Die Geschäftsbanken verleihen von sich aus kein Geld, sondern die Gelschöpfung entsteht mit Kreditvergaben und Eigengeschäften (sollte verboten sein)! Eine Verleihung (Passivumlage) kann nur in einer Treuhandfunktion (Guthaben sucht Anlagen) umgesetzt werden.

    Daniel Lampart:
    Die Initiative hat theoretisch eine negative Auswirkung auf die Kreditversorgung, indem es für die Banken nicht mehr möglich sein wird, einen Teil der liquiden Bankeinlagen auszuleihen. Wie gross diese Auswirkung in der Praxis sein wird, ist aber unklar und müsste vertieft werden.

    Stellungna​hme: Georg Bender
    Wie oben erklärt und im Verstehen des Geldsystems, können die Geschäftsbanken keine Liquidität schöpfen. Aus der Kreditvergabe oder Eigengeschäfte entstehen die Kundenguthaben (Zahlen in den Bankbuchhaltungen). Die Manövriermasse resp. Pseudo Liquidität ist eine völlig unnötige Spielform um den Geist zu verwirren. Wie die Figura zeigt, mit grossem Erfolg. Nebenbei: Wie kann man im Beirat der SNB sitzen und das Geldsystem nicht verstehen?

    Initianten:
    Bank​en können schon heute keine liquiden Bankeinlagen weiterverleihen. Sie schöpfen Liquidität, indem sie Kredite (an andere) vergeben und indem sie (für sich) Vermögenswerte kaufen. Die ausreichende Kreditversorgung der Realwirtschaft kann mit Vollgeld jederzeit und flexibel von der SNB gewährleistet werden.

    Stellungna​hme: Georg Bender
    Die Geschäftsbanken können für sich keine Liquidität schöpfen, wenn die Zentralbank nicht mitmacht. Die Schöpfung der Liquidität (oben beschrieben) als Manövriermasse für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr des GB-Buchgeldes erfolgt einzig mittels Eigengeschäften der Zentralbank!
    Zur Vermeidung von Interessenkollusionen​ und Transparenz ist einzig einerseits eine klare Trennung zwischen Geldschöpfung = Zentralbank ausschliesslich mittels Kreditvergaben und Verwaltung = Geschäftsbanken mit Kundenguthaben zinsfrei und andererseits mit Verbot der Rechtsnatur Aktiengesellschaft und Eigengeschäften, zukunftsfähig und sinnvoll!

    Daniel Lampart:
    Die Probleme im Bankensektor sind nicht die Geldschöpfung, sondern das zu geringe Eigenkapital, der zu grosse Schattenbankensektor,​ die enormen Volumina bei hochkomplexen Finanzprodukten, die starken spekulativen Ausschläge u.a. . Für mehr Stabilität muss hier angesetzt werden. Der SGB setzt sich seit Jahren dafür ein.

    Stellungnahme​: Georg Bender
    Der Begriff Eigenkapital, wie viele andere von den Ökonomen erfundenen Begriffe, stehen nicht im Einklang mit dem Geldsystem. Das Eigenkapital ist z.B. eine reine Passivumlage, gesetzlich dem Delkredererisiko zugeordnet, korrekter Begriff: Delkredereguthaben. Das Bankensystem erfüllt im Sinne der Geldschöpfung, eine Derivate Treuhandfunktion. Das Bankensystem kann bei Kreditvergaben keinen direkten Einfluss auf den Rückfluss nehmen. Darum sollte die faul gewordene Geldschöpfung vorerst mit dem Delkredereguthaben verrechnet werden. Ein verbleibende “Unterdeckung” sollte über die Position “Negative Geldmenge” bei der Zentralbank geparkt werden und mit Negativzinsen aus zu hohen Kundenguthaben amortisiert werden.

    Korrekte Umsetzung einer Geldschöpfung: Klare Trennung Geldschöpfung mittels Kreditvergaben = Zentralbank und Verwaltung Kundenguthaben (zinsfrei) = Geschäftsbanken. Die Eigengeschäfte und Rechtsnatur Aktiengesellschaft sind verboten. Beendigung der Liquidität- und Eigenmittelspiele der Ökonomen. Die Zentralbank kann zur Erfüllung ihrer Aufgabe, Filialen eröffnen.

