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Fairness muss das oberste Gebot sein!

Wussten Sie, dass 75 Pro­zent aller Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten während des Stu­di­ums einer Erwerbstätigkeit nach­ge­hen? Wuss­ten Sie auch, dass 20 Pro­zent der Studienabbrüche aus fi­nan­zi­el­len Gründen er­fol­gen? Dies, weil viele Stu­dium und Ar­beit nicht mehr ver­ei­nen können. Und wuss­ten Sie, dass diese Per­so­nen primär aus fi­nan­zi­ell schlech­ter ge­stell­ten Fa­mi­lien stam­men? Die neuste Stu­die des Bun­des­am­tes für Sta­tis­tik zeigt zu­dem, dass sich Kin­der aus rei­che­ren Fa­mi­li­en, eine bes­sere Aus­bil­dung leis­ten können. Ei­nige Kan­tone haben auf die­sen Miss­stand rea­giert und sich dem Sti­pen­dien­kon­kor­​​dat der Schwei­ze­ri­schen Kon­fe­renz der Er­zie­hungs­di­rek­t​​o­rIn­nen EDK an­ge­schlos­sen. Die­ses sieht vor, dass der mi­ni­male An­satz für ein Volls­ti­pen­dium 16‘000 Fran­ken pro Jahr beträgt. Das ist gut so.

Die Waadtländer erhalten 10‘000, die Neuenburger 4000 Franken.

Leider jedoch weigern sich einige Kantone, diesen Minimalstandart zu erfüllen. Der durchschnittlich ausbezahlte Stipendien Betrag variiert von Kanton zu Kanton sehr stark. Wer in Neuenburg wohnt, hat Pech gehabt. Das durchschnittliche Stipendium liegt unter 4000 Franken im Jahr. Glück hat, wer ennet dem See, im Waadtland wohnt. Hier liegt das Durchschnittsstipendi​​um bei knapp 10‘000 Franken. Das ist mehr als doppelt soviel wie in Neuenburg. Ob ich gut ausbildet werde oder nicht, hängt also nicht nur davon ab, wie reich meine Eltern sind, sondern auch noch, in welchem Kanton ich wohne. Solchen Zufälligkeiten können wir dank der Stipendieninitiative nun ein Ende setzten. Ziel der Initiative ist eine Harmonisierung im Stipendienwesen. Übernimmt der Bund diese Harmonisierung, liegt es dann an der Politik, die Minimalstandarts festzulegen. Im Vergleich zum Stipendienkonkordats-​​Vorschlag dürften Investitionskosten von rund 120 Millionen entstehen. Das ist zwar viel Geld, doch fehlende Chancengerechtigkeit im Bildungsbereich darf sich meines Erachtens ein Land wie die Schweiz nicht weiter leisten. Kommt hinzu, dass gemäss OECD, Investitionen in die Bildung dreifach zurück fliessen. Ich bitte Sie deshalb, am 14. Juni bei der Stipendieninitiative ein JA in die Urne zu legen. Herzlichen Dank.

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Comments to: Fairness muss das oberste Gebot sein!
  • Mai 5, 2015

    Hinzu kommt, dass wir durch diese Investition in die Ausbildung den vielbeschworenen Fachkräftemangel reduzieren.

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  • Mai 5, 2015

    Jein, Herr Pfister! Nur mit der Vereinheitlichung der Sti­pen­dien­ verhindern Sie nicht, dass Frau Schweizer lieber Sozialwissenschaften und BWL studiert statt Informatik oder Engineering. Und leider macht man mit Quoten, auch keine Fachkräfte. Gefragte berufe sollten höher subventiniert werden als sollche wo wir bereits eine Überzahl an Studenten haben. Und ev. könnte die Wirtschaft, die am Ende ja davon profitiert, IHREN BEITRAG auch leisten und die 180 Mio. investieren, statt immer nur den Steuerzahler zu melken, der dann seinen Kindern, das Studium nicht mehr finazieren kann?! Aber als Schweizer Unternehmer hat man es halt nicht nötig, in Mitarbeiter zu investieren, man importiert sie lieber!

