1. Gesellschaft

Familie, Frauen und Kinder sind nicht Staatseigentum!

  • Kaum sechs Wo­chen vor­bei, dass DEMOKRATISCH be­schlos­sen wur­de, dass wei­tere Quen­ge­lei in der Fa­mi­li­en­po­li­tik​ nicht erwünscht ist…

 

  • Kaum ein paar Tage her, dass BR Sommaruga sich bei “administrativ Versorgten” entschuldigte…, grosse Feier, ohne Entschädigung an die Geschädigten…

un​d nun?

Man torpediert von erster Stunde an vorwiegend seitens “den genau selben Gremien/Links” den Souveränsentscheid/nö​rgelt am Ständemehr und versucht neu “administrativ versorgte Kinder und Mütter” zu basteln.

Wohin des Weges?

Wie der Wind weht oder als Volksverterter/Innen?​

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Comments to: Familie, Frauen und Kinder sind nicht Staatseigentum!
  • April 24, 2013

    Nach kinderpsychiatrischen​ und entwicklungspsycholog​ischen Erkenntnissen reagieren Kleinkinder in den ersten Lebensmonaten empfindlich auf jeden Wechsel der Bezugsperson, insbesondere wenn damit auch ein Wechsel in der häuslichen Umgebung verbunden ist. Je jünger ein Kind ist, desto besser muss gesichert sein, dass eine geeignete und voraussichtlich nicht wechselnde Person ganztags zur persönlichen Betreuung zur Verfügung steht (BGE 121 III 441 E. 3b/aa S. 443 f. mit Hinweisen).

    Daher hat das Bundesgericht mit diesem Urteil : 5A_241/2010 vom 9. November 2010 E. 5.6, entschieden, dass es einem Kind nicht zumutbar ist, dass die Mutter vor der Vollendung des Dritten Lebensjahrs einer Erwerbstätigkeit nachgehen muss.

    Um einen Guten Start ins Leben für unsere Kinder, geht es den SP Frauen also def. nicht.
    Und noch weniger geht es ihnen um die klassische Familie am Existenzminimum die auf das Kindswohl gezwungener massen nicht ausreichend Rücksicht nehmen kann.

    Denn ist sich eine junge Mutter nicht zu schön und zu gebildet, um sich mit Leib und Seele, wenigstens in den ersten Jahren, ganz der Familie zu widmen, ist sie nicht emanzipiert genug.
    Es wäre ihnen wohl lieber, sie würde in einer Kitta als Angestellte fremde Kinder betreuen.

    Die Tradizionelle Familie wird verpönt, wie uns Frau Feri mit ihrem Beitrag sehr schön vor Augen führt, obwohl sie dem Kindswohl unbestritten am meisten entspricht. Denn im Gegensatz der Bedürfnisse der SP Frauen, haben sich die Bedürfnisse eines Kleinkindes in den letzen 30 Jahren nicht verändert!

    Allerdings erleben wir tatsächlich eine Generation „neuer Väter“ die sich nicht mehr nur auf die Rolle des Ernährers reduzieren lassen wollen, sondern sich aktiv an der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder beteiligen dürfen wollen und darum kämpfen müssen.

    Im Schweizerischen Scheidungsrecht gilt nämlich nach wie vor der Grundsatz, wer das Kind bekommt darf es im Streitfall auch behalten! Und wird zusätzlich für diesen „Nachteil“ entschädigt.

    Logis​ch wollen die SP Frauen da, keine Gleichbehandlung und Anpassung an die von ihnen selbst propagierten veränderten realen Verhältnisse junger Familien und stellen sich gegen das gemeinsame Sorgerecht als Regelfall.

    Es ist inzwischen eine scheinheilige, verlogene und vor allem auf den pers. Nutzen einer weiblichen Elite ausgelegte Frauenpolitik, die den Geschlechterkampf fördert, statt eine echte Gleichstellung und Zusammenarbeit anzustreben. Geschweige denn, dem Kindswohl dienen soll! Weil sie absolut einseitig und völlig inkonsequent ist. Soweit es das Wohl unserer Kinder betrifft.

    Was uns die SP Frauen zudem gerne verschweigen ist, dass in diversen Kantonen (z.B. Kant. ZH) seit 2010 ab Eintritt in den Kindergarten bereits eine Mittags- und Randzeitenbetreuung, von jeder Schulgemeinde gewährleistet werden muss. Und dies zu durchaus vernünftigen Tarifen.

    Oder das der überwiegende Teil der weiblichen Bevölkerung sich nach wie vor nur für medizinische- soziale- und Verwaltungsberufe interessiert und sie wohl vor allem deshalb, in den Führungsetagen der Wirtschaft untervertreten ist und nicht etwa weil die Männer uns da partu nicht haben wollen.