    Vollgeld​initiative: Kreditvergaben = Geschäftsbanken, Risiko = Zentralbank macht kein normaler Mensch!

    Zum Schluss: Der Mythos Zahler, als Betrug von Leistung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, in der Verfassung verankert, ist die Folge des bewussten Nichtverstehen des Geldsystems in der Entstehung und vor allem Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft. Das Führungsinstrument Unterdrückung, wäre längst in Eindämmung von Begehrlichkeit gewechselt. Ein Paradigma Wechsel welcher die Regierenden und Gewerkschaften zu mehr Intelligenz zwingen würde. Unterdrücken braucht keine Intelligenz!

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    • April 26, 2018

      Frage:
      Was wäre schlimmer, wenn Vollgeld abgelehnt wird und alles bleibt wie es ist und sich nichts ändert oder wenn Vollgeld angenommen wird und sich doch einiges ändert?
      Oder was könnte nach Vollgeld noch kommen?
      Bisher habe ich da leider nichts gesehen?
      Z.B Initiative zur strikten Trennung von Geldschöpfung und Kapitalmarkt sowie Verbot von Eigengeschäften der Banken.
      Eine Privatperson kann ja auch nicht mit selbst hergestelltem Geld auf Einkaufstour gehen.

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    • April 26, 2018

      Emil Huber

      Leider ist die Vollgeld Initiative nicht durchdacht, sondern als weiteres Modul gedacht.
      Wenn man nur einige der Denkfehler, wie ich sie beschreiben habe (den Vogel schiesst dabei auch Lampart als Gewerkschafter und ZB Beirat ab), der Initianten betrachtet, so entsteht bei mir kein grosses Vertrauen, in die spätere Umsetzung!

      Die Initianten könnten ja erkennen, dass meine Idee, einer wirklichen Reform gleichkommt!

      Trotz​dem reizt es mich JA zu stimmen, weil schlechter als heute, kann es nicht werden. Allenfalls könnte sogar meine Idee zum Durchbruch gelangen, weil es im eigentlichen Sinne, um die Geldschöpfung und Sicherung des Geldes geht. Dem Staat schuldenfreies Geld zur Verfügung stellen, Eigengeschäfte verbieten ist ja auf meiner Denkwellenlänge!

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    • April 26, 2018

      Ja, sehe ich auch so. Vielfach wird ja geäussert, Vollgeld würde weitere ” Flucht in den SFr bringen was ihn aufwertet, doch meine ich, andere Länder würden dann auch Vollgeld fordern. Zudem könnte man beim Umtausch in SFr ja Negativzinsen verlangen.

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    • April 26, 2018

      Emil Huber

      Sie sehen auch an der Antwort von Herrn Knapp, wie wenig die Menschen das Geldsystem verstehen können?
      Weil die Regierenden unisono gegen die Vollgeldinitiative sind, welche zu 99,9% das Geldsystem nicht verstehen können, kann man leicht erkennen, dass wir von Unwissenden, regiert werden.
      Schöne Aussicht! Dazu gehört der infame Betrug von fehlendem Geld rund um das Sozialsystem. So hat der NR aus Einsparungen, die Senkung der EL beschlossen. Solche, von der Idiotie beseelten Menschen, lassen wir uns unterdrücken. Die 68er-Zeit ist Reif für eine geistige Rebellion?

      Darf ich Sie und alle anderen Teilnehmer um die Einschätzung des in der Verfassung als Betrug (meine Ansicht) verankerten Mythos “Zahler” bitten? Was soll der Hinweis, dass die Gemeinwohlaufgaben im Verhältnis zur Wirtschaftsfähigkeit “bezahlt” werden sollen, wenn doch das Geld immer vom Ausgebenden generiert wird und einzig der Rückfluss organisiert werden muss? Der eigentliche Geldwert (Tauschwert mit Gütern) der Arbeit/Leistung ist immer der Nettowert, welcher für den individuellen Lebensstandard frei verfügbar ist. Solange die Arbeit nachgefragt wird, fliessen die Ausgaben der arbeitsgeteilten Wirtschaft, über die Geldkanäle (Umsatz) wieder zurück. Warum die Steuern und Soziales über die Lohnsumme abgewickelt wird (Mackenroth) muss aus “krimineller Energie” entstanden sein?