    Grundsätzlich kann es aber nicht sein, dass der Wohnkanton den Ausschlag für oder gegen ein Studium geben. Das Leben ist auch so schon unfair genug. Allerdings weiss nicht, wie wir dies vereinheitlichen wollten, so ist nun mal das Leben. Aber meiner Erfahrung nach, hat es Keinem je geschadet, wenn ihm nicht alles, auf dem silberen Tablett samt goldenem Löffel serviert wurde, ganz im Gegenteil.

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    • Juli 19, 2021

      “Dass sich Ausbildung und Beruf entkoppelt haben, gehört unter Fachleuten zu den Binsenwahrheiten. Deswegen wollen sie ja den Schülern und Schülerinnen Kompetenzen vermitteln, nicht mehr blosses Faktenwissen. “
      […]
      “Deshalb ist es weniger wichtig als früher, was jemand studiert. Ob als Psychologe oder Islamwissenschafter: Ein Student lernt im Rahmen seiner Ausbildung strukturiert und analytisch zu denken, Zusammenhänge zu erkennen, Fakten in einen Kontext einzuordnen, Hypothesen zu falsifizieren, historische Bezüge zu sehen. Deswegen beschäftigen heute Banken in ihren Analyseabteilungen auch Theologen oder Ethnologen, zumal diese den oft verengten Blick der reinen Finanzfachleute erweitern.”

      http:/​/www.nzz.ch/nzzas/nzz​-am-sonntag/berufswah​l-ist-sache-des-einze​lnen-1.18502218

      Be​achten Sie auch die Überschrift: “Die Berufswahl ist Sache des Einzelnen und nicht des Staates”

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    • Juli 19, 2021

      Soviel zur Theorie Herr Pfister, wenn Sie dann mal fertig studiert sind und einen Job suchen, werden Sie mit der harten Realität konfrontiert. Denn die Dame die darüber entscheidet ob Ihre Bewerbung überhaupt nur mal angesehen wird., ist 25 und hat ausser ihrem Personalbüro, nichts anderes gesehen. Keine Lebenserfahrung, keine Menschenkenntnis, keinen Dunst vom operativen Geschäft. Und dann, ist es eben sehr wichtig, dass Ihr CV genau die Skills wiederspiegelt die sie in ihrem Anforderungsprofil stehen hat, nicht mehr und nicht weniger. Denn, wie will sich die Gute den sonst von einer Fehleinschätzung absichern? Denn ihr geht es nicht darum, den besten Mitarbeiter für den Job zu finden, sondern den, aus dem man ihr, keinen Strick drehen kann!

      Die Berufswahl ist denn nun sicher Sache des Einzelnen, die Frage nach dem Sinn, Berufsbilder mit Steuergeldern zu subventionieren, für die kaum Nachfrage besteht, sei aber erlaubt, Herr Pfister! Denn nicht alle, leben im im lilalala Bankenland. Irgendeiner muss die Bank erst mal planen, bauen, statisch berechnen und das wird relativ schwierig, als Kleinkinderzieherin oder Pianistin. Aber genau die, schreien nach Quoten! Nur hat zumindest für mich das Wesen einer Sozialpädagogin in der Unternehmensleitung soviel verloren wie eine Pianistin im Bundesrat. Chef wird man nicht weil man will, sondern weil man der Typ dazu ist. Und ein guter Chef ist man dann, wenn man nicht zum Narzisten wird. Letztere eigen sich besser für die Politik, aber auch davon haben wir mehr als genug.

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  • Mai 5, 2015

    Ich hatte auch fast kein Geld, arbeitete und meine Eltern vermieteten mein Zimmer und gaben mir die Miete. Ich trotzdem vier Jahre in Paris studiert und an “Sciences Po” abgeschlossen. Ich bin zwar schon lange für ein StudienDARLEHENSystem​, wie es Schweden kennt, und habe das vor mehreren Jahren in der NZZ auch gefordert. Die Studiendarlehen müssen nach Aufnahme der Berufstätigkeit zurückbezahlt werden. Ein bescheidenes, nicht rückzahlbares Stipendien wird zusätzlich zu den Darlehen gegeben. Aber ich bin völlig dagegen, dass man jungen Leuten Stipendien für ein leichtes Leben gibt. Sie sollen lernen, Schwierigkeiten zu meisten und sich durchzusetzen.