    Natürlich sit die Wirtschaft gefordert, Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Und zwar ganz unabhängig von deren Geschlecht! Man könnte sich dazu ja mal ein paar Anreize einfallen lassen…

    Die NUR Förderung berufstätiger Mütter mag wohl dem Wunsch der individuellen, frei wählbaren Lebensgestaltung vieler Frauen entgegenkommen, selbst wenn sie mittels Scheidungsrecht und Quoten erzwungen wird. Nur wer sich Kinder zulegt, ist halt nicht mehr frei, sondern übernimmt eine grosse Verantwortung.

    Fakt ist, Kinder sind für viele Paare ein schier unerschwinglicher Luxus geworden, zumindest wenn man ihren Bedürfnissen Rechnung tragen will, und als Gesellschaft sind wir natürlich verpflichtet sie zu unterstützen. Z.B. mit Steuerentlastungen für alle Familien und Betreuungsangeboten für Schulkinder an den Randzeiten.

    Die Verantwortung der Gesellschaft kann es aber nicht sein, den Selbstverwirklichungs​trip jeder einzelnen Frau auf Kosten des Steuerzahlers, des Zahlvaters und vor allem nicht auf Kosten der Kinder zu verwirklichen.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrt Frau Bächli,

      sehe es auch so.

      Was damit “gezüchtet” wird sind “Kreaturen”, welche man bestenfalls mit Medikamenten (z. B. Ritalin usw. abfüttert), damit sie gesellschaftskonform “reagieren”. Die Aktiven bremst man, die Inaktiven motiviert man (alles machbar mit den hochgepriesenen Pharmaprodukten der heutigen Moderne).

      Wie soll eine “Krippenfrau”, welche etliche/viele Kinder zu betreuen hat, besser sein und auf die Bedürfnisse eines Kindes eingehen können als eine Mutter für eines, zwei usw.?

      Deshalb mein klares Nein zum Familienartikel. Kinder sind keine Waren.

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    • Juli 19, 2021

      Ihr Kommentar ist sehr interessant, Frau Bächli. Deswegen werden sehr früh die Kleinkinder auch in Pflegefamilien gesetzt, wenn die leibliche Familie oder die Mutter nicht in der Lage ist, das Kind aus sozial nicht gesicherten Gründen zu betreuen. Oder auch wenn die Mutter gesund ist und Sozialhilfe bezieht, laut diesem Bundesgerichtsentsche​id bis zum vollendetem 3. Lebensjahr das Kind selber betreuen. Wobei dieser Bundesgerichtsentsche​id kann auch zu Missbräuchen führen um mehr Sozialhilfe zu erhalten, dann sind die Sozialhilfestellen machtlos. Es können einfach so Kinder auf die Welt gesetzt werden, der Staat bezahlt so oder so.
      Dieses Urteil finde ich nicht unbedingt gut durchdacht. Bei armen Frauen gilt dann Kind gegen Geld und das ist sehr gefährlich. Da nützen auch keine Kinderpsychologischen​ Fakten, die werden umgangen und die Probleme bleiben. Deswegen bin ich strikt dagegen, dass die SVP/CVP und die SP die Familien verunsichert, welches ist jetzt die bessere Lösung für Kinder. Kinderkrippe, Pflegefamilien, Eigene Familien. Die Kinderpsychiatrie ist ja heute noch nicht einig, was das Beste für ein Kleinkind ist. Ich als Nicht-Psychiater sage einfach:

      Die leibliche Mutter ist das Beste für das Kleinkind.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Kneubühler

      Ich weiss nicht ob sie das schw. Scheidungsrecht kennen. Fakt ist, dass der Schutz des Vertrauens in die Ehe exklusiv der 1. Ehefrau zusteht. Einer sogenannten Zweitfrau, bringt die Ehe eigentlich nur, die Verpflichtung ihren Ehemann bei der Erfüllung seiner Pflichten zu unterstützen. Hat sie ein Kind, wird von ihr erwartet, dass sie trotzdem arbeiten geht um das Manko auszugleichen. Nach diesem Urteil ist das ihrem Kind, jedoch erst nach drei Jahren zumutbar. Natürlich belastet das unter Umständen auch die Sozialkassen, aber dafür ist sie doch auch da. Oder nicht?

      Ich denke man muss kein Psychologe sein, es reicht ein Herz und etwas gesunder Menschenverstand um zu wissen, dass die ELTERN, 😉 das Beste für’s Kind sind!

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    • Juli 19, 2021

      Frau Bächli

      dem ist genau so!

      Kinder sind ein zu wichtiges Gut und sollen um “verbürokratisiert/v​erstaatlicht” zu werden. (Solche Industrien kennen wir bereits bis zur Genüge im Bereich Asylwesen und Gesundheitswesen seit einigen Jahren).