      Weder die Ökonomen, Regierende, Medien noch Mitmenschen können oder wollen den Mythos nicht als Betrug erkennen. Denkfaul, Gehirnwäsche und Unterdrückung als Führungsinstrument?

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    • April 26, 2018

      Den Zahler Mythos müsste man vielleicht noch etwas genauer unter die Lupe nehmen.
      Zuerst muss man ja davon ausgehen, dass sämtliches Geld, egal für welchen Zweck (Auch für Steuern & Soziales) zuerst geschöpft und dann ausgegeben, in Umlauf gebracht werden muss. Sonst gäbe es dieses Geld ja gar nicht. In dem Fall für Ergänzungsleistungen,​ also in der Gesamtgeldmenge bereits enthalten ist. Wenn also bei Ergänzungsleistungen gespart wird wird davon die Geldmenge deswegen nicht kleiner aber das Geld wird dann wohl für andere Zwecke verwendet?

      Nun Geld entsteht durch Kredite oder Investitionen aus dem Nichts. Beim Kredit ist also der ursprüngliche Kreditnehmer der “Zahler”. Und wie verhält es sich denn beim Geld welches durch Investitionen geschöpft wurde? Ist dann wohl der Investor der “Zahler” und das Geld wird dann über Löhne & Materialeinkäufe in Umlauf gebracht?

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    • April 26, 2018

      Herr Huber

      Gemäss der Vollgeld – Initianten dürfen die Banken kein elektronisches Buchgeld mehr herstellen.

      Ich bin Informatik – Ingenieur. Wie sollen denn die Banken elektronisches Geld verarbeiten?

      Diese​ Frage wird nirgends beantwortet. Das heisst, bei Annahme der Vollgeld – Initiative dürfte der Schweizer Franken eher schwächer werden, weil der Devisenhandel harzend abläuft.

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    • April 27, 2018

      Herr Emil Huber

      Bevor man leben kann, muss man geboren werden? So ist es auch mit dem Geld! Die Geldschöpfung seit jeher aus dem Nichts, mittels Kreditvergaben und Bankinvestitionen ist solang als Volumen vorhanden, bis sie zum Bankschuldner zurückfliesst oder die Bankinvestitionen abgeschrieben ist.

      Es ist richtig und nun fängt der Betrug resp. die Irreführung der Menschen an, das Volumen wird mit den Preisen der Produkte oder Dienstleistungen umgelegt. Der Sozialanteil in den Preisen bestimmt den Grad der Existenzkämpfe und Armut. Nun kommt die Wettbewerbsfähigkeit mit Bangladesh ins Betrugsspiel! Export sichert demnach die Arbeitsplätze, Existenzkämpfe und Armut!

      Die EL steckt folgerichtig also auch in den Preisen. Wenn nun die Kaufkraft gesenkt wird muss entweder die Lebensqualität gesenkt, oder woanders geholt werden. Sozialhilfe die Demütigung der untersten Schublade, von Regierenden erzeugt!

      PFUI!

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    • April 27, 2018

      Herr Simon Matt

      Glauben Sie nicht den Politikern oder Bankvertretern, auch aus der Nationalbank, weil wie die Initianten, verstehen 99,8% das Geldsystem nicht. Siehe Zahler-Mythos!

      Zu Ihrer Frage. Die Liquidität resp. Manövriermasse wird wie heute, durch die Zentralbank mit den Geschäftsbanken mittels Eigengeschäften geschöpft. Diese Eigengeschäfte welche im Sinne der Geldschöpfung längst hätte verboten sein sollen, darf weiterhin gespielt werden.
      Anders formuliert, wie heute, wird die notwendige Liquidität geschöpft. Das Delkredererisiko wird in der Höhe des Geldkontovolumens, zu Recht von der Zentralbank übernommen. Diese Geldsicherheit könnte auch die Geldbesitzer im Ausland anlocken. Mit geeigneten Massnahmen kann man das leicht verhindern, jedoch stellt sich dann die Frage der internationalen Gesetzmässigkeit betreffend Devisenrestriktionen?​

      Der Zahlungsverkehr wird ausschliesslich über die Geldkonten (Vollgeld) abgewickelt. Als Informatiker muss ich Ihnen wohl nicht erklären wie das geht? Geldkontoumlagen (System prüft ob es sich um ein Geldkonto handelt)!