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    • Juli 19, 2021

      Zustände wie in Amerika.. Mit Riesen-Schulden-Last in die Selbstständigkeit – wenn da kein reicher Onkel weiter sponsored wohl ein karges Leben.. für eine gesunde Familie wohl kein Platz. keine schönen Aussichten schon gar keine hoffnungsvollen..
      Wertschätzung – Wertschöpfung für Wen?

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    • Juli 19, 2021

      Glückskette und Solidarität ein Zeichen, dass es das noch gibt. denn Sonst ist Solidarität eher ein Stiefkind im Wortschatz.. vor allem wenn es um Menschen auf der Flucht aus solchen schlimmen Weltlagen .. Krieg – Erdbeben, Ueberschwemmungen..
      ​Das Maas ist voll. Umdenken zwingend angebracht die schwarze Wolke über uns heisst Klima-Protokoll.. das Frundament grundsätzliche Rechtsgleichgültigkei​ts-Reformation
      Der Kunde ist Kunde ist Könit – der Abonnent hat ein Pfivileg und der Souverän ist und bleibt die höchste Hoheit in einem direkt demokratisch regierten Rechtssatte.
      ist so – weil immer so..

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    • Juli 19, 2021

      ob der Souverän das auch weiss. vielleicht wird es ihm darum oft mal ziemlich heiss.

      Mitreden – Mitbestimmen heisst auch Verantwortung über nehmen..
      ich trage einen grossen Namen, das Erbe meines Vaters —
      im Namen des Vaters – des Sohnes und des heiligen Geistes
      gelebte christl. Werte 10 Gebote heisst es und nicht VERbote!

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    • Juli 19, 2021

      Wo ein Wille da auch ein Weg! 😉 Und wenn’s um Kompetenzen geht, ist der Weg Teil des Ziels! Das lernen Sie aber halt nicht auf der Uni sondern nur im Leben.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Frick,
      die Idee mit einem Darlehen für Studenten ist eigentlich in Ordnung. Ich habe meine Studium auch selber bezahlt – weil ich aus dem Erstberuf noch Gespartes hatte.
      Aber heute erscheint mir , dass alles sich geändert hat. das neue Studiensystem mit dem Bachelor und dem starren Sutdien-zeitplan, lässt für Nebenarbeit keine Zeit mehr übrig. Also braucht es eine andere Finanzierungsart, damit jeder der fähig ist, auch ohne Eltern ein Studium absolvieren kann.
      Ich vertraue den jungen Leuten, dass sie das Studium nicht als, “leichtes Leben” betrachten. Denn jeder will ja etwas von seinem Studium haben.

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  • Mai 6, 2015

    Und was ist eigentlich mit all jenen, die sich nach einer Berufslehre stetig auf eigene Kosten Weiterbilden?

    Wie oft wurde ich schon gefragt, wieso ich eine Weiterbildung mache, die ich selbst finanzieren muss. Wieso ich Zeit und Geld investiere, ohne eine Gegenleistung oder zumindest Anerkennung zu erhalten.

    Wieso, investiere ich wohl, in mich selbst?! Hab ich im Leben was nicht verstanden, oder was geht in Leuten ab, die solche Fragen stellen müssen? (und gleichzeitig über ihren Job, den Chef, den miesen Lohn jammern)

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    • Juli 19, 2021

      Super, wenn Sie sich laufend weiterbilden und weitergebildet haben Frau Stutz. Finde ich echt gut! Man muss immer dran bleiben und nicht verstauben. Mache ich auch so. Doch was, wenn der Lohn nicht reicht um eine Weiterbildung in 5-stelliger Summe zu finanzieren (nicht jeder kann sich je nach Lohn diese Summe sparen um weiter zu kommen und Firmen investieren auch nicht in jeden Mitarbeiter)….

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    • Juli 19, 2021

      Ach nein? Ist da so? Was glauben Sie denn, wem Sie das erzählen? Meine Gute Frau Sägesser.