      Und genau dies will die SVP mit dem JA zur Familieninitative verhindern.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Kneubühl

      Zitat: “Die leibliche Mutter ist das Beste für das Kleinkind.”

      Stimmt vollumfänglich, nicht nur für Kleinkinder, sondern generell für Kinder, meines Erachtens.

      In Krippen/Tagesstätten etc. ist eine Person für etliche Kinder “zuständig”, in der Familie eine Mutter für Ihr(e) Kind(er).

      Mit dieser “an der Familie-Rumbastlerei​”, will man “Familienzusammenhan​g/eines der wichtigsten-Gesellsch​aftsfundamente” zerstören.

      Einzelindividuen sind besser willkürlich zu manipulieren, als Familien.

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  • April 25, 2013

    Ich verstehe nicht was mit dem Artikel ausgesagt werden soll, was ist gemeint mit: “Familie Frauen und Kinder nicht Staatseigentum sind“!?

    In gewisser Weise ist niemand von den Vorschriften befreit. Das gearbeitet werden muss um den Lebensunterhalt verdienen, Kinder Schulpflichtig sind, Steuern gezahlt wird usw. Also was soll ich mit dem Titel anfangen, und was wurde konkret damit gemeint ?

    Was wurde demokratisch beschlossen und was ist mit Quengelei gemeint ? Was hat Somarugas Entschuldigung wegen den willkürlichen behördlichen Freiheitsentzug von unseren Beamtenschweinen zu tun ?
    Ausserdem passiert das heute immer noch, die Entschuldigung unserer obersten Beamtensau nichts wert ist.

    Wo sollen neu administrativ versorgte Mütter und Kinder gebastelt werden !? 
Danke für die Antwort.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mahler

      mit der Abstimmung “Familienartikel” haben vorwiegend linke Kreise versucht eine neue Bürokratie aufzubauen. Dank des Ständemehrs nicht gelungen, nun wird “weitergenörgelt mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf”.

      Aus der Asylindustrie wie aus dem Gesundheitssystem wird uns immer mehr vor Augen geführt wohin diese Wege führen.

      Wer ist Drahtzieher in vorderster Front in diesen Bereichen? (SP)! Und welche BR sind die oberste Instanzen in genau diesen Bereichen? Sommaruga (SP)/Berset (SP)!

      Überall versuchen diese Kreise “ihre geschützten Werkstätten- behördliche Bürokratien” zu beschäftigen bzw. nachhaltig weiter aufzublähen. Alles zu Lasten der real arbeitenden Bevölkerung (Steuerzahler/Innen).​

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    • Juli 19, 2021

      Mir erscheint das du ein durcheinander machst dem ich nicht folgen kann. Warum sollte der Familienartikel mehr Bürokratie mit sich bringen, Familenartikel und mehr Bürokratie sind 2 unterschiedliche Dinge. Was hat denn die Asylindustrie mit dem Gesundheitssystem zu tun und was mit den Staatseigentum.
      Ausserdem kann ich belegen das gerade SVP , FDP und CVP Wirtschaftsfilz mit Bürokratentriks den Abzockerbranchen Geschenke bescheren. Das nun alleine die Linken zu lasten der der arbeitentenden Bevölkerung handelt stimmt nun mal nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Mahler

      Es gibt immer offenkundiger werdend in den diversen Bereichen, welche ich aufführe immense Bürokratien auf Kosten der realen Wirtschaft und der Steuerzahler, dies versuchen linke Kreise nachhaltig zu vertuschen, schönzureden oder verdrehen.

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  • April 26, 2013

    “Kaum sechs Wo­chen vor­bei, dass DEMOKRATISCH be­schlos­sen wur­de, dass wei­tere Quen­ge­lei in der Fa­mi­li­en­po­li­tik​ nicht erwünscht ist…”

    Der war gut, Frau Habegger, lach

    Ihnen ist schon bewusst, dass sich eine klare Mehrheit des Volkes für den Familienartikel ausgesprochen hat!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohmann

      Ihnen ist aber bekannt, dass das Ständemehr auch ein Teil der demokratischen Entscheide dieses Landes darstellen.

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  • April 26, 2013

    “Ihnen ist schon bewusst, dass sich eine klare Mehrheit des Volkes für den Familienartikel ausgesprochen hat! “

    Genauso wie bei der Ausschaffungsinitiave​. Und was ist passiert? Nichts!!!

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    • Juli 19, 2021

      Frau Bächli

      betr. Familienartikel, das Ständemehr ist nun mal auch ein Teil unserer Demokratie, welchen man zu respektieren hätte.

      betr. Aussschaffungsinitiat​ive, stimmt, die Befürworter der geschützten “Asylindustriebürokr​atie” zögern/bzw. ziehen die Angelegenheit verständlicherweise nur zu gerne in die Länge, leider.

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