      Das Vollgeld geht in die richtige Richtung, jedoch wäre mir eine klare Trennung zwischen Geldschöpfung = Zentralbank (wer schöpft muss auch wissen wem das Geld zur Verfügung gestellt wird, der Rückfluss kann nur mit Geldkontovolumenabbau​ oder neuer Kreditvergabe realisiert werden) und Verwaltung = Geschäftsbanken für Kundenguthaben zinsfrei.

      Auch schon heute setzen die Geschäftsbanken ein Treuhand Derivat um. Der Rückfluss der Geldschöpfung können sie nicht beeinflussen, trotzdem hat der Gesetzgeber, entgegen dem Sinn der Geldschöpfung, die Banken in Haftung gesetzt. Eigentlich völlig gesetzwidrig! Die Eigengeschäfte und Rechtsnatur Kapitalgesellschaften​ müsste im Sinne des Geldes verboten sein. Das geltende Gebaren ist nur möglich, weil 99,8% der Menschen das Geldsystem und den Zahler-Mythos nicht verstehen. Beides wird zur Unterdrückung verwendet! Verstanden?

      Gr​uss Georg Bender

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    • April 28, 2018

      Herr Bender

      Ich kann bei Swissquote um 23:00 Schweizer Franken in Dollar wechseln und umgekehrt.

      Bei Swissquote kann ich Wertpapiere in CHF auf Kredit kaufen, wenn ich auf einem anderen Konto einen entsprechenden Gegenwert in EUR oder USD habe.

      Wie läuft es nun bei Vollgeld ab? Bei meinen Konten bei Swissquote handelt es sich um elektronisches Buchgeld. Kommt da die SNB ins Spiel?

      Die Angaben der Vollgeld – Initianten sind da irgendwie wiedersprüchlich.

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    • April 28, 2018

      Simon Matt
      Beim Vollgeld müssen Sie bei der Bank über ein bilanzwirksames Anlagekonto verfügen. Wenn vertraglich vereinbart ist, dass ein Guthaben ebenfalls bilanzwirksam, verrechnet werden kann, so steht Ihnen für Ihre Spiele auch beim Vollgeld, nichts im Wege!

      Das Vollgeld will vor allem das Geld sichern, soweit man es selber will (Geldkonto)! Die Einschränkung, dass die Bank über ein Bankgiroguthaben bei der Zentralbank verfügen muss, ändert sich zu heute auch nicht. Was sich ändert, auch eine bankinterne Transaktion: Belastung Kunde A Gutschrift Kunde B benötigt ebenfalls ein Bankgiroguthaben.
      Di​e schuldenfreie Abdeckung der Staatsausgaben ist im Sinne der Geldschöpfung (Währungshoheit) endlich konsequent und richtig! Die Schulden eines Staates ist die Folge des Nichtverstehens der Auswirkung des Geldsystems der Ökonomen (dämlichste Denklehre) und den Adlaten aus Wirtschaft und Politik!

      Haben Sie meinen Hinweis betreffend dem Zahler Mythos gelesen und begriffen. Auch diese Unterdrückungsspiele sind reiner Betrug. Die EL-Diskussion ist Betrug und müsste von der Judikative, dürften diese Spezies die Auswirkung des Geldsystems in der arbeitsgeteilten Wirtschaft verstehen, zur Anklage bringen.

      Eigentlic​h ist die dumm gebildete Bevölkerung für diesen Schlamassel verantwortlich, weil es keine Sekunde das eigene Denkvermögen aktiviert um zu verstehen, dass bei Zunahme der Geldschöpfung, kein Geld für die Sozialwerke fehlen kann. Wir sind keine Zahler sondern Gelddrehscheibe. Das Geld steckt im Endpreis der Produkte (Umsatz). Betrugsanklage gegen die Regierenden erheben!
      Ich habe die Rechtswissenschaft kontaktiert, diese haben kein Interesse, weil sie Teil des Betruges sind!

      VOLLGELD JA damit endlich die Spiele um das Geld konsequent im Sinne des Geldsystems umgesetzt werde. Leider weisen die Initianten viel zu wenig auf das Betrugsspiel der Existenzkämpfe und Armut hin, welche mit diesem System, leicht zu überwinden sind!