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    • Juli 19, 2021

      Heute habe ich erfahren, warum Unternehmer Unternehmer sind wenn sie Lohn bezahlen wollen sie das Sagen haben, Demokratie spielt da nicht, erstaunt habe ich gefragt. warum ich mitreden mitbestimmen will, weil es meine Steuerfranken sind, mein recht Fragen zu stellen wofür die investiert werden, nicht immer mein Wille wohl aber immer meine Pflicht..
      Leute wir haben es alle in der Hand mit der Unterschrift dem Autogramm auf unserm grössten Schatz dem Stimmrechtsausweis. nehmen wir und die kostbarste Freizeit Freiwiiligkeit und den Mut aufzustehen aufzubegehren, Information zu fordern und nicht locker zu lassen bis Transparenz Sicherheit schafft und Vertrauen aufbaut.
      Der Frust vieler Stimmverweigerer macht Alt und krank.. manchmal auch trotz viel Geld auf der Bank, denn wo Respekt und Wertschätzung fehlt ist das Klima wirklich vergiftet , dann fehlt uns die Luft die schwarze Wolke des Klima-Protokolls sollte uns zu denken geben.. und nicht einfach verdrängt werden,noch geht es uns so gut,

      Mit LIebe Lust und Leidenschaft — Feuer und Flamme sinnvoll lustvoll streiten für Freiheit und Frieden.. mit Galgenhumor und Gottvertrauen,, was denn sonst..
      Glücklich ist wer nie vergisst. dass wir die mündige leistungsbereite. pflichtbewusste Stimmbürgergesellscha​ft die höchste Hoheit im direkt demokratisch regierten Rechtsstaat ist. Rechtsstaat oder Privat .. ein heisses Eisen lieber nicht angefasst es könnte Brandwunden hinterlassen.. warum Liebe weh tut.. weil sie ans Herz geht.
      bleibt heiter. es geht so oder so immer weiter…. aber WIE sicher besser mit viel EMPATHIE
      ..

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  • Mai 7, 2015

    “Gleichheit mag vielleicht ein Recht sein, aber keine menschliche Macht kann Sie verwirklichen.
    (Hono​ré de Balzac)

    ANTWORTE​N AUF DIESEN BEITRAG

    75%
    (4 Stimmen)
    Sägesser Barbara sagte Vor einem Tag

    Super, wenn Sie sich laufend weiterbilden und weitergebildet haben Frau Stutz. Finde ich echt gut! Man muss immer dran bleiben und nicht verstauben. Mache ich auch so. Doch was, wenn der Lohn nicht reicht um eine Weiterbildung in 5-stelliger Summe zu finanzieren (nicht jeder kann sich je nach Lohn diese Summe sparen um weiter zu kommen und Firmen investieren auch nicht in jeden Mitarbeiter)….

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    Elsi D. Stutz sagte gerade eben

    Ach nein? Ist da so? Was glauben Sie denn, wem Sie das erzählen? Meine Gute Frau Sägesser.

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  • Mai 8, 2015

    Haben Sie, Herr Aebischer, nicht auch das Gefühl, Sie und Ihre Partei sollten mit Ihren Forderungen endlich ein bisschen bescheidener werden? Ihre Partei hat in letzter Zeit eine wahre Orgie neuer Initiativen lanciert und einige sind noch unterwegs.

    Fast alle Initiativen sind auf grössere Kosten und höhere Steuern ausgerichtet. Ich muss schon sagen, mutig seid Ihr. Ich mache mir allmählich Sorge um Eure Partei.

    Wenn ich so nach England schaue und sehe, was der einstige Labour Premierminister Gordon Brown mit seiner goldenen Giesskanne angerichtet hat, oder sein Vorgänger, der Tony Blair mit seiner Bush-hörigkeit,- ja Herr Aebischer – das macht mir himmelangst, für Ihre Partei! Ich weiss nicht, ob Ihre Stimmbürgerinnen, Stimmbürger, Genossinnen und Genossen fressen werden, was Sie ihnen alles auftischen…

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    • Juli 19, 2021

      Eine Korrektur zu meinem Kommentar:
      Am Samstag habe ich nachträglich einen Teil der Arena, bei der Herr Aebischer als einer der Protagonisten auftrat, angesehen. Herr Aebischer gehört nicht zu den grossen Giesskannenkippern. Er weiss, dass man mit finanziellen Forderungen zurückhaltend sein soll. Das Initiativkomitee sieht das, wie ich es verstehe, ein bisschen anders. Herr Schneider-Ammann erklärt es deutlich. Es wäre mit enormen Kosten zu rechnen.
      Deshalb ein klares NEIN hierzu.

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  • Mai 11, 2015

    Ich musste mein ganzes Studium in der CH arbeiten, habe zwar als Flüchtling 500CHF währen 10 Monaten im Jahr bekommen, reichte aber nicht. Nicht desto trotz habe ich und die Mehrheit meiner Kollegen das Studium an der ETH erfolgreich beendet. Es hat uns nicht geschadet, eher umgekehrt.
    Und jetzt zu Ihrer Forderung:
    Es ist typisch für die Linken Gelder zu verteilen und somit Stimmen zu holen. Nur muss es jemand bezahlen, und das sind meistens die anderen, Herr Aebischer. Das mann die welche nicht genug haben unterstützen muss ist unbestritten, aber mit Mass. Das ist für die Linken ein unbekanntes Wort.

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  • Mai 11, 2015

    Als Matthias Aebischer gerade seine Ausbildung im Kindergarten begann, haben Studenten an den schweizerischen UNIs die elternunabhängige Studienfinanzierung diskutiert und eine entsprechende Initiative (Lausanner Modell) eingereicht. Den Bürgerlichen Parteien war damals diese liberale Initiative viel zu sozialistisch. Es wäre schlau gewesen, sie zu unterstützen und auf Bundesebene umzusetzen. Denn statt Stipendien, wäre eine Eigenfinanzierung des Studiums an UNI oder Fachhochschule zu günstigen Bedingungen (Zins) und mit einer vernünftigen Rückzahlungszeit und einer Risikoversicherung eine gute und faire Lösung für alle. Das schliesst private Stipendien und Lösungen für Spezialfälle nicht aus.

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  • Mai 12, 2015

    In meinem Bekanntenkreis gibt es einige, die ihre Studienjahre mit Erfolg abschlossen, obwohl sie nebenher arbeiten mussten. Es gibt aber auch solche, die grosszügig unterstützt wurden, ohne jemals abzuschliessen. Dieser zweiten Kategorie Studenten würde mit dieser Initiative ein sorgenfreies Leben garantiert. In Italien ist dies bereits umgesetzt. Es gibt Institute – von Universität würde ich nicht sprechen, die haben Studenten in Philosophie, Heilpraktikum oder Tourismus, die aber nie an die Vorlesungen kommen, sondern in der Schweiz arbeiten. Aber von den Stipendien profitieren. Soll das auch unsere Zukunft werden?

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    • Juli 19, 2021

      Ich denke, hier sind wir ja nicht in Italien. eine Regel, wo der Student auch studieren muss, lässt sich in das Reglement zum Gesetzt leicht einbauen.
      Zudem werden ja die Jungen nicht so blöd sein, eine Matura abzuschliessen, um nachher nichts werden zu wollen.

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  • Mai 12, 2015

    Eine Subventionierung von Studenten ist richtig für ein Land, welches nur aus der Bildung leben kann, welche sie in Wirtschaft und Forschung umwandeln kann.
    Es ist auch richtig, wenn Studenten sich mit einem kleinen Teilzeitpensum etwas verdienen können.
    Jetzt hörte ich aber von einem Studenten, dass das neue Studium-System aber nur noch wenige Lücken freilässt, um überhaupt einem Nebenerwerb nachzugehen. Es fehlen also für jene, die ihr Studium selber finanzieren wollen oder müssen, die Zeit noch etwas zu verdienen.
    Darum müssen wir einer Subventionierung wohlwollend zustimmen.

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    • Juli 19, 2021

      Weil die Uni den Stundenplan anpasst, müssen wir jetzt die Studenten subventionieren? Das wird ja immer besser! Und wenn Leuthard den S Bahn Takt anpasst, müssen wir die Pendler subventionieren, weil die nicht mehr rechtzeitig zur Arbeit kommen….

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    • Juli 19, 2021

      Es sind die gleichen Kreise die laufend Jobs vernichten mit irgend welchen Forderungen, so dass Unternehmer ihre Arbeitsplätze verlagern.

      Es gab mal eine Industrie, welche nicht aus Studierten bestand, die Materialien veredelt hatte. Nur so als Information. Es hat dann geheissen, was diese Industrie gefertigt hatte, sei Böse, Umweltschädlich, Ausbeutung…?