      Was halten Sie von Entscheidungsträgern,​ welche zur Ablehnung, keine Argumente finden, jedoch warnen, weil man die Auswirkungen nicht kennt. Idiotischer geht es nicht, oder aber man hat Angst um seine Wichtigkeit und Job!

      Meine Mailadresse: georg p bender at hispeed p ch (p = Punkt, stehe gerne unentgeltlich für Auskünfte zur Verfügung!

      Seien Sie gegrüsst Georg Bender

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    • April 28, 2018

      Bei den Daumen nach unten Drücker muss es sich um die einfältigen NEIN-Sager aus der Fakultät Ökonomie (dämlichste Denklehre) handeln, welche leben können ohne geboren zu sein (Wunderkinder)! Aus der Geldschöpfung der Geschäftsbanken kann systemimmanent keine Liquidität entstehen, mit welcher die Banken “arbeiten”! Sie müssen ihr “Arbeitsgeld = Eigengeschäfte”, selber schöpfen, Ihr Denkfehlerweltmeister​!

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    • April 28, 2018

      Herr Bender

      Was meinen Sie mit einem bilanzwirksamen Anlagekonto?

      Ein Bankkonto ist doch immer Bestandteil der Bilanz der Bank.

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    • April 28, 2018

      Herr Simom Matt

      Auch die Geldkonten sind Bankkonten, welche jedoch ausserhalb der Bilanz geführt werden (kein Delkredererisiko).
      T​reuhandbuchhaltung:
      ​Zentralbank an Geldkonten = Zahlungsverkehrskonte​n zinsfrei

      Bsp. eine Umlage von Geldkonto auf ein Anlagekonto
      Treuhand​buchhaltung (ausserhalb der Bilanz)
      Geldkonto an Zentralbank
      Bilanzwi​rksam:
      Bankgirokonto​ an Anlagekonto

      Versta​nden? Ich würde Ihnen empfehlen, meine Ausführungen, welche in der retroperspektive auf meine 40-jährige Bankkarriere erfolgen.
      Die einfältigen Daumen herunter Drücker zeigen wie wenig sie vom Geldsystem verstehen können (geistige Defizite?).
      Der Bundesrat mit den einfältigen Ökonomen (können das System nicht verstehen, weil sie es, wie ich falsch gelernt haben, jedoch das Denkvermögen zur Korrektur nicht ausreicht) behaupten, das man aus Kundenguthaben, Kredite gewähren kann. Diese idiotisch gebildeten Menschen, sind nicht in der Lage logisch zu denken?
      Zahler-Mytho​s, ist ihre einzige Chance, ihre Wichtigkeit zelebrieren zu können. Mit dem Wegfall, müssten sie mit Intelligenz glänzen!

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    • April 28, 2018

      Herr Bender

      Aha, so funktioniert also das Vollgeld.

      Weil es aber bei meinem Konto bei Swissquote um ein Girokonto und nicht um ein Anlagekonto handelt, wird auch dieses gemäss Initiative ausserhalb der Bank – Bilanz geführt. So steht es zumindest im Initiativ – Text. Ausnahmen werden anscheinend keine geduldet.

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    • April 29, 2018

      Herr Simon Matt

      Wie die Umstellung vorgenommen wird, kann ich nur erahnen?
      Die Kunden werden angeschrieben und sie müssen entscheiden ob die Konten zu einem Geldkonto oder als Anlagekonten geführt werden sollen

      Ich gehöre nicht zu den Initianten. Meine Retroperspektive auf meine 45-jährige Bankpraxis, gibt mir jedoch die Hinweise?
      Aus Guthaben können die Banken weder Kredite noch Investitionen tätigen, weil die GB-Buchgeld – Guthaben nicht als Liquidität geschöpft sind. Einzig das Schneeballsystem ZB-Liquidität ermöglicht bankübergreifende Transaktionen. Es ist eigentlich einfach, wenn man sich in die zwei Geldarten verinnerlicht. Dieser unglaubliche Irrglaube wird aber gelehrt und von den Initianten, Regierenden und Medien übernommen. Meine Antwort an Herr Emil Huber gibt dazu Auskunft!

      Ich finde es erstaunlich, dass die Menschen, Ihr Sparguthaben nicht sichern wollen? Die Bankgeschäfte werden nicht tangiert, weil die Informatik muss nur angepasst werden.
      Betreffend Geldschöpfung wird sich praktische wenig ändern.
      Bsp. Die Kunden wechseln ihre Geldkonten in Anlagekonten. Vorher, Umlage auf Geldkonto, hat die Zentralbank das Delkredererisiko übernommen. Nun erhält die Geschäftsbank wieder genügend hohe Zahlen um ein Kredit gewähren zu können. Wollen nun die Kunden später wieder zurück zum Geldkonto, fehlen das notwendige Bankgiroguthaben. Die Zentralbank muss einspringen. Alles wie gehabt! Im Zeitalter der Informatik ein Kinderspiel. Der Kunde kann entscheiden, ob sein Geld “gesichert” sein soll, oder nicht.
      Einfachste Lösung: Bestehendes System beibehalten, jedoch die Eigengeschäfte und Rechtsnatur Aktiengesellschaft verbieten, Staatsgarantie und schuldenfreie Abdeckung des Gemeinwohlbudgets des Staates. Der Sinn des Geldes ist damit umgesetzt. Das heutige System, ist eine Veranstaltung von Risikospielen der Ökonomen (dämlichste Denklehre)!

      Welche​s Verständnis konnten Sie zum Zahler-Mythos gewinnen?

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    • April 29, 2018

      Ich denke nicht Herr Bender

      Alle Girokonten werden zu Vollgeld – Konten umgewandelt. So will es die Initiative.

      Der Bank – Kunde hat die Freiheit nicht, wählen zu können.

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    • April 29, 2018

      Herr Simon Matt

      Natürlich hat er die Freiheit! Einzige Einschränkung ist, der Zahlungsverkehr kann nur über die Geldkonten abgewickelt werden.

      Ihre Geldspielwarengeschäf​te können Sie weiterhin mit den Anlagekonten abwickeln. Wobei ich meine, dass auch die Abwicklung über die Geldkonten (Passivumlagen) möglich gemacht werden. Informatik sei Dank!

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  • April 26, 2018

    Wenn die KOF also hätte fragen müssen, Herr Pfluger:
    “Wie beurteilen Sie die Kreditgeldschöpfung durch die privaten Banken mit einer Mindestreserve von 2,5 Prozent?”

    Hätte die KOF denn, um eine sinnvolle Auswertung zur Vollgeldinitiative machen zu können nicht auch fragen müssen:
    “Wie beurteilen Sie die Kreditschöpfung durch die Nationalbank mit einer Mindestreserve von 0%?”

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    • April 26, 2018

      Herr Knall
      Wiederholung! Das gleiche habe ich schon geschrieben. Beim Vollgeld würde jedoch der Nichtbankensektor vor Delkredereverlusten verschont. Eine ZB kann auch eine Negative Geldmenge verbuchen. Kein Problem!

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    • April 26, 2018

      Herr Hans Knall

      Nur um zu verstehen. Können Sie mir den Unterschied in der Auswirkung erklären:
      Mindestres​erve geschöpft von der Zentralbank mit den Geschäftsbanken mittels Eigengeschäften und keinen notwendigen Mindestreserven und Eigengeschäften?

      I​ch bin gespannt?

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  • April 26, 2018

    Herr Pfluger

    Sie erwähnen Kreditnehmer jedoch keine Kreditgeber oder Gläubiger.

    Riskant​​​, teuer und schädlich: Nein zum Experiment Vollgeld

    Die Vollgeld-Initiative würde unser Geldsystem einem Experiment aussetzen, das enorm riskant und weltweit einmalig wäre. Zudem würde Vollgeld Kredite erheblich schwieriger und teurer machen.

    Das überparteiliche Komitee «Vollgeld-Initiative Nein» mit über 130 Parlamentarierinnen und Parlamentariern aus den Parteien CVP, BDP, EVP, FDP, glp, SP und SVP lehnt die Initiative «Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative)​​​» klar ab. Die Initiative fordert eine radikale Umgestaltung des Geldsystems und somit ein Experiment mit unsicherem Ausgang. Heute verfügt die Schweiz über ein stabiles System, das sich über Jahrzehnte eingespielt hat. Die Initiative würde dieses radikal auf den Kopf stellen. Es gibt keinen Grund, warum die Schweiz für so ein Experiment herhalten sollte.