      Ich​ persönlich habe mehr “Respekt” vor diesen Modernen Gen Tech usw Entwicklern diesen Studierten, bei denen man nie weiss, was sie als nächstes ausbrüten. Angst, wäre etwas übertrieben, aber es geht schon in diese Richtung.

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  • Mai 12, 2015

    Diese Initiative ist ganz klar abzulehnen!! Diese Initiative fördert nicht nur die Langzeit-Studenten wie Cedric Wehrmuth von der SP oder Baltasar Glättli von den Grünen. Hinzukommt bei einen Ja, auch dass der wirtschaftliche Druck, das man etwas studiert, dass man später auch gebrauchen kann, praktisch vollständig vernichtet wird, und somit die Hürde für: Ich geh mal irgendetwas studieren ein paar Jahre und mache mir ein schönes Leben auf Kosten der Allgemeinheit, praktisch auf null gesenkt wird( auch hier wieder die Beispiele Wehrmuth und Glättli).
    Aus diesem Grund ist diese Initiative abzulehnen!

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  • Mai 13, 2015

    Gleichberechtigung, gleiche Chancen, Gleichmacherei, DAS Thema der Linken, Sozis, Grünen…!

    Komisch, in der Umwelt, Natur fordern die gleichen Personen eine Diversität der Umwelt, zu der der Mensch auch gehört. Ja okay, Links hat bis heute noch nicht begriffen, dass der Mensch ein Teil dieser Natur ist.

    Beim Menschen braucht es diese Vielfalt ebenso.
    Wir kommen schon nicht Gleich zur Welt. Daraus wird gross, klein, schlank, dick, gesund, eher krank, bis invalide, intelligenter, eher weniger, fleissig oder eher faul, und falls es noch nicht angekommen ist, weibliche und männliche Wesen Menschen.

    Das ist die Diversität der Menschen. Ohne die geht es nicht.

    Es braucht nicht NUR Studierte, sondern auch ArbeiterInnen. Auch der Mensch der NICHT studiert hat, so informativ, ist etwas Wert. Ebenso jener, der etwas weniger Intelligenz mit auf seinen Lebensweg bekommen hat.

    Spielt auch nicht wirklich eine Rolle, ob Mensch als Frau oder Mann lebt, Schlank oder Dick ist, ..wichtig ist, Anstand, Ehrlichkeit, Fleissig..also Bereitschaft auf seinem Gebiet auch Leistung zu erbringen.

    Diese Erkenntnis vermisse ich bei den Linken, dass es so sei.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon verwechselt natürliche Randbedingungen (in die wir geboren werden) mit dem Mass an Wohlstand (Erbe), welchen wir zu gegebener Zeit unseren Nachkommen oder Nachfolgern weitergeben. Wohlstandsunterschied​e mit natürlichen Randbedingungen zu vergleichen ist deshalb wenig durchdacht und wohl absichtlich einfach gestrickt.
      Aus dem Beitrag von Herrn Nabulon darf man schliessen, dass er den Sinn der Initiative nicht verstanden hat: Es geht nicht um Gleichmacherei natürlicher Unterschiede, sondern allein um die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, einen Teil unnatürlich (nicht immer durch Arbeit) angehäuften Wohlstands wieder der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Und schliesslich:
      Die im Beitrag von Herrn Nabulon mitschwingende Arroganz widerspricht ziemlich direkt seiner Forderung nach Anstand. Um das festzustellen muss man nicht Linker oder Sozi sein!

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    • Juli 19, 2021

      Nicht immer durch Arbeit?

      Dieses Neidgehabe und die permanente Unterstellung, dass jeder der es zu was gebracht hat sowieso nicht sauber ist, ist auch sowas, was ich bei euch Linken total zum kotzen finde!

      Das das Kind des einfache Bürgers im Nachteil ist , gegenüber dem Kind eines Arztes (oder Politiker, Banker, Supermodel), ist das etwa UNNATÜRLICH? Nein! Aber in diesem Land hat jeder die Chance Arzt zu werden, wenn er das will. Das sich die einen dafür mehr bemühen müssen als Andere, kann man nicht regulieren und hat grundsätzlich auch nichts mit Geld zu tun. Wissen kann man nicht kaufen.