    Mit Vollgeld würde es für KMU und Private erheblich schwieriger und teurer, einen Kredit (z.B. Hypothek) zu erhalten. Entsprechend negativ wären die Folgen für die Schweizer Wirtschaft, die Hauseigentümer und folglich auch für alle Mieterinnen und Mieter. Da die Geschäftsbanken mit den Kundengeldern auf den Zahlungsverkehrskonte​​​n nicht mehr arbeiten dürften, würden zudem die Gebühren für Finanzdienstleistunge​​​n steigen, womit es für alle teurer würde.
    Nein zu erzwungenen Geldgeschenken der Nationalbank
    Mit Annahme der Initiative wäre die Schweiz das einzige Land der Welt, das seine Nationalbank zwingt, Geld ohne Gegenwert in Umlauf zu bringen. Die SNB könnte ihren geld- und währungspolitischen Auftrag kaum noch wahrnehmen. Denn geschenktes Geld lässt sich nicht zurückholen. Und die Idee der Initianten, mit neuem Vollgeld künftig grosszügig Staatsaufgaben zu finanzieren, liesse die Nationalbank erst recht zum Spielball der Politik werden.

    http://vol​lgeldinitiative-nein.​ch/2018/04/26/riskant​-teuer-und-schaedlich​-nein-zum-experiment-​vollgeld/

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    • April 27, 2018

      Herr Simon Matt

      Gehören Sie zu den 0,2% der Menschen welche das weltweit gleich stabile Geldsystem?
      Ich meine Nein, andernfalls Sie nicht die Meinungen von Politikern glauben schenken.

      Die Geldschöpfung mit Delkredererisiko ist nicht im Sinn des Geldes als Kaufkraft. Ich habe es Ihnen in einer anderen Antwort erklärt. Zusammen mit dem Zahler Mythos wird diese Unterdrückungen von den Regierenden als Führungsinstrument verwendet.
      Besser und Intelligenz fördernd wäre jedoch der Paradigma Wechsel von Unterdrückung hin zur Eindämmung der Begehrlichkeit.

      Wü​rde der Schweiz schaden? Wohl kaum! Einfach sich an das eigene Denkvermögen erinnern und das Wissen eingesaugt von Vorbetern aus Küche und betreuter Bildung, hinterfragen. Die Betrügereien müssen erkannt werden?

      Gruss Georg Bender

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    • April 28, 2018

      Der Daumen nach unten Drücker macht es nur gegen meine Person. Sachlich kann er nicht mithalten!

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  • April 28, 2018

    STRAFANZEIGE ERHEBEN, resp. weil betrug ein Offizialdelikt ist, müsste die Staatsanwaltschaft von sich aus tätig werden?

    Warum erheben die Initianten keine Klage gegen die NEIN-Befürworter von Ökonomen?
    Die Schulden-Geldschöpfun​g auch des Staates, haben die Ökonomen (dämlichste Denkart, siehe Jäger uvam), erfunden. Die Auswirkung der Geldschöpfung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft können oder eher dürfen sie auch nicht verstehen. Andernfalls wäre das Führungsinstrument Unterdrückung zahnlos!

    Fakt ist jedoch, die Behauptung, die Kreditkosten und Gebühren würden seigen, weil das Bankensystem mit den Kundenguthaben nicht mehr “arbeiten” dürfen, zeigt den Grad der Unwissenheit (Dummheit = Idiotie), wie die Geldschöpfung funktioniert. Diese Idiotie, anders kann man es nicht bezeichnen, stammt aus der Betrugslehrmeinung der einfältigen Ökonomen (Jäger gehört dazu), Geld entstehe aus Guthaben. Aus der Geldschöpfung der Geschäftsbanken entsteht keine Liquidität mit denen die Banken arbeiten könnten. Ist physikalisch gar nicht möglich! Geld entsteht aus Kreditvergaben und Bankinvestitionen (sollte verboten sein, Wettbewerbsbetrug) und daraus entstehen Guthaben! Man kann nicht leben ohne vorher geboren zu sein. Aus Ausgaben entstehen systemimmanent Einnahmen und nicht umgekehrt, wie es die dämlich Denkanstalt lehrt!