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  • Mai 19, 2015

    Nein! Es wäre teuer und nachteiligen, wenn nach den Abstimmung 14. Juni 2015: „‘Stipendieninitiativ​e‘ und indirekter Gegenvorschlag angenommen sind. Der Staat kann sich seine Studiummonopol zum Arbeiterstaat wie am Vorbild Planwirtschaft schlechter produzieren…

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  • Mai 20, 2015

    hart aber fair zur Sache Schätzchen,, und nicht auf irgendwelche Köpfe.. Küpfe rollen von selbst schleichen sich lieber aus der Verantwortung durch vorzeitige Handtuchwürfe..
    kenn​en wir doch alles aus dem FF

    Werkplatz – braucht Gewerkschaft. auch für Studenten..
    Was wäre Werkplatz und Arbeitsplatz ohne gesunde Arbeits- und Fachkraft NICHTS
    Der Plan.
    Was bleibt Wirtschaft ohne Plan-Wirtschaft. Business-Plan, Master-Plan. Richtplan- etc.
    Das Gespenst Plan-Wirtschaft …

    Ohne BeWEGung keinen Fortschrit – ohne Fahrplan keine BeWEGung
    ohne PLAN ist wieder alles NICHTS
    P Potenzial
    L Liebe Lust und Leidenschaft. für lebenslanges ganzheitliches sinnvoll lustvolles Lernen
    A Authentiität ich tue was ich sage – sage was ich tue..
    N neugierig – unabhängig unenlich reformiert rebellisch.. eben

    NUR der Souverän.. höchste Hoheit im direkt demokratisch regierten Rechtsstaat DDRR !

    Halt ! Haltung zeigen – nie aufgeben.. nie die Contenence Haltung verlieren – – der Mut zur Wut tut so gut.

    Alle Angstwörter lassen sich sinnvoll lustvoll entschärfen..
    Dazu kommt das Recht des gesprochenen Worts, freier Meinungsäusserung

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  • Mai 22, 2015

    Es ist nicht uninteressant, wenn es Politiker und Politikerinnen gibt, die betreffend “Stipendieninitiative​” wie über eine Wurst die nach aussen optimal aussieht, jedoch sich nach innen sich schnell verschlechtert, profund auslassen. Grundlegend gilt dafür folgender Satz: ” Der Bund soll die Vergabe von Stipendien schweizweit nach einheitlichen Kriterien regeln, damit, wenn der Bedarf ausgewiesen ist, Studierende, unabhängig von ihrem Wohnort in den Genuss derselben finanziellen Leistungen kommen. Der Zugang zur höheren Berufsbildung und zur Hochschulbildung wird damit überall in der Schweiz zu gleichen Bedingungen möglich.” Es soll die Fairness sein, die in diesem Stiel überhaupt nicht möglich ist? Eine Bundes-Administration​, der den Stipendienbedarf übersteigt kann nicht ausgeschlossen werden! Vielleicht könnte man die Sache wie folgt umdrehen.

    In eine Metzgerei hineingeboren vom Morgen bis am Abend gearbeitet bis ich über das Alter diverse Stufen und Militär als Ziel eine Bank führen durfte – ohne dem Bürger und meinem Vater – auf der Tasche liegen zu müssen, das wäre eigentlich die Prämisse. Mein Wille wurde dadurch ausgeprägt etwas zu erreichen. Dieses Ausmass soll nicht die Richtlinie sein, es darf durchaus geholfen werden – aber richtig – ! Man hat recht schnell gelernt wie es geht:” So schnell und so effizient zu lernen, um die Prüfungen zu bestehen. Alles kam zur rechten Zeit. Die Lernzeit führte meistens mit ganz wenigen Wiederholungen zum Erfolg.

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  • Mai 22, 2015

    Es ist doch mit nichts einzusehen, weshalb für Studierende Extrazüge via Stipendien gefahren werden sollen.

    Würde das kommen, werden sich mit Recht weitere Anspruchsgruppen (neudeutsch ‘Steakholder’) melden,

    die dann gerichtlich ihre Ansprüche geltend machen werden.

    Belassen wir das bei den Kantonen. Nein zu diesem Unsinn.

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