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    • April 28, 2018

      “Aus der Geldschöpfung der Geschäftsbanken entsteht keine Liquidität mit denen die Banken arbeiten könnten.”

      Vielleic​ht noch begründen weshalb?
      Z.B weil das von den Geschäftsbanken selbst geschöpfte Geld kein gesetzliches Zahlungsmittel ist?

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    • April 28, 2018

      Emil Huber

      Logik erklären? 1 + 1 = 2, Erkläre warum?

      Die Geldschöpfung, entstanden aus dem Nichts mittels Bankkrediten oder Bankinvestitionen sind Zahlen in der Bankbuchhaltung. Es ist NICHTS!
      Aktiven = Kredit Passiven = Guthaben. Die einfältigen Ökonomen und Regierende und dumm gebildeten Menschen, sollen nun versuchen aus dem Guthaben, einen Kredit (Transformation wie es die Ökonomen und Regierende, als Wunder, schaffen) zu gewähren? Man kann das Geld (Guthaben) auf andere Kunden umlegen aber niemals einen Kredit gewähren, weil die Entstehung wird aus Schulden (Ausgaben) geschöpft und nicht Guthaben, weil man nicht leben kann ohne vorher geboren zu sein.
      Ein Kunde mit einem Guthaben kann jedoch, Privat einen Kredit gewähren (Privat = Verleihung). In der Bankbilanz wird es mit einer Passivumlage verbucht!

      Mehrfach​ erklärt, sollte an die Fakultät Ökonomie weitergeleitet werden, damit die Wirtschaftsprofessore​n und ihre Studenten langsam das Geldsystem erlernen könnten?

      Sämtliche​ Geschäftsbanken sind Kunden der Zentralbank. Der Zahlungsverkehr mit GB-Buchgeld wird mit dem von der Zentralbank mittels Eigengeschäften geschöpften Geldmenge (das Volumen bestimmt einzig und alleine die Zentralbank) hin und her geschoben. Der Transfer reduziert bei einer Bank A das Guthaben und bei der anderen Bank B wird das Guthaben erhöht. Wenn nun Bank B einen Kredit gewährt bei welchem das Guthaben auf Bank C umgebucht werden soll, dann erkennen die einfältigen Ökonomen und Regierende darin eine Transformation von Kundenguthaben, dabei handelt es sich um ein Schneeballsystem!

      Die Bankgiro Konti sind nur mit Bargeld durchlässig. Auch wenn die Banken keine Eigengeschäfte vornehmen dürften (kein Wettbewerb Betrug), hätte es keine Auswirkung auf die Umsetzung. Die Salden der GB – Bankgiro Konti wären im Gegensatz zu heute ausgeglichen! Diese Aufklärung, zeigt den Unsinn von Liquidität und Eigenmittelvorschrift​en deutlich auf. Voraussetzung man versteht den Mechanismus des Systems = Schneeball!

      Alle Unsicherheiten beseitigt? Denkweise hängt mit dem erkennen des Zahler-Mythos zusammen. Nichts bleibt Nichts. Das gesetzliche Schneeballsystem vernebelt die Sinne?

      Man raubt keine Bank aus, man gründet eine Bank!

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  • April 28, 2018

    Lehren aus der Vollgeldinitiative?

    Neutrale Umsetzung der Idee:
    1. Das Delkredererisiko der Geldschöpfung wird wegbedungen. Der Staat resp. Zentralbank übernimmt das Risiko. Die faul gewordene Geldschöpfung wird auf Negative Geldmenge umgebucht und mit Negativzinsen auf zu hoher Geldhortung reduziert.
    2. Die Geldschöpfung des Bankensystems mit Eigengeschäften und die Rechtsnatur Kapitalgesellschaft (kein Sinn) sind verboten.
    3. Dem Staat werden im Sinne der Geldschöpfung, die jeweiligen Gemeinwohlbudgets zins- und schuldenfrei von der Zentralbank abgedeckt. Der Staat ordnet den Rückfluss (nicht Bezahlung), wie heute, zur Preisstabilität und Umwelt zu!

    Damit sind die eigentlichen Ziele der Initiative umgesetzt!

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